fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Kärnten


Neues "fahrgast"-Magazin [16.01.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2017 (Jänner - Mai 2017)
                                                                                                                                                 [16.01.2017]

 

Das neue fahrgast-Magazin Nr. 1/2017 (Jänner - Mai 2017) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

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Analyse des Bahnfahrplans 2017 [06.12.]

Analyse des neuen Bahn-Fahrplans 2017
                                                                                                                                         [06.12.2016]                                                                                                                                           

Allhährlich findet der europäische Fahrplanwechsel am 2. Sonntag im Dezember statt (heuer der 11.12.2016). „fahrgast kärnten“ informiert über die für unser Bundesland relevanten Änderungen, die sich mit diesem Datum ergeben.
   

Änderungen im Fernverkehr

   

Wien– Klagenfurt – Villach (Südbahn):

Auf der Südbahnstrecke verkehren zusätzlich die Züge D 737 (Wien Hbf. ab 13.25 Uhr) und D 739 (Wien Hbf. ab 19.25 Uhr) an Freitagen nach Villach. In Wochen, in welchen es zu einem verlängerten Wochenende kommt, verkehren diese beiden Züge am Tag vor dem ersten Feiertag (z.B. am 05.01.2017 statt am Feiertag 06.01.2017).

In der Gegenrichtung verkehren zusätzliche Züge D 738 (Villach Hbf. ab 14.14 Uhr),D 730 (Villach Hbf. ab 16.14 Uhr) und D 732 (Villach Hbf. ab 18.14 Uhr) an Sonntagen nach Wien - an verlängerten Wochenenden am darauffolgenden Feiertag (z.B.: am Feiertag, Montag, der 26.12.2016, statt am Sonntag, den 25.12.2016).

Klagenfurt – Villach – Salzburg (Tauernbahn):

Auf der Tauernbahn verkehrt neu das Zugpaar EN (Nightjet) 294 / 295 zwischen Villach Hbf. und München Hbf. Diese Züge bestehen aus mehreren Zugteilen, welche in Villach Hbf. geteilt/vereinigt werden und nach Venedig, Rom und Mailand weitergeführt werden bzw. aus diesen Städten zugeführt werden.

Im Bereich der Strecke Villach Hbf.und Salzburg Hbf. verkehrt EN 294 ab Villach Hbf. um 04.00 Uhr und erreicht Salzburg Hbf. um 06.15 Uhr. In der Gegenrichtung verkehrt EN 295 ab Salzburg Hbf. um 22.02 Uhr und erreicht Villach Hbf. um 00.19 Uhr.

Des weiteren kommt es auf der Tauernbahn zum vermehrten Einsatz von Railjet-Garnituren. Dadurch hat man bei einigen Verbindungen in Salzburg Hbf. die Möglichkeit direkt in Richtung Linz Hbf., St. Pölten Hbf. und Wien Hbf. zu reisen.

Beim Zugpaar EN 236 / 237 entfällt der Aufenthalt im Bahnhof Spittal-Millstättersee.

  

 

Änderungen im Nah- und Regionalverkehr Kärnten

  

S3: Weizelsdorf-Klagenfurt (Strecke 660):

 
Auf dieser S-Bahn Linie werden am Morgen drei zusätzliche Züge von Klagenfurt Hbf. nach Weizelsdorf geführt, sowie zwei zusätzliche Züge in der Gegenrichtung. Der Abschnitt zwischen Weizelsdorf und Rosenbach, auf welchem ohnedies nur noch ein einziger Zug verkehrte, wird eingestellt.

 

S4: Villach – Arnoldstein – Hermagor (Strecke 670):

Auf dieser Strecke verkehren ab dem Fahrplanwechsel die Züge als S-Bahn und im Taktfahrplan.

An Werktagen außer Samstag verkehren diese stündlich ab Villach Hbf. von 5.15 Uhr bis 21.15 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt die erste S-Bahn um =6.15 Uhr und ab 07.15 Uhr verkehren die Züge alle zwei Stunden bis 21.15 Uhr.

In der Gegenrichtung verkehren die S-Bahnen an Werktagen außer Samstag stündlich ab Hermagor von 06.42 Uhr bis 21.42 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen alle zwei Stunden von 05.42 Uhr bis 19.42 Uhr sowie um 20.42 Uhr.

Der Zugverkehr zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen wird eingestellt und durch einen zum Taktverkehr der S-Bahn passenden Autobusverkehr ersetzt.

Beiden grenzüberschreitenden „Micotra-Zügen“ nach Italien (Villach – Tarvis –Udine) gibt es einen neuen Aufenthalt in Fürnitz, wohingegen jener in Thörl-Maglern entfällt.

 

Klagenfurt Hbf. – Völkermarkt-Kühnsdorf – St. Paul – Wolfsberg – Bad St. Leonhard (Strecke 620):

Aufdieser Strecke kommt es zur Führung von sieben zusätzlichen Zugpaaren im Abschnitt Klagenfurt Hbf. und Völkermarkt-Kühnsdorf. Diese Züge verkehren an Werktagen außer Samstag in den Morgenstunden bzw. ab dem frühen Nachmittag.

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen gibt es neue Regionalzüge von Wolfsberg nach Klagenfurt Hbf. An Sonn- und Feiertagen verkehren zusätzlich ab Wolfsberg Regionalzüge um 16.05 Uhr und 17.50 Uhr nach Klagenfurt Hbf.

Von Klagenfurt Hbf. nach Wolfsberg gibt es an Samstagen, Sonn- und Feiertagen einen neuen Regionalzug mit der Abfahrtszeit um 17.43 Uhr.

Ab 6. März wird der Streckenabschnitt zwischen Bad St. Leonhard – Wolfsberg - St. Paul wegen Bauarbeiten bis zum Ende der kommenden Fahrplanperiode am 09.12.2017 komplett gesperrt. Für diesen Zeitraum wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Resümee von "fahrgast kärnten":
   

Die im Fernverkehr neu angebotene Tagesrandverbindung zwischen Villach Hbf. und Salzburg Hbf. sowie die zusätzlichen Wochenend-Verstärkerzüge von und nach Wien Hbf. sind eine erfreuliche Angebotserweiterung.

Ob der Einsatz der Railjet-Garniturenauf der Tauernbahn eine Verbesserung des Reisekomforts darstellt überlassen wir jedem unserer Leser selbst.

Im Nahverkehr sind die Einführung der S-Bahn im Abschnitt zwischen Villach Hbf. und Hermagor sowie die zusätzlichen Angebote der S 3 und auf der Strecke 620 (Lavanttalbahn) positiv zu bewerten.

Nicht unerwähnt sollte auch dieTatsache bleiben, dass es ab dem Fahrplanwechsel an Samstagen, Sonn- und Feiertagen wieder zu und von allen Zügen der S1 in Friesach einen Anschluss in und aus der Steiermark gibt.

Wenig erfreulich ist die Einstellung des Schienenverkehrs zwischen Kötschach-Mauthen und Hermagor sowie zwischen Rosenbach und Weizelsdorf.

Der Vorstand von „fahrgast kärnten“ hat sich, nach langen Überlegungen und unter Erwägung der infrastrukturellen Baumaßnahmen im Bahnverkehr, welche in den kommenden Jahren in unserem Bundesland getätigt werden, sowie der Tatsache, dass die Gailtalbahn nach Auslaufen des Verkehrsdienstevertrages im Jahr 2020 ohnehin im gesamten Streckenabschnitt Arnoldstein – Hermagor - Kötschach-Mauthen eingestellt worden wäre, mehrheitlich dazu entschlossen, dem Maßnahmenpaket des Landes Kärnten positiv gegenüber zu stehen.

Absolut verbesserungswürdig ist jedoch zu manchen Zeiten der Anschluss vom Nahverkehr zum Fernverkehr und umgekehrt.

Wünschenswert wäre es,würden an Werktagen außer Samstag die Züge der S1 auch am Vormittag durchgehend halbstündlich im Abschnitt Villach - Klagenfurt - St. Veit/Glan verkehren.

An Sonn- und Feiertagen stellt der derzeitige Zweistundentakt auf der S1 im Abschnitt Friesach – St. Veit/Glan – Klagenfurt – Villach – Spittal-Millstättersee ein für dieses Gebiet nur sehr spärliches Angebot dar. Daher wäre in diesem Abschnitt ein Stundentakt anzustreben.

Diese beiden Taktverdichtungen würden ganz sicher zu einer weiteren Steigerung der Fahrgastzahlen auf der S1 führen.

„fahrgast kärnten“ hofft, dass die Leserinnen und Leser dieses Berichts auch im Fahrplanjahr 2017 das für sie richtige Fahrplanangebot finden.

  

  



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Gailtal-Busse: Keine Auskunft [18.12.]

Gailtal-Busse: Mangelhafte Information der Reisenden
                                                                                                                             [14.12.2016, 18.12.2016]


Die Information über die am 11.12.2016 erfolgte Umstellung des Bahnverkehrs im oberen Gailtal auf Busbedienung erfolgte leider nicht so reibungsfrei wie erhofft.

Selbst eine Woche nach der Umstellung liefert die österreichweite ÖBB-Fahrplanauskunft „Scotty“ im Internet und auch die telefonische ÖBB-Fahrplanauskunft überhaupt keine Informationen über die Busfahrpläne im oberen Gailtal.


   

Überdies befindet sich an keiner Bahnstation zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen ein Hinweis auf die Umstellung auf Busbetrieb.
  

Auskunft startet erst am 23.12.2016


Wie die Grafik zeigt, informiert die ÖBB-Homepage derzeit darüber, dass die 
die Fahrplanauskunft und der Fahrscheinverkauf erst am 23. Dezember 2016 starten werden.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ wäre es für eine derart gravierende Umstellung des
öffentlichen Verkehrs unumgänglich, eine umfassende und rechtzeitige Information
für die Kunden bereit zu stellen.
 
Es
ist es aus Kundensicht unverständlich, dass die Fahrplanauskunft erst mit zwei Wochen Verspätung starten wird.








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Fahrplan 2017 - Kärnten [08.11.}

ÖBB-Fahrplanänderungen in Kärnten
                                                                                                                                             [08.11.2016]

Am 11. Dezember 2016 erfolgt der jährliche, europaweite Fahrplanwechsel.

Die folgende Grafik zeigt die Änderungen in Kärnten.


Grafik mit höherer Auflösung:   -->    krnten







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Gailtal: Busse und neue S-Bahn [16.08.]

Gailtal: Busse und neue S-Bahn S4
                                                                                                                                                 [16.08.2016]

Am 11.12.2016 wird der Öffentliche Verkehr im Gailtal neu gestaltet. Zwischen Villach und Hermagor wird die neue S-Bahn S4 im Stundentakt von 06.00 bis 22.00 Uhr verkehren, und im oberen Gailtal (Hermagor – Kötschach-Mauthen) werden die Züge auf Busse im Stundentakt umgestellt.

    

fahrgast kärnten steht drohenden Einstellungen von Bahn- und Buslinien ablehnend gegenüber und hat sich in der Vergangenheit nicht gescheut, gegen derartige Planungen auch in die Öffentlichkeit zu gehen.

   

Einstellung der gesamten Gailtalbahn drohte

Für die Gailtalbahn Arnoldstein – Kötschach-Mauthen besteht ein Verkehrsdienstvertrag des Landes mit den ÖBB, der den Betrieb um jährlich ca. € 500.000,- sichert und der im Jahr 2020 endgültig ausläuft.

Aufgrund der bekannten Finanzmisere sieht sich das Land nicht in der Lage, den Vertrag zu erneuern, was zwangsläufig die Einstellung der Gesamtstrecke zur Folge hätte, wenn sich nicht andere Zahler (z.B. die Gemeinden) finden würden. Letzteres ist jedoch sehr unwahrscheinlich.


Schienen-Infrastrukturpaket

Das Mitte Dezember 2015 von der Kärntner Landesregierung beschlossene Paket sieht einerseits die Auflassung der Teilstrecke Hermagor – Kötschach-Mauthen und der Strecke Weizelsdorf – Rosenbach vor, im Gegenzug aber die Intensivierung in Form von S-Bahnen und Elektrifizierung auf den verbleibenden Teilstrecken Arnoldstein – Hermagor bzw. Klagenfurt – Weizelsdorf.

   


Hermagor – Kötschach-Mauthen: Busse

Bereits mit 11.12.2016 wird der obere Abschnitt der Gailtalbahn (Hermagor – Kötschach-Mauthen) auf Busbedienung umgestellt. Letzteres ist aufgrund der sinkenden (Schüler-) Fahrgastzahlen um ein Vielfaches günstiger als die Weiterführung auf der Schiene.

Laut Konzeptvorstellung sollen an Werktagen (Montag bis Freitag) Busse im Stundentakt zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen jeweils als Anschluss zur/von der neuen S-Bahn S4 verkehren. Ebenfalls im Stundentakt sollen Busse zwischen Kötschach-Mauthen und Oberdrauburg fahren, mit Anschluss an die dortige S-Bahn S1 in Richtung Lienz und Spittal-Millstättersee.

Die Anschlüsse in Kötschach-Mauthen in Richtung Würmlach und Lesachtal sollen ebenfalls wesentlich verbessert werden, sowie das Gitschtal von Hermagor aus eingebunden werden, nach Möglichkeit bis zum Weißensee und zum Bahnhof Greifenburg.

Über das Fahrplanangebot der Busse an Wochenenden lagen bei Redaktionsschluss noch keine Informationen vor.

Die Nachteile durch vermehrtes Umsteigen oder für den Gailtalradweg sind uns bewusst. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Tourismuswirtschaft kärntenweit (etwa im Gegensatz zu Osttirol) keinerlei Beitrag zum Radtransport auf der Schiene leistet.


Viele Verbesserungen für Kärnten

Auf der anderen Seite enthält das Paket eine Vielzahl von dringend notwendigen Verbesserungsmaßnahmen an der Infrastruktur.

So sollen die letzten Dieselstrecken der Bahn elektrifiziert, die S-Bahn ausgebaut (auch Klagenfurt – Bleiburg/Wolfsberg), sowie wichtige Tourismusbahnhöfe am Wörthersee (Velden, Pörtschach und Krumpendorf) barrierefrei gemacht werden.

Durch die verbesserte Infrastruktur und die damit erhöhte Frequenz werden modernere Fahrzeuge notwendig werden.


Villach – Hermagor: Neue S-Bahn S4

Ebenfalls im Dezember 2016 startet im unteren Abschnitt der Gailtalbahn (Arnoldstein - Hermagor) die S-Bahnlinie S4 mit Stundentakt von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Bis zum Jahr 2019 soll die S4 elektrifiziert sein, sollen alle Bahnstationen barrierefrei modernisiert und der Bahnhof Hermagor umgebaut sein.


Beschleunigung der S-Bahn ist nötig

Die Auflassung technisch ungesicherter Eisenbahnkreuzungen zwischen Hermagor und Arnoldstein im Zuge der Elektrifizierung ist ein Teil von Beschleunigungsmaßnahmen.

Es sind jedoch zusätzliche Beschleunigungsmaßnahmen durch Streckenbegradigungen vor allem im Bereich Schütt zwischen Arnoldstein und Nötsch, aber auch im Bereich St. Stefan – Presseggersee für eine konkurrenzfähige Fahrzeit der neuen S-Bahn zu setzen.


Kärntenweit überwiegen die Vorteile

fahrgast kärnten hat dieses Gesamtpaket genau geprüft und ist zum Ergebnis gekommen, dass kärntenweit die Vorteile des Pakets die Nachteile erheblich überwiegen. So werden innerhalb der nächsten vier Jahre insgesamt 60 Mio. Euro von ÖBB und Land investiert.

fahrgast kärnten wird sich aber massiv dafür einsetzen, dass die ÖV-Anschlüsse für die Bereiche oberes Gailtal, Feistritz im Rosental und St. Jakob im Rosental keinesfalls verschlechtert werden und es auch zu keiner tariflichen Verschlechterung gegenüber dem Bahnverkehr kommen soll („ÖBB-Vorteilscard-Classic", Familienermäßigung).


Publikumsdiskussionen im Gailtal


Das neue Konzept für den Öffentlichen Verkehr im oberen Gailtal wurde in Kirchbach, Dellach im Gailtal und Kötschach unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung vorgestellt.

Weiters lud das Magazin „Meine Freizeit, Magazin für Wohnen & Leben in Kärnten & Osttirol" am 15.06.2016 zu einer Diskussion zum Thema „Mobilität am Land" in die Bezirks-hauptmannschaft Hermagor ein.


Großes Interesse der Region

Die Region „Gailtal - Gitschtal - Lesachtal" zeigte sich als Modellregion sehr an der Weiterentwicklung des Verkehrs in einer Zusammenarbeit der großen öffentlichen Anbieter mit der regionalen Wirtschaft und dem Tourismus interessiert.


Car-Sharing und Elektromobilität

Der Stromunternehmer Wilfried Klauss („Alpe Adria Energie") und der Inhaber des Autohauses Patterer starten beginnend in der Region Weißensee ein Modell von Car-Sharing und Elektromobilität.


Bus-Takt für acht Jahre

Bei den Veranstaltungen zeigte sich, dass die Verantwortlichen grundsätzlich positiv zum neuen Konzept stehen, wobei LR Holub versicherte, dass auf den Hauptlinien von Montag bis Freitag ein Bus-Stundentakt für zumindest acht Jahre vertraglich abgesichert ist.

Weiters forderte der Bürgermeister des Lesachtales die Durchbindung des Stundentaktes.

Über eine allfällige (touristische) Nutzung der dann aufgelassenen Bahntrasse Hermagor – Kötschach soll laut LR Holub eine eigene Besprechung mit den Touristikern stattfinden.


"fahrgast kärnten" fordert Beschleunigung

  

Bei den Veranstaltungen in Kötschach und Hermagor war fahrgast kärnten vor Ort und deponierte u.a.folgende Forderungen:

Tarifmaßnahmen für die „ÖBB-Vorteilscard-Classic", die derzeit nur für Bahn-, nicht aber für Busfahrten ca. 50% Ermäßigung bietet.

Einheitliche Familienermäßigung bei Bahn- und Busfahrten. Derzeit zahlen Familien für Busfahrten (abhängig von der Familiengröße) bis zu dreimal mehr als für Bahnfahrten.

Sitzplatz-Kapazitäten in den Bussen in ausreichendem Ausmaß, auch während des Schülerverkehrs.

Streckenbegradigungen der neuen S-Bahn Hermagor – Villach (wie oben beschrieben).

Eine öffentlichkeitswirksame Vorstellung des neuen Konzeptes.


   



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Neues "fahrgast"-Magazin [01.08.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2016 (Juli - Oktober 2016)
                                                                                                                                                 [01.08.2016]

 

Das neue fahrgast-Magazin Nr. 1/2016 (Juli - Oktober 2016) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

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"NIGHTline" auf der S1 und S2 [25.07.]

Mit der NIGHTline sicher durch die Nacht
                                                                                                                                                 [25.07.2016]


Die S-Bahn in Kärnten ist auch heuer wieder in der Nacht unterwegs.

An den Wochenenden verkehren vom 2. Juli bis 11. September 2016 zusätzliche NIGHTline-Schnellbahnen bis 03.00 Uhr auf der S1 (Spittal - Villach - Klagenfurt - St. Veit/Glan) und auf der S2 zwischen Feldkirchen, Villach und Faakersee.

Während des Villacher Kirchtages verkehren die NIGHTline-Züge auch vom 03.08. bis 05.08.2016.

fahrgast kärnten begrüßt dieses Angebot, welches in den vergangenen Jahren bestens angenommen wurde. 


Weitere Informationen:

ÖBB-Callcenter: Tel. 05-1717

--> Link zur NIGHTline 

 




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Das neue Buskonzept im Gailtal [05.03.]

Oberes Gailtal: Das neue Buskonzept
                                                                                                                                                 [05.03.2016]


Das neue Konzept für den öffentlichen Verkehr im oberen Gailtal wurde in den vergangenen Tagen im Rahmen von Podiumsdiskussionen in Kirchbach, Dellach im Gailtal und Kötschach-Mauthen unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung vorgestellt ( --> Position zum neuen Konzept).

An der Veranstaltung in Kötschach-Mauthen nahmen auch Vertreter von „fahrgast kärnten“ teil und wiesen in Ihren Stellungnahmen unter anderem auf folgende Punkte hin:

-  Tarifmaßnahmen für Fahrgäste mit der „ÖBB-Vorteilscard-Classic“ sind notwendig, weil diese nur für  
    Bahnfahrten aber nicht für Busfahrten ca. 50 % Ermäßigung bietet. 
    In diesem Sinne erfolgte am Ende der Veranstaltung die Zusage, dass in der "Modellregion oberes
    Gailtal" ab Dezember 2016 Normalfahrscheine für Einzelfahrten generell (also auch für Linienbusfahrten)
    zum ermäßigten "Sparpreis" des "Verkehrsverbundes Kärnten" verkauft werden.

-  Die Familienermäßigung des "Verkehrsverbundes Kärnten" ist an die österreichweite Familienermäßigung
    für Bahnfahrten anzugleichen. 
    Derzeit zahlen Familien für Busfahrten (abhängig von der Familiengröße) bis zu dreimal mehr als für
    Bahnfahrten, und somit auch wesentlich mehr als in anderen Bundesländern

-  Ausreichende Sitzplatz-Kapazitäten der Busse, auch zu den Zeiten des  Schülerverkehrs.
   Bei einer Befragung von "fahrgast kärnten" bei Schülern im Zug stellte sich als größte Sorge bei
   einer Umstellung auf Busbedienung die Befürchtung heraus, stehend in vollen Bussen transportiert zu
   werden.

-  Streckenbegradigungen der neuen S-Bahn Hermagor – Villach vor allem im Bereich Schütt zwischen
    Arnoldstein und Nötsch, aber auch im Bereich St. Stefan – Presseggersee würden eine zusätzliche  
    Beschleunigung der Bahn bewirken, damit diese eine konkurrenzfähige Fahrzeit zum Autoverkehr erhält -
    dies zusätzlich zu der im Rahmen der Elektrifizierung der S-Bahn ohnedies angedachten Beschleunigung
    u. a. durch die Auflassung von zahlreichen Eisenbahnkreuzungen.

Rohkonzept des neuen Busverkehrs im oberen Gailtal:

Bei den Podiumsdiskussionen wurde ein Rohkonzept des neuen Busverkehrs präsentiert, welches mit dem folgenden Link zum Download bereit steht.

-->    gailtal oberes rohkonzept






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Gailtal: S-Bahn/Busse ab 12/2016 [08.02.]

Gailtal: Busse und S-Bahn ab Dezember 2016
                                                                                                                                 [08.02.2016, 23.01.2016]

   

      

"fahrgast kärnten" steht drohenden Einstellungen von Bahn- und Buslinien ablehnend gegenüber. Wir haben auch in der Vergangenheit bewiesen, dass wir uns nicht scheuen, gegen derartige geplante Maßnahmen auch in die Öffentlichkeit zu gehen.

Bezüglich der Gailtalbahn Arnoldstein – Kötschach-Mauthen besteht ein Verkehrsdienstvertrag des Landes mit den ÖBB, der den Betrieb um jährlich ca. € 500.000,00 sichert und der im Jahr 2020 endgültig ausläuft.

Aufgrund der bekannten Finanzmisere sieht sich das Land nicht in der Lage, den Vertrag zu erneuern, was zwangsläufig die Einstellung der Gesamtstrecke zur Folge hätte, wenn sich nicht andere Zahler (z.B. die Gemeinden) finden würden. Letzteres ist sehr unwahrscheinlich.

 

Schienen-Infrastrukturpaket

Das Mitte Dezember 2015 von der Kärntner Landesregierung beschlossene Paket sieht einerseits die Auflassung der Teilstrecke Hermagor – Kötschach-Mauthen und der Strecke Weizelsdorf –Rosenbach vor, im Gegenzug aber die Intensivierung in Form von S-Bahnen und Elektrifizierung auf den verbleibenden Teilstrecken Arnoldstein – Hermagor bzw. Klagenfurt – Weizelsdorf.

gailtal schienen paket kaernten liste   


Hermagor - Kötschach-Mauthen: Busse

Bereits im Dezember 2016 wird der obere Abschnitt der Gailtalbahn (Hermagor - Kötschach-Mauthen) auf Busbedienung umgestellt.

In den aufgelassenen Bereichen soll ein gutes Busangebot eingerichtet werden, welches aufgrund der mangelnden und sinkenden (Schüler-) Fahrgastzahlen um ein Vielfaches wirtschaftlich günstiger ist als die Weiterführung auf der Schiene. Unseres Erachtens könnte die bestehende Busverbindung vom Gailtal nach Oberdrauburg hier durchaus auch verbessert werden.

Abgesehen von Anschlussbussen von/zu den Zügen in Hermagorist aus unserer Sicht  die Zahl derBusverbindungen von Kötschach-Mauthen nach Oberdrauburg, wo immerhin einStundentakt der S-Bahn in beiden Richtungen gefahren wird, zu erhöhen und diesauch an den Wochenenden. Auch das Gitschtal sollte von Hermagor aus eingebundenwerden, nach Möglichkeit bis zum Weißensee und zum Bahnhof Greifenburg.

Die Nachteile durch vermehrtes Umsteigen oder für den Gailtalradweg sind uns bewusst. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Tourismuswirtschaft kärntenweit (etwa im Gegensatz zu Osttirol) keinerlei Beitrag zum Radtransport auf der Schiene leistet.

Auf der anderen Seite enthält das Paket eine Vielzahl von dringend notwendigen Verbesserungs-maßnahmen an der Infrastruktur.

So sollen – wie oben angeführt – die letzten Dieselstrecken der Bahn elektrifiziert werden, die S-Bahn ausgebaut (auch Klagenfurt –Bleiburg/Wolfsberg), wichtige Tourismusbahnhöfe am Wörthersee (Velden, Pörtschach und Krumpendorf) barrierefrei gemacht und der Busverkehr verstärkt werden.

Durch die verbesserte Infrastruktur und die damit erhöhte Frequenz werden modernere Fahrzeuge notwendig werden.


Arnoldstein - Hermagor: S-Bahn im Stundentakt von 06.00 bis 22.00 Uhr

Im Gegenzug startet ebenfalls bereits im Dezember 2016 im unteren Abschnitt der Gailtalbahn (Arnoldstein - Hermagor) ein S-Bahn-Verkehr als S-Bahnlinie S4 mit Stundentakt von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr. 

In diesem Abschnitt ist die Elektrifizierung bis zum Jahr 2019 vorgesehen. Weiters sollen bis 2019 alle Bahn-Haltestellen und Bahnhöfe der neuen S-Bahn S4 barrierefrei modernisiert und der Bahnhof Hermagor umgebaut sein.

Die Auflassung technisch ungesicherter Eisenbahnkreuzungenim Abschnitt Hermagor – Arnoldstein im Zuge der Elektrifizierung stellt einen Teil von Beschleunigungsmaßnahmen dar. 

Es sind jedoch zusätzliche Beschleunigungsmaßnahmen durch Streckenbegradigungen vor allem im Bereich Schütt zwischen Arnoldstein und Nötsch, aber auch im Bereich St. Stefan – Presseggersee zu setzen, damit die neue S-Bahn Hermagor – Villach eine konkurrenzfähige Fahrzeit zum Autoverkehr erhält.

   

Kärntenweit überwiegen die Vorteile

"fahrgast kärnten" hat dieses Gesamtpaket genau geprüft und intern diskutiert und ist zum Ergebnis gekommen, dass kärntenweit die Vorteile des Pakets, in welches innerhalb der nächsten vier Jahre insgesamt von ÖBB und Land 60 Mio. Euro investiert werden, die Nachteile erheblich überwiegen und diesem Verhandlungsergebnis des Landes mit der ÖBB daher grundsätzlich zustimmt.

„fahrgast kärnten“ wird sich aber massiv dafür einsetzen, dass der ÖV-Anschluss für den Bereich Oberes Gailtal sowie für den Bereich Feistritz im Rosental und St. Jakob im Rosental keinesfalls verschlechtert wird und es auch zu keiner tariflichen Verschlechterung gegenüber dem Bahnverkehr kommen soll (zum Beispiel "ÖBB-Vorteilscard-Classic", Familienermäßigung).

    

 



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Neues "fahrgast"-Magazin [23.12.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 3/2015 (Dez. 2015 - März 2016)
                                                                                                                                        [23.12.2015]

 

Das neue fahrgast-Magazin Nr. 3/2015 (Dezember 2015 - März 2016) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.



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Fahrplan Kärnten: Übersicht [11.12.]

Bahnfahrplan 2016 in Kärnten
                                                                                                                                             [11.12.2015]

Wie alle Jahre findet der europaweite Fahrplanwechsel auch heuer am zweiten Sonntag im Dezember statt - diesmal am 13.12.2015. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die Änderungen in Kärnten.



FERNVERKEHR


Durch die Vollinbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofs (Hbf) am 13.12.2015 profitieren auch Fahrgäste aus Kärnten von neuen Verbindungen und kürzeren Fahrzeiten.

Alle ÖBB-Fernverkehrszüge aus Kärnten haben in Wien-Meidling optimale Anschlüsse zu den Zügen in Richtung Westen. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit auf vielen Relationen wie z. B. von Klagenfurt nach St. Pölten.

Durch Umsteigen am neuen Wiener Hbf erreicht man den Wiener Flughafen und Budapest um bis zu 30 Minuten rascher.


KÄRNTEN: NAH- UND REGIONALVERKEHR


S1:  Friesach - St.Veit/Glan - Klagenfurt - Villach - Spittal-M. - Lienz

Nach einem Jahr Taktverkehr auf der Strecke Spittal-Millstättersee - Lienz hat man es nunmehr geschafft, die S-Bahnlinie S1 bis nach Lienz zu verlängern. Somit entfällt bis auf weinige Verbindungen das Umsteigen im Bahnhof Spittal-Millstättersee. Die Fahrplanzeiten bleiben unverändert.

S3: Weizelsdorf -Klagenfurt

Am 27.10.2015 erfolgte die Inbetriebnahme der neuen Haltestelle Klagenfurt-Süd (in der Nähe des Schulzentrums Mössingerstraße, vgl. Bericht "Klagenfurt-Süd").

Die S3 wird zwischen Klagenfurt Hbf und Klagenfurt-Süd an Schultagen um elf Zugpaare erweitert.

Villach - Hermagor - Kötschach-Mauthen

In einem ersten Schritt wird der Fahrplan dieser Regionalbahn auf den Taktknoten Villach Hbf abgestimmt und neu geordnet. Zwischen Villach Hbf und Hermagor erhält der Fahrplan leicht merkbare Fahrzeiten; jedoch hat dieser Fahrplan noch nichts mit einem durchgehenden Taktfahrplan zu tun. So besteht zum Beispiel am Vormittag zwischen Villach Hbf  und Hermagor eine Lücke von drei Stunden.

Für Berufspendler aus dem Gailtal, welche ihren Arbeitsplatz östlich von Villach (zum Beispiel in Klagenfurt) haben, kommt es zu Verschlechterungen in Form von längeren Umsteigezeiten in Villach Hbf. Der Fahrplan ist ausschließlich auf den S-Bahnknoten in Villach Hbf ausgerichtet und nimmt keine Rücksicht auf die ÖBB-Fernverkehrszüge.

Auf allen anderen Strecken in unserem Bundesland gibt es keine Fahrplanänderungen.

   

„MICOTRA“-Züge nach Udine

Auch im nächsten Jahr werden die beliebten MICOTRA-Züge wieder angeboten. Ausflüge nach Udine oder wunderschöne Radtouren auf dem „Ciclovia Alpe Adria“, der großteils auf der alten Eisenbahntrasse durch das italienische Kanaltal verläuft, sind auch 2016 zu den gewohnten Fahrplanzeiten möglich.

Erfolgreiche NIGHTline

Mit der S1- und S2-NIGHTline sind auch im nächsten Sommer (02.07. bis 11.09.2016) am Wochenende Events in den touristischen Gebieten Wörthersee, Faaker See und Ossiacher See sicher erreichbar - zum Beispiel das Beachvolleyball-Turnier in Klagenfurt, die „White Nights“ in Velden, das Boddypainting-Festival in Pörtschach, das Harley-Treffen am Faaker See oder der Villacher Kirchtag.


Resümee

fahrgast kärnten begrüßt die jährlichen Verbesserungen, welche es in unserem Bundesland gibt. Die Zeiten, in welchen es jährlich zu Rücknahmen im Schienenverkehr kam, scheinen endgültig überwunden.


    



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Neuer Fahrplan - Kärnten [27.11.]

Bahn-Fahrplan 2016 - Änderungen für Kärnten
                                                                                                                                                 [27.11.2015]


Eine Übersicht der Änderungen des neuen Bahn-Fahrplans, der mit 13. Dezember 2015 in Kraft treten wird, wurde auf der Website der ÖBB online gestellt.


--> Fahrplanänderungen - Kärnten

      





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Kärnten Schlusslicht beim Verkehr [17.10.]

Energiewende: Kärnten Schlusslicht beim Verkehr
                                                                                                                                                [17.10.2015]



Der WWF veröffentlichte erstmals den Bundesländer-Energiewende-Index (BEX), mit dem Österreichs Bundesländer bei der Umsetzung der Energiewende verglichen werden.

"Kärnten belegt in diesem Vergleich gesamthaft betrachtet den 8. Platz.

Die Gesamtwertung geht auf sehr unterschiedliche Bewertungen in den Teilindizes zurück:

Während Kärnten bei der Nutzung erneuerbarer Energie den 1. Platz belegt, liegt es im Bereich Politik mit dem 6. Platz und im Bereich Gebäude mit dem 7. Platz im hinteren Mittelfeld. Abgeschlagen am 9. und letzten Platz liegt Kärnten in den Bereichen Energieeffizienz und Verkehr."

  

Schlusslicht im Bereich "Verkehr"                                                

   
"Schlusslicht ist Kärnten im Bereich Verkehr. Auch in der Energieintensität des gesamten Verkehrs (ohne Flugverkehr) belegt es den letzten Platz, teilweise deutlich hinter Bundesländern mit wesentlich höherem Transitanteil.

Dieses Ergebnis steht in engem Zusammenhang mit dem zweithöchsten Motorisierungsgrad mit konventionellen PKW und der zweithöchsten pro-Kopf-CO2-Intensität des Straßenverkehrs (trotz Korrektur um Tanktourismus).

Unterstützt werden diese Ergebnisse auch durch die Konzentration der Budgetausgaben für Verkehr auf den Straßenbau (Platz acht), pro Kopf gibt Kärnten am drittmeisten für Straßenbau aus."

Eine ökologisch ausgerichete Verkehrspolitik ist im Bundesländervergleich noch nicht festzustellen, hier hängt die rote Laterne eindeutig in Kärnten."

Quelle: 
 --> BEX 2015, Ergebnisse für Kärntenwww.wwf.at

"fahrgast kärnten" hofft auf Umsetzungen der Konzepte des Landes

 
fahrgast kärnten
arbeitete bei der Erstellung es "Energie-Masterplanes" des Landes Kärnten mit, und ist auch bei der derzeitigen Erarbeitung des "Mobilitäts-Masterplanes Kärnten 2035" (MoMaK 2035) dabei.

Bei all diesen Konzepten bleibt für fahrgast kärnten nur die Hoffnung, dass in zeitlicher Nähe tatsächliche Umsetzungen vor allem auch für die Mobilität der Bevölkerung abseits der Ballungszentren folgen werden, denn die in den vergangenen Jahren erfolge Rücknahmen des Linienbusverkehrs in ländlichen Gebieten entsprechen nicht den bereits formulierten Zielen des „Energiemasterplans“.

  



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Neuer "Cityjet" zu Gast in Kärnten [22.09.]

Neuer "Cityjet" der ÖBB zu Gast in Kärnten
                                                                                                                                                 [22.09.2015]


Die neuen ÖBB-Nahverkehrszüge mit der Bezeichnung "Cityjet" werden in den nächsten Jahren in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und in der Steiermark in Betrieb gehen - durch die finanzielle Beteiligung der jeweiligen Bundesländer.

Im Rahmen der heuer in Feldkirchen abgehaltenen "Regionalbahntagung" von "Klimabündnis Österreich" fuhr erstmals in Kärnten ein "Cityjet" als Zubringer auf der Strecke Klagenfurt - St. Veit/Glan - Feldkirchen.

Im Magazin von "fahrgast kärnten" wurden die Vorzüge der neuen Triebwagen bereits in der Ausgabe 3/2013 beschrieben.

--> Bericht im "fahrgast"-Magazin Nr. 3/2013


"fahrgast kärnten" hofft, dass sich auch das Land Kärnten an der Finanzierung der neuen Triebwagen beteiligen wird, damit diese auch in Kärnten in naher Zukunft eingesetzt werden.

   

Nachfolgend finden Sie einige Fotos dieser ersten Fahrt in Kärnten, an der auch "fahrgast kärnten" teilnahm.



         

Zusammentreffen des "Cityjet" mit einer fahrplanmäßigen S-Bahn des Typs "Talent" - links in St. Veit/Glan und rechts in Feldkirchen.   

   


  ... in Feldkirchen

  


     

Vis-a-Vis-Sitze mit Tisch (links) und Reihenbestuhlung (rechts).
Die Sitze sind mit Sitzlehnenverstellung, Armlehnen, Steckdosen, Leseleuchten und Fußrasten ausgestattet.




      

"Cityjet" im Klagenfurter Hauptbahnhof.






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Tagung mit neuem "cityjet" am 21. Sept.

Regionalbahn-Tagung in Feldkirchen am 21. Sept. 2015
                                                                                                                                                 [01.09.2015]

"Wie kommt die Bahn zum Kunden?" –
Gewinn für Gemeinden, Regionen und Bahnunternehmen"
.

So lautet das Thema der Regionalbahntagung, die am Montag 21.9. im Amthof in Feldkirchen in Kärnten im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt findet.

ExpertInnen von Bahnunternehmen, Land und Gemeinden berichteten über Erfahrungen mit der Attraktivierung von Regionalbahnen:

  • Wie profitieren Kunden und Gemeinden von attraktiven Regionalbahnen?
  • Was braucht es, um gute Verknüpfungen zwischen Bahn, Bahnhof und Umfeld zu realisieren?
  • Regionalbahnen als Impulsgeber für Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung
  • Welche neuesten Trends im Mobilitätsverhalten beeinflussen die Regionalbahnen der Zukunft

Mittels Bahnexkursion mit dem ÖBB-Sonderzug von Klagenfurt über St. Veit/Glan nach Feldkirchen und retour im neuen cityjet werden die Vorteile einer attraktiven Regionalbahn bereits im Vorfeld für die TagungsteilnehmerInnen "erfahrbar". Klimabündnis Österreich organisiert diese Tagung mit Unterstützung vom BMLFUW und in Kooperation mit den ÖBB, dem Land Kärnten und der Gemeinde Feldkirchen.


Programm-Folder:


        regionalbahntagung feldkirchen 2015 09 21



--> Weitere Informationen und (kostenlose) Anmeldung






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Land plant massive Kürzungen [16.07.]

Land Kärnten plant massive Ausdünnung des öffentlichen Verkehrs
                                                                                                                                                 [16.07.2015]
  

   

Die Kärntner Landesregierung plant massive Zurücknahmen im öffentlichen Busverkehr, die teilweise schon zu Schulbeginn, teilweise mit dem regulären Fahrplanwechsel im Dezember 2015 in Kraft treten sollen (... siehe unten stehende Liste).

Auf einer Vielzahl Kärntner Buslinien soll es zu weiteren Einschränkungen, teilweise sogar zu Stilllegungen auch von Schülerverkehrsstrecken kommen.

Ferner will das Land Kärnten offenbar jede Unterstützung für Schibusse, Wanderbusse und die in Villach und Spittal betriebenen und beiden Jugendlichen beliebten Samstag-Nachtbusse einstellen, was faktisch die Auflassung dieser Angebote zur Folge hätte.

 

Darüber will die Landesregierung Anfang kommender Woche entscheiden.

 

fahrgast kärnten als unabhängige und überparteiliche Interessenvertretung für Fahrgäste protestiert entschieden gegen diese Kürzungsmaßnahmen.

 

Die schwierige finanzielle Lage des Landes ist fahrgast kärnten natürlich bekannt. Die Kürzungsmaßnahmen erscheinen uns jedoch undurchdacht und eine rücksichtslose Benachteiligung von Schülern und Pendlern, vor allem wiederum in ländlichen Regionen. Nach der faktischen Stilllegung der Wochenendverbindungen in vielen Regionen vor knapp zwei Jahren droht nunmehr das endgültige Aus für den öffentlichen Verkehr (ÖV) in den ländlichen Regionen.

Die geplanten Maßnahmen widersprechen sämtlichen Bekenntnissen zur Reduktion des PKW-Verkehrs und den umweltpolitischen Zielsetzungen der Lärm- und CO2-Reduktion. So strebt man im „Mobilitäts-Masterplan“ des Landes Kärnten für 2035 eine Anhebung des ÖV-Anteiles am Gesamtverkehr von derzeit 15% auf 20% an.

Die geplanten Maßnahmen würden das Gegenteil bewirken und wären auch ein schwerer Rückschlag für die Infrastruktur in den dünn besiedelten und ohnedies von der Abwanderung stark betroffenen ländlichen Regionen.

Nicht nur die Jugend, sondern auch der Tourismus (Schi-und Wanderbusse im Mölltal, auf das Nassfeld, in der Nockberge-Region und am Katschberg) wären massiv betroffen.

Die geplanten Maßnahmen wären – bei allem Verständnis für die Finanznöte – ein schwerer Rückschlag für das ganze Land.

Für fahrgast kärnten ist es nicht vorstellbar, dass eine zukunftsorientierte Landesregierung eine derartige Maßnahme beschließt.

Nicht zuletzt ersucht fahrgast kärnten die Vertreter der betroffenen Gemeinden, aufgrund der zu erwartenden langfristigen negativen Konsequenzen massiv bei der Landesregierung gegen diese Sparpläne aufzutreten.

  

Liste der geplanten Streichungen im Linienbus-Verkehr:





   





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Görtschitztal, Pyramidenkogel, Laibach: Fahrplanänderungen [06.05.]

Görtschitztal, Pyramidenkogel, Laibach: Fahrplanänderungen
                                                                                                                                               [06.05.2015]

Die Fahrpläne der nachfolgenden Linien wurden mit 1. Mai 2015 geändert.


Postbuslinie im Görtschitztal:

Linie 5394 St. Veit/Glan - Meiselding - Treibach - Lölling - Knappenberg
Linie 5396 Klagenfurt - Brückl - Mösel - Lölling - Knappenberg

--> Link zu weiteren Informationen


Postbuslinien zum Pyramidenkogel:

5310 Klagenfurt - Reifnitz - Maria Wörth - Velden am Wörthersee
5314 Klagenfurt - Reifnitz - Keutschacher See - Pyramidenkogel

Durch die Aufnahme des Busverkehrs zum Pyramidenkogel ( -->Link zum fahrgast-Bericht) haben sich die Fahrpläne dieser Linien mit 1. Mai 2015 geändert.

--> Link zu weiteren Informationen



Linie der "Kärnten Bus GmbH":

Klagenfurt -Ljubljana/Laibach

--> Link zu weiteren Information


           




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"15 Jahre": Vorträge, Fotos [29.04.]

"15 Jahre fahrgast kärnten": Vorträge und Fotos
                                                                                                                                             [29.04.2015]

   

"fahrgast kärnten" feierte am 24. April 2015 sein 15-jähriges Bestandsjubiläum mit einem Vortragsnachmittag an der HTL1-Lastenstraße in Klagenfurt.

  
Zahlreiche Zuschauer verfolgten mit großem Interesse die Vorträge zu aktuellen Themen des öffentlichen Verkehrs, wie zum Beispiel:

--> Strategien des Landes Kärnten für Bahn und Bus,

--> Bedeutung von Regionalbahnen und Regionalbussen mit Taktverkehr

--> Flexible öffentliche Verkehrslösungen für Einheimische und Touristen in ländlichen Regionen.

In ihren Begrüßungsworten bekannten sich Politiker aus Klagenfurt und Villach zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs und betonten die Wichtigkeit einer unabhängigen Fahrgast-Interessenvertretung.

Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung sorgte ein „Bio- und Fairtrade-Buffet“ vom „Klimabündnis Kärnten".


Die Vorträge zum Downloaden:


Lokalbahnen - unverzichtbar für eine gesunde Regionalentwicklung

                Gunter Mackinger, Verkehrsdirektor   der Salzburger Lokalbahnen i.R. /   Verkehrsberater

regionalbahnen fahrgast 15 jahre pdf


 

Der Regionalbus Aichfeld verbindet

                Dipl.-Ing. Markus Hauser, Verkehrsplaner im Auftrag der Regionalbus-Gemeinden

aichfeld fahrgast 15 jahre pdf


 

Erfolg mit „sanfter Mobilität“ - Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs 

                Frau Dr. Karmen Mentil, "Alpine Pears"-Österreich

werfenweng fahrgast 15 jahre pdf


  

Strategien für einen zukunftsfähigen öffentlichen Verkehr in Kärnten 

                Dr. Štefan Merkač, Referent für Nachhaltigkeit und Energie im Referat für öffentlichen Verkehr 
                der Landesregierung

land kaernten fahrgast 15 jahre pdf


   

   

Eröffnung:


          

Frau Dr. Maria-Luise Mathiaschitz,            Frank Frey,
Bürgermeisterin von Klagenfurt                Stadtrat von Klagenfurt

   

        

Mag. Otto Umlauft,                                                  Dipl.-Ing. (FH) Andreas Sucher,
Stadtrat von Klagenfurt                                          Stadtrat von Villach



Aus Klagenfurt: Stadtrat Frank Frey, Frau Bürgermeister Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadtrat Mag. Otto Umlauft (3., 5, 6. von links)

Aus Villach: Stadtrat Dipl.-Ing.(FH) Andreas Sucher (1. von rechts) 


       

Dipl.-Ing. Rüdiger Stonitsch,
HTL1-Lastenstraße,
Abteilungsvorstand für Elektrotechnik


     

"fahrgast kärnten" mit Vertretern der Kärntner Verkehrsunternehmen:

    

Verkehrsunternehmen:

--> Dipl.-Ing. Christian Heschtera (Verkehrsverbund Kärnten GmbH, 4. von links)
--> Ing. Erwin Kletz (ÖBB-Postbus GmbH, 5. von links)
--> Dipl.-Ing. Reinhold Luschin (Stadtwerke Klagenfurt AG, 6. von links)
--> Mirko Zeichen-Picej (Kärnten Bus GmbH, 5. von rechts)
--> Maximilian Stiessen (ÖBB-Personenverkehr-Kärnten, 4. von rechts)
--> Maximilian Goritschnig (GO-Mobil, 1. von rechts)

Vorstand von "fahrgast kärnten":

--> Dr. Markus Lampersberger (1. von links)
--> Richard Hunacek (2. von links)
--> Dr. Richard Huber (3. von links)
--> Christof Trötzmüller (3. von rechts)
--> Eduard Kaltenbacher (2. von rechts)



Begrüßung durch "fahrgast kärnten":

  

 

Dr. Markus Lampersberger                            Eduard Kaltenbacher

  

                                         

                         Dr. Richard Huber                                          Richard Hunacek




Die Referenten:


 

Strategien für einen zukunftsfähigen öffentlichen Verkehr in Kärnten 

                Dr. Štefan Merkač, Referent für Nachhaltigkeit und Energie im Referat für öffentlichen Verkehr 
                der Landesregierung



Erfolg mit „sanfter Mobilität“ - Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs 

                Frau Dr. Karmen Mentil, "Alpine Pears"-Österreich


 

Lokalbahnen - unverzichtbar für eine gesunde Regionalentwicklung

                Gunter Mackinger, Verkehrsdirektor der Salzburger Lokalbahnen i.R. / Verkehrsberater

 


  

Der Regionalbus Aichfeld verbindet

                Dipl.-Ing. Markus Hauser, Verkehrsplaner im Auftrag der Regionalbus-Gemeinden

 

Bio- und Faitrade-Buffet:

 

Mag. Christian Salmhofer ("Klimabündnis Kärnten")



Diskussionen mit dem Publikum:


     

Dipl.-Ing. Robert Unglaub                     Dipl.-Ing. Christian Heschtera
("Alpenkonvention Kärnten")



     



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'15 Jahre fahrgast kärnten' am 24.04.2015

"15 Jahre fahrgast kärnten" - Vortragsnachmittag am 24. April 2015
                                                                                                       [08.03.2015]

      

Zum 15-jährigen Jubiläum veranstaltet fahrgast kärnten einen Vortragsnachmittag mit renommierten
Referenten zu Themen des öffentlichen Verkehrs.


          VORTRAGSNACHMITTAG

           Freitag, 24. April 2015
               13.00 - 17.00 Uhr

                   HTL1-Lastenstraße
              Klagenfurt am Wörthersee

   

Themenschwerpunkte:

•  Strategien für Bahn und Bus in Kärnten 
•  Bedeutung von Regionalbahnen
•  Linienbusse im Takt
•  Flexibler öffentlicher Verkehr und Tourismus

Freier Eintritt !

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung (Telefon, E-Mail).
Über Ihr Kommen freut sich das Team von fahrgast kärnten! 

 

Programm-Ablauf

Nach den Grußworten von Landes- und Stadtpolitikern stellt Dr. Peter Brandauer, Bürgermeister der Gemeinde Werfenweng in Salzburg, das erfolgreiche Konzept der “sanften Mobilität“ und des autofreien Tourismus vor. Das „Werfenweng-Shuttle“ kann als erfolgreiches Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs in einer ländlichen Region angesehen werden.

  
Gunter Mackinger ist als ehemaliger Verkehrsdirektor der „Salzburger Lokalbahnen“ ein profunder Kenner von Regionalbahnen. Er beschreibt deren positive Auswirkungen auf die Entwicklung von Tälern.

  
Der „Regionalbus Aichfeld“ ist seit fast 20 Jahren unverzichtbarer Bestandteil im Ortsbild von Knittelfeld, Judenburg, Zeltweg, Spielberg und Fohnsdorf. Dipl.-Ing. Markus Hauser referiert  über die Realisierung und Finanzierung des „Regionalbus Aichfeld“, der einen durchgängigen Taktverkehr nicht nur an Werktagen, sondern auch an Wochenenden bietet.


Dr. Štefan Merkač beschreibt die Strategien des Landes Kärnten, wie der öffentliche Verkehr in unserem Bundesland in Zukunft gestaltet und attraktiviert werden soll. 


Mag. Peter Haibach, Obmann der Fahrgastvertretung „probahn Österreich“, thematisiert die Kundenzufriedenheit im Spannungsfeld von Fahrgästen und Verkehrsunternehmen.

  
Die Arbeit einer ehrenamtlichen Interessenvertretung für die Bahn- und Buskunden wird von Dr. Markus Lampersberger, Obmann von „fahrgast kärnten“, beleuchtet.

   

Zeitplan              (Änderungen vorbehalten)

  

13:00 Begrüßung       (angefragt)

 - Dr. Peter Kaiser, Landeshauptmann
 - Dipl.-Ing. Christian Benger, Landesrat für Tourismus
 - Rolf Holub, Landesrat für öffentlichen Verkehr
 - Stadtpolitik

13:15  Erfolg mit „sanfter Mobilität“ - Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs 
                Dr. Peter Brandauer, Bürgermeister von Werfenweng (Salzburg)

13:45  Lokalbahnen - unverzichtbar für eine gesunde Regionalentwicklung
                Gunter Mackinger, Verkehrsdirektor   der Salzburger Lokalbahnen i.R. /   Verkehrsberater
     
14:15 Herausforderungen an die Kundenzufriedenheit
               
Mag. Peter Haibach
, Obmann von „probahn Österreich“

14:45 Kaffeepause 

15:15 fahrgast kärnten - 15 Jahre Einsatz   für Bahn- und Busfahrgäste 
                Dr. Markus Lampersberger, Obmann von „fahrgast kärnten“

15:30  Der Regionalbus Aichfeld verbindet
                Dipl.-Ing. Markus Hauser, Verkehrsplaner im Auftrag der Regionalbus-Gemeinden

16:00  Strategien für einen zukunftsfähigen öffentlichen Verkehr in Kärnten 
                Dr. Štefan Merkač, Referent für Nachhaltigkeit und Energie im Referat für öffentlichen Verkehr
                 der Landesregierung

16:30  Bio- und Fairtrade-Buffet 
                 zur Verfügung gestellt vom „Klimabündnis Kärnten“

   

Programm-Folder:

    --> 15 jahre folder10


    



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Flexibler öffentlicher Verkehr nötig [09.04.

FLEXIBLER ÖFFENTLICHER VERKEHR ALS ALTERNATIVE
                                                                                                                                                [09.04.2015]

Seit mehreren Jahren liest man in fast allen Medien Berichte zum Thema „Nachhaltigkeit“. Auch die Politiker  aller Couleurs nehmen dieses Wort sehr oft in den Mund. Die Realität in zahlreichen Kärntner Regionen sieht aber manchmal ganz anders aus.

Zur Nachhaltigkeit gehört auch die Mobilität in all ihren Formen und für alle Bevölkerungsschichten. In Kärnten wurde in den letzten Jahren schrittweise in zahlreichen Regionen der öffentliche Verkehr (ÖV) an Wochenenden und Feiertagen eingestellt.

   

Auch an Samstagen keine Busse mehr

fahrgast kärnten stellte schon 2004 in einer Kärnten-Landkarte all jene Orte dar, welche an Sonn- und Feiertagen nicht mit dem ÖV erreichbar sind. Dies wurde im Jahr 2013 wiederholt, und es zeigte sich, dass nun sogar auch an Samstagen viele Regionen nicht mehr bedient werden.

Sehr schlimm traf es viele Regionen beispielsweise an den vergangenen Weihnachtsfeiertagen, als es an fünf aufeinander folgenden Tagen  kein ÖV-Angebot gab.

   

GO-MOBIL® ist nur ein erster Ansatz

fahrgast kärnten deponiert bereits seit Jahren immer wieder,dass das in vielen Kärntner Gemeinden angebotene GO-MOBIL® zwar ein positives Beispiel eines alternativen Verkehrs ist, aber (noch) nicht als „flexibler öffentlicher Verkehr“ dient, weil es nur im jeweiligen Gemeindegebiet fährt und nicht z. B. bis zum nächsten Bahnhof oder Busbahnhof.

Viele Bundesländer bieten gute Beispiele eines bedarfsorientierten „flexiblen öffentlichen Verkehrs“ auch in ländlichen Regionen.

               

  

Werfenweng: „Sanft mobiler“ Vorreiter

Die Gemeinde Werfenweng im Bundesland Salzburg ist seit 1997 Modellort für „sanfte Mobilität“ (SAMO). Das Angebot umfasst u.a. das „Werfenweng-Shuttle“ als direkte Verbindung zum nächsten Intercity-Bahnhof Bischofshofen und das Innerorts-Taxi „Elois“. SAMO wird von zahlreichen Beherbergungsbetrieben auch finanziell mitgetragen. 

      

NÖ: Einheitliche Information

Als Beispiel seien Alternativmodelle in Niederösterreich (NÖ) von Wiener Neustadt im Süden bis ins Wald- und Weinviertel sowie Marchfeld genannt, wo gemeindeübergreifend bis zu zehn Gemeinden im Umkreis von ca. 25 km auf der Homepage des Verkehrsverbundes von Niederösterreich zu finden sind. Hier findet man die notwendigen Informationen über Anrufsammeltaxis, Rufbusse, etc. mit einer einheitlichen Vorwahlnummer sowie einem Folder mit touristischen Informationen für mehrere Regionen zum Herunterladen.

Auch viele Buslinien verkehren an Sonn- und Feiertagen zwischen Niederösterreich und dem Burgenland.

   

Salzburg: „Flexibler öffentlicher Verkehr“

In Salzburg gibt es etliche Regionen, welche auch im ÖV-Bereich zusammenarbeiten. So wurden mehrere Alternativangebote zu Linienverkehren eingeführt, wodurch es jetzt in vielen Regionen einen öffentlichen oder bedarfsorientierten „flexiblen öffentlichen Verkehr“ an allen Wochentagen gibt.

Viele Bus- und Bahn-Haltestellen werden laufend modernisiert, z. B. mit digitalen Abfahrtsanzeigen in Echtzeit und LED-Beleuchtung bei allen Haltestellen auch im ländlichen Raum. Überdies gibt es Informationen für die Bevölkerung mittels  vierteljährlicher Regionaljournale.  Dazu gibt es für solche Projekte finanzielle Mittel aus dem EU-Leader-Programm.

Steiermark: „Regionalbus Aichfeld“

In der Steiermark ist die Aichfeld-Region mit den Gemeinden Judenburg, Zeltweg,Knittelfeld, Fohnsdorf und Spielberg vorbildlich mit dem „Regionalbus Aichfeld“ versorgt - nicht nur an Werktagen (alle 15 bis 30 Min.), sondern auch an Samstagen (Stundentakt) sowie an Sonn- & Feiertagen (Zwei-Stunden-Takt).

Vorträge bei „15 Jahre fahrgast kärnten“

Beim 15-Jahr-Jubiläum von "fahrgast kärnten" am 24.04.2015 in Klagenfurt werden der „Regionalbus Aichfeld“ und die sanfte Mobilität von Werfenweng vorgestellt.

--> Vortragsprogramm "15 Jahre fahrgast kärnten"


Kärnten: 100 Tage weniger Mobilität

Wie man sieht, haben Menschen in zahlreichen Regionen anderer Bundesländer an 365 Tagen im Jahr die Möglichkeit, ohne eigenes Auto mobil zu sein. In Kärnten gibtes jedoch viele Regionen, in denen man diese Möglichkeit nur an etwa 255 Tagen im Jahr, also um ca. 100 Tage weniger, hat. 

   

fahrgast kärnten hofft auf Verbesserungen

Für Kärnten wäre wichtig, aus der negativen Entwicklung, dass immer weniger öffentlicher Verkehr an immer weniger Tagen angeboten wird, herauszukommen.

So hat sich die Landesregierung zum ÖV bekannt. fahrgast kärnten hofft, dass dieses Bekenntnis in naher Zukunft auch positive Auswirkungen für die Bevölkerung haben wird.


   



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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at