fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Klagenfurt-2


Führt Kritik zu Nachbesserungen? [15.02.]

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" und die Stadtpolitik zeigen Verständnis für die u.a. von "fahrgast kärnten" öffentlich aufgezeigten Problempunkte des neuen Linienkonzepts und versprechen laut unten stehenden Zeitungsberichten in ersten Ansätzen Verbesserungen. Es bleibt abzuwarten, in welcher Art diese tatsächlich erfolgen werden.  

Busse: „Kritik ernst nehmen!“
Stadtwerke bieten noch 14 Tage lang Aufklärung über ihren neuen Fahrplan
         (aus: "Kronen Zeitung", 15.02.2011)

                 

„Die Kritik der Passagiere muss ernst genommen werden!“ Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner will jetzt darauf drängen, dass die Mängel im neuen Buskonzept bereinigt werden. „So geht das nicht! Es muss Aufklärung her, die Fahrpläne müssen verständlich sein und die Verbindungen müssen zueinander passen.“

„Es darf nicht sein, dass jemand seinen Anschluss verpasst, weil er zum Umsteigen nur ein Zeitfenster von einer Minute hat“, schimpft Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner. Er hat die Kritik der „Krone“-Testfahrer ernst genommen.
„Erstens muss mehr Aufklärung her!“ Dafür haben die Stadtwerke gesorgt: 14 Tage lang werden Mitarbeiter am Heiligengeistplatz informieren. Man findet die Informationen aber auch unter www.busse-klagenfurt.at oder Tel.  0463/ 521-521.

Zweitens will Steinkellner verständlichere Fahrpläne. „Und sie müssen einheitlich sein. Allerdings werden in den nächsten Tagen und noch weiter bis Juni Adaptierungen vorgenommen.“ Verwirrung ist daher also weiter vorprogrammiert.

„Die Vorgaben der Politik waren klar. Wir wollten eine bessere Abdeckung und die besseren Abendkurse.“ Ob es das auch gespielt hat, wird sich weisen. Allerorts gibt es mehr Kritik als Lob. Das spenden allerdings die Bewohner der Irdnigsiedlung in Welzenegg freudig: „Die neue Linie zu uns ist toll.“

Haben Sie Beschwerden oder Anregungen zum Linienkonzept? Schreiben Sie uns unter kaerntner@kronenzeitung.at, Kennwort Bus oder Kärntner Krone, Krone Platz 1, 9020 Klagenfurt, Kennwort Bus.

 

Bus-Linienkonzept im Kreuzfeuer der Kritik
Das neue Bus-Linienkonzept der Stadtwerke Klagenfurt ist seit Montag in Betrieb. Besonders die ausgedünnten Abendlinien werden kritisiert
          (aus: "Kleine Zeitung", 15.02.2011)

Ob im Bus, auf der Straße oder auf der "STW - Busse Klagenfurt"-Facebook-Seite - das neue Linienkonzept der Stadtwerke ist das Stadtgespräch. Kein Wunder, denn nach mehr als 30 Jahren wurde das Konzept erneuert. Der Verein "fahrgast kärnten" testete am Montag die neuen Tag- und Abendlinien, das Ergebnis war - wie auch Leserbriefschreiber bestätigen - ernüchternd (wir berichteten). Besonders das ausgedünnte Abendnetz lasse laut "fahrgast kärnten"-Obmann Markus Lampersberger zu wünschen übrig.

"Ab 20 Uhr stellen die Busse nicht nur ihre Nummern um, was verwirrend ist, sondern auch den Takt. So fahren viele Busse nur noch alle 60 Minuten, was für eine Stadt mit fast 100.000 Einwohnern zu wenig ist. Der Stadtpolitik sollte die Infrastruktur mehr wert sein", sagt Lampersberger. Konkret bemängelt er, dass viele Busse nach dem neuen Plan bis zu 75 Minuten früher Betriebsschluss haben, als sonst. Wölfnitz sei ein gutes Beispiel: Der letzte Bus fährt vom Heiligengeistplatz werktags um 22.20 Uhr. "Es fehlen, im Vergleich zum alten Plan, zwei Takte. Früher fuhr der Bus um 22.50 und einer um 23.30 Uhr. Das neue Abendnetz dann freitags und samstags so zu verkaufen, als wäre es viel weiter ausgedehnt, stimmt so nicht. Mit der Abfahrt um 0.15 Uhr fährt der Bus lediglich einen Takt mehr, als vor der Umstellung", sagt Lampersberger.

Kritik auf Facebook

Auch auf der "STW - Busse Klagenfurt"-Facebook-Seite geht es rund: Besonders junge Leute stellen Fragen und kritisieren das Konzept. In den vergangenen zwei Tagen beantworteten Facebooker jedoch teilweise selbst die gestellten Fragen. Stadtwerke-Pressesprecher Harald Raffer: "Wir nehmen die Kritik ernst, auch wenn wir nicht gleich Stellung nehmen. Wir haben auch schon Facebooker eingeladen und mit ihnen diskutiert. Wir sind für konstruktive Kritik offen und versuchen darauf einzugehen, aber jetzt müssen wir schauen, wie das Konzept anläuft."

Ab heute ist übrigens auch der "Grüne Kummerkasten" der Klagenfurter Grünen online. "Auf unserer Homepage oder Facebook-Seite können Bürger ihrem Frust zum neuen Fahrplan freien Lauf lassen", sagt Stadträtin Andrea Wulz.

Gefährlicher Übergang

Seit Montag ist auch "Park & Ride" bei Minimundus und der Cine City in das neue Linienkonzept integriert. Hier warnt "fahrgast kärnten": Wer bei Minimundus parkt, muss mit dem Bus die Runde bis zum Strandbad mitfahren, um dann in die Stadt zu gelangen, oder die gefährliche Villacher Straße queren. "Es gibt nicht einmal einen Zebrastreifen", so Lampersberger.

Verkehrsreferent Peter Steinkellner (ÖVP) dazu: "Sobald es die Witterung zulässt, starten wir mit der Umsetzung des zugehörigen Verkehrskonzeptes. Da ist nicht nur ein Zebrastreifen für die Villacher Straße geplant, sondern auch Straßenverbreiterung in Ehrenhausen, Lärmschutzmaßnahmen sowie die Fertigstellung der provisorischen neuen Haltestellen."
 

"Kritik am Konzept ist groß"
           (aus: "Kleine Zeitung", 14.02.2011)

Seit Montag gilt das neue Buslinien-Konzept der Stadtwerke Klagenfurt. "fahrgast kärnten" testete die neuen Fahrpläne. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Das neue Buskonzept ist jetzt schon ein Wahnsinn, was wird sein, wenn nächste Woche die Schule wieder losgeht", fragte sich Montag ein Klagenfurter, als er den Bus Richtung St. Jakob verpasste und eine halbe Stunde auf den nächsten warten musste. Doch er war nicht der Einzige, der am Montag mit dem neuen Busfahrplan der Stadtwerke Klagenfurt zu kämpfen hatte.

Bei einem Lokalaugenschein Montagmittag waren - trotz Semesterferien - zahlreiche Passanten auf dem Heiligengeistplatz unterwegs. In den Händen hielten die meisten den neuen Plan, der diese und nächste Woche noch auf dem Heiligengeistplatz und beim Bahnhof von Stadtwerke-Mitarbeitern verteilt wird. "Die Verwirrung ist groß, vor allem Ältere tun sich mit der Umstellung und der viel zu klein abgebildeten Fahrplan-Grafik schwer", kritisiert "fahrgast kärnten"-Obmann Markus Lampersberger, der am Montag mit Obmann-Stellvertreter Eduard Kaltenbacher das neue Buskonzept einen ganzen Tag und Abend testete.
Zwölf Minuten Differenz

"Gewinner des Konzepts ist Wölfnitz mit dem neuen 15-Minuten-Takt. Positiv ist auch, dass der Bus ab 12 Uhr von Hörtendorf nach Krumpendorf alle 30 Minuten fährt. Negativ hingegen sind die langen Warte- und Fahrtzeiten", so Lampersberger. Ein Beispiel: Bisher brauchte die Linie 85 zur Ganghofergasse 14 Minuten. "Jetzt sind es 26 Minuten." Dazu kommt, dass viele Haltestellen, wie in der Ganghofergasse oder Irnigsiedlung in Welzenegg, nicht betriebsgerecht adaptiert sind. "So steht man teilweise in der Wiese, Mütter mit Kinderwagen tun sich da schon schwer", sagt Kaltenbacher. Verwirrend sei die Standplatzanordnung der Linie 20 auf dem Heiligengeistplatz. "So fahren zwei Busse der Linie 20 zeitgleich in zwei verschiedene Richtungen. Wer nicht aufpasst oder nachfragt, könnte in die falsche Richtung fahren", sagt Lampersberger.
 

„Bei diesem Fahrplan nehme ich lieber das Auto!“
                   (aus: "Kronen Zeitung", 14.02.2011)


Verkehrsexperten und ein Vertreter des Gleichstellungsbeirates waren einen Tag lang für die „Kärntner Krone“ als Testfahrer für das neue Buskonzept unterwegs.

Ein paarMitarbeiter hatten die Stadtwerke Montag zwar abgestellt, um Passagiere zu beraten – nur mischten sie sich nicht unter die Leute. Obwohl am Heiligengeistplatz Chaos herrschte. So klagte jemand: „Die Standplätze
sind jetzt woanders.“

Die „Krone“ lud Experten von „fahrgast kärnten“, „Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt“ (WFK) und vom Gleichstellungsbeirat zum Probefahren ein. Ihre Noten sind vernichtend. Hier eine Zusammenfassung:

Die Beschilderung der Busse ist ungenügend; die Zielanzeige vorne ist falsch. Und es fehlen die versprochenen
Außenlautsprecher, die man als Sehbehinderter ak-tivieren kann. Die kaputte elektronische Anzeige am Heiligengeistplatz (HGP) wird durch aufgepickte Zettel ersetzt; es fehlt ein zentraler Monitor. Am Hauptbahnhof
gibt es keinen Hinweis auf neue Haltestellen, die hinter anderen Bussen versteckt sind. Am HGP fehlt der Hinweis auf die Abfahrten zum Bahnhof. Die Beschilderung der Haltestellen ist uneinheitlich; der Nachtfahrplan etwa ist entweder zu weit oben angebracht oder auf Leuchtreklamen geklebt. Für Sehbehinderte sind die Fahrpläne kaum zu entziffern. Wie berichtet, kann man sie auch nicht barrierefrei aus dem Internet herunterladen.

Ein besonderer Dorn im Auge ist natürlich die Ausdünnung der Linien: Nach Annabichl fahren jetzt vier statt acht Busse. Feschnig hat nur noch zwei Schülerkurse. Wochentags schaffen es nur wenige Linien zur 6- Uhr-Schicht im Klinikum; wochenends keine einzige.

Und es gibt „Chaos-Linien“ wie die 85er: Man kurvt von Waidmannsdorf über den Bahnhof bis zum HGP – die Fahrt dauert zwölf Minuten länger. Oder die Linie Ebenthal – Uni: Man steht 28 Minuten beim Umsteigen oder ist 59  Minuten im Bus unterwegs ... Apropos Umsteigen: Das scheint zufällig. Manche Linien haben Anschluss; andere nicht.

Die Experten meinen: „Die Fahrgastzahlen werden zurückgehen!“ Passagiere sagen: „Bleibt der Fahrplan, nehm’´ ich das Auto!“

"Bei den Roadshows wurden Fahrpläne ausgeteilt, die jetzt nicht mehr stimmen. Die Passagiere sind natürlich total verunsichert", so Markus Lampersberger (fahrgast kärnten).
Erst ein Facebook-Eintrag von uns bewirkte, dass ein Bus an der Endstation keine Stehzeit hat, sondern noch eine
Runde fährt", so David Lackner (WFK).
"Ich hatte mehrere Termine in der Stadt und ging wegen der langen Warte- und Fahrzeiten lieber zu Fuß", so Mark Wassermann (Gleichstellungsbeirat).

 

Erste Analyse des neuen Stadtwerke-Konzepts von „fahrgast“:
Schlechte Noten für Bus
               (aus: "Kronen Zeitung", 02.02.2011)

 
„Kahlschlag, verschlechtertes Umsteigen, unattraktiver Takt an Sonn- und Feiertagen, Linienführung schwer zu durchschauen, Haltestellen schwer zu finden.“ Eine erste Bilanz über das neue Buskonzept in Klagenfurt durch „fahrgast kärnten“ fällt vernichtend aus. Nur wenige Änderungen darin sind positiv erwähnt.
 
Positiv sei das Spätbus-Konzept freitags und samstags bis ein Uhr früh. „Allerding wären wir für den bisherigen 40 Minuten-Takt mit dem Heiligengeistplatz als Knoten in alle Richtungen“, regt Markus Lampersberger von „fahrgast“ an. „Das würde auch an Sonn- und Feiertagen Sinn machen.“

Weitere Kritik: Unter der Woche fahre der letzte Bus manchmal bereits um 22.15 Uhr, mit 60 Minuten-Takt. „Und es gibt keinen Abendbus nach St. Martin oder zum Kreuzbergl.“

Gut aufgenommen wurden die neue Linien; nach Ehrental etwa oder der Bus Viktring – Uni – Heiligengeistplatz. „Nach Welzenegg-Irdnigsiedlung aber fahren Busse nur werktags bis 20 Uhr.  Und von  Viktring braucht man jetzt  zehn Minuten länger in die Stadt“, hat „fahrgast“ errechnet. „Ebenso von der Pädak zum Heiligengeistplatz. Dafür fahren beide Linien auch zum Bahnhof.“

fahrgast“ sagt Verwirrung um den Bus-Plan voraus: „Zum Beispiel hat die Linie zum Strandbad werktags die Nummer 10, abends ist es 92 und an Wochenenden 10 und 82. Außerdem  heißt es am Heiligengeistplatz suchen, weil sich die Standplätze ändern.“

Gute Noten gibt’s  für die Durchmesser-Linien. Lampersberger: „Busse wenden am Heiligengeistplatz nicht, sondern fahren in andere Stadtteile weiter; etwa von Wölfnitz nach Ebenthal.“

"Im Land wurde das Öffi-Konzept verbessert. An den Stadtgrenzen endet die Verbesserung aber. Am Wochenende haben die Klagenfurter zum Beispiel keinen Anreiz, den Bus zu nehmen", so Markus Lampersberger von "fahrgast kärnten".
 
 


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"Abzulehnen" [10.02.]

Gefährdeter Abendverkehr nach Krumpendorf und Ebenthal:


"Abzulehnen" 
    (Stellungnahme zum unten stehenden Bericht der "Kleinen Zeitung" vom 10.02.2011) 

fahrgast kärnten kann die Verärgerung der beiden Bürgermeister Franz Felsberger (Ebenthal) und Peter Nemec (Krumpendorf) durchaus verstehen, wenn deren Gemeinden für die Aufrechterhaltung der Abendbus-Bedienung zur Mitfinanzierung aufgefordert werden.

Für ein derartig schlechtes Linienkonzept, wie es ab 14.2.2011 speziell im Abendverkehr von den Stadtwerken Klagenfurt angeboten wird (teilweise extrem lange Umsteigzeiten am Heiligengeistplatz und bis zu 75 Minuten früherer Betriebsschluss), die von den STW geforderten Summen zu bezahlen wäre unverantwortlich.

Auf der Linie nach Ebenthal liegt ausschließlich die Endhaltestelle "Ebenthal-Schlosswirt" nicht im Stadtgebiet der Landeshauptstadt. Würde also die Abendlinie 93 wie in den ursprünglichen Planungen vorgesehen bereits in der Fischlsiedlung enden, wären die im Stadtgebiet von Klagenfurt liegenden Siedlungsgebiete östlich und westlich entlang der Ebenthalterstraße ("Ebenthaler Siedlung") ohne öffentliche Anbindung.

Auf der Abendlinie 92 nach Krumpendorf wäre eine Einstellung zweifelsohne auch nicht zu begrüßen, doch darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass Krumpendorf an der Schnellbahnlinie "S1" der ÖBB liegt und durch diese auch abends ausreichend bedient wird.

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"Nachbargemeinden über neuen Busplan verärgert"
       (aus: "Kleine Zeitung", 10.02.2011)

Krumpendorf und Ebenthal fürchten um Busanbindung an die Landeshauptstadt.

Der neue Busplan der Klagenfurter Stadtwerke (STW) stellt viele Nutzer vor die Herausforderung: Mit welcher Linie komme ich am besten zur Arbeit und wieder zurück? Diese Frage stellt sich auch Krumpendorfern und Ebenthalern. Doch bevor es darauf keine Antworten gibt, gehen die Bürgermeister Peter Nemec und Franz Felsberger auf die Barrikaden.

"Vor einiger Zeit flatterte uns ein Brief vom Klagenfurter Verkehrsreferenten ins Haus. Darin hieß es, entweder, wir zahlen 55.000 Euro, oder es gibt keine Abendlinien mehr", so Nemec. Das könne sich die Gemeinde nicht leisten: "Und zahlen, ohne mitreden zu dürfen, geht nicht." Ähnlich erging es Felsberger. Mehr als 30.000 Euro sollten die Nachbarn im Osten für die Bus-anbindung zahlen: "Wir haben im Gemeinderat beschlossen, in den Kommunalbus und nicht in die Stadtwerke zu investieren. Uns betreffen zum Glück nur zwei Haltestellen." Er wäre für eine "moderne, übergreifende Lösung", um Pendlern den Umstieg auf Öffis zu erleichtern.

Reinhold Luschin, Leiter der STW-Mobilität, bestätigt, dass die Abendlinien in die angrenzenden Gemeinden vorerst nur bis 1. Juli sichergestellt sind. Verkehrsreferent Peter Steinkellner: "Wir haben den Gemeinden Angebote gemacht und warten nun auf die Antworten."

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"Neue Bus-Taktung kritisiert" [29.01.]

"Neue Bus-Taktung kritisiert"
                      (aus: "Kleine Zeitung", 29.01.2011)

Verein „fahrgast“ lud zum Infoabend in Klagenfurt.

Die für Mitte Februar geplante Umstellung der neuen Klagenfurter Stadtwer- kebus-Fahrpläne sorgt für rege Diskussionen. Der Verein „fahrgast kärnten“ bezeichnete den neuen Fahrplan auf der Donnerstagabend im Gasthaus Pirker abgehaltenen Informationsveranstaltung als „Kahlschlag im Wochenend- und Abendverkehr“.

Die Taktung werde von bisher 40 Minuten auf 60 Minuten steigen. Zudem werde die St. Veiter Straße zwischen Klinikum und Endstation nicht wie bisher alle 15 Minuten, sondern nur noch alle 30 Minuten bedient.

„Wir werden nachjustieren, wo es vernünftig und finanziell machbar ist“, sagt STW-Sprecher Harald Raffer. Generell werde man es nie allen recht machen können. Raffer: „Wir verfolgen die Diskussionen auf Facebook und der „fahrgast kärnten“-Homepage mit viel Interesse.“

"Neues Buskonzept ist leider vom Spargedanken geprägt"
        (aus: "Kleine Zeitung", 14.01.2011)

Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten", kritisiert den neuen Linienplan der Stadtwerke.

Heute um 10 Uhr startet die Info-Tour der Stadtwerke zum "Liniennetz Neu" beim Kika. Was sagen Sie zum neuen Busplan?

MARKUS LAMPERSBERGER: Das neue Konzept ist vor allem vom Spargedanken geprägt - auf Kosten der Fahrgäste.

Wie macht sich das bemerkbar?

LAMPERSBERGER: Einerseits werden Stadtteile wie Welzenegg oder Ehrental erschlossen, was gut ist. Andererseits müssen längere Wartezeiten aufgrund von Intervallausdünnungen in Kauf genommen werden. Vor allem abends.

Gibt es ein konkretes Beispiel?

LAMPERSBERGER: In Feschnig fährt der Bus tagsüber im 30-Minuten-Takt, statt wie bisher im 15-Minuten-Takt. Ebenthal, St. Veiter Straße und Kreuzbergl leiden künftig ebenso unter schlechteren Intervallen.

Wo gibt es hingegen Verbesserungen?

LAMPERSBERGER: Gut sind die neuen Ost-West- sowie die Nord-Süd-Verbindungen. Durch das Anfahren des Hauptbahnhofes ersparen sich Fahrgäste das Umsteigen am Heiligengeistplatz. Das ist bei manchen Linien aber mit längeren Fahrtzeiten verbunden.

"Volle Fahrt für neues Linienkonzept"
                   (aus: "Kleine Zeitung", 14.01.2011)


Stadtwerke Klagenfurt haben gestern ihr neues Buslinienkonzept vorgestellt, das ab 14. Februar umgesetzt wird. Wichtigste Änderungen: neue Linien und mehr Direktverbindungen.

Am Valentinstag, den 14. Februar, werden einige Klagenfurter vielleicht schon über einen anderen Busweg zu ihren Liebsten gelangen. Gestern wurde nämlich der neue Fahrplan der Stadtwerke Busse vorgestellt. „Kurz gesagt, es gibt mehr durchgehende Verbindungen ohne, wie bisher, zwingendes Umsteigen auf dem Heiligengeistplatz“, sagt Reinhold Luschin, Mobilitätsleiter bei den Stadtwerken. Ein Überblick über alle Neuerungen:

Fahrtzeiten.
Von Montag bis Donnerstag verkehren die Busse jeweils bis 23 Uhr sowie Freitag und Samstag bis 1 Uhr im 60-Minuten-Takt. Bis 20 Uhr verkehren die Busse im 30-Minuten-Takt und im Frühverkehr zwischen 6.30 und 8.30 Uhr im 15-Minuten- Takt.

Park&Ride.
Die Haltestellen der Park&Ride-Parkplätze bei Minimundus und der CineCity werden in das Busnetz eingebunden. Das heißt, man wird dafür zahlen. In welcher Form das sein wird, könne man noch nicht sagen. „Wir überlegen, ob wir Partnertickets anbieten. Wenn jemand viele Personen im Auto transportiert, bekommt er das Ticket billiger“, so Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP). Gebührenpflichtig wird auch der Fernheizwerkparkplatz in der Kraßniggstraße. Man überlege auch hier, ähnlich wie beim Park&Ride, Kombitickets anzubieten.

Neue Gebietserschließungen.
Neu ins Netz eingebunden wurde die Irnigsiedlung in Welzenegg, die Fachhochschule Kärnten sowie die Ehrentaler Senke. Neu ist auch die Ringlinie über die Universität zum Heiligengeistplatz, zum Hauptbahnhof und wieder nach Viktring.

Neue Direktverbindungen. Von Walddorf und dem Flughafen kommt man jetzt direkt über das Klinikum zum Hauptbahnhof (Linie 40/42). Von Wölfnitz führt eine direkte Verbindung über den Heiligengeistplatz nach Ebenthal (Linie 31), von Hörtendorf nach Krumpendorf (Linie 20) und von Fischl direkt zum Strandbad (Linie 10). Außerdem kommt man direkt von Welzenegg nach Waidmannsdorf (Linie 60/61), von Emmersdorf nach Wölfnitz-Schule (bedarfsorientierter Direktbus), vom Hauptbahnhof direkt zum Schulzentrum Mössingerstraße, zur Pädagogischen Hochschule, zur Fachhochschule und auch zur Alpen-Adria-Universität.


DIE NEUERUNGEN

Busse.
In den nächsten zwei Jahren wollen die Stadtwerke die Busse gegen abgasarme Fahrzeuge tauschen. 12 Stück wurden bereits durch umweltfreundliche Busse ersetzt (Werte gleich wie bei gasbetriebenen Bussen). Kosten pro Bus: 230.000 Euro.

Mitarbeiter.
Insgesamt sind bei den Stadtwerken 140 Busfahrer angestellt – davon vier Frauen.

Statistik.
Jährlich werden drei Millionen Kilometer zurückgelegt und mit den 65 Bussen 21 Millionen Gäste transportiert.

Busspuren.
Durch die Busspur in der 8.-Mai-Straße erspart sich der Bus pro Umlauf drei Minuten. Das ist noch nicht der Verbesserungswert, den die Stadtwerke erreichen wollen. Weitere Busspuren, eventuell in der St. Veiter Straße, sind angedacht.

Infos. Ein Infobus hält in einzelnen Stadtteilen, Termine unter:
www.klagenfurt-busse.at

 



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Monatskarte zum halben Preis [10.12.]

Monatskarte im Winter zum halben Preis

Als Maßnahme gegen zu hohe Feinstaub-Belastung fördert die Stadt Villach in den Wintermonaten (Dezember 2010 bis Ende Februar 2011) wieder den Kaufpreis für die Monats- und Jahreskarten des Verkehrsverbundes im gesamten Gemeindegebiet mit 50 Prozent, also mit dem halben Kaufpreis. 
 
Eine Monatskarte kostet für den reinen Stadtverkehr somit ab 1. Dezember, zwar wie bisher 39 Euro, 50 Prozent vom Kaufpreis, also 19,50 Euro, erhalten die Villacherinnen und Villacher von der Stadt retourniert. Gegen Vorlage der Buskarte und eines Lichtbildausweises wird im StadtService, Rathaus-Eingang, der halbe Kaufpreis rückerstattet. Für Besitzer von Jahreskarten werden für die Monate Dezember 2010 bis Ende Februar 2011 der 50-prozentige Förderbetrag der Stadt ebenfalls vom StadtService aliquot abgerechnet und refundiert.

Die Monatskarten werden in Papierform im StadtService im Rathaus, bei Chipkarten während der Gültigkeitsdauer (mit einem Fahrkartenlesegerät überprüft) abgerechnet. Der Gültigkeitsbeginn muss zwischen dem 1. Dezember 2010 und dem 28. Februar 2011 nachgewiesen werden. Die abgelaufenen Monatskarten in Papierform werden vom StadtService als Belege einbehalten, die Jahreskarten nur überprüft. Das Förderangebot der Stadt Villach gilt ausschließlich für Villacherinnen und Villacher.

Ein langer Wunsch von fahrgast kärnten wurde dahin gehend erfüllt, dass diese Rückvergütung nicht nur für den Stadtverkehr sondern auch für jene Regionalzonen erfolgt, die im Gemeindegebiet Villach liegen.  



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Gespräch mit Fa. "Kowatsch" [22.07.]

Gespräch mit Fa. "Kowatsch"

 

fahrgast kärnten hat bereits im Vorjahr positiv über die geänderte Linienführung nach Warmbad/EKZ Atrio berichtet. Wie hat sich diese in der Praxis bewährt?

 

Oberrauner: Durch die neue Linienführung hat sich die Frequenz der Fahrgäste deutlich gesteigert und estätigt dem Unternehmen, dass die Änderung der Linienführung eine richtige Entscheidung zu Gunsten der Fahrgäste war. Mit diesem Projekt haben wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten, für den Stadtteil Auen und Warmbad, eine Verbesserung für die Fahrgäste herbeigeführt. Auch kleine Änderungen haben oft große Wirkung! Auch Richtung Völkendorf wurde eine Linienänderung vorgenommen, um ein größeres Wohngebiet ins Liniennetz mit einzubeziehen. Es wird in nächster Zeit notwendig werden, auch in anderen Stadtteilen die Linienführungen aufgrund geänderter Wohnsituationen, neu zu planen. “

 

Welche Verbesserungsmaßnahmen planen Sie?

 

Die Fa. Kowatsch hat in den letzten Monaten, gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Kärnten und der Stadt Villach einige Verbesserungsvorschläge in Form von Modulen vorgestellt. Derzeit wird intensiv – gemeinsam mit der Stadt Villach – an einem Realisierungsplan gearbeitet. Eines der Module ist die Betriebszeitenverlängerung, d.h. alle Stadtlinien sollten um 05.30 Uhr die Pendler von den Stadtteilen zum Villacher Hauptbahnhof bringen bzw. vom Villacher Hauptbahnhof in die Gewerbegebiete der Stadt.

 

Im nächsten fahrgast-Magazin ist eine Zusammenfassung einer Studie des Technologieparks über das Mobilitätsverhalten der dort Studierenden und Angestellten geplant. Was sehen die Planungen in dieser Hinsicht vor?

 

Auch auf die Wünsche der Studenten bzw. der WIFI-Kursteilnehmer im Technologiepark St. Magdalen wurde eingegangen und ein Modul für längere Betriebszeiten, bis 22.00 Uhr, (Abendkurs, Vorlesungen etc.) sowie eine Taktverdichtung erarbeitet. Die große Anzahl von Anfragen für diesen Bereich zeigen uns den dringenden Handlungsbedarf auf.

 

Für das nächste fahrgast-Magazin ist eine Zusammenfassung einer Studie des Technologieparks über das Mobilitätsverhalten der dort Studierenden und Angestellten geplant.

 

Die Stadt Villach hat in den letzten zwei Jahren, in Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen, einige Haltestellen neu und modern adaptiert. Wartehäuschen wurden auf stark frequentierten Haltestellen errichtet, um den Wünschen der Fahrgäste gerecht zu werden. Vor einigen Monaten wurde der neue Busbahnhof in Villach in Betrieb genommen. Leider wurde auf einige Vorschläge seitens der Verkehrsunternehmen nicht eingegangen, wie z. B. die Vermischung des öffentlichen Personenverkehrs mit den Taxi-Standplätzen. Ein weiteres Problemfeld in diesem Zusammenhang ist sicherlich der kleine Radius des Kreisverkehrs und die direkt an den Kreisverkehr anschließenden Fußgängerübergänge. Diese Situation gestaltet die Zu- und Abfahrt zum Villacher Busbahnhof, mit teilweise bis zu 15 m langen Linienbussen, äußerst schwierig. Wir sind aber überzeugt davon, dass diese, derzeitig sehr prekäre Verkehrssituation im Bereich Busbahnhof unter Beteiligung aller Betroffenen zufriedenstellend gelöst werden kann.“

 

fahrgast kärnten wünscht der Fa. Kowatsch für die Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen viel Erfolg und bedankt sich für das Gespräch.

 



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Villacher Kirchtagsbus [03.08.]

Villacher Kirchtagsbus 2010

Im Rahmen des "Villacher Kirchtags 2010" verkehrt der Villacher Kirchtagsbus Donnerstag, Freitag und Samstag (05., 06., und 07.08.2010) der Kirchtagswoche auf allen Linien der Villacher Verkehrsgesellschaft Kowatsch, ab Villach Hauptbahnhof, zu jeder vollen Stunde in der Zeit von 21 Uhr bis 03 Uhr (letzte Fahrt).  

„Kirchtagsbus 1“              Villach Hbf – Völkendorf – Möltschach – Warmbad – Schütt

„Kirchtagsbus 2“              Villach Hbf – St. Magdalen – St. Ulrich – Seebacher Allee

„Kirchtagsbus 3“              Villach Hbf – Perau – Trattengasse

„Kirchtagsbus 4“              Villach Hbf – Tschinowitsch – Auen – Atrio

„Kirchtagsbus 5“              Villach Hbf – Lind – Neue Heimat - Vassach

„Kirchtagsbus 6“              Villach Hbf – Landskron – Annenheim

Sondertarif „Villacher Kirchtagsbus“: € 2.- pro Erw. und  € 1.- pro Kind bis zum vollend. 15. Lebensjahr.

-->  Website des Villacher Kirchtagsbusses

 



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Busverbindung Villach - Tarvis [17.03.]

Busverbindung Villach - Tarvis (Italien)

Seit 01.02.2010 gibt es in Kooperation der "Villacher Verkehrsgesellschaft Kowatsch" mit dem italienischen Busunternehmen "SAF" vier Mal pro Tag (Montag bis Freitag) eine Linienbusverbindung zwischen Villach und Tarvis (Italien), mit Umsteigen an der Staatsgrenze.

Dadurch wird eine regionale Busverbindung angeboten, die nicht nur Villach sondern auch alle datwischen liegenden Orte mit Tarvis verbindet, denn es kann entlang der Buslinie an jeder Haltestelle ein- und ausgestiegen werden, z.B. in Pöckau, Riegersdorf, Arnoldstein, Unterthörl, Maglern.

Busfahrplan Villach - Tarvis (Italien)



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"fahrgast"-Pressespiegel 2010 [22.12.]

--> "fahrgast"-Pressespiegel 2010:  Presse-Spiegel 2010

 



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Busse: „Kritik ernst nehmen!“
Stadtwerke bieten noch 14 Tage lang Aufklärung über ihren neuen Fahrplan
        
(aus: "Kronen Zeitung", 15.02.2011)
                       

„Die Kritik der Passagiere muss ernst genommen werden!“ Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner will jetzt darauf drängen, dass die Mängel im neuen Buskonzept bereinigt werden. „So geht das nicht! Es muss Aufklärung her, die Fahrpläne müssen verständlich sein und die Verbindungen müssen zueinander passen.“

„Es darf nicht sein, dass jemand seinen Anschluss verpasst, weil er zum Umsteigen nur ein Zeitfenster von einer Minute hat“, schimpft Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner. Er hat die Kritik der „Krone“-Testfahrer ernst genommen.
„Erstens muss mehr Aufklärung her!“ Dafür haben die Stadtwerke gesorgt: 14 Tage lang werden Mitarbeiter am Heiligengeistplatz informieren. Man findet die Informationen aber auch unter www.busse-klagenfurt.at oder Tel.  0463/ 521-521.

Zweitens will Steinkellner verständlichere Fahrpläne. „Und sie müssen einheitlich sein. Allerdings werden in den nächsten Tagen und noch weiter bis Juni Adaptierungen vorgenommen.“ Verwirrung ist daher also weiter vorprogrammiert.

„Die Vorgaben der Politik waren klar. Wir wollten eine bessere Abdeckung und die besseren Abendkurse.“ Ob es das auch gespielt hat, wird sich weisen. Allerorts gibt es mehr Kritik als Lob. Das spenden allerdings die Bewohner der Irdnigsiedlung in Welzenegg freudig: „Die neue Linie zu uns ist toll.“

Haben Sie Beschwerden oder Anregungen zum Linienkonzept? Schreiben Sie uns unter kaerntner@kronenzeitung.at, Kennwort Bus oder Kärntner Krone, Krone Platz 1, 9020 Klagenfurt, Kennwort Bus.

 



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Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at