fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Klagenfurt


Neues "fahrgast"-Magazin [30.01.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2018 (Jänner - Mai 2018)
                                                                                                       [30.01.2018]


Das fahrgast-Magazin Nr. 1/2018 (Jänner - Mai 2018) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.


fahrgast magazin 2018 1 web



--> Verkaufsstellen des fahrgast-Magazins




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Adventsamstage: Tarif-Aktion [23.11.]

Adventsamstage: Tarif-Aktion - erstmals auch in Ebenthal/Gurnitz
                                                                                                                                        [23.11.2017]


Es ist erfreulich, dass auch heuer wieder die „60-Minuten-Karte“ an den Advent­samstagen den ganzen Tag gilt.


An den vier Adventsamstagen (02.12., 09.12., 16.12. und 23.12.2017) gilt die  die "60-Minuten-Karte" der Stadtwerke Klagenfurt" den ganzen Tag (bis Betriebsschluss).


Es bezahlt also ein Erwachsener lediglich 1,80 Euro (mit der im Vorverkauf erhältlichen STW-Kundenkarte) bzw. 2,20 Euro (Kauf beim Busfahrer) für den ganzen Adventsamstag. Kinder zahlen den "Sparpreis".
  

Familien können um 3,60 Euro (Kauf beim Busfahrer) den ganzen Tag lang fahren - maximal zwei Erwachsene und bis zu fünf Kinder, wobei die Kinder nicht der selben Familie angehören müssen.
  

Erstmals auch in Ebenthal/Gurnitz

Eine ähnliche Tarifaktion gilt heuer erstmals auch für die Buslinien 12 und 22 vom Heiligengeistplatz nach Ebenthal/Gurnitz. Dabei wird jede Regionalverkehrs-Einzelkarte zur Tageskarte bis Betriebsschluss.


Feiertag, 8. Dezember: Keine Aktion, aber dichterer Fahrplan

Am Feiertag "Maria Empfängnis" (Freitag, 8. Dezember 2017) gilt diese Aktion leider nicht, die Busse fahren aber nicht nach dem Sonn- und Feiertagsfahrplan sondern nach dem dichteren Werktagsfahrplan ("Freitag, wenn schulfrei").

"fahrgast kärnten" hofft auf eine rege Nutzung dieses Angebots zur Entlastung der Stau- und Parkplatzsituation gerade in der verkehrsstarken Vorweihnachtszeit.

   

--> Weitere Informationen

       



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Kostenloses digitales Lesen [07.11.]

In Stadtbussen: Kostenloses digitales Lesen
                                                                                                                                                 [07.11.2017]

Kostenloses Lesevergnügen mit "zcircle." in allen Stadtbussen, im STW-Kundenbüro und an den STW-Haltestellen am Heiligengeistplatz

Um kurze Wartezeiten am Heiligengeistplatz zu überbrücken oder in den STW-Bussen die Fahrzeit zu nutzen bieten die "Stadtwerke Klagenfurt" nun als sogenannter "Z. Partner" kostenloses, digitales Lesevergnügen.

Wer die "zcircle."-App auf dem Smartphone oder auf dem Tablet installiert hat, kann darauf mehrere Tageszeitungen (z.B. Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, Kurier, Standard, Presse, etc.) und Magazine (z.B. News, miss, profil, Wienerin etc.) uneingeschränkt lesen.

Was ist zcircle.?

zcircle. ist ein digitaler Kiosk. Sobald man die dazugehörige App auf einem mobilen Gerät installiert hat, kann man diesen Kiosk nutzen – uneingeschränkt und ohne Anmeldung.

Die App gibt es kostenlos im App-Store und im Google Play-Store zum Download.

Sobald ein Z.-Standort in Reichweite ist (diese sind gut sichtbar mit einem roten Z. Logo gekennzeichnet), verbindet sich das Smartphone oder das Tablet via Bluetooth mit den sogenannten Beacons - kleine Sender, die mit Lesestoff versorgen. Und genau diese Beacons ermöglichen es, ab sofort in allen STW-Bussen sowie am gesamten Heiligengeistplatz Tageszeitungen und Magazine kostenlos zu lesen.


--> STW-Info




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"fahrgast"-Linienkonzept [15.07.]

Klagenfurt: Linienkonzept von "fahrgast kärnten"
                                                                                                                                                 [15.07.2017]

Das aktuelle Busliniennetz wurde 2010 von der Stadtwerke Klagenfurt AG ausgearbeitet und im Jahr 2011 eingeführt. Der Versuch, die Kosten für den Betrieb zu reduzieren aber gleichzeitig ein akzeptables Angebot für Fahrgäste zu schaffen ging jedoch daneben. Das spiegelte sich auch im massiven Rückgang der Fahrgastzahlen wider.


Ausgangslage

Nach zahlreichen Nachbesserungen, teilweise bei den Linienführungen aber vor allem beim Fahrplanangebot, sind die Fahrgastzahlen wieder gestiegen und haben heute ca. das Niveau von 2010 erreicht. Die wesentlichen Kritikpunkte waren und sind nach wie vor unübersichtliche Linienführungen, beispielsweise auf der Linie 85, die zu langen Fahrzeiten führen, das schlechte Fahrplanangebot mit viel zu langen Intervallen sowie auch die Anschlussversäumnisse am Heiligengeistplatz. Weiters trug die Unterteilung in ein Tag- und Abendnetz auch nicht gerade zur Übersichtlichkeit bei.

Linienkonzept: Entwurf von "fahrgast kärnten"

Da die Stadt Klagenfurt sich weiter entwickelt hat und nach wie vor eine Unzufriedenheit über die bestehenden Linienführungen und das Angebot herrscht, denkt man nun wieder über eine Neustrukturierung des Busnetzes nach. Wie im Jahr 2010 (vgl. fahrgast-Magazin 3/2010) hat fahrgast kärnten auch diesmal einen Entwurf erarbeitet.

Entwurf mit hoher Auflösung:           -->   klagenfurt entwurf Fahrgast



Entwurfsparameter

Da Fahrgäste weder Liniennetzpläne noch Fahrpläne oder Tarife stundenlang studieren möchten, geht der Entwurf von folgenden Planungsgrundlagen aus.

1. Klare und einfache sowie kurze Linienführungen ins Stadtzentrum, die, wenn möglich, in beiden Richtungen gleich befahren werden sollten. Auf große Schleifenfahrten, wenn es der Straßenraum zulässt, soll möglichst verzichtet werden.

2. Vermeiden von Parallelführungen von Buslinien außerhalb der Innenstadt und ab dem Ring sternförmige Erschließung der Fläche.

3. Verknüpfen aller S-Bahn-Haltestellen mit einer oder mehreren Linien des städtischen Busnetzes, damit Pendler nicht immer über den Hauptbahnhof fahren müssen.

4. Anfahren von bestehenden und noch zu errichtenden Park&Ride-Anlagen.

5. Schaffen von Umsteigeverbindungen in den Außenbezirken, die kurze Fahrten ermöglichen, ohne zeitraubende Umwegfahrten über den Heiligengeistplatz.

6. Periphere Buslinien (strichlierte Linien) an einer Endhaltestelle mit der S-Bahn und am anderen Endpunkt mit dem städtischen Busnetz verküpfen. Auch in anderen Städten, wie beispielsweise Graz, ist es üblich, dass Linien in Stadtrandlage aufgrund der geringen Fahrgastzahlen nicht in das Stadtzentrum geführt werden.

7. Keine Aufsplittung in ein Tag- und Abendliniennetz

Damit man möglichst alle dieser Parameter umsetzen kann, werden zum Teil Einbahnen umgedreht oder sogar aufgehoben werden müssen, und bauliche Maßnahmen werden nicht zu verhindern sein.

Auf eine detaillierte Linienbeschreibung aller Linien muss an dieser Stelle aus Platzgründen leider verzichtet werden, wir hoffen aber, dass sich Klagenfurter bzw. Ortskundige trotzdem auf dem Plan orientieren können (dieser kann mit hoher Auflösung von der fahrgast-Homepage heruntergeladen werden).

Zusätzliche Beschleunigungsmaßnahmen

Damit der Stadtbus in Klagenfurt attraktiver wird, bedarf es außer eines neuen Liniennetzes auch noch anderer Maßnahmen, und dazu gehören, wie im fahrgast-Magazin Nr. 1/2017 angeführt, Beschleunigungsmaßnahmen, z. B. Busspuren und Ampelbeeinflussungen. Diese Beschleunigungen sind von sehr hoher Bedeutung, da nur ein pünktliches Eintreffen am Rendezvouspunkt (Heiligen-geistplatz) das sichere Umsteigen auf andere Buslinien gewährleisten kann. Zu einem Mindestangebot gehört auch ein 15-Minuten-Intervall an Werktagen (Montag bis Freitag) auf allen Linien, die in die Stadt führen.

Positive Nebeneffekte

Ein attraktiver öffentlicher Verkehr kann auch zu einer Belebung der Innenstadt beitragen.Trotz eines Einkaufszentrums in der City sinkt in vielen Bereichen die Besucherzahl stetig - sehr zum Leidwesen der Kaufmannschaft. Nicht zusätzliche Parkplätze sondern bessere Öffis sind das Gebot der Stunde.

Entwurf als Diskussionsgrundlage

Der Entwurf von fahrgast kärnten basiert „lediglich" auf Erfahrungen, Beobachtungen und uns zugetragenen Beschwerden. Unser Entwurf ist sicherlich eine gute Diskussionsgrundlage aber bestimmt noch kein Plan, der 1 zu 1 umsetzbar ist.

"fahrgast kärnten" hofft, dass die Stadt sich ihrer Verantwortung bewusst ist und etwas dazu beiträgt, damit die im Jahr 2015 auf der Klimakonferenz in Paris formulierten Ziele erreicht werden.                                 





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Neue Linie 15 [28.06.]

Neue Linie 15: "Klagenfurt-West" - Heiligengeistplatz
                                                                                                                                            [28.06.2017]

Ab03. Juli 2017 verbindet die neue Linie 15 die Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-West“ (nächst „Minimundus“) und den dortigen Park&Ride-Parkplatz mit dem Heiligengeistplatz (Haltestelle „Stauderplatz“).

Die Linie erschließt Wohngebiete entlang der Anzengruber Straße und Koschatstraße  sowie das Ingeborg-Bachmann-Gymnasium.

Die Linie 15 verkehrt an Werktagen von 06:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie an Samstagen von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr.


--> STW-Informationen








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Villacher Str.:Fahrbahnhaltestellen [22.02.

Villacher Straße: „fahrgast kärnten“ fordert Fahrbahn-Haltestellen
                                                                                                                                                 [22.02.2017]


Richtlinie verlangt Mindestlänge für Busbuchten
   

Die „Richtlinie zur Feststellung von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs“ des Landes Kärnten aus dem Jahr 2015 schreibt für Haltestellen mit Gelenkbus-Nutzung wie in der Villacher Straße eine Länge von mindestens 58,50 Metern vor.

Die Mindestlänge wird u. a. damit begründet, dass der Bus mit allen Türen unmittelbar an die Bordsteinkante heranfahren kann.

„fahrgast kärnten“ geht im Sinne eines möglichst barrierefreien Einstiegs für Fahrgäste davon aus, dass die Richtlinie bei Busbuchten in der Villacher Straße eingehalten wird.

Da die derzeitigen Busbuchten in den Haltstellen „Rizzibrücke“ und „Jergitschsteg“ Längen von 40 bis 45 Metern aufweisen, stellt sich die Frage, ob die vorgeschriebene Haltestellen-Verlängerung auf 58,50 Meter in Anbetracht der Stützmauern zum Lendkanal tatsächlich ohne Mehrkosten durchführbar ist.
   

Forderung nach Fahrbahn-Haltestellen


Nachdem die behördliche Genehmigung für die Bushaltestellen in der Villacher Straße noch ausständig ist, fordert „fahrgast kärnten“ abermals die Errichtung von Fahrbahn-Haltestellen für eine Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs, denn im Stau stehende Busse sind kein Anreiz für einen Umstieg vom Auto.

Überdies ergaben Messungen von „fahrgast kärnten“ und des Landes Kärnten, dass die Beeinträchtigung für den Autoverkehr durch Fahrbahn-Haltestellen gering ist.

So beträgt die Haltestellen-Stehzeit der Busse lediglich zwischen 12 und 30 Sekunden, während die Fußgängerampel im Frühverkehr zu wesentlich längeren Stehzeiten beiträgt.
  

„Stadtentwicklungskonzept 2020+“ fordert Vorrang für Busse


Auch das „Stadtentwicklungskonzept 2020+“ nennt als ein Entwicklungsziel den Vorrang für den öffentlichen Verkehr gegenüber dem Kfz-Verkehr.


--> Link zum Bericht vom 17.10.2016






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Schlechter Grundtakt [20.01.]

Leitbild: "Mehr Geld für die Stadtbusse!"
                                                                                                                                                 [20.01.2017]



Für fahrgast kärnten ist ein flächendeckender Grundtakt von höchstens 20 Minuten für eine breitere Akzeptanz der Stadtbusse unumgänglich (außer in peripheren Gebieten, z. B. um Wölfnitz, Tessendorf, Hörtendorf).


Gebiete mit Wartezeiten länger als 20 Minuten



                       Grafik in höherer Auflösung:  -->   hp takt grafik seite

  

In der Liniengrafik ist erkennbar, dass in vielen Gebieten die Buskunden werktags länger als 20 Minuten auf den nächsten Bus in die Innenstadt und/oder retour warten müssen.

Hellblaue Bereiche: Bis zu 25 Min. Warten

Die Pischeldorfer Sraße bis zur Haltestelle „St. Theresia" wird von den Linien 50 und 61 stadtauswärts jedoch in Taktabständen von 5 und 25 Minuten.

Hellrote Bereiche: 30-Minuten-Takt

In diesen Bereichen fahren Busse alle 30 Minuten in die Innenstadt und/oder retour. Es sei angemerkt, dass lange Umwegfahrten über andere Linien nicht berücksichtigt wurden.

Blaue Bereiche: Bis zu 40 Min. Warten

In zwei Einfahrtsstraßen betragen die Taktabstände 20/40 Minuten, so dass Wartezeiten von bis zu 40 Min. einzuplanen sind. Das betrifft die äußere Ebenthaler Straße (ab Hst. „Industriegebiet") und die äußere Völkermarkter Straße (ab Höhe „OBI").

Rote Bereiche: 60-Minuten-Takt

Periphere Gebiete werden in einem 60-Minuten-Takt bedient (Tessendorf, Flughafen).


30-Minuten-Grundtakt ist zu lang
   

Zusätzlich zu den langen Intervallen ist es überdies selbst bei bester Taktung natürlich unmöglich, in alle Richtungen kurze Umsteigezeiten am Heiligengeistplatz (HGP) zu bieten. So kommt es bei zahlreichen Umsteigerelationen am HGP nochmals zu Umsteige-Wartezeiten im Bereich von 20 bis knapp 30 Minuten.


Neues Leitbild: Lippenbekenntnisse?

   
Die Stadt Klagenfurt entwickelte in den vergangenen Monaten mit Hilfe einer Bürgerbefragung ein Leitbild für die zukünftige Stadtentwicklung. fahrgast kärnten hofft, dass der darin enthaltene und gewünschte Ausbau des Öffentlichen Verkehrs nicht nur ein politisches Lippenbekenntnis bleiben wird.
  

Bald auf der "fahrgast"-Homepage

  
fahrgast kärnten
überarbeitet derzeit einen Plan für die „Neugestaltung des HGP". In absehbarer Zeit wird dieser auf unsere Homepage www.fahrgast-kaernten.at gestellt.

Überdies wird derzeit der im Sommer 2010 von fahrgast kärnten vorgestellte Alterna-tiventwurf für ein neues Linienkonzept überarbeitet und soll in einem weiteren Schritt der Politik und den Stadtwerken vorgestellt werden. Auch in diesem Fall ist eine Veröffentlichung auf der fahrgast-Homepage vorgesehen.






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Neue Gelenkbusse [13.01.]

Neue Gelenkbusse
                                                                                                                                                 [13.01.2017]

Vor kurzem lieferte Mercedes sechs neue Gelenkbusse an die Stadtwerke Klagenfurt AG.

Diese erfüllen die strengste Abgasnorm „Euro-6", sind selbstverständlich niederflurig, klimatisiert und haben sowohl im vorderen, als auch im hinteren Bereich Stellplätze für Kinderwägen oder Rollstühle.

Positiv sind die Zielanzeigen mit weißer, besser lesbarer Schrift und das leisere Motorgeräusch. Sitze für Personen mit eingeschränkter Mobilität haben zur besseren Erkennbarkeit eigene Bezüge mit Mustern.

Weiters weisen die Busse einen zweiten Kinderwagen-/Rollstuhl-Abstellbereich hinter dem Gelenk im Bereich der dritten Türe auf.






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Umsteigeknoten Heiligengeistplatz [05.01.

Heiligengeistplatz: Umsteigeknoten, nicht "Busparkplatz"
                                                                                                                                                 [05.01.2017]

Das seit mehreren Jahren großteils leerstehende, ehemalige „Woolworth-Kaufhaus“ wurde vom Investor Franz Orasch erworben, der nun 35 Millionen in den Umbau investieren möchte. Es soll ein weiteres Einkaufszentrum in der Innenstadt mit einer Fläche von ca. 7.300 m2 entstehen.

Wichtiger Umsteigeknoten

Im Zuge dieses großen Umbaus soll auch der Heiligengeistplatz (HGP) völlig neu gestaltet werden. Fälschlicherweise wird der HGP neuerdings oft abwertend als „Busparkplatz“ bezeichnet.

Dem ist klar entgegen zu halten, dass dieser Platz derzeit der wichtigste Umsteigeknoten  für den Öffentlichen Verkehr in Klagenfurt ist, der Busverbindungen in alle Richtungen der Stadt sicherstellt. Dies hat naturgemäß zur Folge, dass die Busse zur Sicherstellung der Anschlüsse immer wieder einige Minuten dort stehen, jedoch nicht "parken"!


Stadtbusse sind Frequenzbringer für die City

Mit der Neugestaltung des Platzes sollen laut Medienberichten auch mehrere Haltestellen bzw. Standplätze verloren gehen. Bislang wurden noch keine konkreten Pläne veröffentlicht.

Ein attraktiver Öffentlicher Verkehr in einer 100.000 Einwohner zählenden Stadt sollte mehr sein als ein reiner Schülertransport. Die Busse können wichtige Frequenzbringer für die Innenstadtkaufleute und Einkaufszentren sein, sowie zur Reduzierung der ohnehin schon angespannten Verkehrssituation beitragen, die durch den motorisierten Individualverkehr verursacht wird.
  

Adäquate Lösungen für Umsteigeverbindungen sind nötig

Bei einer Umgestaltung des HGP ist mit gravierenden Auswirkungen auf den Öffentlichen Verkehr zu rechnen. 

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" müssen bei Realisierung dieses Projektes adäquate Lösungen gefunden werden, damit es für die Benutzer der Stadtbusse zu keinen Verschlechterungen vor allem auch hinsichtlich der Umsteigeverbindungen und Umsteigewege kommt.

Dabei wird auch zu überlegen sein, ob das im Jahr 2011 eingeführte Linienkonzept komplett neu zu überarbeiten sein wird.


 


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Mehrkosten durch Busbuchten? [17.10.]

Villacher Straße: Mehrkosten durch Busbuchten?
                                                                                                                                                 [17.10.2016]



Versäumte Signalwirkung „für“ den öffentlichen Verkehr:


Die Studie des Landes Kärnten zur Villacher Straße in Klagenfurt kam zum Ergebnis, dass weder Fahrbahn-Haltestellen noch Busbuchten einen merkbaren Einfluss auf den Individualverkehr und auf den öffentlichen Verkehr hätten.

Aufgrund dieses Ergebnisses wäre es aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ ein Gebot der Stunde, dass die Klagenfurter Stadtpolitik ein Signal zur immer wieder propagierten Bevorrangung des öffentlichen Verkehrs setzt.


Widerspruch zum „Stadtentwicklungskonzept 2020+“:

 


Die Entscheidung gegen Fahrbahn-Haltestellen steht auch im Widerspruch zum „Stadtentwicklungskonzept 2020+“ aus dem Jahr 2014, welches der Klagenfurter Gemeinderat am 28.10.2014 beschlossen hat (siehe Grafik).
  
In diesem heißt eines der Entwicklungsziele betreffend Mobilität:
  
„Vorrang für den öffentlichen Verkehr gegenüber der privaten, individuellen und KFZ-orientierten Mobilität.“


„fahrgast“-Messungen bestätigt: Ampel bremst mehr als Busse:

In der Studie wird (laut Zeitungsmeldungen) angeführt, dass Verzögerungen nicht von Fahrbahn-Haltestellen, sondern sehr stark von der Nutzerfrequenz der Druckknopfampel im Bereich Jergitschsteg beeinflusst werden.
 
Diese Aussage bestätigt Messungen von „fahrgast kärnten“ vom 28.09.2016, veröffentlicht am 03.10.2016 auf der „fahrgast“-Homepage.   --> "Auch rote Ampel bewirkt Stehzeit"


Nur 12 Sekunden durchschnittliche Stehzeit:

„fahrgast kärnten“ führte bereits am 16. und am 19.09.2016 in der Frühspitze (07.00 bis 07.45 Uhr) Messungen der Haltestellen-Stehzeiten der Stadtbusse in der Villacher Straße in den von einem Umbau betroffenen Haltestellen „Rizzibrücke“, „Jergitschsteg“ und „Lendhafen“ durch (... --> "12 Sekunden für schnellere Stadtbusse") – mit folgendem Ergebnis:

 
•    Die durchschnittliche Haltezeit der Busse beträgt lediglich 12 Sekunden
•    Die Bandbreite der Stehzeiten reichte von 0 Sekunden (bei Durchfahrten durch die Haltestelle) bis 26 Sekunden


Mehrkosten durch Busbuchten ?


Die „Richtlinie zur Feststellung von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs“ des Landes Kärnten aus dem Jahr 2015 schreibt für Haltestellen mit Gelenkbus-Nutzung, wie sie in der Villacher Straße vorhanden sind, eine Haltestellen-Länge von 58,50 Metern vor.

Die vorgeschriebene Haltestellenlänge wird unter anderem damit begründet, dass der Bus mit allen Türen unmittelbar an die Bordsteinkarte heranfahren kann.

„fahrgast kärnten“ geht im Sinne eines möglichst barrierefreien Einstiegs für die Busfahrgäste davon aus, dass diese Richtlinie bei den Busbuchten in der Villacher Straße eingehalten wird. 

Da die derzeitigen Busbuchten in den Haltstellen „Rizzibrücke“ und „Jergitschsteg“ Längen von 40 bis 45 Metern aufweisen, stellt sich die Frage, ob die vorgeschriebene Haltestellen-Verlängerung auf 58,50 Meter in Anbetracht der Stützmauern zum Lendkanal tatsächlich ohne Mehrkosten durchführbar ist.




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Auch rote Ampel bewirkt Stehzeit [03.10.]

Auch rote Ampel bewirkt Stehzeiten
                                                                                                                                                  [03.10.2016]

   

„fahrgast kärnten“ führte bereits am 16. und am 19.09.2016 Messungen der Haltestellen-Stehzeiten der Stadtbusse in der Villacher Straße in den von einem Umbau betroffenen Haltestellen „Rizzibrücke“, „Jergitschsteg“ und „Lendhafen“ durch.

Diese ergaben eine durchschnittliche Haltezeit der Busse von lediglich 12 Sekunden
  ...
--> "12 Sekunden für schnellere Stadtbusse".

 

„Jergitschsteg“: Sechsmal längere Stehzeit durch Fußgänger-Ampel:

An einem weiteren Werktag (28.09.2016) führte „fahrgast kärnten“ speziell in der Haltestelle „Jergitschsteg“ Messungen in der Frühspitze von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr durch.

Diese Haltestelle wird von Schülern stark frequentiert, und folglich wird die direkt neben ihr gelegene Fußgängerampel vor dem Schulbeginn intensiv genutzt.

Die Fußgänger-Ampel wurde während der Frühspitze von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr 37 Mal, also beinahe einmal pro Minute, betätigt … bei Rotlicht-Phasen von 20 Sekunden.

Es ergab sich somit während 45 Minuten (von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr) eine Gesamtdauer der Rotlicht-Phasen von 740 Sekunden durch die Fußgängerampel, während die Stadtbusse beispielsweise in der Haltestelle „Jergitschsteg“ in der verkehrsstarken Richtung stadteinwärts eine gesamte Stehzeit von lediglich 119 Sekunden, also weniger als ein Sechstel, verursachten.

Auch in Anbetracht dieses Ergebnisses hofft „fahrgast kärnten“ auf eine Entscheidung zu Gunsten von Fahrbahn-Haltestellen, um dem öffentlichen Verkehr die Chance auf ein rasches Weiterkommen zu ermöglichen!
  
... nur Busse mit Vorrang bietet einen Anreiz zu dessen Nutzung.








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12 Sekunden für schnellere Busse [20.09.]

Klagenfurt: Vorrang für Busse oder Autos?
                                                                                                                                        [19.09.2016]


Bei der Diskussion um Fahrbahn-Haltestellen oder Busbuchten in der Villacher Straße vertritt "fahrgast kärnten" im Sinne der Klagenfurter Busfahrgäste die Meinung, dass nur eine Beschleunigung der Busse den öffentlichen Verkehr attraktiver macht ( -->"fahrgast"-Stellungnahme).

Niemand sieht den Bus als ernsthafte Alternative, wenn dieser selbst im Stau steht und eine nach der anderen Ampel-Grünphase versäumt, verbunden mit Verspätungen und Anschlussversäumnissen am Heiligengeistplatz. Aus diesem Grund müsste eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik dem öffentlichen Verkehr Vorrang einräumen.

  
  Stellt Klagenfurt die Weichen für eine Bevorrangung von PKWs?


12 Sekunden für schnellere Busse

„fahrgast kärnten“ führte an zwei Werktagen in der Morgenspitze zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr eine Haltezeiten-Messung durch. Dabei wurde in den drei betroffenen Haltestellen „Lendhafen“, „Jergitschsteg“ und „Rizzibrücke“ die tatsächliche Haltezeit der Stadtbusse gemessen.  

Es sei betont, dass diese Messungen nicht tagesumfassend sondern nur punktuell während der Frühspitze erfolgten.

Dennoch lieferten die knapp 50 durchgeführten Messungen eine Aussage über die Größenordnung der Haltezeiten.

--> Es ergab sich eine DURCHSCHNITTLICHE Haltezeit pro Haltestelle von lediglich 12 Sekunden.

Die Spanne der Stehzeiten reichte von 0 Sekunden (bei Durchfahrten durch die Haltestelle) bis 26 Sekunden.

Angesichts dieses Wertes erscheint es aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ für die Klagenfurter Verkehrspolitik gemeinsam mit dem Land Kärnten unumgänglich, sich zu einer Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs zu bekennen und mit Fahrbahn-Haltestellen ein entsprechendes Signal zu setzen. 

Überdies stehen für Autofahrer drei vom Westen kommende Einfahrtsstraßen zur Verfügung (August-Jaksch-Straße, Villacher Straße, Koschatstraße), während der Busverkehr in einer Straße eine Beschleunigung benötigt.

  

2009: Politik für Beschleunigung der Stadtbusse

Dass die Klagenfurter Stadtpolitik die Notwendigkeit zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs bereits vor Jahren erkannt hat, zeigt der unten stehende Ausschnitt der amtlichen "Klagenfurt"-Zeitung vom 12. November 2009, welcher auch die unbefriedigende Stausituation für Busse in der Villacher Straße in einer Grafik darstellt.

Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen und die Stauproblematik für die Busse hat sich eher verschlechtert, so dass die damalige Schlagzeile eigentlich nur bestätigt werden kann.

... aus: Zeitung „Klagenfurt (mit amtlichen Nachrichten)“, 12. November 2009

  




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Linienänderungen ab 16. Okt. [12.10.]

Linienänderungen ab 16. Oktober 2016
                                                                                                                                                 [12.10.2016]


Die Klagenfurter Stadtpolitik beauftragte die Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) zu Einsparungen im Bereich der Stadtbusse.
Aus diesem Grund wird es ab 16. Oktober 2016 zu Änderungen im Liniennetz kommen, die größtenteils zu Fahrplanrücknahmen führen.


--> STW-Linienänderungen


--> Linienänderungen aus der Sicht von "fahrgast kärnten"


     



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Einsparungen statt Attraktivierung [27.07.]

Einsparungen statt Attraktivierung
                                                                                                                                                 [26.07.2016]


Klagenfurt ist beim Anteil der umweltfreundlichen Mobilität beinahe Schlusslicht und hat mit Feinstaubproblemen zu kämpfen. Dennoch verordnet die Stadt dem Busverkehr Einsparungen.




Klagenfurt belegt laut einer VCÖ-Studie beim Anteil der umweltfreundlichen Mobilität (öffentlicher Verkehr, zu Fuß, mit dem Fahrrad) den vorletzten Platz unter den Landeshauptstädten und war im vergangenen Winter mit zahlreichen Überschreitungen des Feinstaubgrenzwertes konfrontiert

Verbesserungen wären notwendig


Man könnte meinen, dass die Stadtpolitik angesichts dessen alles daran setzen wird, das Stadtbus-Angebot zu verbessern.

So wären Investitionen in die Verbesserung des derzeitigen 30-Minuten-Takts in einigen Gebieten, sowie vor allem in eine Beschleunigung der Stadtbusse ein Gebot der Stunde.

Dafür spricht auch, dass für einen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr (ÖV) noch vor einem billigen Fahrpreis ein staufreies, pünktliches Vorankommen das wichtigste Kriterium ist.

Wie in fahrgast-Magazinen bereits mehrmals beschrieben, gehören zur Beschleunigung Busspuren und Ampelsteuerungen mit einer prompten Beeinflussung bei Annäherung eines Linienbusses (Stadt- oder Regionalbus), sowie die Forcierung von Kap-Haltestellen.

Stadtpolitik schreibt Einsparungen vor


Die Entwicklung geht leider in die entgegengesetzte Richtung. Die Stadtpolitik beauftragte die Stadtwerke Klagenfurt AG, im Bereich der Stadtbusse jährlich € 500.000,- einzusparen. Aus diesem Grund wird es ab 16. Oktober 2016 zu Fahrplanrücknahmen kommen.


Wölfnitz: Komplizierte Linienführung


Der nördliche Ast der Linie 31 verkehrt vom Heiligengeistplatz (HGP) nur noch bis Mantschehofgasse und nicht mehr bis Wölfnitz.

Damit endet leider die direkte Stadtteilverbindung zwischen Wölfnitz, Lendorf und Feschnig, Einkaufszentrum Interspar.

Weiters wird dadurch der derzeitige 15-Minuten-Takt zwischen den Endpunkten HGP und Wölfnitz (Linien 30, 31) auf einen 30-Minuten-Takt verschlechtert. Die neuen Linienführungen lauten wie folgt:

Linie 30: HGP - Schleppe - Lendorf - Emmersdorf - Felsenschmiedgasse - Wölfnitz Ort - Lendorf - Schleppe - HGP.

Linie 33: HGP - Schleppe - Lendorf - Seltenheim - Römerweg - Felsenschmiedgasse - Emmersdorf - Lendorf - Schleppe - HGP.

Durch Überlagerung ergibt sich auf dem Abschnitt HGP - Schleppe - Lendorf - Wölfnitz Ort ein 30-Minuten-Takt, abwechselnd über Emmersdorf oder Seltenheim.

Emmersdorf ist alle 30 Minuten erreichbar - einmal direkt und einmal über den Umweg Seltenheim und Felsenschmiedgasse.

Seltenheim ist nur noch alle 60 Minuten (aus Richtung HGP, Lendorf) erreichbar - gegenüber dem bisherigen 30-Minuten-Takt.

         Grafik in höherer Auflösung:   -->   hp woelfnitz grafik



Universität: Linie 62 wird eingestellt


Die zwischen der Bahn-Haltestelle „Klagenfurt West" (nächst „Minimundus") und der Universität im 15-Minuten-Takt verkehrende Linie 62 wird eingestellt. An deren Stelle wird die derzeitige Linie 60 im bisherigen 30-Minuten-Takt vom HGP über Waidmannsdorf und die Universität nicht mehr zum Strandbad als Endhaltestelle geführt, sondern zur Bahnstation „Klagenfurt West".


HGP - Universität: Endlich Bereinigung


Seit der Fahrplanumstellung im Dezember 2015 fahren die vier Linien 10, 20, 60 und 81 jede halbe Stunde zur selben Zeit (Minute .00 und .30) vom HGP in Richtung Universität (Minimundus) ab, verbunden mit unakzeptabel langen Umsteige-Wartezeiten in manchen Relationen.

Dieses Manko wird nun endlich beseitigt, indem die Linie 10 um 15 Minuten versetzt vom HGP abfährt (zur Minute .15 und .45).


Ebenthal: Nachbesserung ab Schulbeginn 


Die Umstellung des Busverkehrs in Ebenthal wurde im fahrgast-Magazin Nr. 3/2015 ausführlich beschrieben.

Einer der größten Kritikpunkte war von Beginn an die gravierende Verschlechterung für die Haltestelle „Ebenthal-Schlosswirt" von einen 20-Minuten- auf einen 60-Minuten-Takt.

Die genannte Haltestelle wird bereits ab Schulbeginn (12. September 2016) nicht nur von der Linie 11, sondern auch von der Linie 12 bedient werden. Somit ergeben sich zwei Abfahrten pro Stunde vom/zum HGP - leider nicht in einem 30-Minuten-Takt, sondern in einem ungleichen Abstand von 20 und 40 Minuten.

Falsche Verkehrspolitik


Aus der Sicht von fahrgast kärnten sind Einsparungen, die naturgemäß zu Verschlechterungen führen werden, der falsche Weg.

Die Reduktion der Linie 62 ist angesichts der sehr geringen Fahrgastzahlen verständlich. Die komplizierte Linienführung im Bereich Wölfnitz und Streichung der Stadtteilverbindung zwischen Feschnig und Lendorf/Wölfnitz führt jedoch sicherlich nicht zur gewünschten, vermehrten Nutzung der Busse.

fahrgast kärnten würde sich ernsthafte Planungen für eine Attraktivierung des Busangebots wünschen..




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Fahrbahn-Haltestellen sind wichtig [02.08.

Fahrbahn-Haltestellen wichtig für Attraktivität der Stadtbusse
                                                                                                                                                [02.08.2016]



Wenn die politisch immer wieder propagierte Förderung des öffentlichen Verkehrs in Stadt und Land nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben soll, ist die Errichtung von Fahrbahn-Haltestellen unumgänglich.

In dieser Hinsicht ist die aktuell aufgeflammte Diskussion betreffend die Sanierung der Villacher Straße, ob die Stadtbusse auf der Fahrbahn Haltestellen erhalten oder weiterhin in Busbuchten halten müssen und dadurch viel Fahrzeit einbüßen, unverständlich.

Auch wenn dies aus der Sicht mancher Autofahrer nicht populär erscheint, sind Fahrbahn-Haltestellen eine wesentliche Maßnahme zur Beschleunigung und Attraktivierung der Stadtbusse - im Stau stehende Busse stellen keinen Anreiz zu vermehrter Nutzung dar.

Für einen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr ist ein staufreies, rasches und pünktliches Vorankommen das wichtigste Kriterium - noch vor einem billigen Fahrpreis.

„fahrgast kärnten“ hofft im Sinne der Busfahrgäste auf eine Entscheidung zugunsten von Fahrbahn-Haltestellen.


 



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Verknüpfung in Welzenegg [27.07.]

Vorschlag für Verknüpfung in Welzenegg
                                                                                                                                                [27.07.2016]


Verknüpfungen von Buslinien außerhalb des Zentrums können durch den Entfall einer zwingenden Umwegfahrt über das Stadtzentrum zur Reduzierung der Fahrzeit beitragen. Im Stadtteil Welzenegg wäre eine derartige Verknüpfung ohne zusätzliche Investitionen machbar.


Dezentrale Umsteigepunkte gibt es derzeit zum Beispiel beim Hauptbahnhof, beim Hauptmann-Hermann-Platz oder bei der Universität. Ein Weiterer wäre ohne Zusatz-investitionen im Stadtteil Welzenegg durch die Verknüpfung der Linien 50 und 60 realisierbar.

Linien 50:
Kreuzbergl - HGP - St. Theresia - Oberhaidach - IKEA.

Linie 60:
Strandbad - Universität - Hauptmann-Hermann-Platz - HGP - St. Peter - Steingasse.

  


Grafik in höherer Auflösung:   -->  verknuepfung 50 60 vers4


Verlauf der Abendlinie bringt Vorteile
  

Die Taglinie 50 verkehrt über die Haltestelle „Oberhaidach" [1] und „Perlengasse" [5], während die Abendlinie 95 über die Haltestellen „Kriemhildgasse" [2], „Steingasse" [3] und „Kudlichgasse" [4] weiter zur Haltestelle „Perlengasse" [5] geführt wird.

Wenn auch die Taglinie 50 entlang der Route der Abendlinie 95 verkehrt und somit die Haltstelle „Oberhaidach" [1] aufgelassen wird kann im Bereich der Haltestellen „Steingasse" aufgrund des 15-Minuten-Taktes der Linie 60 eine attraktive Umsteigemöglichkeit zwischen den Linien 50 und 60 geschaffen werden.

Die in diesem Fall aufzulassende Haltestelle „Oberhaidach" [1] befindet sich ohnehin in Besiedlungsrandlage (unmittelbar nördlich beginnt das Flughafengelände).

Die Umlegung der Linie 50 sollte mit den Fahrzeitreserven der Endstellen ohne einen Fahrzeug-Mehrbedarf realisierbar sein.

Ein weiterer Vorteil dieser Linienführung wäre ein gesichertes, ampelgeregeltes Linksabbiegen der Busse stadteinwärts in die Pischeldorferstraße an der Kreuzung mit der Kriemhildgasse.

Attraktive Umsteige-Wartezeiten
  

Im unten stehenden Anschlussdiagramm sind die Abfahrtsminuten je Linie angegeben. Damit ergeben sich für die vier verschiedenen Umsteige-Relationen die folgenden Wartezeiten:

• Linie 60 („St. Peter") -> L. 50 („IKEA"): 

8 Minuten („Kudlichgasse": Minute .25 -> .33)
  

• Linie 50 („IKEA") -> L. 60 („St. Peter"):

7 Minuten („Kudlichgasse": Minute .19 -> .26 )


• Linie 50 („St. Theresia") -> L. 60 („Kika"):

8 Minuten („Steingasse": Minute .02 -> .11)
 

• Linie 60 („St. Peter") -> L. 50 („St. Theresia")

10 Minuten („Steingasse": Minute .10 -> .20)

Der Vorschlag würde die Umsteige-Qualität in Welzenegg einerseits zwischen den Gebieten „St. Peter" und „IKEA", sowie andererseits zwischen den Gebieten Pischeldorfer Straße/ "St. Theresia" und Völkermarkter Straße / "Kika" wesentlich verbessern.




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Strandbad: Schlechter Bus-Takt [06.07.]

Strandbad: Schlechter Stadtbus-Takt 
                                                                                                                                                 [06.07.2016]

 

Die Badesaison im Strandbad Klagenfurt ist voll angelaufen, und eigentlich sollte neben dem Fahrrad auch der öffentliche Verkehr eine attraktive Möglichkeitbieten, ohne Parkplatzsorgen das Baden zu genießen.

Jedoch bietet der Stadtbusverkehr vom Heiligengeistplatz zum Strandbad heuer den bisher schlechtesten Takt.

So verlassen die Busse der beiden Linien 10 und 60 an Werktagen jeweils zur vollen und halben Stunde den Heiligengeistplatz in Richtung Strandbad, so dass sich lediglich alle 30 Minuten eine Fahrmöglichkeit ergibt – gegenüber dem 20-Minuten-Takt der vergangenen Jahre.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ist ein 30-Minuten-Takt zwischen der Innenstadt und dem Strandbad in der sommerlichen Hauptsaison überhaupt kein Anreiz, den Bus zu nutzen.

Überdies ergeben sich in manchen Relationen am Heiligengeistplatz Wartezeiten von 20 bis zu 30 Minuten, wenn man von anderen Linien kommend zum Strandbad umsteigen will.

„fahrgast kärnten“ fordert die Verantwortlichen auf, den Takt zwischen dem Heiligengeistplatz und dem Strandbad der großen Bedeutung dieses Bades entsprechend zu verbessern, wobei eine derartige Taktverbesserung klar als Fahrplan definiert werden müsste und es sich nicht nur um etwaige, fallweise Verstärkerfahrten handeln sollte.

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Monitore in allen Stadtbussen [06.04.]

Monitore in allen Stadtbussen
                                                                                                                                                  [06.04.2016]


Nachdem die Gelenkbusse der „Stadtwerke Klagenfurt AG" bereits seit längerem mit Monitoren im Fahrgastraum ausgestattet sind, sind nunmehr seit einigen Wochen auch in allen sogenannten "Solobussen" solchen montiert.

Die neuen Monitore in den Solobussen sind sehr kundenfreundlich gestaltet und weisen zwei getrennte Flächen auf.



Die linke Fläche zeigt die Endhaltestelle sowie die Namen der nächsten vier Haltestellen in Form einer „Perlenschnur“, während die rechte Fläche für Werbung sowie Kurzinformationen (z. B. Nachrichten, Wetter) genutzt wird.

Überdies wird – im Unterscheid zu den Monitoren in den Gelenkbussen - die Uhrzeit angezeigt.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ fällt sehr positiv auf, dass die Haltestellen-Information ständig im Bild bleibt - im Gegensatz zu anderen Städten, wo die Anzeige der nächsten Haltestellen ständig durch Werbung unterbrochen wird. 



Beim erstmaligen Drücken der Haltewunsch-Taste erscheint für kurze Zeit ein großflächige „Stop“-Anzeige, gefolgt von einer bleibenden, kleineren "Stop"-Hinweis.




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Mit dem Bus gratis ins Theater [10.03.]

Mit dem Stadtbus gratis ins Stadttheater Klagenfurt
                                                                                                                                        [10.03.2016]

In der Spielzeit 2015/2016 gilt Ihre Theaterkarte am Tag der Vorstellung 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn als Fahrschein für die Busse der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe.

Einfach mit Ihrer Stadttheaterkarte (Abo- oder Einzelkarte für den entsprechenden Tag) zum Buslenker gehen, dieser druckt dann das kostenlose "Theaterticket" aus.


   




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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at