fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Österreich / Europa


Pariser Klimavertrag umsetzen [13.01.]

"Pariser Klimavertrag konsequent umsetzen"
                                                                                                                                                 [13.01.2017]


 

Neujahrsbotschaft der Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH:

"Pariser Klimavertrag konsequent umsetzen / Einstiegs-Barrieren lösen"


- Zugfahren ist attraktiv und muss noch einfacher werden, z.B. mit einem Österreich-
  Ticket oder einer digitalen Fahrkarte 
  
-  Dieselpreis-Erhöhung , Flugticket-Steuer, Kostenwahrheit umsetzen 

-  Schienenmaut auf allen Bahnen senken
  
-  Österreich-Ticket und digitale Fahrkarten einführen


Beim Neujahrstreffen stellte die österreichweit agierende Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH konkrete Forderungen an die Bundesregierung auf, die angegangen werden müssen, will sie der von Österreich mit beschlossenen Pariser Klimavertrag erfüllen.

Im Zentrum müssen 2017 Wege zu einer Kostenwahrheit, die ökologische Gesichtspunkte und externe Kosten berücksichtigt - mit dem Ziel, Lenkungseffekte zu erzielen:

1. Die Dieselpreis-Erhöhung ist eine Selbstverständlichkeit, umweltpolitisch vordringlich und fair gegenüber anderen Energiepreisen. Argumente der Lobbies wie ÖAMTC und Transportwirtschaft, die Einnahmenverluste des Tanktourismus anführen, sind wenig glaubwürdig.

2. Das sozial ungerechte Pendlerpauschale ist in eine treffsichere, sozial gerechte Unterstützung umzubauen

3. Die Flugticket-Steuer ist jedenfalls in derselben Höhe aufrechtzuerhalten, um weiterhin als verkehrslenkende Maßnahme gegen Vielflieger wirksam zu sein.

4.  Da eine kurzfristige Einführung einer flächendeckenden Lkw-Maut unssicher ist, fordert probahn eine Reduktion der Schienenmaut (=IBE) auf Haupt- unt Regionalstrecken, die den Bahnbetrieb weniger Kosten beschert.

5. Darüber hinaus fordert probahn ÖSTERREICH österreichweit, die Einstiegs-Barrieren für Fahrgäste im Öffentlichen Verkehr zu beseitigen.

Für Bahnkunden muss ein länderübergreifendes einfaches, transparentes, sozial treffsicheres Ticketing-System geschaffen werden. Entweder gelingt es, ein Österreich-Ticket für alle Verkehrsträger von Bahn, Bus, U-Bahnen, Straßenbahn, Seilbahnen bis hin zu E-Bike und Car-Sharing aufzubauen, oder es ist ein digitales Fahrkartensystem zu entwickeln.

Dabei wäre zu prüfen, ob ein solches System analog zu Deutschland entwickelt werden kann. Der deutsche Verkehrsminister Dobrindt kündigte ein digitales Fahrkarten-System für 2019 an. Fahrkarten-Systeme in der Schweiz und Südtirol u.a. wären ebenfalls als Modelle zu prüfen.

probahn ÖSTERREICH appelliert an Verkehrsminister Jörg Leichtfried diesbezüglich die Initiative zu ergreifen. probahn Österreichweist auch darauf hin, dass so sinnvoll die Förderung von E-Autos aus ökologischen Gründen sein mag, die Nutzung von Busspuren durch diese Fahrzeuge sich kontraproduktiv für Einsatzfahrzeuge, Obusse & Busse auswirken könnte, die jetzt schon durch Staus behindert werden.
 




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HELLÖ-Busse gestartet [21.08.]

"HELLÖ"-Busse der ÖBB sind gestartet
                                                                                                                                                 [21.08.2016]

  

Nun sind auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in den heiß umkämpften Fernbusmarkt eingestiegen. Zur Bedienung der 31 Ziele in Deutschland, Schweiz, Italien, Slowenien und Kroatien wurde in 28 neue Reisebusse mit je 56 Sitzplätzen investiert. Über eine Ausweitung des Netzes in Richtung Osten wird bereits nachgedacht.

   

Konkurrenz Straße - Schiene

Grundsätzlich ist jede Angebotsausweitung im Öffentlichen Verkehr (ÖV) zu begrüßen. Ist es aber notwendig, dass staatliche Bahnunternehmen wie die Deutsche Bahn AG, die französische Bahn SNCF und jetzt mit Verspätung auch die ÖBB in diesen Markt mit Niedrigstpreisen einsteigen und in manchen Relationen sich selbst Konkurrenz bei Bahnverbindungen machen. Seitens der ÖBB wird zwar versichert, dass dies nicht der Fall ist, da eine völlig andere Zielgruppe angesprochen wird.

Liberalisierung des Schienenmarktes

Die Europäische Union (EU) wollte mit der Liberalisierung des Schienenmarktes eine Revitalisierung des Schienenverkehrs ereichen. Es müssen nunmehr die Eisenbahnunternehmen unter marktwirtschaftlichen Regeln geführt werden, und mit dem Zugang Dritter auf das Schienennetz sollte durch zusätzliche Konkurrenz das Angebot zunehmen.

Trotz dieses Versuches seitens der EU haben die europäischen Bahnen ihr Angebot auf der Schiene im grenzüberschreitenden Verkehr nicht weiter ausgebaut, sondern ganz im Gegenteil, immer weiter ausgedünnt.

Warum die Staatsbahnen nicht durch eine intensivere Zusammenarbeit bei ihrem Kerngeschäft, der Schiene, bleiben und so den Fernbussen Konkurrenz machen, ist nicht nachvollziehbar.

   

Resümee

Seit der Eingliederung des Postbusses in die ÖBB hat der ÖBB-Konzern bereits das größte Busunternehmen in Österreich. Mit diesen über 2.100 Bussen betreibt die ÖBB die meisten Regionallinien. Doch ist das Engagement in diesem Sektor sehr mangelhaft.

So mangelt es an abgestimmten Fahrplänen, an durchgehend zu lösenden Fahrkarten von Bahn & Bus und letztlich auch daran, dass zum Beispiel die ÖBB-Vorteilscard-Classic für Linienbusse nicht anerkannt wird.

Warum die ÖBB den Postbus als fast komplett getrennten Betrieb von der Bahn führt, ist in jeder Hinsicht unverständlich.

Es gibt also weit mehr Handlungsbedarf bei den Regionalbuslinien und beim grenzüberschreitenden Fernverkehr auf der Schiene.

  

"HELLÖ"-Bus im Autobusbahnhof von Triest - auf dem Weg von Venedig nach Wien.





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Neues Fernbus-Netz der ÖBB [04.06.]

ÖBB starten ein neues Fernbus-Liniennetz "Hellö"
                                                                                                                                                 [04.06.2016]

Die ÖBB steigen mit 14. Juli 2016 in den Fernbusmarkt ein und bieten ausgehend von verschiedenen österreichischen Städten Buslinien in das benachbarte Ausland, zum Beispiel Berlin, Frankfurt, Zürich, Genua, Verona, Venedig, Ljubljana, Zagreb.

Der Buchstabe "ö" ist ein generelles Kennzeichen dieses Markenauftritts.

Es sind ausschließlich grenzüberschreitende Fahrten zulässig.


--> Link zur Hellö-Homepage


--> Bericht in der "Kleinen Zeitung"

--> Bericht in der "Kronen Zeitung"

--> Bericht im "Standard"

--> Bericht in der "Presse






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Klimavertrag muss Ansporn sein [16.12.]

Weltklimavertrag muss Bund und Länder anspornen
                                                                                                                                              [16.12.2015]

[Quelle: www.probahn.at]


Um den Anforderungen der Mobilität der Bevölkerung gerecht zu werden, kann es nicht nur schnelle Railjets geben, sondern es braucht ein flächendeckendes Netz zwischen Bahn und Bus in allen Regionen. 
 
 --> Flächendeckender Öffentlicher Verkehr ist vielen Regionen zu gering 

 --> Dichter Autoverkehr trägt zur hoher, negativer Umweltbilanz bei 

 --> Finanzausgleichsverhandlungen als Chance für Bund & Länder für Klimaschutzmaßnahmen nutzen
 
 
 

Weltklimavertrag muss ein Ansporn für Bund und Länder sein

200 Staaten vereinbaren, Treibhausgas-Emissionen auf Null zu bringen

- Österreich muss Vorreiterrolle einnehmen

- Umweltbundesamt zeigt ernüchternde Bilanz auf

- probahn ÖSTERREICH ruft zu budgetärer Ausrichtung im Finanzausgleich 2016


Fast 200 Staaten haben sich in Paris auf einen Weltklimavertrag geeinigt, der vorsieht, dass die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt und langfristig die Treibhausgas-Emissionen auf null gesenkt werden.

Die überparteiliche Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH nimmt dies zum Anlass, um an Bund und Länder zu appellieren: Österreich muss zum Vorreiter des Klimaschutzes werden. Dazu bedarf es immenser Anstrengungen sowohl was das Mobilitätsangebot als auch die Energiebilanz betrifft.

Anlässlich des österreichweiten Fahrplanwechsels ruft "probahn ÖSTERREICH" Bundesregierung und Landesregierungen auf, ihre Kraftanstrengungen zu verstärken, den besorgniserregend niedrigen Anteil des Öffentlichen Verkehrs in den Ballungsräumen rund um die Städte, aber auch im ländlichen Bereich wesentlich zu erhöhen. In vielen Regionen gibt es kaum Mobilitäts-Alternativen zum Auto.

Eine gravierende Änderung wird nur durch budgetäre Vorsorge möglich sein, um flächendeckend zu abgestimmten Taktfahrplänen von Bahn und Bus zu kommen. Damit müssen moderne Kommunikationssysteme sowie der verstärkte Einsatz von Carsharing und Bikesharing einhergehen.

Das Land Salzburg mag als Beispiel für notwendige Kraftanstrengungen dienen, wenn es die Klimaziele erreichen will. Die Fakten:

- Anteil Öffentlicher Verkehr in der Stadt Salzburg 14 %, gar nur 12 % im Umland.

- In Salzburg haben die Treibhausgas-Emissionen in den Jahren 1990 bis 2012 um 8,1 % zugenommen, im Verkehr um 54 %.

- Insgesamt waren 41 % aller Emissionen dem Verkehr zuzuschreiben, der Industrie nur 21 %, 13 % der Landwirtschaft, 6,6 % der Energieproduktion und 3,1 % sonstigen Emittenten.

[Quelle: Umweltbundesamt: „Bundesländer Schadstoffinventur 1990 bis 2012“. Laut Umweltbundesamt kommt der größte Teil der Emissionen in Salzburg aus dem Verkehr, der Zuwachs zwischen 1990 und 2012 ist allein dem Verkehr zuzuschreiben – auch nach Abzug des Tanktourismus.]

Aus Fahrgast-Sicht ist die Entwicklung attraktiver Bahnverkehre zwischen Salzburg und Wien mit dem dichten Zugverkehr auf der Weststrecke sehr erfreulich.

Dennoch sind die Anschlüsse zum Regionalverkehr nicht optimal gelöst. Dazu ist es erforderlich, dass die Länder ihre Mobilitätskonzepte nicht nur in Studien fortschreiben, sondern ihre Länderbudgets entsprechend hin zum Öffentlichen Verkehr und weg vom Autoverkehr  ausrichten. Dazu fehlen bisher der Wille und die Bereitschaft.

Eine entsprechende Gewichtung bei den Finanzausgleichsverhandlungen 2016 wäre der erste Schritt in die richtige Richtung. Dazu gehört in Folge auch eine ökologische Steuerreform.
 

   



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Nach Grado: Rad mit Bahn & Bus [13.07.]

Alpe-Adria-Radweg nach Grado: Radtransport mit Bahn & Bus
                                                                                                                                                 [13.07.2015]

Der "Ciclovia Alpe Adria Radweg" von Salzburg über Kärnten durch das italienische Kanaltal (entlang der alten Eisenbahntrasse) bis Udine und Grado erfreut sich steigender Beliebtheit.

Für den Fahrrad-Transport auf der Teilstrecke Villach - Tarvis - Pontebba - Udine eignet sich bestens der sogenannte "Micotra"-Zug.

Für den weiteren Fahrrad-Transport zwischen Udine und Grado verkehrt heuer erstmals ein als "Bici Bus" bezeichneter Bus der Firma SAF mit einem Radtransport-Anhänger täglich seit 4. Juli 2015 noch bis 30. August 2015.


micotra bus fahrrad grado web


--> "Micotra"-Zug der ÖBB: Villach - Udine

--> Ciclovia Alpe Adria Radweg

--> "Bici Bus": Udine - Grado


      




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Railjet: Fahrrad-Mitnahme startet [21.03.]

"RAILJET": UMBAU FÜR FAHRRAD-MITNAHME STARTET
                                                                                                                                                 [21.03.2015]

Ab 3. April rollt endlich planmäßig täglich die erste fahrrad-taugliche Railjet-Garnitur durch Österreich, genauer: Auf der Strecke Wien - Villach - Lienz und retour!  Weitere folgen...

    

Spät, aber doch noch ...

Bei der Präsentation des Railjet-Konzeptes lange vor der Auslieferung der ersten Garnituren wurde von probahn Österreich und fahrgast kärnten über das Fehlen eines vollwertigen Speisewagens und eines Fahrradtransport-Abteils berichtet.

Nach einem längeren hin und her wird ab 3. April schrittweise eine Fahrradmitnahme möglich sein; zunächst alle Railjet-Verbindungen auf der Südbahn (Wien - Villach/Graz) und danach bis 2016 jene der Westbahn. Die erste Verbindung ist das Zugpaar RJ 533/632 Wien-Lienz-Wien.

Ab Anfang Mai 2015 folgen weitere fünf Züge Wien-Villach, sowie zwei Zugpaare  Wien-Graz (zusätzlich zu den Railjets Prag-Graz der Tschechischen Bahn CD). Ende Mai folgen die restlichen Südbahn-Verbindungen.

  

Nur fünf Abstellplätze

Einziger Wermutstropfen: Pro Railjet-Garnitur (bestehend aus sieben Wagen) werden leider nur fünf Stellplätze angeboten. Angesichts der Gesamtsitzplatzanzahl von 404 (in allen drei Klassen-Kategorien) erscheint dies  mehr als wenig, denn Radreisen mit der Bahnwerden gerne in kleinen Gruppen gemacht, bei denen die Fahrradanzahl von fünf schnell erreicht werden kann. Vielleicht wird man aber doch das Auslangen finden, denn der Fahrradtransport über längere Strecken ist mittlerweile recht teuer geworden.

Reisende benötigen eine Fahrradkarte zum Preis von 10% des Vollpreises (es gibt keine Ermäßigung mit der ÖBB-Vorteilscard) der gewünschten Fahrtstrecke, mindestens jedoch 2,- Euro. Für die Fahrradmitnahme im Fernverkehr ist außerdem noch eine kostenpflichtige Reservierung erforderlich.  

Ein wichtiger Tipp: Klappfahrräder bzw. zerlegte und verpackte Fahrräder können gratis als Gepäckstück mitgenommen werden.

In der bis 2016 ausgelieferten letzten Tranche von neun Railjet-Garnituren wird die Möglichkeit der Fahrradmitnahme von Anfang an gegeben sein. Diese sollen auch später nach Italien eingesetzt werden. Desweiteren wird in diesen Garnituren der Komfort in der Economy Class (2. Klasse) durch neue, verstellbare Sitze und Fußrasten gehoben werden.


Hohe Umbaukosten

Dieser Umbau der Railjet-Züge ist also nicht die erste Anpassung an die Bedürfnisse der Bahnreisenden. Weil Kunden von den „Bistros“ in den Ende 2008 eingeführten „Vorzeigezügen“ der ÖBB enttäuscht waren, ließen die ÖBB die 37 Bistros zu Speisewagen umbauen. Die  damals noch in Bau befindlichen Einheiten wurden gleich mit einem Speisewagen ausgeliefert. Insgesamt kostete diese Speisewagen-Anpassung ca. 2 Mio. Euro. Der aktuelle Fahrrad-Umbau schlägt sich mit 4 Mio. Euro zu Buche.

Das ergibt für das Entfernen von vier Sitzen und der Montage von fünf Fahrradaufhängungen die stolze Summe von ca. 78.000 Euro pro Railjet. Zum Vergleich: eine 7-teilige Railjet-Garnitur kostet ca. 10,7 Mio. Euro.

Hätte man bei der Entwicklung des Railjet-Konzeptes die Fahrgastverbände von Anfang an mit eingebunden, so wären dem Steuerzahler ca. 6 Mio. Euro an zusätzlicher Belastung erspart geblieben.      

   

          


                  



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"probahn" fordert Österreich-Takt [30.12.]


"probahn" fordert Österreich-Takt 2015
                                                                                                                                               [30.12.2014]

   

"Nein" zu Umsatzsteuer-Belastung von Öffi-Tarifen                


                                                      

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Mindest-Bedienqualität schafft flächendeckende Bahn und Busverkehre

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Länder müssen Infrastruktur-Investionen von Bund und ÖBB nutzen

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Landesmobilitäts-Konzepte müssen Österreich-Takt in Ziele aufnehmen


 Fahrgastvertretung probahn fordert österreichweiten Taktfahrplan 2015

ÖBB-Infrastruktur schaffen Voraussetzungen für Österreich-Takt

Mindestbedien-Qualität des Öffi-Angebotes zwischen Verkehrsminister Alois Stöger und Ländern 2014 vereinbart

Österreichweiter Taktfahrplan kann 2015 umgesetzt werden

Klares Nein zu Umsatzsteuer-Erhöhung bei Öffi-Tarifen


Die in den letzten Jahren dank Verkehrsministerin Doris Bures, Verkehrsminister Alois Stöger und ÖBB-Chef Christian Kern getätigten hohen Infrastruktur-Investitonen, wie Wien, St. Pölten, Linz, Attnang-Puchheim, Salzburg, Innsbruck….schaffen die Voraussetzungen für einen österreichweiten Taktfahrplan von Bahn und Bus.

Wie Verkehrsminister Alois Stöger in einem mit der Fachzeitschrift REGIONALE SCHIENEN kürzlich  durchgeführten Interview erklärte, soll der “integrierte österreichweite Taktfahrplan ein Herzstück seiner Planungen sein”.

Laut Verkehrsminister Stöger ist bereits mit den Ländern die Mindestbedienqualität dünn besiedelter Bereiche akkordiert. Die nächste Schritte sollen in Richtung Umsetzungskonzepte gehen, so Stöger. Damit verfolgt Österreich Schweizer Verordnungen, die damit festlegen, dass jede Stadt / jeder Ort täglich mit Öffis erreichbar sein muss – die Dichte ist dort abhängig von Einwohnerzahl.

Aufgrund dieser Ziele seitens des Verkehrsministerin und der Zustimmung der Bundesländer müsste es 2015 gelingen, flächendeckende Taktverkehre österreichweit umzusetzen, wenn die Länder dazu bereits sind ihre Vorleistungen zu erbringen.

Konkret heißt dies: in den Landesmobilitätskonzepten aller Bundesländern muss der österreichweite Taktverkehr auch verankert werden. Ein integrierter Taktverkehr müsste dazu führen, dass die Zufriedenheit der Fahrgäste mit einem flächendeckenden Bahn- und Busangebot zunehmen wird.

Aus der Sicht der überparteilichen Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH ist die moderate Anhebung der Tarife für die Fahrgäste zumutbar. Nicht akzeptabel ist allerdings das Vorhaben von Finanzminister Schelling den begünstigten Umsatzsteuersatz von 10 % zu erhöhen.

Aus Fairnessgründen müssten die Öffi-Tarife gänzlich von der USt befreit werden. Die Fahrgäste leisten damit einen ökologischen Beitrag zum Weltklima.

Darüber hinaus ist festzustellen, dass die Spritpreise seit Jahren ins Bodenlose gefallen sind: Autofahren ist daher noch billiger geworden, eine Reduktion der Pendlerpauschale daher auch zielführend.

Quelle: www.probahn.at

 



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Steuer: Finanzierung der Mobilität [30.09.]

Steuerreform: Finanzierung der Mobilität sollte Schwerpunkt sein
                                                                                                                                             [30.09.2014]


Forderungen zur Finanzierung der Mobilität als Schwerpunkt bei der Steuerreform


■ Finanzausgleich Bund und Länder klare Finanzierungsstrukturen
 

■ Integraler Taktfahrplan muss Basis künftigen Handelns sein
 

■ Steuerbegünstigungen für Individualverkehr müssen fallen
 
 
Gesamter offener Brief von "Pro Bahn Östereich" an die Bundesregierung :

--> http://www.probahn.at/pa.asp?i=1221


Quelle: http://www.probahn.at

           

    



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Mehr Personal in Zügen gefordert [09.05.]


Mehr Personal in den Öffis

1.-Mai-Aufruf: Personal ist das "größte Kapital" der Verkehrsbetriebe

  

                     
 

-       Warnstreik der Bediensteten der Wiener Linien war berechtigt

-       Neue Bahnen und Busse müssen mit kundenfreundlichem Personal einhergehen

-       Privatbahnen sehen ihre Zubegleiter als “ihr wertvollstes Kapital” an

-       Forderung: Schaffnerbetrieb im Nahverkehr muss Standard werden

probahnnimmt die sich häufenden Gewaltakte gegenüber Öffi-Bediensteten, aber auch Fahrgästen auch zum Anlass, einen stärkeren Personaleinsatz in Öffis und bei Bahn- und Bushaltestellen einzufordern.

Der Warn-Streik der Bediensteten der Wiener Linien wegen Gewaltakten gegenüber Bediensteten, ihre Forderung nach mehr Videoüberwachung ist berechtigt, wiewohl sich dadurch nicht die Präsenz vor Ort ersetzen lässt. Eine Video-Aufzeichnung mag Beweise liefern, verhindert aber nicht die Tat selbst.

probahnfordert ein Umdenken sowohl bei den Verkehrsunternehmen als auch bei den politischen Entscheidungsträgern ein. Die Investitionen in neue Züge und Busse sowie Fahrplanverbesserungen sind zu begrüßen, das Wegrationalisieren von Personal in den Nahverkehrszügen und die Verminderung des Personals im Fernverkehr schaffen ein Vakuum an Zuständigkeit vor Ort. Ein Tourismusland wie Österreich sollte das Kapital an kundenfreundlichem Personal nutzen, statt hier zu sparen.

Das Wegrationalisieren von Personal verunsichert vor allem ältere Menschen, die laut Studien deswegen eher wieder auf das Auto umsteigen. Dabei geht es nicht nur um Sicherheit z.B. in den Abendstunden, sondern auch um die Tatsache, dass fehlende Informationen über Bus- und Bahnverbindungen bzw. Ticketschalter fehlen bzw. zu kompliziert sind und nicht verstanden werden. 

Nicht umsonst legen Privatbahnen, wie die Salzburger Lokalbahn, die Pinzgauer Lokalbahn, Berchtesgadener Land Bahn ua. auf einen durchgehenden Schaffner-Betrieb wert und bezeichnen ihr Personal als das “größte Kapital”, das sie haben. Der Einsatz erspart ihnen viel Ärger und Vandalismus-Schäden.

Am Tag der Arbeit fordert probahn von der Politik, in den Verkehrsdienstverträgen mit den Ländern den Schaffnerbetrieb verpflichtend als Standardqualität zu verankern.

[Quelle: "probahn Österreich"]





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Tauern-Sperre: 23. April - 14. Mai [20.04.]

Tauernbahn-Sperre: 23. April bis 14. Mai 2014
                                                                                                                                               [20.04.2014]

  
An der Tauernbahn sind weitere Bauarbeiten erforderlich, die zu einer Totalsperre des eingleisigen Nordabschnittes zwischen Böckstein und Schwarzach-St.Veit führen, wo zahlreiche Stütz- und Futtermauern sowie Brücken und Viadukte erneuert bzw. verstärkt werden. Auf der Südrampe werden lediglich die Gleise im Bahnhof Penk komplett neu verlegt. Zugfahrten sind hier grundsätzlich möglich.

Die Sperre der Nordrampe im Abschnitt Schwarzach-St.Veit - Böckstein dauert vom 23. April (05:10 Uhr) bis 14. Mai 2014 (17 Uhr). Nacht- und Güterzüge werden großräumig über die Steiermark umgeleitet, wobei es für die Nachtzüge zwischen Böckstein und Villach keinen Ersatz gibt. Für die Tageszüge fahren zwischen Schwarzach und Böckstein Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Im Abschnitt Böckstein - Villach - Klagenfurt pendeln zwei Ersatzgarnituren. Diese fahren in Kärnten um bis zu einer halben Stunde früher ab bzw. kommen bis zu einer halben Stunde später in Kärnten an, um den Zeitverlust durch die Busfahrt auszugleichen, damit die Stammgarnituren nördlich von Schwarzach-St.Veit möglichst planmäßig fahren. Nachteilig ist natürlich, dass praktisch alle Anschlüsse in Spittal, Villach und Klagenfurt versäumt werden bzw. die Ersatzgarnituren in Villach vor Ankunft der Fernzüge aus Richtung Zagreb/ Ljubljana abfahren.

Erfreulich ist, dass sich der ÖBB-Personenverkehr in Wien (Fernverkehrs-Chefin Mag.a Silvia Kaupa) und der ÖBB-Personenverkehr in Kärnten (Mag. Manfred Oberrauner) aufgrund der negativen Erfahrungen im Hochsommer des Vorjahres nunmehr massiv für Verbesserungen eingesetzt haben - nicht zuletzt auch auf Grund der Rückmeldungen von fahrgast kärnten. Zwar muss wegen Wagenmangels eine der beiden Ersatzgarnituren immer noch mit den wenig geeigneten City-Shuttle-Waggons geführt werden, für die zweite Garnitur haben sich immerhin Fernverkehrswagen finden lassen. Beide Garnituren sind diesmal mit einem Wagen erster Klasse ausgestattet. Außerdem wird man Mineralwasser bereithalten.

Insbesondere im Fernverkehr ist der SEV immer mit Problemen für die Fahrgäste verbunden. Zumindest sind die Ersatzfahrpläne bereits seit 18.03.2014 in der Fahrplanauskunft von Österreich, Deutschland, Slowenien und Kroatien integriert. Es sollte also nicht mehr vorkommen, dass Reisende falsche Fahrplanauskünfte erhalten.

Der Baustellenfahrplan wurde auch den Gemeinden, Tourismusverbänden, Schulen und Großfirmen mitgeteilt. Für Rollstuhlfahrer gibt es gegen vorherige telefonische Anforderung einen eigenen Taxidienst zwischen den beiden barrierefreien Bahnhöfen Spittal-Millstättersee und Bischofshofen.

Auch die R-und REX-Züge (Klagenfurt -) Villach - Mallnitz-Obervellach und zurück fahren planmäßig, allerdings aufgrund der Gleisneulage ohne Halt in Penk.

Informationen der ÖBB:

--> http://www.oebb.at/de/Reisen_in_Oesterreich/Salzburg/Services_am_Bahnhof/Sperre_der_Tauernbahn/index.jsp

  




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Verbot lauter Güterzüge möglich [17.03.]

Beschränkungen für laute Güterzüge im Mittelrheintal möglich

[17.03.2014]

Quelle: "Eurailpress.de - Das Portal de Bahnbranche":

"Durchfahrtsbeschränkungen für laute Güterzüge im Mittelrheintal sind grundsätzlich sowohl mit dem europäischen als auch mit dem deutschen Recht vereinbar.

Dies ist das Ergebnis eines vom Umweltministerium in Rheinland-Pfalz in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens, das von dem bekannten Eisenbahnrechtler Prof. Urs Kramer von der Universität Passau erstellt wurde.

Nach Auffassung des Gutachters könnte der Betreiber des Schienennetzes, die DB Netz AG, Betriebsbeschränkungen für laute Güterzüge vorsehen, aber auch das Eisenbahn-Bundesamt als zuständige Aufsichtsbehörde hätte die rechtlichen Instrumente dazu. Entscheidend sei allein die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen. N

un will die Landesregierung zusammen mit Hessen über den Bundesrat den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, um Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor zunehmen."

 

Link zur Presse-Meldung:

--> http://www.eurailpress.de/news/recht/single-view/news/gutachten-beschraenkungen-fuer-laute-gueterzuege-im-mittelrheintal-moeglich.html

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Flüster-Güterzüge sind möglich

[23.01.2014]

 

Inbetriebnahme der Koralmbahn in neun Jahren bereitet der Tourismusregion Wörthersee große Sorgen, denn es wird eine Zunahme an Güterzügen erwartet, verbunden mit einer steigenden Lärmbelastung. Die Lösung, diesem Problem Herr zu werden, sieht man in teuren Tunnellösungen die aus heutiger Sicht eher unfinanzierbar erscheinen.

Güterzüge auf leisen Sohlen

Leider wird bei den Forderungen dem technischen Fortschritt im Schienenfahrzeugbau nicht Rechnung getragen. Während im Personenverkehr moderne und leise Fahrzeuge schon Standard sind und schon wesentlich zur Lärmreduktion beitragen, hinkt der Güterverkehr dieser Entwicklung noch hinterher.

Die Schweiz will bis zum Jahr 2020 neue Lärmgrenzwerte für Güterwagen umsetzen.

Erreicht wird das durch den Einbau neuer leiser Bremsbeläge im vorhandenen Fahrzeugpark, welche dann auch die Abrollgeräusche ganz deutlich minimieren. Diese in Ausarbeitung befindliche Verordnung bringt dann de facto ein Fahrverbot für Waggons mit den alten und lauten Grauguss Bremssohlen. Die Bekämpfung des Lärmes an der Quelle, das heißt am Fahrzeug selbst, hat den Vorteil, dass damit ein flächendeckender Lärmschutz im ganzen Land erreicht wird.

Tunnels sind nur punktuelle Lösung

Die zur Diskussion gestellten Tunnels entlang des Wörthersees wirken hingegen nur punktuell und sind in Zeiten von knappen Budgetmitteln schwer umsetzbar und daher auch nicht sehr realistisch. Es macht also wenig Sinn, viel Geld in Planungen für eine Tunnellösung zu investieren, wenn eine technische Entwicklung zwar erst am Anfang steht, aber sicher nicht aufzuhalten ist.

Umrüstung der Güterwaggons als Gebot der Stunde

Es sollten daher alle politischen Kräfte auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene gebündelt werden, damit Europa rasch eine einheitliche Verordnung bekommt, mit dem Ziel bis 2020 alle lauten Wagen aus dem Verkehr zu ziehen, dem Schweizer Vorbild folgend.

Weitere Lärm mindernde Maßnahmen könnten in besonders sensiblen Regionen gesetzt werden, in dem man die erprobten Schienenlärmabsorber im Bereich des Fahrweges (Gleises) einbaut.


Schienengüterverkehr der Zukunft kann also umweltfreundlich, sicher und vor allem schon bald leise sein.
  

Lärmarme Güterzüge: Berichte des "fahrgast"-Magazins

    
Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der Berichte des fahrgast-Magazins zu den Themen Bahnlärm und lärmarme Güterzüge aus den Jahren 2007 bis 2012:

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/379_laerm_fahrgast_magazin_bis_2012.pdf

  

 

 Bild: Flüster-Güterzug unterwegs bei Maria Saal am 07.08.2013 (Bildautor: Markus Hipfl)

      



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Schweiz startet Mobilitätszukunft [17.02.]


Schweiz springt in die Mobilitäts-Zukunft
                                                                                                            [17.02.2014]

Bevölkerung stimmt für FABI = Finanzierungs- und Investitionsfonds       

                   

                                                      

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Zweckbindung von Lkw-Maut, Mineralölsteuer und Umsatzsteuer

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Österreich sollte "nach-springen"

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Österreich-Taktfahrplan über Invest-Fonds Finanzierung


 Bürger/-innen-Abstimmung: Schweizer springen in die Mobilitäts-Neuzeit

 Bahninfrastruktur-Fonds deckt Ausbau, Betrieb und Unterhalt ab

 probahnfordert Investitionsfonds für österreichweiten Taktverkehr

 Zweckgebundene Einnahmen aus Lkw-Steuer, Mineralsteuer und USt

 

Die Schweiz punktet seit Jahrzehnten mit einem leistungsfähigen, attraktiven Bahnverkehr und kann auf einen hohen Modal Split verweisen. Das wäre Grund genug, sich zurückzulehnen und sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen.

Das ist der Schweizer Bevölkerung aber noch zu wenig, daher stimmten 60 % der Bürger/-innen für einen eigenen Infrastruktur-Fonds als Voraussetzung für eine neue Mobilitätskultur.

Künftig soll ein eigener Infrastrukturfonds FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) dafür sorgen, dass nicht nur der Ausbau, sondern auch derBetrieb und Unterhalt durch diesen Fonds abgedeckt werden wird. Damit soll gewährleistet werden, dass sich aufwändige Streckenausbauten auch in einem attraktiven Fahrplanangebot niederschlagen.

Dies ist deshalb möglich, weil in der Schweiz Streckenausbauten nur auf Grundlage des Integralen Taktfahrplanes „Bahn 2000“ erfolgen. In Österreich wurde in der Vergangenheit zuerst gebaut und dann über das Verkehrsangebot verhandelt.

probahn fordert von der Bundesregierung die Anlage eines ähnlichen Investitionsfonds, der durch die flächendeckende Lkw-Maut, Mineralölsteuer und Umsatzsteuer dotiert wird. Der Mehrheitsbeschluss der Schweizer für den FABI zeigt deutlich, dass das Bewusstsein der Menschen weiterblickender ist als von vielen Politikern erwartet.

Die Arbeitsgruppe der Länder mit dem Verkehrsministerium, die derzeit an einem österreichweiten Integralen Taktfahrplan arbeitet, könnte dadurch beflügelt werden.


[Quelle: www.probahn.at]




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Einheitliche Tarife gefordert [27.01.]

Österreichweite einheitliche Tarifstruktur vordringlich
                                                                                                                                            [27.01.2014]


- Haustarife und unterschiedliche Verbundtarife abschaffen
- Neuregelung der FamilyCard zeigt Tücken des Systems auf
- Gefordert: Erster “Kraftakt” der neuen Bundesregierung, sich gegenüber Ländern
   und Verkehrsunternehmen durchzusetzen

Der Protest von Großfamilien gegen die Neuregelung der ÖBB-FamiliyCard zeigt die
Intransparenz der gesamten Tarifstruktur im Öffentlichen Verkehr auf. War früher die Anzahl
der gratis mitgenommenen Kinder unbegrenzt, setzen die ÖBB jetzt die Grenze bei zwei
Kindern (zwischen sechs und vierzehn Jahren) an, die anderen müssen ein Halbpreisticket
lösen. Die ÖBB verweisen zu Recht auf die Möglichkeit anderer Vergünstigungen wie
Sparschiene, Gruppenrabatte oder das Einfach-raus-Ticket.


Das Problem dabei ist, dass es für den Fahrgast noch komplizierter wird und nur Vielfahrer
den Durchblick haben. Erschwerend dabei ist, dass es neben den Verbundtarifen in den
Ländern auch noch Haustarife der Verkehrsunternehmen gibt.

So z.B. hat der Verkehrsverbund Tirol ein Ticket “Family Light” eingeführt, das keine Limitierung vorsieht:
Dort dürfen beliebig viele Kinder (unter 15) mitgenommen werden, was wiederum in anderen
Bundesländern nicht der Fall ist. Wer soll sich da auskennen? Wer sagt den Fahrgästen, ob
Haus- oder Verbundtarif günstiger ist?


Die Lösung doch wohl nur sein, dass sowohl sämtliche unternehmensinterne Haustarife
abgeschafft werden und es nur eine einheitliche Tarifstruktur, möglichst einfach und
transparent, für alle Bundesländer gibt. Dies könnte ein erster “Kraftakt” der neuen
Bundesregierung sein, sich gegenüber den Ländern und Verkehrsunternehmen
durchzusetzen.

[Quelle: www.probahn.at]

 



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Neue Züge - auch in Kärnten? [30.12.]

Neues ÖBB-Züge - auch in Kärnten ?

[30.12.2013]

Ab 2015 werden die rot-weißen Desiro ML (ML steht für MainLine) von Siemens in Betrieb genommen und sollen teilweise die mittlerweile in die Jahre gekommenen „City-Shuttle"-Wendezugwagen, sowie einen Teil der blaugrauen Schnellbahnen in Wien ersetzen.

       

Die Elektrotriebwagen sind dreiteilig ausgeführt und besitzen in der Version für den Regionalverkehr pro Wagenseite vier Türen und bieten Sitzplätze für 259 Personen. Die Schnellbahnversion mit 6 Türen verfügt über 244 Sitzplätze. Im Vergleich zu den Vorgängertriebwagen bieten die neuen Fahrzeuge einen höheren Sitzkomfort. Die mittels öffentlichem „Sitztest" ausgewählten Sitze sind ergonomisch geformt sowie verstellbar und werden sogar breitere Armlehnen als der „große Bruder" Railjet aufweisen(!)

Ein Novum im österreichischen Nahverkehr: Für jeden Sitzplatz wird es einen klappbaren Tisch, eine Leselampe und eine Steckdose geben! Ebenso wird es wieder Fensterrollos als Sonnenschutz geben.

Leider wird bei der Bestuhlung - analog dem Railjet - dem allgemeinen Trend der so genannten Reihenbestuhlung Rechnung getragen und die kommunikative Vis-à-vis-Bestuhlung fast zur Gänze aufgegeben. Wie auch die Nahverkehrszüge der Typen „Desiro" und „Talent" wird der neue Triebwagen gemäß dem heutigen Standard barrierefrei ausgeführt und zwei (statt bisher einem) WC für mobilitätseingeschränkte Personen erhalten.

      

Durch die heutzutage effiziente „Modularbauweise" der Fahrzeuge kann bei Bedarf jederzeit in den Werkstätten ein weiteres Wagensegment (Verlängerung des Zuges und somit Kapazitätserhöhung) eingefügt werden.


Auch in Kärnten?

fahrgast kärnten hofft, dass sich das Land Kärnten (wie auch Wien, Niederösterreich und Steiermark) an der Finanzierung der Triebfahrzeuge (und den damit verbundenen Einsatz der Fahrzeuge in Kärnten) beteiligt.


[aus dem fahrgast-Magazin Nr. 3/2013, Dez. 2013 - März 2014]    

 



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Wieder Züge Wien - Venedig [30.06.]

ÖBB: Neuer Tageszug Wien-Venedig ab Dezember auf Schiene - BILD

Gemeinsam mit dem BMVIT und Trenitalia schaffen die ÖBB wieder eine Tagzugverbindung zwischen Wien und Venedig * Weitere Verbesserungen sind in Planung

Quelle:

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130628_OTS0066/oebb-neuer-tageszug-wien-venedig-ab-dezember-auf-schiene-bild

 

Sukzessive haben die ÖBB mit verschiedenen Partnern in
den vergangenen Jahren die grenzüberschreitenden Verbindungen von und
nach Italien verbessert. Nach langen Verhandlungen mit der
italienischen Bahn Trenitalia wird zum Fahrplanwechsel am 15.
Dezember 2013 die Tagzugverbindung von Wien über Villach nach Venedig
wieder aufgenommen. Vorerst wird täglich ein ÖBB-IC Zugpaar fahren,
das im Dezember 2014 mit einem weiteren ergänzt werden soll.
Mittelfristig ist der Einsatz der ÖBB-Premiumzüge railjet bis nach
Venedig vorgesehen.

"Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem BMVIT und Trenitalia
die direkte Tagzugverbindung von Wien nach Venedig wieder aufnehmen
können", erklärt Vorstandsdirektorin Birgit Wagner von der
ÖBB-Personenverkehr AG. "Nach einer Durststrecke von drei Jahren
können Venedig-Fans nun wieder tagsüber direkt in die Lagunenstadt
reisen. Gemeinsam ist es gelungen, einen Wunsch vieler ÖBB-Kunden zu
erfüllen und den internationalen Fernverkehr auf der Pontebbana über
Tarvisio Boscoverde wieder zu aktivieren."

"Ich glaube, mit der neuen Tageszugverbindung erfüllen wir vielen
Reisenden einen Herzenswunsch", so Verkehrsministerin
Doris Bures.
Das Verkehrsministerium hat die Wiederaufnahme der Tagesverbindung
Wien-Venedig im Rahmen der Gemeinwirtschaftlichen Leistungen möglich
gemacht. Für die Verkehrsministerin ist das auch eine Entscheidung
mit Symbolkraft, denn die Südstrecke wird jetzt mit Hochdruck
ausgebaut. "Hier gibt es ein enormes Potential für die
umweltfreundliche Bahn, das wollen wir mit dem Ausbau der
Infrastruktur, kürzeren Fahrzeiten und modernsten Zügen ausschöpfen."

Ohne Lokwechsel bis nach Venedig

Die Züge werden mit klimatisierten Fernverkehrswaggons geführt. Neu
ist auch der durchlaufende Einsatz mehrsystemtauglicher ÖBB-Taurus 3
Hochleistungsloks auf der gesamten Strecke. Wagner: "Damit entfällt
der in Tarvisio Boscoverde technisch notwendige Lokwechsel und wir
sparen wertvolle Zeit und Ressourcen." Ergänzend zum neuen IC-Zugpaar
bieten die ÖBB weiterhin täglich Verbindungen mit dem ÖBB
Intercitybus und dem ÖBB Nachtreisezug nach Venedig an. Im Fahrplan
2014 stehen damit täglich bis zu fünf Reisemöglichkeiten über Villach
nach Venedig zur Verfügung.

Parallel dazu ist geplant bereits ab dem Fahrplanwechsel 2014/2015
ein zweites Zugspaar einzusetzen. "Mittelfristig ist vorgesehen, dass
beide Zugpaare zwischen Wien und Venedig mit railjet-Garnituren
geführt werden", so Wagner. Dafür benötigen die ÖBB die Zulassung des
ÖBB-Premiumzuges in Italien, an der bereits gearbeitet wird.

Weitere ÖBB-Angebote nach Italien

Zusätzlich zu den wieder eingeführten Tagzügen bieten die ÖBB weitere
tägliche Verbindungen in Form von Nachtreisezügen nach Venedig und
Rom an. Saisonale Verbindungen bestehen sogar bis nach Livorno. In
der Grenzregion zwischen Villach und Udine sorgen täglich
Regionalexpresszüge ebenfalls für gute Reisemöglichkeiten per Bahn.

 

 



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An die Adria mit Bahn & Bus [18.07.]

An die Adria mit Bahn und Bus

Zu teuer, zu umständlich mit viel Gepäck, zu langsam ... Viele Argumente fallen, wenn man erwähnt, mit Bahn und Bus zum Strandurlaub nach Lignano zu fahren. Ist man deshalb wirklich ein „Außenseiter“?

Ein Bericht im fahrgast-Magazin Nr. 2/2013 (Juli - Oktober 2013) versucht darauf eine Antwort zu geben.

 

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http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/339_adria_mit_bahn_fgmagazin_2013_2.pdf

 

 

 



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Bahnkreuzungen: Oft vermeidbar [13.05.]

Eisenbahn-Kreuzungen: Viele Unfälle sind vermeidbar

Die Hälfte der Autofahrer/-innen verhält sich riskant

• Fahrschulen müssen dies bei der Lenker/-innen-Ausbildung berücksichtigen

• 5.600 Eisenbahnkreuzungen besser absichern

• Sonderdotation des Bundes und der Länder nötig

 

Gesamte Presse-Aussendung:  -->  333_pboe_eisenbahnkreuzungen_2013_05_11.pdf



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Fernbusse - billig, aber langsam [11.02.]

10.02.2013 - Frankfurter Allgemeine Zeitung - "Flix Bus, Mein Fernbus und Dein Bus weiten Streckennetz aus":

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fernbusangebot-steigt-flix-bus-mein-fernbus-und-dein-bus-weiten-streckennetz-aus-12057960.html

 

20.01.2013 - Frankfurter Allgemeine Zeitung - "Ziemlich günstig angekommen":

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/reisen-mit-dem-bus-ziemlich-guenstig-angekommen-12031384.html

 

02.01.2013 - Frankfurter Allgemeine Zeitung - "Billig, aber langsam":

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/busverkehr-billig-aber-langsam-12012756.html



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Graz: "fahrgast" für Öffi-Ausbau [17.01.]

Graz: "fahrgast" fordert weiteren Öffi-Ausbau

Mit der neuen Legislaturperiode sollen alle wichtigen ÖV-Ausbauprojekte dem Sparstift zum Opfer fallen. Die Fahrgastzahlen der Holding Graz Linien steigen jährlich – immer mehr Menschen entscheiden sich für die „Öffis“. Es darf nun kein falsches Signal gesendet werden: Der konsequente Ausbau der öffentlichen Verkehrs, insbesondere der Straßenbahn muss weitergehen!


In den letzten vier Jahren wurden wichtige Projekte für den öffentlichen Verkehr in Graz auf Schiene gebracht: Die Südwestlinie, die Innenstadtentflechtung, die Verlängerung der Linie 7 zur Meduni, die Nordwestlinie, uvm. Diese Projekte sind wichtig für den Öffentlichen Verkehr in Graz, da die Anzahl der Öffi-Nutzer jährlich zunimmt, wohingegen der Autoverkehr stetig zurückgeht

(siehe Link: http://www.graz.at/cms/beitrag/10114870/2058470/)


Nach gravierenden Versäumnissen beim Straßenbahnausbau in vergangenen Jahrzehnten konnten 2006-2007 immerhin drei Straßenbahnverlängerungen in Betrieb genommen werden. Ende 2012 folgte die NVD Hauptbahnhof. Die Fahrgäste wissen diese Erweiterung des Angebotes offensichtlich zu schätzen, somit muss der Ausbau des Straßenbahn-Netzes und des gesamten öffentlichen Verkehrs konsequent fortgesetzt werden. Es ist sonst zu befürchten, dass der ÖV den prognostizierten Fahrgastzuwachs nicht bewältigen kann – dies wäre fatal für die Lebens- und Luftqualität der Stadt Graz.


Bürgermeister Nagl (ÖVP) und der wahrscheinlich zukünftige Verkehrsstadtrat Eustacchio (FPÖ) haben sich beide im Wahlkampf zu einem leistungsfähigen Öffentlichen Verkehr und zum Ausbau der Straßenbahn mehrmals bekannt. Nun heißt, es den Worten Taten folgen zu lassen und den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Graz weiter fortzusetzen.


Der neue Stadtteil auf den Reininghausgründen ist stark vom Ausbau der Straßenbahn abhängig. Wird diese nicht gebaut, steht die Errichtung des ganzen Viertels auf der Kippe. Auch die Überformung des Areals der ehemaligen Hummelkaserne hat ohne eine Straßenbahnanbindung wenig Sinn und ist unökologisch.

Homepage von "Fahrgast Steiermark":  -->  http://www.fahrgast-steiermark.at/

 



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Gesamtverkehrsplan als Chance [20.12.]

Gesamtverkehrsplan für österreichweiten Taktfahrplan nutzen

Verkehrsministerin Doris Bures stellt in die Weichen in die Zukunft

- Gesamtverkehrsplan schafft Voraussetzungen dem Öffentlichen Verkehr Vorrang

einzuräumen

- Taktfahrplan muss Priorität vor Infrastrukturausbauten haben

- Zweckgebundene Finanzmittel für Taktfahrplan erforderlich

- Strafzahlungen an die EU für Taktfahrplan verwenden


Gesamte Presse-Aussendung von "Pro Bahn Österreich":
-->
295_pboe_gesamtverkehrsplan_2012_12_14.pdf



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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at