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Kärnten


Jahreskarte - wann? [01.05.]

Jahreskarte: Wann folgt endlich Kärnten?                                  [01.05.2019]

 
Tirol, Vorarlberg, 2020 Salzburg: Sehr günstige Jahres-Netzkarten

In Tirol gibt es bereits seit längerem eine überausgünstige, allgemeine Jahres-Netzkarte (unabhängig vom Alter) für das gesamte Bundesland (inklusive Stadtverkehre) um € 499,40 und überdies gibt es fürFahrgäste, die kein Ticket das gesamte Bundesland benötigen, Regions-Jahreskarten für zwei benachbarte Tarifregionen um € 387,30.

In Vorarlberg wird ebenfalls eine sehr günstige allgemeine Jahreskarte um € 529,- angeboten ("maximo"-Ticket).

Mit 01. Jänner 2020 wird auch das Bundesland Salzburg miteiner sehr attraktiven allgemeinen Jahres-Netzkarte nachziehen. Ab diesem Zeitpunkt wird die bisher um € 1.529,- erhältliche allgemeine Jahres-Netzkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Bundesland (inklusiveStadtverkehre) nur noch € 595,- kosten.

Weiters werden in Salzburg Regions-Jahreskarten um € 365,- für eine Region und € 495,- für zwei Regionen angeboten, wobei die Regionen näherungsweise den politischen Bezirken entsprechen.

Kärnten: Attraktive Netzkarte fehlt

In Kärnten würde eine allgemeine Jahres-Netzkarte fürErwachsene (unabhängig vom Alter) für alle 50 Tarifzonen zusammengezählt inklusive Stadtverkehre € 2.705,- bzw. ohne Stadtverkehre (Klagenfurt, Villach) € 2.420,- kosten.

"fahrgast kärnten" thematisierte mehrmals in den vergangenen Monaten die nicht zufriedenstellende Tarifsituation in Kärnten:

--> Tarif-Dschungel: Teil 1                         --> Tarif-Dschungel: Teil 2             --> Fehlende Senioren-Jahreskarte

--> "fahrgast"-Bericht in der "Woche"              --> "fahrgast"-Bericht in Radio Kärnten

Angesichts der positiven Entwicklungen in anderen Bundesländern artikuliert „fahrgast kärnten“ nochmals den Wunsch nach einer Jahres-Netzkarte für das gesamte Bundesland für Senioren sowie nach einer allgemein gültigen Jahreskarte für jedermann unabhängig vom Alter in Form von Regions-Jahreskarten und einer Jahres-Netzkarte.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ sollte unser Bundesland für einen wirklichen Quantensprung im Kärntner Tarifsystem dem attraktiven Jahreskarten-Vorbild von Tirol, Vorarlberg und Salzburg folgen, um vermehrt Kärntnerinnen und Kärntner zum Umstieg auf Bahn & Bus zu bewegen.


Salzburg-Frühzug fehlt [14.05.]

Frühzug nach Salzburg fehlt seit 10 Jahren                            [14.05.2019]

Im heurigen Jahr jährt sich zum zehnten Mal die Streichung des bis zum 12.12.2009 angebotenen, schnellen Frühzuges von Klagenfurt Hbf. (ab 05.52 Uhr) nach Salzburg Hbf.(an 08.48 Uhr).

Zugzielanzeige des "ÖBB-IC" am Klagenfurter Hauptbahnhof, welcher bis zum Dezember 2009 als schnelle Tagesrandverbindung Kärnten mit Salzburg verband.

Für fahrgast kärnten wäre die Wieder-Einführung einer schnellen Frühverbindung mit einer Abfahrt um ca. 05.45 Uhr ab Klagenfurt Hbf. weiterhin ein dringendes Gebot der Stunde für eine Attraktivierung des Bahn-Fernverkehrs von Kärnten in Richtung Salzburg und vor allem auch darüber hinaus. 

                  

Wie die "fahrgast"-Grafik zeigt, würde eine derartige Verbindung (wie sie bis zum Dezember 2009 bestand) in Salzburg Hbf. sehr gute Anschlüsse in Richtung Linz, München und Innsbruck bieten (Zeiten in blauer Schrift)

Die derzeitige Situation mit einer Abfahrt des ersten Zuges um 06.45 Uhr in Klagenfurt Hbf. führt zu wesentlich späteren Ankunftszeiten (Zeiten in roter Schrift) und verunmöglicht beispielsweise ein Erreichen von Geschäftsterminen in Innsbruck, Linz oder München am Vormittag und schränkt die Möglichkeit von Tagesausflügen stark ein.

"fahrgast kärnten" appelliert an das Land Kärnten, gemeinsam mit dem ÖBB-Fernverkehr und dem Bund eine Wieder-Einführung der beschriebenen Frühverbindung nach Salzburg anzustreben.  

--> "fahrgast"-Bericht aus dem Jahr 2009

Tarif-Dschungel - Teil 2 [05.03.]


Tarifdschungel um eine Facette unübersichtlicher
                                                                                                                                                             [05.03.2019]

"fahrgast kärnten" beschrieb im Magazin Nr. 1/2019 und auf der Homepage die unübersichtliche Tarif-Situation für Bahn- und Busfahrten in Kärnten.

--> "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2019

--> Bericht "Tarifdschungel" auf der "fahrgast"-Homepage


Neue Tarif-Einschränkung

Am 28.02.2019 wurde die Tarif-Situation um eine Facette unübersichtlicher und für Fahrgäste weniger kundenfreundlich, denn seit diesem Tag gelten neue Tarifbestimmungen.


In den ÖBB-Tarifbestimmungen vom 09.12.2018 wurde der Gültigkeitszeitraum für Standardtickets mit zwei Tagen angegeben.


Seit Inkrafttreten der neuen Tarifbestimmungen am 28.02.2019 gelten ÖBB-Standardtickets für Fahrten innerhalb eines Verbundgebietes nur noch einen Tag.


Die Ausschnitte zeigen die Gültigkeitsdauer von Standardtickets im neuesten „Handbuch des Reisens mit den ÖBB in Österreich“, welches seit 28.02.2019 gilt – und einen Vergleich mit dem bisher Gültigen vom 09.12.2018.

Daraus ist erkennbar, dass sich die Gültigkeitsdauer von Tickets für Bahnfahrten innerhalb der Verkehrsverbünde nun völlig überraschend auf einen Tag reduziert.

Bisher gab es zwei Varianten, nämlich Verbundtickets, die nur für einen bestimmten Zug gelten, und Bahntickets mit zwei Tagen Gültigkeit. Nun kam leider eine dritte Variante hinzu.

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" sollte das Tarifsystem vereinfacht werden und nicht - wie beschrieben - durch eine zusätzliche Bestimmung komplizierter werden.

   


Senioren: Keine Netzkarte [24.02.

Neue Senioren-Aktion in Kärnten
                                                                                                                                                                                        [25.02.2019]

Am 18.02.2019 präsentierte die Kärntner Landesregierung ihr System der Tarif-Förderung für Senioren. Dem gingen Forderungen der Seniorenverbände aller Parteien nach Einführung einer Jahresnetzkarte für alle Senioren nach dem Vorbild Salzburgs und Tirols voraus.

Neue Senioren-Ermäßigung

Das Land Kärnten bietet den Senioren (derzeit ab 63 Jahren) ab Mai 2019 als „ersten Schritt, dem weitere folgen sollen“, nur die Halbierung des Tarifes für Jahreskarten an.

Unter Jahreskarten werden Jahres-Streckenkarten verstanden (z.B. Gmünd-Spittal oder Villach-Klagenfurt), also typische Pendlerkarten, aber auch die kärntenweite (verbundweite) Jahresnetzkarte, die inkl. Stadtverkehre immerhin EUR 2.705.- kostet und daher ein „Ladenhüter“ ist. Diese Karte würde daher für Senioren EUR 1.352,50 kosten.

Netzkarte für Senioren wäre nötig

Für „fahrgast kärnten“ erscheint eine Jahres-Streckenkarte für nicht mehr berufstätige Senioren kaum interessant, weil sie ja auch Ausflüge mit unterschiedlichen Zielen machen wollen und nicht annähernd so oft wie ein Pendler eine bestimmte Strecke benützen.

Mit der „ersten Stufe“ von Ermäßigungen in Kärnten kommt man dem Ziel nach einer Verbesserung der Mobilität der älteren Generation und nach einem vermehrten Umstieg vom Auto in den sichereren öffentlichen Verkehr kaumnäher.

Tirol, Salzburg: Sehr günstige Senioren-Netzkarten

Ein Vergleich mit Salzburg und Tirol ergibt ein trauriges Bild. So kostet die Senioren-Jahresnetzkarte in Salzburg lediglich € 299,-(„Edelweißticket“) und in Tirol nur € 250,- (bzw. für Senioren ab 75 Jahren nur noch € 125,-).

Wie man durch ein günstiges Senioren-Netzticket (€ 299,-) ohne wesentliche sonstige Maßnahmen Kunden anzieht und damit ohne große Kosten auch verkehrspolitische Effekte erzielt, zeigt das einwohnermäßig gleich große Bundesland Salzburg.

Das „Edelweißticket“ im Scheckkartenformat, das alle Verkehrsmittel einschließlich Stadtverkehr abdeckt, wurde am 10. 12. 2017 eingeführt und laut „Salzburger Nachrichten“ vom 28.06. 2018, die den Verbund-Geschäftsführer zitieren, schon im ersten Halbjahr 2018 5.700 mal verkauft, während man vorher nur 1.300 Kunden dieser Altersklasse hatte, also kurzfristig 4.400 Neukunden.

Ab 9.674 Stück pro Jahr würde sich das „Edelweißticket“ rechnen. Allerdings hat Salzburg für die Anlaufzeit bis Ende 2019 etwas mehr, nämlich € 1,3 Mio. budgetiert.

Tirol, Salzburg: Allgemeine Jahresnetzkarten

Eine allgemeine Jahres-Netzkarte für Erwachsene (unabhängig vom Alter) inklusive Stadtverkehre kostet in Kärnten € 2.705,- bzw. ohne Stadtverkehre (Klagenfurt, Villach) € 2.420,-.

Eine derartige Karte für das Bundesland Salzburg inklusive Salzburger Stadtverkehr kostet hingegen nur € 1.539,- („Salzburg Land Ticket mit Kernzone“) bzw. € 1.400,- ohne Salzburger Stadtverkehr („Salzburg Land Ticket ohne Kernzone“). In Tirol kostet die allgemeine Jahres-Netzkarte für das gesamte Bundesland (inklusive Stadtverkehre) überhaupt nur € 499,- .


Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ sollte man dem einfachen Vorbild von Tirol und Salzburg folgen, denn Senioren-Jahresnetzkarten könnten längerfristig sogar positive Ergebnisse erbringen, wenn ausreichend Neukunden gewonnen werden.



Tarif-Dschungel [06.02.]

Tarifdschungel - auch in Kärnten
                                                                                                                                                                              [06.02.2019]


Im Dezember 2018 kritisierte der Rechnungshof
die schwer nachvollziehbare Fahrpreisgestaltung
und empfahl eine Tarifvereinfachung.
 


"fahrgast kärnten" thematisierte in den vergangenen Jahren immer wieder bei Gesprächen mit Verkehrsverbund und Politikern die unterschiedlichen Ermäßigungen und fehlende Familien- und Jugendangebote im Linientarif des Kärntner Verkehrs-verbundes. Mehrere Male wurde diese Problematik, wie u.a. Ausschnitt zeigt, auch in "fahrgast"-Magazinen bemängelt. 


Nachfolgend beschreibt "fahrgast kärnten" die Tarif-Situation in Kärnten.

Viele Fragezeichen

Einzelkarten: Welcher Tarif ?
Bei Zeitkarten (Tag, Woche, Monat, Jahr) gilt ein einheitlicher Verbundtarif. 

Bei Einzelkarten wird es komplizierter. Vollpreis-Bemessung, 
Ermäßigung und Gültigkeit hängen davon ab, ob es sich um eine Bahn- oder Busfahrt in Kärnten handelt oder um eine Bahnfahrt über Kärnten hinaus …

--> Für Bahnfahrten über Kärnten hinaus gilt der ÖBB-HAUSTARIF.
-> Für Bahn- und Busfahrten innerhalb Kärntens gilt jedoch grundsätzlich wie auch 
     in anderen Bundesländern ein VERBUNDTARIF ("Verkehrsverbund Kärnten"). 
Ausnahme, oder doch nicht ?
Für Bahnfahrten in Kärnten gibt es mit ÖBB-Vorteilscards (VC) teilweise Ausnahmen, so dass für verschiedene Vorteilscard-Typen unterschiedliche Tarife gelten:
--> Verbundtarif: VC-Senior
--> ÖBB-Tarif: VC-Classic, VC-Jugend, VC-Family
Welche Ermäßigung ?
Der Verbundtarif ist nach Zonen gestaffelt, der ÖBB-Tarif nach der Entfernung (wobei Kilometer-Angaben nicht mehr aufscheinen). 

Dadurch ergeben sich verschiedene Vollpreise mit - wie nachfolgend beschrieben - nicht nachvollziehbaren Ermäßigungen.
Gültigkeit: Zwei Tage oder nur ein Zug ?
Für zusätzliche Verwirrung sorgt, dass Verbundtickets lediglich für einen bestimmten Zug/ Bus gelten, ÖBB-Tickets jedoch zwei Tage. Diese Problematik wurde im --> "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2018 ausführlich beschrieben.
Eine Fahrt - zwei Gültigkeiten ?
Interessant wird es bei Bahn-Bus-Umsteigeverbindungen mit der VC-Classic oder VC-Jugend (z.B. Klagenfurt – Ferlach). 

Man erhält zwei Teiltickets mit unterschiedlichen Gültigkeiten. Jenes für die Bahn-Teilstrecke gilt zwei Tage, jenes für die Bus-Teilstrecke nur für eine bestimmte Abfahrtszeit. (--> siehe unten stehende Leser-Zuschrift).

Vorteilscard-Classic, Vorteilscard-Jugend:                                       Gültigkeit:
Bahn über Kärnten hinaus: - 50 % vom (angezeigten) ÖBB-Vollpreis             ... zwei Tage
Bahn in Kärnten:                   - 50 % vom (nicht angezeigten) ÖBB-Vollpreis  ... zwei Tage
Bus in Kärnten:                       keine Ermäßigung                                                  ... nur bestimmter Bus


Vorteilscard-Senior:                                                                               Gültigkeit:
Bahn über Kärnten hinaus: - 50 % vom (angezeigten) ÖBB-Vollpreis           ... zwei Tage
Bahn/Bus in Kärnten:           - 40 % vom (angezeigten) Verbund-Vollpreis    ... nur bestimmter Zug


Vorteilscard-Family:
Bahn über Kärnten hinaus:   ÖBB-Familientarif (Erwachsener: 50%, Kinder: gratis)
Bahn innerhalb Kärntens:     ÖBB-Familientarif (Erwachsener: 50%, Kinder: gratis)
Bus innerhalb Kärntens:        VERBUND-Familientarif (= 1 Erwachsenen- und 1 Kindertarif)




Teure Busfahrten:           
Busfahrten kommen mit VC-Classic (österreichweit) und VC-Jugend (in Kärnten) aufgrund der fehlenden Ermäßigungen ca. doppelt so teuer wie Bahnfahrten; z.B. Feldkirchen – St. Veit/Glan, Wolfsberg – St. Paul oder Hermagor – Kötschach (nach Umstellung auf Busse) ==> s. Tabelle unten.
Verbundgrenze: Stückelung kann billiger sein
Wenn mit der Bahn nur eine kurze Strecke über Kärnten hinausgefahren wird, kann eine Ticket-Stückelung mit einem fahrplanmäßigen Haltebahnhof billiger sein. 

So kostet der Verbund-Vollpreis Klagenfurt – Bad Gastein € 26,10, bei einer Stückelung jedoch nur € 21,- (Verbundticket: € 17,30 für Klagenfurt – Mallnitz; ÖBB-Ticket: € 3,70 für Mallnitz – Bad Gastein). 

Aber auch hier gibt es eine Ausnahme: Es können nur ein Verbundticket und ein ÖBB-Ticket kombiniert werden, aber nicht zwei Verbundtickets.
Postbus nach Graz: Dritter Tarif
Bei der Postbus-Linie 5370 (Klagenfurt – Völkermarkt – Griffen – Wolfsberg – Graz; nicht der ÖBB-IC-Bus) kommt für Fahrten über Kärnten hinaus als dritter Tarif (neben dem Verbundtarif und dem ÖBB-Tarif) der sogenannte „Kraftfahrlinientarif“ zur Geltung, mit dem großen Nachteil, dass bei diesem die VC-Classic und VC-Jugend nicht anerkannt werden.
BUND: Einheitliche Verkehrsverbünde nötig
Als erster Schritt wäre eine Vereinheitlichung der unterschiedlichen Ermäßigungs-Regelungen der Verkehrsverbünde dringend notwendig, mit dem Ziel eines österreichweiten Verkehrsverbundes in einem zweiten Schritt.
BUND: VC-Classic soll auch für Busse gelten
Österreichweit gibt es in Bussen gravierende Tarif-Nachteile gegenüber der Bahn für Reisende mit VC-Classic, die nur in Zügen gilt. 

Ein langjähriger Wunsch von "fahrgast kärnten" und der bundesweiten Fahrgastvertretung „Probahn Österreich“ ist die Anerkennung der VC-Classic auch für Busfahrten.
KÄRNTEN: Teurer Familientarif
Bei Bahnfahrten gilt die ÖBB-Familienermäßigung. Der Erwachsene zahlt nur die Hälfte des ÖBB-Vollpreises und kann bis zu vier Kinder (bis 15 Jahre) gratis mitnehmen, die nicht zur selben Familie gehören müssen.

Bei Busfahrten (sowohl im Regional- als auch im Stadtverkehr) gilt die wesentlich schlechtere Kärntner Verbund-Familienermäßigung

Bei dieser ist stets ca. der 1,5-fache Verbund-Vollpreis zu bezahlen (laut Verkehrsverbund-Tariftabelle). So erhält z. B. ein Erwachsener mit einem Kind überhaupt keine Ermäßigung.

fahrgast kärnten wünscht sich die gute ÖBB-Familienermäßigung auch für Busfahrten in Kärnten, ähnlich wie in anderen Bundesländern.
KÄRNTEN: Jugendermäßigung fehlt
Da der "Verkehrsverbund Kärnten" keine Jugendermäßigung anbietet, ist in Regional- und Stadtbussen bereits ab 15 Jahren der Vollpreis zu zahlen. 

Zwar gibt es das attraktive „Jugend-Mobil-Ticket“ als Jahresticket um den Aufpreis von € 85,40 zur Schülerfreifahrt, es fehlt jedoch eine generelle Ermäßigung für Jugendliche, für die sich dieses Jahres-Ticket nicht auszahlt, bzw. die nicht in Kärnten wohnen - wie in anderen Bundesländern.

"fahrgast kärnten" hofft weiterhin auf Tarif-Verbesserungen bei Bund & Land und eine längere Gültigkeit von Verbundtickets.

Leser-Zuschrift, abgedruckt im "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2019:

"Im Allgemeinen finde ich es sehr praktisch, dass Tickets online (im Internet) gekauft werden können, da ich diese unabhängig von Öffnungszeiten und stressfrei kaufen kann. 

Was ich jedoch verwirrend finde, ist die Umsetzung von Online-Verbundtickets und deren Kaufprozess. 

Ich als Kunde muss eine bestimmte Verbindung auswählen und bekomme ein genau auf diese Verbindung lautendes Ticket mit der Abfahrtszeit. Die Frage ist nun, was ist, wenn ich einen früheren oder späteren Bus nehmen möchte? 

Diese zeitliche Einschränkung gilt im Falle eines reinen Verbundtickets, bei dem keine ÖBB-Vorteilscard relevant ist. Habe ich jedoch die Vorteilscard-Classic und sind sowohl Bus als auch Bahn involviert, sieht die Sache noch seltsamer aus: denn dann wird gestückelt. 

Jener Teil der Fahrt, der mit dem Bus zurückgelegt wird, wird nach Verbundtarif abgerechnet und ist augenscheinlich an eine bestimmte Fahrt gebunden. Der Teil mit dem Zug wird nach dem Bahntarif unter Berücksichtigung der Vorteilscard-Classic behandelt und gilt zwei Tage lang. 

Hier denke ich, dass man die Systeme harmonisieren sollte und die Gültigkeit für Online-Tickets besser bestimmen sollte. Immerhin kaufe ich auch für den Stadtverkehr Guthaben im Voraus, das ich nach und nach verbrauchen kann, ohne an bestimmte Verbindungen geknüpft zu sein. 

Online-Tickets könnten also beispielsweise mindestens zwei Stunden gültig sein. Damit würde die Flexibilität erhöht werden und ich muss mir als Kunde weniger Gedanken machen, wenn ich mal einen Bus verpasse."



Neues fahrgast-Magazin [28.01.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2019 (Jänner - Mai 2019) 

                                                                                                                                                                       [28.01.2019]

Das "Fahrgast"-Magazin Nr. 1/2019 (Jänner - Mai 2019) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

fahrgast magazin 2019 1


Bahnfahrplan 2019 [09.12.]

ÖBB-Bahnfahrplan 2019
                                                                                                                                                                                                                            [09.12.2018]


Fernverkehr

Auf der Südbahn gibt es ein zweites Zugpaar von Wien Hbf. nach Lienz. Dabei handelt es sich um die Railjet-Züge RJ 539 (So - Do) und RJ 534 (Mo - Fr). Der RJ 539 erreicht Lienz um 20.06 Uhr. Der RJ 534 fährt in Lienz um 07.53 Uhr Richtung Wien ab.

Der an Freitagen verkehrende D 539 wird von Villach bis Lienz verlängert und trifft dort um 21.06 Uhr ein. Der an Sonntagen verkehrende D 632 verkehrt bereits ab Lienz um 14.53 Uhr nach Wien Hbf.

Das bisher von Villach Hbf nach Lienz verkehrende Zugpaar D 734 / 735 entfällt ersatzlos.

Als Entlastung der RJ-Züge verkehrt zusätzlich am 21. Dez., 1. Feb., 12., 18. Apr., 29. Mai, 7., 19. Jun., 31. Okt.2019 der D 459 von Wien Hbf (17.25 Uhr) nach Villach (22.32 Uhr).

Auf der Tauernbahn wird von Klagenfurt (20.45 Uhr) nach Salzburg (an 23.48 Uhr) der vor etlichen Jahren eingestellte IC 899, welcher zwischenzeitlich als Leerpersonenzug geführt wurde, als D 899 zu neuem Leben erweckt.

Nah- und Regionalverkehr

S1 (Spittal – Villach)

Die Abfahrt der Schnellbahn (SB) 4218 imBahnhof Spittal-Millstättersee wird auf 06.35 Uhr vorverlegt und somit in Villach ein Anschluss an den RJ 532 (ab 07.14 Uhr) hergestellt. Die SB 4938 Villach (22.54 Uhr) - Spittal (23.26 Uhr) verkehrt nunmehr täglich.

S2 (Rosenbach – Villach)

Die SB 6964 ab Rosenbach fährt bereits um 08.05 ab und erreicht Villach um 08.34 Uhr.

S3 (Klagenfurt –Wolfsberg)

Es kommt in Klagenfurt Hbf. zu Anschlussoptimierungen mit der S1, wodurch es an Sams-, Sonn- und Feiertagen zwischen Klagenfurt und Wolfsberg einen durchgehenden Zweistundentakt von 12.06 Uhr bis 18.06 Uhr gibt.

S4 (Villach – Arnoldstein– Hermagor)

Ab 6. Mai 2019 kommt es wegen Elektrifizierungsarbeiten zwischen Arnoldstein und Hermagor zu einerTotalsperre bis zum Ende der Fahrplanperiode am 07.12.2019 dauern wird. Während dieser Zeit wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen vom 08.06. bis 08.09.2019 verkehren zusätzliche internationale S-Bahnzüge nach Italien bzw. Slowenien
--> als S41 zwischen Villach und Tarvisio
--> als S21 zwischen Villach und Jesenice

Die touristischen Verkehre der S 21 undS 41 werden vor allem für Radfahrer neue Möglichkeiten bieten, wie z. B. der Sava-Radweg zwischen Tarvisio (Italien) nach Jesenice (Slowenien). Wir werden darüber in der Sommerausgabe 2019 des fahrgast-Magazins noch ausführlich berichten.

Bewertung durch fahrgast kärnten

Die Anbindung der Osttiroler Bezirkshauptstadt Lienz mit einem zusätzlichen Railjet-Zugpaar zwischen Wien Hbf. und Lienz, sowie die Wiedereinführung des D 899 von Klagenfurt nach Salzburg sind positiv zu bewerten. Ebenso gilt dies für die touristischen Radverkehre während der Sommermonate im Dreiländereck Kärnten – Slowenien – Friaul.

Auch die Ausweitung der Verkehrstage der SB 4938, welche nun täglich zwischen Villach und Spittal verkehrt, ist begrüßenswert.

Die Einstellung des D-Zugpaares 734/735 zwischen Villach und Lienz wird Pendler wenig erfreuen.

Weiters fehlt nach wie vor eine Frühverbindung von Klagenfurt nach Salzburg, mit welcher man spätestens bis 09.00 Uhr in Salzburg wäre.

Für ein attraktives Fahrplanangebot auf der S1 (Spittal – Villach – Klagenfurt – Friesach) an Sonn- und Feiertagen wäre ein Stundentakt unabdingbar. Der derzeitige Zweistundentakt stellt bestenfalls eine Grundversorgung dar.

-> ÖBB-Fahrplaninformation - Österreich

-> ÖBB-Fahrplaninformation - Kärnten

Klopein: Postbus-Shuttle [09.10.]

Postbus-Shuttle - Region Klopeiner See 
                                                                                                                                                                    [07.10.2018]
 
Seit dem 1. August 2018 wird ein neues System der Mikromobilität in der Region Klopeiner See getestet. Noch bis 31.10. können die Fahrgäste dieses Service nutzen.
 
Unter dem Namen "Postbus Shuttle" bietet Postbus im Pilotbetrieb zu individuellen Abfahrtszeiten von zahlreichen Haltepunkten Shuttle-Fahrten an. 

Die Fahrgäste haben unter anderem die Möglichkeit nach Völkermarkt zu kommen oder am  Bahnhof Völkermarkt-Kühnsdorf in den Zug umzusteigen. Neue flexible Verbindungen sind beispielsweise auch zwischen Kühnsdorf, Eberndorf, Obersammelsdorf, St. Kanzian und Tainach möglich.

 
Information und Buchungsmöglichkeiten:
 
• Postbus Shuttle App (verfügbar bei Google Play Store, Apple Store)
• Telefon Postbus Shuttle: +43 664 62 43 474
• Email Postbus Shuttle: shuttle@postbus.at
 
Der Shuttle verkehrt von Montag bis Freitag zwischen 08:45 Uhr und 17:00 Uhr.
 
Das "ÖBB-Call Center" steht von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr für Informationen und telefonische Reservierung zur Verfügung. Zusätzlich können die Fahrgäste über eine eigene Handy-App reservieren. 
 

Preise:
--> 2 € pro Person und Fahrt. 
--> Je Erwachsenem kann 1 Kind unter 15 Jahren gratis mitfahren.
--> + 2 € pro Fahrrad für die Fahrradmitnahme. 

Die Platzreservierung für Fahrräder ist unter +43 664 62 43 474 möglich. 

Im Pilotbetrieb ist derzeit ausschließlich Barzahlung im Fahrzeug möglich.
 
Weitere Informationen: www.postbus.at/kaernten


Neues fahrgast-Magazin [22.07.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2018 (Juli - Oktober 2018)

                                                                                                                                                                      [23.07.2018]

Das fahrgast-Magazin Nr. 2/2018 (Juli - Oktober 2018) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

fahrgast magazin 2018 2

Verkaufsstellen des "fahrgast"-Magazins


Mehr Züge nach Italien [02.06.]

Mehr Züge nach Italien                                                                                                        [02.06.2018]

Im heurigen Sommer gibt es an Wochenenden und Feiertagen zwei wesentliche Verbesserungen im grenzüberschreitenden Bahn-Nahverkehr zwischen Kärnten und Italien.

Einerseits wird ein "Micotra"-Zugpaar (Villach - Udine) in die italienische Hafenstadt Triest verlängert und andererseits verkehren vier neue Zugpaare mit Fahrradtransport zwischen Villach und der italienischen Grenzstadt Tarvis.

"fahrgast kärnten" begrüßt diese Erweiterung des Bahnangebots nach Italien als starkes Zeichen für umweltfreundliche, grenzüberschreitende Mobilität für Touristen und Einheimische und freut sich auf die für 2019 angekündigte Verbesserung des Bahn-Nahverkehrs nach Slowenien (Jesenice). 

Verlängerung bis Triest

Nach dem Start der ersten, als "Micotra" bezeichneten Nahverkehrs-Züge zwischen Villach und Udine im Jahr 2012 folgt nun eine Erweiterung, denn am Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt ein "Micotra"-Zugpaar weiter bis zur italienischen Hafenstadt Triest. 

Die "Micotra"-Züge bieten rund 150 Fahrradstellplätze und 200 Sitzplätze - ideal ausgerichtet auf den "Alpe Adria Ciclovia Radweg", welcher entlang des italienischen Kanaltales (Val Canale) über Udine bis nach Grado führt.


Anschluss-Zug an den Micotra-Zug in Udine um 11.56 Uhr. An Wochenenden geht es nun umsteigefrei weiter






Neue Züge Villach - Tarvis

Zusätzlich zu "Micotra" fahren heuer vom 10.06. bis 09.09.2018 Nahverkehrszüge von Villach über Arnoldstein in die italienische Grenzstadt Tarvis. 
Im Bahnhof "Tarvisio-Boscoverde" gibt es Umsteigeverbindungen zu Zügen der "Trenitalia" von/nach Udine/Triest.

Die Züge bieten auf österreichischer Seite 100 Fahr-radabstell- sowie 120 Sitzplätze und auf italienischer Seite rund 30 Fahrradstell-plätze und 300 Sitzplätze.


Ein "Micotra"-Zug und ein ÖBB-Eurocity im Grenzbahnhof "Tarvisio Boscoverde".



Nördlicher Streckenteil der "Micotra"-Züge

Südlicher Streckenteil. Das bis Triest verlängerte "Micotra"-Zugpaar verkehrt über Palmanova und den Flughafen, während die "Trenitalia"-Züge über Gorizia fahren.

Nahverkehrszüge mit Fahrrad-Transport zwischen Villach und Udine/Triest:



In Deutschland undenkbar [12.04

Normaltickets nur für einen Zug - in Deutschland undenkbar

[12.04.2018]

Als Reaktion auf die untenstehende Kritik an der stark eingeschränkten Gültigkeit von Verbundtickets, welche auch im "fahrgast"-Magazin erschien, erhielt "fahrgast kärnten" die nachfolgende zustimmende Reaktion von "Pro Bahn Deutschland", der nationalen Fahrgastvertretung in unserem Nachbarland.

"... Auch in Deutschland gibt es so manchen verbesserungswürdigen Nahverkehrstarif, aber dass Fahrkarten nur am Automaten und dann für eine ganz bestimmte Verbindung ausgegeben werden, ist nur für den Fernverkehr und nur für Sparpreise bekannt.

Zwar bekommt man an manchen Automaten nur nach Abruf einer bestimmten Verbindung einen Fahrpreis angezeigt, aber der Tarif erlaubt die freizügige Nutzung während einer bestimmten Zeitspanne.
Auch der gerade erst an den Start gegangene Westfalentarif ist so konzipiert, und als 4er-Karte kann man alles auch im Voraus kaufen.

Etwas anderes würde hierzulande auch einen Sturm in der regionalen Presse auslösen."

Anliegen an Regierung [25.04.]

Anliegen an die neue Kärntner Landesregierung

[25.04.2018]

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ als Interessenvertretung der Bahn- und Buskunden ergeben sich unter anderem folgende Anliegen andie neue Kärntner Landesregierung:

  • Möglichst rasche Inbetriebnahme der Koralmbahn und der damit verbundenen zusätzlichen Maßnahmen, wie beispielsweise die Elektrifizierung der S-Bahn von Klagenfurt über Bleiburg nach Wolfsberg.
  • S-Bahnlinie S4 (Villach – Hermagor) undS-Bahnlinie S3 (Klagenfurt – Maria Rain – Weizelsdorf): Rasche Fertigstellung der im Kärntner „Schienenpaket“ definierten Leistungen: Elektrifizierung und Barrierefreimachung der Bahn-Haltestellen.
  • Schaffung von öffentlichen oder para-öffentlichen Verkehrsangeboten für ländliche Regionen in Kärnten auch an Wochenenden.
  • Verbesserung des S-Bahn-Taktes der S1 an Sonn-und Feiertagen vom derzeitigen Zwei-Stunden-Takt auf einen Stundentakt.
  • „Bürgerfreundliche Tarifgestaltung“: Nachbesserung des Verbund-Tarifsystems:
  • Verbesserung der Familienermäßigung auf das Niveau der Bahn-Familienermäßigung (wie in Verkehrsverbünden einigeranderer Bundesländer)
  • Verbesserung der Gültigkeit von Verkehrsverbund-Fahrscheinen. Diese gelten für Einzelfahrten lediglich für eine (!) bestimmte Zug- bzw. Busverbindung.. Wenn man also (ohne Stress) im Voraus ein Ticket kaufen will, muss man genau wissen, mit welchem Zug bzw. Bus man fahren wird.
  • Schaffung eines Angebots für Jugendliche über 15 Jahren (wie in den Verkehrsverbünden einiger anderer Bundesländer)

Kärntner "Regierungsprogramm 2018- 2023" - Kapitel "Verkehr und Mobilität":


Tickets: Nur für einen Zug [04.03.]

Verbundtickets: Nur für einen bestimmten Zug gültig

[04.03.2018]

Bei den neuen ÖBB-Fahrkartenautomaten gewinnt die Frage der Gültigkeitsdauer des Fahrscheins an Bedeutung, wie sie in den Bestimmungen des Verkehrsverbundes Kärnten geregelt ist.

Für Einzelfahrscheine muss bei den neuen Automaten eine konkrete Verbindung (Bahn und/oder Bus) gewählt werden. Dadurch stellt sich die Frage der Gültigkeitsdauer, denn diese hängt von der Art der Fahrkarte bzw. der Ermäßigung ab.

Zwei Tage gültig, wenn …

... ein Bahnticket mit der ÖBB-Vorteilscard-Classic oder ÖBB-Vorteilscard-Family (ohne Nutzung eines Busses) gekauft wird. Dieses gilt jedenfalls zwei Tage lang für eine beliebige Bahnverbindung der gewählten Strecke, und es ist die notwendige Auswahl eines Zuges obsolet.

Nur für den gewählten Zug gültig …

... bei allen anderen Tickets, also z. B. zum Vollpreis oder mit ÖBB-Vorteilscard-Senior, gilt ein Einzelfahrschein nur für die gewählte Verbindung (egal ob Bahn oder Bus) - außer man fährt über Kärnten hinaus. Diese Einschränkung erfolgt aufgrund der Tarifbestimmungen der Verkehrsverbund Kärnten GmbH. Wenn der Kunde also im Vorfeld ein Ticket kaufen will (um beispielsweise nicht knapp vor der Zugabfahrt zum Automaten gehen zu müssen), muss er bereits genau wissen, welchen Zug er nehmen will.

Beispiel: Automaten-Ticket

Beispiel: Online-Ticket (Internet, Handy):
"Gültig ... von 14:45 für eine Einzelfahrt"

Dichter Fahrplan, aber Einschränkung

Gerade jetzt, wo die Kärntner S-Bahnen ausgebaut werden und man sich aufgrund der dichten Fahrpläne nicht unbedingt auf einen Zug konzentrieren muss, ist dies nachteilig. Hier wäre eine größere Flexibilität in der Gültigkeitsdauer notwendig. Man denke beispielsweise an die im Vorverkauf erhältlichen Streifenkarten in der Steiermark oder in Wien, die problemlos für eine beliebige Verbindung verwendet werden können.

Hin- & Rückfahrt: Besser kennzeichnen

Wenn man eine Hin- und Rückfahrt für eine Fahrt in Kärnten in einem Kaufvorgang erwerben will, bietet der Automat diese Möglichkeit nicht an, sondern es erscheint das Angebot „KL Tageskarte".

Dies ist sinnvoll, weil die Tageskarte (ab vier Tarifzonen) bereits günstiger ist als eine getrennt gekaufte Hin- und Rückfahrt und außerdem flexibel für eine beliebige Rückfahrtverbindung verwendet werden kann.

Dieser Tarifvorteil sollte jedoch dem Kunden am Automaten mit einem kurzen Text verständlich gemacht werden.

Was bedeutet „KL" ?

Darüber hinaus weiß fahrgast kärnten aus vielen Gesprächen, dass Kunden mit der Abkürzung „KL" nichts anfangen können. KL bedeutet nicht „Klagenfurt" (wie viele vermuten), sondern „Kärntner Linien", als Hinweis auf ein Verkehrsverbund-Ticket.

Gleich und doch nicht gleich

Es wird die Gleichheit der Bedienoberfläche von Automaten und Online-Ticketshop (Internet, Handy) beworben, was in der Realität nicht unbedingt stimmt. So werden online direkt bei der Verbindungsliste die Preise angezeigt, beim Automaten jedoch nicht.

Unterschiedliches Design: Im Ticketshop (Internet, Handy) werden der Preis und die Ankunfts-Haltestelle
direkt angezeigt, bei den Automaten (rechts) erst durch zusätzliches, umständliches Klicken.

Wenn man bereits ein Ticket besitzt und nur die Sitzplatzreservierung benötigt, ist dies online möglich, beim Automaten wiederum nicht. Hier wäre mehr Einheitlichkeit sinnvoll.

"fahrgast kärnten" hofft noch auf Anpassungen für mehr Kundenfreundlichkeit, damit der Automat keine abschreckende Hürde für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs darstellt.

Bessere Busfahrpläne bleiben [19.02.]

Verbesserte Regionalbus-Fahrpläne bleiben

[19.02.2018]

Klagenfurt - Moosburg - Feldkirchen

Der an Wochenenden verdichtete Postbus-Fahrplan bleibt im aktuellen Fahrplanjahr aufrecht. Damit verkehren am Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen sechs Kurspaare.

Völkermarkt - Brückl - Launsdorf

Der Mitte des Jahres 2017 an Werktagen (Montag bis Freitag) verdichtete Fahrplan wird im heurigen Jahr beibehalten. Somit wird auf dieser „Kärntenbus"-Strecke zwischen Völkermarkt-Kühnsdorf (Bahnhof der S-Bahn S3), Brückl und Launsdorf-Hochosterwitz (Bahnstation der S-Bahn S1) weiterhin großteils im Stundentakt gefahren.

Spittal/Drau - Gmünd - Rennweg

Seit einigen Wochen verkehrt die „Kärntenbus"-Linie Spittal/Drau - Gmünd - Rennweg am Katschberg nach einem dichteren Fahrplan, u. a. mit bis zu fünf Kurspaaren an Samstagen und einem Kurspaar an Sonn- und Feiertagen. Die beiden letzten abendlichen Kurspaare fahren als Rufbusse mit telefonischer Voranmeldung bis eine Stunde vor der Abfahrt.

Spittal - Radenthein - Bad Kleinkirchheim

Der verbesserte Fahrplan mit einem Zweistunden-Takt an Sams-, Sonn- und Feiertagen wird 2018 weiterhin angeboten.

Ein Monat, ganz Kärnten um € 82,- [07.12.]

"Löwen-Ticket" - ein Monat ganz Kärnten um € 82,-

[07.12.2017]

Quelle: www.kaerntner-linien.at

Das LÖWEN.TICKET der Kärntner Linien bietet 30 Tage ganz Kärnten um 82 Euro (inkl. Stadtverkehre Klagenfurt und Villach). Ein Ticket-Kauf ist von 11.12.2017 bis 10.03.2018 (letzter Gültigkeitstag 8.4.2018) möglich.

Das LÖWEN.TICKET gilt ausschließlich im Bundesland Kärnten.

Erhältlich bei allen Verkaufsstellen der Kärntner Linien: Buslenker, Schalter, Automaten.

Sollten Sie bereits eine Monatskarte im Vorverkauf - NOCH NICHT GÜLTIG (z.B. Erwerb am 30.11.2017; gültig nach dem 11.12.2017) - für den Gültigkeitszeitraum des LÖWEN.TICKET erworben haben, so können Sie dieses kostenlos stornieren und ein LÖWEN.TICKET erwerben.

Jahreskartenkunden dürfen Ihre gültige Jahreskarte - unabhängig von der gekauften/aufgedruckten Strecke – im Zeitraum von 11. Dezember 2017 bis einschließlich 9. April 2018 auf allen Bahn- und Buslinien in ganz Kärnten (inkl. Stadtverkehr Klagenfurt und Villach) benützen.

Weitere Informationen

Bahnhofshuttle: Siegerprojekt [17.10.]

"Bahnhofshuttle" - vom Bahnhof zum Ausflugsziel

[17.10.2017]

Das neue Kärntner Angebot für Urlaubsgäste, die mit der Bahn anreisen, heißt „Bahnhof-Shuttle". Dieses landesweit einheitliche Service wurde heuer als Siegerprojekt des VCÖ-Mobilitätspreises prämiert.

Mit diesem können Urlaubsgäste oder Einheimische von Bahnhöfen zu Beherbergungsbetrieben aber auch zu zahlreichen Kärntner Ausflugszielen fahren.

Dieser Service muss spätestens am Vortag bis 18:00 Uhr online bestellt werden.

Im Internet kann man die Regionen, wo dieses Angebot vorhanden ist, die Telefonnummern und auch die jeweiligen Tarife ansehen.

Bei der ÖBB-Fahrplanauskunft „Scotty“ im Internet ist bei jeder Fahrplanabfrage das Logo des Bahnhof-Shuttles in der Abfahrtszeile zu sehen. Die Abfahrtsstelle ist immer ein Bahnhof.


Weitere Informationen:

Internet: www.bahnhofshuttle.at
E-Mail: office@bacher-reisen.at
Tel: +43 4246 30720
Hotline +43 4242 42000 24 (08.00 Uhr bis 20.00 Uhr)

Gefördert wird dieses Projekt unter anderem vom Lebensministerium, vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfond, von „Klimaaktiv mobil“ und vom Land Kärnten.

Millstätter See: An Wochenenden [01.09.]

Millstätter See: Postbusse auch an Wochenenden

[01.09.2017]

Seit 10. Juli 2017 verkehrt die Postbuslinie Spittal/Drau –Seeboden – Millstatt – Radenthein – Bad Kleinkirchheim in einem wesentlich dichteren Fahrplantakt.

So fahren die Busse von Montag bis Freitag in einem Stundentakt sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in einem Zwei-Stunden-Takt. Leider wurde diese wesentliche Verbesserung in der Öffentlichkeit kaum beworben.

Bessere Bewerbung ist notwendig

Als Interessenvertretung für die Fahrgäste von Bahn und Busappelliert „fahrgast kärnten“ an die Gemeinden, Ihre Bürger über diese Verbesserung des Busverkehrs in Ihrer Region zu informieren, damit dieses bessere Angebot von der Bevölkerung genutzt wird und auch nach dem Fahrplanwechsel am10.12.2017 bestehen bleibt.

Gailtal: Erste Bus-Erfahrungen [17.08.]

Gailtal: Erste Erfahrungen nach Umstellung auf Busse

[17.08.2017]

Im Dezember 2016 ging im oberen Gailtal zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen die Ära der Eisenbahn zu Ende (fahrgast kärnten berichtete mehrmals).


Nach einem halben Jahr hörte sich fahrgast kärnten bei Bewohnern um, die täglich vom Gailtal mit dem Bus und dann mit der Bahn nach Villach pendeln.

Vor allem der Stundentakt der Busse zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen wird äußerst positiv gesehen, denn dadurch hat sich die Mobilität sehr verbessert.

Für viele Pendler wurde es auch dadurch besser, dass die Busse direkt durch die Ortskerne fahren. Es wird auch positiv angemerkt, dass sich die Buslenker sehr um die Fahrgäste bemühen.

Es gibt aber auch kritische Anmerkungen, die sich bei gutem Willen, wie "fahrgast kärnten" hofft, bald beheben lassen.

Laut Fahrplan fährt man die Strecke Kötschach – Hermagor direkt ohne umsteigen mit einem Bus, aber es kommt sehr oft vor, dass man doch umsteigen muss.

Bei diversen Veranstaltungen zum Beispiel in Hermagor oder Kötschach muss der Bus naturgemäß eine andere Route fahren, da das Zentrum für den Verkehr gesperrt und zur Fußgängerzone wird. Aber die Bekanntgabe, wo die nächste Haltestelle ist und wie die Ausweichroute verläuft, sollte sich in Zukunft verbessern.

Ein weiterer Umstand, der sich leicht beheben lässt, ist jener, dass Busse öfters früher als angegeben von den Haltestellen abfahren. Dies sollte in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Bei etlichen Haltestellen fehlt die notwendige Infrastruktur wie z. B. Abfallbehälter, Sitzgelegenheiten, Überdachungen, Beleuchtung der Fahrpläne. Weiters stört die zu kleine Schrift der Fahrpläne, welche außerdem oftmals zu hoch angebracht sind.

Im Winter werden die Busse gleichzeitig auch als Schibusse geführt. Bei guter Schneelage und schönem Wetter sind Skifahrer, Schüler, Pendler und weitere Fahrgäste in einem Bus doch etwas zu viel.

Für Radfahrer kommt es angeblich darauf an, wann man fährt und welcher Buslenker gerade fährt, denn manche nehmen Radfahrer mit und andere wieder nicht. Hier sollte man auf jeden Fall zu einem gemeinsamen Nenner kommen, denn der Gailtalradweg wird auch international beworben. Alles in allem ist die Bewertung durch die Fahrgäste positiv und wenn man die kritischen Anmerkungen ernst nimmt, dann können diese bestimmt bald erledigt und der Bus im oberen Gailtal wird zu einem Erfolg werden.

Neues fahrgast-Magazin [12.07.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2017 (Juli - Oktober 2017)

[12.07.2017]

Das fahrgast-Magazin Nr. 2/2017 (Juli - Oktober 2017) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

Völkermarkt - Brückl - Launsdorf [21.03.]

Neue Buslinie Völkermarkt - Brückl - Launsdorf

[21.03.2017]

Am 3. April 2017 startet eine neue Buslinie an Werktagen außer Samstag mit einem annähernden Stundentakt vom Bahnhof Völkermarkt-Kühnsdorf (in Kühnsdorf) über Völkermarkt Busbahnhof, Mittertrixen und Brückl zum Bahnhof Launsdorf-Hochosterwitz.

Damit verbindet diese Buslinie zwei Bahnlinien:

im Bahnhof Launsdorf-Hochosterwitz:
Die im Stundentakt verkehrende S-Bahnlinie S1 in Richtung Treibach-Althofen und Friesach
bzw. in Richtung St. Veit/Glan

im Bahnhof Völkermarkt-Kühnsdorf:
Die im Stundentakt verkehrenden Bahnlinie Klagenfurt - Grafenstein - Völkermarkt-Kühnsdorf - Bleiburg - St. Paul im Lavanttal.

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