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Kärnten / Österreich


Ersatzzüge:Komforteinbuße [16.12.

Südbahn: Ersatzgarnituren mit Komfort-Einbußen      [16.12.2023]

Seit einigen Tagen werden zahlreiche Verbindungen auf der Südbahn zwischen Villach und Wien
mit Ersatzgarnituren anstelle mit den vorgesehenen „Railjet“-Garnituren (RJ) geführt. 

Begründet wird dies von den ÖBB mit Fahrzeugmangel, und mit „Reparaturarbeiten an den
Fahrzeugen nach dem Wintereinbruch“ – verbunden mit dem Hinweis der ÖBB auf ein
vermindertes Sitzplatzangebot.

Diese Umstände haben auf der Südbahn gravierende Auswirkungen auf die Reisequalität,
wobei sich aus der Sicht der Bahnfahrgäste mehrere Problembereiche ergeben.

Ersatzgarnituren, welche durch Regionalzugtriebwagen, beispielsweise vom Typ "CityShuttle",
gebildet werden, sind kein äquivalenter Ersatz für Fernverkehrszüge.

Vermindertes Platzangebot
Die Ersatzgarnituren bestehen meist nur aus fünf Wagen (davon ein Wagen mit 1. Klasse), und
teilweise nur aus vier Wagen mit 2. Klasse, ohne 1.-Klasse-Wagen.

Im Vergleich dazu bestehen RJ-Garnituren aus sieben Wagen, wodurch sich in den Ersatzzügen ein
markantes Minderangebot an Sitzplätzen ergibt.
Unzureichende Sitzplatzreservierung
In der Fahrplanauskunft und im „Ticketshop“ weisen die ÖBB immer wieder auf die
Notwendigkeit einer (kostenpflichtigen) Sitzplatzreservierung für einen garantierten Sitzplatz hin. 

Während dies bei den RJ-Garnituren problemlos mit genauer Auswahl eines bestimmten
Sitzplatzes möglich ist, ist dies bei den Ersatzgarnituren nicht immer vollumfänglich möglich.
Ersatzgarnituren mit vermindertem Reisekomfort
Die Ersatzgarnituren sind oft Nahverkehrsgarnituren mit einem gegenüber den RJ-Garnituren
eingeschränkten Komfort. Besonders augenscheinlich wird dies, wenn Regionalzuggarnituren
des Typs „CityShuttle“ eingesetzt werden, welche betreffend Reisekomfort nicht den heutigen
Standards entsprechen – beispielsweise durch das Fehlen von geschlossenen WC-Anlagen,
Steckdosen, WLAN, barrierefreien Sitzbereichen, Bordservice und 1.-Klasse-Abteil.
Zwei wesentliche Kriterien …
Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ sind es neben den beschriebenen Komforteinbußen bei den
Ersatzgarnituren zwei wesentliche Kriterien, welche dringend umgesetzt werden müssten.

Einerseits sollte die Sitzplatz-Reservierung einwandfrei erfolgen, so dass die reservierten
Sitzplätze bzw. Bereiche in den Zügen auch eindeutig ausgeschildert sind. 

Und andererseits sollen die die Ersatzzüge – in Entsprechung der Kapazität von RJ-Garnituren -
mit sieben Wagen gebildet werden.


2026: Neue Züge - aber vorher?

Neue Züge ab 2026 ... aber bis dahin?                                      [22.07.2023]

Ausstattung
Aufgrund der neuerlich enorm steigenden Fahrgastzahlen, nicht zuletzt auch durch das
„KlimaTicket“, erweitern die ÖBB ihre Zugflotte.

Die Fahrzeuge werden über sechs Wagen mit breiten Einstiegstüren verfügen, bei denen die untere Etage
stets barrierefrei ausgeführt sein wird. Die Sitzplätze erhalten neben einem WLAN-Zugang auch in jeder
Sitzreihe Steckdosen sowie USB-Ladeanschlüsse.


Zusätzlich zu den bis dato noch immer nicht ausgelieferten „Railjet 2“-Zügen
(siehe fahrgast-Magazin Nr. 1/2019) schafft die ÖBB bis zum Jahr 2026
beim Schweizer Hersteller „Stadler Rail“ 14 Railjet-Doppelstockzüge an.
Für die ÖBB sind dies die ersten Doppelstockfahrzeuge für den Fernverkehr. 
[Foto: ÖBB/Stadler-Rail] 

Leider gibt es bei den künftigen Garnituren aus Sicht von fahrgast kärnten auch zwei Mankos:

Für den gesamten Zug sind lediglich acht (!) Fahrradstellplätze vorgesehen.
Seit Jahren steigt die Anzahl zu transportierender Räder, daher ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar.

Das zweite Manko betrifft die Verpflegung im Zug.
Anstatt eines Speisewagens mit Bedienung wird es in den neuen Garnituren nur mehr so genannte
„Catering Zonen“ geben – „Getränke und Snacks“ sind fortan nur mehr über einen Automaten erhältlich.

Die bis zu 200 km/h schnellen Züge mit jeweils rund 480 Sitzplätzen werden anfangs auf der
Westbahnstrecke im Einsatz stehen, sollen aber mit Fertigstellung des Semmering-Basistunnels
über die Koralmbahn auch nach Kärnten eingesetzt werden.
Wartezeit zu lange
Der derzeitige Wagenmangel einerseits und die steigenden Fahrgastzahlen andererseits verschärfen
die Situation mit Überfüllungen oder unannehmbaren Ersatzgarnituren.

Ein Zuwarten bis zur Lieferung neuer Züge in ungefähr drei Jahren kann daher von
fahrgast kärnten nur als inakzeptabel gewertet werden. 
Die Lösung war und ist, wie von fahrgast kärnten bereits öfters angemerkt, die temporäre
Anmietung von Personenwagen aus dem Ausland.

Neben ungarischen Wagen der MAV sind seit Frühjahr vereinzelt auch Schweizer Wagen der SBB in
einzelnen Verbindungen vorzufinden. 

Unklimatisierte „City-Shuttle“- Wagen oder Ersatzzüge aus Schnellbahngarnituren ohne erste
Wagenklasse und Bordbistro sind kein adäquater Ersatz, richtige Fernverkehrswagen anderer
Bahnverwaltungen aber sehr wohl.


Das Foto vom Villacher Hauptbahnhof zeigt den Einsatz einer City-Shuttle-Garnitur als IC-Zug nach Wien.
Diese Garnituren bieten keinen ansprechenden Reisekomfort im Fernverkehr.                  [Foto: -ML-]

Fernverkehr: Ersatzzüge [18.03.]

Fernverkehr: Häufung von Ersatzgarnituren                              [16.03.2023]

Die steigende Inanspruchnahme des ÖBB Fernverkehrs zwischen Kärnten und Wien erbrachte
positiver Weise kontinuierlich den Ausbau der Zugsverbindungen. Allerdings zeigt sich seit rund
einem Jahr immer wieder eine Diskrepanz zwischen theoretisch angebotenem Service der Züge
(Fahrzeugtyp) laut Fahrplan und der tatsächlich gebotenen Qualität.


Ersatzgarnituren, welche durch Regionalzugtriebwagen oder in Bezug auf heutige Standards
veraltete „City-Shuttle“ Waggons gebildet werden, sind kein äquivalenter Ersatz für einen Intercity
oder gar Railjet.

Das Fehlen des Bordbistros oder der ersten Wagenklasse ist ebenso wenig positiv, wie
eine fehlende Klimaanlage oder ein geschlossenes WC-System.

Wie schon im letzten fahrgast-Magazin erwähnt, wäre bis zur Verfügbarkeit neuer Zuggarnituren
eine Anmietung entsprechender Fahrzeuge von anderen Bahnverwaltungen eine in Betracht zu ziehende
Variante.


IC-Busse, Graz: Besser [08.02.]

IC-Busse nach Graz: Dichterer Fahrplan                              [08.02.2023]

Wie im "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2022 beschrieben, verzeichnen nicht nur die ÖBB-Fernverkehrszüge ein stärkeres Fahrgastaufkommen, sondern auch die ÖBB-Intercitybusse auf der Linie Klagenfurt – Wolfsberg – Graz. 

Die Kritik an zu geringen Sitzplatzkapazitäten zu nachfragestarken Zeiten führte mit dem Fahrplanwechsel am 11.12.2022 zu einer Neuordnung des Fahrplans.

So verkehren die Busse nun generell ab Graz zur Minute .50 sowie ab Klagenfurt zur Minute .10. Die Anschlüsse in Klagenfurt sind großteils an die S-Bahnen ausgerichtet. Prinzipiell besteht weiterhin ein Zwei-Stunden-Takt, der nun aber an stark nachgefragten Zeiten auf einen Stundentakt verdichtet ist. Die stündlichen Verbindungen verkehren meist (ab Graz und ab Klagenfurt) vormittags an Montagen und Samstagen, sowie nachmittags an Donnerstagen, Freitagen sowie an  Sonn- und Feiertagen.

"fahrgast kärnten" begrüßt die Verdichtung zu einem Stundentakt zu den angeführten, zahlreichen Zeiten und die Möglichkeit einer Sitzplatzreservierung für alle Busse – im Gegensatz zu den zuvor im letzten Fahrplanjahr eingesetzten „Verstärkerbussen“, welche nicht im Reservierungssystem aufschienen (vgl. "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2022).



Neue Bahnstation [16.12.]

Neue Bahn-Haltestelle "Köttmannsdorf - Lambichl"                [16.12.2022]

Auf der 12 km langen S-Bahnlinie S3 (Klagenfurt - Maria Rain - Weizelsdorf) wurde mit dem Fahrplanwechsel am 11.12.2022 die neue Bahn-Haltestelle "Köttmannsdorf - Lambichl" zwischen den Bahnstationen "Klagenfurt Süd" und "Maria Rain" in Betrieb genommen.

Die Bahnstrecke wurde in den letzten eineinhalb Jahren elektrifiziert und wird nun mit elektrischen Triebfahrzeugen befahren.

Die neue Haltestelle mit einer Bus-Umkehrschleife wurde barrierefrei gestaltet und mit Park&Ride-Plätzen sowie Bike&Ride-Plätzen ausgestattet.


 

     



Rahmenplan bis 2028 [24.10.]

ÖBB-Rahmenplan 2023 - 2028  [24.10.2022]

Am 22.10.2022 wurde der im Ministerrat beschlossene Rahmenplan der ÖBB für die kommenden fünf Jahren (2023 - 2028) vorgestellt. Dieser seiht Investitionen in der Höhe von 19 Mrd. Euro vor.



Kartenausschnitt für Kärnten:


Maßnahmen in Kärnten:


--> Weitere Informationen (mit Grafiken in höherer Auflösung)


Villach: Taktverkehr-neu [09.08.]

Villach: Neuer Taktfahrplan                                                        [09.08.2022]

Nach langer Wartezeit ist der Taktverkehr nun auch in Villach angekommen.

"fahrgast kärnten" begrüßt sehr, dass sich die Stadt Villach, das Land Kärnten und die Verkehrsunternehmen zu diesem großen Schritt entschieden haben, der natürlich größere finanzielle Mittel benötigt. Jetzt ist einmal ein erster Teil bei vielen Buslinien gemacht, bis alle mit eingebunden sind, wird es noch etwas dauern. 

    
Nun auch Taktverkehr in Villach - die Busse verkehren immer zur gleichen Minute. 
  


Mit den Rundkursen der Linien 1 und 10 nach Warmbad gibt es zu den Tourismusschulen, zur „Kärnten Therme“, zum „Atrio“ sowie zu Möbel- und Elektromärkten jetzt schon einen Halbstunden-Takt, wobei man mit der Linie 4 ja auch in Richtung Atrio und zu den anderen Geschäften kommt.

Mit der Linie 7, die bereits seit November 2020 mit dem Taktverkehr begonnen hat und über Infineon zur Tourismusschule nach Warmbad fährt, ist Warmbad jetzt noch öfters mit dem Bus angebunden.

Auch zum Vassachersee verkehren zwei Buskurse auf verschiedenen Strecken, daher ergibt sich auch hier fast ein Halbstunden-Takt.

Für "fahrgast kärnten" ist es sehr positiv, dass der Taktverkehr in Villach so stark ausgebaut und verbessert wurde und hofft, dass noch weitere Schritte folgen werden.


Rad-Tramper in Kärnten [17.07.]

Mit den Fahrrad-Zügen unterwegs                                           [15.07.2022]

Die Fahrradzüge, welche in Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und den ÖBB-Kärnten ins Leben gerufen wurden, stellen ein gutes Angebot für den Fahrradtourismus in unserem Bundesland dar.


Die „Rad-Sprinter“ der ÖBB erfreuen sich bei Gästen und Einheimischen immer größerer Beliebtheit, wie hier am Bahnhof Mallnitz-Obervellach.

Tauern-Sprinter nach Mallnitz

Der Tauern-Sprinter verkehrt ab Villach Hbf. in der Zeit vom 9.7.bis 30.7.2022 um 9.50 Uhr und erreicht den Bahnhof Mallnitz-Obervellach um 10.54 Uhr.

Nach Abschluss der Bauarbeiten in Villach Hbf. verkehrt dieser Zug ab Villach Hbf. um 09.05 Uhr und erreicht den Bahnhof Mallnitz-Obervellach um 10.08 Uhr.

In der Gegenrichtung verkehrt dieser Zug mit der Abfahrt um 16.24 Uhr in Mallnitz-Obervellach und der Ankunft um 17.22 Uhr in Villach Hbf.

Karawanken-Sprinter nach Jesenice

Der Karawanken-Sprinter verkehrt auch heuer wieder zwischen Villach Hbf. und Jesenice.

Dieser fährt ab Villach Hbf. um 08.35 Uhr und erreicht Jesenice um 09.19 Uhr. In der Gegenrichtung verlässt der Zug Jesenice während der Bauarbeiten in Villach Hbf. in der Zeit vom 9.7. bis 30.7.2022 um 15.35 Uhr und erreicht Villach Hbf. um 16.22 Uhr.

Ab dem 31.7.2022 fährt er ab Jesenice um 16.00 Uhr und erreicht Villach Hbf. um 16.47 Uhr.

Gailtal-Sprinter nach Hermagor

Der heuer neu hinzugekommene Gailtal-Sprinter verkehrt in der Zeit vom 9.7. bis 30.7.2022 ab Villach Westbahnhof und erreicht Hermagor um 9.18 Uhr.

Ab 31.7.2022 fährt der Gailtal-Sprinter ab Villach Hbf. um 8.18 Uhr und erreicht Hermagor um 9.18 Uhr.

Dieser Zug führt einen zusätzlichen Fahrradwagon mit. Im Bahnhof Hermagor besteht ein Anschluss zur Buslinie 5058 nach Kötschach-Mauthen mit der Abfahrt um 9.25 Uhr. Bei dieser Verbindung wird ein Fahrradanhänger, welcher für 50 Fahrräder Platz bietet, mitgeführt.

Eine Fahrrad (Be-/ Entladung) ist nur an den Stationen Hermagor Bhf., Tröpolach Ort, Kirchbach im Gailtal, Dellach im Gailtal und Kötschach-Mauthen Alter Bahnhof möglich. Die Mitnahme eines Fahrrades ist nur nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer 0664/88611685 möglich.

Sowohl der Tauern-, als auch der Karawanken-Sprinter und Gailtal-Sprinter verkehren in der Zeit von 9.7.2022 bis11.9.2022 täglich.

MICOTRA-Züge nach Italien

Für Radausflüge in Richtung Friaul stehen die ganzjährig, täglich verkehrenden MICOTRA-Züge zur Verfügung.

Die genauen Fahrzeiten erhalten Sie in der Fahrplanauskunft der ÖBB oder telefonisch unter 05-1717.

Vom Bahnhof Tarvisio-Boscoverde besteht ein Radweg Richtung Jesenice. Dadurch können die MICOTRA-Züge wie auch der Karawanken-Sprinter für Dreiländer-Radtouren (Österreich - Italien - Slowenien) genutzt werden.

„fahrgast“-Vorschläge

Auch wenn die Abfahrtszeit des Tauern-Sprinters von Mallnitz nach Villach um zwei Stunden nach hinten verlegt wurde, erscheinen fahrgastkärnten sowohl die Abfahrt des Tauern-Sprinters um 16.24 Uhr in Mallnitz-Obervellach, wie auch die Abfahrt des Karawanken-Sprinters um 15.35 Uhr bzw. 16.00 Uhr in Jesenice als etwas zu früh.

Für den Tauern-Sprinter wäre ein zusätzlicher Halt im Bahnhof Paternion-Feistritz wünschenswert.


IC-Busse: Reservierung [27.06.]

IC-Busse Klagenfurt - Graz: Reservierung                               [27.06.2022]

In den vergangenen Monaten konnte in Österreich erfreulicherweise eine vermehrte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel festgestellt werden – bedingt durch mehrere Faktoren wie beispielsweise die Einführung des günstigen „Klimatickets“, steigende Treibstoffpreise, aber auch ein gesteigertes Bewusstsein hinsichtlich der Umwelt- und Klimasituation.

Dies stellt Verkehrsunternehmen hinsichtlich der Sitzplatzkapazitäten in manchen Bereichen vor zusätzliche Herausforderungen, wie beispielsweise zu nachfragestarken Zeiten in ÖBB-Fernverkehrszügen.

   
Ein mit Verstärkerbus geführter Kurs der IC-Buslinie Klagenfurt - Graz am Hauptbahnhof von Graz.

Die steigende Inanspruchnahme betrifft auch die Intercity-Bus-Linie (IC-Buslinie) Klagenfurt – Wolfsberg – Graz, auf welcher manche Kurse mit einem zusätzlichen Verstärkerbus geführt werden.

Es wäre aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ jedoch wichtig, dass bei allen mit zwei Bussen geführten Kursen im „ÖBB-Ticketshop“ wieder Sitzplätze im Verstärkerbus reserviert werden können, wenn der erste Bus bereits ausgebucht sein sollte.

Nur auf diese Art kann der Kunde darauf vertrauen, dass er einen garantierten Sitzplatz hat - vor allem in Hinsicht auf die begrenzte Kapazität von Bussen.


Touristen: S-Bahn gratis [19.04.]

Kärntner S-Bahn mit "Gästekarte" gratis                                 [19.04.2022]

Neben attraktiven Bahn- und Busangeboten für den Alltags- und Freizeitverkehr war es für „fahrgast kärnten“ seit der Gründung vor über 20 Jahren stets ein großes Anliegen, dass auch für Touristen ein starker Anreiz zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs geboten wird, sowohl betreffend den Fahrplan als auch betreffend den Tarif.

In dieser Hinsicht wird man sich in den letzten Jahren auch in Kärnten der steigenden Bedeutung des öffentlichen Verkehrs im Tourismus bewusst, sei es bei der Anreise oder auch bei der umweltfreundlichen Mobilität vor Ort in der Urlaubsregion.

 S-Bahn vor der Kulisse der Burg Hochosterwitz

2021: Erster erfolgreicher Schritt

Im Vorjahr startete in einem ersten Schritt die kostenlose, regional begrenzte Nutzung von S-Bahn-Linien in drei Kärntner Tourismus-Regionen ("Wörthersee" / „Villach - Faaker See - Ossiacher See“ / „Nassfeld - Pressegger See - Lesachtal - Weissensee“)

2022 - 2024: S-Bahn in ganz Kärnten gratis

Seit 01.04.2022 wird nun erstmalig in Österreich für ein gesamtes Bundesland allen TouristInnen das gesamte S-Bahn-Angebot als Inklusivleistung angeboten (inklusive der Strecke von/nach Lienz).

Dieses Angebot gilt langfristig bis zum 31.03.2024 für alle Nah- und Regionalverkehrszüge, ausgenommen sind also Fernverkehrszüge (z. B. Railjet, IC-, EC-, D- und EN-Züge), sowie die Beförderung von Fahrrädern und Hunden.

Wichtiger, zukunftsweisender Schritt

„fahrgast kärnten“ begrüßt dieses Angebot als wichtigen, zukunftsweisenden Schritt für nachhaltigen Tourismus in unserem Bundesland.

In einer weiteren Stufe wäre die Integration des gesamten Kärntner Verkehrsverbundes wünschenswert, also inklusive der Regionalbusse (Postbus, „Kärnten-Bus“), der Stadtbusse und des Bahn-Fernverkehrs  (z. B. zur ganzjährigen Erreichbarkeit des „Nationalpark Hohe Tauern“ mit dem Bahnhof Mallnitz-Obervellach).


Nachtzüge im Vormarsch [05.02.]

Nachtzüge weiter im Vormarsch                                                 [05.02.2022]


Dass die Corona-Krise keine Ausrede gegen nachhaltige Investitionen in den öffentlichen Verkehr darstellt, zeigt die ÖBB durch den Ausbau der Nachtzugverbindungen.

Betreffend ÖBB-Nachtzüge kann "fahrgast kärnten" wieder über positive Neuerungen berichten. So kamen auch im Jahr 2021 wieder neue Destinationen hinzu.

Den Auftakt machte im Frühjahr 2021 die neue Nightjet-Linie Wien – Amsterdam, mit welcher seit Jahren die Hauptstadt der Niederlande wieder direkt erreicht werden kann.

Zum internationalen Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 kam es schließlich auch zur Wiederbelebung der Verbindung Wien – Straßburg – Paris. Damit ist nun auch Frankreich an das Nachtzugnetz der ÖBB angebunden.

Der Zug nach Paris ist auch von Kärnten aus (IC 895) mit Umstieg in Salzburg  gut erreichbar.

Ergänzt wurde der Verkehr nach Amsterdam durch eine eigene Linie aus der Schweiz (Zürich – Amsterdam).

Pressemeldungen ist zu vernehmen, dass das derzeitige Netz in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden soll. Dabei wurden immer wieder Destinationen nördlicher, südwestlicher und südöstlicher Länder genannt.

Der stetige Ausbau von Nachtzugverbindungen erfordert auch eine vermehrte Anzahl an Wagen. Um dafür gerüstet zu sein und den bestehenden Fahrzeugpark zu modernisieren, werden derzeit 33 neue Garnituren für den Nachtzugverkehr gebaut ("fahrgast kärnten" berichtete). Mit der ersten Garnitur finden bereits Probefahrten statt, die reguläre Betriebsaufnahme soll ab dem Jahr 2023 erfolgen.

Die Grafik der ÖBB zeigt das aktuell gültige Nachtzugnetz in Europa (eigene Züge und Kooperationen mit anderen Bahnverwaltungen), welches mit den Zugkategorien Nightjet – „NJ“, Euronight – „EN“ und Nachtschnellzüge – „D“ schon eine beeindruckende Ausdehnung besitzt.

Ausgehend von Österreich oder der Schweiz werden derzeit insgesamt 33 Nachtzug-Verbindungen (inklusive saisonaler Züge) angeboten.



ÖBB-Rahmenplan 2027 [04.11.]

ÖBB-Rahmenplan (2022-2027) um 700 Mio. Euro erhöht      [04.11.2021]

Der ÖBB-Rahmenplan 2022 - 2027 wurde mit Beschluss des Ministerrates am 03.11.2021 um 700 Millionen Euro erhöht.

In den nachfolgenden Dokumenten sind die Bahnvorhaben bis zum Jahr 2027 beschrieben:

Quelle: https://www.bmk.gv.at/themen/verkehrsplanung/ausbauplan/plan_oebb.html

ÖBB-Rahmenplan-Karte


 ÖBB-Rahmenplan-Beschreibung


 ÖBB-Rahmenplan-Präsentation


Öffis an Sonntagen [17.08.]

Kärnten-Landkarte: Öffis an Sonn- und Feiertagen                                [17.08.2021]


Schon im Jahre 2013 erstellte fahrgast kärnten eine Landkarte, auf der das Angebot aller Bahn- und Regionalbuslinien an Sonn- und Feiertagen ersichtlich war.

--> Was hat sich seither verbessert? In welchen Regionen besteht Nachholbedarf?
--> fahrgast kärnten gibt mit einer aktualisierten Grafik einen kompakten Überblick.

Verbesserungen der letzten Jahre

Im Jahr 2013 veröffentlichte fahrgast kärnten anhand einer Kärnten-Landkarte das mangelhafte Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen an Sonn- und Feiertagen.

Die Verbesserungen der vergangenen Monate und Jahre veranlassten uns nun acht Jahren später, zu einer neuerlichen Bestandsaufnahme. Mit diesem Überblick soll aber auch der Nachbesserungsbedarf in einigen Regionen veranschaulicht werden.

Zum Vergleich ist untenstehend sowohl die neue Landkarte des Jahres 2021 als auch jene des Jahres 2013 dargestellt.

In der Landkarte wurden öffentliche Verkehrsangebote mit den folgenden Kriterien berücksichtigt:

- Ganzjähriger Verkehr
- Das Angebot soll in der österreichweiten Fahrplanauskunft abrufbar sein
- Der Fahrpreis soll nicht höher als der Tarif des Verkehrsverbundes sein

Bedarfsverkehre mit kürzerer Voranmeldung notwendig

In manchen Regionen erscheint zur Vermeidung von Leerfahrten ein „flexibler öffentlicher Verkehr" durchaus sinnvoll. Für derartige, oft als „Rufbus" bezeichnete Bedarfsverkehre sollte aus Sicht von fahrgast kärnten eine telefonische oder digitale Voranmeldung bis ein oder zwei Stunden vor der Abfahrt möglich und nicht bereits am Vorabend notwendig sein.
Unsere Grafik enthält Beispiele für beide Varianten. (R) bzw. (R*)

Verbesserungen betreffen z. B. die S-Bahn und Busse im Mölltal, entlang des Millstätter Sees bis Bad Kleinkirchheim, im Gailtal oder von Klagenfurt nach Moosburg/Feldkirchen und Völkermarkt.

Nachholbedarf besteht z. B. in der Region um den Klopeiner See, im Metnitztal (Friesach - Metnitz), im Gegendtal (Treffen - Afritz - Radenthein), in Bad Bleiberg oder im Görtschitztal (Klagenfurt - Brückl - Klein St. Paul - Hüttenberg), im letzteren Fall sogar auch ohne Verkehr an Samstagen.

Schwung für Öffis auch für ländliche Regionen beibehalten

Zuletzt war für fahrgast kärnten ein positiver Schwung für die öffentlichen Verkehrsmittel („Öffis") erkennbar => Fahrplanverbesserungen bei der S-Bahn an Sonn- und Feiertagen, aber auch bei zahlreichen Regionalbuslinien, => die Einführung von Schnellbus-Linien sowie => die Eröffnung neuer Bahn-Haltestellen. Für die ländlichen Regionen sollte dieser Schwung unbedingt beibehalten werden => ein Grundangebot für die ländlichen Regionen könnte auch als flexibles Anrufsystem mit den links beschriebenen Kriterien gestaltet sein.

Verbesserungen im Fahrplanangebot stellen aus Sicht von fahrgast kärnten den ersten Schritt zu einer stärkeren Nutzung des öffentlichen Verkehrs dar. Diese sind eine wichtige Voraussetzung für einen Erfolg von daran anschließenden Verbesserungen im Tarifsystems, wie dies mit dem angekündigten „1-2-3-Klimaticket" als Österreich- bzw. als Kärnten-Variante der Fall sein soll.                  

Landkarte des Jahres 2021  -  Öffis an Sonn- und Feiertagen:


Karte 2021 in höherer Auflösung:  -->  kaernten landkarte sonntag 2021


Landkarte des Jahres 2013  -  Öffis an Sonn- und Feiertagen:

Karte 2013 in höherer Auflösung:  -->  kaernten landkarte sonntag 2013



Neues fahrgast-Magazin [02.08.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2021 (August - Oktober 2021) 

                                                                                                                                                                       [02.08.2021]


Das "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2021 (August - Oktober 2021) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

 "fahrgast"-Magazin 2/2021


"fahrgast" auf Instagram [24.04.]

"fahrgast kärnten" auf Instagram                                          [24.04.2021]


Die Kärntner Fahrgast-Vertretung erweitert ihre öffentliche Präsenz auf die Social-Media Ebene und startete ein Instagram-Konto.

Unser Benutzername lautet -->  fahrgast_kaernten

Natürlich informieren wir auch wie bisher mit unserer Homepage und unserem zweimal jährlich erscheinenden "fahrgast"-Magazin.

Wir freuen uns auf zukünftige Interaktionen!



S3: Modernisierung [21.03.]

S3: Modernisierung und neue Bahnstation Lambichl              [21.03.2021]

Seit 2011 wird die 12 km lange Bahnstrecke Klagenfurt – Maria Rain – Weizelsdorf (bei Strau im Rosental) als S-Bahnlinie S3 mit Taktfahrplan befahren.

Die Züge verkehren von Montag bis Freitag (wenn Werktag) im Stundentakt und haben im Bahnhof Weizelsdorf direkte Busanschlüsse unter anderem in Richtung Ferlach sowie in Richtung Feistritz im Rosental und St. Jakob im Rosental.

Modernisierung der S-Bahn

Die Bahnlinie wird bis zum Jahr 2023 modernisiert und elektrifiziert, wobei die Investitionskosten ca. 50 Mio. Euro betragen.

Die Elektrifizierung ermöglicht die Umstellung vom derzeitigen Dieselbetrieb auf einen umweltfreundlichen Zugbetrieb mit grünem Bahnstrom.

Die Modernisierung betrifft einerseits den barrierefreien Umbau der Haltestelle Maria Rain zu einem Bahnhof mit Kreuzungsmöglichkeit, sowie vor allem die Neu-Errichtung der Bahn-Haltestelle in Lambichl. Überdies kommt es zur Auflassung oder technischen Sicherung mehrerer Eisenbahnkreuzungen.

Durch diese Maßnahmen wird diese Strecke einen Halbstunden-Takt zu den Hauptverkehrszeiten erlauben.


Derzeit fahren noch Dieseltriebwagen auf der S3, am Foto bei der Einfahrt in den Bahnhof Weizelsdorf (Blick Richtung Westen/Kirschentheuer).

Baumaßnahmen bis 2023

Der Baustart ist für März 2021 vorgesehen. Geplante Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecke im Dezember 2023. Durch die Bauarbeiten ist vom 12. Juli bis 12. September 2021 eine Streckensperre mit Schienenersatzverkehr notwendig.

Neue Bahn-Haltestelle in Lambichl

Die neue Haltestelle befindet sich im Kreuzungsbereich der Bundesstraße B 91 („Loiblpass Straße") mit der Landesstraße L 99 („Köttmannsdorfer Straße"). Sie wird als moderne Mobilitätsdrehscheibe für einen einfachen Umstieg auf die Bahn errichtet und bietet unter anderem:

22 Auto-Abstellplätze

24 überdachte Fahrrad-Abstellplätze

6 überdachte Moped-Abstellplätze


Die Lage der neuen Bahn-Haltestelle "Lambichl".

Das Einzugsgebiet der neuen Haltestelle umfasst die Gemeinden Köttmannsdorf, Ludmannsdorf und Maria Rain. Laut einer Pendleranalyse ist mit täglich rund 600 bis 800 zusätzlichen Ein- und Ausstiegen zu rechnen.

Die Gesamtkosten für die neue Verkehrsinfrastruktur betragen rund 4,7 Mio. Euro, wovon rund 2 Mio. Euro das Land Kärnten übernimmt. Die Gemeinde Köttmannsdorf beteiligt sich mit rund 400.000 Euro.

Fertigstellung bis 2023

Der geplante Baubeginn für die Park&Ride-Anlage und die Adaptierung der Straßenanlagen ist im Jahr 2021. Mit der Eisenbahnkreuzung und der Bahnhaltestelle wird 2022 begonnen. Im Jahr 2023 soll die neue Mobilitätsdrehscheibe in Betrieb gehen.

Positive Entwicklung

fahrgast kärnten begrüßt die beschriebenen Verbesserungsmaßnahmen als weiteren Schritt für eine wesentliche Attraktivierung der Bahnlinie.

Es ist zu hoffen, dass diese Bahnstrecke dann auch hinsichtlich des Fahrplans eine „vollwertige S-Bahn" wird und auch an Wochenenden Züge verkehren.


S-Busse Feldkirchen [12.11.]

Schnellbusse Feldkirchen - Klagenfurt                                                                [12.11.2020]

Damit auch Gebiete abseits der S-Bahnen mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser angebunden werden, präsentierte das Land Kärnten vor einem halben Jahr den Plan, Schnellbusse als sogenannte "S-Busse" mit weniger Haltestellen einzuführen.
S-Busse in Kärnten
So wurden im Sommer zwei S-Bus-Linien gestartet, die teilweise über die Autobahn fahren:
--> Ferlach - Feistritz im Rosental - St. Jakob im Rosental - Villach-Infineon - Villach Hauptbahnhof
--> Griffen - Völkermarkt - Klagenfurt-Klinikum - Klagenfurt Hauptbahnhof


Im Endausbau werden vier S-Bus-Linien die vier S-Bahn-Linien in Kärnten ergänzen. 



Zusätzlich zur S-Bahn führt das Land Kärnten S-Busse ein,
beispielsweise den Schnellbus nach Griffen in Klagenfurt beim Klinikum.
Klagenfurt - Feldkirchen: Erstmals Halbstunden-Takt
Ab 14.12.2020 kommt es zu einer wesentlichen Fahrplan-Verbesserung auf der Postbus-Linie Nr. 5230:

     Klagenfurt - Wölfnitz - Moosburg - Feldkirchen in Kärnten

So wird das Angebot an Werktagen (Montag bis Freitag) mit 30 neuen Schnellbus-Kursen zu einem äußerst attraktiven Halbstunden-Takt verdichtet.
Anschluss an den ersten "Railjet" in der Früh nach Wien
Überdies wird der erste Bus frühmorgens um 05.00 Uhr von Feldkirchen nach Klagenfurt verkehren. Dadurch ist es erstmals möglich, aus Richtung Feldkirchen und Moosburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum ersten "Railjet" nach Wien anzureisen, welcher in Klagenfurt Hauptbahnhof um 05.49 Uhr abfährt.

Starkes Zeichen für den öffentlichen Verkehr
Die aktuelle, von der Corona-Pandemie geprägte Situation mit Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Verkehr  und dem Gefühl von Unsicherheit führte zu einer (hoffentlich nur vorübergehenden) Abnahme der Fahrgastzahlen. 

In dieser Hinsicht begrüßt es "fahrgast kärnten" sehr, dass das Land Kärnten verstärkt in den öffentlichen Verkehr investiert, und so ein starkes Zeichen für Bahn & Bus setzt.

"fahrgast kärnten" hofft, dass dieses stark verbesserte Angebot auch von der Bevölkerung genutzt wird. Dabei wird auch eine intensive Bewerbung wesentlich sein, vor allem auch in Gemeindezeitungen und Werbezeitungen in den betroffenen Gemeinden.


Die Postbus-Linie Klagenfurt - Moosburg - Feldkirchen erhält durch zahlreiche
zusätzliche Schnellbusse einen sehr dichten Taktfahrplan.



ÖBB-Sommerticket [04.07.]

ÖBB-Sommerticket 2020                                               [05.07.2020]


Es gibt auch heuer wieder ein Jugend-Sommerticket für ÖBB-Züge.

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Öffis: Keine höhere Gefahr [11.05.

Covid-19: Kein erhöhtes Risiko in Bahn & Bus                                         [11.05.2020]

Die letzten Monate veränderten überraschend unsere täglichen Gewohnheiten. Das Virus COVID-19 ("Corona-Virus") löste einige Auflagen aus, die unsere Gesellschaft fast total zum Stillstand brachte: Meidung sozialer Kontakte, Abstand zu anderen Personen halten, Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken sowie möglichst das Wohnumfeld nicht verlassen.

Dies wirkte sich natürlich auch auf das Mobilitätsverhalten allgemein, auf öffentliche Verkehrsmittel besonders aus. In der Akutphase war es daher sicher auch die richtige Entscheidung, das Fahrplanangebot auf die Grundversorgung zu redzuzieren.

Mittlerweile sind wir in Österreich in der glücklichen Lage, unseren Gewohnheiten Schritt für Schritt näher zu kommen – das gesellschaftliche Leben nimmt wieder Fahrt auf.

Was jedoch geblieben ist, ist die Skepsis vieler Bürger gegenüber Orten, an denen sich Personen ansammeln. Dazu zählen natürlich auch öffentliche Verkehrsmittel.

Die große Frage vieler ist jetzt:

„Soll ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, oder ist dort das Risiko einer Ansteckung hoch?“

 Vergangene Woche veröffentlichte die AGES ("Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH") die Daten der epidemiologischen Abklärung zur Ausbreitung von COVID-19. Dabei wurden Häufungen von Krankheitsfällen innerhalb bestimmter Regionen, Zeitspannen und Orte in sogenannte „Cluster“ zusammengefasst. Dadurch ist es möglich Quellen und deren Folgefälle ausfindig zu machen. Die Analyse ergab 169 Cluster.

Das Bemerkenswerte daran ist, dass kein einziger Cluster auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzuführen war.

Unter den gegebenen Verordnungen wie dem Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske und soweit möglich Einhaltung des Sicherheitsabstandes stellt eine Benützung öffentlicher Verkehrsmittel nachweislich kein erhöhtes Infektionsrisiko dar.

 „fahrgast kärnten“ hofft, dass die Inanspruchnahme der öffentlichen Verkehrsmittel in den nächsten Wochen und Monaten wieder steigt. Dafür ist es auch essentiell, das Fahrplanangebot wieder vollständig auf das Ausgangsniveau hochzufahren und mittelfristig durch weitere Investitionen zu verdichten. Dies nicht zuletzt auch aus verkehrspolitischen Gründen und Gründen des Umweltschutzes.

--> Analyse-Ergebnisse der AGES


Icon Ort Fahrgast Kärnten
Lastenstraße 1
9020 Klagenfurt