fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Klagenfurt


Neue Busse: 2. Tranche startet [16.12.]

Neue Stadtbusse: Zweite Tranche im Einsatz

Im Herbst 2010 begann mit der Lieferung der ersten Tranche der neuen Stadtbusse des Typs "Mercedes Citaro" (Busse Nr. 21-32) die Ablöse der in die Jahre gekommenen Solobusse des Typs MAN (Busse Nr. 33-52).

    
Die Ablöse der MAN-Busse (re.) durch           Die "Mercedes"-Busse der ersten Tranche sind am größeren Abstell-Mercedes-Busse (li.) mit einer wesentlich      bereich für Kinderwagen und Rollstühle erkennbar (Foto links), 
besser lesbaren Fahrziel-Außenanzeige          gegenüber den Bussen der ersten Tranche (Foto rechts).
begann vor einem Jahr.

Ende Nov. 2011 begann die Anlieferung der zweiten Tranche der neuen "Mercedes"-Busse.

Die Auslieferung dieser Busse, beginnend mit der Bus-Nummer 33, sollte bis Ende Jänner 2012 abgeschlossen sein.

Diese sind baugleich mit jenen der ersten Tranche, lediglich der Kinderwagen- und Rollstuhl-Abstellplatz wurde durch das Entfernen von zwei Sitzen vergrößert. Dies war u.a. auch ein Wunsch von fahrgast kärnten, um die beengten Verhältnisse zu Fahrgast-Spitzenzeiten oder bei der Beförderung von zwei Kinderwagen, bzw. einem Kinderwagen und einem Rollstuhl zu verbessern. Es ist zu hoffen, dass die versprochene Nachjustierung der ersten Tranche ebenfalls noch erfolgen wird. 

Der größe Vorteil, nämlich die Ausstattung der Busse mit einer Klimaanlage, wird den Fahrgästen in den heißen Monaten des nächsten Sommers richtig bewusst werden, wenn erstmals in der Geschichte des Klagenfurter Stadtbus-Verkehrs alle Busse mit einer Klimaanlage ausgestattet sein werden.

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Nachfolgend finden Sie den den Bericht auf der fahrgast-Homepage vom 02.11.2010, als die ersten Busse in Dienst gestellt wurden:

Neue "Mercedes"-Stadtbusse                                            [02.11.2010]

Die Solobusse der "Stadtwerke Klagenfurt AG" werden durch neue, moderne Busse des Typs "Mercedes Citaro" ersetzt. Diese stellen aus der Sicht der Farhgäste sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.
 

Bus-Typen

 

Die Busflotte der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ besteht aus vier Typen (der Größe nach geordnet):

- Gelenkbusse (18 Meter Länge, vier Türen)

- Dreiachs-Busse (15 Meter Länge, drei Türen)

- Solobusse (12 Meter Länge, drei Türen)

- Midibusse (10 Meter Länge, zwei Türen)


Die drei letztgenannten Typen sind modern, mit Klimaanlage ausgestattet und erfüllen strenge Abgaskriterien.

 

Neue Solobusse

 

Nunmehr sind auch die Solobusse des Typs MAN in die Jahre gekommen und werden im Lauf der nächsten eineinhalb Jahre durch neue, moderne Busse des Typs „Mercedes Citaro“ ersetzt, wobei die ersten Busse bereits im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt werden.

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten stellen diese Busse ohne Zweifel eine Attraktivitätssteigerung dar, wobei der größte Vorteil erst in den heißen Monaten des nächsten Sommers zum Tragen kommen wird, da sie mit einer Klimaanlage ausgestattet sind.

 

Bezüglich Lärm stellen die Busse sowohl im Fahrgast-Innenraum als auch in der äußeren Wahrnehmung eine Weiterentwicklung dar. Die Fahrzeuge sind umweltfreundlich mit Partikelfilter ausgestattet und erfüllen die strengen Abgasvorschriften der Norm „Euro 5“.

 

Die größere Anzahl an Sitzplätzen führt jedoch dazu, dass der Kinderwagen- und Rollstuhl-Abstellplatz im Vergleich zu den bisherigen Solobussen und zu den Gelenkbussen wesentlich kleiner ausfällt und nur einem Rollstuhl oder Kinderwagen Platz bietet. fahrgast kärnten schlägt vor, zwei Sitze im Bereich des genannten Abstellplatzes zu entfernen. Dies würde das Raumangebot des Abstellplatzes und die Stehplatz-Raumverhältnisse zu Fahrgast-Spitzenzeiten wesentlich verbessern, und dennoch wären auch dann - für einen Stadtbus betrachtet – noch genügend Sitzplätze vorhanden.

 

Betreffend die Anzeige der nächsten Haltestelle in den Bussen fällt die – im Vergleich zu den bisher eingesetzten Solobussen – wesentlich größere, besser lesbare Schrift sehr positiv auf.

 

Alles in allem stellen die neuen Mercedes-Busse sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.

 



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Samstage, 8. Dez.: Gratis-Busse [16.11.]

"fahrgast"-Erfolg:
Gratis-Stadtbusse an Adventsamstagen und am 8. Dezember


Wie in den vergangenen Jahren ersuchte fahrgast kärnten auch heuer die Klagenfurter Stadtregierung, die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den vier Advent-Einkaufssamstagen und am Feiertag, den 8. Dezember, zum Nulltarif verkehren zu lassen, mit dem Wunsch, am 8. Dezember nicht nach dem ausgedünnten Feiertags- sondern nach dem Samstagsfahrplan zu fahren, um auch an diesem Tag einen Anreiz für die Nutzung der Stadtbusse zu schaffen.

fahrgast kärnten begrüßt sehr, dass der heurige Vorschlag durch Bürgermeister Christian Scheider und Verkehrsreferent Peter Steinkellner in Kooperation mit der Stadtwerke Klagenfurt AG zur Gänze umgesetzt wird.

So werden die Stadtbusse an allen vier Advent-Einkaufssamstagen und am Feiertag, den 8. Dezember, zum Nulltarif verkehren. Am Feiertag wird überdies nach dem dichteren Samstagsfahrplan gefahren wird, ohne den verlängerten Nachtverkehr (also werden die jeweils letzten Fahrten stadtauswärts linienspezifisch zwischen 23:00 und  23:30 Uhr geführt).

Für fahrgast kärnten ist dies ein wichtiger Schritt zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt, zeigten doch die Beobachtungen der vergangenen Jahre eine sehr gute Inanspruchnahme der Gratis-Busaktion durch die Klagenfurter Bevölkerung.

 



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Advent: Wunsch für Gratisbusse [07.11.]

Advent-Samstage: Wunsch nach Gratisbussen

Wie in den vergangenen Jahren ersucht fahrgast kärnten auch heuer die Klagenfurter Stadtregierung, die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den vier Advent-Einkaufssamstagen und am Feiertag, den 8. Dezember, zum Nulltarif verkehren zu lassen.

Am 8. Dezember sollte überdies nicht nach dem ausgedünnten Feiertags- sondern nach dem Samstagsfahrplan gefahren werden, um auch an diesem Tag einen Anreiz für die Nutzung der Stadtbusse zu schaffen.

Die Beobachtungen von fahrgast kärnten zeigten, dass die in den vergangenen Jahren durchgeführte Gratisaktion der Stadtbusse von der Klagenfurter Bevölkerung sehr gut angenommen wurde und wesentlich zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt beigetragen hat.

Für eine starke Inanspruchnahme dieser Aktion wäre natürlich eine intensive Bewerbung in Medien und in der Stadtzeitung wünschenswert.

 



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"Scotty mobil" für Android-Handys [25.09.]

"Scotty mobil" nun auch für Android-Handys

 

"Scotty mobil", der Routenplaner für (fast) alle öffentlichen Verkehrsmittel in Österreich ist neben einer Version für konventionelle Handys und für iPhones seit einigen Tage auch als "App" für Android-Handys verfügbar.

Mit dieser Version sind Fahrplanabfragen und Routengrafiken, sowie Echtzeitabfragen und GPS-Ortung auch für die STW-Busse in Klagenfurt möglich.

--> Direkt-Link zur ÖBB-Homepage

 

 



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Analyse der Nachbesserungen [27.08.]

Nachbesserungen für Stadtbusse: "fahrgast"-Analyse

Im „fahrgast“-Magazin Nr. 2/2011 und auf der Homepage (Direkt-Link: …) wurde über beabsichtigte Nachbesserungen im Linienkonzept der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ (STW) berichtet sowie über aus „fahrgast“-Sicht darüber hinaus notwendige Maßnahmen.

Nunmehr liegt die Auflistung der ab 12. September 2011 startenden Nachbesserungen der STW vor:
--> 116_nachbesserungen_stw_liste_2011_08_24.pdf


Die angeführten Maßnahmen sind in Summe positiv zu bewerten, beseitigen sie doch viele der von Fahrgästen und von „fahrgast kärnten“ vorgebrachten Kritikpunkte.

Verbesserung der Linien 80, 81 (HGP – Hbf - Viktring – Uni - HGP)

Die Linien 80 und 81 wurden als Rundlinien geführt mit der Problematik, dass keine Endhaltestellen für die zur Einhaltung des Fahrplanes notwendigen Ausgleichzeiten (Stehzeiten) zur Verfügung stehen. Also traten diese Stehzeiten entlang der Rundlinie z. B. am Heiligengeistplatz (HGP), Hauptbahnhof (Hbf) oder in Viktring-Siebenbürgengasse auf und führten dort zur Verstimmung der Fahrgäste.

Die mit 12. September vorgesehen Auftrennung der Rundlinien in zwei Stichlinien 80 (HGP - Hbf - Krottendorf) und 81 (Hbf - HGP - Universität - Krottendorf) beseitigt die genannten Stehzeiten.

Verbesserungen am Hauptbahnhof (Hbf)

Der „fahrgast“-Vorschlag vom Juli 2010 wird nun umgesetzt, dass die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufgehoben wird. Dadurch fahren am Hbf alle in Richtung HGP verkehrenden Linien einheitlich von der selben Haltestelle direkt vor dem Haupteingang ab und nicht mehr auf zwei Haltestellen verteilt.

Pädagogische Akademie (Pädak): Verbesserungen

Es ist erfreulich, dass die Haltestellen „Lodengasse“ und „Griesgasse“ wieder bedient werden.

Ebenfalls Positives betrifft die Verdichtung auf einen 15-Minuten-Takt, welche bisher ab der Pädak von 12.38 Uhr bis 17.38 Uhr bis zum Hbf erfolgte und nunmehr weiter bis zum HGP verlängert wird. Dadurch verbessert sich die Umsteigesituation zu anderen Linien am HGP, wie z. B. zur Linie 50 (St. Jakob, IKEA) oder Linie 41 (Feschnig).

Nachbesserungen im Abendnetz

Der spätere Wechsel des Tagnetzes auf das dünnere Abendnetz ist ebenso erfreulich wie die zusätzliche spätere Abfahrt des letzten Kurses vieler Linien (Sonntag bis Donnerstag) um ca. 23.00 Uhr.

Positiv ist auch die dichtere Bedienung der Achse Hbf – HGP durch Weiterführung der Linien 95 (St. Jakob) und 92 (Krumpendorf, Strandbad), wodurch diese Linie umsteigefreie Verbindungen zum Hbf erhalten.

Die Streichung der Abendbedienung von Ebenthal (derzeit Linie 93) und Verkürzung bis zur Stadtgrenze (neue Haltestelle „Stolzstraße) wurde an anderer Stelle bereits kritisch beleuchtet
(Direkt-Link: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo271).

Die in der STW-Auflistung angeführte Verbesserung der Umsteigebeziehungen am HGP beseitigt einen großen Kritikpunkt am bisherigen Abendnetz. Leider gilt dies nicht in Richtung Annabichl (Linie 94) und St. Jakob (Linie 95).

Nachbesserung an Sonn- und Feiertagen

Die kritisierten langen Umsteige-Wartezeiten am HGP werden laut STW-Auflistung ab 12. September verbessert.

Eine wichtige Nachbesserung ist auch der angekündigte frühere Beginn an Sonn- und Feiertagen um ca. 06.00 Uhr, denn derzeit erfolgt die erste Abfahrt zum HGP bei manchen Linien erst um ca. 07.30 Uhr.


OFFENE WÜNSCHE


Feschnig: Nachbesserung bleibt aus

„fahrgast kärnten“ urgierte bei den STW und bei der Stadtpolitik mehrmals den dringenden Wunsch nach einer Verdichtung des 30-Minuten-Taktes der Linie 41 (HGP – Klinikum – Feschnig – Annabichl) im Abschnitt HGP – Klinikum – Feschnig auf einen 15-Minuten-Takt. Durch die Führung dieser Zusatzkurse über die Haltestelle „Spitalbergweg“ wäre Feschnig wieder an das Einkaufszentrum „Interspar“ angebunden.

Leider scheint diese Maßnahme nicht in der STW-Liste auf. Somit bleibt unverständlich, dass z. B. der zentrumsferne Stadtteil Wölfnitz mit einem 15-Minuten-Takt doppelt so oft bedient wird wie der bevölkerungsreiche Siedlungsbereich in Feschnig mit einem 30-Minuten-Takt.

Abend, Sonn- und Feiertage: Schlechter Takt bleibt

Mit dem Start des neuen Linienkonzeptes am 14. Februar 2011 erfolgte eine Takt-Ausdünnung an Abenden und an Sonn- und Feiertagen von einem 40-Minuten- auf einen 60-Minuten-Intervall.

Wie zu befürchten war, bleibt dieser schlechtere Takt leider bestehen. Dies bewirkt z. B. die Problematik, dass nach der Zugankunft am Hauptbahnhof die Weiterfahrt im Stadtgebiet von Klagenfurt mehr als eine Stunde dauern kann, also länger als z. B. eine Bahnfahrt von Friesach nach Klagenfurt.

Umsteige-Wartezeiten:

Die STW-Auflistung erwähnt die Verbesserung der Umsteigebeziehung von der Linie 31 (Ebenthal) zur Linie 81 (Universität). Es wäre zu wünschen, dass die fahrplanmäßigen Umsteigeversäumnisse auch in anderen Relation beseitigt werden, z. B. von der Linie 50 (St. Jakob) oder der Linie 41 (Feschnig) zur Linie 81 (Universität) und zur Linie 20 (St. Martin, Krumpendorf).

Fahrgast-Information: Wunsch bleibt aufrecht

Die angekündigte Änderung der Abfahrtsstellen der Linien 60/61 am HGP betrifft ebenfalls einem „fahrgast“-Wunsch.
„fahrgast kärnten“
hofft weiterhin auf die Aufstellung von Abfahrtsmonitoren am HGP und Hbf sowie auf eine übersichtlichere Anordnung der Fahrpläne an zentralen Haltestellen (z. B. „Benediktinerplatz“), obwohl sie in der
STW-Auflistung nicht angeführt sind.




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Billig Parken: Bus-Aktion auch nötig [22.08.

Park-Aktion in Klagenfurt: Stadtbus-Aktion wäre auch notwendig


„Park & Shop“-Aktion

In Klagenfurt können zwischen 15. August und 31. Dezember 2011 Kunden jener Innenstadtgeschäfte, die sich an der „Park & Shop“-Aktion beteiligen, an allen Samstagen von 8 bis 18 Uhr um pauschal nur € 3,90 (unabhängig von der Parkdauer) in den drei Klagenfurter APCOA-Garagen parken.

Gebot der Stunde: Gleichwertige Aktion auch für Stadtbusse

Um die Wertigkeit des Stadtbusverkehrs zu heben, sollte bei Aktionen stets auch an jene Innenstadt-Kunden gedacht werden, welche die Stadtbusse zur Anreise nutzen.

fahrgast kärnten denkt hiefür an die „Vormittags-Netzkarte“ der „Stadtwerke Klagenfurt AG“, die derzeit bereits zum Preis eines 60-Minuten-Fahrscheines die Nutzung des gesamten Busnetzes von 08.30 Uhr bis 11.30 Uhr ermöglicht. Dies bedeutet z. B., dass die Hin- und Rückfahrt für Erwachsene nur 1,60 und für Familien nur € 2,45 kostet (jeweils im Vorverkauf mit der STW-Kundenkarte).

„fahrgast“-Vorschlag

Analog der Park-Aktion schlägt fahrgast kärnten vor, die Gültigkeit der „Vormittags-Netzkarte“ für Innenstadt-Kunden an Samstagen bis zum Betriebsschluss zu verlängern.


 



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Ebenthal: Keine Abendbusse mehr [12.08.]

Ebenthal: Abendbusse gestrichen

In den fahrgast-Magazinen Nr. 3/2010 und Nr. 2/2011 wurde die geplante Streichung der Abendbusse nach Ebenthal kritisiert.

Mit Wirkung vom 18.08.2011 wird nun dieser Rückschritt Realität.

Da sich die Gemeinden Klagenfurt und Ebenthal nicht auf eine Finanzierung einigen konnten, wird die Abendbuslinie 93 (Wölfnitz - Heiligengeistplatz - Hauptbahnhof - Ebenthal) nun kurzerhand an der Stadtgrenze bei der Haltestelle "Lamplwirt" gekappt, und um für die Stadtbusse eine Umkehrmöglichkeit an der Stadtgrenze zu schaffen, wurde eigens für diese Maßnahme eine neue Haltestelle "Stolzstraße" eingerichtet.

Für fahrgast kärnten kommt die Kappung der Abendlinie einem Schildbürgerstreich gleich. Auf diese Art wird lediglich die politische Uneinigkeit zwischen Klagenfurt und Ebenthal auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen, da die Kappung der Linie keine finanzielle Einsparung für die "Stadtwerke Klagenfurt AG" mit sich bringt und auch nicht aus verkehrstechnischen Gründen erfolgt.

Neuer Fahrplan der Abendlinie 93 "Wölfnitz - Heiligengeistplatz - Hauptbahnhof - Stolzstraße":

--> 114_linie_93__2011_08_18.pdf 

 



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Nachbesserungen: Richtige Schritte [06.07.

Nachbesserungen: Richtige Schritte

Das am 14. Februar gestartete neue Linienkonzept wurde auch von fahrgast kärnten kritisch hinterfragt. Nach fünf Monaten fragte fahrgast kärnten nach, welche der medial angekündigten Nachbesserungen auch tatsächlich realisiert werden.

Im letzten fahrgast-Magazin Nr. 1/2011 wurden die wesentlichen Nachbesserungswünsche zusammen gefasst, welche auch der Stadtpolitik sowie der „Stadtwerke Klagenfurt AG" (STW-AG) mitgeteilt wurden, woraufhin medial Verbesserungsmaßnahmen angekündigt wurden. Nach nunmehr fünf Monaten fragte fahrgast kärnten bei der STW-AG und bei Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner nach, welche Nachbesserungen tatsächlich umgesetzt werden.

Nachbesserungen im Abendnetz

Der Wechsel vom Tagnetz auf das Abendnetz (mit ausgedünntem Fahrplan) erfolgte bisher zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr und wird nun um ca. eine Stunde später gelegt.

Die letzten Busse ab Heiligengeistplatz (HGP) fahren seit 14. Februar teilweise bereits um 22.15 Uhr (außer in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag). Ab 1. September wird die letzte Abfahrt aller Linien um ca. 23.00 Uhr erfolgen.

Früherer Beginn an Sonn- und Feiertagen

Die erste Fahrt an Sonn- & Feiertagen in Richtung HGP war bei manchen Linien erst um ca. 07.30 Uhr möglich. Nun sollen ab 1. September die ersten Busse von den Endhaltestellen aller Linien in Richtung HGP bereits um ca. 06.00 Uhr unterwegs sein. Dies hilft für den Dienstbeginn im Klinikum aber auch für das Erreichen von Zügen am Hauptbahnhof (Hbf).

Verbesserung der Linien 80/81

Die Linien 80 und 81 werden nicht mehr als durchgehende Ringlinien geführt, sondern in Krottendorf gebrochen. So wird ab 1. September die Linie 80 im Abschnitt HGP - Hbf - Krottendorf und retour verkehren, und die Linie 81 im Abschnitt Hbf - HGP - Universität - Krottendorf und retour. Dadurch können die unerwünschten Stehzeiten am HGP reduziert werden.

Ebenthal: Schildbürgerstreich

Eine aus der Sicht der Fahrgäste völlig unverständliche Verschlechterung betrifft den Abendverkehr nach Ebenthal. Da sich die Stadt Klagenfurt und die Gemeinde Ebenthal auf keine gemeinsame Finanzierung einigen konnten, wird die Abendlinie 93 (HGP - Ebenthal) nun kurzerhand an der letzten, noch im Klagenfurter Stadtgebiet liegenden Haltestelle „Lamplwirt" gekappt. Dies bringt keine finanzielle Ersparnis, denn es wird lediglich die letzte, auf Ebenthaler Gemeindegebiet liegende Haltestelle „Ebenthal Schloßwirt" nicht mehr angefahren.

Eine derartige Linienverkürzung rein aus politischen und nicht aus finanziellen oder verkehrstechnischen Gründen kommt aus fahrgast-Sicht einem Schildbürgerstreich gleich. Diese Änderung wurde medial mit 1. Juli angekündigt aber bis dato noch nicht umgesetzt.

Fahrgast-Information wird verbessert

Die Vorschläge von fahrgast kärnten für Abfahrtsmonitore am HGP und Hbf, für eine übersichtlichere Anordnung der Fahrpläne an zentralen Haltestellen (z. B. "Benediktinerplatz") sowie für eine Entflechtung der Standplätze am HGP (z. B. Linien 60 und 61) sollen in den nächsten Monaten erfüllt werden.

Versprochen: Klimatisierte Busse an Hitzetagen

fahrgast kärnten wurde zugesagt, dass während der Sommerferien an Hitzetagen ausschließlich klimatisierte Busse unterwegs sein werden. Dies ist heuer erstmals leichter möglich, weil zwölf der nicht klimatisierten Solobusse bereits durch neue, klimatisierte Busse abgelöst wurde.

Anschlussfehler werden beseitigt

Die fahrplanmäßigen Anschluss-Versäumnisse in wichtigen Relationen soll ab 1. September verbessert sein. Dies betrifft vor allem den Verkehr an Abenden und an Sonn- & Feiertagen aber auch den Werktagsverkehr.

Feschnig: Nachbesserung dringend notwendig

Es ist unverständlich, dass das stark wachsende Siedlungsgebiet in Feschnig weiterhin lediglich mit einem 30-Minuten-Takt bedient wird. fahrgast kärnten fordert in dieser Hinsicht die bereits kolportierte Verlängerung der Linie 43 (Fachhochschule - Hbf - HGP) über die Haltestelle „Spitalbergweg" (und nicht „Klinikum") nach Feschnig. Dadurch würde dieser Stadtteil einen 15-Minuten-Takt erhalten und überdies wieder durch die Haltestelle „Spitalbergweg" an das Einkaufszentrum „Interspar" angebunden werden. Diesem Wunsch steht Verkehrsstadtrat Steinkellner positiv gegenüber.

 Strandbad: Verdichtung im Sommer

Seit 22. Juni erfolgt eine zusätzliche Bedienung der Haltestelle „Strandbad" in Richtung HGP durch die Linie 20 über St. Martin (Mo - Fr: 19:38 Uhr, 20:02 Uhr, 20:32 Uhr; Samstag: 19:40 Uhr und 20:23 Uhr, Sonn- u. Feiertag: 19:07 Uhr, 19:30 Uhr (Zusatzbus über Villacherstraße). Die Verdichtung ist zu begrüßen, unverständlich ist jedoch die mangelnde Bewerbung. Einzig auf der STW-Homepage und an der Endhaltestelle „Strandbad" wird darüber informiert, nicht jedoch im STW-Kundenbüro am HGP oder an den Infotafeln in den Bussen hinter dem Fahrersitz. Weiters wird nicht angeführt, wie lange diese Zusatzkurse angeboten werden.

Abend, Sonn- und Feiertage: Schlechter Takt bleibt

Nicht geändert wird leider der durch das neue Linienkonzept auf 60-Minuten ausgedünnte Takt an Abenden sowie an Sonn- & Feiertagen. Hier sind lediglich Anschlussverbesserungen geplant. fahrgast kärnten äußerte den Wunsch, auch an Feiertags-Vorabenden den verlängerten Abendverkehr anzubieten, wie in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag.

Resümee

Die Umstellung führte teilweise leider zu einem Imageschaden für den Busverkehr, der nun nach monatelanger Wartezeit durch Nachbesserungen wieder gemildert werden soll. Die angeführten Maßnahmen sind Schritte in die richtige Richtung, denen noch, wie angeführt, weitere folgen sollten. fahrgast kärnten wird die Umsetzung der Maßnahmen weiterhin aufmerksam beobachten.

 



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Weitere Schritte sind nötig! [08.06.]

Maßnahmen sind nur ein erster Schritt
                                                                                                                                 [08.06.0211]

In den Medien wurden über Nachbesserungen betreffend das im Februar 2011 gestartete, neue Linienkonzept der Klagenfurter Stadtbusse berichtet. Diesen Berichten zufolge beschloss der Stadtsenat folgende, für 01. September 2011 geplante Maßnahmen:

--> Der Wechsel vom Tagnetz auf das Abendnetz (mit ausgedünntem Fahrplan) erfolgte bisher zwischen 19.00 Uhr
      und 20.00 Uhr und wird nun um ca. eine Stunde später gelegt.

--> Spätere Abfahrt der letzten Busse ab Heiligengeistplatz um ca. 23.00 Uhr.

--> An Wochenenden starten die ersten Busse mit früheren Abfahrtszeiten, damit Fahrgäste zwischen 06.30 Uhr  
      und 07.00 Uhr zur Arbeit fahren können .

--> "Optimierung" der Linien 80/81 (Heiligengeistplatz - Hauptbahnhof - Viktring - Universität - Heiligengeistplatz).

--> Bereits ab 01. Juli 2011 wird die Abendlinie 93 nicht mehr bis in das Gemeindegebiet von Ebenthal verkehren,
      sondern vor der Gemeindegrenzen wenden.

--> Über eine Weiterführung der Abendverbindung in die Gemeinde Krumpendorf wird noch diskutiert.


Abgesehen von der Einschränkung nach Ebenthal, die ein erster Schritt in die falsche Richtung ist, sind die anderen Maßnahmen aus "fahrgast"-Sicht ein erster Ansatz in die richtige Richtung, dem noch weitere folgen sollten. "fahrgast kärnten" hat dahin gehend im April 2011 die notwendigen Nachbesserungen zusammen gefasst, wie sie nachfolgend zu finden sind.


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Neues Linienkonzept: Nachbesserungen sind nötig
 (aus "fahrgast"-Magazin 1/2011, April-Juni)                                                                 [04.04.2011]

Das neue Linienkonzept führte neben einigen Verbesserungen auch zu zahlreichen Verschlechterungen. Die Stadtpolitik wird daran zu messen sein, ob die medial angekündigten Nachbesserungen auch tatsächlich realisiert und vor allem finanziert werden.

Bei der Präsentation des neuen Linienkonzepts der Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) im Juni 2010 wies fahrgast kärnten darauf hin, dass dieses Konzept hauptsächlich vom Spargedanken geprägt sei und die Verschlechterungen die Verbesserungen überwiegen. Wie alle fahrgast-Magazine wurde auch jenes mit der entsprechenden Analyse (Nr. 2/2010) an alle Klagenfurter Gemeinde- und Stadträte gesandt.

Prinzipiell ist festzuhalten, dass sich fahrgast kärnten stets der Objektivität verpflichtet fühlte, wie dies auch von Stadtpolitikern und der STW bestätigt wurde. So wurden die Verbesserungen betont, aber natürlich auch die Verschlechterungen im Sinn der zahlreichen negativen Rückmeldungen.

Verbesserung des ÖV endet an der Stadtgrenze

Das Land Kärnten hat in den letzten Jahren durch finanzielle Mittel wesentlich für eine Attraktivierung des Bahnangebotes im Kärntner Nahverkehr gesorgt. Es ist schade, dass diese Aufbruchstimmung für den öffentlichen Verkehr (ÖV) nun an der Stadtgrenze von Klagenfurt Halt macht. Es müsste auch der Klagenfurter Stadtpolitik ein attraktiver Busverkehr mit dichteren Intervallen ein wichtiges Anliegen sein, dem ausreichende Budgetmittel zugewiesen werden.

Anschlüsse-Dilemma auch an Werktagen

Zusätzlich zum ausgedünnten 30-Minuten-Takt auf zahlreichen Linien an Werktagen führen die unterschiedlichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten am Heiligengeistplatz (HGP) zu systematischen Anschlussversäumnissen mit bis zu 30 Minuten Wartezeit! Diese betreffen nicht nur „Einzelfälle" sondern leider auch wichtige Relationen z. B. in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung, wie Feschnig - Ginzkeygasse/Universität, Ebenthal - Ginzkeygasse/Universität, Pädak/St. Ruprecht - St. Jakob, Ebenthal - St. Martin/Krumpendorf.

Abend: Takt, Anschlüsse, Betriebsschluss schlechter

Der Abendverkehr mit einem stark ausgedünnten 60-Minuten-Takt stellt aus der Sicht von fahrgast kärnten lediglich eine „Notversorgung" dar, wie dies einer Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern nicht würdig ist.

Selbst bei diesem 60-Min.-Takt ist der Buskunde mit inakzeptablen Umsteige-Wartezeiten am HGP konfrontiert.

Dies betrifft z.B. Annabichl/Klinikum - St. Ruprecht/Viktring mit 40 Minuten Wartezeit, Annabichl/Klinikum - St. Peter mit 35 Minuten, Wölfnitz - St. Ruprecht/Viktring mit 44 Minuten oder Krumpendorf/Minimundus - St. Jakob mit Null (!) Minuten Übergangszeit (also 60 Minuten Wartezeit).

Überdies erfolgt von Sonntag bis Donnerstag die letzte Abfahrt auf drei Linien bereits um 22.15 Uhr, bzw. 22.20 Uhr (St. Jakob, Ebenthal, Wölfnitz), während bisher noch um 22.50 Uhr und 23.30 Uhr abgefahren wurde.

Sonn- und Feiertage: Ausgedünnter Fahrplan

Die unterschiedlichen Taktzeiten (45-, 60- und 90-Minuten) führen am HGP zu einem Anschluss-Dilemma und beenden das bisher an Sonn- und Feiertagen gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen.

Der schlechte Takt an Abenden und Sonn- und Feiertagen bewirkt z.B., dass nach der Zugankunft am Hauptbahnhof die Weiterfahrt in Klagenfurt mehr als eine Stunde dauern kann, also länger als eine Bahnfahrt von Friesach nach Klagenfurt.

„Runder Tisch": fahrgast-Forderungen

Am 02.03.2011 lud Verkehrsreferent Peter Steinkellner u.a. die Gemeinderatsclubs, fahrgast kärnten, Schüler- und Seniorenvertreter zu einem „runden Tisch". Im diesem Rahmen urgierte fahrgast kärnten u.a. folgende Punkte:

-->  Verringerung der Umsteige-Wartezeiten am HGP

-->  Abendverkehr und Verkehr an Sonn- und Feiertagen: 40-Minuten mit Vollknoten und vollwertigen Umsteige-Möglichkeiten am
     
HGP, wie im bisherigen System und letzte Abfahrt am HGP um 23.30 Uhr für alle Linien.

-->  Taktverdichtung für das Siedlungsgebiet in Feschnig

-->  Entflechtung der Linienführung der Linie 85

Netzerweiterung auf Kosten der Intervalle

Leider führte der Sparauftrag der Stadtregierung dazu, dass zwar in der Fläche mehr Stadtteile bedient werden (Ehrenthal, Irnigsiedlung-Welzenegg, Verbindung Viktring-Universität, Fachhochschule, vermehrte Anbindungen an den Hauptbahnhof), dies jedoch auf Kosten von Fahrplanausdünnungen auf anderen Linien erfolgte.

Stadtpolitik ist am Zug

Die Stadtpolitik reagierte auf die massive öffentliche Kritik mit der Ankündigung von Verbesserungen. fahrgast kärnten wird mit Interesse verfolgen, ob der medial bekundeten Absicht auch Taten folgen und die zweifellos notwendigen finanziellen Mittel für Nachbesserungen bereitgestellt werden.

 



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Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Uni" [25.05.]

Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Uni"

 

In einer Wochenzeitung erschien ein Bericht über die geplante Errichtung einer Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität-Minimundus“, demzufolge einerseits eine Realisierung erst im Jahr 2015 erfolgen wird und andererseits auch an eine mögliche Situierung in der Nähe der Eisstockanlage beim „Plattenwirt“ gedacht.

 

„fahrgast kärnten“ analysierte im „fahrgast“-Magazin Nr. 1/2010 (April – Juni 2010) zwei Varianten für die Lage der Haltestelle, nämlich eine im Bereich der städtischen Eisstocksportanlage (Nähe „Plattenwirt“), wo sich auch eine Fußwegunterführung befindet, und eine bei der Straßenunterführung in der Kohldorferstraße (beim ehemaligen ÖDK-Gebäude).

 

Download des Berichts im "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2010: 

                    -->   91_zeitung_2010_2_seite_16_17_pdf.pdf

 

 

Investition in die Zukunft:

 

Bei Gegenüberstellung und Abwägung aller Vor- und Nachteile kristallisiert sich die Variante Kohldorferstraße für eine ganzjährige Nutzung durch mehrere Nutzergruppen (Studierende, Arbeitspendler, Wohnbevölkerung, Touristen) als die weitaus Vorteilhaftere heraus, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind.

 

Es sollten aber bei einer Investition wie dieser die höheren Errichtungskosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium für die Lage der Haltestelle sein, handelt es sich doch um ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft und für Generationen, das größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit bieten soll.

 

 

Vorteile der Haltestelle bei der Unterführung Kohldorferstraße:

 

- Verknüpfungsmöglichkeit mit mehreren städtischen Buslinien

- Park & Ride Anlage (der Landeshauptstadt Klagenfurt) bereits vorhanden

- Erschließung bzw. Aufwertung des Wohngebietes St. Martin West (nördlich & südlich der Bahn) sowie
        Waidmannsdorf West (südlich)

- im unmittelbaren Nahbereich der neuen Haltestelle ist gemäß Stadtentwicklungskonzept noch 
       Baulandpotenzial für Wohnbebauung vorhanden

- geringere Entfernung zur Universität (ca. 900 Meter)

- im unmittelbaren Haltestellenbereich Pendlerpotenzial im ehemaligen ÖDK-Gebäude (heute Verbund sowie
       ca. 30 weitere Büros) und „Lakeside Technology Park“ bei der Universität

- die Möglichkeit zur Schaffung einer sicheren Radwegverbindung von St. Martin zum Radweg entlang des
       Lendkanals

- geringste Entfernung zu „Minimundus“ (saisonaler Betrieb), „Planetarium“ und Reptilienzoo.

 

 

Raschere Realisierung notwendig:

 

Die genannte Realisierung erst im Jahr 2015 erscheint für „fahrgast kärnten“ wesentlich zu lang. Die neue S-Bahn-Linie S1 mit einem 30-Minuten-Takt im Abschnitt Villach – Klagenfurt – St. Veit/Glan wird durch die Errichtung der Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität-Minimundus“ eine wesentliche Aufwertung erfahren, welche nicht erst in vier Jahren zum Tragen kommen sollte.

 

 



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Umgesetzt: Kartografischer Plan [14.03.]

Kartografischer Linien-Netzplan, "fahrgast"-Wunsch erfüllt:


Die neuen Liniengrafiken lassen die tatsächliche Linienführung oftmals nur schwer erahnen.

Aus diesem Grund forderte fahrgast kärnten am 5. Jänner 2011 auf dieser Homepage einen kartografischen Linien-Netzplan, also eine Straßenkarte (z. B. gefaltet im Format A3), in welche die Linienführungen in die Straßen eingezeichnet werden. 

Vor kurzem wurde dieser Wunsch erfüllt und die "Stadtwerke Klagenfurt AG" bietet auf ihrer Homepage einen derartigen kartografischen Netzplan (Link: --> Link zur STW-Homepage ).

Dieser Plan sollte aus der Sicht von fahrgast kärnten auch als Ausdruck im STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz erhältlich sein. 

Kartografischer Netzplan, Tagnetz: --> 71_linienplan_kartografisch_tag.pdf

Kartografischer Netzplan, Abendnetz: -->  70_linienplan_kartografisch_abend.pdf


 

 



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Proteste führen zu Änderungen [04.03.]

Proteste führen zu Änderungen

Die zahlreichen Proteste von Fahrgästen führten zu zwei als "Runder Tisch" bezeichneten Besprechungen von Bürgermeister Scheider und von Verkehrsreferent Steinkellner, wobei bei Letzterer auch Vertreter von "fahrgast kärnten" eingeladen waren. Diese Diskussionen führten u.a. zu folgenden Änderungen, wobei der Zeitpunkt der Durchführung z. B. der Verlängerung des Abendfahrplanes noch abzuwarten ist: (Text: Homepage der "Stadtwerke Klagenfurt AG")

• Das Tagliniennetz wird bis 20:15 ausgeweitet
• Der letzte Bus fährt statt um 22:15 um 23.15 Uhr

Maßnahmen Frühverkehr_

Die letzten Tage wurde der Schülerverkehr optimiert (Fahrzeug-Rochaden). Der Schülerfrühverkehr funktioniert jetzt so:

• Auf Linie 40 ab Walddorf fährt um 06:55 ein Gelenksbus
• Auf Linie 50 ab Oberhaidach fährt um 06:53 ein zusätzlicher Bus bis zum Heiligengeistplatz
• Auf Linie 31 ab Ebenthal fährt um 07:15 Uhr ein zusätzlicher Bus bzw. ein Fahrzeugtausch auf Gelenkszug, weiters werden den ganzen Tag zwei Großraumbusse eingesetzt
• Ab Hauptbahnhof (HBF) fahren um 07:17 und 07:29 zwei zusätzliche Kurse zum HGP
• Auf der Linie 50 (Pischeldorferstraße) wird von 11:50 bis 14:20 ein 15-Minuten-Takt gewährleistet

Schüler Mittagsverkehr:

• Ab 13:08 von Viktring Schule fährt direkt ein Bus zum Hauptbahnhof, damit auswärtige Schüler zeitgerecht die Regionalbusse erreichen
• Ab 13:22 von Th. Schmidt Gasse (Linie 40) fährt ein zusätzlicher Bus zum Heiligengeistplatz (HGP)
• Ab 14:23 bis 17:38 fährt ein zusätzlicher Bus ab der Pädag (Linie 85) zum HBF, somit ist ab 12:38 ein durchgehender 15-Minuten-Takt gewährleistet

Zusätzliche Umsteigebeziehungen außerhalb des HGP:

• Hauptbahnhof (von 40, 41, 42 auf Linie 43, 80, 85 sowie Regionallinien)
• Hauptmann Hermann Platz (von Linie 85 auf Linie 60 Richtung Villacherstraße-HGP innerhalb 5 Minuten)
• Domplatz (von Linien 40, 41, 42, 43, 80, 85 auf Linien 10, 20, 31, 50, 60, 61)
• Im Klinikum Klagenfurt von Feschnig kommend in die nördliche St. Veiter Straße
• Haltestelle St. Theresia von Linie 61 auf Linie 50 z.B. Richtung IKEA
• Haltestelle Kika von Linie 60 z. B. auf Linie 20 Richtung Hörtendorf

 



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"Nun wird wieder alles neu" [01.03.]

Busverkehr in Klagenfurt: Nun wird wieder alles neu
       [aus: "Kronen Zeitung", 01.03.2011]

Verwirrende Fahrpläne, fehlende Anschlüsse und erboste Passagiere: Nach der Beschwerdeflut am neuen Buslinienkonzept in Klagenfurt gibt es nun Verbesserungsmaßnahmen! Ein Neun-Punkte-Plan soll schnell umgesetzt werden, um zumindest die gröbsten Fehler auszubessern.

Am Montag haben sich Vertreter der Stadtwerke gemeinsam mit Bürgermeister Christian Scheider auf "Sofortmaßnahmen" verständigt, die das Linienkonzept verbessern sollen. Geplant sind folgende Punkte:

- zusätzliche Busse sollen in den Stoßzeiten fahren,
- bessere Information über Umstiegsmöglichkeiten,
- Anpassung der Anschlüsse an den Regionalverkehr,
- der Frühverkehr beginnt früher, bereits um 5.30 Uhr,
- der Nachtverkehr startet später, erst ab 20.15 Uhr,
- der letzte Bus fährt in Zukunft ab 23.15 Uhr,
- die Linienführung Waidmannsdorf, Viktring, Feschnig und St. Ruprecht (insbesondere Linie 85) wird optimiert,
- größere Busse werden in den Stoßzeiten eingesetzt,
- und eine neue Regelung bei den Kurzstrecken (drei Haltestellen) ist geplant.

Die Verbesserungen werden jetzt Schritt für Schritt umgesetzt. Die Stadtwerke informieren unter der Telefonnummer 0463/521- 521.

Nächster runder Tisch am Mittwoch

Nach dem "Bus- Gipfel" am Montag lädt Verkehrsreferent Peter Steinkellner am Mittwoch zum nächsten runden Tisch zum Thema Linienkonzept. Gemeinsam mit Jugendvertretern, dem Gleichstellungs- und dem Seniorenbeirat sowie dem Verein "Fahrgast" sollen die Details für Verbesserungen ausgearbeitet werden.

"Viele Punkte sind bereits in der Umsetzung. Es ist aber klar, dass es bei so einer großen Umstellung auch zu Problemen kommt – wir arbeiten laufend daran", erklärt Steinkellner.
 

Gleich zwei runde Tische zu einem neuen Busplan
                (aus: "Kleine Zeitung", 24.02.2011)

Bürgermeister und Verkehrsreferent laden ein.

"Die Schwachstellen des neuen Busfahrplans müssen komprimiert werden", so Bürgermeister Christian Scheider (FPK). Er zieht allen voran Verkehrsreferent Peter Steinkellner (ÖVP) und Stadtwerke-Mobilitätsleiter Reinhold Luschin zur Verantwortung. Um rasch Verbesserungen für die Klagenfurter Busnutzer herbeizuführen, lud Scheider am Dienstag zu einem runden Tisch am kommenden Montag: "Weil so viele Beschwerden bei mir landen."

Am Mittwoch entschloss sich auch Steinkellner, einen runden Tisch in Sachen Busplan einzuberufen. Dieser soll am kommenden Mittwoch, den 02.03.2011 stattfinden. Eingeladen sind neben Vertretern der Stadt und der Stadtwerke auch die Vereine "fahrgast kärnten" und "Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt" sowie der Behindertenombudsmann. "Es ist gut, dass weiter darüber gesprochen wird", so Scheider.

Ob sich für die Nutzer des öffentlichen Verkehrs etwas verändert, wird sich zeigen.



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Linienkonzept: fahrgast-Analyse/2 [19.02.]

Heiligengeistplatz: Umsteigen ohne System                  [19.02.2011]


Zusätzlich zum ausgedünnten 30-Minuten-Takt auf zahlreichen Linien an Werktagen führen die unterschiedlichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten am Heiligengeistplatz (HGP) zu systematischen Anschlussversäumnissen, welche nicht nur „Einzelfälle“ betreffen sondern leider auch wichtigen Relationen u. a. auch in Nord-Süd- und Ost-West-Relationen. Dadurch sinkt die Attraktivität für die Benutzung der Stadtbusse leider beträchtlich.

Nachfolgend einige Beispiele für unattraktive Umsteige-Wartezeiten (in Klammer die Liniennummern), wobei sich die Auflistung weiter fortsetzen ließe.

Werktags, Grundtakt:
(außerhalb der morgendlichen Hauptverkehrszeit allet Linien und der mittäglichen Hauptverkehrszeit mancher Linien)

   - Feschnig (41) -> Krumpendorf, Universität (20): 25 Minuten
   - Feschnig (41) -> St. Ruprecht, Pädak (85): 25 Minuten
   - Ebenthal (31) -> Universität, Ginzkeygasse (81): 28 Minuten
   - Ebenthal (31) -> St. Martin, Krumpendorf (20): 28 Minuten
   - Pädak, St. Ruprecht (85) -> St. Jakob (50): 24 Minuten

Abendverkehr (werktags, ab ca. 20.00 Uhr):

   - Krumpendorf, Minimundus (92) -> St. Jakob (95): Null-Minuten-Übergang um 21.10 Uhr
   - Annabichl, Klinikum (94) -> St. Ruprecht, Viktirng (98): 40 Minuten
   - Annabichl, Klinikum (94) -> St. Peter (96): 35 Minuten
   - Wölfnitz (93) -> St. Rupreccht, Viktring (98): 44 Minuten

Überdies haben bisherige Fahrten gezeigt, dass auch bei fahrplantechnisch möglichen Umsteigerelationen mit zwei bis drei Minuten Umsteigezeit durch leichte Verspätungen bereits Anschlüsse versäumt werden und bis zu dreißig Minuten auf den nächsten Anschlussbus gewartet werden muss.

Sonn- und Feiertage:

Die unterschiedlichen Taktzeiten (45-, 60- und 90-Minuten) führen am HGP zu einem Anschluss-Dilemma und beenden das bisher an Sonn- und Feiertagen gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen.

 

"fahrgast"-Vision: 20/40/40                                [04.02.2011]

Die unten in der „fahrgast“-Analyse beschriebene Umsteige-Problematik mit unzumutbar langen Wartezeiten betrifft den Abendfahrplan, ganztägig den Fahrplan an Sonn- und Feiertagen aber leider auch untertags an Werktagen viele Verbindungen.

Zur Begrenzung dieser Fehlentwicklung lautet für „fahrgast kärnten“ aus der Sicht der Buskunden der Vorschlag

--> 20/40/40

20-Minuten Takt untertags an Werktagen (außer Samstag):
...durchgehend für alle Linien (außer die peripheren Verbindungen nach Hörtendorf und Krumpendorf sowie Walddorf und Flughafen), bzw. 15-Minuten-Takt, wenn er durch Intervallverdichtung im neuen Linienkonzept kurzfristig realisierbar sein soll. Dadurch würde es auf vielen Linien nicht zur Verschlechterung vom bisherigen 20-Minuten- auf einen 30-Minuten-Takt kommen und es wäre der gute, durchgehende 15-, bzw. 20-Minuten-Takt, welcher im neuen Konzept z. B. auf den Linien nach Fischl, Welzenegg und auch nach Wölfnitz vorgesehen ist, großteils für alle Stadtteile gültig.

40-Minuten-Takt an Abenden bis 23.30 Uhr:
...
wie im bisherigen Fahrplan mit Vollknoten und vollwertigen Umsteige-Möglichkeiten am HGP und der letzten Abfahrt ab HGP um 23.30 Uhr, statt des neuen, unattraktiven 60-Minuten-Taktes mit der letzten Abfahrt z. B. bereits um 22.15 Uhr auf zwei Linien (St. Jakob, Ebenthal).

40-Minuten-Takt ganztägig an Sonn- und Feiertagen:
... wie im bisherigen Fahrplan mit Vollknoten und vollwertigen Umsteige-Möglichkeiten am HGP, statt des neuen, unattraktiven 60-Minuten-Taktes auf den meisten Linien (abgesehen von Lendorf/Wölfnitz und Ebenthal, wo ein 45-Minuten-Takt vorgesehen ist).

Dies wäre ein offensives Signal der Stadt Klagenfurt für eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, im Gegensatz zum vorgesehen "Linienkonzept-neu", welches in der Fläche zwar mehr Stadtteile bedient, aber dies durch eine Intervallverschlechterung auf sehr vielen Linien erreicht. Nicht verbessert werden durch den geforderten Takt natürlich die oftmals unübersichtlichen und zeitaufwendigen neuen Linienführungen.


Neues Linienkonzept: Die Änderungen                           [30.01.2011]

"fahrgast kärnten" stellt die Verbesserungen (+) und Verschlechterungen (-) des neuen, am 14.02.2011 startenden Linienkonzeptes der "Stadtwerke Klagenfurt AG" in einer Übersicht vor.


Stellungnahme von "fahrgast kärnten":


 

Angesichts der zahlreichen, und teilweise gravierenden Verschlechterungen ist das neue Konzept aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ vor allem vom Spargedanken geprägt. Den Bedürfnissen der Fahrgäste wird nur in wenigen Punkten entsprochen.

Der Fahrplan an Abenden und an Sonn- und Feiertagen kann auf Grund des stark ausgedünnten Taktes und oftmals unzumutbarer Umsteige-Wartezeiten nur als Kahlschlag bezeichnet werden.

Überdies führen die unterschiedlichen Takte auch untertags an Werktagen teilweise zu wesentlich verschlechterten Umsteige-Wartezeiten am Heiligengeistplatz (z. B. Pädak -> St. Jakob: 24 Minuten, Feschnig -> Uni, Pädak:  25 Minuten, Ebenthal -> St. Martin, Krumpendorf: 28 Minuten).

 

Das Land Kärnten hat in einstimmigen Beschlüssen aller Regierungsparteien in den letzten Jahren durch finanzielle Mittel wesentlich für eine Attraktivierung des Bahnangebotes im Kärntner Nahverkehr gesorgt.

Es ist schade, dass diese Aufbruchstimmung für den öffentlichen Verkehr nun an der Stadtgrenze von Klagenfurt Halt macht und großteils Rücknahmen im Klagenfurter Busangebot erfolgen werden.


Es müsste auch der Klagenfurter Stadtpolitik ein attraktiver öffentlicher Verkehr mit dichteren Intervallen ein wichtiges Anliegen sein, welchem ausreichende Budgetmittel zugewiesen werden.


Neue Gebiete:

--> Ehrenthal
--> Linie Viktring – Universität – HGP
--> Fachhochschule (bis ca. 20.00 Uhr)
--> Durchmesser-Linien; aber längere Wartezeiten bei vielen Umsteige-Relationen 
--> Welzenegg –Irnigsiedlung; aber nur werktags bis 20.00 Uhr
--> Verbindung Viktring – Hbf; aber Viktring – HGP:  +10Min. Fahrzeit
--> Verbindung Pädak – Hbf; aber Pädak – HGP: +10 Min. Fahrzeit

           Zeichenerklärung:
               +   ... Verbesserung
               -   ... Verschlechterung
               --  ... gravierende Verschlechterung
               +-  ... Verbesserung, bei gleichzeitiger Verschlechterung in einem anderen Bereich



Änderungen: werktags, Grundtakt 
          (nach der Frühspitze)

Linie 10 (Strandbad – HGP - Fischl):
 +: HGP – Fischl: Durchgehend 20-Min. (bisher 20/40-Min)

Linie 20 (Krumpendorf – HGP – Hörtendorf):
 +: Durchgehend 30-Min. (nachmittags)

Linie 30 (Wölfnitz – HGP):
 +: 15-Min. (obwohl zentrumsferner Stadtteil…)

Linie 31 (Wölfnitz – HGP – Ebenthal):
 - : HGP – Ebenthal: 20-Min. --> 30-Min.

Linie 40 (Hbf – HGP – Annabichl – Walddorf),
Linie 42 (Hbf – HGP – Annabichl – Flughafen):
 +: Umsteigefrei nach Walddorf und zum Flughafen, aber nur stündlich
 -- : 15-Min. --> 30-Min. (auch mittags; außer für Endhaltestelle Annabichl)

Linie 41 (Hbf – HGP – Feschnig – Ehrenthal – Annabichl):
 +: Umsteigefreie Anbindung von Ehrenthal
 -- : 15-Min. --> 30-Min. (auch mittags)

Linie 43 (Fachhochschule – Südpark – Hbf – HGP):
 +: neue Linie
 +: HGP – Südpark: durchgehend 30-Min. (bisher 20/40-Min.)

Linie 50 (Kreuzbergl – HGP – St. Jakob - IKEA):
 + : HGP – St. Theresia: 20-Min. --> 10/20-Min. (mit Linie 61) 
 - : HGP – Kreuzbergl: 10-Min. --> 30-Min.
 - : HGP – IKEA: 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags)

Linie 60 (Welzenegg – St. Peter – HGP –UKH – Baumbachplatz):
 +: Durchbindung nach Waidmannsdorf
 + : HGP – Welzenegg: 15-Min. 
 - : HGP – UKH - Baumbachplatz: 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags)

Linie 61 (Welzenegg – St. Theresia – HGP – Steinere Brücke – Baumbachpl.):
 +: Durchbindung nach Waidmannsdorf
 - : HGP - Baumbachplatz: 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags)
 - : Kein Abendverkehr

Linie 80 (HGP- Hbf - Schmelzhütte - Viktring),
Linie 81 (HGP - Universität - Viktring): 
 + : Verbindung Viktring – Uni - HGP
 +- : Verbindung Viktring – Hbf, aber Viktring – HGP: +10 Min. Fahrzeit
 - : 20-Min. --> 30-Min (außer für Endhaltestelle Krottendorf)

Linie 85 (HGP – Hbf – St. Ruprecht - Pädak – Ganghoferg.):
 +- : Verbindung Ganghoferstr. - Pädak – Hbf; aber Pädak – HGP: +10 Min. Fahrzeit
 - : 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags) 
 - : Komplizierte Linienführung (Form eines Achters)
 - : Keine Verbindung mehr Pädak – Körner-Schule


Änderungen: Samstag, wenn Werktag

+ : 20/40-Min. --> 30-Min.-Intervall durchgehend
+ : 45-Min. --> Krumpendorf


Änderungen: Sonn- und Feiertag

+ : 45-Min. nach Wölfnitz (obwohl stadtferner Stadtteil)

-- : 40-Min. --> 60-Min. auf zahlreichen Linien

- : Anschluss-Dilemma am HGP (durch unterschiedliche Taktzeiten: 45-, 60-, 90-Min.)
            Wartezeiten z. B.: Hörtendorf --> Viktring: 56 Min. 
                                      St. Ruprecht --> St. Jakob: 50 Min.
- : 1. Abfahrt ab HGP:  --> St. Jakob erst um 07.00 Uhr,       
                               --> Annabichl bereits um 05.30 Uhr

Wie und wem kann man die Busbenutzung an Sonn- und Feiertagen noch empfehlen ?


Änderungen: Abendverkehr

+: Bis 01.00 Uhr in den Nächten Fr/Sa und Sa/So

Sonst: Ausschließlich Verschlechterungen (So – Do):

-- : 40-Min. --> 60-Min.

-- : Bis zu 50 Min. Wartezeit am HGP (z. B. Viktring --> Wölfnitz)

-- : Letzte Abfahrt bereits um 22.15 Uhr (bisher 22.50, 23.30 Uhr): 
             --> St. Jakob, Ebenthal

- : Keine Bedienung:  --> St. Martin (weiterhin)
                             --> Kreuzbergl

Wer soll bei derartigen Verschlechterung im Abendverkehr noch mit dem Bus fahren (wenn er nicht mangels Alternativen  „muss“) ?


 

Linie 93 (Ganghofergasse): Zusätzlicher Abendkurs                                     [28.01.2011]
"fahrgast"-Forderung: Zusätzlicher Kurs auch für andere Linien

Im Abendverkehr verlässt von Sonntag bis Donnerstag auf den Linien 95 (St. Jakob) und 93 (Ebenthal) der letzte Bus bereits um 22.15 den HGP (wie in der unten stehenden Analyse beschrieben).

Dies galt bis vor kurzem auch für die Linie 94 (Ganghofergasse). Nunmehr findet sich auf der STW-Homepage ein neuer Fahrplan der Linie 94, welcher von Montag bis Donnerstag einen zusätzlichen Kurs um 23.15 Uhr anbietet. "fahrgast kärnten" fordert generell für jeden Tag und auch für die verbleibenden Linien eine zusätzliche spätere Abfahrt.


Linien 50, 61: Fahrplan-Fehler behoben                                                         [19.01.2011]


In der nachfolgenden Analyse wurde im Absatz "Linie 50" der Umstand kritisiert, dass die Busse der Linien 50 und 61 stadtauswärts zur selben Minuten vom HGP bis zur Haltestelle "St. Theresia" verkehren, und danach wieder 30 Minuten gewartet werden muss. 


Dieser Misstand wurde nunmehr behoben, so dass der neue, auf der Homepage der "Stadtwerke Klagenfurt AG" abrufbare Fahrplan der Linie 50 bereits um zehn Minuten versetzte Fahrplanzeiten aufweist.

Es ist natürlich positiv, dass dieser (und eventuell weitere) Fahrplanfehler ausgebessert werden. Verwirrung könnte jedoch die Tatsache schaffen, dass die bereits an die Bevölkerung ausgeteilten, neuen Fahrpläne ohne Versionsnummer oder Datum nicht von den geänderten, neuen Fahrplänen zu unterscheiden sind.

Link: --> Fahrpläne des neuen Linienkonzeptes

 

 



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Führt Kritik zu Nachbesserungen? [15.02.]

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" und die Stadtpolitik zeigen Verständnis für die u.a. von "fahrgast kärnten" öffentlich aufgezeigten Problempunkte des neuen Linienkonzepts und versprechen laut unten stehenden Zeitungsberichten in ersten Ansätzen Verbesserungen. Es bleibt abzuwarten, in welcher Art diese tatsächlich erfolgen werden.  

Busse: „Kritik ernst nehmen!“
Stadtwerke bieten noch 14 Tage lang Aufklärung über ihren neuen Fahrplan
         (aus: "Kronen Zeitung", 15.02.2011)

                 

„Die Kritik der Passagiere muss ernst genommen werden!“ Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner will jetzt darauf drängen, dass die Mängel im neuen Buskonzept bereinigt werden. „So geht das nicht! Es muss Aufklärung her, die Fahrpläne müssen verständlich sein und die Verbindungen müssen zueinander passen.“

„Es darf nicht sein, dass jemand seinen Anschluss verpasst, weil er zum Umsteigen nur ein Zeitfenster von einer Minute hat“, schimpft Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner. Er hat die Kritik der „Krone“-Testfahrer ernst genommen.
„Erstens muss mehr Aufklärung her!“ Dafür haben die Stadtwerke gesorgt: 14 Tage lang werden Mitarbeiter am Heiligengeistplatz informieren. Man findet die Informationen aber auch unter www.busse-klagenfurt.at oder Tel.  0463/ 521-521.

Zweitens will Steinkellner verständlichere Fahrpläne. „Und sie müssen einheitlich sein. Allerdings werden in den nächsten Tagen und noch weiter bis Juni Adaptierungen vorgenommen.“ Verwirrung ist daher also weiter vorprogrammiert.

„Die Vorgaben der Politik waren klar. Wir wollten eine bessere Abdeckung und die besseren Abendkurse.“ Ob es das auch gespielt hat, wird sich weisen. Allerorts gibt es mehr Kritik als Lob. Das spenden allerdings die Bewohner der Irdnigsiedlung in Welzenegg freudig: „Die neue Linie zu uns ist toll.“

Haben Sie Beschwerden oder Anregungen zum Linienkonzept? Schreiben Sie uns unter kaerntner@kronenzeitung.at, Kennwort Bus oder Kärntner Krone, Krone Platz 1, 9020 Klagenfurt, Kennwort Bus.

 

Bus-Linienkonzept im Kreuzfeuer der Kritik
Das neue Bus-Linienkonzept der Stadtwerke Klagenfurt ist seit Montag in Betrieb. Besonders die ausgedünnten Abendlinien werden kritisiert
          (aus: "Kleine Zeitung", 15.02.2011)

Ob im Bus, auf der Straße oder auf der "STW - Busse Klagenfurt"-Facebook-Seite - das neue Linienkonzept der Stadtwerke ist das Stadtgespräch. Kein Wunder, denn nach mehr als 30 Jahren wurde das Konzept erneuert. Der Verein "fahrgast kärnten" testete am Montag die neuen Tag- und Abendlinien, das Ergebnis war - wie auch Leserbriefschreiber bestätigen - ernüchternd (wir berichteten). Besonders das ausgedünnte Abendnetz lasse laut "fahrgast kärnten"-Obmann Markus Lampersberger zu wünschen übrig.

"Ab 20 Uhr stellen die Busse nicht nur ihre Nummern um, was verwirrend ist, sondern auch den Takt. So fahren viele Busse nur noch alle 60 Minuten, was für eine Stadt mit fast 100.000 Einwohnern zu wenig ist. Der Stadtpolitik sollte die Infrastruktur mehr wert sein", sagt Lampersberger. Konkret bemängelt er, dass viele Busse nach dem neuen Plan bis zu 75 Minuten früher Betriebsschluss haben, als sonst. Wölfnitz sei ein gutes Beispiel: Der letzte Bus fährt vom Heiligengeistplatz werktags um 22.20 Uhr. "Es fehlen, im Vergleich zum alten Plan, zwei Takte. Früher fuhr der Bus um 22.50 und einer um 23.30 Uhr. Das neue Abendnetz dann freitags und samstags so zu verkaufen, als wäre es viel weiter ausgedehnt, stimmt so nicht. Mit der Abfahrt um 0.15 Uhr fährt der Bus lediglich einen Takt mehr, als vor der Umstellung", sagt Lampersberger.

Kritik auf Facebook

Auch auf der "STW - Busse Klagenfurt"-Facebook-Seite geht es rund: Besonders junge Leute stellen Fragen und kritisieren das Konzept. In den vergangenen zwei Tagen beantworteten Facebooker jedoch teilweise selbst die gestellten Fragen. Stadtwerke-Pressesprecher Harald Raffer: "Wir nehmen die Kritik ernst, auch wenn wir nicht gleich Stellung nehmen. Wir haben auch schon Facebooker eingeladen und mit ihnen diskutiert. Wir sind für konstruktive Kritik offen und versuchen darauf einzugehen, aber jetzt müssen wir schauen, wie das Konzept anläuft."

Ab heute ist übrigens auch der "Grüne Kummerkasten" der Klagenfurter Grünen online. "Auf unserer Homepage oder Facebook-Seite können Bürger ihrem Frust zum neuen Fahrplan freien Lauf lassen", sagt Stadträtin Andrea Wulz.

Gefährlicher Übergang

Seit Montag ist auch "Park & Ride" bei Minimundus und der Cine City in das neue Linienkonzept integriert. Hier warnt "fahrgast kärnten": Wer bei Minimundus parkt, muss mit dem Bus die Runde bis zum Strandbad mitfahren, um dann in die Stadt zu gelangen, oder die gefährliche Villacher Straße queren. "Es gibt nicht einmal einen Zebrastreifen", so Lampersberger.

Verkehrsreferent Peter Steinkellner (ÖVP) dazu: "Sobald es die Witterung zulässt, starten wir mit der Umsetzung des zugehörigen Verkehrskonzeptes. Da ist nicht nur ein Zebrastreifen für die Villacher Straße geplant, sondern auch Straßenverbreiterung in Ehrenhausen, Lärmschutzmaßnahmen sowie die Fertigstellung der provisorischen neuen Haltestellen."
 

"Kritik am Konzept ist groß"
           (aus: "Kleine Zeitung", 14.02.2011)

Seit Montag gilt das neue Buslinien-Konzept der Stadtwerke Klagenfurt. "fahrgast kärnten" testete die neuen Fahrpläne. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Das neue Buskonzept ist jetzt schon ein Wahnsinn, was wird sein, wenn nächste Woche die Schule wieder losgeht", fragte sich Montag ein Klagenfurter, als er den Bus Richtung St. Jakob verpasste und eine halbe Stunde auf den nächsten warten musste. Doch er war nicht der Einzige, der am Montag mit dem neuen Busfahrplan der Stadtwerke Klagenfurt zu kämpfen hatte.

Bei einem Lokalaugenschein Montagmittag waren - trotz Semesterferien - zahlreiche Passanten auf dem Heiligengeistplatz unterwegs. In den Händen hielten die meisten den neuen Plan, der diese und nächste Woche noch auf dem Heiligengeistplatz und beim Bahnhof von Stadtwerke-Mitarbeitern verteilt wird. "Die Verwirrung ist groß, vor allem Ältere tun sich mit der Umstellung und der viel zu klein abgebildeten Fahrplan-Grafik schwer", kritisiert "fahrgast kärnten"-Obmann Markus Lampersberger, der am Montag mit Obmann-Stellvertreter Eduard Kaltenbacher das neue Buskonzept einen ganzen Tag und Abend testete.
Zwölf Minuten Differenz

"Gewinner des Konzepts ist Wölfnitz mit dem neuen 15-Minuten-Takt. Positiv ist auch, dass der Bus ab 12 Uhr von Hörtendorf nach Krumpendorf alle 30 Minuten fährt. Negativ hingegen sind die langen Warte- und Fahrtzeiten", so Lampersberger. Ein Beispiel: Bisher brauchte die Linie 85 zur Ganghofergasse 14 Minuten. "Jetzt sind es 26 Minuten." Dazu kommt, dass viele Haltestellen, wie in der Ganghofergasse oder Irnigsiedlung in Welzenegg, nicht betriebsgerecht adaptiert sind. "So steht man teilweise in der Wiese, Mütter mit Kinderwagen tun sich da schon schwer", sagt Kaltenbacher. Verwirrend sei die Standplatzanordnung der Linie 20 auf dem Heiligengeistplatz. "So fahren zwei Busse der Linie 20 zeitgleich in zwei verschiedene Richtungen. Wer nicht aufpasst oder nachfragt, könnte in die falsche Richtung fahren", sagt Lampersberger.
 

„Bei diesem Fahrplan nehme ich lieber das Auto!“
                   (aus: "Kronen Zeitung", 14.02.2011)


Verkehrsexperten und ein Vertreter des Gleichstellungsbeirates waren einen Tag lang für die „Kärntner Krone“ als Testfahrer für das neue Buskonzept unterwegs.

Ein paarMitarbeiter hatten die Stadtwerke Montag zwar abgestellt, um Passagiere zu beraten – nur mischten sie sich nicht unter die Leute. Obwohl am Heiligengeistplatz Chaos herrschte. So klagte jemand: „Die Standplätze
sind jetzt woanders.“

Die „Krone“ lud Experten von „fahrgast kärnten“, „Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt“ (WFK) und vom Gleichstellungsbeirat zum Probefahren ein. Ihre Noten sind vernichtend. Hier eine Zusammenfassung:

Die Beschilderung der Busse ist ungenügend; die Zielanzeige vorne ist falsch. Und es fehlen die versprochenen
Außenlautsprecher, die man als Sehbehinderter ak-tivieren kann. Die kaputte elektronische Anzeige am Heiligengeistplatz (HGP) wird durch aufgepickte Zettel ersetzt; es fehlt ein zentraler Monitor. Am Hauptbahnhof
gibt es keinen Hinweis auf neue Haltestellen, die hinter anderen Bussen versteckt sind. Am HGP fehlt der Hinweis auf die Abfahrten zum Bahnhof. Die Beschilderung der Haltestellen ist uneinheitlich; der Nachtfahrplan etwa ist entweder zu weit oben angebracht oder auf Leuchtreklamen geklebt. Für Sehbehinderte sind die Fahrpläne kaum zu entziffern. Wie berichtet, kann man sie auch nicht barrierefrei aus dem Internet herunterladen.

Ein besonderer Dorn im Auge ist natürlich die Ausdünnung der Linien: Nach Annabichl fahren jetzt vier statt acht Busse. Feschnig hat nur noch zwei Schülerkurse. Wochentags schaffen es nur wenige Linien zur 6- Uhr-Schicht im Klinikum; wochenends keine einzige.

Und es gibt „Chaos-Linien“ wie die 85er: Man kurvt von Waidmannsdorf über den Bahnhof bis zum HGP – die Fahrt dauert zwölf Minuten länger. Oder die Linie Ebenthal – Uni: Man steht 28 Minuten beim Umsteigen oder ist 59  Minuten im Bus unterwegs ... Apropos Umsteigen: Das scheint zufällig. Manche Linien haben Anschluss; andere nicht.

Die Experten meinen: „Die Fahrgastzahlen werden zurückgehen!“ Passagiere sagen: „Bleibt der Fahrplan, nehm’´ ich das Auto!“

"Bei den Roadshows wurden Fahrpläne ausgeteilt, die jetzt nicht mehr stimmen. Die Passagiere sind natürlich total verunsichert", so Markus Lampersberger (fahrgast kärnten).
Erst ein Facebook-Eintrag von uns bewirkte, dass ein Bus an der Endstation keine Stehzeit hat, sondern noch eine
Runde fährt", so David Lackner (WFK).
"Ich hatte mehrere Termine in der Stadt und ging wegen der langen Warte- und Fahrzeiten lieber zu Fuß", so Mark Wassermann (Gleichstellungsbeirat).

 

Erste Analyse des neuen Stadtwerke-Konzepts von „fahrgast“:
Schlechte Noten für Bus
               (aus: "Kronen Zeitung", 02.02.2011)

 
„Kahlschlag, verschlechtertes Umsteigen, unattraktiver Takt an Sonn- und Feiertagen, Linienführung schwer zu durchschauen, Haltestellen schwer zu finden.“ Eine erste Bilanz über das neue Buskonzept in Klagenfurt durch „fahrgast kärnten“ fällt vernichtend aus. Nur wenige Änderungen darin sind positiv erwähnt.
 
Positiv sei das Spätbus-Konzept freitags und samstags bis ein Uhr früh. „Allerding wären wir für den bisherigen 40 Minuten-Takt mit dem Heiligengeistplatz als Knoten in alle Richtungen“, regt Markus Lampersberger von „fahrgast“ an. „Das würde auch an Sonn- und Feiertagen Sinn machen.“

Weitere Kritik: Unter der Woche fahre der letzte Bus manchmal bereits um 22.15 Uhr, mit 60 Minuten-Takt. „Und es gibt keinen Abendbus nach St. Martin oder zum Kreuzbergl.“

Gut aufgenommen wurden die neue Linien; nach Ehrental etwa oder der Bus Viktring – Uni – Heiligengeistplatz. „Nach Welzenegg-Irdnigsiedlung aber fahren Busse nur werktags bis 20 Uhr.  Und von  Viktring braucht man jetzt  zehn Minuten länger in die Stadt“, hat „fahrgast“ errechnet. „Ebenso von der Pädak zum Heiligengeistplatz. Dafür fahren beide Linien auch zum Bahnhof.“

fahrgast“ sagt Verwirrung um den Bus-Plan voraus: „Zum Beispiel hat die Linie zum Strandbad werktags die Nummer 10, abends ist es 92 und an Wochenenden 10 und 82. Außerdem  heißt es am Heiligengeistplatz suchen, weil sich die Standplätze ändern.“

Gute Noten gibt’s  für die Durchmesser-Linien. Lampersberger: „Busse wenden am Heiligengeistplatz nicht, sondern fahren in andere Stadtteile weiter; etwa von Wölfnitz nach Ebenthal.“

"Im Land wurde das Öffi-Konzept verbessert. An den Stadtgrenzen endet die Verbesserung aber. Am Wochenende haben die Klagenfurter zum Beispiel keinen Anreiz, den Bus zu nehmen", so Markus Lampersberger von "fahrgast kärnten".
 
 


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Linienkonzept: fahrgast-Analyse/1 [16.01.]

Der neue Stadtbus-Fahrplan 

 

Analyse von "fahrgast kärnten"  (Stand: 16.01.2011)

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" hat die Linienpläne und die Fahrpläne für das neue, am 14.02.2011 startende Stadtbuskonzept veröffentlicht. Nachfolgend finden Sie eine Analyse von „fahrgast kärnten“.

Dieser Bericht wird nach Einlangen weiterer Informationen laufend ergänzt werden. Aktualisierungen dieses Berichts werden auf der Startseite unserer Homepage durch das entsprechende Datum erkennbar sein und im Bericht farbig markiert werden.

"fahrgast kärnten" ist auch für ergänzenden Hinweise der Leser dankbar.

 

„fahrgast“-Wunsch: Stadtplan mit Linienführung:

 

Die Umstellung wird für die Fahrgäste sicherlich nicht einfach sein, denn einerseits werden bestehende Liniennummern für völlig neue Linienführungen verwendet und andererseits wird abends nach einem eigenen Linienschema und Fahrplan gefahren.

Die neuen Liniengrafiken lassen für viele Buskunden manche Linienführungen nur schwer erahnen.  Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wäre eine Straßenkarte (z. B. gefaltet im Format A3) hilfreich, in welche die Linienführungen in die Straßen eingezeichnet werden. Ein derartiger Plan für das bestehende Linienschema ist als großformatiges Plakat vor dem STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz angebracht.

 

Durchmesser-Linien

 

Positiv zu bewerten ist die Einführung von Durchmesser-Linien, wodurch für viele bisher umsteigebehaftete Fahrten in Nord-Süd-Richtung und Ost-West-Richtung das Wechseln des Busses am Heiligengeistplatz (HGP) entfällt.

 

 

Neue Gebietserschließungen

 

Die lange erhoffte Erschließung der Ehrenthaler Siedlung wird durch Verlängerung der bisherigen Linie 41 von Feschnig über Ehrenthal nach Annabichl realisiert, die direkte Anbindung der neuen Haltestelle (Hst.) „Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ erfolgt durch die Linie 40, 41 und 42 im 15-Minuten-Intervall.

 

Die Anbindung der bisherigen Linie 80 (Viktring) an den Hauptbahnhof ist grundsätzlich positiv zu bewerten, jedoch sollte die Linienführung im Bereich des Busbahnhofes unbedingt dahin gehend verändert werden, dass der Hauptbahnhof direkt ohne zusätzliche Schleifenfahrt angefahren wird. Hierzu wäre lediglich die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufzuheben.

 

Ebenfalls positiv ist die direkte Verbindung Hauptbahnhof (Hbf.) – Schulzentrum-Mössingerstraße – Pädak.

 

Die neue Linien 80, 81 von Viktring über die Universität und Ginzkeygasse zum Heiligengeistplatz (HGP) sind bezüglich ihrer Wirksamkeit kritisch zu hinterfragen, weil die bereits bestehende Linie 83 (Viktring – Universität) aufgrund der geringen Inanspruchnahme in den letzten Jahren laufend in ihren Intervallen gedehnt wurde.

 

Die Erschließung der stark wachsenden Irnigsiedlung in Welzenegg ist grundsätzlich positiv zu bewerten, die Problematik des neuen Fahrplanes wird weiter unten beleuchtet.

 

Die Fachhochschule und das Bürogebäudes der Kärntner Landesregierung westlich des Südparks werden mit der neuen  Linie 43 (HGP - Hauptbahnhof – Südpark – Fachhochschule) bedient.

 

  

Werktag, während des Tages:

 

 

Die Änderung des bisherigen 20-Minuten- und teilweise 15-/7,5-Minuten-Taktes auf einen 30/15-Minuten-Takt bewirkt folgende Veränderungen.

 

Verbesserungen:

Zentrumsnahe Bereichen, Lendorf-Wölfnitz, Fischl, Krumpendorf und Hörtendorf.

 

Gleichbleibendes Angebot:

Strandbad

 

Verschlechterung in zahlreichen anderen Stadtteilen:

Annabichl (außer Fahrten zur Endhaltestelle Annabichl), Viktring (außer Fahrten zur Endhaltestelle Krottendorf), Feschnig, St. Jakob, Ebenthal, Waidmannsdorf (Bereich um das Stadion), Pädak, Kreuzbergl.

 

Die nachfolgenden Takt-Angaben beziehen sich auf die Tageszeit nach der morgendlichen Frühspitze bis ca. 08.00 Uhr.

 

Linie 10 (Strandbad – HGP - Fischl):

 

Durch die Durchbindung mit der Linie 10 ergibt sich nun ein durchgehendes 20-Minuten-Intervall gegenüber dem bisherigen teilweisen 40-Minuten-Intervall. Die Linie 10 bedient am Samstagen auch zusätzlich die Haltestelle „Südpark-Ost“, da die neue Linie 43 (HGP – Hauptbahnhof – Südpark – Fachhochschule) nur von Montag bis Freitag verkehrt.

 

Linie 20 (Krumpendorf – HGP – Hörtendorf):

 

Die Bedienung erfolgt ab ca. 11.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr in einem verbesserten, im Nachmittagsverkehr durchgehenden 30-Minuten-Takt. An Samstagen wird gegenüber dem bisherigen 80-Minuten-Takt ein verbesserter, durchgehender 45-Minuten geboten.

 

Linie 30 (Wölfnitz – HGP):

 

Auffällig ist die Tatsache, dass der zentrumsferne Stadtteil Wölfnitz in Kombination der beiden Linien 30 und 31 mit einem 15-Minuten-Takt wesentlich besser gestellt wird, während andere bevölkerungsreiche Stadtteile massive Verschlechterungen in Kauf nehmen müssen. So wird z. B. das Angebot nach Feschnig halbiert (15-Min.-Takt à 30-Min.-Takt),

 

Linie 31 (Wölfnitz – HGP – Ebenthal):

 

Diese neue Durchmesserlinie bietet im Abschnitt HGP – Ebenthal statt des bisherigen 20-Minuten-Taktes einen schlechteren 30-Minuten-Takt.

 

Linie 40 (Hbf – HGP – Annabichl – Walddorf),

Linie 42 (Hbf – HGP – Annabichl – Flughafen):

 

Positiv ist die umsteigefreie Durchbindung in Richtung Walddorf bzw. Friedhof und Flughafen.

 

Eine gravierende Verschlechterung ist die Halbierung des Angebotes vom derzeitigen 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt. Einzig für die Endhaltestelle Annabichl ergibt sich durch die Überlagerung mit der Linie 41 ein 15-Minuten-Intervall.

 

Linie 41 (Hbf – HGP – Feschnig – Ehrenthal – Annabichl):

 

Positiv ist die umsteigefreie Anbindung des Stadtteiles Ehrenthal an die Innenstadt.

 

Genauso wie bei der Linie 40 erfolgt eine wesentliche Verschlechterung für das stark wachsenden Siedlungsgebiet in Feschnig durch die Halbierung des Angebotes vom derzeitigen 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt.

 

Linie 43 (Fachhochschule – Südpark – Hbf – HGP):

 

Die neue Linie ist prinzipiell positiv zu bewerten, ebenso wie der durchgehende 30-Minuten-Takt gegenüber dem bisherigen, mehrmaligen und schwer merkbaren Wechsel zwischen einem 20- und einem 40-Minuten-Takt der den „Südpark“ bedienenden Linie 75.

 

Linie 50 (Kreuzbergl – HGP St. Jakob – IKEA):

 

Der generelle Takt der Linie 50 verschlechtert sich von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 11.30 Uhr bis ca. 14.30 Uhr im 15-Minuten-Takt).

 

Bis zur Haltestelle St. Theresia wäre durch die Überlagerung mit der neuen Linie 61 (Richtung Welzenegg, Irnigsiedlung) ein 15-Minuten-Takt zu erwarten gewesen. Unverständlicherweise fahren die beiden Linien 50 und 61 (an Werktagen) zur selben Minute vom HGP bis „St. Theresia“, so dass stadtauswärts stets zwei Busse hintereinander fahren und danach 30 Minuten lang wieder gewartet werden darf.

 

Linie 60 (Welzenegg – St. Peter -  HGP – UKH – Baumbachplatz):

 

Die Durchbindung in Richtung Waidmannsdorf ist positiv. Ebenfalls positiv ist, dass diese Linie im Abschnitt HGP – Welzenegg ein 15-Minuten-Intervall bietet. Der Takt im Abschnitt HGP - UKH - Baumbachplatz (derzeitige Linie 90) verschlechtert sich jedoch von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 11.30 Uhr bis ca. 14.30 Uhr im 15-Minuten-Takt).

 

Linie 61 (Welzenegg – St. Theresia - HGP – Steinere Brücke – Baumbachplatz):

 

Die Erschließung des stark wachsenden Siedlungsgebietes Irnigsiedlung in Welzenegg und Durchbindung in Richtung Waidmannsdorf ist positiv. Das fehlende Abend-Angebot für die Irnigsiedlung wird im Kapitel "Abendverkehr" beschrieben.

Der Takt im Abschnitt HGP - Steinere Brücke - Baumbachplatz (derzeitige Linie 95) verschlechtert sich von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 12.00 Uhr bis ca. 14.30 Uhr im 15-Minuten-Takt).

Die Problematik der Parallelführung bis "St. Theresia" wird bei der Linie 50 beschrieben.

 

Linie 80 (HGP- Hbf - Schmelzhütte - Viktring),

Linie 81 (HGP - Universität - Viktring):

 

Die Linie 80 erfährt eine Verschlechterung von einem 20-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt.

 

Es ist zwar begrüßenswert, dass Viktring nun durch die Linie 80 mit dem Hbf verbunden wird, jedoch verlängert sich die Fahrzeit von Viktring bis zum HGP wesentlich von derzeit 14 auf 24 Minuten.

 

Es ist unverständlich, dass zwischen der Universität und „Gasthaus Rösch“ keine Haltestelle im Bereich „Lakeside Park“ und Seehotel Lindner errichtet wird.

 

Linie 85 (HGP – Hbf – St. Ruprecht - Pädak – Ganghofergasse):

 

Die neue Linie 85 bedient vom HGP aus den Hauptbahnhof, das Schulzentrum Mössingerstraße, die Pädagogische Akademie und Waidmannsdorf (Stadion, Ganghoferstraße). Daraus entstand einerseits eine sehr unübersichtliche Linienführung in Form eines Achters und andererseits wird die Fahrzeit vom Bereich Ganghoferstraße, Stadion bis zum HGP um ca. 10 Minuten wesentlich verlängert.


Der Takt verschlechtert sich von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 12.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr im 15-Minuten-Takt.


Da in der neuen Linienführung die Hst. „Griesgasse“ nicht mehr angefahren wird, müsste die Hst. „Lodengasse“ auch in Richtung stadtauswärts unbedingt bedient werden.

 

 

Samstag, während des Tages:

 

Es ist positiv zu bewerten, dass an Samstagen von morgens bis abends um ca. 19.30 Uhr auf den meisten Linien in einem durchgehenden 30-Minuten-Intervall gefahren wird. Dadurch wird endlich darauf Rücksicht genommen, dass ein Großteil der Geschäfte Samstag nachmittags geöffnet ist.

 

In der STW-Liniengrafik fehlt der Hinweis, dass der „Südpark“ an Samstagen durch die Linie 10 und nicht durch die Linie 43 bedient wird.

 

 

Abendverkehr:

 

Da sich das abendliche Liniennetz (ab ca. 20.00 Uhr) grundlegend vom Netz an Werktagen untertags unterscheidet, muss sich der Fahrgast nunmehr an zwei verschiedene Linien-Netzpläne (und auch Fahrpläne) gewöhnen.

 

Die einzige, geringfügige Verbesserung ist die Ausweitung der Abend-Verkehrszeiten in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag bis ca. 01.00 Uhr früh.

 

Abgesehen davon bringt der Abendverkehr ab ca. 20.00 Uhr gravierende Verschlechterungen für das gesamte Liniennetz und unterliegt in erster Linie wohl ausschließlich dem Einsparungsgedanken.

 

Durch die Ausdünnung des bisherigen, abendlichen 40-Minuten-Taktes auf einen unattraktiven 60-Minuten-Takt sinkt der Anreiz zur Nutzung der Stadtbusse in den Abendstunden ganz wesentlich.

 

St. Martin wird abends weiterhin nicht bedient und das Abendangebot für das Kreuzbergl wurde gestrichen. Die in den ersten STW-Entwürfen angedachte, völlige Streichung der Busbedienung am Abend nach Ebenthal und Krumpendorf wird nun doch nicht realisiert.

 

Nicht genug mit dem schlechten 60-Minuten-Takt bewirkt der  Einsparungsgedanke, dass die Linien um 30-Minuten zeitlich versetzt fahren, wodurch das Umsteigen am Heiligengeistplatz in vielen Fällen zu einer sehr unangenehmen nächtlichen Wartezeit von 30 Minuten führen kann.

 

Das bisher im Abendverkehr gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen wird durch den neuen Fahrplan zerschlagen.

                                          

 

Fahrgastfeindlich ist die Tatsache, dass von Montag bis Donnerstag (wenn Werktag) die letzten Kursen bereits zwischen 22.15 Uhr und 22.50 Uhr vom Heiligengeistplatz abfahren.

 

So fahren die letzten Kurse in Richtung St. Jakob (derzeit Linie 50, neu: Linie 95), Ganghoferstraße (derzeit Linie 90, neu: Linie 94) und Ebenthal (derzeit Linie 71, neu: Linie 93) von Montag bis Donnerstag bereits um 22.15 Uhr ab, während im bisherigen Fahrplan noch um 22.50 Uhr und 23.30 Uhr Kurse verkehrten.

Die Klagenfurter Bevölkerung wird also gezwungen, für den spätabendlichen Besuch der Innenstadt-Gastronomie oder für Abendveranstaltungen auf das eigene Auto (oder Taxi) umzusteigen.

In diesem Zusammenhang ist auch bezeichnend, dass der schnelle Tagesrand-Intercityzug aus Wien um 22.13 Uhr und der ÖBB-Intercitybus aus Venedig um 22.10 Uhr am Hauptbahnhof ankommen und nach der Ankunft viele Stadtteile nicht mehr mit Stadtbussen erreicht werden können.

 

Irnigsiedlung: Nur halbherzig angebunden:

 

Die Irnigsiedlung in Welzenegg wird leider nur halbherzig während des Tages aber nicht abends bedient. Es wäre ein Leichtes gewesen, die Irnigsiedlung durch eine andere Linienführung der neuen Linie 96 stadteinwärts über die Haltestellen „Dr.-Robert-Koch-Gasse“ und „Grabengasse“ auch abends zu bedienen. Dies vor allem deshalb, weil die Hst. „Rosenbergstraße“ zwischen „Görzer Allee“ und „Windischkaserne“ aufgelassen wurde und die Weiterführung von der „Windischkaserne“ bis zum HGP durch die Linie 92 erfolgt.

 

 

Wer soll bei derartigen Verschlechterung im Abendverkehr noch mit dem Bus fahren (wenn er nicht mangels Alternativen  „muss“)?

 

 

Sonn- und Feiertag:

 

An Sonn- und Feiertagen ergibt sich auf vielen Linien eine wesentliche Verschlechterung vom der­zeitigen 40-Minuten-Takt und teilweise 30-Minuten-Takt auf einen unattraktiven 60-Minuten-Takt.

 

-     Kein Verkehr: Walddorf, Zentralfriedhof, Flughafen

-     45-Minuten-Takt: Ebenthal, Wölfnitz-Ort

-     80- à 90-Minuten-Takt: Krumpendorf, Hörtendorf

-     40- à 60-Minuten-Takt: Oberhaidach-St. Jakob, Viktring, Welzenegg

-     20- à 30-Minuten-Takt: Strandbad

-     30- à 60-Minuten-Takt: Feschnig, Annabichl.

 

Unverständlich sind auch die Abfahrtszeiten der ersten Kurse. So fährt der erste Kurs ab HGP auf der Linie 40 bereits um 05.30 Uhr in Richtung Annabichl, während z. B. der erste Kurs auf der Linie 50 erst um 07.00 Uhr in Richtung St. Jakob verkehrt. Dadurch kann mit der Linie 50 nicht einmal der erste IC-Zug Richtung Wien (Hbf ab 07.39 Uhr) erreicht werden.

 

Die unterschiedlichen Taktzeiten (45-, 60- und 90-Minuten) führen am HGP zu einem Anschluss-Dilemma und beenden das bisher an Sonn- und Feiertagen gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen. 

 

Nicht genug, dass auf vielen Linie nur noch im 60-Min.-Takt gefahren wird, wird man bei Umsteigefahrten noch mit bis zu 55 Minuten „belohnt“.

 

(Beispiel: Feschnig à HGP: Ankunft zur Minute .05; Abfahrt am HGP zur Minute .00 nach Viktring (Linie 80), St. Jakob (Linie 50) und Welzenegg (Linie 60) ).

 



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"Neue Bus-Taktung kritisiert" [29.01.]

"Neue Bus-Taktung kritisiert"
                      (aus: "Kleine Zeitung", 29.01.2011)

Verein „fahrgast“ lud zum Infoabend in Klagenfurt.

Die für Mitte Februar geplante Umstellung der neuen Klagenfurter Stadtwer- kebus-Fahrpläne sorgt für rege Diskussionen. Der Verein „fahrgast kärnten“ bezeichnete den neuen Fahrplan auf der Donnerstagabend im Gasthaus Pirker abgehaltenen Informationsveranstaltung als „Kahlschlag im Wochenend- und Abendverkehr“.

Die Taktung werde von bisher 40 Minuten auf 60 Minuten steigen. Zudem werde die St. Veiter Straße zwischen Klinikum und Endstation nicht wie bisher alle 15 Minuten, sondern nur noch alle 30 Minuten bedient.

„Wir werden nachjustieren, wo es vernünftig und finanziell machbar ist“, sagt STW-Sprecher Harald Raffer. Generell werde man es nie allen recht machen können. Raffer: „Wir verfolgen die Diskussionen auf Facebook und der „fahrgast kärnten“-Homepage mit viel Interesse.“

"Neues Buskonzept ist leider vom Spargedanken geprägt"
        (aus: "Kleine Zeitung", 14.01.2011)

Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten", kritisiert den neuen Linienplan der Stadtwerke.

Heute um 10 Uhr startet die Info-Tour der Stadtwerke zum "Liniennetz Neu" beim Kika. Was sagen Sie zum neuen Busplan?

MARKUS LAMPERSBERGER: Das neue Konzept ist vor allem vom Spargedanken geprägt - auf Kosten der Fahrgäste.

Wie macht sich das bemerkbar?

LAMPERSBERGER: Einerseits werden Stadtteile wie Welzenegg oder Ehrental erschlossen, was gut ist. Andererseits müssen längere Wartezeiten aufgrund von Intervallausdünnungen in Kauf genommen werden. Vor allem abends.

Gibt es ein konkretes Beispiel?

LAMPERSBERGER: In Feschnig fährt der Bus tagsüber im 30-Minuten-Takt, statt wie bisher im 15-Minuten-Takt. Ebenthal, St. Veiter Straße und Kreuzbergl leiden künftig ebenso unter schlechteren Intervallen.

Wo gibt es hingegen Verbesserungen?

LAMPERSBERGER: Gut sind die neuen Ost-West- sowie die Nord-Süd-Verbindungen. Durch das Anfahren des Hauptbahnhofes ersparen sich Fahrgäste das Umsteigen am Heiligengeistplatz. Das ist bei manchen Linien aber mit längeren Fahrtzeiten verbunden.

"Volle Fahrt für neues Linienkonzept"
                   (aus: "Kleine Zeitung", 14.01.2011)


Stadtwerke Klagenfurt haben gestern ihr neues Buslinienkonzept vorgestellt, das ab 14. Februar umgesetzt wird. Wichtigste Änderungen: neue Linien und mehr Direktverbindungen.

Am Valentinstag, den 14. Februar, werden einige Klagenfurter vielleicht schon über einen anderen Busweg zu ihren Liebsten gelangen. Gestern wurde nämlich der neue Fahrplan der Stadtwerke Busse vorgestellt. „Kurz gesagt, es gibt mehr durchgehende Verbindungen ohne, wie bisher, zwingendes Umsteigen auf dem Heiligengeistplatz“, sagt Reinhold Luschin, Mobilitätsleiter bei den Stadtwerken. Ein Überblick über alle Neuerungen:

Fahrtzeiten.
Von Montag bis Donnerstag verkehren die Busse jeweils bis 23 Uhr sowie Freitag und Samstag bis 1 Uhr im 60-Minuten-Takt. Bis 20 Uhr verkehren die Busse im 30-Minuten-Takt und im Frühverkehr zwischen 6.30 und 8.30 Uhr im 15-Minuten- Takt.

Park&Ride.
Die Haltestellen der Park&Ride-Parkplätze bei Minimundus und der CineCity werden in das Busnetz eingebunden. Das heißt, man wird dafür zahlen. In welcher Form das sein wird, könne man noch nicht sagen. „Wir überlegen, ob wir Partnertickets anbieten. Wenn jemand viele Personen im Auto transportiert, bekommt er das Ticket billiger“, so Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP). Gebührenpflichtig wird auch der Fernheizwerkparkplatz in der Kraßniggstraße. Man überlege auch hier, ähnlich wie beim Park&Ride, Kombitickets anzubieten.

Neue Gebietserschließungen.
Neu ins Netz eingebunden wurde die Irnigsiedlung in Welzenegg, die Fachhochschule Kärnten sowie die Ehrentaler Senke. Neu ist auch die Ringlinie über die Universität zum Heiligengeistplatz, zum Hauptbahnhof und wieder nach Viktring.

Neue Direktverbindungen. Von Walddorf und dem Flughafen kommt man jetzt direkt über das Klinikum zum Hauptbahnhof (Linie 40/42). Von Wölfnitz führt eine direkte Verbindung über den Heiligengeistplatz nach Ebenthal (Linie 31), von Hörtendorf nach Krumpendorf (Linie 20) und von Fischl direkt zum Strandbad (Linie 10). Außerdem kommt man direkt von Welzenegg nach Waidmannsdorf (Linie 60/61), von Emmersdorf nach Wölfnitz-Schule (bedarfsorientierter Direktbus), vom Hauptbahnhof direkt zum Schulzentrum Mössingerstraße, zur Pädagogischen Hochschule, zur Fachhochschule und auch zur Alpen-Adria-Universität.


DIE NEUERUNGEN

Busse.
In den nächsten zwei Jahren wollen die Stadtwerke die Busse gegen abgasarme Fahrzeuge tauschen. 12 Stück wurden bereits durch umweltfreundliche Busse ersetzt (Werte gleich wie bei gasbetriebenen Bussen). Kosten pro Bus: 230.000 Euro.

Mitarbeiter.
Insgesamt sind bei den Stadtwerken 140 Busfahrer angestellt – davon vier Frauen.

Statistik.
Jährlich werden drei Millionen Kilometer zurückgelegt und mit den 65 Bussen 21 Millionen Gäste transportiert.

Busspuren.
Durch die Busspur in der 8.-Mai-Straße erspart sich der Bus pro Umlauf drei Minuten. Das ist noch nicht der Verbesserungswert, den die Stadtwerke erreichen wollen. Weitere Busspuren, eventuell in der St. Veiter Straße, sind angedacht.

Infos. Ein Infobus hält in einzelnen Stadtteilen, Termine unter:
www.klagenfurt-busse.at

 



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"Abzulehnen" [10.02.]

Gefährdeter Abendverkehr nach Krumpendorf und Ebenthal:


"Abzulehnen" 
    (Stellungnahme zum unten stehenden Bericht der "Kleinen Zeitung" vom 10.02.2011) 

fahrgast kärnten kann die Verärgerung der beiden Bürgermeister Franz Felsberger (Ebenthal) und Peter Nemec (Krumpendorf) durchaus verstehen, wenn deren Gemeinden für die Aufrechterhaltung der Abendbus-Bedienung zur Mitfinanzierung aufgefordert werden.

Für ein derartig schlechtes Linienkonzept, wie es ab 14.2.2011 speziell im Abendverkehr von den Stadtwerken Klagenfurt angeboten wird (teilweise extrem lange Umsteigzeiten am Heiligengeistplatz und bis zu 75 Minuten früherer Betriebsschluss), die von den STW geforderten Summen zu bezahlen wäre unverantwortlich.

Auf der Linie nach Ebenthal liegt ausschließlich die Endhaltestelle "Ebenthal-Schlosswirt" nicht im Stadtgebiet der Landeshauptstadt. Würde also die Abendlinie 93 wie in den ursprünglichen Planungen vorgesehen bereits in der Fischlsiedlung enden, wären die im Stadtgebiet von Klagenfurt liegenden Siedlungsgebiete östlich und westlich entlang der Ebenthalterstraße ("Ebenthaler Siedlung") ohne öffentliche Anbindung.

Auf der Abendlinie 92 nach Krumpendorf wäre eine Einstellung zweifelsohne auch nicht zu begrüßen, doch darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass Krumpendorf an der Schnellbahnlinie "S1" der ÖBB liegt und durch diese auch abends ausreichend bedient wird.

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"Nachbargemeinden über neuen Busplan verärgert"
       (aus: "Kleine Zeitung", 10.02.2011)

Krumpendorf und Ebenthal fürchten um Busanbindung an die Landeshauptstadt.

Der neue Busplan der Klagenfurter Stadtwerke (STW) stellt viele Nutzer vor die Herausforderung: Mit welcher Linie komme ich am besten zur Arbeit und wieder zurück? Diese Frage stellt sich auch Krumpendorfern und Ebenthalern. Doch bevor es darauf keine Antworten gibt, gehen die Bürgermeister Peter Nemec und Franz Felsberger auf die Barrikaden.

"Vor einiger Zeit flatterte uns ein Brief vom Klagenfurter Verkehrsreferenten ins Haus. Darin hieß es, entweder, wir zahlen 55.000 Euro, oder es gibt keine Abendlinien mehr", so Nemec. Das könne sich die Gemeinde nicht leisten: "Und zahlen, ohne mitreden zu dürfen, geht nicht." Ähnlich erging es Felsberger. Mehr als 30.000 Euro sollten die Nachbarn im Osten für die Bus-anbindung zahlen: "Wir haben im Gemeinderat beschlossen, in den Kommunalbus und nicht in die Stadtwerke zu investieren. Uns betreffen zum Glück nur zwei Haltestellen." Er wäre für eine "moderne, übergreifende Lösung", um Pendlern den Umstieg auf Öffis zu erleichtern.

Reinhold Luschin, Leiter der STW-Mobilität, bestätigt, dass die Abendlinien in die angrenzenden Gemeinden vorerst nur bis 1. Juli sichergestellt sind. Verkehrsreferent Peter Steinkellner: "Wir haben den Gemeinden Angebote gemacht und warten nun auf die Antworten."

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Neue Liniengrafiken veröffentlicht [05.01.]

Neues Buskonzept: Linienführung fixiert

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" hat die Linienpläne für das neue, am 14.02.2011 startende Klagenfurter Stadtbuskonzept veröffentlicht.


Liniengrafiken

Da sich das abendliche Liniennetz (ab ca. 20.00 Uhr) grundlegend vom Netz an Werktagen untertags unterscheidet, muss sich der Fahrgast nunmehr an zwei verschiedene Linien-Netzpläne (und auch Fahrpläne) gewöhnen.

Die Umstellung wird für die Fahrgäste sicherlich nicht einfach sein, denn einerseits werden bestehende Liniennummern für völlig neue Linienführungen verwendet und andererseits wird abends nach einem eigenen Linienschema und Fahrplan gefahren. Der von den STW als "Nachtverkehr" bezeichnete Verkehr wird von "fahrgast kärnten" seit Bekanntwerden des neuen Liniensystems im Juni 2010 aufgrund des frühen Starts ab ca. 20.00 Uhr als "Abendverkehr" angesehen.

Manche Linien werden auch aufgrund ihrer Linienführung für viele Fahrgäste nicht leicht zu durchschauen sein, wie z. B. die neue Linie 85 in Form eines Achters in Waidmannsdorf.

--> Download, Liniennetz-Tagverkehr:   37_STW_TagNEU_0.pdf

--> Download, Liniennetz-Abendverkehr:   36_STW_NachtNEU.pdf


Heiligengeistplatz: Neue Lage der Haltestellen

Verbunden mit der Neuordnung des Liniennetzes ist natürlich auch eine neue Anordnung der Bus-Abfahrtshaltestellen am Heiligengeistplatz (HGP). Die Unterscheidung aller Linien in einen Tag- und einen Abendfahrplan wird das Finden der Abfahrtsstellen am Heiligengeistplatz zusätzlich erschweren.

--> Download, HGP-Abfahrtsplan:   38_HGP_Plan_DIN_A4.pdf



"fahrgast"-Wunsch: Stadtplan mit Linienführungen

Die neuen Liniengrafiken lassen für viele Buskunden manche Linienführungen nur schwer erahnen.
Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wäre eine Straßenkarte (z. B. gefaltet im Format A3) hilfreich, in welche die Linienführungen in die Straßen eingezeichnet werden. Ein derartiger Plan für das bestehende Linienschema ist als großformatiges Plakat vor dem STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz angebracht.
  

Neuer Fahrplan wird entscheidend

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wird das neue Linienkonzept erst nach Vorliegen des neuen Fahrplanes seriös analysiert werden können. Der Fahrplan wird laut STW-Homepage mit Beginn der Tour des Infobusses (14. Jänner 2011) zur Verfügung stehen. 


--> Homepage der STW zum Linienkonzept-neu:  http://www.busse-klagenfurt.at

 

 



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Info-Abend am 27. Jänner [19.01.]

"fahrgast"-Informationsabend zum neuen Stadtbus-Konzept in Klagenfurt

Am 14.02.2011 startet ein neues Linien- und Fahrplankonzept der Klagenfurter Stadtbusse.

 

„fahrgast kärnten“ informiert über die Verbesserungen und Verschlechterungen aus der Sicht der Buskunden.  

-->  Donnerstag, 27.01.2011
-->  17.00 bis 20.00 Uhr
-->
Klagenfurt, „Gasthaus Pirker“, Adlergasse 16

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 



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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at