fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Klagenfurt


Villacher Str.:Fahrbahnhaltestellen [22.02.

Villacher Straße: „fahrgast kärnten“ fordert Fahrbahn-Haltestellen
                                                                                                                                                 [22.02.2017]


Richtlinie verlangt Mindestlänge für Busbuchten
   

Die „Richtlinie zur Feststellung von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs“ des Landes Kärnten aus dem Jahr 2015 schreibt für Haltestellen mit Gelenkbus-Nutzung wie in der Villacher Straße eine Länge von mindestens 58,50 Metern vor.

Die Mindestlänge wird u. a. damit begründet, dass der Bus mit allen Türen unmittelbar an die Bordsteinkante heranfahren kann.

„fahrgast kärnten“ geht im Sinne eines möglichst barrierefreien Einstiegs für Fahrgäste davon aus, dass die Richtlinie bei Busbuchten in der Villacher Straße eingehalten wird.

Da die derzeitigen Busbuchten in den Haltstellen „Rizzibrücke“ und „Jergitschsteg“ Längen von 40 bis 45 Metern aufweisen, stellt sich die Frage, ob die vorgeschriebene Haltestellen-Verlängerung auf 58,50 Meter in Anbetracht der Stützmauern zum Lendkanal tatsächlich ohne Mehrkosten durchführbar ist.
   

Forderung nach Fahrbahn-Haltestellen


Nachdem die behördliche Genehmigung für die Bushaltestellen in der Villacher Straße noch ausständig ist, fordert „fahrgast kärnten“ abermals die Errichtung von Fahrbahn-Haltestellen für eine Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs, denn im Stau stehende Busse sind kein Anreiz für einen Umstieg vom Auto.

Überdies ergaben Messungen von „fahrgast kärnten“ und des Landes Kärnten, dass die Beeinträchtigung für den Autoverkehr durch Fahrbahn-Haltestellen gering ist.

So beträgt die Haltestellen-Stehzeit der Busse lediglich zwischen 12 und 30 Sekunden, während die Fußgängerampel im Frühverkehr zu wesentlich längeren Stehzeiten beiträgt.
  

„Stadtentwicklungskonzept 2020+“ fordert Vorrang für Busse


Auch das „Stadtentwicklungskonzept 2020+“ nennt als ein Entwicklungsziel den Vorrang für den öffentlichen Verkehr gegenüber dem Kfz-Verkehr.


--> Link zum Bericht vom 17.10.2016






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Schlechter Grundtakt [20.01.]

Leitbild: "Mehr Geld für die Stadtbusse!"
                                                                                                                                                 [20.01.2017]



Für fahrgast kärnten ist ein flächendeckender Grundtakt von höchstens 20 Minuten für eine breitere Akzeptanz der Stadtbusse unumgänglich (außer in peripheren Gebieten, z. B. um Wölfnitz, Tessendorf, Hörtendorf).


Gebiete mit Wartezeiten länger als 20 Minuten



                       Grafik in höherer Auflösung:  -->   hp takt grafik seite

  

In der Liniengrafik ist erkennbar, dass in vielen Gebieten die Buskunden werktags länger als 20 Minuten auf den nächsten Bus in die Innenstadt und/oder retour warten müssen.

Hellblaue Bereiche: Bis zu 25 Min. Warten

Die Pischeldorfer Sraße bis zur Haltestelle „St. Theresia" wird von den Linien 50 und 61 stadtauswärts jedoch in Taktabständen von 5 und 25 Minuten.

Hellrote Bereiche: 30-Minuten-Takt

In diesen Bereichen fahren Busse alle 30 Minuten in die Innenstadt und/oder retour. Es sei angemerkt, dass lange Umwegfahrten über andere Linien nicht berücksichtigt wurden.

Blaue Bereiche: Bis zu 40 Min. Warten

In zwei Einfahrtsstraßen betragen die Taktabstände 20/40 Minuten, so dass Wartezeiten von bis zu 40 Min. einzuplanen sind. Das betrifft die äußere Ebenthaler Straße (ab Hst. „Industriegebiet") und die äußere Völkermarkter Straße (ab Höhe „OBI").

Rote Bereiche: 60-Minuten-Takt

Periphere Gebiete werden in einem 60-Minuten-Takt bedient (Tessendorf, Flughafen).


30-Minuten-Grundtakt ist zu lang
   

Zusätzlich zu den langen Intervallen ist es überdies selbst bei bester Taktung natürlich unmöglich, in alle Richtungen kurze Umsteigezeiten am Heiligengeistplatz (HGP) zu bieten. So kommt es bei zahlreichen Umsteigerelationen am HGP nochmals zu Umsteige-Wartezeiten im Bereich von 20 bis knapp 30 Minuten.


Neues Leitbild: Lippenbekenntnisse?

   
Die Stadt Klagenfurt entwickelte in den vergangenen Monaten mit Hilfe einer Bürgerbefragung ein Leitbild für die zukünftige Stadtentwicklung. fahrgast kärnten hofft, dass der darin enthaltene und gewünschte Ausbau des Öffentlichen Verkehrs nicht nur ein politisches Lippenbekenntnis bleiben wird.
  

Bald auf der "fahrgast"-Homepage

  
fahrgast kärnten
überarbeitet derzeit einen Plan für die „Neugestaltung des HGP". In absehbarer Zeit wird dieser auf unsere Homepage www.fahrgast-kaernten.at gestellt.

Überdies wird derzeit der im Sommer 2010 von fahrgast kärnten vorgestellte Alterna-tiventwurf für ein neues Linienkonzept überarbeitet und soll in einem weiteren Schritt der Politik und den Stadtwerken vorgestellt werden. Auch in diesem Fall ist eine Veröffentlichung auf der fahrgast-Homepage vorgesehen.






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Neue Gelenkbusse [13.01.]

Neue Gelenkbusse
                                                                                                                                                 [13.01.2017]

Vor kurzem lieferte Mercedes sechs neue Gelenkbusse an die Stadtwerke Klagenfurt AG.

Diese erfüllen die strengste Abgasnorm „Euro-6", sind selbstverständlich niederflurig, klimatisiert und haben sowohl im vorderen, als auch im hinteren Bereich Stellplätze für Kinderwägen oder Rollstühle.

Positiv sind die Zielanzeigen mit weißer, besser lesbarer Schrift und das leisere Motorgeräusch. Sitze für Personen mit eingeschränkter Mobilität haben zur besseren Erkennbarkeit eigene Bezüge mit Mustern.

Weiters weisen die Busse einen zweiten Kinderwagen-/Rollstuhl-Abstellbereich hinter dem Gelenk im Bereich der dritten Türe auf.






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Umsteigeknoten Heiligengeistplatz [05.01.

Heiligengeistplatz: Umsteigeknoten, nicht "Busparkplatz"
                                                                                                                                                 [05.01.2017]

Das seit mehreren Jahren großteils leerstehende, ehemalige „Woolworth-Kaufhaus“ wurde vom Investor Franz Orasch erworben, der nun 35 Millionen in den Umbau investieren möchte. Es soll ein weiteres Einkaufszentrum in der Innenstadt mit einer Fläche von ca. 7.300 m2 entstehen.

Wichtiger Umsteigeknoten

Im Zuge dieses großen Umbaus soll auch der Heiligengeistplatz (HGP) völlig neu gestaltet werden. Fälschlicherweise wird der HGP neuerdings oft abwertend als „Busparkplatz“ bezeichnet.

Dem ist klar entgegen zu halten, dass dieser Platz derzeit der wichtigste Umsteigeknoten  für den Öffentlichen Verkehr in Klagenfurt ist, der Busverbindungen in alle Richtungen der Stadt sicherstellt. Dies hat naturgemäß zur Folge, dass die Busse zur Sicherstellung der Anschlüsse immer wieder einige Minuten dort stehen, jedoch nicht "parken"!


Stadtbusse sind Frequenzbringer für die City

Mit der Neugestaltung des Platzes sollen laut Medienberichten auch mehrere Haltestellen bzw. Standplätze verloren gehen. Bislang wurden noch keine konkreten Pläne veröffentlicht.

Ein attraktiver Öffentlicher Verkehr in einer 100.000 Einwohner zählenden Stadt sollte mehr sein als ein reiner Schülertransport. Die Busse können wichtige Frequenzbringer für die Innenstadtkaufleute und Einkaufszentren sein, sowie zur Reduzierung der ohnehin schon angespannten Verkehrssituation beitragen, die durch den motorisierten Individualverkehr verursacht wird.
  

Adäquate Lösungen für Umsteigeverbindungen sind nötig

Bei einer Umgestaltung des HGP ist mit gravierenden Auswirkungen auf den Öffentlichen Verkehr zu rechnen. 

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" müssen bei Realisierung dieses Projektes adäquate Lösungen gefunden werden, damit es für die Benutzer der Stadtbusse zu keinen Verschlechterungen vor allem auch hinsichtlich der Umsteigeverbindungen und Umsteigewege kommt.

Dabei wird auch zu überlegen sein, ob das im Jahr 2011 eingeführte Linienkonzept komplett neu zu überarbeiten sein wird.


 


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Adventsamstage: Tarif-Aktion [22.11.]

Adventsamstage: Die "Stundenkarte" gilt den ganzen Tag 
                                                                                                                                               [22.11.2016]


Es ist erfreulich, dass die Idee der letzten Jahre von fahrgast kärnten, wonach die „60-Minuten-Karte“ an den Advent­samstagen den ganzen Tag gelten soll, auch heuer wieder von der Stadt Klagenfurt umgesetzt wird.


An den vier Adventsamstagen (26.11., 3.12., 10.12. und 17.12.) gilt die  die "60-Minuten-Karte" der"Stadtwerke Klagenfurt" den ganzen Tag (bis Betriebsschluss).


Es bezahlt also ein Erwachsener lediglich 1,80 Euro (mit der im Vorverkauf erhältlichen STW-Kundenkarte) bzw. 2,10 Euro (Kauf beim Busfahrer) für den ganzen Adventsamstag. Kinder zahlen den "Sparpreis".
  

Familien können um 3,- Euro (mit der STW-Kundenkarte) bzw.3,40 Euro (Kauf beim Busfahrer) den ganzen Tag lang fahren.

Am ersten Adventsamstag (26.11.2016) bietet sich bereits eine gute Gelegenheit, dieses Angebot zu nutzen --> zum Beispiel am Vormittag oder Nachmittag zum Einkaufen und am Abend zum Besuch des großen Krampusumzugs in der Innenstadt.

Am Feiertag "Maria Empfängnis" (Donnerstag, 8. Dezember) gilt diese Aktion leider nicht, die Busse fahren aber nicht nach dem Sonn- und Feiertagsfahrplan sondern nach dem dichteren Samstag-Fahrplan (mit verkürztem Nachtverkehr, letzte Abfahrt zwischen 23.00 Uhr und 23.15 Uhr ab Heiligengeistplatz).

--> Weitere Informationen



  

       



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Mehrkosten durch Busbuchten? [17.10.]

Villacher Straße: Mehrkosten durch Busbuchten?
                                                                                                                                                 [17.10.2016]



Versäumte Signalwirkung „für“ den öffentlichen Verkehr:


Die Studie des Landes Kärnten zur Villacher Straße in Klagenfurt kam zum Ergebnis, dass weder Fahrbahn-Haltestellen noch Busbuchten einen merkbaren Einfluss auf den Individualverkehr und auf den öffentlichen Verkehr hätten.

Aufgrund dieses Ergebnisses wäre es aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ ein Gebot der Stunde, dass die Klagenfurter Stadtpolitik ein Signal zur immer wieder propagierten Bevorrangung des öffentlichen Verkehrs setzt.


Widerspruch zum „Stadtentwicklungskonzept 2020+“:

 


Die Entscheidung gegen Fahrbahn-Haltestellen steht auch im Widerspruch zum „Stadtentwicklungskonzept 2020+“ aus dem Jahr 2014, welches der Klagenfurter Gemeinderat am 28.10.2014 beschlossen hat (siehe Grafik).
  
In diesem heißt eines der Entwicklungsziele betreffend Mobilität:
  
„Vorrang für den öffentlichen Verkehr gegenüber der privaten, individuellen und KFZ-orientierten Mobilität.“


„fahrgast“-Messungen bestätigt: Ampel bremst mehr als Busse:

In der Studie wird (laut Zeitungsmeldungen) angeführt, dass Verzögerungen nicht von Fahrbahn-Haltestellen, sondern sehr stark von der Nutzerfrequenz der Druckknopfampel im Bereich Jergitschsteg beeinflusst werden.
 
Diese Aussage bestätigt Messungen von „fahrgast kärnten“ vom 28.09.2016, veröffentlicht am 03.10.2016 auf der „fahrgast“-Homepage.   --> "Auch rote Ampel bewirkt Stehzeit"


Nur 12 Sekunden durchschnittliche Stehzeit:

„fahrgast kärnten“ führte bereits am 16. und am 19.09.2016 in der Frühspitze (07.00 bis 07.45 Uhr) Messungen der Haltestellen-Stehzeiten der Stadtbusse in der Villacher Straße in den von einem Umbau betroffenen Haltestellen „Rizzibrücke“, „Jergitschsteg“ und „Lendhafen“ durch (... --> "12 Sekunden für schnellere Stadtbusse") – mit folgendem Ergebnis:

 
•    Die durchschnittliche Haltezeit der Busse beträgt lediglich 12 Sekunden
•    Die Bandbreite der Stehzeiten reichte von 0 Sekunden (bei Durchfahrten durch die Haltestelle) bis 26 Sekunden


Mehrkosten durch Busbuchten ?


Die „Richtlinie zur Feststellung von Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs“ des Landes Kärnten aus dem Jahr 2015 schreibt für Haltestellen mit Gelenkbus-Nutzung, wie sie in der Villacher Straße vorhanden sind, eine Haltestellen-Länge von 58,50 Metern vor.

Die vorgeschriebene Haltestellenlänge wird unter anderem damit begründet, dass der Bus mit allen Türen unmittelbar an die Bordsteinkarte heranfahren kann.

„fahrgast kärnten“ geht im Sinne eines möglichst barrierefreien Einstiegs für die Busfahrgäste davon aus, dass diese Richtlinie bei den Busbuchten in der Villacher Straße eingehalten wird. 

Da die derzeitigen Busbuchten in den Haltstellen „Rizzibrücke“ und „Jergitschsteg“ Längen von 40 bis 45 Metern aufweisen, stellt sich die Frage, ob die vorgeschriebene Haltestellen-Verlängerung auf 58,50 Meter in Anbetracht der Stützmauern zum Lendkanal tatsächlich ohne Mehrkosten durchführbar ist.




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Auch rote Ampel bewirkt Stehzeit [03.10.]

Auch rote Ampel bewirkt Stehzeiten
                                                                                                                                                  [03.10.2016]

   

„fahrgast kärnten“ führte bereits am 16. und am 19.09.2016 Messungen der Haltestellen-Stehzeiten der Stadtbusse in der Villacher Straße in den von einem Umbau betroffenen Haltestellen „Rizzibrücke“, „Jergitschsteg“ und „Lendhafen“ durch.

Diese ergaben eine durchschnittliche Haltezeit der Busse von lediglich 12 Sekunden
  ...
--> "12 Sekunden für schnellere Stadtbusse".

 

„Jergitschsteg“: Sechsmal längere Stehzeit durch Fußgänger-Ampel:

An einem weiteren Werktag (28.09.2016) führte „fahrgast kärnten“ speziell in der Haltestelle „Jergitschsteg“ Messungen in der Frühspitze von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr durch.

Diese Haltestelle wird von Schülern stark frequentiert, und folglich wird die direkt neben ihr gelegene Fußgängerampel vor dem Schulbeginn intensiv genutzt.

Die Fußgänger-Ampel wurde während der Frühspitze von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr 37 Mal, also beinahe einmal pro Minute, betätigt … bei Rotlicht-Phasen von 20 Sekunden.

Es ergab sich somit während 45 Minuten (von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr) eine Gesamtdauer der Rotlicht-Phasen von 740 Sekunden durch die Fußgängerampel, während die Stadtbusse beispielsweise in der Haltestelle „Jergitschsteg“ in der verkehrsstarken Richtung stadteinwärts eine gesamte Stehzeit von lediglich 119 Sekunden, also weniger als ein Sechstel, verursachten.

Auch in Anbetracht dieses Ergebnisses hofft „fahrgast kärnten“ auf eine Entscheidung zu Gunsten von Fahrbahn-Haltestellen, um dem öffentlichen Verkehr die Chance auf ein rasches Weiterkommen zu ermöglichen!
  
... nur Busse mit Vorrang bietet einen Anreiz zu dessen Nutzung.








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12 Sekunden für schnellere Busse [20.09.]

Klagenfurt: Vorrang für Busse oder Autos?
                                                                                                                                        [19.09.2016]


Bei der Diskussion um Fahrbahn-Haltestellen oder Busbuchten in der Villacher Straße vertritt "fahrgast kärnten" im Sinne der Klagenfurter Busfahrgäste die Meinung, dass nur eine Beschleunigung der Busse den öffentlichen Verkehr attraktiver macht ( -->"fahrgast"-Stellungnahme).

Niemand sieht den Bus als ernsthafte Alternative, wenn dieser selbst im Stau steht und eine nach der anderen Ampel-Grünphase versäumt, verbunden mit Verspätungen und Anschlussversäumnissen am Heiligengeistplatz. Aus diesem Grund müsste eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik dem öffentlichen Verkehr Vorrang einräumen.

  
  Stellt Klagenfurt die Weichen für eine Bevorrangung von PKWs?


12 Sekunden für schnellere Busse

„fahrgast kärnten“ führte an zwei Werktagen in der Morgenspitze zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr eine Haltezeiten-Messung durch. Dabei wurde in den drei betroffenen Haltestellen „Lendhafen“, „Jergitschsteg“ und „Rizzibrücke“ die tatsächliche Haltezeit der Stadtbusse gemessen.  

Es sei betont, dass diese Messungen nicht tagesumfassend sondern nur punktuell während der Frühspitze erfolgten.

Dennoch lieferten die knapp 50 durchgeführten Messungen eine Aussage über die Größenordnung der Haltezeiten.

--> Es ergab sich eine DURCHSCHNITTLICHE Haltezeit pro Haltestelle von lediglich 12 Sekunden.

Die Spanne der Stehzeiten reichte von 0 Sekunden (bei Durchfahrten durch die Haltestelle) bis 26 Sekunden.

Angesichts dieses Wertes erscheint es aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ für die Klagenfurter Verkehrspolitik gemeinsam mit dem Land Kärnten unumgänglich, sich zu einer Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs zu bekennen und mit Fahrbahn-Haltestellen ein entsprechendes Signal zu setzen. 

Überdies stehen für Autofahrer drei vom Westen kommende Einfahrtsstraßen zur Verfügung (August-Jaksch-Straße, Villacher Straße, Koschatstraße), während der Busverkehr in einer Straße eine Beschleunigung benötigt.

  

2009: Politik für Beschleunigung der Stadtbusse

Dass die Klagenfurter Stadtpolitik die Notwendigkeit zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs bereits vor Jahren erkannt hat, zeigt der unten stehende Ausschnitt der amtlichen "Klagenfurt"-Zeitung vom 12. November 2009, welcher auch die unbefriedigende Stausituation für Busse in der Villacher Straße in einer Grafik darstellt.

Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen und die Stauproblematik für die Busse hat sich eher verschlechtert, so dass die damalige Schlagzeile eigentlich nur bestätigt werden kann.

... aus: Zeitung „Klagenfurt (mit amtlichen Nachrichten)“, 12. November 2009

  




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Linienänderungen ab 16. Okt. [12.10.]

Linienänderungen ab 16. Oktober 2016
                                                                                                                                                 [12.10.2016]


Die Klagenfurter Stadtpolitik beauftragte die Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) zu Einsparungen im Bereich der Stadtbusse.
Aus diesem Grund wird es ab 16. Oktober 2016 zu Änderungen im Liniennetz kommen, die größtenteils zu Fahrplanrücknahmen führen.


--> STW-Linienänderungen


--> Linienänderungen aus der Sicht von "fahrgast kärnten"


     



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Einsparungen statt Attraktivierung [27.07.]

Einsparungen statt Attraktivierung
                                                                                                                                                 [26.07.2016]


Klagenfurt ist beim Anteil der umweltfreundlichen Mobilität beinahe Schlusslicht und hat mit Feinstaubproblemen zu kämpfen. Dennoch verordnet die Stadt dem Busverkehr Einsparungen.




Klagenfurt belegt laut einer VCÖ-Studie beim Anteil der umweltfreundlichen Mobilität (öffentlicher Verkehr, zu Fuß, mit dem Fahrrad) den vorletzten Platz unter den Landeshauptstädten und war im vergangenen Winter mit zahlreichen Überschreitungen des Feinstaubgrenzwertes konfrontiert

Verbesserungen wären notwendig


Man könnte meinen, dass die Stadtpolitik angesichts dessen alles daran setzen wird, das Stadtbus-Angebot zu verbessern.

So wären Investitionen in die Verbesserung des derzeitigen 30-Minuten-Takts in einigen Gebieten, sowie vor allem in eine Beschleunigung der Stadtbusse ein Gebot der Stunde.

Dafür spricht auch, dass für einen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr (ÖV) noch vor einem billigen Fahrpreis ein staufreies, pünktliches Vorankommen das wichtigste Kriterium ist.

Wie in fahrgast-Magazinen bereits mehrmals beschrieben, gehören zur Beschleunigung Busspuren und Ampelsteuerungen mit einer prompten Beeinflussung bei Annäherung eines Linienbusses (Stadt- oder Regionalbus), sowie die Forcierung von Kap-Haltestellen.

Stadtpolitik schreibt Einsparungen vor


Die Entwicklung geht leider in die entgegengesetzte Richtung. Die Stadtpolitik beauftragte die Stadtwerke Klagenfurt AG, im Bereich der Stadtbusse jährlich € 500.000,- einzusparen. Aus diesem Grund wird es ab 16. Oktober 2016 zu Fahrplanrücknahmen kommen.


Wölfnitz: Komplizierte Linienführung


Der nördliche Ast der Linie 31 verkehrt vom Heiligengeistplatz (HGP) nur noch bis Mantschehofgasse und nicht mehr bis Wölfnitz.

Damit endet leider die direkte Stadtteilverbindung zwischen Wölfnitz, Lendorf und Feschnig, Einkaufszentrum Interspar.

Weiters wird dadurch der derzeitige 15-Minuten-Takt zwischen den Endpunkten HGP und Wölfnitz (Linien 30, 31) auf einen 30-Minuten-Takt verschlechtert. Die neuen Linienführungen lauten wie folgt:

Linie 30: HGP - Schleppe - Lendorf - Emmersdorf - Felsenschmiedgasse - Wölfnitz Ort - Lendorf - Schleppe - HGP.

Linie 33: HGP - Schleppe - Lendorf - Seltenheim - Römerweg - Felsenschmiedgasse - Emmersdorf - Lendorf - Schleppe - HGP.

Durch Überlagerung ergibt sich auf dem Abschnitt HGP - Schleppe - Lendorf - Wölfnitz Ort ein 30-Minuten-Takt, abwechselnd über Emmersdorf oder Seltenheim.

Emmersdorf ist alle 30 Minuten erreichbar - einmal direkt und einmal über den Umweg Seltenheim und Felsenschmiedgasse.

Seltenheim ist nur noch alle 60 Minuten (aus Richtung HGP, Lendorf) erreichbar - gegenüber dem bisherigen 30-Minuten-Takt.

         Grafik in höherer Auflösung:   -->   hp woelfnitz grafik



Universität: Linie 62 wird eingestellt


Die zwischen der Bahn-Haltestelle „Klagenfurt West" (nächst „Minimundus") und der Universität im 15-Minuten-Takt verkehrende Linie 62 wird eingestellt. An deren Stelle wird die derzeitige Linie 60 im bisherigen 30-Minuten-Takt vom HGP über Waidmannsdorf und die Universität nicht mehr zum Strandbad als Endhaltestelle geführt, sondern zur Bahnstation „Klagenfurt West".


HGP - Universität: Endlich Bereinigung


Seit der Fahrplanumstellung im Dezember 2015 fahren die vier Linien 10, 20, 60 und 81 jede halbe Stunde zur selben Zeit (Minute .00 und .30) vom HGP in Richtung Universität (Minimundus) ab, verbunden mit unakzeptabel langen Umsteige-Wartezeiten in manchen Relationen.

Dieses Manko wird nun endlich beseitigt, indem die Linie 10 um 15 Minuten versetzt vom HGP abfährt (zur Minute .15 und .45).


Ebenthal: Nachbesserung ab Schulbeginn 


Die Umstellung des Busverkehrs in Ebenthal wurde im fahrgast-Magazin Nr. 3/2015 ausführlich beschrieben.

Einer der größten Kritikpunkte war von Beginn an die gravierende Verschlechterung für die Haltestelle „Ebenthal-Schlosswirt" von einen 20-Minuten- auf einen 60-Minuten-Takt.

Die genannte Haltestelle wird bereits ab Schulbeginn (12. September 2016) nicht nur von der Linie 11, sondern auch von der Linie 12 bedient werden. Somit ergeben sich zwei Abfahrten pro Stunde vom/zum HGP - leider nicht in einem 30-Minuten-Takt, sondern in einem ungleichen Abstand von 20 und 40 Minuten.

Falsche Verkehrspolitik


Aus der Sicht von fahrgast kärnten sind Einsparungen, die naturgemäß zu Verschlechterungen führen werden, der falsche Weg.

Die Reduktion der Linie 62 ist angesichts der sehr geringen Fahrgastzahlen verständlich. Die komplizierte Linienführung im Bereich Wölfnitz und Streichung der Stadtteilverbindung zwischen Feschnig und Lendorf/Wölfnitz führt jedoch sicherlich nicht zur gewünschten, vermehrten Nutzung der Busse.

fahrgast kärnten würde sich ernsthafte Planungen für eine Attraktivierung des Busangebots wünschen..




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Fahrbahn-Haltestellen sind wichtig [02.08.

Fahrbahn-Haltestellen wichtig für Attraktivität der Stadtbusse
                                                                                                                                                [02.08.2016]



Wenn die politisch immer wieder propagierte Förderung des öffentlichen Verkehrs in Stadt und Land nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben soll, ist die Errichtung von Fahrbahn-Haltestellen unumgänglich.

In dieser Hinsicht ist die aktuell aufgeflammte Diskussion betreffend die Sanierung der Villacher Straße, ob die Stadtbusse auf der Fahrbahn Haltestellen erhalten oder weiterhin in Busbuchten halten müssen und dadurch viel Fahrzeit einbüßen, unverständlich.

Auch wenn dies aus der Sicht mancher Autofahrer nicht populär erscheint, sind Fahrbahn-Haltestellen eine wesentliche Maßnahme zur Beschleunigung und Attraktivierung der Stadtbusse - im Stau stehende Busse stellen keinen Anreiz zu vermehrter Nutzung dar.

Für einen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr ist ein staufreies, rasches und pünktliches Vorankommen das wichtigste Kriterium - noch vor einem billigen Fahrpreis.

„fahrgast kärnten“ hofft im Sinne der Busfahrgäste auf eine Entscheidung zugunsten von Fahrbahn-Haltestellen.


 



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Verknüpfung in Welzenegg [27.07.]

Vorschlag für Verknüpfung in Welzenegg
                                                                                                                                                [27.07.2016]


Verknüpfungen von Buslinien außerhalb des Zentrums können durch den Entfall einer zwingenden Umwegfahrt über das Stadtzentrum zur Reduzierung der Fahrzeit beitragen. Im Stadtteil Welzenegg wäre eine derartige Verknüpfung ohne zusätzliche Investitionen machbar.


Dezentrale Umsteigepunkte gibt es derzeit zum Beispiel beim Hauptbahnhof, beim Hauptmann-Hermann-Platz oder bei der Universität. Ein Weiterer wäre ohne Zusatz-investitionen im Stadtteil Welzenegg durch die Verknüpfung der Linien 50 und 60 realisierbar.

Linien 50:
Kreuzbergl - HGP - St. Theresia - Oberhaidach - IKEA.

Linie 60:
Strandbad - Universität - Hauptmann-Hermann-Platz - HGP - St. Peter - Steingasse.

  


Grafik in höherer Auflösung:   -->  verknuepfung 50 60 vers4


Verlauf der Abendlinie bringt Vorteile
  

Die Taglinie 50 verkehrt über die Haltestelle „Oberhaidach" [1] und „Perlengasse" [5], während die Abendlinie 95 über die Haltestellen „Kriemhildgasse" [2], „Steingasse" [3] und „Kudlichgasse" [4] weiter zur Haltestelle „Perlengasse" [5] geführt wird.

Wenn auch die Taglinie 50 entlang der Route der Abendlinie 95 verkehrt und somit die Haltstelle „Oberhaidach" [1] aufgelassen wird kann im Bereich der Haltestellen „Steingasse" aufgrund des 15-Minuten-Taktes der Linie 60 eine attraktive Umsteigemöglichkeit zwischen den Linien 50 und 60 geschaffen werden.

Die in diesem Fall aufzulassende Haltestelle „Oberhaidach" [1] befindet sich ohnehin in Besiedlungsrandlage (unmittelbar nördlich beginnt das Flughafengelände).

Die Umlegung der Linie 50 sollte mit den Fahrzeitreserven der Endstellen ohne einen Fahrzeug-Mehrbedarf realisierbar sein.

Ein weiterer Vorteil dieser Linienführung wäre ein gesichertes, ampelgeregeltes Linksabbiegen der Busse stadteinwärts in die Pischeldorferstraße an der Kreuzung mit der Kriemhildgasse.

Attraktive Umsteige-Wartezeiten
  

Im unten stehenden Anschlussdiagramm sind die Abfahrtsminuten je Linie angegeben. Damit ergeben sich für die vier verschiedenen Umsteige-Relationen die folgenden Wartezeiten:

• Linie 60 („St. Peter") -> L. 50 („IKEA"): 

8 Minuten („Kudlichgasse": Minute .25 -> .33)
  

• Linie 50 („IKEA") -> L. 60 („St. Peter"):

7 Minuten („Kudlichgasse": Minute .19 -> .26 )


• Linie 50 („St. Theresia") -> L. 60 („Kika"):

8 Minuten („Steingasse": Minute .02 -> .11)
 

• Linie 60 („St. Peter") -> L. 50 („St. Theresia")

10 Minuten („Steingasse": Minute .10 -> .20)

Der Vorschlag würde die Umsteige-Qualität in Welzenegg einerseits zwischen den Gebieten „St. Peter" und „IKEA", sowie andererseits zwischen den Gebieten Pischeldorfer Straße/ "St. Theresia" und Völkermarkter Straße / "Kika" wesentlich verbessern.




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Strandbad: Schlechter Bus-Takt [06.07.]

Strandbad: Schlechter Stadtbus-Takt 
                                                                                                                                                 [06.07.2016]

 

Die Badesaison im Strandbad Klagenfurt ist voll angelaufen, und eigentlich sollte neben dem Fahrrad auch der öffentliche Verkehr eine attraktive Möglichkeitbieten, ohne Parkplatzsorgen das Baden zu genießen.

Jedoch bietet der Stadtbusverkehr vom Heiligengeistplatz zum Strandbad heuer den bisher schlechtesten Takt.

So verlassen die Busse der beiden Linien 10 und 60 an Werktagen jeweils zur vollen und halben Stunde den Heiligengeistplatz in Richtung Strandbad, so dass sich lediglich alle 30 Minuten eine Fahrmöglichkeit ergibt – gegenüber dem 20-Minuten-Takt der vergangenen Jahre.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ist ein 30-Minuten-Takt zwischen der Innenstadt und dem Strandbad in der sommerlichen Hauptsaison überhaupt kein Anreiz, den Bus zu nutzen.

Überdies ergeben sich in manchen Relationen am Heiligengeistplatz Wartezeiten von 20 bis zu 30 Minuten, wenn man von anderen Linien kommend zum Strandbad umsteigen will.

„fahrgast kärnten“ fordert die Verantwortlichen auf, den Takt zwischen dem Heiligengeistplatz und dem Strandbad der großen Bedeutung dieses Bades entsprechend zu verbessern, wobei eine derartige Taktverbesserung klar als Fahrplan definiert werden müsste und es sich nicht nur um etwaige, fallweise Verstärkerfahrten handeln sollte.

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Monitore in allen Stadtbussen [06.04.]

Monitore in allen Stadtbussen
                                                                                                                                                  [06.04.2016]


Nachdem die Gelenkbusse der „Stadtwerke Klagenfurt AG" bereits seit längerem mit Monitoren im Fahrgastraum ausgestattet sind, sind nunmehr seit einigen Wochen auch in allen sogenannten "Solobussen" solchen montiert.

Die neuen Monitore in den Solobussen sind sehr kundenfreundlich gestaltet und weisen zwei getrennte Flächen auf.



Die linke Fläche zeigt die Endhaltestelle sowie die Namen der nächsten vier Haltestellen in Form einer „Perlenschnur“, während die rechte Fläche für Werbung sowie Kurzinformationen (z. B. Nachrichten, Wetter) genutzt wird.

Überdies wird – im Unterscheid zu den Monitoren in den Gelenkbussen - die Uhrzeit angezeigt.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ fällt sehr positiv auf, dass die Haltestellen-Information ständig im Bild bleibt - im Gegensatz zu anderen Städten, wo die Anzeige der nächsten Haltestellen ständig durch Werbung unterbrochen wird. 



Beim erstmaligen Drücken der Haltewunsch-Taste erscheint für kurze Zeit ein großflächige „Stop“-Anzeige, gefolgt von einer bleibenden, kleineren "Stop"-Hinweis.




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Mit dem Bus gratis ins Theater [10.03.]

Mit dem Stadtbus gratis ins Stadttheater Klagenfurt
                                                                                                                                        [10.03.2016]

In der Spielzeit 2015/2016 gilt Ihre Theaterkarte am Tag der Vorstellung 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn als Fahrschein für die Busse der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe.

Einfach mit Ihrer Stadttheaterkarte (Abo- oder Einzelkarte für den entsprechenden Tag) zum Buslenker gehen, dieser druckt dann das kostenlose "Theaterticket" aus.


   




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Ebenthal: Neues Buskonzept [11.12./3]

EBENTHAL - NEUES BUSKONZEPT
                                                                                                                                     [11.12.2015/3]


Das neue Buskonzept der Marktgemeinde Ebenthal bietet zwei direkte Linien vom Klagenfurter Stadtzentrum und ein Anrufsystem für die dünner besiedelten Gebiete.

Die östlich an Klagenfurt angrenzende Marktgemeinde Ebenthal erhält mit dem österreich-weiten Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 ein neues, verbessertes Angebot an öffentlichem Verkehr (ÖV), welches von der Stadtwerkte Klagenfurt AG (STW) erarbeitet wurde.

Das Grundgerüst ist die Zusammenführung der bisherigen STW-Linien 21 und 10 (11), welche vom Heiligeneistplatz (HGP) ausgehend in Hörtendorf bzw. Ebenthal endeten und nun über Gurnitz verbunden werden.


Heiligengeistplatz– Hörtendorf – Gurnitz

 

Die bisherige Linie 21 (HGP –Hörtendorf) wird durch zwei Linien ersetzt:

Linie 21:

Klagenfurt – Hörtendorf (wie bisher)

Linie 22:

HGP – Hörtendorf – Niederdorf– Gurnitz

In Gurnitz wechselt der Bus der Linie 22 das Zielschild und fährt als Linie 12 weiter über Ebenthal zum HGP („Ringlinie“, im Uhrzeigersinn).

Die Linien 21 und 22 verkehren im Stundentakt, deren Überlagerung im Abschnitt HGP – Hörtendorf einen annähernden 30-Minuten-Takt (wie bisher) ergibt.


Heiligengeistplatz– Ebenthal - Hörtendorf

  

Die bisherige Linie 10 (HGP –Ebenthal) wird ebenfals durch zwei Linien ersetzt:

Linie 11:

HGP – Ebenthal-Schlosswirt

Linie 12:

HGP – Ebenthal-Gemeindeamt –Gurnitz

In Gurnitz wechselt der Bus der Linie 12 das Zielschild und fährt als Linie 22 weiter über Hörtendorf zum HGP („Ringlinie“, im Gegenuhrzeigersinn)

Die Linien 11 und 12 verkehren im Stundentakt, deren Überlagerung im Abschnitt HGP – Ebenthal einen 30-Minuten-Takt ergibt (bisher: 20-Minuten-Takt der Linie 10).

Die genannten Linien verkehren auch an Sonn- und Feiertagen im Zwei-Stunden-Takt bis Gurnitz, wobei sich durch Überlagerung ein Stundentakt ergibt.



Mikro-ÖV:Anrufsystem in der Fläche


Zur Bedienung der Fläche abseits der STW-Buslinien wird beginnend mit 07.01.2016 ein sogenannter „Mikro-ÖV“ angeboten. 

Dabei fahren Kleinbusse an Werktagen von 09.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr nach vorherigem Anruf (mindestens 30 Minuten) bei Bedarf von/zu definierten Haltepunkten im Gemeindegebiet, vor allem auch zu den Haltestellen der STW-Linien 12 und 22.

Zu den Tageszeiten mit erhöhtem Schüleraufkommen verkehren statt des Mikro-ÖV Busse nach Fahrplan.


Tarif des Verkehrsverbundes


Die STW-Busse fahren innerhalb des Gemeindegeietes von Ebenthal als Regionalbusse, so dass wie bei allen Kärntner Regionalbuslinien, der Tarif des „Verkehrsverbundes Kärnten“ zur Anwendung kommt. 

Der bisherige „Kommunalbus-Ticket“ wird leider nicht mehr angeboten.


                                                                                                    (Angaben ohne Gewähr)


Stadtverkehrs-Ticket


Mit einem Stadtverkehrs-Ticket (Grafik: rote Linie) um € 2,10 (€ 1,80 mit der STW-Kundenkarte) kann man das ganze STW-Liniennetz nutzen, die Linie 22 jedoch nur bis „Hörtendorf“ und die Linie 12 nur bis „Lamplwirt“.

Die Linie 11 kann weiterhin bis „Schlosswirt“ (eine Haltestelle nach „Lamplwirt“) genutzt werden.

Es sollte überlegt werden, ob nicht auf der Linie 12 das Stadtticket bis „Gemeindeamt“ (eine Haltestelle nach „Lamplwirt“) gelten könnte. 


Verbundticket


Mit einem Verbundticket  um € 2,10 (Zwei-Zonen-Ticket) kann man mit den Linien 12 und 22 vom gesamten Ebenthaler Gemeindegebiet nach Klagenfurt fahren, in Klagenfurt jedoch ausschließlich bis zum HGP und mit Umsteigen weiter zum Hauptbahnhof (Hbf). 


Stadtverkehrsticket und Verbundticket


Will man von einem beliebigen Ort der Linien 12 und 22 (außerhalb von „Lamplwirt“ oder Hörtendorf, z. B. Gemeindeamt oder Gurnitz) zu einem beliebigen Punkt in Klagenfurt (außer HGP, Hbf) fahren (grüne und rote Linie kombiniert), benötigt man zwei Tickets:


- ein Zwei-Zonen-Verbundticket um € 2,10  und

- ein Stadtverkehrsticket um € 2,10 (€ 1,80 mit STW-Kundenkarte)

--> In Summe also € 4,20 (bzw. € 3,90 mit STW-Kundenkarte)



Tarif des Mikro-ÖV


Der Mikro-ÖV um € 2,- pro Fahrt (€ 3,50 für die Hin- und Rückfahrt) kann z. B. für die Strecke zu/von den STW-Bushaltestellen genutzt werden (Grafik: blaue Linie).


Fahrten im Gemeindegebiet von Ebenthal kosten je nach Fahrtstrecke € 1,80 (eine Tarifzone) oder € 2,10 (zwei Tarifzonen).



STW-Fahrplanheft ohne Tarif-Hinweis


Das neue STW-Fahrplanheft erweckt den Anschein, dass wie bisher für alle enthaltenen Linien der STW-Tarif gilt.

Hier wäre bei den Fahrplänen der Linien 12 und 22 ein Hinweis auf den Verbundtarif sehr hilfreich gewesen - ebenso wie in der Liniengrafik.


Attraktives Angebot entlang der Bus-Achsen


Ebenthal erhält ein verbessertes ÖV-Angebot entlang der Linie 12 und 22 (Gurnitz, Zell, Pfaffendorf, Reichersdorf), z. B. von Gurnitz nach Klagenfurt (über Hörtendorf oder Lamplwirt) an Werktagen im Halbstundentakt sowie an Sonn- und Feiertagen im Stundentakt.

Das Siedlungsgebiet um die Haltestelle "Schlosswirt" ist mit der Linie 11 nur noch stündlich direkt angebunden, die nächste mit dem Stadttarif nutzbare Haltestelle "Lamplwirt" für die zusätzlichen Fahrten mit der Linie 12 ist ca. 600 Meter entfernt.

Laut Aussagen bei der öffentlichen Präsentation sind noch Nachbesserungen betreffend Tarif und Fahrplan möglich.

Positiv ist die Tatsache, dass im Unterschied zu bisherigen neu ausgeschriebenen Verkehrsdiensten in Kärnten die Buslinien auch am Wochenende gefahren wird.

 

   



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Fahrplan-Änderungen [10.12.]

Klagenfurt: Fahrplan-Änderungen ab 13. Dezember 2015
                                                                                                                                                 [10.12.2015]

Mit dem österreichweiten Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 treten auch bei den Bussen der Stadtwerke Klagenfurt einige Änderungen in Kraft. Dafür wurde auch ein neues Fahrplanheft aufgelegt.

fahrplan aenderungen stw 2015 12 13

--> Neue STW-Fahrpläne

Die wesentlichste Änderung betrifft die Neuordnung des Busverkehrs in der Marktgemeinde Ebenthal, die mit den neuen Stadtbuslinien 12 und 22 erschlossen wird:

       --> fahrgast-Bericht zum neuen Buskonzept in Ebenthal



Universität: Vier Buslinien gleichzeitig
 

Durch das neue Buskonzept in Ebenthal fährt die Linie 10 nicht mehr als Durchmesserlinie von Ebenthal über den HGP zum Strandbad.

Im Abschnitt Ebenthal - HGP fahren die neuen Linien 11 und 12 und im Abschnitt HGP - Strandbad die neue Linie 10 - jeweils nur noch im 30-Minuten-Takt (bisher: 20-Min.-Takt). - mit einer Fahrplanverdichtung im Sommer.

Leider erfolgt die Abfahrt der neuen Linie 10 ab HGP zur Minute .00 und .30, so dass nun vier Linien (10, 20, 60, 81) zur selben Minute in Richtung Universität (Minimundus) fahren und danach 30 Minuten lang keine Linie.

Es ergibt sich also trotz acht Busabfahrten pro Stunde lediglich ein 30-Minuten-Takt vom HGP zur Universität und für manche Linien knapp 30 Minuten Umsteige-Wartezeit.



Änlich ist die Situation zum Strandbad, da beiden dorthin verkehrenden Linien 10 und 60 zur selben Minuten am HGP abfahren.

    



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Bahnstation "Klagenfurt-Süd" [29.10.]

Neue Bahnstation „Klagenfurt-Süd“ eröffnet
                                                                                                                                                [29.10.2015]


Entlang der S-Bahnlinie S3 (Klagenfurt – Maria Rain –Weizelsdorf; dort mit Busanschlüssen in Richtung Rosenbach und St. Jakob imRosental sowie Ferlach) wird seit 27.10.2015 die neu errichtete Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Süd“ bedient. Die offizielle Eröffnung fand am 29.10.2015 im Beisein von Landes- und Stadtpolitikern statt.

Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme von „Klagenfurt-Süd“ wird der Bahnhof „Klagenfurt-Viktring“ im Personenverkehr nicht mehr bedient.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ erhöht  die neue Haltestelle sicherlich die Attraktivität der S3, liegt sie doch in unmittelbarer Nähe zum „Schulzentrum Mössingerstraße“ (Gymnasium und HTL) und auch im Siedlungsgebiet des Stadtteils St. Ruprecht.


 
Blick von der Haltestelle in Richtung Süden                   Blick Richtung Süden (im Hintergrund:
                                                                               Eisenbahnkreuzung mit Stadtbus der Linie 85)                            

  
Blick Richtung Norden                                                  


  

Blick von der Eisenbahnkreuzung Mössingerstraße in Richtung Norden (zur neuen Haltestelle)


Verknüpfung mit den Stadtbussen

Die  Verknüpfung erfolgt mit den Stadtbus-Linien 80 und 85 (Taglinien) und 98 (Nachtlinie). Die bisher nur stadteinwärts bediente Stadtbus-Haltestelle „Feldhofgasse“ der Linien 85 und 98 erhielt nun auch stadtauswärts eine Haltestelle.



   Karte: Google Maps

Lage der neuen Bahn-Haltestelle "Klagenfurt Süd" ("ÖBB"-Logo) in der Ferlacher Zeile und der (neuen) Stadtbus-Haltestelle "Feldhofgasse" der Linien 85 und 98 ("STW"-Logo).
  
Links in der Rosentaler Straße (mit "Loiblpass Bundesstraße" bezeichnet) befindet sich in fußläufiger Distanz auch die Haltestelle "Hirschenwirtstraße" der Stadtbus-Linie 80.
 


   

Ein Stadtbus der Linie 85 bei der Überquerung der Eisenbahnkreuzung in der Mössingerstraße südlich der neuen Bahnstation "Klagenfurt Süd" (rechts im Hintergrund ein ÖBB-Triebwagen beim Spatenstich im Sommer 2015).





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Busse nicht aus City verbannen! [03.09.]

Klagenfurt: Stadtbusse nicht aus der Innenstadt verbannen!
                                                                                                                                                   [03.09.2015]


In den Medien wird wieder über die Idee, die städtischen Buslinien in Klagenfurt über den Ring zuführen, berichtet, wie dies zur Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2008 praktiziert wurde.

Während der EM 2008 war die Idee, alle Buslinien entlang des Ringes um die Stadt zuführen,  aufgrund des erwarteten Besucheransturms nachvollziehbar. Die heutige Situation unterscheidet sich zu der damaligen jedoch grundlegend.


Soll der Ring ausgebaut werden?


Der Ring um die Innenstadt setzt sich aus dem Villacher-, St.-Veiter-, Völkermarkter- und dem Viktringer-Ring zusammen. Alle sind bis auf den zuletzt Genannten auch vierspurig ausgebaut.

Die Umsetzung einer „Ringlösung“ für die Linienbusse ist aber an den Ausbau des Viktringer Ringes gebunden, wo der Verkehr immer wieder zähflüssig ist

Ein reibungsloser Busverkehr könnte also nur funktionieren, wenn es am gesamten Ring eine durchgehende Busspur mit Beeinflussung sämtlicher Ampelanlagen geben würde.

Es stellt sich die Frage, ob es wert wäre, dafür die Allee am Viktringer Ring  zu opfern, die Teil der grünen Innenstadtlunge und Filter für die belastete Stadt ist.


Erfahrungen nicht ignorieren


Die Innenstadt hat eine quadratische Ausdehnung von 800 mal 800 Metern.

Eine Entfernung von 300 Metern ist jedoch erfahrungsgemäß auch die äußerste Distanz, welche Fahrgäste bereit sind zu gehen, um eine Bushaltestelle zu erreichen.

Auch die Erfahrungen, die man mit der Buslinie 85 in Waidmannsdorf gemacht hat,zeigen, dass Fahrten über Schleifen oder Umwege von der Mehrzahl der Fahrgäste nicht goutiert werden. Die Fahrt um den Ring bringt es schon mit sich, dass im Mittel ca. 800 Meter mehr zurückgelegt werden.


Bus-Kunden nutzen die Innenstadt intensiver


Kunden, die mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) in die Innenstadt gelangen, kaufen nicht nur in einem Geschäft ein, sondern nutzen den Innenstadtaufenthalt meistens für den Besuch mehrerer Geschäfte bzw. Cafes. Autonutzer hingegen tendieren wesentlich stärker dazu, bei Innenstadt-Einkäufen punktuell in einem oder zwei Geschäften einzukaufen.

Eine im Jahr2003 in Villach durchgeführte Parkraumstudie liefert z. B. ein diesbezügliches Ergebnis, wonach die mit dem ÖV anreisenden Kunden gleich viel Geld pro Einkauf ausgeben wie jene, die mit dem Auto anreisen. Dies widerlegt die vielfach gehörte Argumentation, die kaufkräftige Käuferschichtwürde prinzipiell nicht den ÖV nutzen.

Der große Vorteil, direkt in der Innenstadt den Bus zu betreten und ohne Umsteigezwang nach Hause zu fahren, würde durch die Ringlösung samt Umsteigezwang zunichte gemacht werden.


Ein Drittel der Klagenfurter fährt mit dem Bus in die Innenstadt


Eine im Jahr2009 von der „Klagenfurt Marketing GmbH“ in Auftrag gegebene Untersuchungzeigte, dass der Anteil jener Klagenfurter Bürger, die mit dem Bus die Innenstadt besuchen, mit 33% ca. gleich hoch ist wie jener Bürger, die mit dem Auto anreisen (35%).

Dieser hohe Anteil wird sicherlich auch dadurch begünstigt, dass die Innenstadt mit den Stadtbusse ohne Umsteigezwang direkt erreichbar ist.


Quelle: Factsheet „Erreichbarkeit und Besuchshäufigkeit der Klagenfurter Innenstadt“, 16.02.2010, Verfasser: SGS; CIMA Österreich, Einzelhandelsstrukturanalyse 2009 Klagenfurt 

 

 


80 Prozent der Fahrgäste nutzen Busse zum Einkaufen in der Innenstadt


„fahrgast kärnten“ führte im Jahr 2007 mehrere Tage lang in den Stadtbussen eine Befragung unter knapp 1000 Fahrgästen durch.


Es zeigte sich, dass ca. 80% der befragten Fahrgäste die Stadtbusse auch zum Einkaufen in der Innenstadt nutzen und somit ganz wesentlich zu einer Belebung der Klagenfurter Innenstadt beitragen.

Diese Kunden müssten bei einer „Ringlösung“ großteils umsteigen.



 

Resümee:  Eine Ringlösung  für Stadtbusse ist abzulehnen

 

Wenn man bei einer Entscheidungsfindung alle genannten Überlegungen einfließen lässt, so kann nur empfohlen werden, die Busse weiterhin durch die Innenstadt zu führen!


Mit einem Rückzug aus der Innenstadt, wo sich viele öffentliche Einrichtungen, Versicherungen, Geschäfte und vor allem Ärzte befinden, würde sich der öffentliche Verkehr von den Fahrzielen vieler seiner Fahrgäste zunehmend entfernen!


Dies würde insbesondere für ältere und bewegungseingeschränkte Menschen, die eine bedeutende Kundengruppe darstellen, einen erheblichen Nachteil bedeuten!


Grundsätzlich sind Innenstädte primär durch öffentliche Verkehrsmittel zu erschließen – sowohl aus verkehrspolitischen als auch aus umweltpolitischen Gründen.


Wenn der ÖV aus der Innenstadt verbannt wird, werden die Menschen dazu neigen, möglichst mit dem Auto in das Zentrum zu fahren.


„fahrgast kärnten“ steht der Idee einer „Ringlösung“ mit großer Ablehnung gegenüber, da sie sicherlich keine Maßnahme ist, die zu einer vermehrten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und zu einer Wiederbelebung der Innenstadt führen wird.

Oberste Priorität sollten aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ Beschleunigungsmaßnahmen für die Busse haben (wie nachstehend beschrieben wird). 



Beschleunigung der Busse ist Gebot der Stunde


Trotz aller Spargedanken sind aus der Sicht von fahrgast kärnten mehrere Maßnahmen unumgänglich, um die Nutzung desöffentlichen Verkehrs (ÖV) zu steigern. Dazu gehören u. a. Busspuren und Ampelsteuerungen mit einer prompten Beeinflussung bei Annäherung eines Linienbusses (Stadtbus, Regionalbus), sowie die weitere Forcierung von Kap-Haltestellen.

Ohne Beschleunigungsmaßnahmen läuft der Stadtbus Gefahr, zu einem kommunikativen Beförderungsmittel für Rentner, Hausfrauen und Jugendliche zu werden. Auf das Potenzial der Berufstätigen würde man dadurch verzichten.

Auch wenn derartige Maßnahmen aus der Sicht der Autofahrer nicht immer populär erscheinen, sind sie dennoch unumgänglich, wenn die Förderung des ÖV nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben soll.

Dafür spricht auch der Umstand, dass für einen Umstieg auf den ÖV noch vor einem billigen Fahrpreis ein staufreies, pünktliches  Vorankommen das wichtigste Kriterium ist.

Betreffend Busspuren sei vor allem an die Einfahrtsstraßen gedacht, wie die Grafik für die Stadtbusse zeigt.


Dabei kann es sich auch um temporäre Busspuren handeln (z. B. stadteinwärts morgens zwei Stunden lang, und stadtauswärts abends zwei Stunden lang.) Dies bewährt sich seit Jahren auch in anderen österreichischen Städten.

Staufrei fahrende Busse in Busspuren sind immer noch die beste Werbung für den ÖV!



An Busspuren führt kein Weg vorbei, wenn mehr Fahrgäste die Busse nutzen sollen.





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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at