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Klagenfurt


Erste Linie im 10-Min-Takt [23.07

Neuer Name, neue Farbe und erste Verbesserungen
--> Welzenegg: Linie "B" im 10-Minuten-Takt                         [26.07.2019]


Der bisherige Betreiber des städtischen Busverkehrs, die „Stadtwerke Mobilität“  ist mit der Gründung der „Klagenfurt Mobil GmbH“ (KMG), welche zum Teil der Stadt Klagenfurt und der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ gehört, Geschichte. 

Nunmehr sollen sich nach politischen Ankündigungen für die Buskunden einige positive Neuerungen ergeben. Das türkise Erscheinungsbild („Wörtherseetürkis“) der KMG soll schrittweise auch auf die Busflotte angewendet werden.
Erste Maßnahmen für neues Buskonzept
Nach der eher missglückten Umstellung des Liniennetzes im Jahr 2011 keimt Hoffnung auf wirkliche Verbesserungen auf.

Noch diesen Herbst wird die Pilotlinie B des neuen Konzepts in Betrieb genommen (Näheres dazu siehe unten). In der Presse-Aussendung der Stadt Klagenfurt wird man jedoch mit der Realisierung des gesamten Konzepts bis auf das Jahr 2024  vertröstet!

-> Optimierte, einfache Linienverläufe.
-> 10-Minuten-Intervall auf fünf Hauptlinien (Durchmesserlinien, welche das Stadtzentrum queren).
-> Ergänzungslinien im 20-Minuten-Takt zur Erschließung der Fläche.
-> Zusätzlich sollen „Multiverkehrsknoten“ entstehen, welche Bus, Bahn und Fahrradverleih kombinieren. 
Eine raschere Realisierung ist notwendig
Eine Intervallverdichtung ist jedenfalls begrüßenswert, es bleibt aber die Frage der Sinnhaftigkeit einer einzigen „Testlinie“. Vereinzelte Maßnahmen (über den Zeitraum von fünf Jahren) werden zwischenzeitlich nicht wirklich zu einer Attraktivierung des Busverkehrs in Klagenfurt beitragen. 

Nur eine zeitnahe Umsetzung des gesamten Konzeptes wird die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs und somit auch die Inanspruchnahme steigern. 
Finanzierung durch Land und Stadt?
Mit dem aufwändigen Umfärben der Klagenfurter Stadtbusse soll nun ein schnelles, sichtbares Zeichen für einen Wandel im Stadtverkehr gesetzt werden. 
 
"fahrgast kärnten" hofft im Sinne der Klagenfurter Buskunden, dass mit einer gemeinsamen Finanzierung der Stadt Klagenfurt und des Landes Kärnten eine vollständige Umsetzung des angekündigten 10-Minuten-Taktes wesentlich rascher und nicht erst in fünf Jahren erfolgt. 
 

Welzenegg: Linie "B" im 10-Minuten-Takt                  [26.07.2019]


Mit Schulbeginn am 9. September 2019 nimmt die erste Hauptlinie „B“ ihren Betrieb auf.

(… die fünf Hauptlinien sollen im neuen Konzept die Buchstaben A bis E erhalten). 

Diese Linie übernimmt den östlichen Ast der derzeitigen Linie 61 (Schleife im großen Siedlungsgebiet Welzenegg) und verkehrt vom Heiligengeistplatz (HGP) weiter zum Hauptbahnhof. 
    


 Grafik ich höherer Auflösung
  
Erstmals vom Osten direkt zum Hauptbahnhof
Damit erhält der Osten Klagenfurts erstmals eine direkte Anbindung an den Hauptbahnhof. Im Zuge dessen wird die „Linie 61“ auf ihren westlichen Ast im Abschnitt HGP - Pädagogische Hochschule (bei gleichbleibendem Verlauf und Intervall) beschränkt. 
Enorme Verbesserung
Tagsüber (ca. 06.00 bis 20.00 Uhr) wird auf der Linie B von Montag bis Freitag ein 10-Minuten-Takt, an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen ein 20-Minuten-Takt angeboten. 

Dies stellt eine enorme Angebotsausweitung gegenüber dem bisherigen Takt von 30 bzw. 60 Minuten dar. Im Abendverkehr bleiben Fahrplan und Linienführung unverändert.

"fahrgast kärnten" begrüßt diesen ersten Schritt, der für das Wohngebiet Welzenegg erhebliche Taktverbesserungen ergibt. 

Es ist aber auch anzumerken, dass ein Erfolg einer Taktverdichtung nicht von einer einzelnen Linie abhängt, sondern vom Gesamtkozept. Eine zügige Umsetzung der restlichen Hauptlinien ist somit unabdingbar für eine erfolgreiche Inanspruchnahme des neuen Buskonzepts.
 

Neue Farbe, aber Warten [20.06.

Mehr Tempo bei Verbesserung des Busfahrplans                    [20.06.2019]


Mit dem aufwändigen Umfärben der Klagenfurter Stadtbusse soll nun ein schnelles, sichtbares Zeichen für einesubstanzielle Umstellung des Stadtverkehrs gesetzt werden.  

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ wäre jedoch eine rasche Verbesserung des derzeitigen Fahrplans mit 30-Minuten-Takten wesentlich wichtiger, denn die Fahrplanumstellung in ihrem Gesamtumfang wurde erst für das Jahr 2024 angekündigt.  

„fahrgast kärnten“ hofft im Sinne der Klagenfurter Buskunden, dass mit einer gemeinsamen finanziellen Kraftanstrengung der Stadt Klagenfurt und des Landes Kärnten eine vollständige Umsetzung des angekündigten 10-Minuten-Taktes wesentlich rascher und nicht erst in fünf Jahren erfolgen kann.


    


Die Zielschild-Tafeln an den Haltestellen am Heiligengeistplatz erhielten ein neues, türkises Design. Eine Echtzeit-Information mit der tatsächlichen Abfahrtszeit des nächsten Busses (wie in vielen anderen Städten) bleibt weiterhin ein Wunsch.


E-Bus: Test bis 19. Juli [11.07.]

Bis 19.07.2019: Test eines Elektro-Busses der neuen Generation
                                                                                                                                                                                                                                  [12.07.2019]


  

 

Seit Mittwoch, 10. Juli 2019 bis einschließlich 19. Juli 2019 testet die "Klagenfurt Mobil GmbH" einen Elektro-Bus der neuen Generation der Firma "Solaris". Mit diesem Test soll festgestellt werden, wie moderne E-Busse im Linieneinsatz, auch in Bezug auf die Reichweite, funktionieren. Der E-Bus wird im Echtbetrieb auf der KMG-Linie 43 (Heiligengeistplatz - Hauptbahnhof - Südpark - FH Kärnten) eingesetzt.
(Quelle: www.stw.at)



365-€-Ticket: Geringe Ersparnis

365-Euro-Jahresticket                                                               [30.04.2019]     

Für Klagenfurt wird es ab 01. Juli 2019 eine 365-Euro-Jahreskarte geben, wobei der Betrag auch in monatlichen Teilbeträgen abgebucht werden kann.

Im Preis inkludiert ist ein „Nextbike“-Jahresabo (Fahrradverleih im gesamten Stadtgebiet) im Wert von € 49,-, mit welchem die erste halbe Stunde jedes Ausleihvorgangs gratis ist.  --> "Nextbike"-Homepage

Nur für Klagenfurter und nur für STW-Busse

Die neue Jahreskarte ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung. Sie ist aber leider keine Verbund-Jahreskarte für jedermann, die auch für S-Bahnen und Postbusse gilt (wie beispielsweise in der Stadt Salzburg um ebenfalls € 365,-, in Innsbruck um € 370,- oder die "Jahreskarte Graz" für Grazer Gemeindebürger um € 265,-), sondern gilt einerseits nur für Klagenfurter Gemeindebürger (mit Nachweis per Meldezettel) und andererseits ausschließlich für Busse der „Stadtwerke Klagenfurt“ („Klagenfurt Mobil GmbH“).

Nur geringe Fahrpreis-Ersparnis:

Der Zusatznutzen für "Nextbike" wird für manche Kunden ein Vorteil sein. 

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ ergibt sich aber für Klagenfurter Busfahrgäste, welche ausschließlich die Stadtbusse nutzen und für welche ein „Nextbike“-Jaresabo nicht relevant ist, eine lediglich sehr kleine Fahrpreis-Reduzierung von jährlich ca. 5%, bzw. € 19,-. 

Dies folgt aus der Tatsache, dass Klagenfurter Gemeindebürger (mit Nachweis des Meldezettels) bereits bisher nicht den Verkehrsverbund-Tarif von € 450,- für eine Jahreskarte zahlen mussten, sondern die für Klagenfurter Bürger vergünstigte Monatskarte um € 31,- (€ 32,- ab 01. Juli 2019) kaufen konnten. 

Statt zwölfmal € 32,- für die Monatskarte (für Klagenfurter Gemeindebürger, ab 01. Juli 2019), also in Summe pro Jahr € 384,-, kann man nun eine Jahreskarte um € 365,- kaufen.

Flexibilität:

Für einen gewissen Teil der Fahrgäste ist der Entfall des monatlichen Aufbuchens sicherlich ein Vorteil.

Für andere Fahrgäste bleibt die „Monatskarte für Klagenfurter“ trotz des um € 19,- geringfügig höheren, jährlichen Preises weiterhin der flexiblere Weg, wenn sie beispielsweise für eine Urlaubszeit oder aus anderen Gründen eine gewisse Zeit lang keinen Fahrschein benötigen.

Wunsch nach einer Jahres-Netzkarte für ganz Kärnten

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ sollte das Bundesland Kärnten generell den vorbildlichen Weg der Bundesländer Tirol und Salzburg folgen, wo sehr günstige, allgemeine Jahreskarten für das gesamte Bundesland um lediglich € 499,- bzw. € 595,- angeboten werden.

--> "fahrgast"-Bericht




Neue Gelenkbusse [07.02.]

Erneuerung der Gelenkbus-Flotte abgeschlossen
                                                                                                                                                                                                                     [07.02.2019]

Die Erneuerung der Gelenkbus-Flotte in Klagenfurt wurde vor einigen Wochen abgeschlossen.


Mit der Lieferung der zweiten Tranche im Sommer 2018 ist die Erneuerung der Gelenkbusflotte mit 21 Stück beendet. Damit verfügt Klagenfurt über eine sehr moderne Busflotte mit Einhaltung der neuesten Abgasnormen.


Fahrbahn-Haltestellen wie in der Villacher Straße erhöhen die Pünktlichkeit der Stadtbusse.

Zusätzlich zur Ausstattung der ersten Tranche (Busse Nr. 1- 6) u.a. mit einem zweiten Kinderwagen-Abstellbereich im hinteren Busteil bietet die zweite Tranche (Nr. 7 - 20 und 61) auch zehn USB-Anschlüsse für Handys.      

   


Adventsamstage: Aktion [29.11.]

Adventsamstage: Tarif-Aktion

                                                                                                                                                                    [29.11.2018]

Es ist erfreulich, dass auch heuer wieder die „60-Minuten-Karte“ an den Advent­samstagen den ganzen Tag gilt.

An den vier Adventsamstagen (01.12., 08.12., 15.12. und 22.12.2018) gilt die die "60-Minuten-Karte" der Stadtwerke Klagenfurt" den ganzen Tag (bis Betriebsschluss).

Es bezahlt also ein Erwachsener lediglich 1,90 Euro (mit der im Vorverkauf erhältlichen STW-Kundenkarte) bzw. 2,20 Euro (Kauf beim Busfahrer) für den ganzen Adventsamstag. Kinder zahlen den "Sparpreis".

Familien können um 3,70 Euro (Kauf beim Busfahrer) den ganzen Tag lang fahren - maximal zwei Erwachsene und bis zu fünf Kinder, wobei die Kinder nicht der selben Familie angehören müssen.

Am Feiertag "Maria Empfängnis" (Samstag, 8. Dezember 2018) fahren die Busse nicht nach dem Sonn- und Feiertagsfahrplan sondern nach dem dichteren Werktagsfahrplan ("Freitag, wenn schulfrei").

"fahrgast kärnten" hofft auf eine rege Nutzung dieses Angebots zur Entlastung der Stau- und Parkplatzsituation gerade in der verkehrsstarken Vorweihnachtszeit.

--> Weitere Informationen:


Busspuren den Bussen! [04.10.]

Busspuren den Bussen !
[04.10.2018]Das Ziel einer umweltorientierten Verkehrspolitik, kann aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ nur eine Förderung des öffentlichen Verkehrs sein. Diesem Ziel widersprechen die Überlegungen der Bundesregierung, Busspuren auch für Elektroautos zu öffnen.

Für den städtischen Busverkehr spielt eine Beschleunigung mit Ampel-Bevorrangungen und Busspuren eine wesentliche Rolle, um rasche und pünktliche Verbindungen bieten zu können.

Vor allem Busspuren dienen einer effizienten und umweltschonenden Abwicklung des öffentlichen Verkehrs und sollen diese Funktion weiterhin behalten.

Wenn die Befahrung der Busspuren durch zusätzliche (Elektro-)Fahrzeuge erlaubt wird, muss sich der Bus künftig hinter wartende Fahrzeuge einreihen. Die eigentlich angestrebte Bevorrangung gegenüber dem Individualverkehr, und dazu zählen auch Elektroautos, sowie der Zeitvorteil gehen damit zusehends – mit steigender Nutzung von Elektroautos – verloren.

Die Folge dieser Behinderungen für den Busverkehr wäre ein Rückschritt in Richtung zunehmender Unpünktlichkeit und verlorener Umsteige-Anschlüsse, wie beispielsweise in Klagenfurt am Heiligengeistplatz. 

„fahrgast kärnten“ ersucht die Bundesregierung, im Sinne einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik von der angedachten Öffnung der Busspuren für Elektroautos Abstand zu nehmen.




Hallenbad: Bahn & Bus? [14.08.]

Hallenbad - am Messegelände mit Bahn & Bus direkt erreichbar
                                                                                                                                                                                                                                 [14.08.2018]


Als Interessenvertretung für den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste weist „fahrgast kärnten“ darauf hin, dass für das neu geplante Klagenfurter Hallenbad abgesehen von einem ausreichenden Parkplatzangebot auch die leichte Erreichbarkeit mit Bahn und Bus berücksichtigt werden soll.

In dieser Hinsicht ist der Standort am Messegelände der einzige, welcher mit Bahn & Bus ohne Umsteige-Notwendigkeit direkt erreichbar ist:

--> durch die zentrale Lage mit den meisten Stadtbus-Linien
--> durch die Nähe zum Busbahnhof mit allen Regionalbuslinien
--> durch die Nähe zum Hauptbahnhof mit allen Zügen.

Die umsteigefreie Bahn-Anreise betrifft dabei nicht nur alle S-Bahn-Züge (S-Bahnlinien S1 und S3) sondern auch alle schnellen „Railjet“-Fernverkehrszüge, so auch jene der zukünftigen Koralmbahn, wo ab dem Jahr 2025 die Fahrzeit zwischen dem neuen Bahnhof „Lavanttal“ bei St. Paul und Klagenfurt nur noch ca. 20 bis 25 Minuten betragen wird.

 

Mehr Bahnstationen nötig [24.07.

Ziel für Klagenfurt: Mehr Bahn-Haltestellen      [24.07.2018]


Kürzere Stationsabstände im Regionalverkehr der Bahn im urbanen Bereich steigern, in Verbindung mit einem annehmbaren Takt, den Verkehrswert der Bahn im städtischen Raum und erhöhen so auch die Akzeptanz diese innerstädtisch zu nutzen.           

Bahnhaltestellen im städtischen Raum

Mit der in den letzten Jahren erfolgten Eröffnung der S-Bahn-Haltestellen „Klagenfurt West" und „Klagen-furt Süd" gewannen die Schnellbahnlinien S1 (Friesach – Klagenfurt – Villach – Spittal/Drau - Lienz) und S3 (Klagenfurt – Weizelsdorf) zusätzliche Bedeutung.

Klagenfurt West" stellt eine gute Verbindung zu Freizeiteinrichtungen wie „Minimundus" aber auch zu Universität und „Lakeside-Park" her und ist mit den Stadtbus-Linien 15 und 60 angebunden. „Klagenfurt Süd" führte zu einer enormen Verbesserung für Schüler aus dem Raum Rosental, welche nun das fußläufig entfernte Schulzentrum Mössingerstraße direkt erreichen (wobei im Gegenzug der Bahnhof Viktring aufgelassen wurde).

Per Bahn schneller als mit dem Stadtbus

Eine höhere Haltestellendichte im städtischen Raum und damit einhergehend eine schnellere und einfachere Erreichbarkeit von Zielen ohne Umsteigezwang hat nicht nur regional sondern auch innerstädtisch positive Auswirkungen. Beispielsweise dauert eine Fahrt von „Klagenfurt Ostbahnhof" nach „Klagenfurt West" mit der Bahn (direkt) neun Minuten, während man mit dem Stadtbus (inklusive Umstieg am Heiligengeistplatz) 30 Minuten benötigt, also mehr als dreimal so lange.

Als weiteres Beispiel sei eine Fahrt von „Klagenfurt Süd" nach Annabichl angeführt: Mit der Bahn dauert diese 19 Minuten, inklusive Umstiegszeit am Hauptbahnhof (S3 auf S1). Mit dem Stadtbus benötigt man (inklusive knappem Umstieg am Heiligengeistplatz) 34 Minuten. Eine Nutzung der S-Bahn kann also auch innerhalb der Stadt einen erheblichen Zeitvorteil bringen!

Neue Bahn-Haltestellen "Klagenfurt-Durchlaßstraße" und Lambichl wären sinnvoll

Aus den genannten Gründen wären zusätzliche Bahn-Haltestellen in/um Klagenfurt in zwei Gebieten zu forcieren.

Entlang der S1 zwischen „Klagenfurt Ostbahnhof" und Annabichl wäre eine Halte-stelle im Bereich Damm-gasse/Durchlaßstraße eine wertvolle Ergänzung (ein Personentunnel zwischen Ost- und Westseite existiert dort bereits). Die Bahntrasse ist ost- und westseitig von Wohn-siedlungen umgeben und über die Durchlaßstraße lässt sich das Klinikum sowie ein Ein-kaufszentrum erreichen. Der ostseitige Stadtteil verfügt zudem derzeit über keine direkte Buslinie zu einer Bahn-Haltestelle.

Eine zweite sinnvolle Stelle einer neuen Bahn-Haltestelle wäre entlang der S3 im Bereich Neudorf/Lambichl (mit Park&Ride-Anlage).


fahrgast-Linienkonzept [[30.05.]

Klagenfurt: Linienkonzept von "fahrgast kärnten"

                                                                                                                                                                                            [15.07.2017, 30.05.2018]

Das aktuelle Busliniennetz wurde 2010 von der Stadtwerke Klagenfurt AG ausgearbeitet und im Jahr 2011 eingeführt. Der Versuch, die Kosten für den Betrieb zu reduzieren aber gleichzeitig ein akzeptables Angebot für Fahrgäste zu schaffen ging jedoch daneben. Das spiegelte sich auch im massiven Rückgang der Fahrgastzahlen wider.

Ausgangslage

Nach zahlreichen Nachbesserungen, teilweise bei den Linienführungen aber vor allem beim Fahrplanangebot, sind die Fahrgastzahlen wieder gestiegen und haben heute ca. das Niveau von 2010 erreicht. Die wesentlichen Kritikpunkte waren und sind nach wie vor unübersichtliche Linienführungen, beispielsweise auf der Linie 85, die zu langen Fahrzeiten führen, das schlechte Fahrplanangebot mit viel zu langen Intervallen sowie auch die Anschlussversäumnisse am Heiligengeistplatz. Weiters trug die Unterteilung in ein Tag- und Abendnetz auch nicht gerade zur Übersichtlichkeit bei.

Linienkonzept: Entwurf von "fahrgast kärnten"

Da die Stadt Klagenfurt sich weiter entwickelt hat und nach wie vor eine Unzufriedenheit über die bestehenden Linienführungen und das Angebot herrscht, denkt man nun wieder über eine Neustrukturierung des Busnetzes nach. Wie im Jahr 2010 (vgl. fahrgast-Magazin 3/2010) hat fahrgast kärnten auch diesmal einen Entwurf erarbeitet.

Klagenfurt Entwurf Fahrgast

Entwurfsparameter

Da Fahrgäste weder Liniennetzpläne noch Fahrpläne oder Tarife stundenlang studieren möchten, geht der Entwurf von folgenden Planungsgrundlagen aus.

1. Klare und einfache sowie kurze Linienführungen ins Stadtzentrum, die, wenn möglich, in beiden Richtungen gleich befahren werden sollten. Auf große Schleifenfahrten, wenn es der Straßenraum zulässt, soll möglichst verzichtet werden.

2. Vermeiden von Parallelführungen von Buslinien außerhalb der Innenstadt und ab dem Ring sternförmige Erschließung der Fläche.

3. Verknüpfen aller S-Bahn-Haltestellen mit einer oder mehreren Linien des städtischen Busnetzes, damit Pendler nicht immer über den Hauptbahnhof fahren müssen.

4. Anfahren von bestehenden und noch zu errichtenden Park&Ride-Anlagen.

5. Schaffen von Umsteigeverbindungen in den Außenbezirken, die kurze Fahrten ermöglichen, ohne zeitraubende Umwegfahrten über den Heiligengeistplatz.

6. Periphere Buslinien (strichlierte Linien) an einer Endhaltestelle mit der S-Bahn und am anderen Endpunkt mit dem städtischen Busnetz verküpfen. Auch in anderen Städten, wie beispielsweise Graz, ist es üblich, dass Linien in Stadtrandlage aufgrund der geringen Fahrgastzahlen nicht in das Stadtzentrum geführt werden.

7. Keine Aufsplittung in ein Tag- und Abendliniennetz
Damit man möglichst alle dieser Parameter umsetzen kann, werden zum Teil Einbahnen umgedreht oder sogar aufgehoben werden müssen, und bauliche Maßnahmen werden nicht zu verhindern sein.

Auf eine detaillierte Linienbeschreibung aller Linien muss an dieser Stelle aus Platzgründen leider verzichtet werden, wir hoffen aber, dass sich Klagenfurter bzw. Ortskundige trotzdem auf dem Plan orientieren können (dieser kann mit hoher Auflösung von der fahrgast-Homepage heruntergeladen werden).

Zusätzliche Beschleunigungsmaßnahmen

Damit der Stadtbus in Klagenfurt attraktiver wird, bedarf es außer eines neuen Liniennetzes auch noch anderer Maßnahmen, und dazu gehören, wie im fahrgast-Magazin Nr. 1/2017 angeführt, Beschleunigungsmaßnahmen, z. B. Busspuren und Ampelbeeinflussungen. Diese Beschleunigungen sind von sehr hoher Bedeutung, da nur ein pünktliches Eintreffen am Rendezvouspunkt (Heiligen-geistplatz) das sichere Umsteigen auf andere Buslinien gewährleisten kann. Zu einem Mindestangebot gehört auch ein 15-Minuten-Intervall an Werktagen (Montag bis Freitag) auf allen Linien, die in die Stadt führen.

Positive Nebeneffekte

Ein attraktiver öffentlicher Verkehr kann auch zu einer Belebung der Innenstadt beitragen.Trotz eines Einkaufszentrums in der City sinkt in vielen Bereichen die Besucherzahl stetig - sehr zum Leidwesen der Kaufmannschaft. Nicht zusätzliche Parkplätze sondern bessere Öffis sind das Gebot der Stunde.

Entwurf als Diskussionsgrundlage

Der Entwurf von fahrgast kärnten basiert „lediglich" auf Erfahrungen, Beobachtungen und uns zugetragenen Beschwerden. Unser Entwurf ist sicherlich eine gute Diskussionsgrundlage aber bestimmt noch kein Plan, der 1 zu 1 umsetzbar ist.

"fahrgast kärnten" hofft, dass die Stadt sich ihrer Verantwortung bewusst ist und etwas dazu beiträgt, damit die im Jahr 2015 auf der Klimakonferenz in Paris formulierten Ziele erreicht werden.

Neues fahrgast-Magazin [30.01.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2018 (Jänner - Mai 2018)

[30.01.2018]

Das fahrgast-Magazin Nr. 1/2018 (Jänner - Mai 2018) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

fahrgast - Magazin Nr. 1/2018

Verkaufsstellen des fahrgast-Magazins

Gratis digitales Lesen [07.11.]

In Stadtbussen: Kostenloses digitales Lesen

[07.11.2017]

Kostenloses Lesevergnügen mit "zcircle." in allen Stadtbussen, im STW-Kundenbüro und an den STW-Haltestellen am Heiligengeistplatz

Um kurze Wartezeiten am Heiligengeistplatz zu überbrücken oder in den STW-Bussen die Fahrzeit zu nutzen bieten die "Stadtwerke Klagenfurt" nun als sogenannter "Z. Partner" kostenloses, digitales Lesevergnügen.

Wer die "zcircle."-App auf dem Smartphone oder auf dem Tablet installiert hat, kann darauf mehrere Tageszeitungen (z.B. Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, Kurier, Standard, Presse, etc.) und Magazine (z.B. News, miss, profil, Wienerin etc.) uneingeschränkt lesen.

Was ist zcircle.?

zcircle. ist ein digitaler Kiosk. Sobald man die dazugehörige App auf einem mobilen Gerät installiert hat, kann man diesen Kiosk nutzen – uneingeschränkt und ohne Anmeldung.

Die App gibt es kostenlos im App-Store und im Google Play-Store zum Download.

Sobald ein Z.-Standort in Reichweite ist (diese sind gut sichtbar mit einem roten Z. Logo gekennzeichnet), verbindet sich das Smartphone oder das Tablet via Bluetooth mit den sogenannten Beacons - kleine Sender, die mit Lesestoff versorgen. Und genau diese Beacons ermöglichen es, ab sofort in allen STW-Bussen sowie am gesamten Heiligengeistplatz Tageszeitungen und Magazine kostenlos zu lesen.

STW-Info

Neue Linie 15 [28.06.]

Neue Linie 15: "Klagenfurt-West" - Heiligengeistplatz

[28.06.2017]

Ab 03. Juli 2017 verbindet die neue Linie 15 die Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-West“ (nächst „Minimundus“) und den dortigen Park&Ride-Parkplatz mit dem Heiligengeistplatz (Haltestelle „Stauderplatz“).

Die Linie erschließt Wohngebiete entlang der Anzengruber Straße und Koschatstraße sowie das Ingeborg-Bachmann-Gymnasium.

Die Linie 15 verkehrt an Werktagen von 06:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie an Samstagen von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

STW-Informationen

Villacher Str.:Fahrbahnhaltestellen [22.02.

Villacher Straße: „fahrgast kärnten“ fordert Fahrbahn-Haltestellen

[22.02.2017]

Richtlinie verlangt Mindestlänge für Busbuchten

Die „Richtlinie zur Feststellung von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs“ des Landes Kärnten aus dem Jahr 2015 schreibt für Haltestellen mit Gelenkbus-Nutzung wie in der Villacher Straße eine Länge von mindestens 58,50 Metern vor.

Die Mindestlänge wird u. a. damit begründet, dass der Bus mit allen Türen unmittelbar an die Bordsteinkante heranfahren kann.

„fahrgast kärnten“ geht im Sinne eines möglichst barrierefreien Einstiegs für Fahrgäste davon aus, dass die Richtlinie bei Busbuchten in der Villacher Straße eingehalten wird.

Da die derzeitigen Busbuchten in den Haltstellen „Rizzibrücke“ und „Jergitschsteg“ Längen von 40 bis 45 Metern aufweisen, stellt sich die Frage, ob die vorgeschriebene Haltestellen-Verlängerung auf 58,50 Meter in Anbetracht der Stützmauern zum Lendkanal tatsächlich ohne Mehrkosten durchführbar ist.

Forderung nach Fahrbahn-Haltestellen

Nachdem die behördliche Genehmigung für die Bushaltestellen in der Villacher Straße noch ausständig ist, fordert „fahrgast kärnten“ abermals die Errichtung von Fahrbahn-Haltestellen für eine Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs, denn im Stau stehende Busse sind kein Anreiz für einen Umstieg vom Auto.

Überdies ergaben Messungen von „fahrgast kärnten“ und des Landes Kärnten, dass die Beeinträchtigung für den Autoverkehr durch Fahrbahn-Haltestellen gering ist.

So beträgt die Haltestellen-Stehzeit der Busse lediglich zwischen 12 und 30 Sekunden, während die Fußgängerampel im Frühverkehr zu wesentlich längeren Stehzeiten beiträgt.

„Stadtentwicklungskonzept 2020+“ fordert Vorrang für Busse

Auch das „Stadtentwicklungskonzept 2020+“ nennt als ein Entwicklungsziel den Vorrang für den öffentlichen Verkehr gegenüber dem Kfz-Verkehr.

Link zum Bericht vom 17.10.2016

Schlechter Grundtakt [20.01.]

Leitbild: "Mehr Geld für die Stadtbusse!"

[20.01.2017]

Für fahrgast kärnten ist ein flächendeckender Grundtakt von höchstens 20 Minuten für eine breitere Akzeptanz der Stadtbusse unumgänglich (außer in peripheren Gebieten, z. B. um Wölfnitz, Tessendorf, Hörtendorf).

Gebiete mit Wartezeiten länger als 20 Minuten


Grafik in höherer Auflösung: Hp Takt Grafik Seite

In der Liniengrafik ist erkennbar, dass in vielen Gebieten die Buskunden werktags länger als 20 Minuten auf den nächsten Bus in die Innenstadt und/oder retour warten müssen.

Hellblaue Bereiche: Bis zu 25 Min. Warten

Die Pischeldorfer Sraße bis zur Haltestelle „St. Theresia" wird von den Linien 50 und 61 stadtauswärts jedoch in Taktabständen von 5 und 25 Minuten.

Hellrote Bereiche: 30-Minuten-Takt

In diesen Bereichen fahren Busse alle 30 Minuten in die Innenstadt und/oder retour. Es sei angemerkt, dass lange Umwegfahrten über andere Linien nicht berücksichtigt wurden.

Blaue Bereiche: Bis zu 40 Min. Warten

In zwei Einfahrtsstraßen betragen die Taktabstände 20/40 Minuten, so dass Wartezeiten von bis zu 40 Min. einzuplanen sind. Das betrifft die äußere Ebenthaler Straße (ab Hst. „Industriegebiet") und die äußere Völkermarkter Straße (ab Höhe „OBI").

Rote Bereiche: 60-Minuten-Takt

Periphere Gebiete werden in einem 60-Minuten-Takt bedient (Tessendorf, Flughafen).

30-Minuten-Grundtakt ist zu lang

Zusätzlich zu den langen Intervallen ist es überdies selbst bei bester Taktung natürlich unmöglich, in alle Richtungen kurze Umsteigezeiten am Heiligengeistplatz (HGP) zu bieten. So kommt es bei zahlreichen Umsteigerelationen am HGP nochmals zu Umsteige-Wartezeiten im Bereich von 20 bis knapp 30 Minuten.

Neues Leitbild: Lippenbekenntnisse?

Die Stadt Klagenfurt entwickelte in den vergangenen Monaten mit Hilfe einer Bürgerbefragung ein Leitbild für die zukünftige Stadtentwicklung. fahrgast kärnten hofft, dass der darin enthaltene und gewünschte Ausbau des Öffentlichen Verkehrs nicht nur ein politisches Lippenbekenntnis bleiben wird. 

Bald auf der "fahrgast"-Homepage

fahrgast kärnten überarbeitet derzeit einen Plan für die „Neugestaltung des HGP". In absehbarer Zeit wird dieser auf unsere Homepage www.fahrgast-kaernten.at gestellt.

Überdies wird derzeit der im Sommer 2010 von fahrgast kärnten vorgestellte Alternativentwurf für ein neues Linienkonzept überarbeitet und soll in einem weiteren Schritt der Politik und den Stadtwerken vorgestellt werden. Auch in diesem Fall ist eine Veröffentlichung auf der fahrgast-Homepage vorgesehen.

Neue Gelenkbusse [13.01.]

Neue Gelenkbusse

[13.01.2017]

Vor kurzem lieferte Mercedes sechs neue Gelenkbusse an die Stadtwerke Klagenfurt AG.

Diese erfüllen die strengste Abgasnorm „Euro-6", sind selbstverständlich niederflurig, klimatisiert und haben sowohl im vorderen, als auch im hinteren Bereich Stellplätze für Kinderwägen oder Rollstühle.

Positiv sind die Zielanzeigen mit weißer, besser lesbarer Schrift und das leisere Motorgeräusch. Sitze für Personen mit eingeschränkter Mobilität haben zur besseren Erkennbarkeit eigene Bezüge mit Mustern.

Weiters weisen die Busse einen zweiten Kinderwagen-/Rollstuhl-Abstellbereich hinter dem Gelenk im Bereich der dritten Türe auf.

Umsteigeknoten Heiligengeistplatz [05.01.

Heiligengeistplatz: Umsteigeknoten, nicht "Busparkplatz"

[05.01.2017]

Das seit mehreren Jahren großteils leerstehende, ehemalige „Woolworth-Kaufhaus“ wurde vom Investor Franz Orasch erworben, der nun 35 Millionen in den Umbau investieren möchte. Es soll ein weiteres Einkaufszentrum in der Innenstadt mit einer Fläche von ca. 7.300 m2 entstehen.

Wichtiger Umsteigeknoten

Im Zuge dieses großen Umbaus soll auch der Heiligengeistplatz (HGP) völlig neu gestaltet werden. Fälschlicherweise wird der HGP neuerdings oft abwertend als „Busparkplatz“ bezeichnet.

Dem ist klar entgegen zu halten, dass dieser Platz derzeit der wichtigste Umsteigeknoten für den Öffentlichen Verkehr in Klagenfurt ist, der Busverbindungen in alle Richtungen der Stadt sicherstellt. Dies hat naturgemäß zur Folge, dass die Busse zur Sicherstellung der Anschlüsse immer wieder einige Minuten dort stehen, jedoch nicht "parken"!


Stadtbusse sind Frequenzbringer für die City

Mit der Neugestaltung des Platzes sollen laut Medienberichten auch mehrere Haltestellen bzw. Standplätze verloren gehen. Bislang wurden noch keine konkreten Pläne veröffentlicht.

Ein attraktiver Öffentlicher Verkehr in einer 100.000 Einwohner zählenden Stadt sollte mehr sein als ein reiner Schülertransport. Die Busse können wichtige Frequenzbringer für die Innenstadtkaufleute und Einkaufszentren sein, sowie zur Reduzierung der ohnehin schon angespannten Verkehrssituation beitragen, die durch den motorisierten Individualverkehr verursacht wird. 

Adäquate Lösungen für Umsteigeverbindungen sind nötig

Bei einer Umgestaltung des HGP ist mit gravierenden Auswirkungen auf den Öffentlichen Verkehr zu rechnen.

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" müssen bei Realisierung dieses Projektes adäquate Lösungen gefunden werden, damit es für die Benutzer der Stadtbusse zu keinen Verschlechterungen vor allem auch hinsichtlich der Umsteigeverbindungen und Umsteigewege kommt.

Dabei wird auch zu überlegen sein, ob das im Jahr 2011 eingeführte Linienkonzept komplett neu zu überarbeiten sein wird.

Adventsamstage: Tarif-Aktion [22.11.]

Adventsamstage: Die "Stundenkarte" gilt den ganzen Tag

[22.11.2016]

Es ist erfreulich, dass die Idee der letzten Jahre von fahrgast kärnten, wonach die „60-Minuten-Karte“ an den Advent­samstagen den ganzen Tag gelten soll, auch heuer wieder von der Stadt Klagenfurt umgesetzt wird.

An den vier Adventsamstagen (26.11., 3.12., 10.12. und 17.12.) gilt die die "60-Minuten-Karte" der "Stadtwerke Klagenfurt" den ganzen Tag (bis Betriebsschluss).

Es bezahlt also ein Erwachsener lediglich 1,80 Euro (mit der im Vorverkauf erhältlichen STW-Kundenkarte) bzw. 2,10 Euro (Kauf beim Busfahrer) für den ganzen Adventsamstag. Kinder zahlen den "Sparpreis".

Familien können um 3,- Euro (mit der STW-Kundenkarte) bzw.3,40 Euro (Kauf beim Busfahrer) den ganzen Tag lang fahren.

Am ersten Adventsamstag (26.11.2016) bietet sich bereits eine gute Gelegenheit, dieses Angebot zu nutzen --> zum Beispiel am Vormittag oder Nachmittag zum Einkaufen und am Abend zum Besuch des großen Krampusumzugs in der Innenstadt.

Am Feiertag "Maria Empfängnis" (Donnerstag, 8. Dezember) gilt diese Aktion leider nicht, die Busse fahren aber nicht nach dem Sonn- und Feiertagsfahrplan sondern nach dem dichteren Samstag-Fahrplan (mit verkürztem Nachtverkehr, letzte Abfahrt zwischen 23.00 Uhr und 23.15 Uhr ab Heiligengeistplatz).

Weitere Informationen

Mehrkosten durch Busbuchten? [17.10.]

Villacher Straße: Mehrkosten durch Busbuchten?

[17.10.2016]

Versäumte Signalwirkung „für“ den öffentlichen Verkehr:

Die Studie des Landes Kärnten zur Villacher Straße in Klagenfurt kam zum Ergebnis, dass weder Fahrbahn-Haltestellen noch Busbuchten einen merkbaren Einfluss auf den Individualverkehr und auf den öffentlichen Verkehr hätten.

Aufgrund dieses Ergebnisses wäre es aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ ein Gebot der Stunde, dass die Klagenfurter Stadtpolitik ein Signal zur immer wieder propagierten Bevorrangung des öffentlichen Verkehrs setzt.

Widerspruch zum „Stadtentwicklungskonzept 2020+“:

Die Entscheidung gegen Fahrbahn-Haltestellen steht auch im Widerspruch zum „Stadtentwicklungskonzept 2020+“ aus dem Jahr 2014, welches der Klagenfurter Gemeinderat am 28.10.2014 beschlossen hat (siehe Grafik). 

In diesem heißt eines der Entwicklungsziele betreffend Mobilität: 

„Vorrang für den öffentlichen Verkehr gegenüber der privaten, individuellen und KFZ-orientierten Mobilität.“

„fahrgast“-Messungen bestätigt: Ampel bremst mehr als Busse:

In der Studie wird (laut Zeitungsmeldungen) angeführt, dass Verzögerungen nicht von Fahrbahn-Haltestellen, sondern sehr stark von der Nutzerfrequenz der Druckknopfampel im Bereich Jergitschsteg beeinflusst werden.

Diese Aussage bestätigt Messungen von „fahrgast kärnten“ vom 28.09.2016, veröffentlicht am 03.10.2016 auf der „fahrgast“-Homepage. --> Auch rote Ampel bewirkt Stehzeit

Nur 12 Sekunden durchschnittliche Stehzeit:

„fahrgast kärnten“ führte bereits am 16. und am 19.09.2016 in der Frühspitze (07.00 bis 07.45 Uhr) Messungen der Haltestellen-Stehzeiten der Stadtbusse in der Villacher Straße in den von einem Umbau betroffenen Haltestellen „Rizzibrücke“, „Jergitschsteg“ und „Lendhafen“ durch (12 Sekunden für schnellere Stadtbusse) – mit folgendem Ergebnis:

  • Die durchschnittliche Haltezeit der Busse beträgt lediglich 12 Sekunden 
  • Die Bandbreite der Stehzeiten reichte von 0 Sekunden (bei Durchfahrten durch die Haltestelle) bis 26 Sekunden

Mehrkosten durch Busbuchten ?

Die „Richtlinie zur Feststellung von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs“ des Landes Kärnten aus dem Jahr 2015 schreibt für Haltestellen mit Gelenkbus-Nutzung, wie sie in der Villacher Straße vorhanden sind, eine Haltestellen-Länge von 58,50 Metern vor.

Die vorgeschriebene Haltestellenlänge wird unter anderem damit begründet, dass der Bus mit allen Türen unmittelbar an die Bordsteinkarte heranfahren kann.

„fahrgast kärnten“ geht im Sinne eines möglichst barrierefreien Einstiegs für die Busfahrgäste davon aus, dass diese Richtlinie bei den Busbuchten in der Villacher Straße eingehalten wird.

Da die derzeitigen Busbuchten in den Haltstellen „Rizzibrücke“ und „Jergitschsteg“ Längen von 40 bis 45 Metern aufweisen, stellt sich die Frage, ob die vorgeschriebene Haltestellen-Verlängerung auf 58,50 Meter in Anbetracht der Stützmauern zum Lendkanal tatsächlich ohne Mehrkosten durchführbar ist.

Auch rote Ampel bewirkt Stehzeit [03.10.]

Auch rote Ampel bewirkt Stehzeiten

[03.10.2016]

"fahrgast kärnten" führte bereits am 16. und am 19.09.2016 Messungen der Haltestellen-Stehzeiten der Stadtbusse in der Villacher Straße in den von einem Umbau betroffenen Haltestellen „Rizzibrücke“, „Jergitschsteg“ und „Lendhafen“ durch.

Diese ergaben eine durchschnittliche Haltezeit der Busse von lediglich 12 Sekunden
... --> 12 Sekunden für schnellere Stadtbusse

"Jergitschsteg": Sechsmal längere Stehzeit durch Fußgänger-Ampel:

An einem weiteren Werktag (28.09.2016) führte „fahrgast kärnten“ speziell in der Haltestelle „Jergitschsteg“ Messungen in der Frühspitze von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr durch.

Diese Haltestelle wird von Schülern stark frequentiert, und folglich wird die direkt neben ihr gelegene Fußgängerampel vor dem Schulbeginn intensiv genutzt.

Die Fußgänger-Ampel wurde während der Frühspitze von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr 37 Mal, also beinahe einmal pro Minute, betätigt … bei Rotlicht-Phasen von 20 Sekunden.


Es ergab sich somit während 45 Minuten (von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr) eine Gesamtdauer der Rotlicht-Phasen von 740 Sekunden durch die Fußgängerampel, während die Stadtbusse beispielsweise in der Haltestelle „Jergitschsteg“ in der verkehrsstarken Richtung stadteinwärts eine gesamte Stehzeit von lediglich 119 Sekunden, also weniger als ein Sechstel, verursachten.

Auch in Anbetracht dieses Ergebnisses hofft „fahrgast kärnten“ auf eine Entscheidung zu Gunsten von Fahrbahn-Haltestellen, um dem öffentlichen Verkehr die Chance auf ein rasches Weiterkommen zu ermöglichen!

 ... nur Busse mit Vorrang bietet einen Anreiz zu dessen Nutzung.

Icon Ort Fahrgast Kärnten
Lastenstraße 1
9020 Klagenfurt
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