Mit dem am 19. März 2026 vom Kärntner Landtag beschlossenen,
neuen Kärntner Tourismusgesetzen erfolgt ein großer Schritt in Richtung einer möglichst umweltfreundlichen
Gästemobilität in Kärnten.
Dabei ist ab dem 1. November 2026 eine landesweit
einheitliche Aufenthaltsabgabe (statt der bisherigen Orts- und Nächtigungstaxe)
von € 4,50 pro Gast und Nacht (bzw. € 4,00 für Camping) vorgesehen. In dieser Aufenthaltsabgabe
ist ein Anteil von € 0,90 zweckgebunden für die touristische
Infrastruktur sowie in ein integriertes, kostenloses öffentliches
Verkehrsangebot für Urlaubsgäste enthalten.
Es können also alle Übernachtungsgäste in Kärnten sämtliche
öffentliche Verkehrsangebote kostenlos nutzen können. Das gilt somit für alle
Bahnverbindungen in ganz Kärnten bis Lienz, also sowohl Nah- und
Regionalverkehr als auch Fernverkehr (S-Bahnen, REX-Züge, Railjet, IC, EC, ...),
aber auch für alle Buslinien der „Kärntner Linien“, also alle Regionalbusse, sowie
Stadtbusse in Klagenfurt und Villach.
Für „fahrgast kärnten“ geht damit ein langjähriger Wunsch in
Erfüllung und stellt dieses neue Angebot einen echten Meilenstein dar.
Es ist nun für Urlaubsgäste die kostenlose Nutzung des
gesamten Bahn- und Linienbusangebots in Kärnten möglich, ohne beispielsweise
überlegen zu müssen, um welche Zuggattung es sich nun handelt.
„fahrgast kärnten“ hofft auf eine rege Inanspruchnahme des öffentlichen Verkehrsangebots durch Urlaubsgäste in unserem Bundesland.





Wörthersee & Koralmbahn - Diskussionen über Verlegung und Notwendigkeit

Heuer lohnt sich ein Ausflug in beide Kulturhauptstädte Europas besonders, denn es ist überhaupt ein Novum, dass erstmals eine grenzüberschreitende Stadt Aufmerksamkeit auf sich zieht
mit dem Titel "GO! 2025".
Österreich-Bezug
Es gibt sogar einen großen Bezug zu Kärnten. Auf dem Bahnhofsgelände von Nova Gorica steht ein Kunstwerk von Armin Guerino, die sogenannte „Ingeborg Bachmann Kuppel“ mit 288 verspiegelten Buchkacheln, als Symbol für Zeit, Literatur und Reflexion - auf zwölf Säulen, um die sich beidseitig verspiegelte Tore drehen.
Die Skulptur ist begehbar und bespielbar, und dazu hört man Textfragmente von Ingeborg Bachmann in deutscher, slowenischer, italienischer und englischer Sprache.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die beiden Städte zu kommen,
Von Villach über Tarvisio (Italien) mit Umsteigen in Udine
Von Villach über Slowenien mit Umsteigen in Jesenice (Slowenien) über die Wocheinerbahn
oder umgekehrt als Rundkurs: über Tarvisio die Hinfahrt und über Jesenice die Rückfahrt. Wobei es fahrplantechnisch derzeit über Tarvisio am Wochenende besser wäre und unter der Woche über Jesenice, da durch Bauarbeiten der Zug im Bahnhof Tarvisio-Boscoverde einen längeren Aufenthalt hat.
Ein Besuch in Gorizia mit seinen Palästen und Parkanlagen, eventuell mit einem Spaziergang zur Burg, und dann zur Bachmannkuppel nach Nova Gorica, und später dann die Rückfahrt über die landschaftlich schöne Wocheinerbahn entlang der Soca.
Es hat schon beinahe eine Tradition, dass auch im "fahrgast"-Magazin über die aktuelle Lage des Fernverkehrs in Kärnten berichtet wird. Seit nunmehr über einem Jahr stehen immer wieder Probleme wie qualitativ minderwertige Ersatzgarnituren oder Ausfälle einzelner Wagen quasi an der Tagesordnung.



