fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Österreich


Vorteilscard: Für Männer ab 60 [31.01.]

Vorteilscard–Senior: Auch für Männer ab 60

Gleichstellung diesmal anders herum


Bekanntlich wurde die "ÖBB-Vorteilscard-Senior" bisher an Frauen nach Vollendung des 60., an Männer aber erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres vergeben. Damit verbunden ist eine Fahrpreisermäßigung um 45% - 50%.

Aufgrund einer Beschwerde hat ein Höchstgericht dieses unterschiedliche Alter als gleichheitswidrig kritisiert.

Mit 01.01.2012 gelten somit bei den ÖBB und den "Kärntner Linien" neue Tarifbestimmungen, wonach die "Vorteilscard-Senior" auch für Männer ab dem 60. Lebensjahr zusteht. Voraussetzung für die Antragstellung beim Bahnschalter ist wie bisher ein amtlicher Lichtbildausweis und ein Foto.

fahrgast kärnten freut sich, dass durch diese – allerdings wenig kommunizierte – Tarifreform ein größerer Bevölkerungsanteil in den Besitz der günstigen Vorteilscard kommt. Insgesamt werden die öffentlichen Verkehrsmittel dadurch für Senioren/innen, vor allem für etwa gleichaltrige Paare, noch attraktiver.


 



[ top ]

Umfrage: ÖBB oder WESTbahn ? [11.01.]

Besseres Zugsangebot zwischen Wien und Salzburg?

Wer punktet bei den Fahrgästen: ÖBB oder WESTbahn?

Fahrgast-Umfrage von "probahn ÖSTERREICH" bis Ende Jänner

Das Zugangebot auf der Westbahnstrecke Wien - Salzburg wurde mit Fahrplanwechsel am 11.12.2011 weiter verbessert. Seit diesem Zeitpunkt verkehren drei Fernverkehrs-Zuggattungen:

--> ÖBB Railjet
--> ÖBB IC-Züge
--> Züge der WESTbahn.

probahn ÖSTERREICH will mit einer Online-Umfrage feststellen, ob dadurch für Sie als Fahrgast das Zugfahren noch angenehmer geworden ist. Sie können bis Ende Jänner 2012 Ihre Reise-Erfahrungen auf der Strecke Wien - Salzburg - Wien mitteilen.

--> Direkt-Link zur Umfrage
 
 
 
 



[ top ]

"WESTbusse" sind gestartet [11.12.]

"WESTbusse" sind gestartet

Am 11.12.2011 war der erste Betriebstag der "WESTbusse" in Kärnten.

WESTbus und ÖBB-Intercitybus in Klagenfurt Bbf;       WESTbus in Villach Bbf


„WESTbahn“ und „WESTbus“:

Die „Westbahn Management GmbH“ führt seit Fahrplanwechsel am 11.12.2011 als erstes privates Bahnunternehmen auf der Westbahn Fernverkehrszüge im Ein- bis Zwei-Stunden-Takt zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg führen.

Ebenfalls seit diesem Zeitpunkt führt die „Westbus GmbH“ Fernbus-Verbindungen in folgenden fünf Relationen:

Klagenfurt – St. Michael - Wien (2x täglich)
Klagenfurt – Villach - Salzburg (2x täglich)
Graz – St. Michael - Linz (2x täglich)
Linz – Ceske Budejovice – Prag (2x täglich)
Salzburg – München Flughafen (4x täglich)

Die „Westbus GmbH“ gehört zu 51 Prozent der „Blaguss Reisen GmbH“ und zu 49 Prozent die „Rail Holding AG“, dem Mutterunternehmen der „Westbahn GmbH“.

„Westbusse“ in Kärnten:

Betreffend die Kärnten tangierenden, neuen Buslinien (Klagenfurt – Wien, Klagenfurt – Salzburg) ist bei einem Vergleich der Bus- und Bahnangebote Folgendes anzuführen.

--> Klagenfurt – Wien:

Frühmorgens in Richtung Wien (Villach ab 05.26 Uhr – Wien-Meidling an 09.28 Uhr) und spätabends retour nach Kärnten (Wien-Meidling ab 18.29 Uhr – Villach an 22.37 Uhr) werden Züge mit modernen Wagen und vollwertigem Speisewagen angeboten.

Die WESTbusse weisen eine annähernd gleiche Fahrzeit wie die ÖBB-Züge auf. Sie fahren weitgehend parallel zu den späteren ÖBB-Zügen, jedoch nicht in Tagesrandlage.

--> Klagenfurt – Linz (mit Umsteigen in St. Michael):

In St. Michael kann von den Bussen Klagenfurt –> Wien in jene Richtung Linz (von Graz kommend) umgestiegen werden.

Die WESTbusse weisen für die Umsteigeverbindung Klagenfurt - Linz mit 3 Stunden 50 Minuten eine um ca. 35 Minuten kürzere Fahrzeit als die schnellste Bahnverbindung (über Salzburg) auf, der erste Bus erreicht Linz wegen der späteren Abfahrt in Klagenfurt ca. 35 Minuten später als die erste Bahnverbindung (Linz an 11.09 Uhr).

Betreffend die ÖBB-Züge gibt es einen Zwei-Stunden-Takt Klagenfurt – Linz, teilweise umsteigefrei und teilweise mit einmaligem Umsteigen in Salzburg Hbf, z. B. die erste Verbindung Klagenfurt ab 06.46 Uhr – Linz an 11.28 Uhr (ohne Umsteigen) bzw. 11.09 Uhr (mit Umsteigen in Salzburg).

--> Klagenfurt - Villach – Salzburg:

Im Bahnverkehr wird ein Zwei-Stunden-Takt geboten, welcher auch Spittal/Drau und Mallnitz bedient.

Der erste Zug in der Relation Klagenfurt - Salzburg verlässt Klagenfurt Hbf erst um 06.46 Uhr, nachdem im Dezember 2009 der Frühzug um 05.52 Uhr leider eingestellt wurde. Die Einstellung dieses Frühzuges wurde von „fahrgast kärnten“ in TV und Zeitungen massiv kritisiert, bot dieser doch in Salzburg mit der Ankunft um 08.48 Uhr ideale Anschlüsse in Richtung München, Linz und Tirol/Vorarlberg/Schweiz.

Die neuen WESTbus-Verbindungen schließen die genannte Lücke im Bahnangebot leider nicht, vielmehr fahren sie nahezu zeitparallel zu den ÖBB-Zügen. In Salzburg fehlt der Anschluss zu den WESTbussen in Richtung München-Flughafen.

„fahrgast“-Resümee: Konkurrenz kann das Angebot verbessern

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ kann die Konkurrenz durchaus auch Verbesserungen für die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs bringen.

So lässt der Einsatz von Bussen mit größerer Beinfreiheit an vielen Sitzplätzen, Steckdosen in den meisten Sitzreihen, kostenlosem WLAN und Getränkeautomaten eine Ausrichtung an Kundenbedürfnisse erkennen. Weiters soll ab 18.12.2011 die Bezahlung des Tickets beim Busfahrer auch mit Bankomatkarte und Kreditkarte (Mastercard, Visa) möglich sein.

Die Tatsache, dass der Fahrpreis generell in der Größenordnung des ÖBB-Halbpreises liegen wird (ohne eine „ÖBB-Vorteilscard“ kaufen zu müssen) ist sicherlich positiv zu werten, vor allem für sporadisch Reisende. Für Vielfahrer (mit „ÖBB-Vorteilscard“) wird dies weniger ins Gewicht fallen.

Prinzipiell ist es jedoch bedauerlich, dass diese neuen Angebote auf der Straße und nicht emissionsfrei auf den elektrifizierten Bahnstrecken geführt werden.

Neben dem umweltpolitischen sollte es auch das verkehrspolitisches Ziel sein (Sicherheit, Platzverbrauch etc.), dass der öffentliche Personen-Fernverkehr nicht in Bussen, sondern auf dem zumindest in Europa meist gut ausgebauten Schienennetz stattfindet.



[ top ]

probahn-"Wünschelbrunnen" [06.12.]

probahn-"Wünschelbrunnen"

Auf der Homepage von probahn ÖSTERREICH gibt es die Möglichkeit, Wünsche an die Bundesregierung zum Fahrplanwechsel zu plazieren.

--> Link zum probahn-Wünschelbrunnen

 



[ top ]

"Westbusse": Fahrplan ist online [17.11.]

"Westbusse": Fahrplan ist online verfügbar

Der Fahrplan der "Westbusse" ist ab sofort online verfügbar.

Direkt-Link: --> http://www.westbus.at/service/faq/wann-und-wo-fahren-wir/


Unten stehend finden Sie eine fahrgast-Stellungnahme zu den "Westbussen" vom 16.10.2011.


---------------------------------------

Westbusse auch in Kärnten                                            [16.10.2011]


„Westbahn“ und „Westbus“:

Die „Westbahn Management GmbH“ wird ab Fahrplanwechsel am 11.12. 2011 als erstes privates Bahnunternehmen auf der Westbahn Fernverkehrszüge im Ein- bis Zwei-Stunden-Takt zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg führen.

Ebenfalls ab diesem Zeitpunkt wird die „Westbus GmbH“ Fernbus-Verbindungen in folgenden fünf Relationen führen:

Klagenfurt – St. Michael - Wien (2x täglich)
Klagenfurt – Villach - Salzburg (2x täglich)
Graz – St. Michael - Linz (2x täglich)
Linz – Ceske Budejovice – Prag (2x täglich)
Salzburg – München Flughafen (4x täglich)

Die „Westbus GmbH“ gehört zu 51 Prozent der „Blaguss Reisen GmbH“ und zu 49 Prozent die „Rail Holding AG“, dem Mutterunternehmen der „Westbahn GmbH“.


„Westbusse“ in Kärnten:

Die Fahrpläne der Busse sind zwar noch nicht veröffentlicht, jedoch ist bei der angekündigten Frequenz von „zweimal täglich“ anzunehmen, dass die Busse in jeder Richtung in Tagesrandlage als Früh- und Abendverbindung geführt werden.

Betreffend die Kärnten tangierenden, neuen Buslinien (Klagenfurt – Wien, Klagenfurt – Salzburg) ist bei einem Vergleich der Bus- und Bahnangebote Folgendes anzuführen.

--> Klagenfurt – Wien:

Frühmorgens in Richtung Wien (Villach ab 05.26 Uhr – Wien-Meidling an 09.28 Uhr) und spätabends retour nach Kärnten (Wien-Meidling ab 18.29 Uhr – Villach an 22.37 Uhr) werden derzeit bereits hochqualitative Züge mit modernen Wagen und vollwertigem Speisewagen angeboten.

--> Klagenfurt – Linz (mit Umsteigen in St. Michael):

In St. Michael kann laut Ankündigung von den Bussen Klagenfurt – Wien in jene Richtung Linz umgestiegen werden.

Sollte diese Umsteige-Verbindung eine Ankunft in Linz am Vormittag ermöglichen, wäre dies ein Zusatznutzen für die Relation Klagenfurt – Linz.

Andernfalls gibt es ohnedies bereits attraktive Verbindungen Klagenfurt – Linz, teilweise umsteigefrei und teilweise mit einmaligem Umsteigen in Salzburg Hbf, z. B. Klagenfurt ab 06.46 Uhr – Linz an 11.28 Uhr (ohne Umsteigen) bzw. 11.09 Uhr (mit Umsteigen in Salzburg).

--> Klagenfurt – Salzburg:

Betreffend das Bahnangebot in der Relation Klagenfurt- Salzburg verlässt der erste Zug Klagenfurt Hbf erst um 06.46 Uhr, nachdem im Dezember 2009 der Frühzug um 05.52 Uhr leider eingestellt wurde. Die Einstellung dieses Frühzuges wurde von „fahrgast kärnten“ in TV und Zeitungen massiv kritisiert, bot dieser doch in Salzburg mit der Ankunft um 08.48 Uhr ideale Anschlüsse Richtung München, Linz und Tirol/Vorarlberg/Schweiz.

Sollte der neue Westbus in der Zeitlage des gestrichenen Frühzuges verkehren, wäre dies sicherlich ein Zusatznutzen für Kärntner Reisende. In der restlichen Tageszeit wird im Bahnverkehr derzeit ein Zwei-Stunden-Takt geboten.


„fahrgast“-Resümee: Konkurrenz kann das Angebot verbessern

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ kann die Konkurrenz durchaus auch Verbesserungen für die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs bringen. So lässt die Ankündigung, dass Busse mit größerer Beinfreiheit und Zusatzausstattungen wie Steckdosen und Getränkeautomaten eingesetzt werden auf eine Ausrichtung an Kundenbedürfnisse denken.

Die Ankündigung, dass der Fahrpreis generell in der Größenordnung des ÖBB-Halbpreises liegen wird (ohne eine „ÖBB-Vorteilscard“ kaufen zu müssen) ist sicherlich positiv zu werten, vor allem für sporadisch Reisende. Für Vielfahrer (mit „ÖBB-Vorteilscard“) wird dies weniger ins Gewicht fallen.

Prinzipiell ist es jedoch bedauerlich, dass diese neuen Angebote auf der Straße und nicht emissionsfrei auf den elektrifizierten Bahnstrecken geführt werden.

Neben dem umweltpolitischen sollte es auch das verkehrspolitisches Ziel sein (Sicherheit, Platzverbrauch etc.), dass der öffentliche Personen-Fernverkehr nicht in Bussen, sondern auf dem zumindest in Europa meist gut ausgebauten Schienennetz stattfindet.


 



[ top ]

Fahrgäste kommen unter die Räder [03.11.]

Fahrgäste zwischen Salzburg und Graz kommen unter die Räder!

Verkehrsministerin Doris Bures muss Pattstellung mit den Landeshauptleuten überwinden

probahn ÖSTERREICH fordert Beibehaltung der sechs Fernverkehrsverbindungen zwischen Salzburg-Graz und Ausschreibung des inneralpinen Zugverkehrs im nächsten Jahr
 

--> Fernverkehr zwischen den Landeshauptstädten ist Bundessache

--> Verkehrsministerin Doris Bures muss Pattstellung mit den Landeshauptleuten überwinden

--> probahn ÖSTERREICHfordert Beibehaltung der sechs Fernverkehrsverbindungen und Ausschreibung des 
      inneralpinen Zugverkehrs im nächsten Jahr

--> Landeshauptleute sind gefordert, von sich aus aktiv zu werden

Presse-Aussendung von probahn ÖSTERREICH:  --> 154_pboe_graz_salzburg_2011_10_30.pdf

 



[ top ]

Graz: Kahlschlag beim Fernverkehr [07.08.]

--> Stunden-Takt zwischen Landeshauptstädten muss selbstverständlich sein!
--> Ausschreibung Salzburg–Graz und Linz–Graz sauberste Lösung

• Bayern macht es erfolgreich vor: München–Salzburg/Kufstein neuer Betreiber

• Voraussetzung: Bund legt Mindestbedienqualität fest

• Nachfrage bei attraktivem Angebot gegeben

Facebook-Gruppe „Graz am Abstellgleis – stoppt die Zugstreichungen!“ gegründet

 

Aussendung von "Pro Bahn Österreich":   --> 109_graz_salzburg_folder_fgstmk_2011_08_06.pdf


Aussendung von "Fahrgast Steiermark":  -->  111_graz_salzburg_pa_fgstmk_2011_08_04.pdf

Protest-Folder von "Fahrgast Steiermark":  --> 110_graz_salzburg_facebook_2011_08_07.pdf

 

 



[ top ]

Verordnung gegen Regionalbahnen [30.07.]

Neue Eisenbahnkreuzungs-Verordnung gefährdet Regionalbahnen


• Fachverband der Schienenbahnen, Länder und Gemeinden laufen zu Recht Sturm

• Sondertopf des Bundes für Eisenbahnkreuzungen ist unabdingbar

• Vorteile auch für Fahrgäste durch Fahrzeitverkürzungen

• Keine weitere finanzielle Belastung der Regionalbahnen!

Presse-Aussendung von "Pro Bahn Österreich":

-->
108_ek_verordnung_2011_07_17.doc.pdf

 



[ top ]

Überfüllte Züge: TV-Interview [09.07.]

Überfüllte Züge: Fernseh-Interview

Am 05.07.2011 gab es in der Nachrichtensendung "ZiB24" ein Live-Gespräch zwischen Peter Haibach (probahn ÖSTERREICH) und Hannes Gfrerer (Pressesprecher der ÖBB).

--> Link zum Interview

 



[ top ]

Westbahn: Konfrontation schadet [29.06.]

Westbahn: Kooperation statt Konfrontation

--> Kooperation statt Konfrontation zum Wohle der Fahrgäste!
--> probahn ÖSTERREICH fordert Fairness zwischen den Bahnbetreibern ÖBB und WESTbahn


• Faire Bahn-Trassenvergabe ohne Diskriminierung
• Landes- und Bundespolitiker sind Verursacher der Misere
• Bayern als Vorbild der Trassenvergabe
• Bund und Länder müssen sich auf Grundangebot eines Taktfahrplanes einigen und bestellen

Presse-Aussendung von "Pro Bahn Österreich":  --> 101_pboe_westbahn_2011_06_28.pdf

 



[ top ]

Rückkehr zu Schaffnern ist nötig [27.06.]

ÖBB: Rückkehr der Schaffner im Nahverkehr notwendig


Serviceansprüche und Sicherheitsbedürfnis der Bahnreisenden nehmen zu

• Privatbahnen zeigen den Weg für erfolgreiche Bahnen mit Schaffnern
• Neuer Konkurrent „WESTbahn“ hat in jedem Waggon Kundenbegleiter
• Fahrgäste erwarten gleiche Qualitätsstandards in den Zügen

Aussendung von "Pro Bahn Österreich": --> 100_pboe_zugbegleiter_2011_06_05.pdf

 



[ top ]

Graz-Salzburg: Busse ohne Chance [11.05.

Graz - Salzburg: Keine Chance für Busse

"Fahrgast Steiermark" präsentiert Alternativen zum geplanten Busverkehr

Schon wieder wird über die mögliche Einstellung von Schnellzügen zwischen Graz und Salzburg nachgedacht.

"Fahrgast Steiermark" versteht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der ÖBB, hält das stückweise Zusperren jedoch für wenig zielführend und präsentiert kostengünstige Alternativen.

Gesamter Pressetext:   -->  89_fg_stmk_graz_salzburg.pdf

Interregio-Konzept von "Fahrgast Steiermark":   -->   88_fg_stmk_graz_linz.pdf

 

 

 



[ top ]

Petition für Bahn nach Oberwart [10.05.]

Resolution von "Pro Bahn Burgenland"
f
ür den Erhalt des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Oberwart – Friedberg

Steigende Spritpreise, zunehmend überlastete Straßen, die massive Überschreitung der österreichischen CO2-Emissionsgrenzen und das Ziel der „burgenländischen Energieautarkie" erfordern fortschrittliche und flächendeckende Lösungen im Mobilitätsbereich.

Durch die drohende Einstellung des Personenverkehrs auf der oben genannten Strecke wären zahlreiche Pendler - vor allem junge Menschen - gezwungen, entweder in die Ballungszentren auszuwandern oder auf weniger ökologische und weniger sichere Mobilitätsformen (PKW oder Bus) umzusteigen.

Durch die Durchführung der geplanten Maßnahme wird die Erhaltung der Bahn-Infrastruktur unwirtschaftlich werden und damit auch der Güterverkehr nicht länger aufrecht zu erhalten sein. Dies wird zu einem großen Problem für die wirtschaftliche Attraktivität aller Orte an der Strecke führen.

Die Politik muss jetzt die Weichen FÜR die Bahn stellen.

Um eine Aufwertung der Region zu erreichen, fordern wir eindringlich folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation:

1. Wir fordern vom Land Burgenland sowie vom zuständigen Bundesministerium eine positive Entscheidung über die Aufrechterhaltung des Personenverkehrs auf der Bahnlinie Oberwart – Friedberg.

2. Wir fordern die fortgesetzte Bestellung der durchgehenden Pendlerzüge von Oberwart nach Wien durch das Land Burgenland – und in weiterer Folge auch deren explizite Bewerbung

3. Wir fordern die Attraktivierung der Verbindung Oberwart - Wien sowie die Anbindung unserer Bahnlinie an das internationale Eisenbahnnetz!

Nur die Bahn ermöglicht eine rasche und verlässliche Anbindung an den neuen Hauptbahnhof Wien, an den Flughafen Wien und die Ballungsräume Wiener Neustadt und Baden sowie an das hochrangige Schienennetz nach Szombathely. Die Bahn ist ein bewährtes Mittel für die sichere Beförderung von Schülern zwischen Niederösterreich, der Oststeiermark und dem Südburgenland.

4. Wir fordern eine Beschleunigung der Zugsverbindung Oberwart-Wien auf 90 Minuten. Mittelfristig ist zur weiteren Unterschreitung dieses Wertes sowie vor allem auch aus ökologischen Gründen eine Elektrifizierung der Strecke geboten. Wie schon wiederholt zugesagt, sind auch die Sicherungsanlagen dem Stand der Technik entsprechend nachzurüsten.

5. Wir fordern eine Verbesserung des Service auf der Strecke. Dabei dürfen insbesondere die in der Vergangenheit nicht genützten Chancen zur Attraktivierung der Bahn nicht ausgeblendet werden. Angebote alternativer Anbieter sollen ernsthaft geprüft werden.

6. Wir fordern alle politischen Mandatare Süd-Ost-Österreichs auf, sich öffentlich und mit Nachdruck für die Attraktivierung der Bahn und damit für ihre Region einzusetzen!

Seit Jahren sind sich Vertreter sämtlicher politischer Parteien einig, dass die Bahn im Südburgenland aufgewertet werden soll. Bis zum heutigen Tag wurde nichts in den Ausbau Oberwart – Friedberg investiert, sehr wohl aber wurden viele Millionen Euro für den Ausbau des Personenverkehrs zwischen Oberwart und Großpetersdorf in die Hand genommen. Wird die Verbindung Oberwart – Friedberg gekappt, dann ist diese Investition verloren!

Sollte bis Ende Mai 2011 kein verbindliches, positives Ergebnis der jahrelangen Verhandlungen zustande kommen, wäre dies eine unverständliche Verweigerung des Gesprächs mit den Betroffenen, denen die Entwicklung der Region ein Anliegen ist.

--> Online-Petition

--> Bericht in der "Burgenländischen Volkszeitung" (BVZ)

 

 



[ top ]

Nein zu ÖBB-Privatiserungsplänen [10.05.]

Klares Nein zu ÖBB-Privatisierungsplänen des Finanministeriums

• ÖBB ist als „Körberlgeld“ für Staatssanierung ungeeignet
• Steuerliche Benachteiligung der Bahnunternehmen beseitigen
• Bahnoffensive statt ÖBB-Bashing

Aussendung von "Pro Bahn Österreich":  -->  87_pboe_pa_privatisierung_2011_05_08.pdf

 

 



[ top ]

Regionalbahnen: Ministerin am Zug [06.05.

Es gibt keine unwirtschaftlichen Regionalbahnen

Aussagen von Politikern, wie jüngst von Verkehrsministerin Doris Bures, „wenn das Massenverkehrsmittel Eisenbahn nur zu zwei Drittel des Tages als Geisterzug unterwegs ist und wir stattdessen einen Bus einsetzen, dann ist das keine Verlagerung von der Schiene auf die Straße“ (SN-Interview 20. April 2011), belegen ihre verzerrte Wahrnehmung.

Gesamter Pressetext der Aussendung von "Pro Bahn Österreich":

--> 86_pa_2011_04_25_regionalbahnen.pdf

 



[ top ]

Steiermark: Massive Reduktionen ? [18.04.]

Steiermark: Massive Angebotsreduktionen im Bahnverkehr geplant

Offenbar planen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit Fahrplanwechsel im Dezember 2011 massive Angebotsreduktionen, die auch die Steiermark betreffen.

"fahrgast steiermark" hat wesentliche Verschlechterungen in einer Presse-Aussendung zusammen gefasst.

Gesamte Presse-Aussendung:  -->    78_steiermark_reduktionen_geplant_2011_04_15.pdf

 



[ top ]

Postbus als Bahn-Konkurrenz? [27.02.]

Schnellbus-Linien konkurrenzieren eigene Bahnen

• Vermehrte Staus auf Autobahnen, Schnellstraßen und in Städten
• EU und Nationalstaaten agieren planlos
• Auswirkungen einer Ölkrise ist den Politikern noch nicht bewusst
--> Kommt Postbus-Linie Graz - Salzburg ?

"probahn ÖSTERREICH" fordert ein flächendeckendes, auf Bahn und Bus abgestimmtes Grundangebot in Österreich

Gesamter Pressetext von "Pro Bahn Österreich":  --> 63_pboe_schnellbusse_2011_02_26.pdf

 



[ top ]

Murtal-, Salzkammergut gefährdet [06.02.]

Murtalbahn und Salzkammergut-Bahn gefährdet

Verkorkste Verkehrspolitik des Bundes und der Ländern bedroht weitere Regionalbahnen

• Länderübergreifende Bahnstrecken fehlt Koordination des Bundes

• Markige Sprüche des neuen steirischen Verkehrslandesrat Kurzmann unverantwortlich

• Salzburger LHStv Wilfried Haslauer sollte ein gewichtiges Wort mitreden

Nach dem Regionalbahn-Deseaster in NÖ – das Land stellt 27 von 28 übernommenen Bahnstrecken
ein – scheint sich der Kahlschlag in anderen Bundesländern fortzusetzen!

Gesamter Pressetext von "probahn Österreich": --> 46_pboe_murtalbahn_2011_02_01.pdf

 



[ top ]

Graz-Linz: "fahrgast"-Konzept [01.02.]

"fahrgast steiermark" präsentiert Alternativen zum Streichkonzert im inneralpinen IC-Verkehr

Die Intercity-Verbindung Graz–Linz wird in wenigen Wochen Geschichte sein. Medienberichten
zufolge denken die ÖBB bereits über die Einstellung von Schnellzügen zwischen Graz und Salzburg
nach. FAHRGAST versteht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der ÖBB, hält das stückweise
Zusperren jedoch für wenig zielführend und präsentiert kostengünstige Alternativen.

Konzept von "fahrgast steiermark": --> 45_steiermark_linz_konzept.pdf

--> Homepage von "fahrgast steiermark"

 



[ top ]

probahn fordert Österreich-Ticket [30.01.]

Österreich-Ticket wäre das beste Kundenbindungsprogramm


--> Argumentation des Verkehrsministeriums wenig überzeugend.
--> Österreich-Ticket bringt neue Kunden und Mehreinnahmen
--> Infrastrukturprojekte und Österreich-Ticket sind nicht aufrechenbar

Den Medien ist einmal mehr zu entnehmen, dass sich das Infrastruktur-Ministerium vom Versprechen im Regierungsprogramm, ein Österreich-Ticket, also eine einheitliche Jahreskarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel, einzuführen, verabschieden will. Begründet wird dies damit, dass dieses Ticket derzeit nicht finanzierbar sei und man lieber in Infrastrukturprojekte investiere.

"probahn Österreich" protestiert entschieden dagegen, dass dieser für den Öffentlichen Verkehrs so
wichtige Punkt des Regierungsübereinkommens sang- und klanglos begraben werden soll.

Presse-Aussendung von "pro bahn Österreich" -->  44_pa_oesterreich_ticket_2011_01_29.pdf

 



[ top ]

[ zurück ]
Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at