fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Kärnten-2


IC-Busse: Bessere Anschlüsse [23.06.]

Intercity-Busse Graz - Klagenfurt: Bessere Anschlüsse

fahrgast kärnten bemängelte im fahrgast-Magazin Nr. 2/2010 den fehlenden Anschluss der Intercity-Busse (IC-Busse) Graz - Klagenfurt an Regionalzüge in Klagenfurt aus/nach Richtung Villach und Salzburg (Bericht untenstehend).

Die ÖBB-Personenverkehr AG in Wien reagierte erfreulich positiv, indem mit 13.06.2010 die betreffenden IC-Busse zeitlich so verlegt wurden, dass die Regionalzug-Anschlüsse einerseits und auch Anschlüsse an die IC-Busse Klagenfurt - Udine/Venedig andererseits hergestellt wurden.

Auszug aus der Antwort der ÖBB-Personenverkehr AG:

Bezugnehmend auf Ihre Anfrage freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab 13. Juni 2010 eine F  Fahrplanänderung auf der ÖBB Intercitybus-Linie „Graz- Klagenfurt“ durchführen. Die Abfahrt von Kurs 950 in Klagenfurt wird auf 15:45 Uhr verlegt. Damit können wir Ihrem Wunsch nachkommen und auch einen Anschluss zum ÖBB Intercitybus aus Venedig (Ankunft 15:35 Uhr) herstellen. Der Kurs 853 fährt in Graz um 08:00 Uhr ab um in Klagenfurt den Anschluss zum ÖBB Intercitybus nach Venedig (ab 10:10 Uhr) herzustellen. Dies war auch ein vielfacher Kundenwunsch. Kurs 857 fährt in Graz um 12:00 Uhr ab und stellt in Klagenfurt ebenfalls einen Anschluss zum ÖBB Intercitybus nach Venedig sowie zum EC 533 nach Villach her. 
Wir hoffen mit diesen Anpassungen auch Ihren Wünschen entsprochen zu haben.


Neuer Fahrplan der Intercity-Busse Graz - Klagenfurt zum Downloaden:

 -->   Fahrplan IC-Busse - neu

 

IC-Busse fahren bis zur Wörthersee-Ostbucht

Als weitere Neuerung verkehrt seit 13.06.2010 bis zum 26.10.2010 der erste Kurs ab Graz (06.39 Uhr) nicht nur bis Klagenfurt Hbf (an 08.39 Uhr), sondern wird bis zur Wörthersee-Ostbucht in Klagenfurt weitergeführt (an 08.48 Uhr). Der letzte Kurs ab Klagenfurt Hbf (ab 19.25 Uhr; Graz Hbf an 21.25 Uhr) wird bereits ab Wörthersee-Ostbucht (ab 19.00 Uhr) geführt). Die Haltestelle "Wörthersee-Ostbucht" befindet sich an der Wörthersee-Südufer-Straße beim Europapark.

fahrgast kärnten
begrüßt diesen neuen direkten Busverkehr an den Wörthersee, jedoch sollte die Bewerbung auffälliger erfolgen und sich nicht nur auf einen kleinen Hinweis auf der Innenseite des IC-Bus-Folders beschränken.

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fahrgast kärnten fordert Regionalzug-Anschluss
   (aus: fahrgast-Magazin Nr. 2/2010)

Die Intercitybus-Linie Klagenfurt - Graz erfreut sich nicht zuletzt dank des konsequenten, täglichen Zwei-Stunden-Taktes und der attraktiven Fahrzeit von zwei Stunden großer Beliebtheit. fahrgast kärnten möchte dennoch auf den fehlenden Anschluss an/von einem Regionalzug Villach - Klagenfurt.

Die IC-Buslinie Graz - Klagenfurt ist richtigerweise an den IC-(EC-)Takt Klagenfurt - Salzburg angebunden. Auch auf den Umstand, dass die beiden Züge EC112 und EC110 Klagenfurt (wegen Kurswagenbeigabe in Villach) früher verlassen, hat man beim Fahrplan erfreulich flexibel Rücksicht genommen und nimmt dabei ein Abweichen vom starren Takt in Kauf.

Nicht reagiert hat man allerdings auf eine Änderung im Bahntakt seit Dezember 2009. Das OEC-Zugpaar 690/591 aus/nach Salzburg befährt die Tauernbahn nur mehr bis/ab Villach Hbf, den Zubringer nach/von Klagenfurt machen Regionalzüge. Aufgrund deren etwas längerer Fahrzeit wird der Anschluss in Klagenfurt Hbf auf den/vom IC-Bus knapp versäumt. Konkret erreicht der Zug 4252 Klagenfurt Hbf um 15.26 Uhr, der IC-Bus 950 nach Graz verlässt Klagenfurt um 15.25 Uhr. In der Gegenrichtung kommt der IC-Bus 857 aus Graz in Klagenfurt um 14.39 Uhr an, der R4251 verläßt Klagenfurt um 14.32 Uhr in Richtung Villach (mit Anschluß an den OEC 591 nach Spittal und Salzburg).

fahrgast kärnten ersucht die ÖBB im Interesse der Reisenden aus dem Raum Oberkärnten/Villach und Salzburg,
die angeführte IC-Busse um 10 später bzw. 15 Minuten früher zu legen, womit die Anschlüsse gewährleistet wären.

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"Kärntner tanken am wenigsten" [29.05.]

Kärntner tanken am wenigsten

(aus: "Kleine Zeitung", 27.05.2010)

Um 15,1 Prozent weniger Sprit verkauft als 2004 - höchster Rückgang österreichweit. Kärntner fahren mehr Bahn.


Exakt 566 Millionen Liter Sprit wurden 2009 in Kärnten verkauft. Das sind laut einer Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) um 15,1 Prozent weniger als im Jahr 2004. Und das wiederum ist der höchste Rückgang beim Spritabsatz österreichweit. Im Burgenland beispielsweise ist 2009 um 39,3 Prozent mehr Treibstoff aus den Zapfsäulen geflossen als fünf Jahre zuvor.

Mehrere Faktoren

Fahren die Kärntner also weniger mit dem Auto als noch vor einigen Jahren? Oder haben sie aufgrund von Wirtschaftskrise und Jobverlust einfach weniger Geld zum Tanken? Es sind mehrere Faktoren, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, sagt Christian Gratzer vom VCÖ.

Zapfen bei den Nachbarn

Dass die Kärntner sich die Fahrt zur Tankstelle nicht mehr leisten können, glaubt er nicht. Vielmehr hätten viele Autofahrer in den vergangenen Jahren sogar wesentlich mehr Kilometer zur Zapfsäule zurückgelegt, als notwendig. Tankstellen in Slowenien sind bei solchen "Ausflügen" das Ziel. Denn bei unseren Nachbarn ist der Sprit noch immer günstiger. Im Burgenland ist es umgekehrt. Hier sei der Treibstoffabsatz unter anderem deshalb so stark gestiegen, weil man in Ungarn mittlerweile nicht mehr billiger tanken kann, und der Tanktourismus damit ein Ende gefunden habe, so Gratzer.

Ein weiterer Grund für den Absatzrückgang an den Tankstellen: Die Kärntner fahren Bahn und Bus. "Es lässt sich deutlich ein Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel erkennen, weil es in diesem Bereich zu wesentlichen Verbesserungen gekommen ist", sagt Gratzer.

Im "Kärnten Takt"

Konkret meint er den "Kärnten Takt" und damit Fahrplanverbesserungen, die seit Jänner 2009 Kärntner Pendler wieder zunehmend auf die Schiene bringen. Mehr und neuere Züge, dichtere Intervalle und mehr Sitzplätze sorgen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) für erhebliche Fahrgastzuwächse. "Der ,Kärnten Takt' war ein Quantensprung im öffentlichen Netz", ist auch Markus Lampersberger, Obmann von Fahrgast Kärnten, überzeugt. Im Halbstundentakt fährt seither ein Zug von Klagenfurt nach Villach und umgekehrt. Und im Stundentakt geht es weiter nach Völkermarkt oder Spittal. "Wir haben jetzt um 30 Prozent mehr Verbindungen", erklärt Christoph Posch, Sprecher der ÖBB in Kärnten. 2009 seien um 21 Prozent mehr Zeitkarten verkauft worden, als 2007.

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Strasse und Schiene
Liter. 566 Millionen Liter Diesel und Benzin wurden 2009 in Kärnten verkauft. Der Rückgang beim Diesel ist laut VCÖ mit minus 8,2 Prozent deutlich geringer, als beim Benzin mit 29,8 Prozent.

Vergleich. Im Schnitt wurde in Österreich 2009 um 4,4 Prozent weniger Sprit verkauft, als 2004. In Kärnten sind es 15,1 Prozent, in Wien 11,7 Prozent. Das Burgenland verzeichnet ein Plus von 39,3 Prozent.

Bahn. In Kärnten wurden 2009 um 21 Prozent mehr Zeitkarten an Pendler verkauft, als 2007.

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Eindrucksvolle Jubiläumsfeier [17.05.]

Eindrucksvolle Jubiläumsfeier "10 Jahre fahrgast kärnten"

fahrgast kärnten wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich mittlerweile als ernst genommener Gesprächspartner etabliert, der von Verkehrsunternehmen zur Mitarbeit eingeladen und von Politikern aber auch Medien zu Stellungnahmen gebeten wird.

Aus Anlass des 10-jährigen Bestandsjubiläums wurde am 30.04.2010 in der HTL1-Lastenstraße in Klagenfurt  ein Vortragsnachmittag mit renommierten Referenten zu Themen des öffentlichen Verkehrs veranstaltet.

Mehrere Vertreter der Landes- und Stadtpolitik stellten sich mit Grußworten an die Teilnehmer ein:

-  Frau Dr. Beate Prettner, Landesrätin für Umwelt
-  Frau Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadträtin von Klagenfurt
-  Gemeinderat Herwig Druml, In Vertretung für Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider
-  Gemeinderat Mag. Wilfried Thaler, in Vertretung für Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner
-  Gemeinderat Matthias Köchl, in Vertretung für Landtagsabgeordneten Rolf Holub

Nach der Begrüßung durch den "Hausherrn", HTL-Direktor Dipl.-Ing. Franz Korper hielt Dipl.-Ing. Chris-
tian Heschtera, Geschäftsführer der „Verkehrsverbund Kärnten GmbH“, eine kurze Begrüßungsrede.

Als erster Vortrag erfolgte die Präsen­tation der „Taurus“-Lokomo­­tive im Maßstab 1:25 den Auftakt.
Diese wurde im Rahmen eines Maturaprojektes an der HTL1-Lastenstraße für „Minimundus“ mit
Unter­stützung der Lehrer Dipl.-Ing. Helmut Kampl und Ing. Benno Priessner von zwei Schülern
des 5. Jahrganges (Buxbaum Raphael, Eberhard Franz-Michael) detailgetreu konstruiert und
hergestellt.

Mag. Georg Fuchshuber, Geschäftsführer des „Verkehrsverbund Tirol“ referierte über Tourismus im ländlichen Raum und stellte die Frage, ob dieser eine Chance oder eine Seifenblase für den öffentlichen Verkehr darstellt.

Der bekannte Universitätsprofessor Dr. Hermann Knoflacher von der Technischen Univer­sität Wien versuchte in seinem Vortrag die Frage zu beantworten, ob die Verkehrs­politik über­haupt Verständnis für die Fahrgäste zeigt.

Mallnitz ist seit einem Jahr Mitglied der „Perlen der Alpen“, einem Zusammenschluss von 20 Urlaubsorten, die sich um nachhaltigen Tourismus bemühen. Mag. Günther Mussnig beschrieb in seinem Vortrag die zukünftige verstärkte Ausrichtung der „Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten“ zum „sanften Tourismus“. Dabei spielt der öffentliche Verkehr sowohl als Gäste-Zubringer mit dem IC-Bahnhof Mallnitz-Obervellach als auch für die Mobilität vor Ort in Form eines neuen Wanderbus-Systems eine wichtige Rolle.

Die Arbeit der ehrenamtlichen Fahrgast-Vertretungen für die Interessen der Bahn- und Buskunden wurde durch Mag. Peter Haibach, Obmann der bundesweiten Fahrgastvertretung „Pro Bahn Österreich“ und Dr. Markus Lampersberger, Obmann von „fahrgast kärnten“ beleuchtet.

Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung sorgte ein „Bio- und Fairtrade-Buffet“
vom „Klimabündnis Kärnten, bestens organisiert von Mag. Christian Salmhofer.
  


Politische Vertreter mit dem Vorstand von fahrgast kärnten (fgk):

- Dr. Markus Lampersberger (fgk),
-Mag. Wilfried Thaler
-Dipl.-Ing. Franz korper (HTL-Direktor)
-Richard Hunacek (fgk)
-Dr. Beate Prettner
-Herwig Druml
-Matthias Köchl
-Dr. Richard Huber (fgk)
-Christof Trötzmüller (fgk)
-Es fehlt: Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.



Kärntner Verkehrsunternehmen mit dem Vorstand von fahrgast kärnten (fgk):

Christof Trötzmüller (fgk), Eduard Kaltenbacher (fgk), Dr. Richard Huber (fgk), Richard Hunacek (fgk), Dipl.-Ing. Reinhold Luschin (Stadtwerke Klagenfurt AG), Ing. Walter Kröpfl (ÖBB-Postbus GmbH), Mag. Manfred Oberrauner (ÖBB-Personenverkehr Kärnten), Mag. Martin Pacher (Kärnten-Bus GmbH), Dipl.-Ing. Christian Heschtera (Verkehrsverbund Kärnten GmbH), Ing. Christof Posch (ÖBB-Pressesprecher), Gilbert Oberrauner (Kowatsch-Südburg), Dr. Markus Lampersberger (fgk)


          
Blick in das Auditorium                                                     Dr. Beate Prettner                      Mag. Wilfried Thaler
(vorne: Herwig Druml, Dr. Maria-Luise Mathiaschitz)


        
Matthias Köchl                                     Direktor Dipl.-Ing. Franz Korper      Dipl.-Ing. Christian Heschtera



 Mag. Christian Salmhofer
  

  
Dipl.-Ing. Helmut Kampl mit den Schülern bei der Präsentation des Maturaprojektes "Taurus"-Lokomotive im Maßstab 1:25" für "Minimundus".

   
Mag. Georg Fuchshuber (rechts)                                               Gerhard Reymann B.A.

     Mag. Peter Haibach (links)                                                       Univ.-Prof. Dr. Hermann Knoflacher


   
Foto links:
ÖBB-Kärnten übergibt "Talent"-Modell als Jubiläumspräsent
Mag. Manfred Oberrauner (ÖBB-Personenverkehr-Kärnten, links) übergibt dem Vorstand von „fahrgast kärnten“ ein Modell des ÖBB-Nahverkehrszuges "Talent" (Dr. Markus Lampersberger, Christof Trötzmüller, Dr. Richard Huber, Richard Hunacek, Eduard Kaltenbacher)

Foto rechts: Der Vorstand von "fahrgast kärnten"
 

    
Foto links:

Die 100 Sitzplätze der Mediathek in der HTL1-Lastenstraße waren bis auf den letzten Platz gefüllt.

Foto rechts:
Dr. Markus Lampersberger und Dipl.-Ing. Wolfgang Kuchling, die Organisatoren der "1. Klagenfurter Verkehrstage Mobilität-Technik-Zukunft", die im April 2009 ebenfalls in der Mediathek der HTL1-Lastenstraße veranstaltet wurden und als "2. Kärntner Verkehrstage Mobilität-Technik-Zukunft" am 04./05.05.2011 ihre Fotsetzung finden werden.



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Busverbindung Villach - Tarvis [17.03.]

Busverbindung Villach - Tarvis (Italien)

Seit 01.02.2010 gibt es in Kooperation der "Villacher Verkehrsgesellschaft Kowatsch" mit dem italienischen Busunternehmen "SAF" vier Mal pro Tag (Montag bis Freitag) eine Linienbusverbindung zwischen Villach und Tarvis (Italien), mit Umsteigen an der Staatsgrenze.

Dadurch wird eine regionale Busverbindung angeboten, die nicht nur Villach sondern auch alle datwischen liegenden Orte mit Tarvis verbindet, denn es kann entlang der Buslinie an jeder Haltestelle ein- und ausgestiegen werden, z.B. in Pöckau, Riegersdorf, Arnoldstein, Unterthörl, Maglern.

Busfahrplan Villach - Tarvis (Italien)



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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at