Fahrgast Kärnten
Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

KÄRNTEN-2


Fahrplan-Anpassungen 13.02.

Fahrplan-Anpassungen in Kärnten ab 16.02.2026                                                                                          [13.02.2026]

In Kärnten kommt es mit 16.02.2026 in mehreren Regionen auf einzelnen Linien zu Fahrplan-Änderungen, wobei insbesondere Schülerverbindungen gezielt überarbeitet wurden. 


25 Jahre - Rückblende: Villach 04.11.2025

Villach: Positive Entwicklungen                                                                                            [04.11.2025]

Alles in allem hat sich der öffentliche Verkehr in Villach in den letzten Jahren positiv weiterentwickelt.
2022: Neues Buskonzept
Nun ist der Taktverkehr bei den „ÖFFIS“ auch in Villach angekommen. Es gibt ein ganz neues Buskonzept, mit dem Umsteigeknoten am Hauptbahnhof und von Mo – Fr an Werktagen einen durchgehenden 30 Minuten Takt. Die Betriebszeiten wurden von 5 bis 22 Uhr ausgeweitet. Jeder Stadtteil ist an jedem Tag mit dem ÖV erreichbar.
Für entferntere Stadtteile gibt es ein neues Konzept, den Micro ÖV, mit kleineren Fahrzeugen, manchmal als Linie, manchmal als Rufbus, wenn er gebraucht wird.
Neue Haltestellen
Etliche neue Haltestellen wurden errichtet, um den Fahrgästen auch weite Wege zu ersparen. Es gibt gratis Seniorenausweise für einen ermäßigten Fahrpreis und auch ein Fahrplanheft.
Alle Informationen dazu am Hans-Gasser-Platz im BUS:SI POINT, Öffnungszeiten Mo – Fr von 7:30 bis 16:30 Uhr, Di bis 18:00 Uhr.
Die Feinstaubprämie mit 50 % Rückerstattung des Fahrpreises im Dezember, Jänner und Februar wurde auch weiter gewährt.
Der kostenlose Sommerbus zum Faaker See fuhr bis zum 30. September.
Steigende Fahrgastzahlen
An einigen Stellen, z.B. Hans-Gasser-Platz oder Infineon gibt es schon Echtzeitanzeigen für Busse, am Hauptbahnhof soll es in naher Zukunft so weit sein. Die Fahrgastzahlen stiegen seit Einführung des neuen Konzepts sehr stark an. Die Stadt Villach hat dafür im Jahr 2022 € 2 Mio. und im Jahr 2023 € 3,2 Mio. investiert. Vom Land Kärnten kamen zusätzlich € 4,8 Mio.

25 Jahre - Rückblende: Tarife 04.11.2025

Zu den Tarifen ...                                                                                                                      [04.11.2025]





Ein Thema, welches im Lauf der Jahre immer wieder behandelt wurde, ist das System der unterschiedlichsten Tarife. Den Wunsch nach einer Tarifvereinfachung titulierte fahrgast kärnten im Jahr 2019 als Tarifdschungel, was durch einen Bericht des Rechnungshofes bestätigt wurde.

Ermäßigung: ja - nein?

Im Jahr 2010 wurde bemängelt, dass die ÖBB-Vorteilscard-Classic ausschließlich für Bahn-, aber nicht für Busverbindungen gilt.

Ein weiterer Punkt betrifft den Familientarif im Kärntner Verkehrsverbund. Ein Elternteil mit einem Kind erhält bei Busfahrten zum Verbundtarif keine Ermäßigung, bei zwei Kindern erst 25 %.

Demgegenüber fährt bei ÖBB-Bahnfahrten mit der VC family jedes Kind (bis zum 15. Lebensjahr) in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mit und der Erwachsene erhält 50 % Ermäßigung.

Unsere Kritik basierte prinzipiell darauf, dass bei Einzelkarten das Ausmaß einer Ermäßigung und die Gültigkeit der verschiedenen Varianten der ÖBB-Vorteilscard davon abhängen, ob es sich um eine Bahn- oder Busfahrt oder um eine Bahnfahrt über Kärnten hinaus handelt.
Game-Changer: KlimaTicket und KärntenTicket
Die beschriebenen Themen sind heute noch aktuell, jedoch kam es am 26.10.2021 mit der Einführung vom KlimaTicket zu einer sehr attraktiven Zeitkarten-Innovation mit einer gravierenden Verbesserung für Jahreskarten. 

Das KlimaTicket gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Österreich, also für alle Stadtverkehre, Bahn- und Busverbindungen und kostet aktuell € 1.300,- bzw. ermäßigt € 975,- p.a.

Die Variante für unser Bundesland allein ist das KärntenTicket zum sehr attraktiven Preis von lediglich € 430,- bzw. ermäßigt € 320,- (für Senioren und Jugendliche). Ein bestehender Wunsch wäre eine Aufzahlungsmöglichkeit für die Mitnahme eines Fahrrades oder eines Hundes.
Stückelungsverbot Koralmbahn
Mit der bevorstehenden Eröffnung der Koralmbahn rückte das sogenannte „Stückelungsverbot“ wieder in den Fokus, wonach regionale KlimaTickets von zwei benachbarten Bundesländern jeweils nur bis zur letzten Haltestelle vor der Landesgrenze gelten, jedoch nicht für Fahrten über die Bundeslandgrenze, z.B. entlang der neuen Koralmbahn oder auch auf der bestehenden Südbahn zwischen Unzmarkt/Neumarkt und Friesach.

Hier schlug fahrgast kärnten als einheitliche Lösung für ganz Österreich vor, dass benachbarte Tickets lückenlos für die Fahrt über die Bundeslandgrenze „gestückelt“ werden dürfen.
Resümee: fahrgast kärnten
Die Einführung von KlimaTicket und KärntenTicket war ein jahrelanger Wunsch von fahrgast kärnten.
Diese sind neben Verbesserungen im Bahn- und Busfahrplan sowie in die Infrastruktur von Bahnstationen ein wichtiger Schritt zu einer höheren Akzeptanz der Öffis.


25 Jahre - Rückblende: Finanzierung 07.12.2025


Der ÖV und das liebe Geld - Angebotsverbesserung dank Finanzierung
[07.12.2025] 


Unter dem Titel „Finanzieller Kahlschlag für Bahn & Bus“ wurde im fahrgast-Magazin Nr. 1/2005 einerseits eine massive Kürzung der Bundesmittel für den öffentlichen Verkehr kritisiert und andererseits die Tatsache, dass Kärnten als Schlusslicht im Bundesländervergleich die geringsten Finanzmittel für den laufenden Betrieb von Bahn & Bus bereitstellt.


Grundstimmung - pessimistisch

fahrgast kärnten stellte im Jahr 2005 die Frage, welche Zukunft der öffentliche Verkehr bei einem derart geringen Finanzeinsatz überhaupt haben kann. Die pessimistische Grundstimmung der ersten Vereinsjahre besserte sich erfreulicherweise im Lauf der Jahre.

Mitfinanzierung durch das Land Kärnten

Die von fahrgast kärnten im Jahr 2006 geäußerten Wünsche nach neuen Zügen, vermehrten Bahn-Haltestellen und einem Taktfahrplan wurden im Laufe der Jahre Realität, nicht zuletzt durch eine Mitfinanzierung von neuen Triebwagen der Typen „Talent“ und „Desiro“ durch das Land Kärnten.
Im Jahr 2011 konnte über die, mit Unterstützung des Landes eingeführte S-Bahn in Kärnten berichtet werden.
Und im Jahr 2019 wurde endlich ein Bericht mit der Überschrift „Aufbruchstimmung für Bahn und Bus in Kärnten“ versehen, in welchem Verbesserungen beispielsweise bei Fahrplan, Bahnstationen und Anrufsystemen beschrieben wurden.

Positive Trendwende

Eine positive Trendwende in Richtung Bahn & Bus zeigte sich in einer Erhöhung des Landesbudgets für den öffentlichen Verkehr, über die im Jahr 2020 berichtet werden konnte, sowie 2023 in einem Bahn-Investitionspaket für Kärnten mit € 650 Mio., sowie in steigenden Landesmitteln zur Mitfinanzierung des verbesserten Taktfahrplans in Klagenfurt. Die Erhöhung der Finanzmittel für den Stadtbusverkehr – sowohl in Klagenfurt, als auch in Villach – zeigte auch hier eine positive Trendwende mit verbesserten Taktfahrplänen.

Enquete im Kärntner Landtag

Um der Landespolitik auch die Bedeutung eines attraktiven öffentlichen Verkehrs (ÖV) darzulegen, fand auf Initiative von fahrgast kärnten im Jahr 2006 im Kärntner Landtag eine Enquete zum Thema „öffentlicher Nahverkehr“ mit in- und ausländischen Referenten statt. Im Rahmen einer weiteren Landtags-Enquete war auch fahrgast kärnten zu einem Vortrag eingeladen und präsentierte Vorschläge zu einer weiteren Attraktivierung des ÖV in Kärnten.

Resümee: Angebotsverbesserung

Alles in allem verbesserte sich die schwierige Ausgangslage hinsichtlich Finanzierung in den Anfangsjahren von fahrgast kärnten durch die Landes- und Stadtpolitik und ermöglichte eine sukzessive Angebotsverbesserung auch in den letzten Jahren.


Faaker See: Sommerbus 21.07.2025

Faaker See: Kostenloser "Sommerbus"  [21.07.2025]

Bis zum 30. September 2025 können Villacherinnen und Villacher wieder gratis und umweltfreundlich zu verschiedenen Zielebn am Faaker See fahren, zum Beispiel zum "Panorama Beach", nach Drobollach, zum "Green Beach" in Egg oder zum "Sunset Beach"-Strandbad in Egg. 

Alle drei Bäder befinden sich im Stadtgebiet von Villach, die ersten beiden oben Genannten sind außerdem frei zugänglich. 

Für die kostenlose Fahrt wird lediglich eine "Sommerbuskarte" benötigt, welche kostenlos beim Bürgerservice im Rathaus, beim "BUS:SI Infopoint" am Hans-Gasser-Platz oder im "Postbus"-Kundenbüro am Hauptbahnhof erhältlich ist. 

Die Busse fahren an Werktagen (Montag bis Freitag) bis 09:28 vom Hauptbahnhof ab und ab 10:35 Uhr stündlich von der Haltestelle "10.-Oktober-Straße", und an Wochenenden nur vom Hauptbahnhof.

 Weitere Informationen

   (Bild: www.villach.at) 

Verbesserungen 20.12.2024

Villach: Verbesserungen [20.12.2024]

Mit dem europaweiten Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2024 kam es auch in Villach zu Änderungen im Fahrplan, verbunden mit weiteren Verbesserungen.
Längere Betriebszeiten
Eine wesentliche Verbesserung betrifft die Betriebszeiten, welche von 6 Uhr bis 20 Uhr auf 5 Uhr bis 22 Uhr ausgedehnt wurden.
Die Linien 5A und 5B (St. Martin, untere Fellach) verkehren jetzt im Halbstundentakt und neu auch an Sonn- und Feiertagen.
Die Die Linie 8 bekommt eine bessere Umsteigemöglichkeit beim Bahnhof Villach-Seebach.

Für diese Verbesserungen investiert die Stadt Villach gemeinsam mit dem Land Kärnten zusätzlich 1 Mio. Euro.
Neue Haltestelle
Weiters gibt es eine neue Haltestelle der Linie 1 beim Einkaufszentrum „Neukauf“. Das ist auch eine Verbesserung für Einkäufe in einigen anderen Geschäften, beispielsweise Baumarkt, Blumengroßmarkt, Kino, etc. 

Es ist sehr erfreulich, dass diese von „fahrgast kärnten“ schon seit längerem angeregte Haltestelle nun errichtet wurde.
Serniorentickets
Für Senioren ab 65 Jahre gibt es für die Stadtbusse den ermäßigten Seniorenpreis entweder mit der „ÖBB Vorteilscard Senior“ oder einem kostenlosen Seniorenausweis, dem man entweder im „BUS:SI Büro“ am Hans-Gasser-Platz oder beim Busunternehmen „Dr. Richard“ in der Seebacher Allee bekommt.
Feinstaubprämie
Die Feinstaubprämie der Stadt Villach gibt es auch im heurigen Winter wieder. Ab 7. Jänner 2025 kann man den Antrag auch online stellen oder direkt beim Bürgerservice im Rathaus.

Für die Monate Dezember 2024 bis Februar 2025 gibt es eine Rückvergütung von 50 %, oder den entsprechenden Anteil auf Monats-, Jahres- oder Semesterkarten, sowie „Klimatickets“.

Jubiläum - 25 Jahre 30.09.2025

25 Jahre - Jubiläum von "fahrgast kärnten"                                             [30.09.2025]


fahrgast kärnten feiert heuer sein 25-jähriges Jubiläum und lädt aus diesem Anlass am Freitag, dem 24. Oktober 2025, zu einer Jubiläumsveranstaltung in Klagenfurt ein, bei welcher aktuelle Themen rund um den Öffentlichen Verkehr in Kärnten im Mittelpunkt stehen werden.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 21.10.2025.









Nahverkehr: Besserer Fahrplan 09.09.2025

Ausweitung des Nahverkehrs in Kärnten                                               [09.09.2025]


Mit Beginn des Schuljahres am 08.09.2025 wurde der S-Bahn Verkehr in Kärnten noch vor Inbetriebnahme der Koralmbahn (am 14.12.2025) deutlich verbessert. 

Ab diesem Zeitpunkt sind alle Bezirksstädte Kärntens bereits vor 06.00 Uhr erreichbar. Dadurch ist am frühen Morgen auch ein direkter Anschluss aus allen Bezirken an den RJ 530 nach Wien Hauptbahnhof gegeben.
Auch am Abend wird der S-Bahn Verkehr deutlich ausgeweitet, und man hat auf allen S-Bahn Linien (mit Ausnahme auf der S2 zwischen St. Veit an der Glan und Feldkirchen in Kärnten) noch Verbindungen bis nach 22.00 Uhr.
Beim Railjet 633 aus Richtung Wien Hbf bleiben die Anschlüsse in Klagenfurt Hauptbahnhof (Ankunft um 22.19 Uhr) und Villach Hauptbahnhof (Ankunft um 22.46 Uhr) unverändert.

Zwischen Klagenfurt Hbf und Villach Hbf werden an Werktagen außer Samstag die S-Bahn Lücken vormittags durch sechs zusätzliche Züge geschlossen. Dadurch ergibt sich ein durchgehender 30-Minuten-Takt. Somit wird eine langjährige Forderung von fahrgast kärnten endlich zur Realität.

Auf der S3 zwischen Klagenfurt Hauptbahnhof und Wolfsberg gibt es an Werktagen außer Samstag eine zusätzliche Verbindung um 13.31 Uhr ab Klagenfurt Hbf. Somit haben Schüler nun keine fast sechzig minütige Wartezeit mehr nach der 6. Unterrichtsstunde. Auch in der meist überfüllten S3 mit der Abfahrt um 14.01 Uhr ab Klagenfurt Hbf wird es dadurch zu einer Entlastung kommen.

Neues fahrgast-Magazin 03.02.2025

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2025 (Feber - Mai 2025) [03.02.2025]

Das "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2025 (Feber - Mai 2025) steht mit dem folgenden Link zum Download bereit:

 "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2025

Land baut Mikro-ÖV aus 12.02.25

Kärnten baut "Mikro-ÖV" erheblich aus [12.02.2025]

Das Land Kärnten startete eine Initiative zur verstärkten Förderung von flexiblen öffentlichen Verkehrsangeboten. Diese werden generell als „Mikro-öffentlicher Verkehr“ oder kurz „Mikro-ÖV“ bezeichnet, oftmals auch als Rufbusse, Ruftaxis oder Anruf-Sammeltaxis beworben.

Der „Mikro-ÖV“ soll auch in Schwachlastzeiten bzw. in dünner besiedelten Regionen eine Versorgung mit öffentlichen Verkehrsangeboten ermöglichen.
Verbesserungen der Linien-Fahrpläne in den letzten Jahren
In den letzten Jahren kam es in mehreren Bereichen zu Verbesserungen im Fahrplanangebot von Bahn- und Buslinien. Das betrifft einerseits den S-Bahnverkehr in Kärnten sowie andererseits die Regionalbuslinien und Stadtbuslinien in Villach und Klagenfurt.
Flexible Angebote als Ergänzung
Für flexible Anrufsysteme formuliert fahrgast kärnten seit mehreren Jahren drei, aus der Sicht der Kunden wesentliche Grundpfeiler.
Das Angebot soll in der österreichweiten Fahrplanauskunft abrufbar sein.

Der Fahrpreis soll nicht höher als der Tarif des Verkehrsverbundes sein und es sollte auch das
KlimaTicket bzw. KärntenTicket gültig sein.

Eine telefonische (und digitale) Voranmeldung soll bis ein oder zwei Stunden vorher möglich, und nicht
bereits am Vorabend notwendig sein.
Mikro-ÖV-Strategie des Landes Kärnten
Das Mobilitätsreferat des Landes Kärnten entwickelte eine „Mikro-ÖV-Strategie“ mit dem Ziel, dass bis 2030 bis zu 100 Kärntner Gemeinden flexible ÖV-Angebote anbieten.

Dabei wurden erstmals einheitliche Qualitätsstandards definiert, beispielsweise Mindestbetriebszeiten auch zu Tagesrandzeiten, digitale Buchbarkeit, eine einheitliche Buchungsplattform sowie kurze Buchungszeiten.

Mittelfristig soll auch das KärntenTicket und das KlimaTicket für diese Angebote nutzbar werden.
Die Ernsthaftigkeit dieser Bestrebungen zeigt sich auch darin, dass ein eigener Mikro-ÖV-Koordinator als einheitliche Beratungsstelle installiert wird. Weiters wurde der Strategieprozess vom renommierten Verkehrsplaner Dr. Kurt Fallast begleitet.
Finanzierung gesichert
Für die Umsetzung der Mikro-ÖV-Strategie stockt das Land Kärnten das Budget deutlich auf. So stehen künftig bis zu drei Millionen Euro für den Ausbau bereit. Bis zu € 90.000 können aus dieser Summe für den Aufbau eines neuen Systems abgerufen werden.

fahrgast kärnten hofft, dass mit diesen Maßnahmen die sogenannte „erste“ bzw. „letzte“ Meile zum/vom nächsten Bahnhof bzw. zur nächsten Regionalbus-Haltestelle geschlossen wird.

In Kärnten gibt es bereits zahlreiche unterschiedliche flexible ÖV-Systeme, wie beispielswiese „Postbus-Shuttle“, „RUDI“, „IST-Mobil“, „Go-Mobil“ mit unterschiedlichen Tarifsystemen, Buchungssystemen und Bedienzeiten. 

In diesem Sinne ist aus der Sicht von fahrgast kärnten die angestrebte Vereinheitlichung ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Lieser-/Maltatal: Vorbild? 29.06.24

Starke Verbesserungen im Lieser- und Maltatal [29.06.2024]

Mit 08.07.2024 startet ein neues Mobilitätskonzept für das Oberkärntner Lieser- und Maltatal. 

Die wesentlichen Eckpunkte sind eine teilweise Verdoppelung der Busverbindungen zwischen allen Gemeinden des Tals mit einer entsprechenden Anbindung zur Bezirkshauptstadt Spittal an der Drau sowie allen touristischen Zielen in der Region. Die angebotenen Fahrtkilometer pro Jahr erhöhten sich von 409 783 km auf 1 125 592 km, ein starkes Plus von 715 810 km. Die Betriebsführung erfolgt im Auftrag der "Kärnten Bus GmbH" durch "Bacher Reisen".

Hauptrouten: Täglicher Stundentakt

Generell kann von einer massiven Ausweitung der der bisherigen Verbindungen auf einen nahezu lückenlosen Stundentakt von Montag bis Sonntag (!) gesprochen werden. 
Dies betrifft die Hauptrouten (mit Liniennummer): 

 Spittal an der Drau – Gmünd (5132) 
 Gmünd – Rennweg (5132)
Gmünd – Malta (5130). 

Montag bis Freitag ergeben sich hier jeweils 16 bzw. 15 Kurspaare, an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen je 13 Kurspaare.

Neue Routen zu Tourismuszielen

Saisonal werden Stammlinien über ihren Endpunkt hinaus verlängert und ermöglichen so die Erreichbarkeit touristischer Ziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Die Route Gmünd – Katschberghöhe (8116) wird in der Sommersaison (fünf Monate) und in der Wintersaison (vier Monate) mit je zehn Kurspaaren bedient. Kremsbrücke – Innerkrems – Schönfeld (8114) mit sechs Kurspaaren im Sommer und 13 Kurspaaren im Winter. 
Gmünd – Trabesing – Seeboden (8105) mit 9 Kurspaaren im Sommer (hier nur zwei Monate) und Winter. 
Das Speicherkraftwerk „Kölnbreinsperre“ (8120) ist im Sommer (vier Monate) nunmehr mit sechs Kurspaaren erreichbar.

Gelegenheitsverkehr

Einige Routen der Region werden im Gelegenheitsverkehr bedient. Das bedeutet, dass Abfahrten nur an bestimmten Tagen und Tageszeiten erfolgen. Einige davon auch als Rufbus, welche eine entsprechende Vorreservierung benötigen. Dies betrifft die folgenden Routen: 
- Hintereggen - Trebesing (8100), 
- Neuschitz/Zlattnig – Trebesing (8101), 
- Maltaberg – Malta (8121), 
- Großhattenberg – Gmünd (8104), 
- Perau – Gmünd (8107), 
- Treffenboden/Kreuschlach/Stubeck – Gmünd (8106 und 8108), 
- Heitzelsberg/Pleßnitz/Sonnberg – Eisentratten (8112), 
- Innernöring – Eisentratten (8110), 
- Kremsberg – Krems (8115), 
- Wirnsberg – Rennweg (8117), 
- Frankenberg/Atzensberg – Rennweg (8118).

Umsteigeknoten

Zu einem gesamten Mobilitätskonzept gehören auch entsprechende Umsteigeknoten, die ein zügiges und sicheres Umsteigen zwischen den einzelnen Linien ermöglichen. In der beschriebenen Region ist dies neben Gmünd auch in Rennweg und Eisentratten möglich. Mittelfristig ist auch die Errichtung eines eigenen Busbahnhofs in Gmünd geplant.

Resümee: Vorbild für ganz Kärnten ?

Das neue Konzept der Region Lieser- und Maltatal stellt aus der Sicht von fahrgast kärnten eine starke Verbesserung des Angebots dar. 
Es zeigt, dass durch Miteinbeziehung aller lokalen und regionalen Gremien (darunter auch ansässige Tourismusbetriebe), auch für ländliche Regionen ein klimafreundliches  und vor allem zukunftsweisendes Mobilitätskonzept umsetzbar ist. 

fahrgast kärnten hofft, dass Konzepte dieser Art mittelfristig auch in anderen Kärntner Regionen zur Umsetzung gelangen.

An Wochenenden besser 08.05.24

Verbesserungen an Wochenenden [07.05.2024]

Langjähriger Wunsch von "fahrgast kärnten"
Im Jahr 2013 stellte fahrgast kärnten anhand einer Kärnten-Landkarte die großen Lücken im Angebot des öffentlichen Verkehrs an Sonn- und Feiertagen grafisch dar. 

Acht Jahre später folgte im fahrgast-Magazin Nr. 2/2021 eine aktualisierte Landkarte, die Verbesserungen, aber auch weiterhin bestehende Mängel zeigte.

Die Entwicklungen der letzten Zeit - zuletzt mit dem Fahrplanwechsel am 1. Dezember 2023 zeigen weitere Verbesserungen, sowohl im Bahn- als auch im Regionalbusverkehr.
S 3 nach Weizelsdorf auch an Wochenenden
Die S-Bahnlinie S3 (Klagenfurt - Lambichl - Maria Rain - Weizelsdorf) verkehrt nun erstmals nach Jahrzehnten wieder an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen

An die im Zwei-Stunden-Takt verkehrenden Züge sind im Bahnhof Weizelsdorf die Regionalbuslinien in Richtung Ferlach sowie in Richtung Feistritz/R. und St. Jakob/R. bzw. Rosenbach angebunden, wodurch auch in diesen Relationen eine Verbesserung eingetreten ist.
Klagenfurt - Feldkirchen: Verbesserungen
Bei der Fahrplanumstellung der von Feldkirchen ausgehenden Regionalbuslinien im September 2022 wurde der an Sonn- und Feiertagen verkehrende Vormittagskurs ab Klagenfurt Busbahnhof um 08.00 Uhr nach Feldkirchen gestrichen. Dadurch verkehrte an diesen Tagen der erste Kurs ab Klagenfurt erst um 12.40 Uhr.

Mit Dezember 2023 wurde dieses Manko beseitigt, und es verkehrt vormittags an Sonn- und Feiertagen ein Kurs ab Klagenfurt um 08.40 Uhr. Überdies wurde das Angebot an Samstagen auf zehn Kurspaare verdichtet.
Görtschitztal: Neues Wochenend-Angebot
Im Görtschitztal verkehrte an Sonn- und Feiertagen bereits seit vielen Jahren kein Bus. Im Dezember 2014 endete auf der Postbus-Linie 5396 (Klagenfurt - Brückl - Klein St. Paul - Hüttenberg) der Busverkehr überdies auch an Samstagen.

Mit dem Fahrplanwechsel am 10.12.2023 wurde diese Lücke in einem Teilabschnitt nun erfreulicherweise geschlossen. So gibt es nun im Abschnitt Klagenfurt - Brückl - Klein St. Paul an Samstagen je Richtung fünf Kurse, sowie an Sonn- und Feiertagen vier Kurse.
Wochenend-Kurse auch im Unterland
Die umfassenden Änderungen der Buslinien im Raum Unterkärnten zur Anbindung an die beschleunigte S-Bahnlinie S3 (Klagenfurt – Kühnsdorf - Wolfsberg) führten erfreulicherweise auf einigen Linien auch an Wochenenden zu einem Fahrplanangebot.
Metnitztal: Anrufsystem am Wochenende
Im Metnitztal verkehren erstmals auf der Buslinie Nr. 5390 (Friesach - Grades - Metnitz - Oberhof) neben vier bzw. drei Kursen an Samstagen nun auch an Sonn- und Feiertagen Anrufbusse (zwei bzw. drei Kurse).
Mikro-ÖV-Strategie
Bei der angekündigten Mikro-ÖV-Strategie des Landes Kärnten handelt es sich um bedarfsorientierte Anrufsysteme, die zu Zeiten geringerer Nachfrage auch am Wochenende eine Möglichkeit zur Anbindung peripherer Regionen ermöglichen.
Positive Entwicklung
Aus der Sicht von fahrgast kärnten ist die Entwicklung in Kärnten, dem öffentlichen Verkehr auch an Wochenenden mehr Aufmerksamkeit zu geben, sehr erfreulich.

Bedarfsorientierte Anrufsysteme können dabei durchaus hilfreich sein. Wichtig wäre dabei, dass diese auch in der Fahrplanauskunft abrufbar, sowie in das Tarifsystem des Verkehrsverbundes integriert sind und in zeitlicher Nähe zur gewünschten Abfahrtszeit eine Reservierung möglich ist, beispielsweise ein bis zwei Stunden zuvor.

Lavanttal: Viel schneller 09.03.24

Koralmbahn: Wesentlich schneller in das Lavanttal [09.03.2024]

Durch die Inbetriebnahme des Kärntner Abschnittes der Koralmbahn (Klagenfurt - St. Paul im Lavanttal) sowie der Zulaufstrecke von Wolfsberg nach St. Paul im Lavanttal kommt es zu umfassenden Neuerungen im Nahverkehr zwischen Klagenfurt und Wolfsberg. 

Bei Zügen der S3, welche über die Bleiburger Schleife verkehren, verkürzt sich die Fahrzeit um 16 Minuten in Richtung Wolfsberg bzw. in der Gegenrichtung sogar um 22 Minuten. 

Schnelle REX-Züge von/nach Wolfsberg

Die S-Bahnzüge verkehren täglich im Stundentakt.     

Zusätzlich verkehren an Werktagen (außer Samstag) im Frühverkehr zwei beschleunigte REX-Züge von Wolfsberg nach Klagenfurt, sowie nachmittags drei REX-Züge von Klagenfurt nach Wolfsberg. 

Diese Züge halten nur in den Bahnhöfen Kühnsdorf-Klopeinersee, St. Paul im Lavanttal, und ab dort in allen Verkehrsstationen bis Wolfsberg. 

Diese REX-Züge benötigen für die Gesamtstrecke Klagenfurt - Wolfsberg ca. 45 Minuten, was eine beachtliche Fahrzeitersparnis von 30 Minuten ergibt.

ÖBB-Fahrplan 2024 08.12.24

Mit Fahrplanwechsel am Sonntag, dem 10.12.2024 kommt es in Kärnten zu folgenden Änderungen:

FERNVERKEHR

Auf der Strecke von Villach nach Ljubljana undretour gibt es drei zusätzliche Verbindungen, welche ab Villach um 08.53 Uhr, 14.53 Uhr und 20.53 Uhr, sowie ab Ljubljana um 05.31 Uhr, 11.31 Uhr und 17.20 Uhrverkehren. 

Ab Frühling 2024 werden Elektrotriebzüge der Firma Stadler aufdieser Strecke eingesetzt. Bis zur Erlangung der Zulassung dieser Triebzüge des slowenischen Personenverkehrs muss im Bahnhof Jesenice umgestiegen werden.


Zusätzliche Verbindungen von und nach Wien:

Auf dieser Strecke gibt es ein zusätzliches Intercity-Zugpaar, welches ab Wien Hbf um 11.24 Uhr verkehrt und Villach Hbf um15.48 Uhr erreicht. In der Gegenrichtung ist die Abfahrtszeit in Villach Hbf um12.13 Uhr und man erreicht Wien Hbf um 16.36 Uhr. 

Der bisher ab Wien Hbf. um15.18 Uhr verkehrende Intercity fährt neu ab Wien Hbf. um 17.24 Uhr underreicht Villach um 21.48 Uhr.

An Sonntag Abenden gibt es einen zusätzlichen Intercity von Lienz (ab 18.53 Uhr)  nach Wien Hbf. (an 00.36 Uhr). Folgt auf dem Sonntag ein oder folgen mehrere Feiertage, so verkehrt dieser Zug nicht am Sonntag sondern am letzten Feiertag.

Darüber hinaus wird bei Zug 632 (ab Lienz15.53 Uhr) und bei Zug 533 (an Lienz 14.06 Uhr) eine Railjet-Garnitur eingesetzt.

Bei den Railjet-Verbindungen von und nach Venezia S. Lucia entfallen die Aufenthalte in den Bahnhöfen Pörtschach am Wörthersee und Velden am Wörthersee.

Die Fernverkehrszüge fahren nun auch wieder sechs Minuten schneller von Villach nach Wien Hbf und auch in der Gegenrichtung – die aufgrund von Bauarbeiten notwendige Fahrzeitverlängerung ist wiederaufgehoben. Dadurch ergibt sich im Bahnhof Wien Meidling wieder ein schlanker Anschluss an die RJX-Züge der Westbahn in Richtung Linz, Salzburg.

Auf der Tauernbahn kommt es bei den Zügen 114,115, 117 und 899 zum Einsatz der Garnituren des Typs ICE4. Bis zur Modernisierung der Bahnhöfe im Gasteinertal halten diese dort nur in BadHofgastein. Dort wurde der Bahnsteig 1 provisorisch erhöht.

NAHVERKEHR

Klagenfurt - Wolfsberg: Starke Beschleunigung

Durch Inbetriebnahme des Kärntner Abschnittesder Koralmbahn sowie der Zuglaufstrecke von Wolfsberg nach St. Paul im Lavanttal kommt es zu umfassenden Neuerungen im Nahverkehr zwischen Klagenfurtund Wolfsberg.

Bei den Schnellbahnzügen, welche über dieB leiburger Schleife verkehren, kommt es zu einer Fahrzeitverkürzung von 16 Minuten in Richtung Wolfsberg, in der Gegenrichtung sogar um 22 Minuten. Die S-Bahnzüge verkehren täglich im Stundentakt.

Zusätzlich verkehren an Werktagen (außerSamstag) im Frühverkehr zwei beschleunigte REX-Züge von Wolfsberg nach Klagenfurt, sowie nachmittags drei REX-Züge von Klagenfurt nach Wolfsberg. Diese Züge halten nur in den Bahnhöfen Kühnsdorf-Klopeinersee, St. Paul im Lavanttal, und ab dort in allen Verkehrsstationen bis Wolfsberg. Diese REX-Züge benötigen fürdie Gesamtstrecke Klagenfurt - Wolfsberg nur ca. 45 Minuten, was eine beahtliche Fahrzeitersparnisvon 30 Minuten ergibt.

Angebotsausweitung auf des S 3 von Klagenfurtnach Weizelsdorf:

Auf dieser Strecke wird es ab dem Fahrplanwechsel an Samstagen, Sonn- und Feiertagen einen Zweistundentakt geben.

Darüber hinaus wurde an Wertragen (außer Samstag) die bisher bestehende Taktlücke am späten Vormittag durch eine zusätzliche Verbindung in jede Richtung geschlossen. Dadurch ergibt sich an Werktagen (außer Samstag) ein durchgehender Stundentakt.

Verlängerung Tauernsprinter:

Der bisher im Juni an Samstagen, Sonn- und Feiertagen und in den Sommerferien täglich bis zum Bahnhof Mallnitz-Obervellach verkehrende Fahrradzug wird in der kommenden Fahrplanperiode nach Schwarzach - St.Veit verlängert.

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