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Kärnten


Mehr Züge nach Italien [02.06.]

Mehr Züge nach Italien                                                                                                        [02.06.2018]

Im heurigen Sommer gibt es an Wochenenden und Feiertagen zwei wesentliche Verbesserungen im grenzüberschreitenden Bahn-Nahverkehr zwischen Kärnten und Italien.

Einerseits wird ein "Micotra"-Zugpaar (Villach - Udine) in die italienische Hafenstadt Triest verlängert und andererseits verkehren vier neue Zugpaare mit Fahrradtransport zwischen Villach und der italienischen Grenzstadt Tarvis.

"fahrgast kärnten" begrüßt diese Erweiterung des Bahnangebots nach Italien als starkes Zeichen für umweltfreundliche, grenzüberschreitende Mobilität für Touristen und Einheimische und freut sich auf die für 2019 angekündigte Verbesserung des Bahn-Nahverkehrs nach Slowenien (Jesenice). 

Verlängerung bis Triest

Nach dem Start der ersten, als "Micotra" bezeichneten Nahverkehrs-Züge zwischen Villach und Udine im Jahr 2012 folgt nun eine Erweiterung, denn am Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt ein "Micotra"-Zugpaar weiter bis zur italienischen Hafenstadt Triest. 

Die "Micotra"-Züge bieten rund 150 Fahrradstellplätze und 200 Sitzplätze - ideal ausgerichtet auf den "Alpe Adria Ciclovia Radweg", welcher entlang des italienischen Kanaltales (Val Canale) über Udine bis nach Grado führt.


Anschluss-Zug an den Micotra-Zug in Udine um 11.56 Uhr. An Wochenenden geht es nun umsteigefrei weiter






Neue Züge Villach - Tarvis

Zusätzlich zu "Micotra" fahren heuer vom 10.06. bis 09.09.2018 Nahverkehrszüge von Villach über Arnoldstein in die italienische Grenzstadt Tarvis. 
Im Bahnhof "Tarvisio-Boscoverde" gibt es Umsteigeverbindungen zu Zügen der "Trenitalia" von/nach Udine/Triest.

Die Züge bieten auf österreichischer Seite 100 Fahr-radabstell- sowie 120 Sitzplätze und auf italienischer Seite rund 30 Fahrradstell-plätze und 300 Sitzplätze.


Ein "Micotra"-Zug und ein ÖBB-Eurocity im Grenzbahnhof "Tarvisio Boscoverde".



Nördlicher Streckenteil der "Micotra"-Züge

Südlicher Streckenteil. Das bis Triest verlängerte "Micotra"-Zugpaar verkehrt über Palmanova und den Flughafen, während die "Trenitalia"-Züge über Gorizia fahren.

Nahverkehrszüge mit Fahrrad-Transport zwischen Villach und Udine/Triest:



In Deutschland undenkbar [12.04

Normaltickets nur für einen Zug - in Deutschland undenkbar

[12.04.2018]

Als Reaktion auf die untenstehende Kritik an der stark eingeschränkten Gültigkeit von Verbundtickets, welche auch im "fahrgast"-Magazin erschien, erhielt "fahrgast kärnten" die nachfolgende zustimmende Reaktion von "Pro Bahn Deutschland", der nationalen Fahrgastvertretung in unserem Nachbarland.

"... Auch in Deutschland gibt es so manchen verbesserungswürdigen Nahverkehrstarif, aber dass Fahrkarten nur am Automaten und dann für eine ganz bestimmte Verbindung ausgegeben werden, ist nur für den Fernverkehr und nur für Sparpreise bekannt.

Zwar bekommt man an manchen Automaten nur nach Abruf einer bestimmten Verbindung einen Fahrpreis angezeigt, aber der Tarif erlaubt die freizügige Nutzung während einer bestimmten Zeitspanne.
Auch der gerade erst an den Start gegangene Westfalentarif ist so konzipiert, und als 4er-Karte kann man alles auch im Voraus kaufen.

Etwas anderes würde hierzulande auch einen Sturm in der regionalen Presse auslösen."

Anliegen an Regierung [25.04.]

Anliegen an die neue Kärntner Landesregierung

[25.04.2018]

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ als Interessenvertretung der Bahn- und Buskunden ergeben sich unter anderem folgende Anliegen andie neue Kärntner Landesregierung:

  • Möglichst rasche Inbetriebnahme der Koralmbahn und der damit verbundenen zusätzlichen Maßnahmen, wie beispielsweise die Elektrifizierung der S-Bahn von Klagenfurt über Bleiburg nach Wolfsberg.
  • S-Bahnlinie S4 (Villach – Hermagor) undS-Bahnlinie S3 (Klagenfurt – Maria Rain – Weizelsdorf): Rasche Fertigstellung der im Kärntner „Schienenpaket“ definierten Leistungen: Elektrifizierung und Barrierefreimachung der Bahn-Haltestellen.
  • Schaffung von öffentlichen oder para-öffentlichen Verkehrsangeboten für ländliche Regionen in Kärnten auch an Wochenenden.
  • Verbesserung des S-Bahn-Taktes der S1 an Sonn-und Feiertagen vom derzeitigen Zwei-Stunden-Takt auf einen Stundentakt.
  • „Bürgerfreundliche Tarifgestaltung“: Nachbesserung des Verbund-Tarifsystems:
  • Verbesserung der Familienermäßigung auf das Niveau der Bahn-Familienermäßigung (wie in Verkehrsverbünden einigeranderer Bundesländer)
  • Verbesserung der Gültigkeit von Verkehrsverbund-Fahrscheinen. Diese gelten für Einzelfahrten lediglich für eine (!) bestimmte Zug- bzw. Busverbindung.. Wenn man also (ohne Stress) im Voraus ein Ticket kaufen will, muss man genau wissen, mit welchem Zug bzw. Bus man fahren wird.
  • Schaffung eines Angebots für Jugendliche über 15 Jahren (wie in den Verkehrsverbünden einiger anderer Bundesländer)

Kärntner "Regierungsprogramm 2018- 2023" - Kapitel "Verkehr und Mobilität":


Tickets: Nur für einen Zug [04.03.]

Verbundtickets: Nur für einen bestimmten Zug gültig

[04.03.2018]

Bei den neuen ÖBB-Fahrkartenautomaten gewinnt die Frage der Gültigkeitsdauer des Fahrscheins an Bedeutung, wie sie in den Bestimmungen des Verkehrsverbundes Kärnten geregelt ist.

Für Einzelfahrscheine muss bei den neuen Automaten eine konkrete Verbindung (Bahn und/oder Bus) gewählt werden. Dadurch stellt sich die Frage der Gültigkeitsdauer, denn diese hängt von der Art der Fahrkarte bzw. der Ermäßigung ab.

Zwei Tage gültig, wenn …

... ein Bahnticket mit der ÖBB-Vorteilscard-Classic oder ÖBB-Vorteilscard-Family (ohne Nutzung eines Busses) gekauft wird. Dieses gilt jedenfalls zwei Tage lang für eine beliebige Bahnverbindung der gewählten Strecke, und es ist die notwendige Auswahl eines Zuges obsolet.

Nur für den gewählten Zug gültig …

... bei allen anderen Tickets, also z. B. zum Vollpreis oder mit ÖBB-Vorteilscard-Senior, gilt ein Einzelfahrschein nur für die gewählte Verbindung (egal ob Bahn oder Bus) - außer man fährt über Kärnten hinaus. Diese Einschränkung erfolgt aufgrund der Tarifbestimmungen der Verkehrsverbund Kärnten GmbH. Wenn der Kunde also im Vorfeld ein Ticket kaufen will (um beispielsweise nicht knapp vor der Zugabfahrt zum Automaten gehen zu müssen), muss er bereits genau wissen, welchen Zug er nehmen will.

Beispiel: Automaten-Ticket

Beispiel: Online-Ticket (Internet, Handy):
"Gültig ... von 14:45 für eine Einzelfahrt"

Dichter Fahrplan, aber Einschränkung

Gerade jetzt, wo die Kärntner S-Bahnen ausgebaut werden und man sich aufgrund der dichten Fahrpläne nicht unbedingt auf einen Zug konzentrieren muss, ist dies nachteilig. Hier wäre eine größere Flexibilität in der Gültigkeitsdauer notwendig. Man denke beispielsweise an die im Vorverkauf erhältlichen Streifenkarten in der Steiermark oder in Wien, die problemlos für eine beliebige Verbindung verwendet werden können.

Hin- & Rückfahrt: Besser kennzeichnen

Wenn man eine Hin- und Rückfahrt für eine Fahrt in Kärnten in einem Kaufvorgang erwerben will, bietet der Automat diese Möglichkeit nicht an, sondern es erscheint das Angebot „KL Tageskarte".

Dies ist sinnvoll, weil die Tageskarte (ab vier Tarifzonen) bereits günstiger ist als eine getrennt gekaufte Hin- und Rückfahrt und außerdem flexibel für eine beliebige Rückfahrtverbindung verwendet werden kann.

Dieser Tarifvorteil sollte jedoch dem Kunden am Automaten mit einem kurzen Text verständlich gemacht werden.

Was bedeutet „KL" ?

Darüber hinaus weiß fahrgast kärnten aus vielen Gesprächen, dass Kunden mit der Abkürzung „KL" nichts anfangen können. KL bedeutet nicht „Klagenfurt" (wie viele vermuten), sondern „Kärntner Linien", als Hinweis auf ein Verkehrsverbund-Ticket.

Gleich und doch nicht gleich

Es wird die Gleichheit der Bedienoberfläche von Automaten und Online-Ticketshop (Internet, Handy) beworben, was in der Realität nicht unbedingt stimmt. So werden online direkt bei der Verbindungsliste die Preise angezeigt, beim Automaten jedoch nicht.

Unterschiedliches Design: Im Ticketshop (Internet, Handy) werden der Preis und die Ankunfts-Haltestelle
direkt angezeigt, bei den Automaten (rechts) erst durch zusätzliches, umständliches Klicken.

Wenn man bereits ein Ticket besitzt und nur die Sitzplatzreservierung benötigt, ist dies online möglich, beim Automaten wiederum nicht. Hier wäre mehr Einheitlichkeit sinnvoll.

"fahrgast kärnten" hofft noch auf Anpassungen für mehr Kundenfreundlichkeit, damit der Automat keine abschreckende Hürde für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs darstellt.

Bessere Busfahrpläne bleiben [19.02.]

Verbesserte Regionalbus-Fahrpläne bleiben

[19.02.2018]

Klagenfurt - Moosburg - Feldkirchen

Der an Wochenenden verdichtete Postbus-Fahrplan bleibt im aktuellen Fahrplanjahr aufrecht. Damit verkehren am Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen sechs Kurspaare.

Völkermarkt - Brückl - Launsdorf

Der Mitte des Jahres 2017 an Werktagen (Montag bis Freitag) verdichtete Fahrplan wird im heurigen Jahr beibehalten. Somit wird auf dieser „Kärntenbus"-Strecke zwischen Völkermarkt-Kühnsdorf (Bahnhof der S-Bahn S3), Brückl und Launsdorf-Hochosterwitz (Bahnstation der S-Bahn S1) weiterhin großteils im Stundentakt gefahren.

Spittal/Drau - Gmünd - Rennweg

Seit einigen Wochen verkehrt die „Kärntenbus"-Linie Spittal/Drau - Gmünd - Rennweg am Katschberg nach einem dichteren Fahrplan, u. a. mit bis zu fünf Kurspaaren an Samstagen und einem Kurspaar an Sonn- und Feiertagen. Die beiden letzten abendlichen Kurspaare fahren als Rufbusse mit telefonischer Voranmeldung bis eine Stunde vor der Abfahrt.

Spittal - Radenthein - Bad Kleinkirchheim

Der verbesserte Fahrplan mit einem Zweistunden-Takt an Sams-, Sonn- und Feiertagen wird 2018 weiterhin angeboten.

Ein Monat, ganz Kärnten um € 82,- [07.12.]

"Löwen-Ticket" - ein Monat ganz Kärnten um € 82,-

[07.12.2017]

Quelle: www.kaerntner-linien.at

Das LÖWEN.TICKET der Kärntner Linien bietet 30 Tage ganz Kärnten um 82 Euro (inkl. Stadtverkehre Klagenfurt und Villach). Ein Ticket-Kauf ist von 11.12.2017 bis 10.03.2018 (letzter Gültigkeitstag 8.4.2018) möglich.

Das LÖWEN.TICKET gilt ausschließlich im Bundesland Kärnten.

Erhältlich bei allen Verkaufsstellen der Kärntner Linien: Buslenker, Schalter, Automaten.

Sollten Sie bereits eine Monatskarte im Vorverkauf - NOCH NICHT GÜLTIG (z.B. Erwerb am 30.11.2017; gültig nach dem 11.12.2017) - für den Gültigkeitszeitraum des LÖWEN.TICKET erworben haben, so können Sie dieses kostenlos stornieren und ein LÖWEN.TICKET erwerben.

Jahreskartenkunden dürfen Ihre gültige Jahreskarte - unabhängig von der gekauften/aufgedruckten Strecke – im Zeitraum von 11. Dezember 2017 bis einschließlich 9. April 2018 auf allen Bahn- und Buslinien in ganz Kärnten (inkl. Stadtverkehr Klagenfurt und Villach) benützen.

Weitere Informationen

Bahnhofshuttle: Siegerprojekt [17.10.]

"Bahnhofshuttle" - vom Bahnhof zum Ausflugsziel

[17.10.2017]

Das neue Kärntner Angebot für Urlaubsgäste, die mit der Bahn anreisen, heißt „Bahnhof-Shuttle". Dieses landesweit einheitliche Service wurde heuer als Siegerprojekt des VCÖ-Mobilitätspreises prämiert.

Mit diesem können Urlaubsgäste oder Einheimische von Bahnhöfen zu Beherbergungsbetrieben aber auch zu zahlreichen Kärntner Ausflugszielen fahren.

Dieser Service muss spätestens am Vortag bis 18:00 Uhr online bestellt werden.

Im Internet kann man die Regionen, wo dieses Angebot vorhanden ist, die Telefonnummern und auch die jeweiligen Tarife ansehen.

Bei der ÖBB-Fahrplanauskunft „Scotty“ im Internet ist bei jeder Fahrplanabfrage das Logo des Bahnhof-Shuttles in der Abfahrtszeile zu sehen. Die Abfahrtsstelle ist immer ein Bahnhof.


Weitere Informationen:

Internet: www.bahnhofshuttle.at
E-Mail: office@bacher-reisen.at
Tel: +43 4246 30720
Hotline +43 4242 42000 24 (08.00 Uhr bis 20.00 Uhr)

Gefördert wird dieses Projekt unter anderem vom Lebensministerium, vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfond, von „Klimaaktiv mobil“ und vom Land Kärnten.

Millstätter See: An Wochenenden [01.09.]

Millstätter See: Postbusse auch an Wochenenden

[01.09.2017]

Seit 10. Juli 2017 verkehrt die Postbuslinie Spittal/Drau –Seeboden – Millstatt – Radenthein – Bad Kleinkirchheim in einem wesentlich dichteren Fahrplantakt.

So fahren die Busse von Montag bis Freitag in einem Stundentakt sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in einem Zwei-Stunden-Takt. Leider wurde diese wesentliche Verbesserung in der Öffentlichkeit kaum beworben.

Bessere Bewerbung ist notwendig

Als Interessenvertretung für die Fahrgäste von Bahn und Busappelliert „fahrgast kärnten“ an die Gemeinden, Ihre Bürger über diese Verbesserung des Busverkehrs in Ihrer Region zu informieren, damit dieses bessere Angebot von der Bevölkerung genutzt wird und auch nach dem Fahrplanwechsel am10.12.2017 bestehen bleibt.

Gailtal: Erste Bus-Erfahrungen [17.08.]

Gailtal: Erste Erfahrungen nach Umstellung auf Busse

[17.08.2017]

Im Dezember 2016 ging im oberen Gailtal zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen die Ära der Eisenbahn zu Ende (fahrgast kärnten berichtete mehrmals).


Nach einem halben Jahr hörte sich fahrgast kärnten bei Bewohnern um, die täglich vom Gailtal mit dem Bus und dann mit der Bahn nach Villach pendeln.

Vor allem der Stundentakt der Busse zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen wird äußerst positiv gesehen, denn dadurch hat sich die Mobilität sehr verbessert.

Für viele Pendler wurde es auch dadurch besser, dass die Busse direkt durch die Ortskerne fahren. Es wird auch positiv angemerkt, dass sich die Buslenker sehr um die Fahrgäste bemühen.

Es gibt aber auch kritische Anmerkungen, die sich bei gutem Willen, wie "fahrgast kärnten" hofft, bald beheben lassen.

Laut Fahrplan fährt man die Strecke Kötschach – Hermagor direkt ohne umsteigen mit einem Bus, aber es kommt sehr oft vor, dass man doch umsteigen muss.

Bei diversen Veranstaltungen zum Beispiel in Hermagor oder Kötschach muss der Bus naturgemäß eine andere Route fahren, da das Zentrum für den Verkehr gesperrt und zur Fußgängerzone wird. Aber die Bekanntgabe, wo die nächste Haltestelle ist und wie die Ausweichroute verläuft, sollte sich in Zukunft verbessern.

Ein weiterer Umstand, der sich leicht beheben lässt, ist jener, dass Busse öfters früher als angegeben von den Haltestellen abfahren. Dies sollte in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Bei etlichen Haltestellen fehlt die notwendige Infrastruktur wie z. B. Abfallbehälter, Sitzgelegenheiten, Überdachungen, Beleuchtung der Fahrpläne. Weiters stört die zu kleine Schrift der Fahrpläne, welche außerdem oftmals zu hoch angebracht sind.

Im Winter werden die Busse gleichzeitig auch als Schibusse geführt. Bei guter Schneelage und schönem Wetter sind Skifahrer, Schüler, Pendler und weitere Fahrgäste in einem Bus doch etwas zu viel.

Für Radfahrer kommt es angeblich darauf an, wann man fährt und welcher Buslenker gerade fährt, denn manche nehmen Radfahrer mit und andere wieder nicht. Hier sollte man auf jeden Fall zu einem gemeinsamen Nenner kommen, denn der Gailtalradweg wird auch international beworben. Alles in allem ist die Bewertung durch die Fahrgäste positiv und wenn man die kritischen Anmerkungen ernst nimmt, dann können diese bestimmt bald erledigt und der Bus im oberen Gailtal wird zu einem Erfolg werden.

Neues fahrgast-Magazin [12.07.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2017 (Juli - Oktober 2017)

[12.07.2017]

Das fahrgast-Magazin Nr. 2/2017 (Juli - Oktober 2017) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

Völkermarkt - Brückl - Launsdorf [21.03.]

Neue Buslinie Völkermarkt - Brückl - Launsdorf

[21.03.2017]

Am 3. April 2017 startet eine neue Buslinie an Werktagen außer Samstag mit einem annähernden Stundentakt vom Bahnhof Völkermarkt-Kühnsdorf (in Kühnsdorf) über Völkermarkt Busbahnhof, Mittertrixen und Brückl zum Bahnhof Launsdorf-Hochosterwitz.

Damit verbindet diese Buslinie zwei Bahnlinien:

im Bahnhof Launsdorf-Hochosterwitz:
Die im Stundentakt verkehrende S-Bahnlinie S1 in Richtung Treibach-Althofen und Friesach
bzw. in Richtung St. Veit/Glan

im Bahnhof Völkermarkt-Kühnsdorf:
Die im Stundentakt verkehrenden Bahnlinie Klagenfurt - Grafenstein - Völkermarkt-Kühnsdorf - Bleiburg - St. Paul im Lavanttal.

Lärm reduzieren - aber richtig! [13.03.]

Güterzuglärm reduzieren – aber richtig!

[13.03.2017]

Güterzüge erzeugen Lärm. Personenbefördernde Züge, wie etwa die äußerst erfolgreiche S-Bahn, aber auch Schnellzüge ("Railjet") sind sehr leise und daher kein Lärmproblem.

Folgt man den Zahlen der Bürgerinitiativen und der ÖBB, so wird sich die Zahl der täglichen Güterzüge zwischen Klagenfurt und Villach nach Inbetriebnahme der Koralmbahn von derzeit 80 auf etwa 100 erhöhen. Hier von einer Lawine oder einem Inferno zu sprechen ist also wohl stark übertrieben. Auch die Ost-Euphorie der Wirtschaft ist bekanntlich gedämpft.

"fahrgast kärnten" befürwortet zusätzlichen Lärmschutz. Dieser muss aber nicht unbedingt an der Strecke erfolgen.

Das deutsche Verkehrsministerium betreibt massiv das Verbot alter Güterwaggons und den Einsatz neuer, lärmarmer Wagen, vor allem mit leiseren Bremsen bis 2020. Da die Wagen in ganz Europa fahren hilft das auch uns.

Zusätzlich weisen Fachleute auf Grenzen der Kapazität (Durchlässigkeit) der Koralmbahn hin:

Die Kapazität sinkt, wenn Züge mit stark unterschiedlichen Geschwindigkeiten „hintereinander“ fahren müssen, wie dies eben auf einer zweigleisigen Strecke der Fall ist (Graz – Klagenfurt: "Railjet" mit 200 - 230 km/h, Güterzüge mit 100 km/h).

Da ein "Railjet"-Stundentakt Graz – Klagenfurt – Villach – Salzburg geplant ist (übrigens eine Verdoppelung zum derzeitigen Angebot), können dazwischen nicht viele Güterzüge fahren. Dazu kommt die schon derzeit starke Auslastung der Zulaufstrecke Bruck – Graz durch S-Bahn und Regionalverkehr. Wer das Murtal dort kennt weiß, dass an einen 3- oder gar 4-gleisigen Ausbau nicht zu denken ist.

Fazit:

Die Koralmbahn wird für Kärnten und die Steiermark im Personen-Schnellverkehr massive Verbesserungen, im Güterverkehr wohl Zunahmen, aber keinesfalls eine „Lawine“ bringen. Lärmschutz ist notwendig, ein Alarmismus ist aber nicht angebracht.  

Neues fahrgast-Magazin [16.01.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2017 (Jänner - Mai 2017)

[16.01.2017]

Das fahrgast-Magazin Nr. 1/2017 (Jänner - Mai 2017) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

Analyse des Bahnfahrplans 2017 [06.12.]

Analyse des neuen Bahn-Fahrplans 2017

[06.12.2016]

Alljährlich findet der europäische Fahrplanwechsel am 2. Sonntag im Dezember statt (heuer der 11.12.2016). „fahrgast kärnten“ informiert über die für unser Bundesland relevanten Änderungen, die sich mit diesem Datum ergeben.

Änderungen im Fernverkehr 

Wien– Klagenfurt – Villach (Südbahn):

Auf der Südbahnstrecke verkehren zusätzlich die Züge D 737 (Wien Hbf. ab 13.25 Uhr) und D 739 (Wien Hbf. ab 19.25 Uhr) an Freitagen nach Villach. In Wochen, in welchen es zu einem verlängerten Wochenende kommt, verkehren diese beiden Züge am Tag vor dem ersten Feiertag (z.B. am 05.01.2017 statt am Feiertag 06.01.2017).

In der Gegenrichtung verkehren zusätzliche Züge D 738 (Villach Hbf. ab 14.14 Uhr),D 730 (Villach Hbf. ab 16.14 Uhr) und D 732 (Villach Hbf. ab 18.14 Uhr) an Sonntagen nach Wien - an verlängerten Wochenenden am darauffolgenden Feiertag (z.B.: am Feiertag, Montag, der 26.12.2016, statt am Sonntag, den 25.12.2016).

Klagenfurt – Villach – Salzburg (Tauernbahn):

Auf der Tauernbahn verkehrt neu das Zugpaar EN (Nightjet) 294 / 295 zwischen Villach Hbf. und München Hbf. Diese Züge bestehen aus mehreren Zugteilen, welche in Villach Hbf. geteilt/vereinigt werden und nach Venedig, Rom und Mailand weitergeführt werden bzw. aus diesen Städten zugeführt werden.

Im Bereich der Strecke Villach Hbf.und Salzburg Hbf. verkehrt EN 294 ab Villach Hbf. um 04.00 Uhr und erreicht Salzburg Hbf. um 06.15 Uhr. In der Gegenrichtung verkehrt EN 295 ab Salzburg Hbf. um 22.02 Uhr und erreicht Villach Hbf. um 00.19 Uhr.

Des weiteren kommt es auf der Tauernbahn zum vermehrten Einsatz von Railjet-Garnituren. Dadurch hat man bei einigen Verbindungen in Salzburg Hbf. die Möglichkeit direkt in Richtung Linz Hbf., St. Pölten Hbf. und Wien Hbf. zu reisen.

Beim Zugpaar EN 236 / 237 entfällt der Aufenthalt im Bahnhof Spittal-Millstättersee.

Änderungen im Nah- und Regionalverkehr Kärnten

S3: Weizelsdorf-Klagenfurt (Strecke 660):

Auf dieser S-Bahn Linie werden am Morgen drei zusätzliche Züge von Klagenfurt Hbf. nach Weizelsdorf geführt, sowie zwei zusätzliche Züge in der Gegenrichtung. Der Abschnitt zwischen Weizelsdorf und Rosenbach, auf welchem ohnedies nur noch ein einziger Zug verkehrte, wird eingestellt.

S4: Villach – Arnoldstein – Hermagor (Strecke 670):

Auf dieser Strecke verkehren ab dem Fahrplanwechsel die Züge als S-Bahn und im Taktfahrplan.

An Werktagen außer Samstag verkehren diese stündlich ab Villach Hbf. von 5.15 Uhr bis 21.15 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt die erste S-Bahn um =6.15 Uhr und ab 07.15 Uhr verkehren die Züge alle zwei Stunden bis 21.15 Uhr.

In der Gegenrichtung verkehren die S-Bahnen an Werktagen außer Samstag stündlich ab Hermagor von 06.42 Uhr bis 21.42 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen alle zwei Stunden von 05.42 Uhr bis 19.42 Uhr sowie um 20.42 Uhr.

Der Zugverkehr zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen wird eingestellt und durch einen zum Taktverkehr der S-Bahn passenden Autobusverkehr ersetzt.

Beiden grenzüberschreitenden „Micotra-Zügen“ nach Italien (Villach – Tarvis –Udine) gibt es einen neuen Aufenthalt in Fürnitz, wohingegen jener in Thörl-Maglern entfällt.

Klagenfurt Hbf. – Völkermarkt-Kühnsdorf – St. Paul – Wolfsberg – Bad St. Leonhard (Strecke 620):

Auf dieser Strecke kommt es zur Führung von sieben zusätzlichen Zugpaaren im Abschnitt Klagenfurt Hbf. und Völkermarkt-Kühnsdorf. Diese Züge verkehren an Werktagen außer Samstag in den Morgenstunden bzw. ab dem frühen Nachmittag.

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen gibt es neue Regionalzüge von Wolfsberg nach Klagenfurt Hbf. An Sonn- und Feiertagen verkehren zusätzlich ab Wolfsberg Regionalzüge um 16.05 Uhr und 17.50 Uhr nach Klagenfurt Hbf.

Von Klagenfurt Hbf. nach Wolfsberg gibt es an Samstagen, Sonn- und Feiertagen einen neuen Regionalzug mit der Abfahrtszeit um 17.43 Uhr.

Ab 6. März wird der Streckenabschnitt zwischen Bad St. Leonhard – Wolfsberg - St. Paul wegen Bauarbeiten bis zum Ende der kommenden Fahrplanperiode am 09.12.2017 komplett gesperrt. Für diesen Zeitraum wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Resümee von "fahrgast kärnten": 

Die im Fernverkehr neu angebotene Tagesrandverbindung zwischen Villach Hbf. und Salzburg Hbf. sowie die zusätzlichen Wochenend-Verstärkerzüge von und nach Wien Hbf. sind eine erfreuliche Angebotserweiterung.

Ob der Einsatz der Railjet-Garniturenauf der Tauernbahn eine Verbesserung des Reisekomforts darstellt überlassen wir jedem unserer Leser selbst.

Im Nahverkehr sind die Einführung der S-Bahn im Abschnitt zwischen Villach Hbf. und Hermagor sowie die zusätzlichen Angebote der S 3 und auf der Strecke 620 (Lavanttalbahn) positiv zu bewerten.

Nicht unerwähnt sollte auch dieTatsache bleiben, dass es ab dem Fahrplanwechsel an Samstagen, Sonn- und Feiertagen wieder zu und von allen Zügen der S1 in Friesach einen Anschluss in und aus der Steiermark gibt.

Wenig erfreulich ist die Einstellung des Schienenverkehrs zwischen Kötschach-Mauthen und Hermagor sowie zwischen Rosenbach und Weizelsdorf.

Der Vorstand von „fahrgast kärnten“ hat sich, nach langen Überlegungen und unter Erwägung der infrastrukturellen Baumaßnahmen im Bahnverkehr, welche in den kommenden Jahren in unserem Bundesland getätigt werden, sowie der Tatsache, dass die Gailtalbahn nach Auslaufen des Verkehrsdienstevertrages im Jahr 2020 ohnehin im gesamten Streckenabschnitt Arnoldstein – Hermagor - Kötschach-Mauthen eingestellt worden wäre, mehrheitlich dazu entschlossen, dem Maßnahmenpaket des Landes Kärnten positiv gegenüber zu stehen.

Absolut verbesserungswürdig ist jedoch zu manchen Zeiten der Anschluss vom Nahverkehr zum Fernverkehr und umgekehrt.

Wünschenswert wäre es,würden an Werktagen außer Samstag die Züge der S1 auch am Vormittag durchgehend halbstündlich im Abschnitt Villach - Klagenfurt - St. Veit/Glan verkehren.

An Sonn- und Feiertagen stellt der derzeitige Zweistundentakt auf der S1 im Abschnitt Friesach – St. Veit/Glan – Klagenfurt – Villach – Spittal-Millstättersee ein für dieses Gebiet nur sehr spärliches Angebot dar. Daher wäre in diesem Abschnitt ein Stundentakt anzustreben.

Diese beiden Taktverdichtungen würden ganz sicher zu einer weiteren Steigerung der Fahrgastzahlen auf der S1 führen.

fahrgast kärnten“ hofft, dass die Leserinnen und Leser dieses Berichts auch im Fahrplanjahr 2017 das für sie richtige Fahrplanangebot finden.

Gailtal-Busse: Keine Auskunft [18.12.]

Gailtal-Busse: Mangelhafte Information der Reisenden

[14.12.2016, 18.12.2016]

Die Information über die am 11.12.2016 erfolgte Umstellung des Bahnverkehrs im oberen Gailtal auf Busbedienung erfolgte leider nicht so reibungsfrei wie erhofft.

Selbst eine Woche nach der Umstellung liefert die österreichweite ÖBB-Fahrplanauskunft „Scotty“ im Internet und auch die telefonische ÖBB-Fahrplanauskunft überhaupt keine Informationen über die Busfahrpläne im oberen Gailtal. 

Überdies befindet sich an keiner Bahnstation zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen ein Hinweis auf die Umstellung auf Busbetrieb.

Auskunft startet erst am 23.12.2016


Wie die Grafik zeigt, informiert die ÖBB-Homepage derzeit darüber, dass die
die Fahrplanauskunft und der Fahrscheinverkauf erst am 23. Dezember 2016 starten werden.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ wäre es für eine derart gravierende Umstellung des
öffentlichen Verkehrs unumgänglich, eine umfassende und rechtzeitige Information
für die Kunden bereit zu stellen. 

Es ist es aus Kundensicht unverständlich, dass die Fahrplanauskunft erst mit zwei Wochen Verspätung starten wird.

Fahrplan 2017 - Kärnten [08.11.]

ÖBB-Fahrplanänderungen in Kärnten

[08.11.2016]

Am 11. Dezember 2016 erfolgt der jährliche, europaweite Fahrplanwechsel.

Die folgende Grafik zeigt die Änderungen in Kärnten.


Gailtal: Busse und neue S-Bahn [16.08.]

Gailtal: Busse und neue S-Bahn S4

[16.08.2016]

Am 11.12.2016 wird der Öffentliche Verkehr im Gailtal neu gestaltet. Zwischen Villach und Hermagor wird die neue S-Bahn S4 im Stundentakt von 06.00 bis 22.00 Uhr verkehren, und im oberen Gailtal (Hermagor – Kötschach-Mauthen) werden die Züge auf Busse im Stundentakt umgestellt.

fahrgast kärnten steht drohenden Einstellungen von Bahn- und Buslinien ablehnend gegenüber und hat sich in der Vergangenheit nicht gescheut, gegen derartige Planungen auch in die Öffentlichkeit zu gehen.

Einstellung der gesamten Gailtalbahn drohte

Für die Gailtalbahn Arnoldstein – Kötschach-Mauthen besteht ein Verkehrsdienstvertrag des Landes mit den ÖBB, der den Betrieb um jährlich ca. € 500.000,- sichert und der im Jahr 2020 endgültig ausläuft.

Aufgrund der bekannten Finanzmisere sieht sich das Land nicht in der Lage, den Vertrag zu erneuern, was zwangsläufig die Einstellung der Gesamtstrecke zur Folge hätte, wenn sich nicht andere Zahler (z.B. die Gemeinden) finden würden. Letzteres ist jedoch sehr unwahrscheinlich.

Schienen-Infrastrukturpaket

Das Mitte Dezember 2015 von der Kärntner Landesregierung beschlossene Paket sieht einerseits die Auflassung der Teilstrecke Hermagor – Kötschach-Mauthen und der Strecke Weizelsdorf – Rosenbach vor, im Gegenzug aber die Intensivierung in Form von S-Bahnen und Elektrifizierung auf den verbleibenden Teilstrecken Arnoldstein – Hermagor bzw. Klagenfurt – Weizelsdorf.

Hermagor – Kötschach-Mauthen: Busse

Bereits mit 11.12.2016 wird der obere Abschnitt der Gailtalbahn (Hermagor – Kötschach-Mauthen) auf Busbedienung umgestellt. Letzteres ist aufgrund der sinkenden (Schüler-) Fahrgastzahlen um ein Vielfaches günstiger als die Weiterführung auf der Schiene.

Laut Konzeptvorstellung sollen an Werktagen (Montag bis Freitag) Busse im Stundentakt zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen jeweils als Anschluss zur/von der neuen S-Bahn S4 verkehren. Ebenfalls im Stundentakt sollen Busse zwischen Kötschach-Mauthen und Oberdrauburg fahren, mit Anschluss an die dortige S-Bahn S1 in Richtung Lienz und Spittal-Millstättersee.

Die Anschlüsse in Kötschach-Mauthen in Richtung Würmlach und Lesachtal sollen ebenfalls wesentlich verbessert werden, sowie das Gitschtal von Hermagor aus eingebunden werden, nach Möglichkeit bis zum Weißensee und zum Bahnhof Greifenburg.

Über das Fahrplanangebot der Busse an Wochenenden lagen bei Redaktionsschluss noch keine Informationen vor.

Die Nachteile durch vermehrtes Umsteigen oder für den Gailtalradweg sind uns bewusst. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Tourismuswirtschaft kärntenweit (etwa im Gegensatz zu Osttirol) keinerlei Beitrag zum Radtransport auf der Schiene leistet.


Viele Verbesserungen für Kärnten

Auf der anderen Seite enthält das Paket eine Vielzahl von dringend notwendigen Verbesserungsmaßnahmen an der Infrastruktur.

So sollen die letzten Dieselstrecken der Bahn elektrifiziert, die S-Bahn ausgebaut (auch Klagenfurt – Bleiburg/Wolfsberg), sowie wichtige Tourismusbahnhöfe am Wörthersee (Velden, Pörtschach und Krumpendorf) barrierefrei gemacht werden.

Durch die verbesserte Infrastruktur und die damit erhöhte Frequenz werden modernere Fahrzeuge notwendig werden.

Villach – Hermagor: Neue S-Bahn S4

Ebenfalls im Dezember 2016 startet im unteren Abschnitt der Gailtalbahn (Arnoldstein - Hermagor) die S-Bahnlinie S4 mit Stundentakt von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Bis zum Jahr 2019 soll die S4 elektrifiziert sein, sollen alle Bahnstationen barrierefrei modernisiert und der Bahnhof Hermagor umgebaut sein.

Beschleunigung der S-Bahn ist nötig

Die Auflassung technisch ungesicherter Eisenbahnkreuzungen zwischen Hermagor und Arnoldstein im Zuge der Elektrifizierung ist ein Teil von Beschleunigungsmaßnahmen.

Es sind jedoch zusätzliche Beschleunigungsmaßnahmen durch Streckenbegradigungen vor allem im Bereich Schütt zwischen Arnoldstein und Nötsch, aber auch im Bereich St. Stefan – Presseggersee für eine konkurrenzfähige Fahrzeit der neuen S-Bahn zu setzen.

Kärntenweit überwiegen die Vorteile

fahrgast kärnten hat dieses Gesamtpaket genau geprüft und ist zum Ergebnis gekommen, dass kärntenweit die Vorteile des Pakets die Nachteile erheblich überwiegen. So werden innerhalb der nächsten vier Jahre insgesamt 60 Mio. Euro von ÖBB und Land investiert.

fahrgast kärnten wird sich aber massiv dafür einsetzen, dass die ÖV-Anschlüsse für die Bereiche oberes Gailtal, Feistritz im Rosental und St. Jakob im Rosental keinesfalls verschlechtert werden und es auch zu keiner tariflichen Verschlechterung gegenüber dem Bahnverkehr kommen soll („ÖBB-Vorteilscard-Classic", Familienermäßigung).

Publikumsdiskussionen im Gailtal

Das neue Konzept für den Öffentlichen Verkehr im oberen Gailtal wurde in Kirchbach, Dellach im Gailtal und Kötschach unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung vorgestellt.

Weiters lud das Magazin „Meine Freizeit, Magazin für Wohnen & Leben in Kärnten & Osttirol" am 15.06.2016 zu einer Diskussion zum Thema „Mobilität am Land" in die Bezirkshauptmannschaft Hermagor ein.

Großes Interesse der Region

Die Region „Gailtal - Gitschtal - Lesachtal" zeigte sich als Modellregion sehr an der Weiterentwicklung des Verkehrs in einer Zusammenarbeit der großen öffentlichen Anbieter mit der regionalen Wirtschaft und dem Tourismus interessiert.

Car-Sharing und Elektromobilität

Der Stromunternehmer Wilfried Klauss („Alpe Adria Energie") und der Inhaber des Autohauses Patterer starten beginnend in der Region Weißensee ein Modell von Car-Sharing und Elektromobilität.

Bus-Takt für acht Jahre

Bei den Veranstaltungen zeigte sich, dass die Verantwortlichen grundsätzlich positiv zum neuen Konzept stehen, wobei LR Holub versicherte, dass auf den Hauptlinien von Montag bis Freitag ein Bus-Stundentakt für zumindest acht Jahre vertraglich abgesichert ist.

Weiters forderte der Bürgermeister des Lesachtales die Durchbindung des Stundentaktes.

Über eine allfällige (touristische) Nutzung der dann aufgelassenen Bahntrasse Hermagor – Kötschach soll laut LR Holub eine eigene Besprechung mit den Touristikern stattfinden.

"fahrgast kärnten" fordert Beschleunigung

Bei den Veranstaltungen in Kötschach und Hermagor war fahrgast kärnten vor Ort und deponierte u.a. folgende Forderungen:

Tarifmaßnahmen für die „ÖBB-Vorteilscard-Classic", die derzeit nur für Bahn-, nicht aber für Busfahrten ca. 50% Ermäßigung bietet.

Einheitliche Familienermäßigung bei Bahn- und Busfahrten. Derzeit zahlen Familien für Busfahrten (abhängig von der Familiengröße) bis zu dreimal mehr als für Bahnfahrten.

Sitzplatz-Kapazitäten in den Bussen in ausreichendem Ausmaß, auch während des Schülerverkehrs.

Streckenbegradigungen der neuen S-Bahn Hermagor – Villach (wie oben beschrieben).

Eine öffentlichkeitswirksame Vorstellung des neuen Konzeptes.

Neues fahrgast-Magazin [01.08.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2016 (Juli - Oktober 2016)

[01.08.2016]

Das fahrgast-Magazin Nr. 1/2016 (Juli - Oktober 2016) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

NIGHTline auf der S1 und S2 [25.07.]

Mit der NIGHTline sicher durch die Nacht

[25.07.2016]

Die S-Bahn in Kärnten ist auch heuer wieder in der Nacht unterwegs.

An den Wochenenden verkehren vom 2. Juli bis 11. September 2016 zusätzliche NIGHTline-Schnellbahnen bis 03.00 Uhr auf der S1 (Spittal - Villach - Klagenfurt - St. Veit/Glan) und auf der S2 zwischen Feldkirchen, Villach und Faakersee.

Während des Villacher Kirchtages verkehren die NIGHTline-Züge auch vom 03.08. bis 05.08.2016.

fahrgast kärnten begrüßt dieses Angebot, welches in den vergangenen Jahren bestens angenommen wurde.

Weitere Informationen:

ÖBB-Callcenter: Tel. 05-1717

Das neue Buskonzept im Gailtal [05.03.]

Oberes Gailtal: Das neue Buskonzept

[05.03.2016]

Das neue Konzept für den öffentlichen Verkehr im oberen Gailtal wurde in den vergangenen Tagen im Rahmen von Podiumsdiskussionen in Kirchbach, Dellach im Gailtal und Kötschach-Mauthen unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung vorgestellt ( Position zum neuen Konzept).

An der Veranstaltung in Kötschach-Mauthen nahmen auch Vertreter von „fahrgast kärnten“ teil und wiesen in Ihren Stellungnahmen unter anderem auf folgende Punkte hin:

Tarifmaßnahmen für Fahrgäste mit der „ÖBB-Vorteilscard-Classic“ sind notwendig, weil diese nur für Bahnfahrten aber nicht für Busfahrten ca. 50 % Ermäßigung bietet. In diesem Sinne erfolgte am Ende der Veranstaltung die Zusage, dass in der "Modellregion oberes Gailtal" ab Dezember 2016 Normalfahrscheine für Einzelfahrten generell (also auch für Linienbusfahrten) zum ermäßigten "Sparpreis" des "Verkehrsverbundes Kärnten" verkauft werden.

Die Familienermäßigung des "Verkehrsverbundes Kärnten" ist an die österreichweite Familienermäßigung für Bahnfahrten anzugleichen. Derzeit zahlen Familien für Busfahrten (abhängig von der Familiengröße) bis zu dreimal mehr als für Bahnfahrten, und somit auch wesentlich mehr als in anderen Bundesländern

Ausreichende Sitzplatz-Kapazitäten der Busse, auch zu den Zeiten des Schülerverkehrs. Bei einer Befragung von "fahrgast kärnten" bei Schülern im Zug stellte sich als größte Sorge bei einer Umstellung auf Busbedienung die Befürchtung heraus, stehend in vollen Bussen transportiert zu werden.

Streckenbegradigungen der neuen S-Bahn Hermagor – Villach vor allem im Bereich Schütt zwischen Arnoldstein und Nötsch, aber auch im Bereich St. Stefan – Presseggersee würden eine zusätzliche Beschleunigung der Bahn bewirken, damit diese eine konkurrenzfähige Fahrzeit zum Autoverkehr erhält - dies zusätzlich zu der im Rahmen der Elektrifizierung der S-Bahn ohnedies angedachten Beschleunigung u. a. durch die Auflassung von zahlreichen Eisenbahnkreuzungen.

Rohkonzept des neuen Busverkehrs im oberen Gailtal:

Bei den Podiumsdiskussionen wurde ein Rohkonzept des neuen Busverkehrs präsentiert, welches mit dem folgenden Link zum Download bereit steht.

Gailtal oberes Rohkonzept

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Icon Fax +43 463 46269