fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Kärnten


Fahrpläne 2012 als Download [25.01.]

Fahrpläne 2012 als Download

BAHN-Fahrpläne: 
    

184_220_klagenfurt_spittal_salzburg.pdf

178_221_villach_rosenbach.pdf

179_223_spittal_lienz.pdf

180_601_s1_friesach_klagenfurt_villach_spittal.pdf

181_620_klagenfurt_wolfsberg.pdf

182_650_s2_villach_feldkirchen_stveit.pdf

183_660_s3_klagenfurt_weizelsdorf.pdf

 

BUS-Fahrpläne:

Die Fahrpläne aller Kärntner Buslinien, inkl. privater Buslinien, sind auf der Homepage der "Kärntner Linien" (Verkehrsverbund Kärnten GmbH) als Download abrufbar.

Buslinien - Oberkärnten:  -->  http://www.kaerntner-linien.at/index.php?i_ca_id=287

Buslinien - Unterkärnten: -->  http://www.kaerntner-linien.at/index.php?i_ca_id=288

 

 

 



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Fahrplan 2012: "fahrgast"-Analyse [08.12.]

ÖBB-Fahrplan 2012: "fahrgast"-Analyse für Kärnten

Am kommenden Sonntag, den 11.12.2011, tritt der neue Fahrplan 2011/2012 in Kraft. fahrgast kärnten gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen im Nah- und Fernverkehr.

Fernverkehr

Aufgrund der Bauarbeiten an der Draubrücke in Villach werden die Kurswagen von und nach Zagreb dem EC 1112/ 1113 im Bahnhof Spittal-Millstättersee beigegeben bzw. abgehängt. Der EN 1036 und der EN 1198 werden im Bahnhof Spittal-Millstättersee vereint. In der Gegenrichtung werden der EN 1137 und der EN 1199 im Bahnhof Spittal-Millstättersee getrennt.

Alle übrigen bisher nach Slowenien bestehenden Kurswagenverbindungen werden bis zur Beendigung der Bauarbeiten am 09.06.2012 gestrichen und durch Anschlusszüge ersetzt.

Der ÖBB IC 535 verkehrt nur noch zwischen Wien-Meidling und Villach Hbf. (an 16.45 Uhr). In der Gegenrichtung wird der ÖBB IC 534 nur zwischen Villach Hbf. (ab 07.16 Uhr) und Wien-Meidling geführt. Zwischen Villach Hbf. und Lienz verkehrt ersatzweise das D-Zugpaar 734/735 im Anschluss bzw. als Anschluss zu dem angeführten IC-Zugpaar.

Beim EC 110 (Klagenfurt ab 16.43 Uhr) entfällt der Aufenthalt im Bahnhof Föderlach.

Nahverkehr

Neue S-Bahnlinie S2: St. Veit/Glan - Feldkirchen - Villach - Rosenbach

Die gravierendste Änderung und aus fahrgast-Sicht besonders erfreuliche ist die Inbetriebnahme der Schnellbahn-Linie S2, welche von St.Veit an der Glan über Feldkirchen in Kärnten und Villach Hbf. nach Rosenbach führt. Die Züge auf dieser S-Bahn-Linie verkehren zwischen St. Veit an der Glan und Feldkirchen in einem 2- Stundentakt, zwischen Villach Hbf. und Feldkirchen im Stundentakt und zwischen Villach Hbf. und Rosenbach in einem Stundentakt zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr. Die Angaben der Taktintervalle beziehen sich auf Werktage von Montag bis Freitag.

S-Bahnlinie S1:

Auf der S1 von Spittal-Millstättersee nach Friesach über Villach Hbf. und Klagenfurt Hbf. gibt es einen Stundentakt, welcher zwischen Villach Hbf. und St. Veit an der Glan zwischen 11:00 Uhr und 20:00 Uhr auf einen Halbstundentakt verdichtet wird.

Abends verkehren die S-Bahnen um 30 Minuten versetzt von Villach Hbf. in Richtung Friesach ab 19:20 Uhr bis 22:20 Uhr im Stundentakt. Die letzte S-Bahn von Villach Hbf. nach St.Veit an der Glan und Klagenfurt bleibt mit der Abfahrtszeit um 23:50 Uhr unverändert. Im Frühverkehr gibt es an Werktagen eine neue S-Bahn-Verbindung von Klagenfurt Hbf. (ab 07:27 Uhr) nach Villach Hbf.

Der REX 1563 (Sillian – Klagenfurt) wird von Klagenfurt Hbf. (ab 08:17 Uhr) bis St. Veit an der Glan verlängert und verkehrt täglich.

Neuer Bahnsteig 8 in Villach Hbf:

Alle Züge in/aus Richtung Rosenbach-Slowenien und Arnoldstein - Kötschach-Mauthen fahren bis zum Ende der Bauarbeiten an der Draubrücke auf Bahnsteig 8, was beim Umsteigen einen längeren Fußweg bedeutet.

Bundesländergrenzen:

Leider folgt man nun auch auf der Südbahn der Unsitte, Bundesländergrenzen aufzuziehen. So wird es an Samstagen, Sonn- und Feiertagen beinahe keine Züge im Regionalverkehr zwischen Friesach und Neumarkt in der Steiermark geben. Dies hätte beinahe dazu geführt, dass an Sonntagen Schüler aus dem Raum Neumarkt und Mariahof, welche als Wochenpendler zu ihrem Schulort nach Klagenfurt reisen, keine Fahrmöglichkeit mehr gehabt hätten. Dieser Umstand konnte, auch durch Interventionen von fahrgast kärnten, verhindert werden und so gibt es nun doch auch Sonntagabends eine Reisemöglichkeit zwischen Neumarkt und Friesach. Im amtlichen Kursbuch ist diese Änderung nicht berücksichtigt, da diese Schwachstelle erst vor wenigen Tagen behoben wurde.

Wolfsberg - Zeltweg:

Das Fahrplanbild 620 beinhaltete bisher die Strecke Klagenfurt – Wolfsberg – Zeltweg und beschränkt sich nunmehr auf den Abschnitt zwischen Klagenfurt Hbf und Bad St. Leonhard. Für Verbindungen weiter in Richtung Zeltweg gibt es einen Verweis auf Busverbindungen, welche im Internet abrufbar sind. Nicht eindeutig geklärt werden konnte, ob diese Busse als Schienenersatzverkehr verkehren oder als Busse der Postbuslinie Wolfsberg – Zeltweg geführt werden. Sollte Zweiteres der Fall sein, tritt für etliche Benützer eine erhebliche Verteuerung beim Erwerb ihres Fahrausweises in Kraft.

Neue Bahn-Haltestellen "Lienz-Peggetz" und "Wolfsberg-Preding":

Im Stadtgebiet von Wolfsberg wurde bereits Mitte November die neue Haltestelle Wolfsberg-Reding in Betrieb genommen und jene Priel aufgelassen.

Auf der Strecke von Spittal-Millstättersee nach Lienz wird mit Fahrplanwechsel die im Stadtgebiet von Lienz gelegene und neu errichtete Haltestelle Lienz-Peggetz in Betrieb genommen.
Bei allen übrigen Strecken im Nahverkehr gibt es keine großen Veränderungen. Die Fahrpläne bleiben bis auf Änderungen im Minutenbereich unverändert.

"fahrgast"-Resümee: Erfreulicher Aufwärtstrend

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass der Fahrplan 2011/2012 doch deutlich mehr positive Veränderungen (Inbetriebnahme der S2), als solche negativer Art aufweist.

Erfreulicherweise ist in unserem Bundesland in den letzten Jahren ein deutlicher Aufwärtstrend im öffentlichen Nahverkehr festzustellen, wofür an dieser Stelle auch einmal den hierfür Verantwortlichen sowohl aus Politik, als auch derer im Unternehmen ÖBB zu danken ist.

 



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S-Bahnen: Fahrplan 2012 [03.11.]

Bahn-Fahrplan 2012: Vorschau

Am 11. Dezember 2011 tritt der neue "ÖBB-Fahrplan 2012" in Kraft.

Es sind zwar noch keine Kursbuch-Fahrpläne der einzelnen Linien veröffentlicht, jedoch können auf der ÖBB-Homepage Fahrplan-Abfragen für den neuen Fahrplan bereits getätigt werden.

Neuer Stand vom 01.11.2011 (siehen unten):
--> Fahrpläne "Villach - Feldkirchen" und "St. Veit/Glan - Feldkirchen"


--> Direkt-Link: Zusammenfassung der Änderungen

152_Uebersicht_Oesterreich_-_Fernverkehr.pdf




Fahrpläne für Kärnten

Nachfolgend finden Sie mit Hilfe der ÖBB-Fahrplanauskunft zusammen gestellte "Fahrplanhefte" für einige wichtige Relationen in Kärnten.

Mit dem folgenden Direkt-Link gelangt man zur ÖBB-Fahrplanauskunft, welche die Erstellung von eigenen "Fahrplanheften" für gewünschte Relationen ermöglicht.

 --> Link zur Erstellung eines "Fahrplanheftes"

   

140_2012_klagenfurt_bleiburg.pdf

143_2012_klagenfurt_villach.pdf

146_2012_spittal_mallnitz.pdf

149_2012_villach_koetschach.pdf

141_2012_klagenfurt_friesach.pdf

144_2012_klagenfurt_wolfsberg.pdf

  156_2012_villach_feldkirchen.pdf   ... neuer Stand von 01.11.2011

150_2012_villach_rosenbach.pdf

  155_2012_feldkirchen_st_veit.pdf   ... neuer Standt vom 01.11.2011

142_2012_klagenfurt_st_veit.pdf

145_2012_spittal_lienz.pdf

148_2012_villach_hermagor.pdf

151_2012_villach_spittal.pdf

  153_2012_klagenfurt_weizelsdorf.pdf

 



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Neues "fahrgast"-Magazin [22.09.]

Das neue Magazin von "fahrgast kärnten" ist soeben erschienen, diesmal als Sonderausgabe mit dem Titel "Vision einer Stadt-Regionalbahn für Klagenfurt".


Download:  -->  130_zeitung_2011_3_gesamt_web.pdf 

 

--> Information zum fahrgast-Magazin

 



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Start der S-Bahn in das Rosental [17.07.]

Start der S-Bahn in das Rosental


Am 1. August startet die neue S-Bahnlinie S3 Klagenfurt - Weizelsdorf. Damit erhalten Pendler aus dem Süden der Landeshauptstadt ein attraktives Angebot zum Umstieg vom Auto.

Die vierspurige Rosentaler Straße als südliche Einfallstraße von Klagenfurt ist vor allem zu Zeiten des Berufsverkehrs morgens und abends von Staus geprägt, so dass sich die parallel verlaufende Bahn als staufreie Alternative anbietet.

S-Bahn als Teilstrecke der Rosentalbahn

Die Rosentalbahn führt von Klagenfurt über Maria Rain, Weizelsdorf und Feistritz/Rosental nach Rosenbach. In Weizelsdorf zweigt eine Nostalgiebahnstrecke nach Ferlach ab.

Der Abschnitt Klagenfurt - Maria Rain - Weizelsdorf wird ab 1. August 2011 zur S-Bahnlinie S3 aufgewertet. Die Züge werden von Montag bis Freitag (wenn Werktag) im Stundentakt (morgens im Halbstunden-Takt) verkehren.

Auf der Gesamtstrecke verbleibt der stark ausgelastete Frühzug von Rosenbach nach Klagenfurt.

„S-Bahn-Bus"

Busse der ÖBB-Postbus GmbH werden im Stundentakt die Ost-West-Achse St. Jakob/Rosental - (Rosenbach) - Maria Elend - Feistritz/Rosental - Weizelsdorf - Ferlach bedienen. fahrgast kärnten könnte sich die Bezeichnung „S-Bahn-Bus" vorstellen, damit diese Buslinie mit der Fahrplanqualität einer S-Bahn in Zusammenhang mit der S3 gesehen wird.

Moderner Umsteigepunkt in Weizelsdorf

Im Bahnhof Weizelsdorf wird der Bereich direkt neben dem Gleis für die Busse asphaltiert, so dass ein rascher Wechsel Zug/Bus möglich sein wird. Gegenüber der bisherigen direkten Busverbindung Ferlach - Klagenfurt ist zwar in Weizelsdorf umzusteigen, doch wird die Fahrzeit bis Klagenfurt Hbf gleich sein. Den Fahrgästen wird jedoch ein wesentlich dichteres Fahrplanangebot zur Verfügung stehen, verbunden mit einer höheren Pünktlichkeit durch die staufreie Fahrt.

Zwei Frühbusse und zwei Abendbusse verkehren weiterhin direkt zwischen Klagenfurt und Ferlach.

Maria Rain, „Stadtbus Ferlach"

In Maria Rain wird ein stündlicher Busverkehr Ma. Rain – Hollenburg – Gaisach - Tschedram - Ma. Rain verkehren. Die Stehzeiten der Postbusse in Ferlach werden für zusätzliche Kurse als „Stadtbus Ferlach" genutzt, z. B. nach Dollich, Kappel, Unterbergen und Unterloibl.

Wochenende: Busverkehr

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird die S3 nicht verkehren und der derzeit bestehende Busverkehr beibehalten.

„Go-Mobil" in sechs Gemeinden

Im Einzugsbereich der S3 werden 6 Gemeinden durch das Anruftaxi „Go-Mobil" bedient, nämlich Ma. Rain, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf, Feistritz/Ros., Rosegg und St. Jakob.

Zukunft: Neue Bahnhaltestellen, Bahn nach Ferlach

Im fahrgast-Magazin Nr. 3/2008 wurden die Zukunftschancen einer S-Bahn in das Rosental angedacht, und fahrgast kärnten verknüpfte diese Vision mit neuen Bahn-Haltestellen in Lambichl (Pendlerverkehr aus Köttmannsdorf) und Schulzentrum Mössingerstraße in Klagenfurt. Weiters würde eine Revitalisierung der Bahnstrecke Weizelsdorf - Ferlach (ca. 7.600 Einwohner) einen zweiten wesentlichen Schub für die S-Bahn bringen.

fahrgast kärnten hofft auf intensive Nutzung

Es ist sehr zu wünschen, dass die neuen Angebote des öffentlichen Verkehrs (ÖV) im Rosental intensiv genutzt werden. Dass ein Trend zum ÖV möglich ist, zeigt die Entwicklung im Bahnverkehr Kärntens mit einer Steigerung von 44% im Zeitkartenbereich im Zeitraum von 2006 - 2011.

 

Grafik der Bahn- und Buslinien im Rosental:   -->    105_rosental_s3_grafik_jpg.jpg

 

Fahrplanbeispiel: Klagenfurt - Ferlach:     --> 106_klagenfurt_ferlach.pdf 

Fahrplanbeispiel: Ferlach - St. Jakob:       -->  107_st_jakob_ferlach_bus.pdf

 

 

 



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Neues Magazin 2/2011 erschienen [21.07.]

fahrgast-Magazin Nr. 2/2011 (Juli - September 2011)


Das neue Magazin von fahrgast kärnten erscheint am 19. Juli 2011.

--> Download: 104_zeitung_2011_2_gesamt_web.pdf


--> Information zum fahrgast-Magazin

 



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S-Bahn: "Nightline" in den Ferien [22.05.]

Nachtzüge in den Sommerferien
S-Bahn S1: Spittal - Villach - Klagenfurt - St. Veit/Glan

Am Samstag und Sonntag vom 08.07.2011 bis 11.09.2011

Die neue S-Bahn in Kärnten ist zukünftig auch in der Nacht unterwegs! Vom 08.07. bis einschließlich 11.09.2011 verkehren an den Wochenenden zusätzliche NIGHTline Schnellbahnen zwischen Spittal - Villach - Klagenfurt und St. Veit bis 02:45 Uhr und ermöglichen somit ein stressfreies und vor allem sicheres nachhause Kommen!

Fahrplan der NIGHTline Schnellbahnen:  --> 90_nightline_2011_fahrplan.pdf

Das ideale Angebot ist das ÖBB Einfach-Raus-Ticket:

  • Netzkarte für Kleingruppen bis zu fünf Personen
  • Gilt in allen Regional- und S-Bahnzügen in Kärnten
  • Gültig am gewählten Tag bis 3:00 Uhr des Folgetages.
  • Preis: 28,- Euro

So kommen Sie zu Ihrem Einfach-Raus-Ticket:

  • auf oebb.at
  • am Fahrkartenautomaten
  • an den ÖBB-Personenkassen
  • über das CallCenter 05-1717

Weitere Informationen:  --> ÖBB-Kärnten

 



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Vorträge der 2. Verkehrstagung [21.05.]

Erfolgreiche 2. Klagenfurter Verkehrstagung "Mobilität-Technik-Zukunft"

 

Am 4. und 5. Mai war die „HTL1-Lastenstraße“ in Klagenfurt Treffpunkt für internationale Experten auf dem Gebiet der Schienenfahrzeuge und des öffentlichen Verkehrs. Im Rahmen der 2. Klagenfurter Verkehrstagung „Mobilität – Technik - Zukunft“ wurde mit 15 Vorträgen von in- und ausländischen Fachleuten aus Industrie und Forschung über aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet des öffentlichen Verkehrs informiert.

Das Symposium beleuchtete zahlreiche Aspekte des öffentlichen Verkehrs von Hochgeschwindigkeits-Drehgestellen über Elektromobilität, Barrierefreiheit und Bahnstromversorgung bis hin zu „moderner Dampftraktion“.

Als Veranstalter wirkten:

--> HTL1-Lastenstraße (Höhere Technische Bundeslehranstalt 1) in Klagenfurt
--> „fahrgast kärnten“ , Interessenvertretung für den öffentlichen Verkehr
--> „Technicus", der Absolventenverband der HTLs in Klagenfurt.

 

 

Vorträge der Verkehrstagung:

 

Ein Teil der Vorträge wurde von den Rerenten zur Veröffentlichung im Internet freigegeben. Sie finden zum Download auf der Homepage der HTL1-Lastenstraße (www.htl1-klagenfurt.at).

 

--> Link zu den Vorträgen der Verkehrstagung

 

 

Fotos der Verkehrstagung:

 

Eine Auswahl der Fotos finden Sie auf der Homepage der HTL1-Lastenstraße (www.htl1-klagenfurt.at).

 

--> Link zu den Fotos der Verkehrstagung

 

 

Vorgeschichte

 

„Warum gibt es in mehreren Bundesländern Schienenfahrzeug-Tagungen, nicht aber in Kärnten?“ Diese Frage beschäftigte zwei Professoren der HTL1-Lastenstraße mit beruflichem „Eisenbahn-Hintergrund“, Dipl.-Ing. Wolfgang Kuchling, ehemals Produktmanager bei „Siemens Transportation Systems“, und Dr. Markus Lampersberger, vormals Projektleiter bei der „Jenbacher Transportsysteme AG“ und ehrenamtlich Obmann von „fahrgast kärnten“, einer Interessenvertretung für Bahn- und Busfahrgäste.

Aus der Überzeugung, dass auch Kärnten bereit für ein derartiges Symposium ist, fand im April 2009 die 1. Klagenfurter Verkehrstagung „Mobilität – Technik – Zukunft“ statt. Deren erfolgreiche Abwicklung führte zur Idee einer Fortsetzung im Zwei-Jahres-Rhythmus.

 

 

Das Neuartige an diesem Verkehrssymposium ist die Vielfalt der Teilnehmer:

 

So nahmen neben Experten der Schienenfahrzeug-Industrie auch HTL-Lehrer und HTL-Schüler teil, um sich über die neuesten Bahn- und Bustechnologien zu informieren. Dieses Konzept des gemischten Publikums mit Einbindung von Schülern wurde von den teilnehmenden Firmenvertretern sehr positiv bewertet, so dass die beiden Organisatoren zuversichtlich sind, in zwei Jahren zur 3. Klagenfurter Verkehrstagung einladen zu können.

 

 

Eröffnung

 

Die Eröffnung wurde durch die Ansprachen zahlreicher Landes- und Stadtpolitiker gewürdigt, wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Umwelt-Landesrätin Dr. Beate Prettner, LAbg. Annemarie Adlassnig, Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner.

 

 

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2. Klagenfurter Verkehrstagung "Mobilität - Technik - Zukunft"
am 4. und 5. Mai 2011                                                              [15.04.2011]

Nach der im April 2009 erfolgreich durchgeführten 1. Klagenfurter Verkehrstagung „MOBILITÄT - TECHNIK - ZUKUNFT“ wird mit der heurigen Tagung ein Zwei-Jahres-Rhythmus gestartet.

Mit diesem in Kärnten einmaligen Symposium wird kontinuierlich über aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet der Schienenfahrzeuge und des öffentlichen Verkehrs informiert.

Als Veranstalter wirken:

--> HTL1-Lastenstraße (Höhere Technische Bundeslehranstalt 1) in Klagenfurt
--> „fahrgast kärnten“ , Interessenvertretung für den öffentlichen Verkehr
--> „Technicus", der Absolventenverband der HTLs in Klagenfurt.

Die Vorträge in- und ausländischer Referenten aus Industrie und Forschung bieten ein breites Themenspektrum von der Elektrotechnik über die Mechanik bis hin zu Fragen der Zuverlässigkeit moderner Verkehrssysteme.

Programmfolder: --> 75_mtz_2011_folder_version4_gesamt_pdf_komprim.pdf

 



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Neues "fahrgast"-Magazin [31.03.]

fahrgast-Magazin Nr. 1/2011 (April - Juni 2011)

Das neue Magazin von "fahrgast kärnten" ist soeben erschienen.


--> Download:   fahrgast_magazin_2011_1

--> Information zum fahrgast-Magazin 

 



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"Die Züge kann man herzeigen" [06.02.]

"Züge kann man schon herzeigen".
Verein "fahrgast kärnten" übt aber auch Kritik an S-Bahn.
           (aus: "Kleine Zeitung", 06.02.2011)


Wie beurteilen Sie den Start der S-Bahn? Alles paletti?

MARKUS LAMPERSBERGER, Obmann von "fahrgast kärnten": Alles in allem ist diese Initiative positiv zu sehen. Wir haben bereits getestet und sind zufrieden. Der große Sprung ist allerdings schon mit der Einführung des Kärnten-Takts passiert. Die Verbesserung jetzt besteht vor allem aus einer Verdichtung der Verbindungen nach St. Veit. Außerdem kann man die neuen Zuggarnituren jetzt auch Autofahrern zeigen.

Was lässt sich noch verbessern?

LAMPERSBERGER: Die ÖBB sollten an wirklich allen Haltestellen Monitoren mit Echtzeitangaben über die Abfahrzeiten anbringen. Das ist in Salzburg oder Tirol längst Standard.

Macht die Einführung der Selbstbedienung bei Tickets in Nahverkehrszügen Sinn?

LAMPERSBERGER: Das ist ein Rückschritt, eigentlich sollte jeder Zug einen Zugbegleiter haben.

Sind die Takte entlang der S-Bahn ausreichend?

LAMPERSBERGER: Man ist bei der Fahrplangestaltung noch nicht konsequent. Von Klagenfurt nach Spittal muss man etwa in Villach umsteigen. Gravierender finde ich aber, dass es nach wie vor keine Haltestelle für die Universität gibt. Das wurde eigentlich schon für 2008 versprochen.


Die "S-Zeit" vergeht wie im Zug
          (aus: "Kleine Zeitung", 06.02.2011)


Knapp zwei Monate ist die neue S-Bahn nun auf Schiene. Die Kleine Zeitung ist auf der Strecke Friesach-Sankt Veit mitgefahren und berichtet über die Erfahrungen.

Nein, Gerhard Dörfler zwickt nicht die Karten in der S-Bahn. Der Landeshauptmann ziert zwar die Werbeplakate für die neueste Errungenschaft im öffentlichen Verkehr Kärntens, den fahrenden Betrieb sichert aber weiterhin das ÖBB-Personal. Allerdings fast nur hinter den Kulissen.

"Man wartet nur darauf, dass etwas passiert", sagt der Zugführer der S-Bahn von Friesach nach Klagenfurt. Er meint damit, dass in den meisten dieser Züge kaum noch Schaffner mitfahren. Wenn etwas passiert, muss er ausrücken. "Der Zug steht dann still, bis die Störquelle beseitigt ist." Feueralarme, die durch verbotenes Rauchen ausgelöst werden, oder betrunkene Fahrgäste am Wochenende sind besonders gefürchtet bei der lenkenden Zunft. Die hat es seit der Einführung der S-Bahn ohnehin nicht leichter; durch die Verdichtung des Fahrplans müssen sie mehr Fahrten erledigen. Mehr Personal gebe es dafür nicht. "Da kommt es schon vor, dass man fünfeinhalb Stunden durchgehend auf der Strecke ist. Ohne Trink- oder WC-Pause."

Die Passagiere auf der neuen "S1"-Strecke zwischen Spittal, Villach, Klagenfurt, St. Veit und Friesach kriegen von den Alltagsproblemen des Führerstands freilich wenig mit. Die meisten sind froh über die bessere Anbindung und den höheren Takt. "Wir sind sehr froh darüber, dass die S-Bahn so gut angenommen wird. Seit der Einführung haben wir rund 15 Prozent mehr Fahrgäste", sagt Christoph Posch. Der ÖBB-Sprecher freut sich darüber, dass "pro Tag nun mehrere tausend Kärntner zusätzlich mit der Bahn unterwegs sind." Im Jänner habe man die mit Abstand höchsten Verkaufszahlen in den letzten Jahren gemessen.

100-Jährige am Automaten

Und damit auch den höchsten Umsatz. Dass mit der S-Bahn auch Geld verdient wird, dafür sorgt ein "flexibles Team" von Fahrscheinkontrolleuren. Die Damen und Herren legen Wert darauf, nicht als Schaffner bezeichnet zu werden, denn: "Wir verkaufen keine Fahrkarten mehr. Zustieg nur noch mit gültigem Fahrschein", sagt einer der Kontrolleure. Er hat seinen Dienst um 6 Uhr 21 begonnen und kontrolliert auf der Strecke Klagenfurt - Villach. Erst um 21 Uhr kann er seinen Kartenzwicker wieder einpacken. Bis dahin trifft er auf viele ehrliche Zugfahrer und "nur wenige Spekulanten. Die Ticketautomaten machen kaum noch jemandem Schwierigkeiten, am wenigsten alten Leuten." Die hätten ihre Schwellenangst längst überwunden, außerdem gebe es Schulungen für Senioren. "Mich hat sogar einmal ein 101-jähriger Mann an einen Automaten zitiert, damit ich ihm das System erkläre. Er hat es sofort gecheckt." Anders als die beiden älteren Herren, die sich am Klagenfurter Hauptbahnhof mit dem "Blechtrottel" herumschlagen mussten - bis ihnen zwei junge Mädchen zu Hilfe eilten.

Wenn man es dann in den Zug geschafft hat, bleibt nur mehr wenig Grund zur Klage: Arbeitswütige suchen beispielsweise vergeblich Steckdosen für ihre Laptops (denn sonst wäre dieser Artikel sogar live vor Ort entstanden). Dafür: moderne, saubere Garnituren, Ruhezonen für Stressgeplagte, 98 Prozent Pünktlichkeit bei Zügen der S-Bahn.

Wie diese Pünktlichkeit zustande kommt, führt der Lokführer in Friesach vor Augen. Obwohl er zehn Minuten auf einen Anschlusszug warten muss, bringt ihn das nicht aus der Ruhe: "Muss ich eben mehr Gas geben."

 



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Haltestelle wartet, S-Bahn startet [10.12.]

"Haltestelle wartet, S-Bahn startet"
    (aus: "Kärntner Woche", 08.12.2010)

Bereits „vor zwei Jahren“ brach für die Bahn-Fahrgäste in Kärnten „ein neues Zeitalter“ an, meinen Eduard Kaltenbacher und Markus Lampersberger von „fahrgast kärnten“. Der „Kärnten-Takt“ wurde eingeführt, was zu einer massiven Qualitätsverbesserung führte. „Zwischen Spittal und Friesach wurde der Stundentakt, zwischen Klagenfurt und Villach der Halb-Stunden-Takt eingeführt“, berichtet Kaltenbacher.

Drei S-Bahn-Linien bis 2011

Die zweite Stufe der Qualitätsoffensive, die gemeinsam mit dem Land, dem Verkehrsverbund Kärnten und der ÖBB gestartet wurde, ist nun die stufenweise Einführung von drei S-Bahn-Linien bis Ende 2011.

Gestartet wird am 12. Dezember: Auf der Strecke „Villach Klagenfurt-St. Veit“ (S1) wird der „Halb-Stunden-Takt“ eingeführt. „Derzeit gibt es den Halb-Stunden-Takt nur zwischen Klagenfurt und Villach, jetzt wird er bis nach St. Veit ausgeweitet“, freut sich Kaltenbacher.

„Zusätzlich gibt es ab 12. Dezember eine Pendlerverbindung von St. Veit über Klagenfurt und Villach nach Spittal.
Um 5.09 Uhr fährt der Zug in St. Veit ab.“ Für Pendler zwischen Villach und Spittal „eine dringende Notwendigkeit“,
weiß Kaltenbacher.

Drei neue Abendverbindungen

Die S-Bahn Kärnten bringt ab 12. Dezember auch „drei neue Abend-Verbindungen mit sich. Von Klagenfurt nach Villach fährt noch um 23.17 Uhr ein Zug weg.“ Auch die Spittaler dürfen jubeln, von Villach nach Spittal fährt um 22.40 Uhr noch ein Zug ab. Einen neuen Zug gibt es außerdem von Villach nach Rosenbach über Faak am See – Abfahrtszeit ist in Villach um 21.40 Uhr. „Wir begrüßen diese Möglichkeiten sehr“, betont Kaltenbacher.

S 3 startet im Juli 2011

Mit Juli nächsten Jahres soll dann auch die S-Bahn von Feistritz (Rosental) nach Klagenfurt im Stundentakt kommen, so Kaltenbacher. „Derzeit fahren auf dieser Strecke nur zwei Züge am Tag.“ ÖBB-Pressesprecher
Christoph Posch informiert: „Derzeit wird ein Verkehrskonzept erarbeitet, das auch die zur Bahn parallel geführten Buslinien beinhaltet.“ Damit soll ein Großteil des Pendlerver-Villachkehrs aus dem Rosental auf die Schiene gebracht werden. „Es ist auch viel gescheiter, die Leute vor Ort abzuholen, als teure Park & Ride-Parkplätze in Klagenfurt
zu errichten“, meint ""fahrgast kärnten". Grundsätzlich sei es auch einfacher, Autofahrer für die Schiene als für
den Busverkehr zu begeistern. „Der Zug steht nicht in der Rosentaler Straße im Stau“, so Lampersberger.
Der Betrieb der S2 (von Rosenbach über Villach & Feldkirchen nach St. Veit) soll Ende 2011 im Stundentakt aufgenommen werden. „Hier geht es auch um die Vernetzung der Tourismusregionen Faaker und Ossiacher See. Wenn jemand in Bodensdorf Urlaub macht, kann er problemlos einen Ausflug nach Villach machen.“

Minimundus-Haltestelle dauert

Im Zuge der Einführung der S-Bahn werden bauliche Maßnahmen im Bereich der Bahnhöfe und Haltestellen notwendig: Für Klagenfurt wichtig wäre die bereits seit Jahren angekündigte Haltestelle bei Minimundus, die wohl erst 2014 oder 2015 spruchreif wird, wie Verkehrsreferent Stadtrat PeterSteinkellner (ÖVP) vermutet.
Posch: „Das Projekt Minimundus wird derzeit überarbeitet. Es ist jedoch noch ungeklärt, wann, wie und wo die Haltestelle errichtet wird.“ Steinkellner möchte bis „Anfang nächsten Jahres wissen, wo die Haltestelle hinkommt – was auch mit der Entscheidung zusammenhängt, ob jetzt dort die Eishalle gebaut wird.“ Die Kosten sollen Land und Bund übernehmen.
             --> siehe untenstehende fahrgast-Analyse "Bahn-Haltestelle Universität-Minimundus" <--

Echtzeitangaben wichtig

Wichtig ist für "fahrgast kärnten" auch die „Ausstattung der Bahnhöfe und Haltestellen mit einem modernen Informationssystem durch Monitore mit Echtzeitangaben.“ Damit werden Fahrgäste über Verspätungen
besser informiert. ÖBBPressesprecher Posch erklärt, dass Echtzeitangaben „bei Bahnhöfen, die bereits umgebaut
oder in naher Zukunft umgebaut werden“, eingeplant sind. Priorität haben stark frequentierte Bahnhöfe.

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Bericht aus dem "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2010 (April - Juni 2010):


Bahn-Haltestelle "Universität - Minimundus"

Nachdem das Vorhaben zur Errichtung einer neuen Bahnhaltestelle im Westen von Klagenfurt noch vor der Fußball-EM 2008 nicht umgesetzt wurde, ist es wieder sehr still um das Projekt geworden. fahrgast kärnten möchte wieder ein wenig Schwung in die Diskussion um diese Bahnstation bringen, da unverändert großer Bedarf besteht.

Ist-Situation

Klagenfurt-Lend ist derzeit die westlichste Bahnhaltestelle in der Landeshauptstadt und liegt zwischen den Stadtteilen St. Martin und Waidmannsdorf. Der Haltepunkt wird von Pendlern der beiden Stadtteile und insbesondere von Schülern der Volks- und Hauptschule in Waidmannsdorf genutzt. Die geringe Inanspruchnahme durch Studierende an der im westlichen Waidmannsdorf gelegenen Universität ist vor allem auf die große Entfernung zurückzuführen. Um Baumaßnahmen und Investitionskosten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, kommen im Wesentlichen zwei Möglichkeiten in Betracht.

Varianten zur Lage der neuen Haltestelle

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ergeben sich zwei Varianten, nämlich im Bereich der städtischen Eisstocksportanlage, wo sich auch eine Fußwegunterführung befindet und bei der Unterführung in der Kohldorferstraße.

Variante 1: Haltestelle bei der Eisstocksportanlage

- geringste Investitionskosten
- geringste Entfernung zur Wörthersee-Ostbucht ein- 
  schließlich Strandbad (saisonaler Betrieb)
- es liegt neben der Haltestelle die Eisstocksportanlage
  (fast ganzjähriger Betrieb)
- es befindet sich ein Hotelbetrieb in unmittelbarer Nähe
- derzeit befindet sich im Nahbereich auch (noch) die
  Wörthersee-Bühne (saisonaler Betrieb)
- mit entsprechenden Rampen wäre eine barrierefreie
  Haltestelle gegeben
- Radweganbindung mit geringstem Aufwand möglich

Variante 2: Haltestelle bei der Unterführung Kohldorferstraße

- Verknüpfungsmöglichkeit mit den städtischen Busliniennetz (Linien 10, 11, 20, 21, 22)
- Park & Ride Anlage (der Landeshauptstadt Klagenfurt) bereits vorhanden
- Erschließung bzw. Aufwertung des Wohngebietes St. Martin West (nördlich & südlich der Bahn) sowie Waid-
  mannsdorf West (südlich)
- im unmittelbaren Nahbereich der neuen Haltestelle ist gemäß Stadtentwicklungskonzept noch Baulandpoten-
  zial für Wohnbebauung vorhanden
- geringere Entfernung zur Universität (ca. 900 Meter)
- im unmittelbaren Haltestellenbereich Pendlerpotenzial im ehemaligen ÖDK-Gebäude (heute Verbund sowie ca.
  30 weitere Büros) und „Lakeside Park“ bei der Uni
- die Möglichkeit zur Schaffung einer sicheren Radwegverbindung von St. Martin zum Radweg entlang des
  Lendkanals
- geringste Entfernung zu „Minimundus“ (saisonaler Betrieb),  „Planetarium“ und Reptilienzoo.

Bei Gegenüberstellung und Abwägung aller Vor- und Nachteile kristallisiert sich die Variante Kohldorferstraße für eine ganzjährige Nutzung durch mehrere Nutzergruppen (Studierende, Arbeitspendler, Wohnbevölkerung, Touristen) als die weitaus Vorteilhaftere heraus, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind.

Es sollten aber bei einer Investition wie dieser die höheren Errichtungskosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium für die Lage der Haltestelle sein, handelt es sich doch um ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft und für Generationen, das größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit bieten soll.

fahrgast kärnten favorisiert die Variante 2 in der Kohldorferstraße mit folgendem Ausführungsvorschlag:

Die Unterführung in der Kohldorferstraße hat heute eine Fahrbahnbreite von 10 Metern mit beidseits je zwei Meter breiten Gehsteigen. Da vom Verkehrsaufkommen eine Unterführung in dieser Dimension nicht notwendig ist, besteht nun die Möglichkeit durch Errichtung einer Stützmauer (s. Schnittbild) einen 4,40 Meter breiten Geh- und Radweg einseitig anzulegen. Damit gewinnt man im Bereich der Bahnsteigzugänge 1,60 Meter an Höhe, die einem das Erreichen der Bahnsteige erleichtert und somit zusätzliches Treppensteigen erspart. Mit diesem Lösungsvorschlag eines Zuganges zu den Bahnsteigen kommt man auch nicht in den Konflikt, dass man die Statik der Brückenauflager in Gefahr bringt. Mit dem Bau eines Liftes zum Nordbahnsteig gibt es auch die Option eine 100%  barrierefreie Station zu errichten, denn südseitig ist ein Zugang ohne Hindernis zum Bahnsteig über den angrenzenden Parkplatz gewährleistet.

Resümee

Auch wenn die Haltestelle Lend und die neue Haltestelle Universität/Minimundus bei der Kohldorfer Straße nur ca. 1,3 Kilometer voneinander entfernt sein werden, so stellt die neue Station eine wichtige Ergänzung dar und kann keinesfalls als Ersatz für Klagenfurt Lend gesehen werden. Jede Lage weiter westlich würde die Attraktivität der neuen Haltestelle insbesondere für die Wohnbevölkerung nördlich und südlich der Bahn stark mindern.

In der Hoffnung auf baldige Realisierung sollte dieser Umsetzungsvorschlag von fahrgast kärnten ein wichtiger Impuls für eine zukünftige moderne Haltestelle im Westen der Landeshauptstadt sein, deren Erfolg, Akzeptanz und Inanspruchnahme ganz wesentlich von ihrer Lage abhängig sein wird.

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Neuer Bahn-Fahrplan 2011 [11.11.]

Bahn-Fahrplan 2011 für Kärnten
                 (Quelle: ÖBB-Homepage)

"Am 12.12.2010 ist nicht nur der europaweite Fahrplanwechsel sondern in Kärnten beginnt auch das S-Bahn-
Zeitalter. Stufenweise bis Ende 2011 werden in Kärnten drei S-Bahn-Linien eingeführt.

S1: Spittal an der Drau – Villach – Klagenfurt am Wörthersee – St. Veit an der Glan – Friesach

Die erste Phase der S-Bahn Kärnten wird auf der Kärntner Hauptverkehrsachse im Dezember 2010 realisiert.
Die S-Bahn-Züge werden neue jede halbe Stunde von Villach über Klagenfurt am Wörthersee nach St. Veit an
der Glan fahren. Zusätzlich erfolgt die Schließung von Taktlücken und die weitere Intervallverdichtung zu
Spitzenverkehrszeiten, wo nahezu alle 20 Minuten eine S-Bahn verkehrt. Von Villach nach Spittal an der Drau
und von St. Veit nach Friesach fahren die S-Bahn-Züge stündlich.

S 2: Rosenbach – Villach – Feldkirchen – St. Veit an der Glan

Hier startet die S-Bahn im Dezember 2011. Ziel dieser S-Bahn ist, die Tourismusgebiete rund um die Kärntner
Seenregion mit dem Wander- und Schigebiet Gerlitzen sowie der Thermenregion Villach Warmbad zu
vernetzen. Zu den Spitzenverkehrszeiten sollen auch hier erweiterte Fahrpläne angeboten werden. Die S 2
verkehrt im Regelfall stündlich.

S 3: Feistritz im Rosental – Klagenfurt am Wörthersee – Bleiburg

In einem ersten Schritt ist die Umsetzung der S 3 bereits ab 1. 7. 2011 im Abschnitt Feistritz im Rosental –
Klagenfurt am Wörthersee geplant und soll der Rosentalbahn zu neuer Attraktivität verhelfen. Für die
Umsetzung des ersten Abschnittes der S 3 ist zusätzlich ein Verkehrskonzept erforderlich, das auch die zur
Bahn parallel geführten Buslinien beinhaltet. Ein solches ist derzeit unter Koordination durch die
Verkehrsverbund Kärnten GmbH in Ausarbeitung. Der Abschnitt Klagenfurt am Wörthersee – Bleiburg kann erst
bei entsprechendem Baufortschritt der Koralmbahn realisiert werden.

Kärnten-Takt entwickelt sich

Die S-Bahn Kärnten ist die Weiterentwicklung des im Dezember 2008 höchst erfolgreich eingeführten Kärnten-
Taktes, der eine Angebotsausweitung um rund 30 Prozent ermöglichte. Auch die KundInnen honorieren die
neue Qualität auf Schiene – seit 2008 nutzen rund 20 Prozent mehr Fahrgäste die Züge der ÖBB. Basis für die
S-Bahn bilden insgesamt 28 neue, moderne Nahverkehrszüge, welche die Angebotsausweitungen erst
ermöglichten. Die Züge bieten in Verbindung mit den modernen Bahnhöfen und Haltestellen ein nahezu
barrierefreies Ein- und Aussteigen sowie eine angenehme und bequeme Innenausstattung.

Weitere Fahrplanänderungen:

Zusätzlich sind im gesamten Kärntner Nahverkehrsangebot auf der Schiene mehrere punktuelle Adaptierungen
und Verbesserungen vorgesehen:

• schnelle Frühverbindung von St. Veit an der Glan über Klagenfurt und Villach nach Spittal an der Drau
• neue Abendverbindungen (Villach – Spittal an der Drau, Klagenfurt – Villach, Villach – Rosenbach)
• Verlängerung eines Zugspaars von Rosenbach bis Jesenice (Slo) im Frühverkehr
• Aufkommensorientierte Fahrplananpassung zwischen Villach und St. Veit an der Glan
• Punktuelle Fahrzeitadaptierungen im gesamten Nahverkehrsnetz

Zustieg nur mit gültigem Ticket

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 schließt die ÖBB-Personenverkehr AG auch die Umstellung
auf Selbstbedienungs-Strecken-Verkehr ab. 2005 wurden in ganz Österreich 16 Selbstbedienungsstrecken (SBStrecken) eingeführt, in den vergangenen Jahren wurden sie nach und nach ausgeweitet. Mittlerweile fahren
rund zwei Drittel aller Züge und Fahrgäste im Nah- und Regionalverkehr auf SB-Strecken.

Aus diesem Grund ist das neue System ab Fahrplanwechsel flächendeckend gültig. Im Nah- und
Regionalverkehr – also in REX- und R-Zügen sowie S-Bahnen – muss man vor dem Zustieg ein gültiges Ticket
kaufen.

Nur in Stationen, in denen es keinen Ticketautomaten oder keine Personenkasse gibt, ist ein Zustieg
ohne Fahrkarte erlaubt.

Dann muss man umgehend zum Zugbegleitteam oder zum Ticketautomaten im Zug (an einem der Zug-Enden) gehen und ein Ticket erwerben.

Diese Regelung sorgt dafür, dass in ganz Österreich für alle Züge der ÖBB-Personenverkehr AG einheitliche
Vorschriften zur Anwendung kommen und die Verunsicherung von Fahrgästen ein Ende hat. Sie müssen nicht
mehr darauf achten, ob sie nun auf einer SB-Strecke unterwegs sind oder nicht, sondern nur mehr darauf, ob in
der Station ein Fahrkartenautomat bzw. eine Personenkasse vorhanden ist.

Und auch das ist deutlich einfacher zu eruieren. Man erhält diese Information jetzt nicht mehr nur im ÖBBCallCenter
05-1717, sondern auch im Internet. Auf www.oebb.at klickt man auf Scotty, die Tür-zu-Tür-Auskunft
der ÖBB-Personenverkehr AG. Dort wählt man den Menüpunkt „Stationsinformation“. Dann erhält man neben
aktuellen Ankunfts- und Abfahrtsinformationen bei „Ausstattung“ auch Angaben über Personenkassen,
Öffnungszeiten, Fahrkartenautomaten und ihre Standorte. Somit ist gesichert, dass die KundInnen bereits vor
der Fahrt alle Informationen einholen können."

 

--> Weitere Informationen:    http://www.oebb.at/de/Aktuell/Der_neue_Fahrplan_ist_da/index.jsp

--> Fahrplan-2011-Grafik:     24_fahrplan_2011_oebb_kaernten_uebersicht.pdf

 

 



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S-Bahn startet in Kärnten [25.09.]

"S-Bahn kommt langsam in Fahrt"

             (aus: "Kleine Zeitung", 25.09.2010)
  

Noch heuer im Dezember soll Startschuss mit der "S 1" zwischen Spittal und Friesach erfolgen. Nur 13 Prozent der 101.000 Kärntner, die zur Arbeit pendeln, nutzen laut Arbeiterkammer öffentliche Verkehrsmittel.

Genau das haben wir uns gewünscht", sagt Markus Lampersberger. Er ist Obmann des Vereins "Fahrgast Kärnten" und meint den geplanten Ausbau des "Kärnten Taktes" zur S-Bahn (siehe Infokasten). Diesen hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Freitag präsentiert, in der kommenden Regierungssitzung am Dienstag soll der Beschluss folgen.

Wie gerufen

Taktverkehr bringe Pendler vermehrt zum Umsteigen auf die Bahn: "Da weiß jeder, dass etwa immer um fünf vor halb ein Zug fährt", sagt Lampersberger. Ein Schnellbahn für Kärnten kommt wie gerufen: Nur 13 Prozent der 101.000 Kärntner, die zur Arbeit pendeln, nutzen laut Arbeiterkammer öffentliche Verkehrsmittel - obwohl diese weit günstiger kommen, als das Fahren mit dem Auto. Allerdings wird der Verkehr bereits nach der Abendspitze enden, etwa für jugendliche Nachtschwärmer dürfte sich also keine "Öffi"-Alternative ergeben.

60 neue Verbindungen

"Sind alle drei S-Bahnen in Betrieb, werden rund 60 neue Verbindungen und um neun Prozent mehr Sitzplätze angeboten", verspricht Dörfler. Bis zu 21 Millionen Fahrten pro Jahr sollen Pendler dann per Bahn erledigen. Die Kosten für das Land seien auch "in Sparzeiten besonderer Art" verschmerzbar: "2,2 Millionen Euro pro Jahr kommen vom Landesbudget aus Umschichtungen und 1,3 Millionen von der Abteilung Wirtschaftsrecht und Infrastruktur", sagt Finanzreferent Harald Dobernig. Die Finanzierung sei bis 2016 gesichert. Zubringerfahrten von Bussen sollen bei Umsetzung ausgebaut werden: "Das werden Erhebungen nach Start noch genau zeigen", erklärt Dörfler.

Der S-Bahn-Plan

Die "S 1" soll ab Dezember Spittal und Friesach stündlich verbinden; zwischen Villach und St. Veit fährt sie halbstündlich.

Die "S 2" soll ab Ende 2011 im stündlich zwischen Bleiburg und Feistritz/Ros. verkehren.

Ab Juni 2011 soll die "S 3" zwischen St. Veit und Rosenbach über Feldkirchen im Stundentakt verkehren.


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S-Bahn Kärnten bringt enorme Vorteile für Pendler und Umwelt
    (Presse-Aussendung Büro LH Dörfler, LR Dobernig) 


LH Dörfler und LR Dobernig: Kärnten setzt weiter auf die Bahn –Umstieg vom Auto auf die Schiene wird noch attraktiver - Beschlussfassung in der nächsten Regierungssitzung
24.09.2010

Der öffentliche Personenverkehr in Kärnten soll durch die Einführung einer S-Bahn stark an Attraktivität gewinnen. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Finanzlandesrat Harald Dobernig und der Leiter der Abteilung 7, Albert Kreiner, informierten heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz über die enormen Vorteile sowie Details der Schnellbahn.

Die S-Bahn als (Vororte-)Bahnsystem mit innerstädtischen Verbindungen zeichnet sich durch eine Taktverdichtung (stündlich bzw. halbstündlich) aus und soll in drei Etappen ab 2010 bzw. 2011 umgesetzt werden. Das Liniennetz S 1 verbindet Spittal, Villach, Klagenfurt, St. Veit und Friesach. Die S 1 soll im Dezember 2010 mit halbstündlichem Takt zwischen Villach und Klagenfurt sowie St. Veit eingeführt werden. Die S 2 verbindet Rosenbach mit Villach, Feldkirchen und endet in St. Veit. Ihre Realisierung ist für Dezember 2011 vorgesehen. Die S 3 läuft entlang der Linie Freistritz/Rosental, Klagenfurt bis nach Bleiburg und soll im Juni 2011 eingeführt werden.

Wie der Landeshauptmann sagte, komme damit eine unvergleichliche Angebotspalette auf die Schiene. Voraussetzung dafür seien die Investitionen in Modernisierung der Bahnhöfe (300 Mio. Euro), die Errichtung der Park & Ride-Anlagen, neues Wagenmaterial sowie inbesondere der Kärnten-Takt gewesen. Dörfler unterstrich die großen Vorteile der S-Bahn: der Umstieg vom Auto auf die Schiene bedeute eine enorme Umweltentlastung, aber auch eine Entlastung der Brieftasche, eine Staureduzierung, eine Stärkung der Nebenbahnen (z. B. Villach – Feldkirchen – St. Veit) und eine Stärkung von 3.000 ÖBB-Arbeitsplätzen. Insgesamt wird das Angebot um 310.000 Fahrplankilometer erhöht, dadurch werden täglich rund 60 Verbindungen mehr gefahren und die Sitzplatzkapazität wird um neun Prozent erhöht.

Pendeln spare Kosten, erwähnte Dörfler mehrere Beispiele. Unter anderem habe ein Pendler mit seinem PKW auf der Strecke Spittal-Villach Jahreskosten in Höhe von 3.249 Euro, als Zugfahrer kommt er auf 1.100 Euro. Außerdem liege der Fahrzeitunterschied hier nur bei vier Minuten.

Wie Dörfler betonte, setze Kärnten trotz Sparkurs auf die Bahn, während etwa in Niederösterreich die Schließung von Nebenbahnen im Gange sei. Der Landeshauptmann teilte weiters mit, dass Kärnten nach wie vor mit Abstand die höchste Pendlerförderung aller Bundesländer habe. Zwei Bundesländer hätten überhaupt keine. Das S-Bahn-Konzept soll auch in der nächsten Regierungssitzung beschlossen werden, so Dörfler.

Finanzreferent Dobernig sagte, dass das S-Bahn-Projekt ein klares Bekenntnis zum öffentlichen Verkehr mit einer starken Verdichtung sei. Für die Finanzierung würden 2,2 Mio. Euro pro Jahr aufgebracht, es handle sich um Mittel aus Verkehrsreferat, Verkehrsverbund und Klimafonds. Somit sei bis zum Jahr 2016 kein zusätzliches Budget notwendig. Auch Dobernig wies auf den Klimaschutzbeitrag und die Fahrgaststeigerungen hin. Der öffentliche Nahverkehr in Kärnten erbringe eine Wirtschaftsleistung von rund 142 Mio. Euro pro Jahr, was seine große Bedeutung unterstreiche.

Die S-Bahn sei für die über 100.000 Pendler in Kärnten eine sehr wichtige Maßnahme. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Umstieg vom Auto auf die Schiene bzw. den Bus gut gelingen werde. Er selbst habe eine Bahnfahrt von St. Veit nach Klagenfurt unternommen, diese dauerte nur 12 Minuten, was damit weit kürzer und komfortabler als mit dem Auto sei, so Dobernig.

Abteilungsvorstand Kreiner sagte, dass nach dem erfolgreichen Kärnten-Takt die S-Bahn der nächste logische Schritt sei. Erstmals gebe es nun eine Förderung durch den Klimafonds, weil das Gesamtkonzept in Kärnten als einmalig befunden worden sei. Anpassungen werde es bei den Bussen als Zubringer und Verteiler geben, um dem Bedarf noch besser entsprechen zu können. Für Verkehr, Umwelt und Wirtschaft sei die Einführung der S-Bahn von größter Bedeutung, betonte Kreiner. Auch soll es nun leicht merkbare Fahrpläne (durch Stunden- bzw. Halbstundentakt) geben. Die ÖBB investierte laufend in die Bestandserhaltung, im Vorjahr seien es rund 100 Mio. Euro gewesen, so Kreiner.


Rückfragehinweis: Büros LH Dörfler/LR Dobernig
Redaktion: Karl Brunner
Fotonachweis: LPD/Bodner

Grafik der "S-Bahn Kärnten":

19_s_bahn_2010_09_24_land_kaernten_bild.jpg



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"Das Geld liegt auf der Straße" [13.08.]

Aus "Kleine Zeitung", 13.08.2010:

„Es scheitert an der Bequemlichkeit“


Interview: Richard Huber, Vorstandsmitglied „fahrgast kärnten“

Wenn das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln so viel billiger ist, warum bleiben viele Busse und Zugabteile trotzdem leer?

Richard Huber: Für berufstätige Pendler hat sich viel geändert. Ein wichtiger Faktor ist etwa, dass sich die Arbeitszeiten zusehends flexibilisiert haben. Vor allem das Länger-in-den-Abend-hinein-Arbeiten wird zum Problem, weil sich die Abfahrzeiten der „Öffis“ noch nicht angepasst haben. In den Ballungsräumen tut man sich da noch leichter, aber man hat praktisch keine Chance mehr, in eines von den Tälern zu kommen. Und natürlich ist es auch eine Frage der Bequemlichkeit, ob man von zu Hause die Strecke bis zur Haltestelle bewältigen will oder nicht.

Sind diese Transportmittel also auf völlig verlorenem Posten in Kärnten?

HUBER: Beim öffentlichen Verkehr hat sich in letzter Zeit schon einiges zum Positiven geändert. Das Land unterstützt den „Kärnten-Takt“ mit den notwendigen finanziellen Mitteln, anders würden diese guten Verbindungen gar nicht funktionieren. Auch bei der Bahn wurde in wichtige neue Triebwägen investiert. Diese Investitionen machen das Angebot für die Pendler schon attraktiver.

Das Land will vor allem die Elektromobilität forcieren. Ist das im Sinne der Pendler?

HUBER: E-Mobilität kann nur als Übergangslösung herhalten. Die Probleme des Straßenverkehrs, also Staus und das Sicherheitsrisiko, werden vom Elektroauto nicht wettgemacht. Vom öffentlichen Verkehr schon – deshalb sollte man den auch eher fördern.

"Das Geld liegt auf der Straße"

Mit dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel sparen Pendler nicht nur Nerven, sondern auch viel Geld. Eine Studie des VCÖ verspricht Einsparungen von bis zu 89 Prozent gegenüber dem Auto.

Verschmierte Strände, verklebte Tiere, verzweifelte Menschen – die Bilder der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko haben sich tief ins Bewusstsein vieler Menschen eingebrannt. Anlass genug, sich über die eigene Mobilität Gedanken zu machen, die nach wie vor hilflos am Öl-Tropf hängt.

Eine teure Abhängigkeit, wie der tägliche Blick auf die Zapfsäulen immer drastischer vor Augen führt. Beim Verkehrsclub Österreich (VCÖ) verzeichnet man deshalb vermehrtes Interesse an Alternativen: „Seit der Öl-Katastrophe bekommen wir viele Anfragen von Leuten, die den Umweltgedanken mit Sparsamkeit verbinden. Für die haben wir gute Nachrichten – es gibt eine Möglichkeit, gleichzeitig die Umwelt zu schonen und viel Geld zu sparen“, sagt Christian Gratzer vom VCÖ. Die Interessenvertretung hat in Kärnten eine Pendler-Studie durchgeführt, die der Kleinen Zeitung exklusiv vorliegt.

Die Kernaussage: Wer öffentliche Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit nutzt, fährt um ein Vielfaches günstiger als mit dem eigenen Auto. „Der Umstieg vom Auto auf Bahn oder Bus bringt Pendlern und Familien eine finanzielle Entlastung, die größer ist als bei jeder Steuerreform bisher“, sagt Gratzer. Abhängig von der Größe des eigenen Autos und der Strecke können sich Kärntner Pendler bis zu 89 Prozent ihrer Fahrkosten einsparen. Aber auch mit Kleinwagen und bei kürzeren Strecken haben die „Öffis“ die Nase vorn, eine Jahreskarte mit Stadtverkehr kostet dann immer noch zwei Drittel bis die Hälfte weniger als die Fahrt mit dem eigenen Auto (siehe Grafik).

Foto-Finish

Auch in Sachen Fahrzeit müssen sich Bus und Bahn nicht verstecken: „Wir haben ursprünglich angenommen, dass das Auto immer schneller ist als der öffentliche Verkehr. Das Match Auto gegen ,Öffi‘ geht aber unentschieden aus“, sagt Gratzer. Von den rund 60 Pendlerverbindungen, die der VCÖ in Kärnten untersucht hat, ist das Auto auf der Hälfte der Strecken schneller. In der anderen Hälfte liegen die „Öffis“ gleich auf, zwischen Villach und Spittal oder St. Veit und Klagenfurt ist man mit ihnen sogar etwa fünf Minuten früher am Ziel. Was für die Hauptverbindungen gilt, muss nach Meinung des VCÖ nun auch in den Regionen umgesetzt werden.

Klingt theoretisch nach einer einfachen Rechnung, in der Praxis haben öffentliche Verkehrsmittel noch zu viele Mankos, um beim Großteil der Pendler akzeptiert zu werden. Gratzer: „Die mangelnde Häufigkeit der Verbindungen ist das ausschlaggebende Kriterium, wenn Pendler das eigene Auto vorziehen. Da besteht in Kärnten noch großer Aufholbedarf.“ Die Morgen- und Abendstunden sind für Arbeitstätige besonders wichtig, noch fahren zu dieser Zeit aber zu wenig „Öffis“. Der VCÖ geht davon aus, dass erst dann mehr Leute auf Bus oder Bahn umsteigen, wenn sie auch mehr Verbindungen zur Auswahl haben.

Letzter Stopp

Ebenfalls Änderungsbedarf sehen die Verkehrsexperten bei der letzten Fahrt einer Verbindung. Nur auf sieben von 60 untersuchten Strecken gelangt man auch nach Mitternacht nach Hause. Die meisten Strecken machen allerdings schon vor 21 Uhr dicht. Bei 13 Verbindungen fährt der letzte Bus oder Zug sogar schon vor 19 Uhr – für viele berufstätige Pendler zu früh, weil sie oft länger arbeiten müssen. Das ist vor allem ein Problem in den Randregionen: „Die Bezirke Hermagor, Feldkirchen und Völkermarkt stehen in dieser Hinsicht am Schlechtesten da“, sagt Gratzer.

Er hat auch ein Beispiel parat, dass öffentliche Verkehrsmittel mit einer pendlerfreundlichen Taktung durchaus zur Erfolgsgeschichte werden können: „Die Pinzgau-Bahn in Salzburg stand kurz vor der Auflassung. Nachdem das Land die Bahn übernahm und die Taktfrequenz deutlich erhöhte, florierte die einst marode Verbindung plötzlich.“

HINTERGRUND: "Öffentlicher Verkehr gibt in Kärnten Gas"

Pendler beginnen langsam umzusteigen. Die S-Bahn soll den Trend zum „Öffi“ verstärken.

100.000 Einzelfahrten werden in Kärnten jeden normalen Werktag mit Bus oder Bahn absolviert. Das ist noch mehr als vor wenigen Jahren, vor der Einführung des „Kärnten-Takts“ 2008. „Seitdem verzeichnen wir beim Verkauf von Zeitkarten ein Plus von 20 Prozent“, sagt ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch.

In derselben Größenordnung liegt der Zuwachs an Fahrgästen bei den Busverbindungen der Kärntner Linien. „Das ist vor allem dem Kärnten-Takt zu verdanken. Das gesteigerte Interesse zeichnet sich allerdings vornehmlich an den großen Hauptverbindungen zwischen den Städten ab. In den umliegenden Gebieten tut sich gar nichts“, sagt Christian Heschtera, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Kärnten. Anders als der VCÖ ist er nicht der Meinung, dass der öffentliche Verkehr in den ländlichen Gebieten weiter ausgebaut werden sollte: „Das Steuergeld wäre in der Peripherie nicht sinnvoll investiert. „Öffis“ sind im Zentralraum wesentlich effizienter.“

Zur Effizienzsteigerung soll in Kärnten auch bald eine S-Bahn auf Schiene gehen. Sie soll die Achse Spittal-Villach-Klagenfurt-St. Veit besser bedienen, mit kürzeren Intervallen bei den Fahrzeiten.


 



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Neu: Anschlüsse Zug -> Bus [03.08.]

Neu: Anschlüsse Zug - Bus [03.08.]

Pilotprojekt in Völkermarkt-Kühnsdorf

 

Vor wenigen Wochen startete ein österreichweit neues System der Anschluss-Sicherung zwischen Zügen der ÖBB und Bussen der ÖBB-Postbus GmbH als Pilotbetrieb in Kärnten.

Fährt ein Buslenker einen Bahnhof an, sieht er auf seinem eigens dafür programmierten Smartphone automatisch, welche Züge in den nächsten Minuten ankommen und ob diese pünktlich sind. Im Fall des Falles kann der Lenker entscheiden, ob er auf einen verspäteten Zug wartet. Wenn er wartet, bestätigt er das per Knopfdruck. Diese Bestätigung geht direkt an die Monitore im Zug und an die Fahrgäste.

Auf der Pilotstrecke zwischen Klagenfurt und Völkermarkt-Kühnsdorf stehen den Fahrgästen in den „Desiro“-Nahverkehrszügen Monitore zur Verfügung, die über die nächsten Halte sowie Bahn- und Busanschlüsse informieren. Dank Anschlusssicherung sieht man, ob man den Bus erreicht.

Anschluss-Sicherung auch mit Zugbegleitern möglich

fahrgast kärnten begrüßt alle Maßnahmen zur Anschlusssicherung. Die beschriebene Methode ergibt sich jedoch rein aus der Tatsache, dass bereits auf vielen als „Selbstbedienungsstrecke“ bezeichneten Bahnstrecken Nahverkehrszüge ohne Zugbegleiter verkehren.

Wenn jedoch in allen Zügen Zugbegleiter als Ansprechperson vorhanden wären, könnten diese durch „Vormelden“ der Umsteigereisenden ebenfalls eine Anschlusssicherung realisieren (s. Bericht unten). In diesem Fall würde der betreffende Bus nur dann warten, wenn auch tatsächlich Anschlussreisende im Zug sitzen, während beim oben beschriebenen System der Bus auch dann wartet, wenn kein Fahrgast umsteigen will.




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IC-Busse: Bessere Anschlüsse [23.06.]

Intercity-Busse Graz - Klagenfurt: Bessere Anschlüsse

fahrgast kärnten bemängelte im fahrgast-Magazin Nr. 2/2010 den fehlenden Anschluss der Intercity-Busse (IC-Busse) Graz - Klagenfurt an Regionalzüge in Klagenfurt aus/nach Richtung Villach und Salzburg (Bericht untenstehend).

Die ÖBB-Personenverkehr AG in Wien reagierte erfreulich positiv, indem mit 13.06.2010 die betreffenden IC-Busse zeitlich so verlegt wurden, dass die Regionalzug-Anschlüsse einerseits und auch Anschlüsse an die IC-Busse Klagenfurt - Udine/Venedig andererseits hergestellt wurden.

Auszug aus der Antwort der ÖBB-Personenverkehr AG:

Bezugnehmend auf Ihre Anfrage freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab 13. Juni 2010 eine F  Fahrplanänderung auf der ÖBB Intercitybus-Linie „Graz- Klagenfurt“ durchführen. Die Abfahrt von Kurs 950 in Klagenfurt wird auf 15:45 Uhr verlegt. Damit können wir Ihrem Wunsch nachkommen und auch einen Anschluss zum ÖBB Intercitybus aus Venedig (Ankunft 15:35 Uhr) herstellen. Der Kurs 853 fährt in Graz um 08:00 Uhr ab um in Klagenfurt den Anschluss zum ÖBB Intercitybus nach Venedig (ab 10:10 Uhr) herzustellen. Dies war auch ein vielfacher Kundenwunsch. Kurs 857 fährt in Graz um 12:00 Uhr ab und stellt in Klagenfurt ebenfalls einen Anschluss zum ÖBB Intercitybus nach Venedig sowie zum EC 533 nach Villach her. 
Wir hoffen mit diesen Anpassungen auch Ihren Wünschen entsprochen zu haben.


Neuer Fahrplan der Intercity-Busse Graz - Klagenfurt zum Downloaden:

 -->   Fahrplan IC-Busse - neu

 

IC-Busse fahren bis zur Wörthersee-Ostbucht

Als weitere Neuerung verkehrt seit 13.06.2010 bis zum 26.10.2010 der erste Kurs ab Graz (06.39 Uhr) nicht nur bis Klagenfurt Hbf (an 08.39 Uhr), sondern wird bis zur Wörthersee-Ostbucht in Klagenfurt weitergeführt (an 08.48 Uhr). Der letzte Kurs ab Klagenfurt Hbf (ab 19.25 Uhr; Graz Hbf an 21.25 Uhr) wird bereits ab Wörthersee-Ostbucht (ab 19.00 Uhr) geführt). Die Haltestelle "Wörthersee-Ostbucht" befindet sich an der Wörthersee-Südufer-Straße beim Europapark.

fahrgast kärnten
begrüßt diesen neuen direkten Busverkehr an den Wörthersee, jedoch sollte die Bewerbung auffälliger erfolgen und sich nicht nur auf einen kleinen Hinweis auf der Innenseite des IC-Bus-Folders beschränken.

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fahrgast kärnten fordert Regionalzug-Anschluss
   (aus: fahrgast-Magazin Nr. 2/2010)

Die Intercitybus-Linie Klagenfurt - Graz erfreut sich nicht zuletzt dank des konsequenten, täglichen Zwei-Stunden-Taktes und der attraktiven Fahrzeit von zwei Stunden großer Beliebtheit. fahrgast kärnten möchte dennoch auf den fehlenden Anschluss an/von einem Regionalzug Villach - Klagenfurt.

Die IC-Buslinie Graz - Klagenfurt ist richtigerweise an den IC-(EC-)Takt Klagenfurt - Salzburg angebunden. Auch auf den Umstand, dass die beiden Züge EC112 und EC110 Klagenfurt (wegen Kurswagenbeigabe in Villach) früher verlassen, hat man beim Fahrplan erfreulich flexibel Rücksicht genommen und nimmt dabei ein Abweichen vom starren Takt in Kauf.

Nicht reagiert hat man allerdings auf eine Änderung im Bahntakt seit Dezember 2009. Das OEC-Zugpaar 690/591 aus/nach Salzburg befährt die Tauernbahn nur mehr bis/ab Villach Hbf, den Zubringer nach/von Klagenfurt machen Regionalzüge. Aufgrund deren etwas längerer Fahrzeit wird der Anschluss in Klagenfurt Hbf auf den/vom IC-Bus knapp versäumt. Konkret erreicht der Zug 4252 Klagenfurt Hbf um 15.26 Uhr, der IC-Bus 950 nach Graz verlässt Klagenfurt um 15.25 Uhr. In der Gegenrichtung kommt der IC-Bus 857 aus Graz in Klagenfurt um 14.39 Uhr an, der R4251 verläßt Klagenfurt um 14.32 Uhr in Richtung Villach (mit Anschluß an den OEC 591 nach Spittal und Salzburg).

fahrgast kärnten ersucht die ÖBB im Interesse der Reisenden aus dem Raum Oberkärnten/Villach und Salzburg,
die angeführte IC-Busse um 10 später bzw. 15 Minuten früher zu legen, womit die Anschlüsse gewährleistet wären.

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xx fahrgast-Magazin 3/2010 (August - Oktober 2010)


 

 



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"Kärntner tanken am wenigsten" [27.05.]

Kärntner tanken am wenigsten

(aus: "Kleine Zeitung", 27.05.2010)

Um 15,1 Prozent weniger Sprit verkauft als 2004 - höchster Rückgang österreichweit. Kärntner fahren mehr Bahn.


Exakt 566 Millionen Liter Sprit wurden 2009 in Kärnten verkauft. Das sind laut einer Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) um 15,1 Prozent weniger als im Jahr 2004. Und das wiederum ist der höchste Rückgang beim Spritabsatz österreichweit. Im Burgenland beispielsweise ist 2009 um 39,3 Prozent mehr Treibstoff aus den Zapfsäulen geflossen als fünf Jahre zuvor.

Mehrere Faktoren

Fahren die Kärntner also weniger mit dem Auto als noch vor einigen Jahren? Oder haben sie aufgrund von Wirtschaftskrise und Jobverlust einfach weniger Geld zum Tanken? Es sind mehrere Faktoren, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, sagt Christian Gratzer vom VCÖ.

Zapfen bei den Nachbarn

Dass die Kärntner sich die Fahrt zur Tankstelle nicht mehr leisten können, glaubt er nicht. Vielmehr hätten viele Autofahrer in den vergangenen Jahren sogar wesentlich mehr Kilometer zur Zapfsäule zurückgelegt, als notwendig. Tankstellen in Slowenien sind bei solchen "Ausflügen" das Ziel. Denn bei unseren Nachbarn ist der Sprit noch immer günstiger. Im Burgenland ist es umgekehrt. Hier sei der Treibstoffabsatz unter anderem deshalb so stark gestiegen, weil man in Ungarn mittlerweile nicht mehr billiger tanken kann, und der Tanktourismus damit ein Ende gefunden habe, so Gratzer.

Ein weiterer Grund für den Absatzrückgang an den Tankstellen: Die Kärntner fahren Bahn und Bus. "Es lässt sich deutlich ein Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel erkennen, weil es in diesem Bereich zu wesentlichen Verbesserungen gekommen ist", sagt Gratzer.

Im "Kärnten Takt"

Konkret meint er den "Kärnten Takt" und damit Fahrplanverbesserungen, die seit Jänner 2009 Kärntner Pendler wieder zunehmend auf die Schiene bringen. Mehr und neuere Züge, dichtere Intervalle und mehr Sitzplätze sorgen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) für erhebliche Fahrgastzuwächse. "Der ,Kärnten Takt' war ein Quantensprung im öffentlichen Netz", ist auch Markus Lampersberger, Obmann von Fahrgast Kärnten, überzeugt. Im Halbstundentakt fährt seither ein Zug von Klagenfurt nach Villach und umgekehrt. Und im Stundentakt geht es weiter nach Völkermarkt oder Spittal. "Wir haben jetzt um 30 Prozent mehr Verbindungen", erklärt Christoph Posch, Sprecher der ÖBB in Kärnten. 2009 seien um 21 Prozent mehr Zeitkarten verkauft worden, als 2007.

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Strasse und Schiene
Liter. 566 Millionen Liter Diesel und Benzin wurden 2009 in Kärnten verkauft. Der Rückgang beim Diesel ist laut VCÖ mit minus 8,2 Prozent deutlich geringer, als beim Benzin mit 29,8 Prozent.

Vergleich. Im Schnitt wurde in Österreich 2009 um 4,4 Prozent weniger Sprit verkauft, als 2004. In Kärnten sind es 15,1 Prozent, in Wien 11,7 Prozent. Das Burgenland verzeichnet ein Plus von 39,3 Prozent.

Bahn. In Kärnten wurden 2009 um 21 Prozent mehr Zeitkarten an Pendler verkauft, als 2007.

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Eindrucksvolle Jubiläumsfeier [17.05.]

Eindrucksvolle Jubiläumsfeier "10 Jahre fahrgast kärnten"

fahrgast kärnten wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich mittlerweile als ernst genommener Gesprächspartner etabliert, der von Verkehrsunternehmen zur Mitarbeit eingeladen und von Politikern aber auch Medien zu Stellungnahmen gebeten wird.

Aus Anlass des 10-jährigen Bestandsjubiläums wurde am 30.04.2010 in der HTL1-Lastenstraße in Klagenfurt  ein Vortragsnachmittag mit renommierten Referenten zu Themen des öffentlichen Verkehrs veranstaltet.

Mehrere Vertreter der Landes- und Stadtpolitik stellten sich mit Grußworten an die Teilnehmer ein:

-  Frau Dr. Beate Prettner, Landesrätin für Umwelt
-  Frau Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadträtin von Klagenfurt
-  Gemeinderat Herwig Druml, In Vertretung für Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider
-  Gemeinderat Mag. Wilfried Thaler, in Vertretung für Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner
-  Gemeinderat Matthias Köchl, in Vertretung für Landtagsabgeordneten Rolf Holub

Nach der Begrüßung durch den "Hausherrn", HTL-Direktor Dipl.-Ing. Franz Korper hielt Dipl.-Ing. Chris-
tian Heschtera, Geschäftsführer der „Verkehrsverbund Kärnten GmbH“, eine kurze Begrüßungsrede.

Als erster Vortrag erfolgte die Präsen­tation der „Taurus“-Lokomo­­tive im Maßstab 1:25 den Auftakt.
Diese wurde im Rahmen eines Maturaprojektes an der HTL1-Lastenstraße für „Minimundus“ mit
Unter­stützung der Lehrer Dipl.-Ing. Helmut Kampl und Ing. Benno Priessner von zwei Schülern
des 5. Jahrganges (Buxbaum Raphael, Eberhard Franz-Michael) detailgetreu konstruiert und
hergestellt.

Mag. Georg Fuchshuber, Geschäftsführer des „Verkehrsverbund Tirol“ referierte über Tourismus im ländlichen Raum und stellte die Frage, ob dieser eine Chance oder eine Seifenblase für den öffentlichen Verkehr darstellt.

Der bekannte Universitätsprofessor Dr. Hermann Knoflacher von der Technischen Univer­sität Wien versuchte in seinem Vortrag die Frage zu beantworten, ob die Verkehrs­politik über­haupt Verständnis für die Fahrgäste zeigt.

Mallnitz ist seit einem Jahr Mitglied der „Perlen der Alpen“, einem Zusammenschluss von 20 Urlaubsorten, die sich um nachhaltigen Tourismus bemühen. Mag. Günther Mussnig beschrieb in seinem Vortrag die zukünftige verstärkte Ausrichtung der „Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten“ zum „sanften Tourismus“. Dabei spielt der öffentliche Verkehr sowohl als Gäste-Zubringer mit dem IC-Bahnhof Mallnitz-Obervellach als auch für die Mobilität vor Ort in Form eines neuen Wanderbus-Systems eine wichtige Rolle.

Die Arbeit der ehrenamtlichen Fahrgast-Vertretungen für die Interessen der Bahn- und Buskunden wurde durch Mag. Peter Haibach, Obmann der bundesweiten Fahrgastvertretung „Pro Bahn Österreich“ und Dr. Markus Lampersberger, Obmann von „fahrgast kärnten“ beleuchtet.

Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung sorgte ein „Bio- und Fairtrade-Buffet“
vom „Klimabündnis Kärnten, bestens organisiert von Mag. Christian Salmhofer.
  


Politische Vertreter mit dem Vorstand von fahrgast kärnten (fgk):

- Dr. Markus Lampersberger (fgk),
-Mag. Wilfried Thaler
-Dipl.-Ing. Franz korper (HTL-Direktor)
-Richard Hunacek (fgk)
-Dr. Beate Prettner
-Herwig Druml
-Matthias Köchl
-Dr. Richard Huber (fgk)
-Christof Trötzmüller (fgk)
-Es fehlt: Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.



Kärntner Verkehrsunternehmen mit dem Vorstand von fahrgast kärnten (fgk):

Christof Trötzmüller (fgk), Eduard Kaltenbacher (fgk), Dr. Richard Huber (fgk), Richard Hunacek (fgk), Dipl.-Ing. Reinhold Luschin (Stadtwerke Klagenfurt AG), Ing. Walter Kröpfl (ÖBB-Postbus GmbH), Mag. Manfred Oberrauner (ÖBB-Personenverkehr Kärnten), Mag. Martin Pacher (Kärnten-Bus GmbH), Dipl.-Ing. Christian Heschtera (Verkehrsverbund Kärnten GmbH), Ing. Christof Posch (ÖBB-Pressesprecher), Gilbert Oberrauner (Kowatsch-Südburg), Dr. Markus Lampersberger (fgk)


          
Blick in das Auditorium                                                     Dr. Beate Prettner                      Mag. Wilfried Thaler
(vorne: Herwig Druml, Dr. Maria-Luise Mathiaschitz)


        
Matthias Köchl                                     Direktor Dipl.-Ing. Franz Korper      Dipl.-Ing. Christian Heschtera



 Mag. Christian Salmhofer
  

  
Dipl.-Ing. Helmut Kampl mit den Schülern bei der Präsentation des Maturaprojektes "Taurus"-Lokomotive im Maßstab 1:25" für "Minimundus".

   
Mag. Georg Fuchshuber (rechts)                                               Gerhard Reymann B.A.

     Mag. Peter Haibach (links)                                                       Univ.-Prof. Dr. Hermann Knoflacher


   
Foto links:
ÖBB-Kärnten übergibt "Talent"-Modell als Jubiläumspräsent
Mag. Manfred Oberrauner (ÖBB-Personenverkehr-Kärnten, links) übergibt dem Vorstand von „fahrgast kärnten“ ein Modell des ÖBB-Nahverkehrszuges "Talent" (Dr. Markus Lampersberger, Christof Trötzmüller, Dr. Richard Huber, Richard Hunacek, Eduard Kaltenbacher)

Foto rechts: Der Vorstand von "fahrgast kärnten"
 

    
Foto links:

Die 100 Sitzplätze der Mediathek in der HTL1-Lastenstraße waren bis auf den letzten Platz gefüllt.

Foto rechts:
Dr. Markus Lampersberger und Dipl.-Ing. Wolfgang Kuchling, die Organisatoren der "1. Klagenfurter Verkehrstage Mobilität-Technik-Zukunft", die im April 2009 ebenfalls in der Mediathek der HTL1-Lastenstraße veranstaltet wurden und als "2. Kärntner Verkehrstage Mobilität-Technik-Zukunft" am 04./05.05.2011 ihre Fotsetzung finden werden.



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Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Uni" [11.05.]

Bahn-Haltestelle "Universität - Minimundus"

Nachdem das Vorhaben zur Errichtung einer neuen Bahnhaltestelle im Westen von Klagenfurt noch vor der Fußball-EM 2008 nicht umgesetzt wurde, ist es wieder sehr still um das Projekt geworden. fahrgast kärnten möchte wieder ein wenig Schwung in die Diskussion um diese Bahnstation bringen, da unverändert großer Bedarf besteht.

Ist-Situation

Klagenfurt-Lend ist derzeit die westlichste Bahnhaltestelle in der Landeshauptstadt und liegt zwischen den Stadtteilen St. Martin und Waidmannsdorf. Der Haltepunkt wird von Pendlern der beiden Stadtteile und insbesondere von Schülern der Volks- und Hauptschule in Waidmannsdorf genutzt. Die geringe Inanspruchnahme durch Studierende an der im westlichen Waidmannsdorf gelegenen Universität ist vor allem auf die große Entfernung zurückzuführen. Um Baumaßnahmen und Investitionskosten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, kommen im Wesentlichen zwei Möglichkeiten in Betracht.

Varianten zur Lage der neuen Haltestelle

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ergeben sich zwei Varianten, nämlich im Bereich der städtischen Eisstocksportanlage, wo sich auch eine Fußwegunterführung befindet und bei der Unterführung in der Kohldorferstraße.

Variante 1: Haltestelle bei der Eisstocksportanlage

- geringste Investitionskosten
- geringste Entfernung zur Wörthersee-Ostbucht ein- 
  schließlich Strandbad (saisonaler Betrieb)
- es liegt neben der Haltestelle die Eisstocksportanlage
  (fast ganzjähriger Betrieb)
- es befindet sich ein Hotelbetrieb in unmittelbarer Nähe
- derzeit befindet sich im Nahbereich auch (noch) die
  Wörthersee-Bühne (saisonaler Betrieb)
- mit entsprechenden Rampen wäre eine barrierefreie
  Haltestelle gegeben
- Radweganbindung mit geringstem Aufwand möglich

Variante 2: Haltestelle bei der Unterführung Kohldorferstraße

- Verknüpfungsmöglichkeit mit den städtischen Busliniennetz (Linien 10, 11, 20, 21, 22)
- Park & Ride Anlage (der Landeshauptstadt Klagenfurt) bereits vorhanden
- Erschließung bzw. Aufwertung des Wohngebietes St. Martin West (nördlich & südlich der Bahn) sowie Waid-
  mannsdorf West (südlich)
- im unmittelbaren Nahbereich der neuen Haltestelle ist gemäß Stadtentwicklungskonzept noch Baulandpoten-
  zial für Wohnbebauung vorhanden
- geringere Entfernung zur Universität (ca. 900 Meter)
- im unmittelbaren Haltestellenbereich Pendlerpotenzial im ehemaligen ÖDK-Gebäude (heute Verbund sowie ca.
  30 weitere Büros) und „Lakeside Park“ bei der Uni
- die Möglichkeit zur Schaffung einer sicheren Radwegverbindung von St. Martin zum Radweg entlang des
  Lendkanals
- geringste Entfernung zu „Minimundus“ (saisonaler Betrieb),  „Planetarium“ und Reptilienzoo.

Bei Gegenüberstellung und Abwägung aller Vor- und Nachteile kristallisiert sich die Variante Kohldorferstraße für eine ganzjährige Nutzung durch mehrere Nutzergruppen (Studierende, Arbeitspendler, Wohnbevölkerung, Touristen) als die weitaus Vorteilhaftere heraus, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind.

Es sollten aber bei einer Investition wie dieser die höheren Errichtungskosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium für die Lage der Haltestelle sein, handelt es sich doch um ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft und für Generationen, das größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit bieten soll.

fahrgast kärnten favorisiert die Variante 2 in der Kohldorferstraße mit folgendem Ausführungsvorschlag:

Die Unterführung in der Kohldorferstraße hat heute eine Fahrbahnbreite von 10 Metern mit beidseits je zwei Meter breiten Gehsteigen. Da vom Verkehrsaufkommen eine Unterführung in dieser Dimension nicht notwendig ist, besteht nun die Möglichkeit durch Errichtung einer Stützmauer (s. Schnittbild) einen 4,40 Meter breiten Geh- und Radweg einseitig anzulegen. Damit gewinnt man im Bereich der Bahnsteigzugänge 1,60 Meter an Höhe, die einem das Erreichen der Bahnsteige erleichtert und somit zusätzliches Treppensteigen erspart. Mit diesem Lösungsvorschlag eines Zuganges zu den Bahnsteigen kommt man auch nicht in den Konflikt, dass man die Statik der Brückenauflager in Gefahr bringt. Mit dem Bau eines Liftes zum Nordbahnsteig gibt es auch die Option eine 100%  barrierefreie Station zu errichten, denn südseitig ist ein Zugang ohne Hindernis zum Bahnsteig über den angrenzenden Parkplatz gewährleistet.

Resümee

Auch wenn die Haltestelle Lend und die neue Haltestelle Universität/Minimundus bei der Kohldorfer Straße nur ca. 1,3 Kilometer voneinander entfernt sein werden, so stellt die neue Station eine wichtige Ergänzung dar und kann keinesfalls als Ersatz für Klagenfurt Lend gesehen werden. Jede Lage weiter westlich würde die Attraktivität der neuen Haltestelle insbesondere für die Wohnbevölkerung nördlich und südlich der Bahn stark mindern.

In der Hoffnung auf baldige Realisierung sollte dieser Umsetzungsvorschlag von fahrgast kärnten ein wichtiger Impuls für eine zukünftige moderne Haltestelle im Westen der Landeshauptstadt sein, deren Erfolg, Akzeptanz und Inanspruchnahme ganz wesentlich von ihrer Lage abhängig sein wird.



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10-Jahres-Jubliäum: Pressespiegel [10.05.]

10-Jahre-Jubiläum: Pressespiegel

"fahrgast"-Interview von "Kleine Zeitung - online"

Aus Anlass des zehnjährigen Bestandsjubliäums führte "Kleine Zeitung - online" ein Interview mit dem Obmann von "fahrgast kärnten":

--> Link zum Interview

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Im Kampf um die Öffis: Freude, doch auch Frust in der Freizeit

     (Aus "Kronen Zeitung", 30.04.2010)


Verein "Fahrgast Kärnten“ feiert sein zehnjähriges Bestehen und Erfolge

  

Vor zehn Jahren, als in Kärnten österreichweit der größte Zuwachs an Autos verzeichnet wurde, kaum jemand Öffis nutzte und Umweltschutz noch kein großes Thema war, haben fünf engagierte Kärntner den Verein „Fahrgast Kärnten“ gegründet. Vieles haben sie erreicht, doch es bleibt einiges zu tun. Vor allem am Land.

 

„Ganze Täler sind wochenends abgeschnitten“, weiß Fahrgast-Obmann Markus Lampersberger. Nicht nur auf Städte, wo beispielsweise Busspuren für staufreie Fahrten fehlen, sondern vor allem auf das Land legt der Verein heute seinen Schwerpunkt. Und seine Stimme wird gehört. „Mittlerweile haben wir laufend Gespräche mit Anbietern öffentlicher Linien sowie Politikern. Am Kärnten-Takt durften wir sogar mitarbeiten“, freut sich Lampersberger. „Doch anfangs hat uns ein Politiker gefragt, wie groß unsere Frustrationstolernaz sei, dass wir uns das in der Freizeit antun.“

 

Die Mitglieder sind sich sicher, ein Bewusstsein für Öffis geschaffen zu haben. „wir sind ja nicht gegen Autos, doch um Staus zu umgehen, die Umwelt zu schonen und Kosten sowie Benzin zu sparen, sind Bus und Bahn die Zukunft“, betont Fahrgast-Schriftführer Christof Trötzmüller.

 

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Sie bringen "Öffis" in Fahrt
         (Aus "Kleine Zeitung", 30.04.2010)

Markus Lampersberger (42) und Richard Hunacek (67) kämpfen seit zehn Jahren für einen öffentlichen Verkehr, der auch funktioniert.

Geht das, so ganz ohne eigenen fahrbaren Untersatz im autoreichen Kärnten? Diese Frage stellte sich Richard Hunacek vor mehr als drei Jahrzehnten. Seine Antwort: "Ja! Ich hatte niemals ein Auto und will auch keines", sagt der Kassier des Vereins "Fahrgast Kärnten". Bei seiner Frau Brunhilde musste der gebürtige Wiener und pensionierte ÖBB-Bedienstete einige Überzeugungsarbeit leisten.

Auch Vereinsobmann Markus Lampersberger nutzt für die meisten seiner Wege die Öffis. Selbst in den Urlaub geht's mit Bus oder Bahn. "Und das ist mit zwei kleinen Kindern nicht immer einfach. Aber wir sind bis jetzt überall gut angekommen", so der Klagenfurter HTL-Lehrer.

Dafür, dass der öffentliche Verkehr in Kärnten nicht ins Stocken gerät, treten die beiden Kärntner Fahrgäste mit über 100 weiteren Ehrenamtlichen seit zehn Jahren ein. "Mittlerweile sind wir etabliert und man nimmt uns ernst. Wir haben zum Beispiel am Kärntentakt Stufe eins mitgearbeitet", erzählt Lampersberger, der in seiner Freizeit für Halbmarathons trainiert. Auch in Hunaceks Wohnort Villach konnte schon einiges bewegt werden. "Mit den City-Bonus-Punkten vom Stadtmarketing kann man nicht nur gratis parken, sondern auch gratis mit den Bussen fahren", sagt der 67-Jährige, der mit seiner Frau gerne ins Theater geht und auch von Zeit zu Zeit mit dem Flugzeug verreist: etwa nach Vietnam, Malaysia und Khao Lak.

Die Wunschliste von "Fahrgast Kärnten" ist lang: Schließung der Taktlücken beim Kärntentakt, Erweiterung des öffentlichen Verkehrs außerhalb des Zentralraums, im ländlichen Bereich einen sogenannten Ruf-Bus am Wochenende, einen Taktfahrplan für Villach und eine Bahnhaltestelle in der Nähe der Klagenfurter Universität . . .



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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at