fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Kärnten [ARCHIV]


Land plant massive Kürzungen [16.07.]

Land Kärnten plant massive Ausdünnung des öffentlichen Verkehrs
                                                                                                                                                 [16.07.2015]
  

   

Die Kärntner Landesregierung plant massive Zurücknahmen im öffentlichen Busverkehr, die teilweise schon zu Schulbeginn, teilweise mit dem regulären Fahrplanwechsel im Dezember 2015 in Kraft treten sollen (... siehe unten stehende Liste).

Auf einer Vielzahl Kärntner Buslinien soll es zu weiteren Einschränkungen, teilweise sogar zu Stilllegungen auch von Schülerverkehrsstrecken kommen.

Ferner will das Land Kärnten offenbar jede Unterstützung für Schibusse, Wanderbusse und die in Villach und Spittal betriebenen und beiden Jugendlichen beliebten Samstag-Nachtbusse einstellen, was faktisch die Auflassung dieser Angebote zur Folge hätte.

 

Darüber will die Landesregierung Anfang kommender Woche entscheiden.

 

fahrgast kärnten als unabhängige und überparteiliche Interessenvertretung für Fahrgäste protestiert entschieden gegen diese Kürzungsmaßnahmen.

 

Die schwierige finanzielle Lage des Landes ist fahrgast kärnten natürlich bekannt. Die Kürzungsmaßnahmen erscheinen uns jedoch undurchdacht und eine rücksichtslose Benachteiligung von Schülern und Pendlern, vor allem wiederum in ländlichen Regionen. Nach der faktischen Stilllegung der Wochenendverbindungen in vielen Regionen vor knapp zwei Jahren droht nunmehr das endgültige Aus für den öffentlichen Verkehr (ÖV) in den ländlichen Regionen.

Die geplanten Maßnahmen widersprechen sämtlichen Bekenntnissen zur Reduktion des PKW-Verkehrs und den umweltpolitischen Zielsetzungen der Lärm- und CO2-Reduktion. So strebt man im „Mobilitäts-Masterplan“ des Landes Kärnten für 2035 eine Anhebung des ÖV-Anteiles am Gesamtverkehr von derzeit 15% auf 20% an.

Die geplanten Maßnahmen würden das Gegenteil bewirken und wären auch ein schwerer Rückschlag für die Infrastruktur in den dünn besiedelten und ohnedies von der Abwanderung stark betroffenen ländlichen Regionen.

Nicht nur die Jugend, sondern auch der Tourismus (Schi-und Wanderbusse im Mölltal, auf das Nassfeld, in der Nockberge-Region und am Katschberg) wären massiv betroffen.

Die geplanten Maßnahmen wären – bei allem Verständnis für die Finanznöte – ein schwerer Rückschlag für das ganze Land.

Für fahrgast kärnten ist es nicht vorstellbar, dass eine zukunftsorientierte Landesregierung eine derartige Maßnahme beschließt.

Nicht zuletzt ersucht fahrgast kärnten die Vertreter der betroffenen Gemeinden, aufgrund der zu erwartenden langfristigen negativen Konsequenzen massiv bei der Landesregierung gegen diese Sparpläne aufzutreten.

  

Liste der geplanten Streichungen im Linienbus-Verkehr:





   





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Görtschitztal, Pyramidenkogel, Laibach: Fahrplanänderungen [06.05.]

Görtschitztal, Pyramidenkogel, Laibach: Fahrplanänderungen
                                                                                                                                               [06.05.2015]

Die Fahrpläne der nachfolgenden Linien wurden mit 1. Mai 2015 geändert.


Postbuslinie im Görtschitztal:

Linie 5394 St. Veit/Glan - Meiselding - Treibach - Lölling - Knappenberg
Linie 5396 Klagenfurt - Brückl - Mösel - Lölling - Knappenberg

--> Link zu weiteren Informationen


Postbuslinien zum Pyramidenkogel:

5310 Klagenfurt - Reifnitz - Maria Wörth - Velden am Wörthersee
5314 Klagenfurt - Reifnitz - Keutschacher See - Pyramidenkogel

Durch die Aufnahme des Busverkehrs zum Pyramidenkogel ( -->Link zum fahrgast-Bericht) haben sich die Fahrpläne dieser Linien mit 1. Mai 2015 geändert.

--> Link zu weiteren Informationen



Linie der "Kärnten Bus GmbH":

Klagenfurt -Ljubljana/Laibach

--> Link zu weiteren Information


           




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"15 Jahre": Vorträge, Fotos [29.04.]

"15 Jahre fahrgast kärnten": Vorträge und Fotos
                                                                                                                                             [29.04.2015]

   

"fahrgast kärnten" feierte am 24. April 2015 sein 15-jähriges Bestandsjubiläum mit einem Vortragsnachmittag an der HTL1-Lastenstraße in Klagenfurt.

  
Zahlreiche Zuschauer verfolgten mit großem Interesse die Vorträge zu aktuellen Themen des öffentlichen Verkehrs, wie zum Beispiel:

--> Strategien des Landes Kärnten für Bahn und Bus,

--> Bedeutung von Regionalbahnen und Regionalbussen mit Taktverkehr

--> Flexible öffentliche Verkehrslösungen für Einheimische und Touristen in ländlichen Regionen.

In ihren Begrüßungsworten bekannten sich Politiker aus Klagenfurt und Villach zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs und betonten die Wichtigkeit einer unabhängigen Fahrgast-Interessenvertretung.

Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung sorgte ein „Bio- und Fairtrade-Buffet“ vom „Klimabündnis Kärnten".


Die Vorträge zum Downloaden:


Lokalbahnen - unverzichtbar für eine gesunde Regionalentwicklung

                Gunter Mackinger, Verkehrsdirektor   der Salzburger Lokalbahnen i.R. /   Verkehrsberater

regionalbahnen fahrgast 15 jahre pdf


 

Der Regionalbus Aichfeld verbindet

                Dipl.-Ing. Markus Hauser, Verkehrsplaner im Auftrag der Regionalbus-Gemeinden

aichfeld fahrgast 15 jahre pdf


 

Erfolg mit „sanfter Mobilität“ - Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs 

                Frau Dr. Karmen Mentil, "Alpine Pears"-Österreich

werfenweng fahrgast 15 jahre pdf


  

Strategien für einen zukunftsfähigen öffentlichen Verkehr in Kärnten 

                Dr. Štefan Merkač, Referent für Nachhaltigkeit und Energie im Referat für öffentlichen Verkehr 
                der Landesregierung

land kaernten fahrgast 15 jahre pdf


   

   

Eröffnung:


          

Frau Dr. Maria-Luise Mathiaschitz,            Frank Frey,
Bürgermeisterin von Klagenfurt                Stadtrat von Klagenfurt

   

        

Mag. Otto Umlauft,                                                  Dipl.-Ing. (FH) Andreas Sucher,
Stadtrat von Klagenfurt                                          Stadtrat von Villach



Aus Klagenfurt: Stadtrat Frank Frey, Frau Bürgermeister Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadtrat Mag. Otto Umlauft (3., 5, 6. von links)

Aus Villach: Stadtrat Dipl.-Ing.(FH) Andreas Sucher (1. von rechts) 


       

Dipl.-Ing. Rüdiger Stonitsch,
HTL1-Lastenstraße,
Abteilungsvorstand für Elektrotechnik


     

"fahrgast kärnten" mit Vertretern der Kärntner Verkehrsunternehmen:

    

Verkehrsunternehmen:

--> Dipl.-Ing. Christian Heschtera (Verkehrsverbund Kärnten GmbH, 4. von links)
--> Ing. Erwin Kletz (ÖBB-Postbus GmbH, 5. von links)
--> Dipl.-Ing. Reinhold Luschin (Stadtwerke Klagenfurt AG, 6. von links)
--> Mirko Zeichen-Picej (Kärnten Bus GmbH, 5. von rechts)
--> Maximilian Stiessen (ÖBB-Personenverkehr-Kärnten, 4. von rechts)
--> Maximilian Goritschnig (GO-Mobil, 1. von rechts)

Vorstand von "fahrgast kärnten":

--> Dr. Markus Lampersberger (1. von links)
--> Richard Hunacek (2. von links)
--> Dr. Richard Huber (3. von links)
--> Christof Trötzmüller (3. von rechts)
--> Eduard Kaltenbacher (2. von rechts)



Begrüßung durch "fahrgast kärnten":

  

 

Dr. Markus Lampersberger                            Eduard Kaltenbacher

  

                                         

                         Dr. Richard Huber                                          Richard Hunacek




Die Referenten:


 

Strategien für einen zukunftsfähigen öffentlichen Verkehr in Kärnten 

                Dr. Štefan Merkač, Referent für Nachhaltigkeit und Energie im Referat für öffentlichen Verkehr 
                der Landesregierung



Erfolg mit „sanfter Mobilität“ - Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs 

                Frau Dr. Karmen Mentil, "Alpine Pears"-Österreich


 

Lokalbahnen - unverzichtbar für eine gesunde Regionalentwicklung

                Gunter Mackinger, Verkehrsdirektor der Salzburger Lokalbahnen i.R. / Verkehrsberater

 


  

Der Regionalbus Aichfeld verbindet

                Dipl.-Ing. Markus Hauser, Verkehrsplaner im Auftrag der Regionalbus-Gemeinden

 

Bio- und Faitrade-Buffet:

 

Mag. Christian Salmhofer ("Klimabündnis Kärnten")



Diskussionen mit dem Publikum:


     

Dipl.-Ing. Robert Unglaub                     Dipl.-Ing. Christian Heschtera
("Alpenkonvention Kärnten")



     



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'15 Jahre fahrgast kärnten' am 24.04.2015

"15 Jahre fahrgast kärnten" - Vortragsnachmittag am 24. April 2015
                                                                                                       [08.03.2015]

      

Zum 15-jährigen Jubiläum veranstaltet fahrgast kärnten einen Vortragsnachmittag mit renommierten
Referenten zu Themen des öffentlichen Verkehrs.


          VORTRAGSNACHMITTAG

           Freitag, 24. April 2015
               13.00 - 17.00 Uhr

                   HTL1-Lastenstraße
              Klagenfurt am Wörthersee

   

Themenschwerpunkte:

•  Strategien für Bahn und Bus in Kärnten 
•  Bedeutung von Regionalbahnen
•  Linienbusse im Takt
•  Flexibler öffentlicher Verkehr und Tourismus

Freier Eintritt !

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung (Telefon, E-Mail).
Über Ihr Kommen freut sich das Team von fahrgast kärnten! 

 

Programm-Ablauf

Nach den Grußworten von Landes- und Stadtpolitikern stellt Dr. Peter Brandauer, Bürgermeister der Gemeinde Werfenweng in Salzburg, das erfolgreiche Konzept der “sanften Mobilität“ und des autofreien Tourismus vor. Das „Werfenweng-Shuttle“ kann als erfolgreiches Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs in einer ländlichen Region angesehen werden.

  
Gunter Mackinger ist als ehemaliger Verkehrsdirektor der „Salzburger Lokalbahnen“ ein profunder Kenner von Regionalbahnen. Er beschreibt deren positive Auswirkungen auf die Entwicklung von Tälern.

  
Der „Regionalbus Aichfeld“ ist seit fast 20 Jahren unverzichtbarer Bestandteil im Ortsbild von Knittelfeld, Judenburg, Zeltweg, Spielberg und Fohnsdorf. Dipl.-Ing. Markus Hauser referiert  über die Realisierung und Finanzierung des „Regionalbus Aichfeld“, der einen durchgängigen Taktverkehr nicht nur an Werktagen, sondern auch an Wochenenden bietet.


Dr. Štefan Merkač beschreibt die Strategien des Landes Kärnten, wie der öffentliche Verkehr in unserem Bundesland in Zukunft gestaltet und attraktiviert werden soll. 


Mag. Peter Haibach, Obmann der Fahrgastvertretung „probahn Österreich“, thematisiert die Kundenzufriedenheit im Spannungsfeld von Fahrgästen und Verkehrsunternehmen.

  
Die Arbeit einer ehrenamtlichen Interessenvertretung für die Bahn- und Buskunden wird von Dr. Markus Lampersberger, Obmann von „fahrgast kärnten“, beleuchtet.

   

Zeitplan              (Änderungen vorbehalten)

  

13:00 Begrüßung       (angefragt)

 - Dr. Peter Kaiser, Landeshauptmann
 - Dipl.-Ing. Christian Benger, Landesrat für Tourismus
 - Rolf Holub, Landesrat für öffentlichen Verkehr
 - Stadtpolitik

13:15  Erfolg mit „sanfter Mobilität“ - Beispiel eines flexiblen öffentlichen Verkehrs 
                Dr. Peter Brandauer, Bürgermeister von Werfenweng (Salzburg)

13:45  Lokalbahnen - unverzichtbar für eine gesunde Regionalentwicklung
                Gunter Mackinger, Verkehrsdirektor   der Salzburger Lokalbahnen i.R. /   Verkehrsberater
     
14:15 Herausforderungen an die Kundenzufriedenheit
               
Mag. Peter Haibach
, Obmann von „probahn Österreich“

14:45 Kaffeepause 

15:15 fahrgast kärnten - 15 Jahre Einsatz   für Bahn- und Busfahrgäste 
                Dr. Markus Lampersberger, Obmann von „fahrgast kärnten“

15:30  Der Regionalbus Aichfeld verbindet
                Dipl.-Ing. Markus Hauser, Verkehrsplaner im Auftrag der Regionalbus-Gemeinden

16:00  Strategien für einen zukunftsfähigen öffentlichen Verkehr in Kärnten 
                Dr. Štefan Merkač, Referent für Nachhaltigkeit und Energie im Referat für öffentlichen Verkehr
                 der Landesregierung

16:30  Bio- und Fairtrade-Buffet 
                 zur Verfügung gestellt vom „Klimabündnis Kärnten“

   

Programm-Folder:

    --> 15 jahre folder10


    



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Flexibler öffentlicher Verkehr nötig [09.04.

FLEXIBLER ÖFFENTLICHER VERKEHR ALS ALTERNATIVE
                                                                                                                                                [09.04.2015]

Seit mehreren Jahren liest man in fast allen Medien Berichte zum Thema „Nachhaltigkeit“. Auch die Politiker  aller Couleurs nehmen dieses Wort sehr oft in den Mund. Die Realität in zahlreichen Kärntner Regionen sieht aber manchmal ganz anders aus.

Zur Nachhaltigkeit gehört auch die Mobilität in all ihren Formen und für alle Bevölkerungsschichten. In Kärnten wurde in den letzten Jahren schrittweise in zahlreichen Regionen der öffentliche Verkehr (ÖV) an Wochenenden und Feiertagen eingestellt.

   

Auch an Samstagen keine Busse mehr

fahrgast kärnten stellte schon 2004 in einer Kärnten-Landkarte all jene Orte dar, welche an Sonn- und Feiertagen nicht mit dem ÖV erreichbar sind. Dies wurde im Jahr 2013 wiederholt, und es zeigte sich, dass nun sogar auch an Samstagen viele Regionen nicht mehr bedient werden.

Sehr schlimm traf es viele Regionen beispielsweise an den vergangenen Weihnachtsfeiertagen, als es an fünf aufeinander folgenden Tagen  kein ÖV-Angebot gab.

   

GO-MOBIL® ist nur ein erster Ansatz

fahrgast kärnten deponiert bereits seit Jahren immer wieder,dass das in vielen Kärntner Gemeinden angebotene GO-MOBIL® zwar ein positives Beispiel eines alternativen Verkehrs ist, aber (noch) nicht als „flexibler öffentlicher Verkehr“ dient, weil es nur im jeweiligen Gemeindegebiet fährt und nicht z. B. bis zum nächsten Bahnhof oder Busbahnhof.

Viele Bundesländer bieten gute Beispiele eines bedarfsorientierten „flexiblen öffentlichen Verkehrs“ auch in ländlichen Regionen.

               

  

Werfenweng: „Sanft mobiler“ Vorreiter

Die Gemeinde Werfenweng im Bundesland Salzburg ist seit 1997 Modellort für „sanfte Mobilität“ (SAMO). Das Angebot umfasst u.a. das „Werfenweng-Shuttle“ als direkte Verbindung zum nächsten Intercity-Bahnhof Bischofshofen und das Innerorts-Taxi „Elois“. SAMO wird von zahlreichen Beherbergungsbetrieben auch finanziell mitgetragen. 

      

NÖ: Einheitliche Information

Als Beispiel seien Alternativmodelle in Niederösterreich (NÖ) von Wiener Neustadt im Süden bis ins Wald- und Weinviertel sowie Marchfeld genannt, wo gemeindeübergreifend bis zu zehn Gemeinden im Umkreis von ca. 25 km auf der Homepage des Verkehrsverbundes von Niederösterreich zu finden sind. Hier findet man die notwendigen Informationen über Anrufsammeltaxis, Rufbusse, etc. mit einer einheitlichen Vorwahlnummer sowie einem Folder mit touristischen Informationen für mehrere Regionen zum Herunterladen.

Auch viele Buslinien verkehren an Sonn- und Feiertagen zwischen Niederösterreich und dem Burgenland.

   

Salzburg: „Flexibler öffentlicher Verkehr“

In Salzburg gibt es etliche Regionen, welche auch im ÖV-Bereich zusammenarbeiten. So wurden mehrere Alternativangebote zu Linienverkehren eingeführt, wodurch es jetzt in vielen Regionen einen öffentlichen oder bedarfsorientierten „flexiblen öffentlichen Verkehr“ an allen Wochentagen gibt.

Viele Bus- und Bahn-Haltestellen werden laufend modernisiert, z. B. mit digitalen Abfahrtsanzeigen in Echtzeit und LED-Beleuchtung bei allen Haltestellen auch im ländlichen Raum. Überdies gibt es Informationen für die Bevölkerung mittels  vierteljährlicher Regionaljournale.  Dazu gibt es für solche Projekte finanzielle Mittel aus dem EU-Leader-Programm.

Steiermark: „Regionalbus Aichfeld“

In der Steiermark ist die Aichfeld-Region mit den Gemeinden Judenburg, Zeltweg,Knittelfeld, Fohnsdorf und Spielberg vorbildlich mit dem „Regionalbus Aichfeld“ versorgt - nicht nur an Werktagen (alle 15 bis 30 Min.), sondern auch an Samstagen (Stundentakt) sowie an Sonn- & Feiertagen (Zwei-Stunden-Takt).

Vorträge bei „15 Jahre fahrgast kärnten“

Beim 15-Jahr-Jubiläum von "fahrgast kärnten" am 24.04.2015 in Klagenfurt werden der „Regionalbus Aichfeld“ und die sanfte Mobilität von Werfenweng vorgestellt.

--> Vortragsprogramm "15 Jahre fahrgast kärnten"


Kärnten: 100 Tage weniger Mobilität

Wie man sieht, haben Menschen in zahlreichen Regionen anderer Bundesländer an 365 Tagen im Jahr die Möglichkeit, ohne eigenes Auto mobil zu sein. In Kärnten gibtes jedoch viele Regionen, in denen man diese Möglichkeit nur an etwa 255 Tagen im Jahr, also um ca. 100 Tage weniger, hat. 

   

fahrgast kärnten hofft auf Verbesserungen

Für Kärnten wäre wichtig, aus der negativen Entwicklung, dass immer weniger öffentlicher Verkehr an immer weniger Tagen angeboten wird, herauszukommen.

So hat sich die Landesregierung zum ÖV bekannt. fahrgast kärnten hofft, dass dieses Bekenntnis in naher Zukunft auch positive Auswirkungen für die Bevölkerung haben wird.


   



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Gerltze: Fußgängersteg ist nötig [21.05.]

Gerlitze: Reparatur des Fußgängersteges ist notwendig
                                                                                                                                              [21.05.2015]


Von der Bahn-Haltestelle Annenheim der Kronprinz-Rudolfs-Bahn, gelegen am Norduferdes Ossiacher Sees, führte ein über 100 Jahre alter eiserner Steg samt Stiegenaufgängen über die Oberleitung der elektrisch betriebenen Bahnstrecke zur nördlich anschließenden, höher gelegenen Bundesstraße.

Dieser Steg war auch eine kurze, ideale Verbindung für Fußgänger (wenngleich nicht barrierefrei) zwischen der Schiffsanlegestelle und der Kanzelbahn-Talstationauf die Gerlitze, ein beliebtes Wander- und Skigebiet.

      

Die Haltestelle Annenheim vom mittlerweile abgetragenen Fußgängersteg aus betrachtet.

   

Dieser Steg stand unter Denkmalschutz und steht im Eigentum der Marktgemeinde Treffen. Bereits Anfang der 2000-er Jahre stellten die ÖBB bei einer Überprüfung die Baufälligkeit fest. Anfragen bei der Marktgemeinde blieben erfolglos. Im Übrigen bestand das Bundesdenkmalamt auf der Beibehaltung des äußeren Erscheinungsbildes.

Aus welchen Gründen auch immer unterblieb eine Renovierung oder Erneuerung des Fußgängersteges. Im Dezember 2014, kurz vor Beginn der Skisaison auf der Gerlitze, musste der Steg wegen Einsturzgefahr über Empfehlung eines Statikers gesperrt werden und wurde abgetragen.

Nach Auskunft der Marktgemeinde Treffen hat eine Überprüfung des demontierten Steges ergeben, dass er nicht wieder hergestellt werden kann. Das Bundesdenkmalamt hat daher den Denkmalschutz aufgehoben.

Schüler und Pendler aus Annenheim, aber auch Skifahrer und Sommertouristen müssen nun lange Umwege in Kauf nehmen.

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ist es unverständlich, dass sich die Beteiligten nicht rechtzeitig um eine Instandsetzung des Fußgängersteges gekümmert haben. So bleiben die Fahrgäste die Leidtragenden.

Jedenfalls fordert fahrgast kärnten die rasche Wiedererrichtung des Fußgängerüberganges. 

 

Der Weg von der Kanzelbahn führte unter der Bundesstraße
und danach über das Gleis zum „Bahnhof“ Annenheim.               


       



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"fahrgast"-Erfolg: Frühzug Mallnitz - Salzburg [28.02.]

"fahrgast"-Erfolg:Frühzug von Mallnitz nach Salzburg 
                                                                                                                                               [28.02.2015]


Vor ca. vier Jahren strichen die ÖBB trotz heftiger Proteste den Frühzug IC 797 Klagenfurt - Salzburg, der Mallnitz gegen 7 Uhr verließ und Salzburg vor 9 Uhr erreichte. Damit waren auch gute Umsteigeverbindungen gewährleistet.

Offizielle Begründung für die Streichung des - allerdings außerhalb des Taktes fahrenden -Zuges von ÖBB-Fernverkehr: mangelnde Frequenz. Diese Begründung hat maximal auf einige Teilabschnitte zugetroffen, in anderen war der Zug gut frequentiert.

Da vom Entfall auch Tages- und Wochenpendler ins Gasteinertal sowie darüber hinaus ebenso Schüler (Gymnasium und Tourismusschule Bad Hofgastein) betroffen waren und bekanntlich keine Straßenverbindung besteht, unternahmen die Gemeinden und Tourismusverbände des Mölltals, insbesondere die Gemeinde Mallnitz in den vergangenen Jahren intensive Schritte, um wenigstens eine regionale Frühverbindung vom Bahnhof Mallnitz-Obervellach nach Salzburg zu erreichen.

Dazu bot sich die Verlängerung einer vom „ÖBB-Personenverkehr Salzburg“ geführten REX-Verbindung Salzburg - Bad Gastein (abends) und (in der Früh) zurück an. fahrgast kärnten unterstützte diese Bemühungen auf mehreren Ebenen.

Nunmehr ist es mit vereinten Kräften gelungen, eine Früh-Umsteigeverbindung einzurichten: Mit Montag, dem 02.03.2015 kann man mit dem Autoschleusenzug in Mallnitz um 05.50 Uhr abfahren. Nach einmaligem Umsteigen in Böckstein (an 06.01, ab 06.20 Uhr) erreicht man in kurzer Fahrzeit mit dem REX-Zug Salzburg Hauptbahnof bereits um 07.48 Uhr.

Ermöglicht wurde diese Verbindung durch einen finanziellen Beitrag des Landes Kärnten an den ÖBB-PV Salzburg, womit der Abfahrtsort des REX in der Früh von Bad Gastein nach Böckstein zurück verlegt wurde.

fahrgast kärnten freut sich über diesen Erfolg und bedankt sich bei allen, die daran mitgearbeitet haben, für diese Lösung. Es bleibt zu hoffen, dass die zuletzt eingestellte Zugverbindung wieder entsprechend von den Reisenden angenommen wird.

Früh-Fernzug vom Kärntner Zentralraum nach Salzburg bleibt weiterhin Ziel

Ungeachtet dieses Erfolges für die Region Mallnitz/Mölltal bleibt aber auch eine Früh-Fernverbindung aus dem Kärntner Zentralraum nach Salzburg weiterhin das Ziel von fahrgast kärnten.





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Neue App der "Kärntner Linien" [18.02.]

"Kärntner Linien": Neue App für Smartphones  
                                                                                                                                          [18.02.2015]

Die "Kärntner Linien" Verkehrsverbund Kärnten GmbH) bietet eine neue App für Smartphones an - für Apple (iPhone, iPad usw.) oder Google Play (für Android Handys).

--> Weitere Informationen


Diese bietet auch eine umfassende Fahrplanauskunft, welche auf dem österreichweiten Routenplaner "A nach B" basiert.

--> www.anachb.at


Die Verkehrsauskunft Österreich (VAO) ist eine Verkehrsmittel übergreifende gemeinsame Verkehrsauskunft für ganz Österreich, die das gesamte Verkehrsgeschehen abdeckt. Es werden Routinginformationen und sonstige Informationsinhalte für die meisten Verkehrsmittel und deren Verknüpfungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, wie z.B.: PKW-Routing, Öffi-Routing, Fahrrad-Routing, Bike & Ride, Park & Ride, Leihfahrräder, Carsharing usw.

--> www.verkehrsauskunft.at







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Görtschitztal: Letzter Samstagbus [15.12.]

Görtschitztal: Der letzte Samstag-Bus
                                                                                                                                            [15.12.2014]



Wie unten beschrieben wurde im Görtschitztal auf der Hauptlinie 5396 (Klagenfurt - Pischeldorf - Brückl - Klein St. Paul -Hüttenberg/Knappenberg bzw. Lölling) der Verkehr an Samstagen mit bisher drei Kurspaaren mit Beginn des Fahrplanwechsels am 14. Dezember 2014 vollständig gestrichen, weil dieser offensichtlich kein Ausschreibungskriterium des Landes Kärnten war.

fahrgast kärnten befuhr am 13. Dezember 2014, dem letzten Samstag des Linienverkehrs, im Görtschitztal die Strecke. Dabei zeigte sich, dass in Summe immerhin 55 Fahrgäste die sechs Buskurse nutzten. Das ist eine ähnliche Zahl wie sie auch vom Samstag, dem 06. Dezember 2014 berichtet wurde. Diese Fahrgäste sind nun mit der Streichung ihres Mobilitätsangebotes konfrontiert, welche erstmals am vierten Adventsamstag (20. Dezember) wirksam ist.

Es ist bedauerlich, dass die vor zwei Jahren begonnene Streichung von Samstagsverkehren in vielen Kärntner Regionen nun fortgesetzt wurde. Diese sind beispielsweise in der "Weihnachtswoche" fünf Tage lang (vom 24. bis zum 28. Dezember) nur mit Privat-PKW erreichbar.

Aus der Sicht von fahrgast kärnten wäre es notwendig, dass in den Neuausschreibungen des Landes Kärnten oder in zusätzlichen Ausschreibungen auch der Verkehr an Wochenenden Berücksichtigung findet, ist dieser doch auch eine angestrebte Maßnahme im Kärntner „Energiemasterplan“.

Dabei kann es sich auch – wie in anderen Bundesländern - um sogenannte „para-öffentliche“ Verkehrsan­gebote handeln, also bedarfsorientierte Systeme wie z. B. Anruf-Sammeltaxis, Rufbusse oder eine Adaptierung des „Go-Mobils“.

     

 
  Der Vormittagskurs nach Klagenfurt wurde an
  den 
 letzten beiden Samstagen jeweils von
  16 Fahrgästen  genutzt (am Foto in Brückl).


             
              Abfahrt aus Hüttenberg … 

 

 
Abfahrt des letzten Samstagsbusses in das Görtschitztal
am 13.12.2014 um 17.30 Uhr am Busbahnhof in Klagenfurt.


Görtschitztal: Die nächste Region ohne Samstags-Busse
                                                                                                                                                [11.12.2014]


Alle Kärntner Regionalbuslinien werden bis 2019 EU-weit neu ausgeschrieben - unterteilt in 19 Regionalverkehrsregionen, welche in etwa den Talschaften entsprechen.

Nach dem Metnitztal wurde als zweite Region das Görtschitztal mit der Hauptlinie 5396 (Klagenfurt - Pischeldorf - Brückl - Klein St. Paul - Hüttenberg/Knappenberg bzw. Lölling) ausgeschrieben.

Die ÖBB-Postbus GmbH erhielt als Bestbieter den Zuschlag und fährt seit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 mit modernen Bussen der strengen Euro-VI-Abgasnorm.  

  

Werktags: ähnliches Fahrplanangebot

Der Fahrplanumfang von Montag bis Freittag (wenn Werktag) bleibt in etwa gleich, jedoch mit teilweise geänderten Fahrplanzeiten. Der letzte Abendkurs wurde um ca. 20 Minuten vorverlegt. In Brückl wurden die Anschlüsse aus/nach St. Veit/Glan optimiert.


Samstagsverkehr gestrichen

Der Verkehr an Samstagen mit bisher drei Kurspaaren wurde vollständig gestrichen, weil dieser offensichtlich kein Ausschreibungskriterium des Landes Kärnten war.

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ist es sehr enttäuschend, dass die Streichung von Samstagsverkehren in vielen Kärntner Regionen fortgesetzt wird.

Es sei der dringende Wunsch wiederholt, in Schwachlastzeiten alternative Bedienungsformen zu überlegen, wie dies in vielen Regionen anderer Bundesländer realisiert wurde.


 

Kärnten-Landkarte: Kein Bus an Sonn- und Feiertagen:   

An dieser Stelle sei an die fahrgast-Landkarte erinnert, welche die ernüchternde Situation des öffentlichen Busangebots an Sonn- und Feiertagen in Kärnten darstellt:

Link: --> Landkarte: Kärnten an Sonn- und Feiertagen







       



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Fahrplan 2015: Zusammenfassung [07.12.]

Bahn-Fahrplan 2015: Zusammenfassung
                                                                                                                                                 [07.12.2014]

Der diesjährige europäische Fahrplanwechsel findet am 14. Dezember 2014 statt.
fahrgast kärnten berichtet über die Fahrplanänderungen in unserem Bundesland.


FERNVERKEHR

   

Sämtliche Fernverkehrszüge zwischen Villach und Wien werden bis zum neuen Wiener Hauptbahnhof (Hbf) geführt (vgl. Seite 4).

Die EC 172/713 „Vindobona" (Villach - Klagenfurt - Wien - Hamburg) und EC 102/103 „Polonia" (Villach - Klagenfurt - Wien - Warschau) werden nunmehr als Railjet-Züge geführt und verkehren nur noch bis/ab Wien Hbf. 

RJ 530 (Villach ab 05.26 – Wien Hbf an 09.35)
RJ 633 (Wien Hbf ab 18.22 – Villach an 22.36)
RJ 534 (Villach ab 09.14 – Wien Hbf an 13.35)
RJ 539 (Villach ab 14.22 – Wien Hbf an 18.46)

Beim RJ 633 entfällt der Halt in Friesach.

Der EC 30/31 (Wien Hbf - Venedig) erhält in der Gesamtstrecke einen Speisewagen.

Neu verkehren zwischen Klagenfurt und Villach der IC 791 (Klagenfurt ab 14.45 Uhr – Villach an 15.13 Uhr) und der IC 790 (Villach ab 14.46 Uhr – Klagenfurt an 15.12 Uhr).
Diese beiden Züge sind eine Anschlussverbindung zu den IC-Zügen 690 (Wien West ab 8.56 Uhr – Villach an 14.43 Uhr) und IC 591 (Villach ab 15.16 Uhr – Salzburg an 17.48 Uhr). Da jedoch nach wie vor ein Umsteigen in Villach erforderlich ist, erscheint die seitens der ÖBB verwendete Bezeichnung „Taktlückenschluss Klagenfurt - Salzburg" ein wenig überzogen.


NAHVERKEHR

  

S1: Friesach – Klagenfurt – Villach – Spittal

Alle S-Bahnen halten in der neuen Haltestelle „Klagenfurt West".

Es werden alle S-Bahnen von Friesach bis Spittal-Millstättersee durchgebunden, wodurch das Umsteigen in Villach entfällt. Für Fahrten von Villach in Richtung Lienz ist in Spittal umzusteigen.

Die erste S-Bahn ab Friesach verkehrt um 05.08 Uhr (bisher um 05.21 Uhr) bis Spittal-M. und weiter als R 4209 nach Lienz.

Neu verkehrt eine S-Bahn ab Klagenfurt Hbf um 07.17 Uhr (an Werktagen außer Samstag, nicht in den Sommerferien 2015).

S-Bahn ab Friesach täglich um 21.08 Uhr (bisher um 21.44) über Klagenfurt Hbf (an 22.01/ab 22.32) nach Villach (an 23.09 Uhr).

S-Bahn ab Klagenfurt täglich um 23.41 (bisher um 23.18) nach Villach, wodurch ein Anschluss an den EN 235 (aus Wien) entsteht.

Die Verkehrszeiten der S-Bahn zwischen Villach und Spittal an Sonn- und Feiertagen wurden geändert, so dass sich in Villach Anschlüsse an die Fernverkehrszüge aus Wien in Richtung Spittal ergeben.


S2: Rosenbach - Faak am See - Villach - Feldkirchen - St. Veit/Glan

An Wochenenden in den Sommerferien werden erstmals auch „Nightline"-Züge angeboten (wie bisher bereits auf der S1).

Die S-Bahn ab Feldkirchen um 05.26 Uhr verkehrt an Werktagen außer Samstag (nicht in den Sommerferien) bis Arnoldstein. Retour fährt sie ab Arnoldstein an Werktagen außer Samstag (nicht in den Sommerferien) um 07.04 Uhr über Villach bis Klagenfurt.


S3: Klagenfurt - Maria Rain - Weizelsdorf

Neues Zugpaar an Werktagen außer Samstag Klagenfurt 19.37 - Weizelsdorf an 19.53, Weizelsdorf 20.00 - Klagenfurt an 20.17 Uhr.


Klagenfurt - Bleiburg - Wolfsberg

Wegen Bauarbeiten für die Koralmbahn werden Schienenersatzverkehre eingerichtet.

Anfang März bis Schulende im Juli und vom Schulbeginn im September bis Ende Oktober: An Werktagen außer Samstag ab 15.00 Uhr zwischen Klagenfurt und Bleiburg, sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig.

In den Sommerferien zwischen Klagenfurt und Eis-Ruden (St. Paul) ganztägig.


Spittal-Millstättersee - Oberdrauburg - Lienz

Alle Züge halten einheitlich in allen Bahnstationen und werden um einige Minuten beschleunigt. Wie links beschrieben, ist nun aus/in Richtung Villach (S-Bahn S1) großteils in Spittal umzusteigen.

Ein neuer Frühzug von Spittal (ab 05.14 Uhr) nach Lienz und ein neuer Taktzug von Lienz (ab 10.24 Uhr) nach Spittal wird eingeführt.

An Samstagen wird nur noch im Zwei-Stunden-Takt gefahren.

Auf der Strecke Lienz - San Candido/Innichen - Fortezza/Franzensfeste wird ein Stundentakt mit modernen Flirt-Triebwagen eingeführt.


fahrgast-Resümee

Vor nicht allzu langer Zeit stellten wir uns, wenn wieder der Fahrplanwechsel bevorstand, immer die bange Frage „Was wird heuer reduziert?" Dies ist in den letzten Jahren nicht mehr der Fall, sondern es wird stetig an Fahrplanverbesserungen sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr gearbeitet.

Mit der Inbetriebnahme der Haltestelle „Klagenfurt West" geht ein langjähriger Wunsch von fahrgast kärnten in Erfüllung.

In Summe gesehen sind die Veränderungen im Kärntner Nahverkehr durchaus als positiv zu werten.

 

 




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Uni,Waidmannsdorf: Verbesserung [18.11.

Universität, Waidmannsdorf: Linienverbesserungen
                                                                                                      [18.11.2014]

Die neue Bahn-Haltestelle „Klagenfurt West“ nächst Minimundus/Universität wird am 14.12.2014 in Betrieb genommen.

Die "Stadtwerke Klagenfurt" werden diese mit einer neuer Buslinie im 15-Minuten-Takt an die Universität anbinden. Gleichzeitig wird das Stadtbus-Liniennetz im Westen Klagenfurts neu organisiert und in wesentlichen Punkte verbessert.

  

Neue Linie 62: Im 15-Minuten-Takt zur Uni

Eine neue Linie 62 verbindet von Montag bis Samstag (wenn Werktag) im 15-Minuten-Takt die neue Bahn-Haltestelle mit der Universität. 

  

Änderungen der Linien 60, 61

Die Linien 60 und 61 verkehren zwischen HGP und Baumbachplatz nicht mehr als Rundkurse sondern jeweils in beiden Richtungen mit folgenden Linienführungen:

Linie 60: Steingasse/Welzenegg - Völkermarkter Str. - HGP - UKH - Baumbachplatz - Kranzmayerstraße - Universität - Strandbad. Durch die Weiterführung der Linie 60 über die Uni bis zum Strandbad erhalten u.a. Welzenegg im Bereich Steingasse/„KIKA" und Waidmannsdorf eine direkte Busverbindung zur Universität und zum Strandbad.

Linie 61: Welzenegg - HGP - Steinere Brücke (Umsteigemöglichkeit zur Bahnstation „Klagenfurt-Lend") - Baumbachplatz - Pädagogische Hochschule, mit einem kleinen Rundkurs. Somit erhält der Stadtteil Welzenegg im Bereich Irnigsiedlung und Görzer Allee und natürlich auch die Innenstadt eine schnelle, direkte Verbindung zur Pädagogischen Hochschule. Überdies wird die Pädagogische Hochschule direkt mit der S-Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Lend" der S1 verbunden (bei der Bushaltestelle „Steinerne Brücke").

Linie 81 (Viktring/Krottendorf - Uni - HGP- Hbf) fährt unverändert und ermöglicht an der Haltestelle „Universität" eine Umsteigeverbindung Viktring - Strandbad.

  

fahrgast-Resümee

fahrgast kärnten begrüßt die beschriebenen Änderungen. So wird der im fahrgast-Magazin Nr. 1/2014 als unumgänglich beschriebene 15-Minuten-Takt zur Anbindung der Bahn-Haltestelle an die Universität realisiert.

Überdies erhält das wachsende Gebiet Waidmannsdorf/Ganghofergasse endlich eine schnellere, direkte Verbindung in das Stadtzentrum.

Die Anbindung der Universität mit zwei Linien (60, 81) ist sicherlich positiv zu werten, auch wenn die beiden Linien leider fast zur selben Minute am HGP ankommen bzw. abfahren. Durch die Weiterführung der Linie 60 zum Strandbad erhält Waidmannsdorf eine direkte Verbindung zur Uni.

    

Durchstich der Kranzmayerstraße ist nötig

Die vorgestellte Neuordnung des Liniensystems im Bereich Minumundus/Universität/Waidmannsdorf ist aus der Sicht von fahrgast kärnten ein erster wichtiger Schritt zur Attraktivierung des Busverkehrs.

Als zweiter Schritt zu einer wesentlich weitreichenderen Verbesserung müsste der im fahrgast-Magazin Nr. 1/2014 beschriebene, ausschließlich für Stadtbusse angedachte Durchstich der Kranzmayerstraße mit einer zentralen Bushaltestelle „Uni/Lakeside Park" erfolgen, wodurch sowohl der „Lakeside Park" als auch die Universität sehr gut bedient würden.

Dies wäre angesichts von über 1.000 Beschäftigten im Lakeside Park sowie knapp 10.000 Studierenden und 1.000 Bediensteten in der Uni eine sinnvolle Lösung.


       



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fahrplan3

Bahn-Fahrplan 2015: Analyse
                                                                                                                                              [02.12.2014]

Der diesjährige europäische Fahrplanwechsel findet am 14. Dezember 2014 statt. fahrgast kärnten berichtet über die Fahrplanänderungen in unserem Bundesland.

  
FERNVERKEHR


Sämtliche Fernverkehrszüge zwischen Villach und Wien werden bis zum neuen Wiener Hauptbahnhof (Hbf) geführt (vg. Seite xx).

Die EC 172/713 „Vindobona" (Villach - Klagenfurt - Wien - Berlin) und EC 102/103 „Polonia" (Villach - Klagenfurt - Wien - Warschau) werden nunmehr als Railjet-Züge geführt und verkehren nur noch bis/ab Wien Hbf.

RJ 530 (Villach ab 05.26 – Wien Hbf an 09.35),
RJ 633 (Wien Hbf ab 18.22 – Villach an 22.36),
RJ 534 (Villach ab 09.14 – Wien Hbf an 13.35)
RJ 539 (Villach ab 14.22 – Wien Hbf an 18.46).

Beim RJ 633 entfällt der Halt in Friesach.

Der EC 30/31 (Wien Hbf - Venedig) erhält einen Speisewagen in der Gesamtstrecke.

Neu verkehren zwischen Klagenfurt und Villach der IC 791 (Klagenfurt ab 14.45 Uhr – Villach an 15.13 Uhr) und der IC 790 (Villach ab 14.46 Uhr – Klagenfurt an 15.12 Uhr). Diese beiden Züge sind eine Anschlussverbindung zu den IC-Zügen 690 (Wien West ab 8.56 Uhr – Villach an 14.43 Uhr) und IC 591 (Villach ab 15.16 Uhr – Salzburg an 17.48 Uhr). Da jedoch nach wie vor ein Umsteigen in Villach erforderlich ist, erscheint die seitens der ÖBB verwendete Bezeichnung „Taktlückenschluss Klagenfurt - Salzburg" ein wenig überzogen.


NAHVERKEHR


S1: Friesach – Klagenfurt – Villach – Spittal

Alle S-Bahnen halten in der neuen Haltestelle „Klagenfurt West" (vgl. Seite xx).

Es werden alle S-Bahnen von Friesach bis Spittal-Millstättersee durchgebunden, wodurch das Umsteigen in Villach entfällt. Für Fahrten von Villach in Richtung Lienz ist in Spittal umzusteigen.

Die erste S-Bahn ab Friesach verkehrt um 05.08 Uhr (bisher um 05.21 Uhr) bis Spittal-M. und weiter als R 4209 nach Lienz

Neu verkehrt eine S-Bahn ab Klagenfurt Hbf um 07.17 Uhr (an Werktagen außer Samstag, nicht in den Sommerferien 2015).

S-Bahn ab Friesach täglich um 21.08 Uhr (bisher um 21.44) über Klagenfurt Hbf (an 22.01/ab 22.32) nach Villach (an 23.09).

S-Bahn ab Klagenfurt täglich um 23.41 (bisher um 23.18) nach Villach, wodurch ein Anschluss an den EN 235 (aus Wien) entsteht.

Die Verkehrszeiten der S-Bahn zwischen Villach und Spittal an Sonn- und Feiertagen wurden geändert, so dass sich in Villach Anschlüsse an die Fernverkehrszüge aus Wien in Richtung Spittal ergeben.

S2: Rosenbach - Faak - Villach - Feldkirchen - St. Veit/Glan


An Wochenenden in den Sommerferien werden erstmals auch „Nightline"-Züge angeboten (wie bisher bereits auf der S1).Die S-Bahn ab Feldkirchen um 05.26 Uhr verkehrt an Werktagen außer Samstag (nicht in den Sommerferien) bis Arnoldstein. Retour fährt sie ab Arnoldstein an Werktagen außer Samstag (nicht in den Sommerferien) um 07.04 Uhr über Villach bis Klagenfurt.


S3: Klagenfurt - Weizelsdorf

Neues Zugpaar an Werktagen außer Samstag Klagenfurt 19.37 - Weizelsdorf an 19.53, Weizelsdorf ab 20.00 - Klagenfurt an 20.17


Klagenfurt - Bleiburg - Wolfsberg

Wegen Bauarbeiten für die Koralmbahn werden Schienenersatzverkehre eingerichtet.

Anfang März bis Schulende im Juli und von Schulbeginn im September bis Ende Oktober: An Werktagen außer Samstag ab 15.00 Uhr zwischen Klagenfurt und Bleiburg, sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig.

In den Sommerferien zwischen Klagenfurt und Eis-Ruden (St. Paul) ganztägig.


Spittal-M. - Oberdrauburg - Lienz

Alle Züge halten einheitlich in allen Bahnstationen und werden um einige Minuten be-schleunigt. Wie oben beschrieben, ist nun aus/in Richtung Villach (S-Bahn S1) großteils in Spittal umzusteigen.

Ein neuer Frühzug von Spittal (ab 05.14 Uhr) nach Lienz und ein neuer Taktzug von Lienz (ab 10.24 Uhr) nach Spittal wird eingeführt.

An Samstagen wird nur noch im Zwei-Stunden-Takt gefahren.

Auf der Strecke Lienz - San Candido/Innichen - Fortezza/Franzensfeste wird ein Stundentakt mit modernen Flirt-Triebwagen eingeführt.


fahrgast-Resümee

Vor nicht all zu langer Zeit stellten wir uns, wenn wieder der Fahrplanwechsel bevorstand, immer die bange Frage „Was wird heuer reduziert?" Dies ist in den letzten Jahren nicht mehr der Fall, sondern es wird stetig an Fahrplanverbesserungen sowohl im Fernverkehr wie auch im Nahverkehr gearbeitet. Mit der Inbetriebnahme der Haltestelle „Klagenfurt West" geht ein langjähriger Wunsch von fahrgast kärnten in Erfüllung (vgl. S. xx). In Summe gesehen sind die Veränderungen, welche sich im Kärntner Nahverkehr ergeben durchaus als positiv zu werten.

  



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"fahrgast" auf der Herbstmesse [11.08.]

Messe: "Tage der Nachhaltigkeit" mit "fahrgast kärnten"
                                                                                                                                             [11.08.2014]


--> Nachhaltigkeits-Schwerpunkt auf der Klagenfurter Herbstmesse (17. - 21.09.2014)


„Gib der Zukunft eine Chance“. Unter diesem Motto gestaltet das Bündnis Alpenkonvention Kärnten in diesem Jahr die „Tage der Nachhaltigkeit“ auf der Herbstmesse Klagenfurt. Vom 17. bis 21. September 2014 dreht sich in der Messehalle 2 alles um das Schwerpunktthema „Energie“. 

fahrgast kärnten nimmt auch heuer wieder als Aussteller bei den "Tagen der Nachhaltigkeit" teil.

In der „Halle der Nachhaltigkeit“ präsentieren rund 70 Aussteller zukunftsweisende Projekte und Produkte. In einem interaktiven NGO-Kommunikationsbereich informieren die teilnehmenden Organisationen, eine interaktive Experimentierzone bietet viel Wissenswertes und ein „nachhaltiges“ Quiz führt durch die Halle.  Viele professionelle Aussteller präsentieren die neuesten Produkte in den Bereichen ökologisch Bauen, Energieerzeugung, Energiesparen oder Elektromobilität.

Für das leibliche Wohl ist auf der „Bio und – Engagementmeile“ gesorgt. Viele Attraktionen, wie z.B. „Fairware“ Modeschauen oder das Projekt „Plastiksackerl dislike“ sorgen für Abwechslung.

Begleitend zur Messe finden im Kongressbereich Fachveranstaltungen.  Dazu zählen unter anderen der Kongress „Energiemasterplan – von der Vision zur Umsetzung“ vom Land Kärnten und dem Bündnis Alpenkonvention Kärnten, die Podiumsdiskussion „"Touristische Großprojekte in sensiblen Naturräumen - Kleinfragant als Nagelprobe für die Alpenkonvention"“ der ARGE der Alpinen Vereine Kärntens, der „E5 – Gemeindetag“ vom Land Kärnten und Energiebewusst Kärnten, ein Mobilitätsworkshop und eine Fairtradeveranstaltung.


fahrgast kärnten wird im Themenbereich "nachhaltige Mobilität" mit einem Informationsstand vertreten sein.

Nutzen Sie diese Gelegenheit mit Mitarbeitern von fahrgast kärnten persönlich ins Gespräch zu kommen.

 

Weitere Informationen:

--> www.kaerntennachhaltig.at

   



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Fahrtrichtungs-Hinweise fehlen [30.07.]

Fehlende Hinweise zur Fahrtrichtung in Bahnstationen
                                                                                                                                              [30.07.2014]

Der S-Bahn-Verkehr in Kärnten mit den modernen Nahverkehrstriebwagen führt nicht zuletzt auch durch einen hohen Pünktlichkeitsgrad zu permanenten Fahrgast-Steigerungen im Kärntner Zentralraum.

Zahlreiche modernisierte Bahn-Haltestellen

Eine wichtige Säule sind dabei auch attraktive Bahn-Haltestellen. In den vergangenen Jahren wurden in Kärnten zahlreiche Haltestellen modernisiert und großteils barrierefrei gestaltet, z. B. Grafenstein, Bleiburg, Bleiburg-Stadt, St. Andrä im Lavanttal, St. Stefan im Lavanttal, Wolfsberg-Reding, Klagenfurt-Ebenthal, St. Veit/Glan, Spittal-Millstättersee, Weizelsdorf, Töschling, Markt Paternion, Klagenfurt-Uni (ab Dez. 2014).

    


Von welchem Bahnsteig fährt der Zug ab?

Bei zweigleisigen Strecken, bzw. Bahnstationen ist es für Fahrgäste wichtig zu wissen, auf welchem Bahnsteig der Zug in die gewünschte Richtung abfährt.

Dies ist bei Bahnstationen mit einem gemeinsamen Mittelbahnsteig für beide Richtungen kein Problem.

Bei Stationen mit zwei getrennten Randbahnsteigen muss der Fahrgast jedoch vor der Ankunft des Zuges wissen, zu welchem Bahnsteig er gehen muss.

Leider fehlt diese Information bei einigen Bahnstationen, wie z. B. in Passering, Kappel am Krappfeld, St. Georgen am Längsee, St. Martin-Sittich und Markt Paternion.

Bei einigen anderen Stationen sind Informationstafeln zwar in der Unterführung angebracht, jedoch fehlen sie bei den anderen Zugängen zu den Bahnsteigen und auch von der Bushaltestelle oder vom Park&Ride-Parkplatz kommend (z. B. Klagenfurt-Ebenthal, Klagenfurt-Annabichl, Glandorf, Lind-Rosegg).

Die genannten Stationen sind nur einige Beispiele.

Generell schlug fahrgast kärnten den ÖBB vor, die Situation an allen Bahnstationen mit Randbahnsteigen zu erheben und bei Bedarf zusätzliche Informationstafeln über die Fahrtrichtung direkt an den Randbahnsteigen anzubringen.      

      

Gesamter Bericht des "Fahrgast"-Magazins als Download:

-->  http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/403_zeitung_2014_2_teil_fahrtrichtung_web.pdf 


     

   


    





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Neues "fahrgast"-Magazin 2/2014 [13.07.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2014 (Juli - Oktober 2014)

 

Das neue fahrgast-Magazin Nr. 2/2014 (Juli - Oktober 2014) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

.

Download: -->   http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/399_zeitung_2014_2_gesamt_web.pdf 


--> Verkaufsstellen des fahrgast-Magazins

 



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Bahn nach Slowenien aufwerten [23.06.]

Kärnten - Slowenien: Bahn muss aufgewertet werden
                                                                                                                                                 [23.06.2014]


Die öffentliche Diskussion um die vom Land Kärnten mit einer hohen Anschubfinanzierung unterstützte Busverbindung Klagenfurt - Laibach hat vergessen lassen, dass es durchaus öffentliche Verkehrsverbindungen zwischen Kärnten und Slowenien auf der Schiene gibt.



Bleiburg - Maribor: Desolate Schienen

Von Montag bis Freitag verkehren an slowenischen Werktagen zwei Zugpaare zwischen Bleiburg und Marburg/Maribor über Prevalje. Der Schienen-Oberbau ist auf österreichischer Seite allerdings stark mangelhaft, führt zu Langsamfahrstellen von 20 km/h und sollte dringend erneuert werden!


Fünf Zugpaare auf der Tauernbahn

Über die Tauernachse ab bzw. nach Villach verkehren vier Tages-Schnellzugpaare und ein Nacht-Schnellzugpaar nach/von Laibach, teilweise Zagreb, Vinkovci und Belgrad.

Diese Züge halten auf Kärntner Seite teilweise in Faak am See, auf slowenischer Seite ca. 5 Minuten lang in Jesenice (ein Lokwechsel ist nicht mehr erforderlich) sowie in Lesce-Bled und Kranj (Krainburg). Die Züge sind daher durchaus auch für regionale Ziele oder als Anschluss an die Wocheinerbahn (Bled-Jezero, Bohinj) geeignet.

Die Züge sind für Frühaufsteher (Klagenfurt ab 05:30 Uhr, Villach ab 06:26 Uhr) auch für einen Tagesausflug nach Laibach geeignet (Rückkehr Villach Hbf an 17:09 Uhr, Klagenfurt Hbf an 17:37 Uhr). Die Fahrzeit von etwa 1 Stunde 40 Minuten für die Strecke Villach - Laibach ist durchaus akzeptabel.

Günstige „Euregio"-Bahntickets

Die ÖBB bieten ab Klagenfurt und Villach günstige Euregio-Tagestickets an. So kostet eine Fahrt von Klagenfurt oder Villach nach Ljubljana (Laibach) und zurück lediglich € 30,00. Es wäre zu überlegen, dieses Angebot auf weitere Kärntner Bahnhöfe auszudehnen.

Karawanken-Bahntunnel: Schlechter Zustand

In keinem guten Erhaltungszustand befindet sich der Oberbau im Karawanken-Bahntunnel. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dieser internationalen Bahnverbindung wurde auf 70 km/h bzw. teilweise sogar 50 km/h herabgesetzt.

Überdies weist die ca. 11 km lange Strecke zwischen den Grenzbahnhöfen Rosenbach und Jesenice keine durch Signale gesicherte Blockabschnitte auf, sodass auf jedem der beiden Gleise immer nur maximal ein Zug fahren kann, der aber für die lange Strecke 10 Minuten oder mehr benötigt, woraus eine massive Einschränkung der Streckenkapazität resultiert.

Rückbau eines Gleises droht

Nachdem die slowenischen Staatsbahnen offenbar finanziell nicht zu Investitionen in der Lage oder bereit sind, denkt man seitens der ÖBB-Infrastruktur sogar daran, in einer billigeren Variante die Tunnelsicherheit dadurch zu erhöhen, dass von den beiden Gleisen eines entfernt und das verbleibende in die Tunnelmitte gerückt wird! Zusätzlich müssten natürlich Blockabschnitte eingerichtet werden.

Karawanken-Straßentunnel: Ausbau geplant

Welch ein Gegensatz zu den Bestrebungen, den parallel verlaufenden Autobahntunnel nunmehr zweiröhrig auszubauen. Offenbar wird wieder einmal entgegen allen Beteuerungen in die Straße anstatt in die Schiene investiert!

Trotz EU: Grenze für den Nahverkehr

Die zuvor beschriebene Problematik des Karawanken-Eisenbahntunnels wird durch die notwendige Kapazität für ca. 40 Güterzüge täglich verschärft. Eine Sanierung des Tunnels würde auch helfen, mit wenig Geld wie nachfolgend beschrieben einen zwischenstaatlichen Nahverkehr durch den Tunnel einzurichten.

Die slowenischen Staatsbahnen fahren annähernd im Stundentakt mit modernen, klimatisierten Triebwagen von Ljubljana bis zur Grenzstation Jesenice. Die ÖBB fahren mit der S-Bahnlinie S2 ebenfalls im Stundentakt von Villach bis zur Grenzstation Rosenbach. Dazwischen tut sich allerdings ein Niemandsland auf.

Das Land Kärnten ist gefordert

Aus der Sicht von fahrgast kärnten wäre es von der Tunnelkapazität her jedenfalls möglich, dass jeder zweite oder dritte S-Bahn-Zug von Villach über Rosenbach weiter nach Jesenice fährt und dort den Anschluss an die slowenische S-Bahn, aber auch an Züge in Richtung Bled-Jezero, Bohinj und Görz herstellt. Es fehlt nur der Besteller für derartige Verkehre.

fahrgast kärnten ersucht jedenfalls das Land Kärnten, sich eine diesbezügliche Unterstützung zu überlegen.



Pendler und Touristen würden profitieren

Profitieren würden von diesen Zusammenschluss nicht nur Pendler und Schüler beiderseits der Karawanken, sondern insbesondere auch Touristen und Radfahrer, die bisher trotz des fantastischen Radwegenetzes im Dreiländereck von Italien, Slowenien und Österreich praktisch kein Angebot für den Fahrradtransport per Bahn durch den Karawankentunnel vorfinden.

Jedenfalls sollte die Bahnverbindung zwischen Kärnten und Slowenien einschließlich des „Klagenfurter Astes" der Karawankenbahn (Klagenfurt - Weizelsdorf - Feistritz im Rosental - Rosenbach) mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gestellt werden, weil durchaus ein Angebot besteht, das aber mit relativ geringem Aufwand in Bezug auf die S-Bahn noch wesentlich verstärkt werden könnte.

   



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Tariferhöhung für Bahn & Bus [22.06.]

Tariferhöhung bei Bahn & Bus in Kärnten                      
                                                                                                                                            [30.06.2014]

Wie in den vergangenen Jahre so erfolgt leider auch heuer wieder mit 1. Juli eine Tariferhöhung im "Verkehrsverbund Kärnten".

Der Preis für Einzelfahrten erhöht sich meist um € 0,10.
Die Erhöhung für 30-Tage-Karten ("Monatskarten") beträgt abhängig von der Entfernung von € 1,- bis € 5,-.


Preisbeispiele für Monatskarten:

Klagenfurt - Villach (7 Zonen): € 96,-  --> 98,-

Klagenfurt - Friesach (11 Zonen): € 118,-  -->  121,50

Klagenfurt - Wolfsberg (Bahn, 14 Zonen):  € 125,-  -->  € 129,-

  

Preisbeispiele für die "Stadtwerke Klagenfurt AG":

60-Minuten-Karte (mit Kundenkarte):  Erwachsene: € 1,70  --> € 1,80    Kinder, Senioren: € 1,10  --> € 1,20

60-Minuten-Karte (beim Busfahrer):    Erwachsene: € 2,-  --> € 2,10      Kinder:  € 1,30  unverändert

24-Stunden-Karte (mit Kundenkarte):  Erwachsene: € 4,50 --> € 4,70     Kinder, Senioren:  € 3,- unverändert

24-Stunden-Karte (beim Busfahrer):    Erwachsene: € 4,50  --> € 4,70    Kinder:  € 3,-  unverändert

30-Tage-Karte: € 42,-  --> € 43,-

30-Tage-Karte-Umweltschutz:  € 26,-  -->  € 27,-

 

Speziell für Klagenfurter (Voraussetzung: Personalisierte Kundenkarte, Hauptwohnsitz in Klagenfurt):

30-Tage-Karte: € 29,-  --> € 30,-

30-Tage-Karte-Umweltschutz: € 22,-  --> € 23,-


Weitere Informationen:

   

Verkehrsverbund Kärnten:

Einzelkarten:  --> http://www.kaerntner-linien.at/fahrkarten-tarife/einzelkarten

Monatskarten:  --> http://www.kaerntner-linien.at/fahrkarten-tarife/monatskarten 

Stadtwerke Klagenfurt AG:

Einzelkarten:  --> http://www.stw.at/preise-mobilitaet-einzelkarte.php

Zeitkarten:  --> http://www.stw.at/preise-mobilitaet-zeitkarte.php







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Automaten in neuen Zügen nötig [04.06.]

Automaten auch in neuen Zügen erforderlich 
                                                                                                        [04.06.2014]

Bis vor ein paar Jahren war der Kauf eines Fahrscheines klar geregelt: Man kaufte eine Fahrkarte an einem Bahnhofsschalter oder beim Zugbegleiter im Zug, wenn man in einer unbesetzten Bahnstation zustieg. Letzteres war immer möglich, da jeder Zug mit einem Zugbegleiter besetzt war.


Fahrkartenkauf heute

70 % aller Zugtickets werden in Österreich an Automaten gekauft. Die Geräte und die Standorte bieten aber noch jede Menge Verbesserungspotenzial.

Heutzutage gibt es mehrere Möglichkeiten zum Erlangen einer Fahrkarte, welche aber nicht unbedingt kundenfreundlicher oder nur eingeschränkt anwendbar (Voraussetzung ist z.B. der Besitz eines internetfähigen Handys, etc.) und bei spontanen Zugfahrten vielleicht gar nicht möglich sind.


Automaten: Wechselgeld-Problematik

Der Automat als Ersatz für Personal im Bahnhof oder im Zug, steht einem jedoch bei weitem nicht überall zur Seite, denn nicht jede Haltestelle besitzt einen solchen, oder dieser ist womöglich auch noch außer Betrieb (sei es durch eine Störung oder aufgrund von Vandalismus). Sehr problematisch ist außerdem, dass der Automat nur die nächst höhere Banknote akzeptiert, welche über dem Fahrpreis liegt.

So kann ein Betrag von € 9,- nicht mit einer 20-€-Banknote bezahlt werden. Selbst eine Monatskarte um € 80,- kann nicht mit einem 100-€-Geldschein bezahlt werden. Größere Geldscheine werden nicht angenommen, was nun?

Auf den Haltestellen-Aushängen wird extra darauf hingewiesen, dass ein Einsteigen nur mit gültiger Fahrkarte zulässig ist. Woher bekommt man nun die Fahrkarte, und ist man dann gleich Schwarzfahrer, wenn man ohne Fahrkarte einsteigt? Es ist auch nicht sehr kundenfreundlich, wenn man als Fahrgast den Beweis antreten muss, dass man keine Möglichkeit hatte, einen Fahrschein zu erwerben.


Nur „Desiro"-Triebwagen haben Automaten

Der Ticketkauf im Zug ist nur in den „Desiro"-Triebwagen möglich, die über einen Automaten verfügen. In allen anderen Nahverkehrszügen ist nur dann ein Kauf beim Zugbegleiter möglich, wenn sich an der Einstiegshaltestelle kein Automat befindet.


Zwei Bahnsteige - nur ein Automat

Der Fahrgast muss vor Fahrtantritt im Besitz einer gültigen Fahrkarte sein.

Besonders ungünstig ist dies, wenn die Haltestelle zwei Randbahnsteige, aber nur einen Automaten besitzt. Der Kunde muss sich dann auf den anderen Bahnsteig begeben und sich womöglich auch noch für ein Ticket beim Automaten anstellen - bei vielen kleineren Bahnstationen stiegenauf- und -abwärts.

Kein lustiges Unterfangen, wenn der Zug vielleicht schon in einigen Minuten abfährt, und erst recht, wenn man durch Gepäck oder physisch eingeschränkt ist.



Automaten in den Zügen

Aus der Sicht von fahrgast kärnten sollte die Möglichkeit zum Erwerb einer Fahrkarte auch im Zug, über Personal oder einen Automaten gegeben sein. Automaten am Bahnsteig sind lediglich ein gutes zusätzliches Service.

Bei der Neubeschaffung von Nahverkehrszügen wäre es wünschenswert, von Anfang an einen Fahrkartenautomaten einzubauen.

Automaten in den Zügen haben auch den Vorteil, dass man weniger davon benötigt (denn es gibt weniger Fahrzeuge als Haltestellen) und dass diese zur Wartung und Entleerung zu den jeweiligen Servicestationen kommen.


Resümee

Zugangshemmnisse zum öffentlichen Verkehr müssen abgebaut werden, denn für viele ist es ohnehin schon Stress genug, die richtige Zugverbindung zu suchen. Man kann vom Fahrgast nicht erwarten, dass er weiß, wann es einen Automaten im Zug gibt und wann nicht. Fahrkartenautomaten in Nahverkehrszügen sollten daher Standard sein.


  



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Bahn billig, Bus teuer [25.04.]

Bahn billig, Bus teuer - für Familien und Einzelreisende
                                                                                                                                                 [25.04.2014]


"fahrgast kärnten" deponierte in den vergangenen Jahren mehrfach Vorschläge zur Attraktivierung des Tarifsystems für Einzelfahrten, die leider noch ihrer Umsetzung harren.

Die Vorschläge von "fahrgast kärnten" betreffen nicht die Zeitkarten, wie Wochen- oder Monatskarten mit einem akzeptablen Preisniveau, sondern vor allem Einzeltickets für Einheimische, Touristen und Familien.


Vorschlag „Einen Tag mit Bahn & Bus"

Als Anreiz zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs fehlt für Einheimische und Touristen ein Tarifangebot nach dem Motto „Einen Tag lang mit Bahn & Bus in ganz Kärnten". In dieser Hinsicht sei das Bundesland Vorarlberg als Vorbild genannt, welches eine Gesamtnetz-Tageskarte um lediglich € 13,30 anbietet.


Vorschlag für Wochenend-Aktion

Wochen-, Monats- oder Jahreskartenbesitzer sollten an Samstagen oder Sonn- & Feiertagen eine zweite Person oder eigene Kinder kostenlos mitnehmen dürfen. Trotz des leider sehr ausgedünnten Regionalbus-Angebots an Wochenenden wäre diese Aktion zumindest für die Bahnverbindungen und Klagenfurter Stadtbuslinien interessant.


Vereinheitlichung als Gebot der Stunde

Die Tarife in den Verkehrsverbünden weisen unterschiedlichste Tarifbestimmungen auf, welche dringend zu vereinheitlichen wären. Dies betrifft beispielsweise die Altersgrenzen für Kinder und Jugendliche, oder die unten beschriebene Familienermäßigung.


Fahrpreis: Bus ≠ Bahn, bei gleicher Strecke

Es sei beispielhaft die Strecke Feldkirchen – St. Veit/Glan betrachtet. Hier wird gerne mit einem Stundentakt argumentiert - aus der Überlagerung des Zweistunden-Bustaktes mit dem Zweistunden-Bahntakt. Dies erscheint jedoch für Fahrten mit Einzelkarten in einem schwachen Licht. In Bussen gilt die ÖBB-Vorteilscard-Classic überhaupt nicht und Familien zahlen u. U. wesentlich mehr. So kostet die Fahrt für einen Erwachsenen mit einem Kind mit der Bahn € 2,70 und mit dem Bus € 8,90 - mehr als das Dreifache!


Vorteilscard für Busse: Bund ist gefordert

fahrgast kärnten äußerte bereits öfters den - bundeseinheitlich zu regelnden - Wunsch, dass die VC-Classic auch für Linienbusse gelten soll, damit auch Einzelreisende nicht nur für Bahnfahrten, sondern auch für Busfahrten günstige Tickets kaufen können.


Familientarif: Land Kärnten ist gefordert

fahrgast kärnten schlägt eindringlich vor, dass in Kärnten auch für kleine Familien ein attraktiver Tarif angeboten wird, wie zum Beispiel das Angebot „Family light" in Tirol.


    




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ÖBB-Airjet nach Wien [1. April 2014]

"ÖBB-AIRJET": Klagenfurt – Wien

ÖBB steigen in das Fluggeschäft ein!         

                                                                                        [Vorsicht ... Möglichkeit eines Aprilscherzes ;) ]

Der Rückzug der AUA auf der Flugroute Klagenfurt – Wien und sehr günstig ausgehandelte Landegebühren für den Flughafen Klagenfurt haben die ÖBB dazu bewogen für den Fahrplanwechsel 2015/16 ein neues Produkt anzubieten.

Mit dem neuen AIRJET, der in den Farben des "Railjet" lackiert ist, möchten die ÖBB einen Vorgeschmack auf das Jahr 2023 geben, wo dann auf der neuen Südbahn schnelle Zugverbindungen mit der Inbetriebnahme von Semmeringtunnel und Koralmbahn, Realität werden.

Mit dem ROADJET (dem heutigen Intercitybus) auf der Straße, dem RAILJET auf der Schiene und dem AIRJET in der Luft möchten man zukünftig im Fernverkehrder Konkurrenz davon fahren bzw. davon fliegen.




    



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Neu: Linienbus Klagenfurt-Laibach [01.04

Klagenfurt - Laibach: Neuer Linienbus                                           [01.04.2014]


Am 29. März 2014 startete eine neue Linienbus-Verbindung mit der Bezeichnung „Alpe Adria Line" zwischen Klagenfurt und der slowenischen Hauptstadt Laibach (Ljubljana).

Die Busse werden von der Kärnten Bus GmbH geführt und verkehren viermal täglich. Das Land Kärnten fördert diese Linie mit einer Impulsförderung von € 348.000,- bis 2017.

Der Fahrpreis beträgt zum Beispiel für die Strecke Klagenfurt - Laibach 19,- €, für Senioren 12,40 € und für Kinder 9,50 €.

Die Busse verkehren viermal täglich auf folgender Route:    - Klagenfurt Flughafen
                                                                                      - Klagenfurt Busbahnhof
                                                                                      - Kirschentheuer/Ferlach
                                                                                      - Loiblpass
                                                                                      - Kranj
                                                                                      - Aerodrom Ljubljana (Brnik)
                                                                                        - Ljubljana AP (Busbahnhof)

Fahrplan, Fahrpreise:        --> http://www.kaernten-bus.at/images/fahrplaene/AlpeAdria_Line_Fahrplan_03-2014.pdf

Weitere Informationen:     --> http://www.kaernten-bus.at/news/news.html

                                           --> www.alpeadrialine.com

                                            --> Kärnten Bus GmbH, Tel.: 0463-931800

    
Anmerkung von fahrgast kärnten:

Es ist natürlich prinzipiell jede Verbesserung im öffentlichen Verkehrsangebot zu begrüßen.

fahrgast kärnten wies aber immer wieder darauf hin, dass große, vor allem ländliche Bereiche Kärntens an Wochenenden überhaupt nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind - vgl. Kärnten-Grafik im fahrgast-Magazin Nr. 1/2013, Seiten 8/9:
--> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/326_zeitung_fahrgast_2013_1_pdf_web.pdf

Angesichts dieser Tatsache wäre es höchst an der Zeit, auch diese, große Bereiche von Kärnten betreffende Problematik mit dem selben Engagement zu verbessern.

Überdies sollte das in den letzten Jahren leider reduzierte Bahnangebot zwischen Villach und Laibach (mit guten Anschlüssen aus Kalgenfurt) durch zusätzliche Angebote wieder aufgewertet werden.                           

    



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Villach - Trendwende [13.01.]

Villach - Trendwende in der Verkehrspolitik

Positive Entwicklung durch die S-Bahn

Die Entwicklung der S-Bahn Kärnten verbessert auch den öffentlichen Verkehr im Stadtgebiet Villach wesentlich. Sowohl die S-Bahn-Linie S1 (Spittal/Drau - Villach - Klagenfurt - St. Veit/Glan - Friesach) als auch die S2 (Rosenbach - Villach - Feldkirchen - St.Veit/Glan) durchquert im Halb- bzw. Stundentakt das Stadtgebiet von Villach und bedient dabei insgesamt fünf Haltestellen.

Erfreuliche Bewerbung für die Bahn

Erfreulicherweise nahm die Stadt Villach gemeinsam mit dem ÖBB-Personenverkehr Kärnten diese Verbesserungen zum Anlass für eine Imagekampagne zu Gunsten der „Stadtbahn Villach". Sowohl in der gemeindeeigenen Stadtzeitung, als auch in Tages- und Wochenzeitungen wurde ausführlich über das Angebot informiert. Auch ein Fahrplan und Tarifinfos lagen bei.

fahrgast kärnten begrüßt die Imagekampagne der Stadt Villach zum Thema Stadtbahn bzw. S-Bahn. Vor allem der Hauptbahnhof und der Westbahnhof liegen derart zentrumsnahe, dass man den Hauptplatz mit wenigen Schritten erreichen kann. Auch die Tarife, insbesondere für Zeitkarten (Tages-, Wochen- und Monatskarten) können sich sehen lassen. Dazu kommt die weitgehende Barrierefreiheit.

Technologiepark: Bahn-Haltestelle nötig

fahrgast kärnten wünscht allerdings seit Jahren einige Verbesserungen, insbesondere zusätzliche Bahn-Haltestellen. Der florierende Technologiepark St. Magdalen mit bereits mehr als 1000 Arbeitsplätzen und Studierenden, verlangt die dringende Anbindung an die Schiene. Technische Probleme im Zusammenhang mit der Gleisbogenlage der Haltestelle lassen sich beheben, wie uns mehrere Fachleute bestätigt haben.

Die Stadt Villach sollte sich also in ihren diesbezüglichen Bemühungen, die auch durch einen kürzlichen, einstimmigen Gemeinderatsbeschluss dokumentiert wurden, nicht durch Bedenken der ÖBB entmutigen lassen.

Therme Warmbad: Bewerbung fehlt

Wünschenswert wäre eine verstärkte Bewerbung des nahezu idealen ÖV-Anschlusses der Kärnten-Therme in Warmbad. Vielleicht könnte die Therme – dem Beispiel der Felsentherme Bad Gastein folgend – vergünstigte Eintrittskarten für ÖV-Kunden bieten, die für andere die Parkplätze freihalten.

Bus-Taktverkehr fehlt immer noch

Freilich kann die S-Bahn nicht das ganze Stadtgebiet erschließen. Dazu ist ein gut angebundenes, ebenfalls im Takt verkehrendes Busnetz erforderlich. Darauf geht die Berichterstattung in der Stadtzeitung kaum ein.

fahrgast kärnten ersucht die Stadt, in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsbund und den Verkehrsunternehmen die Bemühungen zur Verbesserung des nach wie vor mangelhaften Busverkehrs zu verstärken. Bisher hat die Stadtpolitik stark auf den Individualverkehr gesetzt mit leistungsfähigen Straßen und vielen Park- und Garagenplätzen.

Nunmehr könnte Villach nicht zu einer autogerechten, sondern wirklich zu einer öffigerechten Stadt und somit zu einer echten Mobilitätsstadt im Süden werden.

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Bahn-Fahrplan: fahrgast-Analyse [11.12.]

Bahn-Fahrplan 2014 für Kärnten: "fahrgast"-Analyse
                                                                                                                                            [11.12.2013]

FERNVERKEHR

Neuer Tageszug nach Venedig

Es kommt zur Wiedereinführung einer Tageszug-Verbindung von Wien über Klagenfurt und Villach nachVenezia-Santa Lucia (SL). Wegen des akutenSpeisewagenmangels der ÖBB wird dieser Zug als InterCity (IC) geführt undverfügt nur über ein mobiles Bordservice.

München besser erreichbar

Mit der Vollinbetriebnahmedes neu umgebauten Salzburger Hauptbahnhofes werden Anschlüsse für Fahrgästeoptimiert, die von Kärnten in Richtung München reisen.

So gibt es zu den derzeitigen drei EuroCity-(EC-) Zugpaaren zwei weitere IC-Zugpaare mit Anschluss in Salzburg von/nach Deutschland. Man hat daher zukünftig zwischen Klagenfurt und München dreimal täglich Direktverbindungen sowie zwei Umsteigeverbindungen.

Neue Verbindung Richtung Tirol, Schweiz

Für Reisende von Kärnten Richtung Vorarlberg und weiter in die Schweiz besteht nunmehr eine neue Umsteigeverbindung in Schwarzach-St.Veit mit den EC-Zügen 112/164.

Das Zugpaar 530/531Wien-Meidling – Villach - Lienz wird auf Railjet-Garnituren umgestellt.

Die Autotransportverbindungen von Wien nach Villach und Lienz werden gestrichen.

Geänderte Fernverkehrs-Halte

Im Verkehr Richtung Slowenien erhalten die Züge D 211 (Villach ab 12:53 nach Vinkovci), EC 213 (Villach ab 16:53 nach Zagreb) und EC 212 (Zagreb - Villach, an 10:58 Uhr) einen zusätzlichen Aufenthalt in Faak am See.

Der Halt des EC 117(Frankfurt - Klagenfurt, an 23:17) im Bahnhof Paternion-Feistritz entfällt.

Der IC 692 von Wien Westbf (ab 14:56 Uhr) über Salzburg und Villach nach Klagenfurt erhält einen neuen Halt in Krumpendorf.

NAHVERKEHR

Im Nahverkehr gibt es nursehr geringe Änderungen bei Regional- und Schnellzügen für bessere Anschlüsse in Klagenfurt und Villach.

Die S-Bahn 4301 verkehrt ab Feldkirchen bereits um 05:26 Uhr nach Villach.

Der nur an Sonn- & Feiertagen verkehrende Regionalzug 4525 verlässt Wolfsberg um 15:00 Uhr in Richtung Klagenfurt.

Die S-Bahn 4982 verkehrt von Rosenbach um 18:32 nach Villach Hbf.

Bei den beliebten MICOTRA-Zügen kommt es beim Vormittagszug von Villach nach Udine zu einer Vorverlegung auf 09:45 Uhr.

REX 1736 (Villach -Klagenfurt, an 07:33 Uhr) hält nunmehr in Föderlach statt in Velden.

Der Regionalzug 4809 verkehrt ab Villach Hbf. um 12:50 nach Kötschach-Mauthen und bietet nun einen Anschluss aus Wien und München.

RESÜMEE

Im Nahverkehr kommt es nur zu geringfügigen Änderungen zum Herstellen besserer Anschlüsse, was absolut begrüßenswert ist.

Im Fernverkehr sind die Änderungen durchaus positiv. Die Wiedereinführung eines Tageszugpaares Wien - Venezia ist äußerst erfreulich. Zu bemängeln ist die oben angeführte Tatsache, dass statt eines Speisewagens nur ein mobiles Bordservice angeboten wird.

Sehr positiv sind die optimierten Anschlüsse von Kärnten in Richtung München.

Durch die Umstellung desZugpaares 530/531 wird nun erstmals auch Lienz mit Railjet-Garnituren angefahren. Ob dies eine Komfortverbesserung für Reisende darstellt, sei der Meinung eines jeden Einzelnen überlassen.

 




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Echtzeit-Info an allen Stationen [20.11.]

Echtzeit-Information für alle Bahn-Haltestellen                            [17.11.2013]

 

Mit dem Titel "Infostation" werden in den nächsten Monaten alle Bahn-Haltestellen der ÖBB mit Informationstafeln ausgestattet. Wie das unten stehende Beispiel zeigt, ist jedem Stationsnamen eine "Stationsnummer" zugeordnet.

Der Bahnkunde hat vor Ort an der Bahn-Haltestelle vier Möglichkeiten, mittels Telefon Echtzeit-Informationen über die nächsten, an der betreffenden Station abfahrenden Züge zu erhalten.

 

 

Information mit allen Handys möglich

-> Durch Anrufen der angegebenen Telefon-Nummer (0820-988-588) gelangt man zu einem Tonband und wird
     aufgefordert, die Stationsnummer einzutippen. Daraufhin erhält man die nächsten Abfahrten in Echtzeit 
     angesagt, also auch mit eventuellen Verspätungsinformationen.
           (Anmerkung: Die Stationsnummer ist nicht als Durchwahl sondern erst nach Aufforderung durch die 
            "Tonbandstimme" einzutippen).

-> Durch Aufrufen der angegebenen Internet-Seite am Handy

-> Durch Scannen des angebrachten QR-Codes mittels Handy

-> Durch Berühren des NFC-Symbols ("near-field-communication") mit dem Handy.

Während die letztgenannte Möglichkeit speziellen, modernen Handys mit NFC-Fähigkeit vorbehalten bleibt, sind die zweite und dritte Variante für üblich Smartphones geeignet. Die erste Variante ist für alle (auch älteren) Handys möglich.

Information an Bahnstationen

Da diese Infotafeln keinerlei Stromversorgung benötigen, kann der Fahrgast nun an allen, auch an entlegenen Bahnstationen Echtzeitinformationen erhalten, sofern er ein Handy (auch älteren Typs) bei sich hat. Dies steigert

Für stärker frequentierte Bahn-Haltestellen und S-Bahn-Haltestellen ist aus der Sicht von fahrgast kärnten jedoch auf die weitere Ausstattung mit übersichtlichen Abfahrtsmonitoren (mit Echtzeit-Informationen) zu setzen - vor allem auch in Hinblick auf Fahrgäste ohne Handy oder fremdsprachige Touristen.

 

"fahrgast"-Service: Alle Kärntner Bahn-Haltestellen in Echtzeit

Die Infotafeln werden in Kärnten voraussichtlich von Jänner bis März 2014 an allen Bahnstationen aufgestellt werden.

Als Vorab-Information stellt fahrgast kärnten in der nachfolgenden Tabelle die Stationsnummern aller Bahn-Haltestellen in Kärnten bereit. Somit kann dieser Service bereits ab sofort durch Anruf der oben genannten Telefon-Nummer genutzt werden.

 

 

 

    

   



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2014: Beispiele für Kärnten [25.10.]

Bahn-Fahrplan 2014: Vorschau

Am 15. Dezember 2013 tritt der neue "ÖBB-Fahrplan 2014" in Kraft.

Es sind zwar noch keine Kursbuch-Fahrpläne der einzelnen Linien veröffentlicht, jedoch können auf der ÖBB-Homepage Fahrplan-Abfragen für den neuen Fahrplan bereits getätigt werden.

Mit dem folgenden Direkt-Link gelangt man zur ÖBB-Fahrplanauskunft, welche die Erstellung von eigenen "Fahrplanheften" für gewünschte Relationen ermöglicht.

 --> http://www.oebb.at/de/Services/Neu_fuer_Sie/Der_Fahrplan_2014_fuer_Oesterreich/index.jsp

 

Fahrplan-Beispiele für Kärnten:

 

Mit dem unten stehenden Link finden Sie den neuen Fahrplan für die folgenden, ausgewählten Verbindungen innerhalb Kärntens.

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/353_fahrplan_2014_beispiele_kaernten.pdf

 

 

 

  

 

 



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Tauern-Ersatzverkehr unzumutbar [07.08.]

Tauernbahn: Ersatzverkehr ist unzumutbar

 
Wegen Bauarbeiten auf Salzburger Seite besteht vom 04.08. bis 18.08.2013 ein Schienenersatzverkehr zwischen Schwarzach/St. Veit und Böckstein mit Bussen. Da die EC- und IC-Stammgarnituren nördlich der Tauern bleiben, verkehren zwischen Böckstein und Klagenfurt Hbf Ersatzgarnituren. Diese fahren in Klagenfurt bis zu 17min früher ab und kommen ca. 15min später an.
 
Schon die Streckensperre kann "fahrgast kärnten" nicht befürworten. Derartige Sperren sind z.B. im Bahn-Vorbildland Schweiz undenkbar.

Wenn man aber die Strecke schon in der Bausaison, die gleichzeitig auch Tourismussaison ist, sperrt, so sollte man als Fahrgast wenigstens ein qualitativ hochwertiges Ersatzangebot erwarten können.

Leider wird seitens des ÖBB-Personenverkehrs das Gegenteil geboten:

Anstatt der üblichen klimatisierten Garnituren fahren zwischen Klagenfurt und Böckstein bei großer Hitze City-Shuttle-Nahverkehrsgarnituren ohne Klimaanlage. Es fehlen die erste Klasse und wenigstens eine kalte Bordverpflegung.

Chaotische Zustände herrschten am ersten Tag des Ersatzverkehres, als Großveranstaltungen in Kärnten (Beach Volleyball in Klagenfurt, Villacher Kirchtag) endeten und man keine Vorsorge getroffen hatte. Erfahrene Zugbegleiter wissen, dass an diesem Tag allein vom Beach Volleyball Turnier 5000 Besucher in Richtung Salzburg fahren. Es wäre angebracht gewesen, die Streckensperre um einen Tag zu verschieben.

Die zum Teil international verkehrenden EC und IC Züge auf der Tauernbahn werden überwiegend von Fernreisenden, insbesondere Urlaubern mit viel Gepäck etc. frequentiert.

Leute aus Deutschland, Slowenien oder Kroatien waren mangels Information über Umsteigzwänge, vorverlegte Abfahrtszeiten und teilweise verlorene Anschlüsse überrascht und sind oft gestrandet.

Vor allem ist uns unverständlich, was der ÖBB-Personenverkehr mit den hochwertigen, klimatisierten Reisezugwagen während der Sperre macht. Die derzeit auf der Tauernbahn herrschenden Zustände sind weder für die ÖBB noch für die Tourismusländer Kärnten und Salzburg ein Aushängeschild!
 
"fahrgast kärnten" fordert den sofortigen Austausch der Garnituren und eine bessere Planung und Information der Reisenden.
 
 


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NIGHTline verkehrt wieder [25.06.]

NIGHTline startet wieder in Kärnten

Nach dem Erfolg im Vorjahr verkehrt auch heuer wieder an Wochenenden im Zeitraum von 29. Juni bis 8. September 2013, sowie während des Villacher Kirchtages (31.07. – 02.08.) die S1-Nightline zwischen St. Veit/Glan, Klagenfurt Hbf, Villach Hbf und Spittal-Millstättersee.


Die NIGHTline ist eine ideale Mobilitätslösung für Nachtschwärmern während des Kärntner Eventsommers.

fahrgast kärnten hofft, dass auch im heurigen Jahr dieses Angebot wieder von zahlreichen Fahrgästen genützt wird.

 

--> Weitere Informationen

 

 



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Dobratsch-Bus startet [06.06.]

Dobratsch-Bus im Sommer 2013

(aus: Kleine Zeitung, 04.06.2013)

Von 19. Juni bis 22. September 2013 jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag

 

Ab 16. Juni fährt der ÖBB-Postbus an drei Wochentagen jeweils zwei Mal auf den Dobratsch. Erwachsene zahlen vier Euro, Kinder und Jugendliche einen Euro. Die Maut ist inklusive.

Der Dobratsch ist nicht nur der Ausflugsberg für Villacher, sondern auch für all jene, die neben der traumhaften Bergkulisse, die einzigartige Flora und Fauna genießen wollen.

In der Vergangenheit suchten die Verantwortlichen immer wieder nach einer Lösung, um den Naturpark-Gästen eine Anreise mit dem Bus schmackhaft zu machen und gleichzeitig den Autoverkehr nicht ausufern zu lassen. Nun präsentiert Naturpark-Referentin Irene Hochstetter-Lackner das neue mit der ÖBB-Postbus-GmbH vereinbarte Konzept. "Nachdem der Winterbus gut angenommen wurde, haben wir dieses Angebot auch auf den Sommer und den nächsten Winter ausgeweitet.

Von 19. Juni bis 22. September wird der Naturpark-Bus jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag verkehren", sagt Hochstetter-Lackner, die auch auf die gute Kooperation mit dem Land Kärnten und der Alpenstraße hinweist.

Fahrpreise

Erwachsene zahlen vier Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre einen Euro. "In diesem Preis ist die Mautgebühr bereits enthalten", erklärt die Naturpark-Referentin.

Ihr Nachsatz: "Mir war vor allem ein sozial verträglicher Tarif wichtig. Mit diesen Preisen stellt der Bus eine echte Alternative zum Pkw dar. So ein Angebot hat es noch nie gegeben."

Walter Wolfger vom Postbus zum Modell: "Wir haben Fahrtermine und Fahrgastzahlen der einzelnen Tage analysiert und anhand der Daten die optimalen Zeiten errechnet."

Abfahrt vom Villacher Hauptbahnhof ist demnach jeweils um 9.15 und 11.30 Uhr, die Rückfahrten sind für 16 Uhr angesetzt.

Dass Hochstetter-Lackner von diesem Konzept überzeugt ist, zeigt auch die Tatsache, dass es künftig auch im Winter übernommen werden soll.

--> Link zum Zeitungsbericht

 

 

 



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Landkarte: Sonntags unerreichbar [04.04.]

Kärnten-Landkarte: Öffentlicher Verkehr an Sonn- und Feiertagen 

Bereits vor knapp 15 Jahren, als in Kärnten die Postbus-Verbindungen an Sonn- und Feiertagen massiv gekürzt wurden, forderte fahrgast kärnten die Einführung von para-öffentlichen Verkehrsangeboten, das sind alternative Bedarfssysteme wie z. B. Rufbusse oder Anruftaxis.

Diese Forderung erfuhr durch die im Dezember 2012 vorgenommene Postbus-Einstellungswelle an Samstagen zusätzliche Aktualität.

Zur Verdeutlichung des unzureichenden öffentlichen Verkehrsangebotes großer Teile Kärntens an Sonn- und Feiertagen erstellte fahrgast kärnten eine Landkarte Kärntens, welche ähnlich einem Ampelsystem die Bedienung bzw. Nichtbedienung wichtiger Orte und Regionen darstellt. 

Mit dem folgenden Link finden Sie die Grafik und den begleitenden Text. Diese Doppelseite entstammt dem neuen fahrgast-Magazin Nr. 2/2013 (April - Juni 2013), welches Mitte April erscheinen wird. 

 

328_landkarte_kaernten_sonntag_2013_fgmag.pdf

 



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Neues fahrgast-Magazin 1/2013 [06.04.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2013 (April - Juni 2013)

 

Das neue fahrgast-Magazin Nr. 1/2013 (April - Juni 2013) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

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326_zeitung_fahrgast_2013_1_pdf_web.pdf


--> Verkaufsstellen des fahrgast-Magazins

 



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Villach: Zuwenig Geld für Busse [09.02.]

Villach: Zu wenig Geld für Busse


Offener Brief

Sehr geehrter Herr Vizebürgermeister Albel!

Selbstverständlich gehören die Finanzen des Verkehrsverbundes kontrolliert. Allfällige Missbräuche sind mit der Härte des Gesetzes zu verfolgen. Dies befreit die Stadt Villach aber nicht davon, für eine ordentliche Busversorgung des Gemeindegebietes zu sorgen. Hier gibt es seit Jahrzehnten Versäumnisse.

Dies hat sich durch Einstellung diverser Buslinien an Wochenenden seit Dezember noch verschärft. Als unabhängige Interessenvertretung hat fahrgast kärnten hat österreichweit erhoben:

Außer Villach gibt es keine Stadt ähnlicher Größe, in der nicht zumindest werktags ein Halb- oder Stundentakt gefahren wird. Auch an Wochenenden gibt es Angebote.

Während Villach nach eigenen Angaben 650.000 Euro jährlich aufwendet, investiert z. B. Wels knapp 2 Millionen Euro.

Ein akzeptabler Stadtbusverkehr stellt einen wichtigen Teil der Sozialpolitik für Pendler und Schwächere (Senioren etc.) dar. Gerade bei der soliden Finanzsituation Villachs wundert es uns, dass hier nicht wenigstens der Österreich-Standard erfüllt wird.

In der Verkehrspolitik Villachs ist ein grundlegender Paradigmenwechsel nötig!

 



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Fehlende Samstagsbusse [12.01.]

"Erzwungene Pendlerpause an Samstagen"
(aus: "Kleine Zeitung", 12.01.2013)

303_postbus_beschwerden_kleine_2013_01_12_jpg.jpg

 



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"Klagenfurt-Ebenthal": Neue Hst. [01.01.]

"Klagenfurt-Ebenthal": Neue Bahn-Haltestelle

Im Zuge des Baus der Koralmbahn (Graz - Klagenfurt) erfolgte ein Neubau der Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Ebenthal“.

Die alte niveaugleiche Eisenbahnkreuzung wurde durch eine Straßenunterführung ersetzt. Beide Richtungsgleise erhielten neben Stufenaufgängen auch barrierefreie Zugänge und die Bahnsteige ermöglichen ein stufenloses Betreten der „Desiro“-Triebwagen.

Die neue Haltestelle bietet Komfort mit beleuchteten Bahnhofsschildern, wie diese leider an vielen Haltestellen entlang der S-Bahnlinie S1 fehlen.

fahrgast kärnten schlug den ÖBB vor, zusätzliche Hinweise auf die barrierefreien Zugänge anzubringen sowie Hinweistafeln, auf welchem Gleis die Züge Richtung Bleiburg/ Wolfsberg, bzw. Klagenfurt abfahren.

   

"Desiro"-Triebwagen am Bahnsteig 1 in Richtung Wolfsberg.     Triebwagen am Bahnsteig 2 in Richtung Klagenfurt. 

 

    

Bahnsteig 2 (westlich).                                        Am Bahnsteig 1 (östlich) bei der Ausfahrt Richtung Wolfsberg.

 



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Jugend: Das halbe Jahr um 45 Euro [17.12.]

"JUGEND.mobil Ticket" - ein halbes Jahr um nur 45 Euro

Deine Halbjahreskarte inklusive aller Ferien.

Jugendliche bis 24 Jahre können ein halbes Jahr lang inklusive aller Ferien um nur 45 Euro sämtliche Verbindungen der Verkehrsunternehmen der "Kärntner Linien" nutzen (im regulären Linienverkehr, ausgenommen Sonderverkehr).

Ab 15.1.2013 ist das Antragsformular zum JUGEND.mobil Ticket erhätlich.

Das Ticket ist ab den Semesterferien bis zum 8. September 2013 gültig und kostet nur 45 Euro.

Wer bekommt das JUGEND.mobil Ticket:

  • Schüler oder Lehrling

  • Unter 24 Jahre alt

  • Hauptwohnsitz in Kärnten

  • Schule oder Lehrbetrieb in Kärnten

Für Lehrlinge gilt das JUGEND.mobil Ticket solange die Grundkarte gilt.
Das JUGEND.mobil Ticket gibt es nicht für Berufschüler und Lehre mit Matura-Schüler.

Das JUGEND.mobil Ticket ist ein Dokument. Bei Verlust bzw. Diebstahl ist eine Verlustanzeige beim jeweiligen Magistrat bzw. Gemeindeamt zu erstatten. Diebstahlanzeigen werden von jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat die Kärntner Jugendkarte als besonders geschützte Urkunde iSd § 224 StGB beurteilt.

Wie bekommt man das JUGEND.mobil Ticket:

Es gibt 3 verschiedene Bezugsvarianten.

Variante 1:

Du hast bereits eine Schüler- oder Lehrlingsfreifahrkarte mit einem Aufzahlungsmodell (Plus-, Komfort, L-Jahreskarte oder Zusatzzonen), dann gilt diese ab den Semesterferien ohne weitere Zuzahlung bereits als JUGEND.mobil Ticket. Dein Fahrausweis muss nicht geändert werden.

Variante 2:

Du hast bereits eine Schüler- oder Lehrlingsfreifahrkarte ohne Aufzahlungsmodell (es steht Grundkarte-S oder Grundkarte-L auf deinem Fahrausweis).
Dann lade dir ab 15. Jänner das Antragsformular auf dieser Seite herunter oder hole es bei deiner Ausgabestelle (siehe Ausgabestellen), lasse es von deinem Erziehungsberechtigten unterschreiben und gib es bei deiner Ausgabestelle ab.
Bitte bring deine alte Grundkarte mit, du bekommst deinen neuen Fahrausweis direkt bei deiner Ausgabestelle.
Die Rechnung in Höhe von 45 Euro wird dir per Post zugesendet.

Variante 3:

Du hast noch keine Freifahrkarte.
Gehe zu einer Ausgabestelle und hol dir einen Schüler- oder Lehrlingsantrag, fülle den Antrag aus, lasse diesen von deiner Schule oder von deinem Lehrbetrieb bestätigen und von deinem Erziehungsberechtigten unterschreiben.
Bezahle die 45 Euro mit dem Erlagschein aus dem Formular und gib das bestätigte und unterschriebene Formular inkl. der Zahlungsbestätigung, eines Passfotos (Höchst-, Mindestmaße 3,2 x 2,5 cm) und eines frankierten Rückkuverts mit Adresse bei einer der Ausgabestellen ab.

Weitere Informationen: --> Direkt-Link

Informations-Folder: --> 293_jugend_mobil_ticket_folder.pdf

 



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Postbus: Wochenend-Reduktionen [03.12.]

Bald keine Postbusse mehr an Wochenenden ?

Bei der Durchsicht der nunmehr endlich vorliegenden, ab 09.12.2012 geltenden Fahrpläne der „ÖBB-Postbus GmbH“ musste „fahrgast kärnten“ feststellen, dass es in unserem Bundesland zu massiven Angebotsreduktionen an den Wochenenden kommen wird.

War bisher schon das fehlende Busangebot an Sonn- und Feiertagen ein massiver Kritikpunkt von „fahrgast kärnten“, so muss der nun vorliegende Postbus-Fahrplan nunmehr auch an Samstagen als Kahlschlag bezeichnet werden.

Nicht mehr erreichbar sind mittlerweile nicht nur „Randregionen“, sondern auch Gemeinden, wie z. B.

·         an Sonn- und Feiertagen: Radenthein, Bad Kleinkirchheim, Seeboden, Millstatt

·         an Samstagen, Sonn- und Feiertagen: Wernberg, Gmünd, Ossiach, Treffen, Maria Wörth, Bad St. Leonhard (nur ein Kurspaar an Sonntagen).

An Sonn- und Feiertagen verkehren in ganz Kärnten somit nur mehr Postbus-Linien von Spittal/Drau in das Mölltal, sowie von Klagenfurt in das Rosental, nach Feldkirchen/Ebene Reichenau und Völkermarkt/Wolfsberg.

Durch diese Entwicklung werden alle Bekenntnisse zur Stärkung des ländlichen Raumes wie auch des „sanften Tourismus“ unterlaufen.

„fahrgast kärnten“ wünscht natürlich auch nicht, dass Busse leer durch die Gegend fahren und nur Luft transportieren. Jedoch muss der am 09.12.2012 in Kraft tretende Fahrplan, bei welchem es zu gravierenden Einschränkungen kommt, als inakzeptabel bezeichnet werden.

In den vergangenen Jahren wurde es von den Verantwortlichen verabsäumt, kostengünstige Alternativen z. B. in Form von Anruf-Sammeltaxis oder Rufbussen zu entwickeln. Beispiele dafür gibt es in anderen Bundesländern in ausreichender Zahl.

In vielen kleineren Kärntner Gemeinden wurde in den letzten Jahren das „Go-Mobil“ als bedarfsorientierte Alternative installiert – eine grundsätzlich sehr begrüßenswerte Initiative für die Mobilität vor Ort.

Das Go-Mobil weist jedoch zwei Einschränkungen auf. Erstens gibt es dieses nur in Orten ohne eigenen Taxi-Anbieter. Zweitens ermöglicht es nur die Mobilität vor Ort, es verkehrt jedoch (aus rechtlichen Gründen?) nicht bis zum nächsten „Öffentlichen Verkehrsanschluss“ wie z.B. Bahnhof oder Autobusbahnhof, welcher auch an Wochenenden mit Bussen oder Zügen angefahren wird.

 

"fahrgast kärnten" hofft auf die Einführung von sogenannten "para-öffentlichen" Verkehrsangeboten, also bedarfsorientierte Systeme wie z. B. Anruf-Sammeltaxis, Rufbusse oder eine Adaptierung des "Go-Mobil".

 

Die neuen Postbus-Fahrpläne für Kärnten ab 09.12.2012:

Mit dem folgenden Direkt-Link finden Sie die neuen Postbus-Fahrpläne für Kärnten, wie sie für "fahrgast kärnten" im Internet eruierbar waren - vorbehaltlich eventueller Änderungen:

--> Direkt-Link 

 

 



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Die neuen Postbus-Fahrpläne [03.12.]

Die neuen Postbus-Fahrpläne für Kärnten ab 09.12.2012:

Nachfolgend finden Sie die neuen Postbus-Fahrpläne für Kärnten, wie sie für "fahrgast kärnten" im Internet eruierbar waren - vorbehaltlich eventueller Änderungen.

5002 Lienz - Heiligenblut - Franz-Josefs-Höhe http://www.oebb.at/busplan2013/500200.pdf
5021 Lienz - Greifenburg - Spittal/Drau http://www.oebb.at/busplan2013/502100.pdf
5108 Spittal/Drau - Obervellach - Winklern im Mölltal http://www.oebb.at/busplan2013/510800.pdf
5110 Spittal/Drau - Molzbichl - Rothenthurn - Olsach http://www.oebb.at/busplan2013/511000.pdf
5112 Spittal/Drau - Baldramsdorf - Rosenheim http://www.oebb.at/busplan2013/511200.pdf
5121 Spittal/Drau - Edling - Molzbichl - Rothenthurn - Olsach http://www.oebb.at/busplan2013/511000.pdf
5128 Spittal/Drau - Lieserhofen - Rojach http://www.oebb.at/busplan2013/512800.pdf
5130 Spittal/Drau - Gmünd - Pflüglhof http://www.oebb.at/busplan2013/513000.pdf
5132 Spittal/Drau - Rennweg - Oberdorf http://www.oebb.at/busplan2013/513200.pdf
5138 Spittal/Drau- Seeboden - Millstatt - Treffling - Spittal/Drau http://www.oebb.at/busplan2013/513800.pdf
5138 Dellach - Millstatt - Seeboden - Spittal/Drau http://www.oebb.at/busplan2013/513801.pdf
5140 Spittal/Drau - Radenthein - Bad Kleinkirchheim - Ebene Reichenau http://www.oebb.at/busplan2013/514000.pdf
5142 Radenthein - Kaning http://www.oebb.at/busplan2013/514200.pdf
5150 Villach - Treffen - Afritz - Feld am See - Radenthein http://www.oebb.at/busplan2013/515000.pdf
5152 Villach - Treffen - Arriach - Teuchen http://www.oebb.at/busplan2013/515000.pdf
5171 Villach - Feistritz/Drau - Spittal/Drau http://www.oebb.at/busplan2013/517100.pdf
5173 Villach - Puch - Feistritz/Drau http://www.oebb.at/busplan2013/517300.pdf
5175 Villach - St. Martin - Obere Fellach - Goritschach http://www.oebb.at/busplan2013/517500.pdf
5175 Villach - Goritschach - Pogöriach - St. Georgen http://www.oebb.at/busplan2013/517501.pdf
5177 Villach - Annenheim - Bodensdorf - Feldkirchen http://www.oebb.at/busplan2013/517700.pdf
5179 Villach - Wernberg - Velden - Pörtschach - Klagenfurt http://www.oebb.at/busplan2013/517900.pdf
5181 Villach - Damtschach - Ebenfeld - Wernberg - Villach http://www.oebb.at/busplan2013/518100.pdf
5181 Villach - Wernberg - Gottestal - Föderlach http://www.oebb.at/busplan2013/518101.pdf
5194 Villach - Drobollach - Ledenitzen - Fürnitz - Villach http://www.oebb.at/busplan2013/519400.pdf
5196 Villach - Rosegg - St. Jakob/Rosental - Maria Elend http://www.oebb.at/busplan2013/519600.pdf
5200 Feldkirchen - Ossiach - Villach http://www.oebb.at/busplan2013/520000.pdf
5202 Feldkirchen - St. Nikolai - Kohlstatt http://www.oebb.at/busplan2013/520200.pdf
5204 Feldkirchen - Himmelberg - Außerteuchen http://www.oebb.at/busplan2013/520400.pdf
5208 Feldkirchen - Sirnitz - Deutsch-Griffen - Glödnitz - Weitensfeld http://www.oebb.at/busplan2013/520800.pdf
5212 Feldkirchen - Steuerberg - Goggausee - Zammelsberg http://www.oebb.at/busplan2013/521200.pdf
5212 Stadtverkehr Feldkirchen http://www.oebb.at/busplan2013/521201.pdf
5221 Feldkirchen - St.Veit/Glan http://www.oebb.at/busplan2013/522100.pdf
5227 St.Veit/Glan - Pulst - Liebenfels - Liemberg http://www.oebb.at/busplan2013/522700.pdf
5230 Klagenfurt - Moosburg - Feldkirchen - Ebene Reichenau - Turracherhöhe http://www.oebb.at/busplan2013/523000.pdf
5232 Feldkirchen - Tigring - Moosburg - Krumpendorf - Klagenfurt http://www.oebb.at/busplan2013/523200.pdf
5310 Klagenfurt - Maria Wörth - Velden http://www.oebb.at/busplan2013/531000.pdf
5312 Velden - Köstenberg http://www.oebb.at/busplan2013/531200.pdf
5314 Klagenfurt - Reifnitz - Keutschacher See - Pyramidenkogel http://www.oebb.at/busplan2013/531400.pdf
5316 Klagenfurt - Schiefling - Velden - Rosegg - St. Jakob/Rosental http://www.oebb.at/busplan2013/531600.pdf
5318 Klagenfurt - Köttmannsdorf - Oberdörfl - Velden http://www.oebb.at/busplan2013/531800.pdf
5321 Klagenfurt - Pörtschach - St. Martin am Techelsberg - St. Bartlmä/Ebenfeld http://www.oebb.at/busplan2013/532100.pdf
5325 Klagenfurt - Ferlach - Weizelsdorf - Feistritz - Ledenitzen - Rosenbach http://www.oebb.at/busplan2013/532500.pdf
5327 Klagenfurt - Gaisach - Maria Rain Bf - Strantschitschach - Ferlach http://www.oebb.at/busplan2013/532700.pdf
5327 Ferlach - Kappel Ort - Unterbergen http://www.oebb.at/busplan2013/532701.pdf
5352 Klagenfurt - Ebenthal - Schwarz - Radsberg http://www.oebb.at/busplan2013/535200.pdf
5354 Klagenfurt - Ebenthal/Niederdorf - Obermieger - Kohldorf http://www.oebb.at/busplan2013/535400.pdf
5354 Klagenfurt Hbf - Ebenthal - Niederdorf/Gurk http://www.oebb.at/busplan2013/535401.pdf
5356 Klagenfurt - Gallizien - Bad Eisenkappel http://www.oebb.at/busplan2013/535600.pdf
5358 Klagenfurt - Grafenstein - Tainach http://www.oebb.at/busplan2013/535800.pdf
5360 Klagenfurt - Tainach - Klopeiner See http://www.oebb.at/busplan2013/536000.pdf
5364 Klagenfurt - Völkermarkt - St. Peter am Wallersberg - Lavamünd http://www.oebb.at/busplan2013/536400.pdf
5368 Klagenfurt - Wutschein - Völkermarkt - Griffen - Wolfsberg http://www.oebb.at/busplan2013/536800.pdf
5370 Klagenfurt - Wolfsberg - Pack - Graz http://www.oebb.at/busplan2013/537000.pdf
5371 Klagenfurt - St. Veit/Glan - Treibach-Althofen - Neumarkt in Stmk. http://www.oebb.at/busplan2013/537100.pdf
5371 Stadtverkehr St. Veit/Glan http://www.oebb.at/busplan2013/537101.pdf
5371 Stadtverkehr Treibach-Althofen http://www.oebb.at/busplan2013/537102.pdf
5377 Treibach-Althofen - Strassburg - Gurk - Weitensfeld - Kleinglödnitz http://www.oebb.at/busplan2013/537700.pdf
5379 St. Veit/Glan - Launsdorf - Passering - Treibach-Althofen http://www.oebb.at/busplan2013/537900.pdf
5394 Klagenfurt - St. Veit/Glan - Meiselding - Treibach - Hüttenberg - Knappenberg http://www.oebb.at/busplan2013/539400.pdf
5396 Klagenfurt - Brückl - Mösel - Lölling - Hüttenberg - Knappenberg http://www.oebb.at/busplan2013/539600.pdf
5396 Klagenfurt - St. Lorenzen - St. Michael ob der Gurk http://www.oebb.at/busplan2013/539601.pdf
5404 Völkermarkt - Höhenbergen - Tainach - Gallizien http://www.oebb.at/busplan2013/540400.pdf
5410 Völkermarkt - Klopeiner See - Turnersee - St. Veit im Jauntal - Rückersdorf http://www.oebb.at/busplan2013/541000.pdf
5416 Völkermarkt - Kühnsdorf - Altendorf - Bad Eisenkappel - Bad Vellach http://www.oebb.at/busplan2013/541600.pdf
5420 Völkermarkt - Eberndorf - Bleiburg - Lavamünd http://www.oebb.at/busplan2013/542000.pdf
5426 Völkermarkt - Edling - Bleiburg - St. Georgen ob Bleiburg http://www.oebb.at/busplan2013/542600.pdf
5428 Völkermarkt - Haimburg - Griffen - Ruden - St. Peter am Walltersberg http://www.oebb.at/busplan2013/542800.pdf

 

 



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Mit Bahn & Bus zur Kärnten-Therme[04.11.]

„Kärnten-Therme“ mit Öffis gut erreichbar

 

Mit einem Aufwand von ca. 45 Mio. Euro wurde in den vergangenen drei Jahren die „Kärnten-Therme“ in Warmbad-Villach neu errichtet. Das Projekt umfasst auch eine Hochgarage für ca. 200 PKW und 15 Busse.

Das Projekt wurde zum Großteil mit öffentlichen Mitteln der Stadt Villach und des Landes Kärnten finanziert. Der Betrieb obliegt einer privaten Gesellschaft.

Am 13.07.2012 wurde die Therme feierlich eröffnet. Mit ihrer großzügigen und architektonisch interessanten Ausstattung mit mehreren Schwimmbecken, Saunen, sowie Beauty- und Wellnessbereichen hat sie eine Kapazität von mehr als 1000 Gästen. Sie stellt als dringend notwendige Schlechtwettereinrichtung im Kärntner Zentralraum nicht nur einen wichtigen touristischen Leitbetrieb dar, sondern dient natürlich auch Einheimischen und Tagesgästen.

Die Therme ist täglich von 09.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet.


Lage direkt an der Bahn- und Bushaltestelle


Aufgrund ihrer zentralen Lage ist die Therme nicht nur mit dem PKW aus ganz Kärnten und dem angrenzenden Alpen-Adria-Raum leicht erreichbar.

Sie besitzt auch eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

Sowohl die Bushaltestelle (Firma Kowatsch, Firma Südburg, Postbus) als auch die Bahnhaltestelle Villach-Warmbad sind nur wenige Meter vom Eingang zur Therme entfernt.

Die Bushaltestelle wird insbesondere vom Stadtbus der Firma Kowatsch - ausgehend vom Hauptbahnhof über das Stadtzentrum - gut bedient.

Gute Zug-Anschlüsse aus ganz Kärnten


An der Bahnhaltestelle halten u.a.  alle Züge der S2 (St. Veit/Glan - Feldkirchen - Villach - Rosenbach) im Stundentakt, bzw. an Wochenende im Zwei-Stunden-Takt.

Es bestehen in Villach Hbf gute Umsteigemöglichkeiten aus/in Richtung Klagenfurt bzw. Spittal/Drau. Ferner halten die Regionalzüge aus/in Richtung Gailtal und die täglich vier „Micotra“-Züge Villach - Tarivs - Udine und retour. Die letzte Bedienung in Richtung Villach Hbf ist die S2 um 21.10 Uhr.

Da die Parkplätze natürlich - wenngleich stark ermäßigt - gebührenpflichtig sind, empfehlen sich öffentliche Verkehrsmitteln.


Wunsch nach Öffi-Ermäßigung


fahrgast kärnten
hofft, dass im Zuge der Revision der Tarife die „Kärnten-Therme“ jenen Gästen, die mit Öffis anreisen und somit für Parkplatzreserven für andere sorgen, einen Nachlass auf den Eintritt gewähren.

Vorbild wäre dafür die aus Kärnten per Bahn sehr gut erreichbare „Felsentherme“ Bad Gastein, wo man unter Vorweis eines gültigen ÖBBTickets eine Ermäßigung erhält.

 



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Bahn-Fahrplan 2013: Kärnten [19.10.]

Bahn-Fahrplan 2013: Vorschau

Am 09. Dezember 2012 tritt der neue "ÖBB-Fahrplan 2013" in Kraft.

Es sind zwar noch keine Kursbuch-Fahrpläne der einzelnen Linien veröffentlicht, jedoch können auf der ÖBB-Homepage Fahrplan-Abfragen für den neuen Fahrplan bereits getätigt werden.

Fahrpläne für Kärnten

Nachfolgend finden Sie mit Hilfe der ÖBB-Fahrplanauskunft zusammen gestellte "Fahrplanhefte" für einige wichtige Relationen in Kärnten.

Mit dem folgenden Direkt-Link gelangt man zur ÖBB-Fahrplanauskunft, welche die Erstellung von eigenen "Fahrplanheften" für gewünschte Relationen ermöglicht.

 --> Link zur Erstellung eines "Fahrplanheftes"

 

264_Klagenfurt_-_Spittal_0.pdf

263_Klagenfurt_-_Friesach_0.pdf

267_Klagenfurt-Villach_0.pdf

270_St_Veit_-_Feldkirchen_0.pdf

273_Villach_-_Koetschach_0.pdf

276_villach_-_St_Veit_-_ueber_-_Feldkirchen_0.pdf

265_Klagenfurt_-_St_Veit_0.pdf

268_Klagenfurt-Wolfsberg_0.pdf

271_Villach_-_Feldkirchen_0.pdf

274_Villach_-_Rosenbach.pdf

277_Villach-Spittal.pdf

262_Villach_-_Rosenbach.pdf

269_Spittal_-_Lienz_0.pdf

266_Klagenfurt_-_Weizelsdorf_0.pdf 

272_Villach_-_Hermagor_0.pdf

275_Villach_-_Rosenbach.pdf

 

 



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"Güter: LKW auf die Straße?" [15.10.]

Sparschiene zwingt Lkw auf die Straße

(Quelle: "Kleine Zeitung", 13.10.2012)

ÖBB-Tochter "Rail Cargo" prüft Pläne für Schließung von 20 Güterbahnhöfen in Kärnten und Osttirol. Grüne befürchten eine "Lkw-Lawine".

Man muss mit zehntausenden zusätzlichen Lkw pro Jahr rechnen, wenn dieser Kahlschlag im Güterzug-Verkehr umgesetzt wird", sagt Grünen-Landtagsabgeordneter Rolf Holub. Je nach Version sind von fast 50 Güterzug-Abfertigungsstellen in Kärnten und Osttirol bis zu 19 von der Schließung bedroht - ein Schließungsplan der "Rail Cargo Austria" (RCA) sieht dies vor.

"Folgen nicht abschätzbar"

Eine zusätzliche Blechlawine würde über das Land rollen, befürchtet Holub. Neben der Lärm- und Umweltbelastung würde vor allem die Holzwirtschaft, die laut Landwirtschaftskammer 5400 Menschen beschäftigt, davon betroffen sein. Die Firma "Papier Holz Austria", die auch das Großwerk "Mondi Frantschach" mit Holz versorgt, wurde von der ÖBB-Tochter "Rail Cargo" mit der Schließung von fünf Abfertigungsstellen per 9. Dezember konfrontiert: "Uns sagte man, dass Bleiburg, Völkermarkt, Weizelsdorf, Feistritz im Rosental und Feldkirchen geschlossen werden. Das wird große Auswirkungen haben", sagt Peter Seebacher, Cheflogistiker bei "Papier Holz Austria".

Um die Größenordnung zu verstehen: "Mondi Frantschach" verarbeitet 1,2 Millionen Festmeter Holz pro Jahr. 40 Prozent davon werden per Güterzug angeliefert. Nimmt man eine durchschnittliche Lademenge von 25 Festmeter pro Lkw an, bräuchte allein "Mondi" 19.200 Lkw pro Jahr. "Die wirtschaftlichen Folgen können wir noch nicht abschätzen", sagt "Holz Austria"-Geschäftsführer Klaus Krammer.

Nicht wirtschaftlich

Vom Kahlschlag betroffen wären nicht nur Großfirmen: "Hofer Holz" in Feldkirchen macht 58.600 Festmeter pro Jahr. Eine Schließung der Abfertigungsstellen im Glantal wäre eine Katastrophe: "Wir bewegen unser Holz großteils auf Schiene und brauchen 800 Waggons pro Jahr. Feldkirchen darf nicht eingestellt werden", sagt Senior-Chef Otto Hofer. Die Schließung scheint wahrscheinlich, auch wenn die ÖBB noch nichts bestätigen: "Wir evaluieren die Standorte. Noch ist kein Beschluss gefallen", sagt ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch und fügt hinzu: "Wir sind jedoch der Wirtschaftlichkeit verpflichtet." Die ÖBB-Tochter "Rail Cargo Austria" muss einen strikten Sparkurs fahren.

"Laut meiner Information will man Holztransporte wegbekommen", sagt Michael Johann, Sprecher der Grünen Klagenfurt-Land, denn diese Transporte seien arbeitsintensiv und kein gutes Geschäft. Johann sieht allein für das Rosental eine Blechlawine von 3000 Lkw pro Jahr zusätzlich kommen. Frächter und Schlägerungsunternehmen sind besorgt. "Die Transportwege werden sich extrem verlängern", sagt Frächter Hubert Obiltschnig. Nicht zu reden vom Lärm: "Wir haben schon jetzt 4500 Wagen pro Tag auf der Rosental Straße", sagt Bürgermeister Heinrich Kattnig. Jeder Lkw mehr sei eine Verschlechterung der Lebensqualität. Wird der Plan umgesetzt - wie Grüne und Holzwirtschaft befürchten - konterkariere die RCA ihren eigenen Anspruch: "Umweltfreundlicher Transport". Beim Sparen bleibt die Umwelt wohl auf der Strecke.

--> Link zum Bericht 

 



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Postbus: Unerwartete Änderungen [18.09.]

Postbus: Überraschende Änderungen zu Schulbeginn

Am Montag, den 10.09.2012 kam es auf 29 Linien der ÖBB-Postbus GmbH im Bereich Unterkärnten (Bezirke Feldkirchen, Klagenfurt, St. Veit/Glan, Völkermarkt und Wolfsberg) zu Änderungen des Fahrplans, vor allem an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen.

--> Direkt-Link zur Postbus-Homepage

Die Änderungen betreffen manchmal nur die Streichung eines einzelnen, sehr schwach nachgefragten Kurses, aber durchaus auch stärker genutzte Linien, wie z. B. Klagenfurt – Feldkirchen. Nachfolgend zwei Beispiele der Änderungen.

Feldkirchen – Klagenfurt: Völlige Neugestaltung am Samstag:

Dass es sich nicht nur um unwesentliche Änderungen handelt, zeigt z. B. der Fahrplan der Linie 5230 (Klagenfurt – Feldkirchen – Ebene Reichenau). Hier ist der Fahrgast mit einer völligen Neugestaltung des Samstagfahrplanes konfrontiert – z. B. Abfahrten ab Feldkirchen nach Klagenfurt statt bisher um 05.40, 06.35, 07.42, 11.30, 13.35, 16.30 und 18.20 Uhr neu nur noch um 06.35, 07.42, 13.35, 14.30 und 18.05 Uhr.

Hinweis: Die Abfahrt der Abendkurse ab Klagenfurt an Samstagen, Sonn- und Feiertagen wurde von 19.40 Uhr auf 18.50 Uhr vorverlegt.

Wörthersee-Südufer: Samstagverkehr wurde gestrichen:

Nicht weniger gravierend ist die Änderung der Linie 5310 (Klagenfurt – Maria Wörth – Velden), bei welcher der Samstagverkehr überhaupt eingestellt wurde  - bisher verkehrten zwei Kurspaare (z. B. Klagenfurt ab 11.50 Uhr, 13.30 Uhr).

Vorgehensweise nicht im Sinne der Fahrgäste:

Für „fahrgast kärnten“ ist die Vorgehensweise sehr problematisch, mitten im Fahrplanjahr und somit für Fahrgäste überraschend Änderungen auf einer großen Anzahl von Linien durchzuführen. Für Änderungen sollte der generelle Fahrplanwechsel im Dezember jeden Jahres genutzt werden.

 



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Wochenkarte gratis; Fahrplanheft [05.09.]

Wochenkarte gratis

Von 10.09. bis spätestens 28.09.2012 kann man bei der "Verkehrverbund Kärnten GmbH" eine kostenlose Wochenkarte mit freier Streckenwahl im Verbundraum Kärnten anfordern - entweder online oder mit einer Postkarte aus dem aktuellen Fahrplanheft, welches jeder Haushalt ab 10.09.2012 per Post erhält.

--> Direkt-Link
  

Neues Bahn/Bus-Fahplanheft

Die "Verkehrverbund Kärnten GmbH" hat ein neues Fahrplanheft herausgegeben, welches die Bahnlinien in Kärnten (Spittal - Lienz und Spittal - Mallnitz als Anschlussleiste im Fahrplan der S1) sowie Busanschlüsse in mehreren zentralen Orten enthält.

Download des Fahrplanheftes:

--> 253_fahrplanheft_2012_09_kaerntner_linien.pdf

 

 

 



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Weißensee: Erfolg "ohne Auto" [25.08.]

Weissensee: Erfolg für "Urlaub ohne Auto"

fahrgast kärnten setzt sich seit mehreren Jahren durch Medienarbeit und auch zahlreiche Berichte im fahrgast-Magazin für eine Förderung des öffentlichen Verkehrs auch im Tourismus- und Freizeitbereich ein.

„Alpine Pearls“ („Perlen der Alpen“) erstmals in Werfenweng

Eine Vorreiterrolle in Sachen „sanfter Mobilität“ spielt dabei der Zusammenschluss einiger Tourismus zu „Perlen der Alpen“ („Alpine Pearls“) dar, mit dem Ziel der Vestärkung des autofreien Tourismus. Dies wurde in Österreich erstmals in der Salzburger Tourismusgemeinde Werfenweng realisiert wurde.

Den entsprechenden Bericht im fahrgast-Magazin Nr. 2/2006 finden Sie mit dem folgenden Direkt-Link:

--> 245_werfenweng_zeitung_2006_3_seite_14_15_pdf.pdf

„Mobil ohne Auto“ in der Region Weissensee:

Heuer startete erstmals die Tourismusregion Weissensee in Richtung „Alpine Pearl“ durch die Verstärkung des Naturparkbusse vor Ort, aber vor allem auch durch die Installierung eines neuartigen „Bahnhofsshuttles“ vom/zum Bahnhof Greifenburg-Weissensee.

Den Bericht zu dieser überaus positiven Idee finden Sie mit dem folgenden Direkt-Link:

--> 243_weissensee_bahnhofsshuttle_klztg_2012_08_23.jpg

Neues Angebot wird sehr gut angenommen:

Für fahrgast kärnten sehr erfreulich sind Zeitungsberichte über die starke Inanspruchnahme der genannten Angebote in der Region Weissensee. Nachfolgend finden Sie finden einen entsprechenden Bericht.

--> 246_weissensee_kleinezeitung_2012_08_24.pdf

 



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Neues fahrgast-Magazin [13.07.]

Neues fahrgast-Magazin erschienen

Das neue fahrgast-Magazin Nr. 2/2012 (Juli - September 2012) ist soeben erschienen und steht zum Download bereit.

--> 237_zeitung_2012_2_gesamt_pdf_web.pdf


--> Information zum fahrgast-Magazin

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Züge Villach-Udine: Info-Folder [18.06.]

Neue Züge Villach - Udine

Endlich wieder Züge nach Italien

Ab 10. Juni 2012 verkehren wieder während des Tages personenbefördernde Züge zwischen Kärnten und Italien über Tarvis.

Es handelt sich dabei um zwei täglich verkehrende Regional-Zugpaare zwischen Villach Hbf und Udine mit mehreren Halten sowohl auf österreichischer als auch auf italienischer Seite.

In den Zügen wird auch eine Fahrrad-Mitnahme problemlos möglich sein, was vor allem hinsichtlich des Radweges im italienischen Kanaltal auf der Trasse der aufgelassenen Bahnstrecke wichtig ist. Dieser Radweg ist in Tarvis mit einem Radweg nach Kranskja Gora (Slowenien) und in Arnoldstein mit dem Gailtal-Radweg verbunden.

Grenzüberschreitendes Verkehrsprojekt "Micotra":

Die Züge fahren im Rahmen des grenzüberschreitenden EU Interreg IV-Verkehrsprojektes "Micotra" (Miglioramento Collegamenti Transfrontaliero), welches die öffentlichen Verkehrsverbindungen zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien in den nächsten Jahren verbessern soll.

Das Micotra-Projekt umfasst neben den Regionen Kärnten und Friaul auch die ÖBB, die "Verkehrsverbund Kärnten GmbH" und das Eisenbahn-Unternehemen "Ferrovie Udine Cividale" (FUC) als Partner.

 

Info-Folder:

 

--> 230_micotra_zug_folder.pdf

 

Fahrplan:

UDINE ab: 07:00
Gemona (an ab) 07:21 07:22
Venzone: 07:28 07:29
Carnia: 07:34 07:35
Pontebba: 07:51 07:52
Ugovizza: 08:03 08:04
TARVISIO: 08:13 08:27
Thörl-Maglern 08:32 08:33
Arnoldstein 08:37 08:38
Villach Warmbad 08:46 08:47
Villach Westbf 08:50 08:51
VILLACH HBF 08:54


VILLACH HBF ab: 09:40
Villach Westbf (an ab) 09:43 09:44
Villach Warmbad 09:46 09:47
Arnoldstein 09:57 09:58
Thörl-Maglern 10:01 10:02
TARVISIO 10:08 10:20
Ugovizza 10:29 10:30
Pontebba 10:41 10:42
Carnia 10:56 10:57
Venzone 11:02 11:03
Gemona 11:09 11:10
UDINE an 11:30

UDINE ab: 17:15
Gemona (an ab) 17:36 17:40
Venzone 17:43 14:44
Carnia 17:49 17:50
Pontebba 18:06 18:07
Ugovizza 18:18 18:19
TARVISIO 18:28 18:43
Thörl-Maglern 18:48 18:49
Arnoldstein 18:53 18:54
Villach Warmbad 19:02 19:03
Villach Westbf 19:06 19:07
VILLACH HBF an 19:10

VILLACH HBF 19.29
Villach Westbf (an ab) 19:32 19:33
Villach Warmbad 19:35 19:36
Arnoldstein 19:46 19:47
Thörl-Maglern 19:50 19:51
TARVISIO 19:57 20:10
Ugovizza 20:19 20:20
Pontebba 20:31 20:32
Carnia 20:46 20:47
Venzone 20:52 20:53
Gemona 20:59 21:00
UDINE an 21:20


Fahrpreise:

Villach Hbf - Tarvisio Boscoverde: € 6,– / 3,–*
Villach Hbf – Pontebba: € 8,– / 4,–*
Villach Hbf - Venzone / Gemona del Friuli: € 10,– / 5,–*
Villach Hbf - Udine: € 12,– / 6,–*

* Ermäßigter Preis für Kinder, Senioren, Behinderte, Hunde

Familienermäßigung:

Jeder Erwachsene, der eine Vollpreiskarte bezahlt und gemeinsam mit den Kindern reist, hat die Möglichkeit bis zu 3 Kinder unentgeltlich mitzunehmen.

Die Familien-Zusammengehörigkeit ist mit Hilfe der ÖBB-VORTEILScard Familie oder für nicht österreichische Staatsbürger auf eine adäquate Art und Weise nachzuweisen.

Fahrrad-Mitnahme:

Die Fahrradmitnahme ist vom Fahrgast gesondert zu bezahlen. ÖBB-Fahrradkarten (Regio-Biking) gelten dabei im Geltungs-Zeitraum der Fahrradkarte im Gesamtlauf der definierten Züge. Dies gilt auch für innerhalb Italiens ausgegebene Fahrradkarten.

Fahrtunterbrechung:

Eine Fahrunterbrechung ist formlos innerhalb der angegebenen Geltungsdauer
des Fahrausweises zulässig.

Gruppenticket:

Ab sechs zur gleichen Zeit in derselben Verbindung reisenden Personen - entweder zum Vollpreis oder zum ermäßigten Preis (nur gültig für Kinder) – wird eine Person je sechs Personen unentgeltlich mitbefördert.

 



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Nachtzüge in den Sommerferien [31.05.]

Nachtzüge in den Sommerferien
S1-NIGHTline: Spittal - Villach - Klagenfurt - St. Veit/Glan

Am Samstagen, Sonn- und Feiertagen vom 07.07.2012 bis 09.09.2012

Die S-Bahnlinie S1 in Kärnten ist heuer auch wieder in der Nacht unterwegs! Vom 07.07. bis einschließlich 09.09.2012 verkehren an den Wochenenden zusätzliche NIGHTline Schnellbahnen zwischen Spittal - Villach - Klagenfurt und St. Veit bis ca. 03.00 Uhr in der Früh und ermöglichen somit ein stressfreies und vor allem sicheres nachhause Kommen!

Fahrplan der NIGHTline Schnellbahnen:  --> 223_nightline_2012.pdf

Das ideale Angebot ist das ÖBB Einfach-Raus-Ticket:

  • Netzkarte für Kleingruppen bis zu fünf Personen
  • Gilt in allen Regional- und S-Bahnzügen in Kärnten
  • Gültig am gewählten Tag bis 3:00 Uhr des Folgetages.
  • Preis: 28,- Euro (für bis zu fünf Personen)

So kommen Sie zu Ihrem Einfach-Raus-Ticket:

  • auf oebb.at
  • am Fahrkartenautomaten
  • an den ÖBB-Personenkassen
  • über das CallCenter 05-1717

Weitere Informationen:  --> ÖBB-Kärnten

 



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Villach: Nachholbedarf [12.05.]

Villach: Nachholbedarf

 
Die Stadtbusunternehmen Kowatsch und ÖBB-Postbus haben bisher trotz mehrfacher Kritik fast keine Maßnahmen durchgeführt, um die Buslinien auf die S1 (Spittal - Klagenfurt) abzustimmen. Es fehlen leistungsfähige Linien zur Firma Infineon vor Schichtbeginn und zum Technologieparkt, FH Kärnten und Wifi, dort vor allem für die Rückfahrt in den Abendstunden.
 
Nach dem kürzlich novelliertem ÖPNVG (Österreichisches Personen-Nahverkehrsgesetz) sind Städte in der Größe von Villach grundsätzlich selbst für die Organisation des ÖV (öffentlichen Verkehrs) zuständig. Vergleichbare Städte wie Wels, Wiener Neustadt, St. Pölten aber auch kleinere wie z.B. Dornbirn haben längst Taktfahrpläne und geben teilweise ein Vielfaches von Villach für den ÖV aus.
 
In Villach gibt es keinen Taktverkehr, obwohl ein entsprechendes Konzept mit Stunden- und Halbstundentakten seit dem Jahr 2003 aufliegt. Die Realisierung scheiterte an Finanzierungsstreitigkeiten mit dem Land.
 
Selbst finanzielle Kleinigkeiten wie die Herstellung eines Fahrplanheftes mit leserlichem Liniennetzplan für alle Stadtverkehrslinien oder ein funktionierender Betrieb der Busmonitore am Bahnhof werden nicht realisiert oder monate- und jahrelang verzögert. Es fehlt die Aktualisierung der Aushangfahrpläne am Busbahnhof, wofür die Stadt zuständig ist.
 
Die Buslinien und einzelne Haltestellen wären den aktuellen Gegebenheiten und dem aktuellen Bedarf anzupassen.
 
Der in der Winter- und Sommersaison in den Naturpark Dobratsch fahrende Bus wurde bisher 2 mal jährlich mühsam zwischen allen Beteiligten verhandelt und der Fahrplan festgelegt. Im Sinne einer Planungssicherheit sollte der Dobratschbus über einen längeren Zeitraum, etwa 5 Jahre bestellt und geplant werden. Dann lässt sich dieser Bus auch besser bewerben.
 
 


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Tauernsperre: Informationsmängel [22.04.]

Tauernsperre - Schienenersatzverkehr mit Autobussen

Die Tauernbahn als wichtige Hauptstrecke für den Personen- und Güterverkehr ist zwei Wochen lang noch bis zum 29.04.2012 wegen Bauarbeiten gesperrt. Es besteht ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen zwischen Schwarzach-St.Veit und Böckstein. Zwischen Böckstein und Klagenfurt fahren "Ersatzzüge", welche jedoch kein Bordservice, keine Sitzplatzreservierung und keine erste Wagenklasse bieten. Internationale Nachtzüge werden großräumig über den Klagenfurter Ast der Rosentalbahn und St. Michael–Selzthal umgeleitet.

Während der Schienenersatzverkehr für die Tageszüge (IC- und EC-Züge) zu Verspätungen zwischen 10 und 20 Minuten führt, kommen die umgeleiteten Züge zwei bis drei Stunden später am Ziel an. Weitere Streckensperren gibt es zwischen Villach und Rosenbach sowie in Slowenien, aber auch im Raum München. So kommt mancher Reisende, der mit viel Gepäck einen durchgehenden Zug z.B. von München nach Zagreb oder Belgrad erwartet, in die Situation, zwei oder sogar drei Mal auf Autobusse und wieder zurück auf Züge umsteigen zu müssen.

fahrgast kärnten als Interessensvertretung der Fahrgäste ist der Ansicht, dass Bauarbeiten an der Strecke meist auch bei laufendem Betrieb durchgeführt werden können. Wir verwahren uns dagegen, dass man mit den niedrigeren Kosten einer Totalsperre argumentiert, weil dies zu Lasten der Fahrgäste geht, die Anspruch auf eine Fahrt in "Fernverkehrsqualität" haben.

Schienenersatzverkehre sind immer nur eine Notlösung und sollten auf außergewöhnliche Betriebsereignisse reduziert bleiben!

Wenn aber eine Totalsperre schon nötig ist, dann fordern wir eine rechtzeitige und umfassende sowie richtige Information der Reisenden.

Der ÖBB-Personenverkehr ist dafür verantwortlich, dass die Öffentlichkeit sowohl über die Massenmedien als auch an den Ticket-Schaltern an Bahnhöfen, auf der Homepage und über das telefonische Callcenter vollständig informiert wird.

Gerade die beiden letzt genannten Einrichtungen, Homepage und CallCenter, versagen bei der Tauern-Sperre, wie von uns durchgeführte Anfragen eindeutig ergaben.

So werden im Internet nur die regulären, nicht aber die tatsächlichen Fahrplanzeiten angegeben und sieht man erst nach genauem Studium Links zu nahezu unverständlichen Informationsplakaten, wie sie seit ca. zwei Wochen auch an den Bahnhöfen aushängen. Schon diese Technik lässt mangelndes Speichervolumen und/oder mangelndes Programmieren der Software vermuten, was für ein so großes Unternehmen unverzeihlich ist.

Betreffend Anfragen im ÖBB-Callcenter konnte teilweise keine korrekte Ankunftszeit genannt werden bzw. wurden falsche Angaben über den Zuglauf gemacht.

Wenn die ÖBB schon das Personal aus der Fläche zurückziehen und die Kunden immer mehr auf das Internet und das Callcenter verweisen, so müssen diese Medien perfekt funktionieren, was bei weitem nicht der Fall ist. 

Wir fordern die ÖBB auf, die Informationen richtig zu stellen und vor allem die Plakate verständlich zu gestalten. Der nächste Schienenersatzverkehr kommt ja leider mit Sicherheit!



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Neues "fahrgast"-Magazin [08.03.]

fahrgast-Magazin Nr. 1/2012 (Feber - April 2012)

Das neue Magazin von fahrgast kärnten steht zum Download bereit.

 

-->  192_zeitung_2012_1_gesamt_web.pdf


--> Information zum fahrgast-Magazin

 



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S2: Nachbesserungen starten [15.02.]

S2: Rückkehr auf die Schiene mit Taktverkehr

Mit dem Fahrplanwechsel am 11.12.2011 wurde die neue Schnellbahn-Linie S2 „St. Veit/Glan - Feldkirchen - Villach – Rosenbach“ in Betrieb genommen.

Die Züge auf der S2 verkehren im Abschnitt St. Veit/Glan - Feldkirchen in einem Zwei-Stundentakt, sowie in den Abschnitten Villach - Feldkirchen und Villach - Rosenbach in einem Stundentakt von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Montag bis Freitag, wenn Werktag).

Die S2 wird somit auch die Tourismusgebiete Faaker See, Warmbad-Villach über Villach mit den Regionen Gerlitzen (Talstation direkt an der Bahn-Haltestelle Annenheim) und Ossiacher See verbinden, sowie auch Stadtteile innerhalb von Villach.

Erfreuliche Rückkehr auf die Schiene:

Der Fahrplan auf der „Feldkirchner Bahnstrecke“ (Villach – Feldkirchen – St. Veit/Glan) war in den letzten Jahren leider von mehrmaligen Änderungen geprägt. Einmal wurden die Züge in Feldkirchen gebrochen, ein anderes Mal wurden an Wochenenden keine Züge sondern ausschließlich Busse als Schienenersatzverkehr geführt, ein weiteres Mal verkehrten zwischen Villach und Feldkirchen Züge und im Abschnitt Feldkirchen – St. Veit/Glan Züge und Busse in unterschiedlichen Takten.

In dieser Hinsicht ist es sehr erfreulich, dass durch den Start der S2 wieder auf der Gesamtstrecke Villach – Feldkirchen – St. Veit/Glan auf die Schiene gesetzt wird. Mit einheitlichen Verkehrstagen und einem stabilen Takt, der nicht nur ein Jahr lang gültig ist, sollte sich auch eine bessere Planungssicherheit für umsteigewillige Fahrgäste ergeben.

In den ersten Wochen der S2 zeigten Fahrgast-Rückmeldungen jedoch kritische Stimmen, die in drei Bereiche unterteilt werden können.

1.) Postbus-Anschlüsse in Feldkirchen
2.) Fernverkehrs-Anschlüsse in St. Veit/Glan
3.) Fahrpreis-Erhöhung wegen der Umstellung des Schienenersatz-Verkehrs auf Linienverkehr.

Ad 1.) Verbesserung der Postbus-Anschlüsse in Feldkirchen:

Am Bahnhof Feldkirchen fahren Postbusse (und „Kärntenbus“) um ca. 16.30 Uhr und 18.30 Uhr in fünf Richtungen ab, z. B. nach Ebene Reichenau, Sirnitz, Steuerberg, Moosburg und St. Urban. Mit 20.02.2012 werden folgende Nachbesserungen durchgeführt.

Anschlüsse aus Richtung St. Veit/Glan: Busfahrplan wird angepasst

Da die S2-Züge aus Richtung St. Veit/Glan um 16.30 Uhr und 18.30 Uhr in Feldkirchen ankommen, ergaben sich Anschluss-Brüche, welche ab 20.02.2012 beseitigt werden, indem die Bus-Abfahrtszeiten im Minutenbereich angepasst werden und ein Umsteigen möglich wird.

Anschlüsse aus Richtung Villach: Neuer Zug

Der S2-Takt aus Richtung Villach weist in Feldkirchen Ankunftszeiten zur Minute .45 bzw. 50 auf. Dadurch ergeben sich keine guten Anschlüsse an die genannten Busse. Die Situation um ca. 18.30 Uhr wird sich mit 20.02.2012 wesentlich verbessern.

Ab diesem Zeitpunkt wird von Montag bis Freitag, wenn Werktag (außer in den Sommerferien von 07.07. bis 09.09.2012) ein zusätzlicher Zug von Villach nach Feldkirchen eingeführt, Villach ab 17.49 Uhr, Feldkirchen an 18.22 Uhr (ab 11.06.2011: Villach Hbf ab 17.40 Uhr, Feldkirchen an 18.13 Uhr).

Dieser Zug bietet in Feldkirchen ideale Anschlüsse in die genannten fünf Richtungen.

--> Fahrplan des neuen Zuges:  191_S2_650_neuer_zug.pdf

--> Bus-Fahrplan "(5230) Klagenfurt - Feldkirchen - Ebene Reichenau:   190_5230_ebene_reichenau.pdf

--> neuer Bus-Fahrplan (5223) "Feldkirchen - St. Urban":    189_5223_st_urban.pdf

Ad 2.) Fernverkehrs-Anschlüsse in St. Veit/Glan

Rein fahrplantechnisch ist es nicht möglich, die S2 sowohl in Villach als auch in St. Veit/Glan an die Nah- und Fernverkehrszüge anzupassen.

Der nunmehrige Fahrplan wurde so gewählt, dass die S2 in Villach an die Nah- und Fernverkehrszüge (mit einer Ausnahme am Vormittag) und in St. Veit/Glan an die Nahverkehrszüge der S1 angepasst ist. Gleichzeitig sind jedoch keine guten Anschlüsse in St. Veit an die Fernverkehrszüge aus/nach Richtung Wien möglich.

Als punktuelle Lösung wird ein Zubringerbus abends an Freitagen von St. Veit nach Feldkirchen (als Anschluss an einen IC-Zug aus Richtung Wien) und abends an Sonntagen von Feldkirchen nach St. Veit/Glan zu einem IC-Zug Richtung Wien angedacht.

Ad 3.)
Fahrpreis-Steigerung wegen Umstellung des Schienenersatzverkehrs auf Linienverkehr

Es gibt zwar einen stündlichen Takt öffentlicher Verkehrsmittel von St. Veit/Glan nach Feldkirchen (Bus oder Zug), aber nur jede zweite Verbindung ist eine Bahnverbindung und mit der „ÖBB-Vorteilscard-classic“ oder mit der wesentlich großzügigeren Bahn-Familienermäßigung nutzbar.

Vorteil: Bereinigung der Tarifsituation

Dies bringt zwar eine Bereinigung der bisherigen Vermischung von Schienenersatzverkehr und regulärem Linienverkehr, wodurch den Fahrgästen die oftmals verwirrende Unterscheidung in Schienenersatzverkehrs-Buslinien und reguläre Buslinien erspart wird. Diese Bereinigung wurde österreichweit durchgeführt.

Nachteil für Familien und "Vorteilscard-classic"

Tariflich bringt diese generelle Änderung leider auch Nachteile. So erfahren Einzelreisende, die bisher mit der "ÖBB-Vorteilscard-classic" eine ermäßigte Fahrkarte kaufen konnten, eine Verdoppelung des Fahrpreises. Für Familien mit der "ÖBB-Vorteilscard-Familie" ergibt sich, abhängig von der Personenanzahl, auf Grund der schlechteren Familienermäßigung im „Verkehrsverbund Kärnten“ eine Verteuerung um bis zu 200% (wenn z. B. ein Erwachsener mit einem Kind reist).

Österreichweite Lösung gefordert

In dieser Hinsicht wurde im fahrgast-Magazin bereits mehrmals der Wunsch geäußert, die "ÖBB-Vorteilscard-classic" solle nicht nur für den Bahnverkehr sondern generell auch für den Bus-Linienverkehr gelten, seien es nun Postbuslinien oder Linien privater Verkehrsunternehmen.

Dies müsste jedoch österreichweit einer einheitlichen Lösung für alle Verkehrsverbünde zugeführt werden und wird deshalb von fahrgast kärnten weiterhin im Rahmen der österreichweiten Fahrgast-Interessenvertretung probahn Österreich verfolgt.

Dasselbe gilt für die attraktive Bahn-Familienermäßigung (Halbpreis für Eltern/Großeltern und Freifahrt für Kinder bis 15 Jahre), welche ebenfalls generell für alle Buslinien gelten sollte.   

 



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Fahrplan 2012: "fahrgast"-Analyse [08.12.]

ÖBB-Fahrplan 2012: "fahrgast"-Analyse für Kärnten

Am kommenden Sonntag, den 11.12.2011, tritt der neue Fahrplan 2011/2012 in Kraft. fahrgast kärnten gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen im Nah- und Fernverkehr.

Fernverkehr

Aufgrund der Bauarbeiten an der Draubrücke in Villach werden die Kurswagen von und nach Zagreb dem EC 1112/ 1113 im Bahnhof Spittal-Millstättersee beigegeben bzw. abgehängt. Der EN 1036 und der EN 1198 werden im Bahnhof Spittal-Millstättersee vereint. In der Gegenrichtung werden der EN 1137 und der EN 1199 im Bahnhof Spittal-Millstättersee getrennt.

Alle übrigen bisher nach Slowenien bestehenden Kurswagenverbindungen werden bis zur Beendigung der Bauarbeiten am 09.06.2012 gestrichen und durch Anschlusszüge ersetzt.

Der ÖBB IC 535 verkehrt nur noch zwischen Wien-Meidling und Villach Hbf. (an 16.45 Uhr). In der Gegenrichtung wird der ÖBB IC 534 nur zwischen Villach Hbf. (ab 07.16 Uhr) und Wien-Meidling geführt. Zwischen Villach Hbf. und Lienz verkehrt ersatzweise das D-Zugpaar 734/735 im Anschluss bzw. als Anschluss zu dem angeführten IC-Zugpaar.

Beim EC 110 (Klagenfurt ab 16.43 Uhr) entfällt der Aufenthalt im Bahnhof Föderlach.

Nahverkehr

Neue S-Bahnlinie S2: St. Veit/Glan - Feldkirchen - Villach - Rosenbach

Die gravierendste Änderung und aus fahrgast-Sicht besonders erfreuliche ist die Inbetriebnahme der Schnellbahn-Linie S2, welche von St.Veit an der Glan über Feldkirchen in Kärnten und Villach Hbf. nach Rosenbach führt. Die Züge auf dieser S-Bahn-Linie verkehren zwischen St. Veit an der Glan und Feldkirchen in einem 2- Stundentakt, zwischen Villach Hbf. und Feldkirchen im Stundentakt und zwischen Villach Hbf. und Rosenbach in einem Stundentakt zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr. Die Angaben der Taktintervalle beziehen sich auf Werktage von Montag bis Freitag.

S-Bahnlinie S1:

Auf der S1 von Spittal-Millstättersee nach Friesach über Villach Hbf. und Klagenfurt Hbf. gibt es einen Stundentakt, welcher zwischen Villach Hbf. und St. Veit an der Glan zwischen 11:00 Uhr und 20:00 Uhr auf einen Halbstundentakt verdichtet wird.

Abends verkehren die S-Bahnen um 30 Minuten versetzt von Villach Hbf. in Richtung Friesach ab 19:20 Uhr bis 22:20 Uhr im Stundentakt. Die letzte S-Bahn von Villach Hbf. nach St.Veit an der Glan und Klagenfurt bleibt mit der Abfahrtszeit um 23:50 Uhr unverändert. Im Frühverkehr gibt es an Werktagen eine neue S-Bahn-Verbindung von Klagenfurt Hbf. (ab 07:27 Uhr) nach Villach Hbf.

Der REX 1563 (Sillian – Klagenfurt) wird von Klagenfurt Hbf. (ab 08:17 Uhr) bis St. Veit an der Glan verlängert und verkehrt täglich.

Neuer Bahnsteig 8 in Villach Hbf:

Alle Züge in/aus Richtung Rosenbach-Slowenien und Arnoldstein - Kötschach-Mauthen fahren bis zum Ende der Bauarbeiten an der Draubrücke auf Bahnsteig 8, was beim Umsteigen einen längeren Fußweg bedeutet.

Bundesländergrenzen:

Leider folgt man nun auch auf der Südbahn der Unsitte, Bundesländergrenzen aufzuziehen. So wird es an Samstagen, Sonn- und Feiertagen beinahe keine Züge im Regionalverkehr zwischen Friesach und Neumarkt in der Steiermark geben. Dies hätte beinahe dazu geführt, dass an Sonntagen Schüler aus dem Raum Neumarkt und Mariahof, welche als Wochenpendler zu ihrem Schulort nach Klagenfurt reisen, keine Fahrmöglichkeit mehr gehabt hätten. Dieser Umstand konnte, auch durch Interventionen von fahrgast kärnten, verhindert werden und so gibt es nun doch auch Sonntagabends eine Reisemöglichkeit zwischen Neumarkt und Friesach. Im amtlichen Kursbuch ist diese Änderung nicht berücksichtigt, da diese Schwachstelle erst vor wenigen Tagen behoben wurde.

Wolfsberg - Zeltweg:

Das Fahrplanbild 620 beinhaltete bisher die Strecke Klagenfurt – Wolfsberg – Zeltweg und beschränkt sich nunmehr auf den Abschnitt zwischen Klagenfurt Hbf und Bad St. Leonhard. Für Verbindungen weiter in Richtung Zeltweg gibt es einen Verweis auf Busverbindungen, welche im Internet abrufbar sind. Nicht eindeutig geklärt werden konnte, ob diese Busse als Schienenersatzverkehr verkehren oder als Busse der Postbuslinie Wolfsberg – Zeltweg geführt werden. Sollte Zweiteres der Fall sein, tritt für etliche Benützer eine erhebliche Verteuerung beim Erwerb ihres Fahrausweises in Kraft.

Neue Bahn-Haltestellen "Lienz-Peggetz" und "Wolfsberg-Preding":

Im Stadtgebiet von Wolfsberg wurde bereits Mitte November die neue Haltestelle Wolfsberg-Reding in Betrieb genommen und jene Priel aufgelassen.

Auf der Strecke von Spittal-Millstättersee nach Lienz wird mit Fahrplanwechsel die im Stadtgebiet von Lienz gelegene und neu errichtete Haltestelle Lienz-Peggetz in Betrieb genommen.
Bei allen übrigen Strecken im Nahverkehr gibt es keine großen Veränderungen. Die Fahrpläne bleiben bis auf Änderungen im Minutenbereich unverändert.

"fahrgast"-Resümee: Erfreulicher Aufwärtstrend

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass der Fahrplan 2011/2012 doch deutlich mehr positive Veränderungen (Inbetriebnahme der S2), als solche negativer Art aufweist.

Erfreulicherweise ist in unserem Bundesland in den letzten Jahren ein deutlicher Aufwärtstrend im öffentlichen Nahverkehr festzustellen, wofür an dieser Stelle auch einmal den hierfür Verantwortlichen sowohl aus Politik, als auch derer im Unternehmen ÖBB zu danken ist.

 



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Neues "fahrgast"-Magazin [22.09.]

Das neue Magazin von "fahrgast kärnten" ist soeben erschienen, diesmal als Sonderausgabe mit dem Titel "Vision einer Stadt-Regionalbahn für Klagenfurt".


Download:  -->  130_zeitung_2011_3_gesamt_web.pdf 

 

--> Information zum fahrgast-Magazin

 



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Start der S-Bahn in das Rosental [17.07.]

Start der S-Bahn in das Rosental


Am 1. August startet die neue S-Bahnlinie S3 Klagenfurt - Weizelsdorf. Damit erhalten Pendler aus dem Süden der Landeshauptstadt ein attraktives Angebot zum Umstieg vom Auto.

Die vierspurige Rosentaler Straße als südliche Einfallstraße von Klagenfurt ist vor allem zu Zeiten des Berufsverkehrs morgens und abends von Staus geprägt, so dass sich die parallel verlaufende Bahn als staufreie Alternative anbietet.

S-Bahn als Teilstrecke der Rosentalbahn

Die Rosentalbahn führt von Klagenfurt über Maria Rain, Weizelsdorf und Feistritz/Rosental nach Rosenbach. In Weizelsdorf zweigt eine Nostalgiebahnstrecke nach Ferlach ab.

Der Abschnitt Klagenfurt - Maria Rain - Weizelsdorf wird ab 1. August 2011 zur S-Bahnlinie S3 aufgewertet. Die Züge werden von Montag bis Freitag (wenn Werktag) im Stundentakt (morgens im Halbstunden-Takt) verkehren.

Auf der Gesamtstrecke verbleibt der stark ausgelastete Frühzug von Rosenbach nach Klagenfurt.

„S-Bahn-Bus"

Busse der ÖBB-Postbus GmbH werden im Stundentakt die Ost-West-Achse St. Jakob/Rosental - (Rosenbach) - Maria Elend - Feistritz/Rosental - Weizelsdorf - Ferlach bedienen. fahrgast kärnten könnte sich die Bezeichnung „S-Bahn-Bus" vorstellen, damit diese Buslinie mit der Fahrplanqualität einer S-Bahn in Zusammenhang mit der S3 gesehen wird.

Moderner Umsteigepunkt in Weizelsdorf

Im Bahnhof Weizelsdorf wird der Bereich direkt neben dem Gleis für die Busse asphaltiert, so dass ein rascher Wechsel Zug/Bus möglich sein wird. Gegenüber der bisherigen direkten Busverbindung Ferlach - Klagenfurt ist zwar in Weizelsdorf umzusteigen, doch wird die Fahrzeit bis Klagenfurt Hbf gleich sein. Den Fahrgästen wird jedoch ein wesentlich dichteres Fahrplanangebot zur Verfügung stehen, verbunden mit einer höheren Pünktlichkeit durch die staufreie Fahrt.

Zwei Frühbusse und zwei Abendbusse verkehren weiterhin direkt zwischen Klagenfurt und Ferlach.

Maria Rain, „Stadtbus Ferlach"

In Maria Rain wird ein stündlicher Busverkehr Ma. Rain – Hollenburg – Gaisach - Tschedram - Ma. Rain verkehren. Die Stehzeiten der Postbusse in Ferlach werden für zusätzliche Kurse als „Stadtbus Ferlach" genutzt, z. B. nach Dollich, Kappel, Unterbergen und Unterloibl.

Wochenende: Busverkehr

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird die S3 nicht verkehren und der derzeit bestehende Busverkehr beibehalten.

„Go-Mobil" in sechs Gemeinden

Im Einzugsbereich der S3 werden 6 Gemeinden durch das Anruftaxi „Go-Mobil" bedient, nämlich Ma. Rain, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf, Feistritz/Ros., Rosegg und St. Jakob.

Zukunft: Neue Bahnhaltestellen, Bahn nach Ferlach

Im fahrgast-Magazin Nr. 3/2008 wurden die Zukunftschancen einer S-Bahn in das Rosental angedacht, und fahrgast kärnten verknüpfte diese Vision mit neuen Bahn-Haltestellen in Lambichl (Pendlerverkehr aus Köttmannsdorf) und Schulzentrum Mössingerstraße in Klagenfurt. Weiters würde eine Revitalisierung der Bahnstrecke Weizelsdorf - Ferlach (ca. 7.600 Einwohner) einen zweiten wesentlichen Schub für die S-Bahn bringen.

fahrgast kärnten hofft auf intensive Nutzung

Es ist sehr zu wünschen, dass die neuen Angebote des öffentlichen Verkehrs (ÖV) im Rosental intensiv genutzt werden. Dass ein Trend zum ÖV möglich ist, zeigt die Entwicklung im Bahnverkehr Kärntens mit einer Steigerung von 44% im Zeitkartenbereich im Zeitraum von 2006 - 2011.

 

Grafik der Bahn- und Buslinien im Rosental:   -->    105_rosental_s3_grafik_jpg.jpg

 

Fahrplanbeispiel: Klagenfurt - Ferlach:     --> 106_klagenfurt_ferlach.pdf 

Fahrplanbeispiel: Ferlach - St. Jakob:       -->  107_st_jakob_ferlach_bus.pdf

 

 

 



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Neues Magazin 2/2011 erschienen [21.07.]

fahrgast-Magazin Nr. 2/2011 (Juli - September 2011)


Das neue Magazin von fahrgast kärnten erscheint am 19. Juli 2011.

--> Download: 104_zeitung_2011_2_gesamt_web.pdf


--> Information zum fahrgast-Magazin

 



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Vorträge der 2. Verkehrstagung [21.05.]

Erfolgreiche 2. Klagenfurter Verkehrstagung "Mobilität-Technik-Zukunft"

 

Am 4. und 5. Mai war die „HTL1-Lastenstraße“ in Klagenfurt Treffpunkt für internationale Experten auf dem Gebiet der Schienenfahrzeuge und des öffentlichen Verkehrs. Im Rahmen der 2. Klagenfurter Verkehrstagung „Mobilität – Technik - Zukunft“ wurde mit 15 Vorträgen von in- und ausländischen Fachleuten aus Industrie und Forschung über aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet des öffentlichen Verkehrs informiert.

Das Symposium beleuchtete zahlreiche Aspekte des öffentlichen Verkehrs von Hochgeschwindigkeits-Drehgestellen über Elektromobilität, Barrierefreiheit und Bahnstromversorgung bis hin zu „moderner Dampftraktion“.

Als Veranstalter wirkten:

--> HTL1-Lastenstraße (Höhere Technische Bundeslehranstalt 1) in Klagenfurt
--> „fahrgast kärnten“ , Interessenvertretung für den öffentlichen Verkehr
--> „Technicus", der Absolventenverband der HTLs in Klagenfurt.

 

 

Vorträge der Verkehrstagung:

 

Ein Teil der Vorträge wurde von den Rerenten zur Veröffentlichung im Internet freigegeben. Sie finden zum Download auf der Homepage der HTL1-Lastenstraße (www.htl1-klagenfurt.at).

 

--> Link zu den Vorträgen der Verkehrstagung

 

 

Fotos der Verkehrstagung:

 

Eine Auswahl der Fotos finden Sie auf der Homepage der HTL1-Lastenstraße (www.htl1-klagenfurt.at).

 

--> Link zu den Fotos der Verkehrstagung

 

 

Vorgeschichte

 

„Warum gibt es in mehreren Bundesländern Schienenfahrzeug-Tagungen, nicht aber in Kärnten?“ Diese Frage beschäftigte zwei Professoren der HTL1-Lastenstraße mit beruflichem „Eisenbahn-Hintergrund“, Dipl.-Ing. Wolfgang Kuchling, ehemals Produktmanager bei „Siemens Transportation Systems“, und Dr. Markus Lampersberger, vormals Projektleiter bei der „Jenbacher Transportsysteme AG“ und ehrenamtlich Obmann von „fahrgast kärnten“, einer Interessenvertretung für Bahn- und Busfahrgäste.

Aus der Überzeugung, dass auch Kärnten bereit für ein derartiges Symposium ist, fand im April 2009 die 1. Klagenfurter Verkehrstagung „Mobilität – Technik – Zukunft“ statt. Deren erfolgreiche Abwicklung führte zur Idee einer Fortsetzung im Zwei-Jahres-Rhythmus.

 

 

Das Neuartige an diesem Verkehrssymposium ist die Vielfalt der Teilnehmer:

 

So nahmen neben Experten der Schienenfahrzeug-Industrie auch HTL-Lehrer und HTL-Schüler teil, um sich über die neuesten Bahn- und Bustechnologien zu informieren. Dieses Konzept des gemischten Publikums mit Einbindung von Schülern wurde von den teilnehmenden Firmenvertretern sehr positiv bewertet, so dass die beiden Organisatoren zuversichtlich sind, in zwei Jahren zur 3. Klagenfurter Verkehrstagung einladen zu können.

 

 

Eröffnung

 

Die Eröffnung wurde durch die Ansprachen zahlreicher Landes- und Stadtpolitiker gewürdigt, wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Umwelt-Landesrätin Dr. Beate Prettner, LAbg. Annemarie Adlassnig, Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner.

 

 

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2. Klagenfurter Verkehrstagung "Mobilität - Technik - Zukunft"
am 4. und 5. Mai 2011                                                              [15.04.2011]

Nach der im April 2009 erfolgreich durchgeführten 1. Klagenfurter Verkehrstagung „MOBILITÄT - TECHNIK - ZUKUNFT“ wird mit der heurigen Tagung ein Zwei-Jahres-Rhythmus gestartet.

Mit diesem in Kärnten einmaligen Symposium wird kontinuierlich über aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet der Schienenfahrzeuge und des öffentlichen Verkehrs informiert.

Als Veranstalter wirken:

--> HTL1-Lastenstraße (Höhere Technische Bundeslehranstalt 1) in Klagenfurt
--> „fahrgast kärnten“ , Interessenvertretung für den öffentlichen Verkehr
--> „Technicus", der Absolventenverband der HTLs in Klagenfurt.

Die Vorträge in- und ausländischer Referenten aus Industrie und Forschung bieten ein breites Themenspektrum von der Elektrotechnik über die Mechanik bis hin zu Fragen der Zuverlässigkeit moderner Verkehrssysteme.

Programmfolder: --> 75_mtz_2011_folder_version4_gesamt_pdf_komprim.pdf

 



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Neues "fahrgast"-Magazin [31.03.]

fahrgast-Magazin Nr. 1/2011 (April - Juni 2011)

Das neue Magazin von "fahrgast kärnten" ist soeben erschienen.


--> Download:   fahrgast_magazin_2011_1

--> Information zum fahrgast-Magazin 

 



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"Die Züge kann man herzeigen" [06.02.]

"Züge kann man schon herzeigen".
Verein "fahrgast kärnten" übt aber auch Kritik an S-Bahn.
           (aus: "Kleine Zeitung", 06.02.2011)


Wie beurteilen Sie den Start der S-Bahn? Alles paletti?

MARKUS LAMPERSBERGER, Obmann von "fahrgast kärnten": Alles in allem ist diese Initiative positiv zu sehen. Wir haben bereits getestet und sind zufrieden. Der große Sprung ist allerdings schon mit der Einführung des Kärnten-Takts passiert. Die Verbesserung jetzt besteht vor allem aus einer Verdichtung der Verbindungen nach St. Veit. Außerdem kann man die neuen Zuggarnituren jetzt auch Autofahrern zeigen.

Was lässt sich noch verbessern?

LAMPERSBERGER: Die ÖBB sollten an wirklich allen Haltestellen Monitoren mit Echtzeitangaben über die Abfahrzeiten anbringen. Das ist in Salzburg oder Tirol längst Standard.

Macht die Einführung der Selbstbedienung bei Tickets in Nahverkehrszügen Sinn?

LAMPERSBERGER: Das ist ein Rückschritt, eigentlich sollte jeder Zug einen Zugbegleiter haben.

Sind die Takte entlang der S-Bahn ausreichend?

LAMPERSBERGER: Man ist bei der Fahrplangestaltung noch nicht konsequent. Von Klagenfurt nach Spittal muss man etwa in Villach umsteigen. Gravierender finde ich aber, dass es nach wie vor keine Haltestelle für die Universität gibt. Das wurde eigentlich schon für 2008 versprochen.


Die "S-Zeit" vergeht wie im Zug
          (aus: "Kleine Zeitung", 06.02.2011)


Knapp zwei Monate ist die neue S-Bahn nun auf Schiene. Die Kleine Zeitung ist auf der Strecke Friesach-Sankt Veit mitgefahren und berichtet über die Erfahrungen.

Nein, Gerhard Dörfler zwickt nicht die Karten in der S-Bahn. Der Landeshauptmann ziert zwar die Werbeplakate für die neueste Errungenschaft im öffentlichen Verkehr Kärntens, den fahrenden Betrieb sichert aber weiterhin das ÖBB-Personal. Allerdings fast nur hinter den Kulissen.

"Man wartet nur darauf, dass etwas passiert", sagt der Zugführer der S-Bahn von Friesach nach Klagenfurt. Er meint damit, dass in den meisten dieser Züge kaum noch Schaffner mitfahren. Wenn etwas passiert, muss er ausrücken. "Der Zug steht dann still, bis die Störquelle beseitigt ist." Feueralarme, die durch verbotenes Rauchen ausgelöst werden, oder betrunkene Fahrgäste am Wochenende sind besonders gefürchtet bei der lenkenden Zunft. Die hat es seit der Einführung der S-Bahn ohnehin nicht leichter; durch die Verdichtung des Fahrplans müssen sie mehr Fahrten erledigen. Mehr Personal gebe es dafür nicht. "Da kommt es schon vor, dass man fünfeinhalb Stunden durchgehend auf der Strecke ist. Ohne Trink- oder WC-Pause."

Die Passagiere auf der neuen "S1"-Strecke zwischen Spittal, Villach, Klagenfurt, St. Veit und Friesach kriegen von den Alltagsproblemen des Führerstands freilich wenig mit. Die meisten sind froh über die bessere Anbindung und den höheren Takt. "Wir sind sehr froh darüber, dass die S-Bahn so gut angenommen wird. Seit der Einführung haben wir rund 15 Prozent mehr Fahrgäste", sagt Christoph Posch. Der ÖBB-Sprecher freut sich darüber, dass "pro Tag nun mehrere tausend Kärntner zusätzlich mit der Bahn unterwegs sind." Im Jänner habe man die mit Abstand höchsten Verkaufszahlen in den letzten Jahren gemessen.

100-Jährige am Automaten

Und damit auch den höchsten Umsatz. Dass mit der S-Bahn auch Geld verdient wird, dafür sorgt ein "flexibles Team" von Fahrscheinkontrolleuren. Die Damen und Herren legen Wert darauf, nicht als Schaffner bezeichnet zu werden, denn: "Wir verkaufen keine Fahrkarten mehr. Zustieg nur noch mit gültigem Fahrschein", sagt einer der Kontrolleure. Er hat seinen Dienst um 6 Uhr 21 begonnen und kontrolliert auf der Strecke Klagenfurt - Villach. Erst um 21 Uhr kann er seinen Kartenzwicker wieder einpacken. Bis dahin trifft er auf viele ehrliche Zugfahrer und "nur wenige Spekulanten. Die Ticketautomaten machen kaum noch jemandem Schwierigkeiten, am wenigsten alten Leuten." Die hätten ihre Schwellenangst längst überwunden, außerdem gebe es Schulungen für Senioren. "Mich hat sogar einmal ein 101-jähriger Mann an einen Automaten zitiert, damit ich ihm das System erkläre. Er hat es sofort gecheckt." Anders als die beiden älteren Herren, die sich am Klagenfurter Hauptbahnhof mit dem "Blechtrottel" herumschlagen mussten - bis ihnen zwei junge Mädchen zu Hilfe eilten.

Wenn man es dann in den Zug geschafft hat, bleibt nur mehr wenig Grund zur Klage: Arbeitswütige suchen beispielsweise vergeblich Steckdosen für ihre Laptops (denn sonst wäre dieser Artikel sogar live vor Ort entstanden). Dafür: moderne, saubere Garnituren, Ruhezonen für Stressgeplagte, 98 Prozent Pünktlichkeit bei Zügen der S-Bahn.

Wie diese Pünktlichkeit zustande kommt, führt der Lokführer in Friesach vor Augen. Obwohl er zehn Minuten auf einen Anschlusszug warten muss, bringt ihn das nicht aus der Ruhe: "Muss ich eben mehr Gas geben."

 



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Haltestelle wartet, S-Bahn startet [10.12.]

"Haltestelle wartet, S-Bahn startet"
    (aus: "Kärntner Woche", 08.12.2010)

Bereits „vor zwei Jahren“ brach für die Bahn-Fahrgäste in Kärnten „ein neues Zeitalter“ an, meinen Eduard Kaltenbacher und Markus Lampersberger von „fahrgast kärnten“. Der „Kärnten-Takt“ wurde eingeführt, was zu einer massiven Qualitätsverbesserung führte. „Zwischen Spittal und Friesach wurde der Stundentakt, zwischen Klagenfurt und Villach der Halb-Stunden-Takt eingeführt“, berichtet Kaltenbacher.

Drei S-Bahn-Linien bis 2011

Die zweite Stufe der Qualitätsoffensive, die gemeinsam mit dem Land, dem Verkehrsverbund Kärnten und der ÖBB gestartet wurde, ist nun die stufenweise Einführung von drei S-Bahn-Linien bis Ende 2011.

Gestartet wird am 12. Dezember: Auf der Strecke „Villach Klagenfurt-St. Veit“ (S1) wird der „Halb-Stunden-Takt“ eingeführt. „Derzeit gibt es den Halb-Stunden-Takt nur zwischen Klagenfurt und Villach, jetzt wird er bis nach St. Veit ausgeweitet“, freut sich Kaltenbacher.

„Zusätzlich gibt es ab 12. Dezember eine Pendlerverbindung von St. Veit über Klagenfurt und Villach nach Spittal.
Um 5.09 Uhr fährt der Zug in St. Veit ab.“ Für Pendler zwischen Villach und Spittal „eine dringende Notwendigkeit“,
weiß Kaltenbacher.

Drei neue Abendverbindungen

Die S-Bahn Kärnten bringt ab 12. Dezember auch „drei neue Abend-Verbindungen mit sich. Von Klagenfurt nach Villach fährt noch um 23.17 Uhr ein Zug weg.“ Auch die Spittaler dürfen jubeln, von Villach nach Spittal fährt um 22.40 Uhr noch ein Zug ab. Einen neuen Zug gibt es außerdem von Villach nach Rosenbach über Faak am See – Abfahrtszeit ist in Villach um 21.40 Uhr. „Wir begrüßen diese Möglichkeiten sehr“, betont Kaltenbacher.

S 3 startet im Juli 2011

Mit Juli nächsten Jahres soll dann auch die S-Bahn von Feistritz (Rosental) nach Klagenfurt im Stundentakt kommen, so Kaltenbacher. „Derzeit fahren auf dieser Strecke nur zwei Züge am Tag.“ ÖBB-Pressesprecher
Christoph Posch informiert: „Derzeit wird ein Verkehrskonzept erarbeitet, das auch die zur Bahn parallel geführten Buslinien beinhaltet.“ Damit soll ein Großteil des Pendlerver-Villachkehrs aus dem Rosental auf die Schiene gebracht werden. „Es ist auch viel gescheiter, die Leute vor Ort abzuholen, als teure Park & Ride-Parkplätze in Klagenfurt
zu errichten“, meint ""fahrgast kärnten". Grundsätzlich sei es auch einfacher, Autofahrer für die Schiene als für
den Busverkehr zu begeistern. „Der Zug steht nicht in der Rosentaler Straße im Stau“, so Lampersberger.
Der Betrieb der S2 (von Rosenbach über Villach & Feldkirchen nach St. Veit) soll Ende 2011 im Stundentakt aufgenommen werden. „Hier geht es auch um die Vernetzung der Tourismusregionen Faaker und Ossiacher See. Wenn jemand in Bodensdorf Urlaub macht, kann er problemlos einen Ausflug nach Villach machen.“

Minimundus-Haltestelle dauert

Im Zuge der Einführung der S-Bahn werden bauliche Maßnahmen im Bereich der Bahnhöfe und Haltestellen notwendig: Für Klagenfurt wichtig wäre die bereits seit Jahren angekündigte Haltestelle bei Minimundus, die wohl erst 2014 oder 2015 spruchreif wird, wie Verkehrsreferent Stadtrat PeterSteinkellner (ÖVP) vermutet.
Posch: „Das Projekt Minimundus wird derzeit überarbeitet. Es ist jedoch noch ungeklärt, wann, wie und wo die Haltestelle errichtet wird.“ Steinkellner möchte bis „Anfang nächsten Jahres wissen, wo die Haltestelle hinkommt – was auch mit der Entscheidung zusammenhängt, ob jetzt dort die Eishalle gebaut wird.“ Die Kosten sollen Land und Bund übernehmen.
             --> siehe untenstehende fahrgast-Analyse "Bahn-Haltestelle Universität-Minimundus" <--

Echtzeitangaben wichtig

Wichtig ist für "fahrgast kärnten" auch die „Ausstattung der Bahnhöfe und Haltestellen mit einem modernen Informationssystem durch Monitore mit Echtzeitangaben.“ Damit werden Fahrgäste über Verspätungen
besser informiert. ÖBBPressesprecher Posch erklärt, dass Echtzeitangaben „bei Bahnhöfen, die bereits umgebaut
oder in naher Zukunft umgebaut werden“, eingeplant sind. Priorität haben stark frequentierte Bahnhöfe.

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Bericht aus dem "fahrgast"-Magazin Nr. 2/2010 (April - Juni 2010):


Bahn-Haltestelle "Universität - Minimundus"

Nachdem das Vorhaben zur Errichtung einer neuen Bahnhaltestelle im Westen von Klagenfurt noch vor der Fußball-EM 2008 nicht umgesetzt wurde, ist es wieder sehr still um das Projekt geworden. fahrgast kärnten möchte wieder ein wenig Schwung in die Diskussion um diese Bahnstation bringen, da unverändert großer Bedarf besteht.

Ist-Situation

Klagenfurt-Lend ist derzeit die westlichste Bahnhaltestelle in der Landeshauptstadt und liegt zwischen den Stadtteilen St. Martin und Waidmannsdorf. Der Haltepunkt wird von Pendlern der beiden Stadtteile und insbesondere von Schülern der Volks- und Hauptschule in Waidmannsdorf genutzt. Die geringe Inanspruchnahme durch Studierende an der im westlichen Waidmannsdorf gelegenen Universität ist vor allem auf die große Entfernung zurückzuführen. Um Baumaßnahmen und Investitionskosten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, kommen im Wesentlichen zwei Möglichkeiten in Betracht.

Varianten zur Lage der neuen Haltestelle

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ergeben sich zwei Varianten, nämlich im Bereich der städtischen Eisstocksportanlage, wo sich auch eine Fußwegunterführung befindet und bei der Unterführung in der Kohldorferstraße.

Variante 1: Haltestelle bei der Eisstocksportanlage

- geringste Investitionskosten
- geringste Entfernung zur Wörthersee-Ostbucht ein- 
  schließlich Strandbad (saisonaler Betrieb)
- es liegt neben der Haltestelle die Eisstocksportanlage
  (fast ganzjähriger Betrieb)
- es befindet sich ein Hotelbetrieb in unmittelbarer Nähe
- derzeit befindet sich im Nahbereich auch (noch) die
  Wörthersee-Bühne (saisonaler Betrieb)
- mit entsprechenden Rampen wäre eine barrierefreie
  Haltestelle gegeben
- Radweganbindung mit geringstem Aufwand möglich

Variante 2: Haltestelle bei der Unterführung Kohldorferstraße

- Verknüpfungsmöglichkeit mit den städtischen Busliniennetz (Linien 10, 11, 20, 21, 22)
- Park & Ride Anlage (der Landeshauptstadt Klagenfurt) bereits vorhanden
- Erschließung bzw. Aufwertung des Wohngebietes St. Martin West (nördlich & südlich der Bahn) sowie Waid-
  mannsdorf West (südlich)
- im unmittelbaren Nahbereich der neuen Haltestelle ist gemäß Stadtentwicklungskonzept noch Baulandpoten-
  zial für Wohnbebauung vorhanden
- geringere Entfernung zur Universität (ca. 900 Meter)
- im unmittelbaren Haltestellenbereich Pendlerpotenzial im ehemaligen ÖDK-Gebäude (heute Verbund sowie ca.
  30 weitere Büros) und „Lakeside Park“ bei der Uni
- die Möglichkeit zur Schaffung einer sicheren Radwegverbindung von St. Martin zum Radweg entlang des
  Lendkanals
- geringste Entfernung zu „Minimundus“ (saisonaler Betrieb),  „Planetarium“ und Reptilienzoo.

Bei Gegenüberstellung und Abwägung aller Vor- und Nachteile kristallisiert sich die Variante Kohldorferstraße für eine ganzjährige Nutzung durch mehrere Nutzergruppen (Studierende, Arbeitspendler, Wohnbevölkerung, Touristen) als die weitaus Vorteilhaftere heraus, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind.

Es sollten aber bei einer Investition wie dieser die höheren Errichtungskosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium für die Lage der Haltestelle sein, handelt es sich doch um ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft und für Generationen, das größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit bieten soll.

fahrgast kärnten favorisiert die Variante 2 in der Kohldorferstraße mit folgendem Ausführungsvorschlag:

Die Unterführung in der Kohldorferstraße hat heute eine Fahrbahnbreite von 10 Metern mit beidseits je zwei Meter breiten Gehsteigen. Da vom Verkehrsaufkommen eine Unterführung in dieser Dimension nicht notwendig ist, besteht nun die Möglichkeit durch Errichtung einer Stützmauer (s. Schnittbild) einen 4,40 Meter breiten Geh- und Radweg einseitig anzulegen. Damit gewinnt man im Bereich der Bahnsteigzugänge 1,60 Meter an Höhe, die einem das Erreichen der Bahnsteige erleichtert und somit zusätzliches Treppensteigen erspart. Mit diesem Lösungsvorschlag eines Zuganges zu den Bahnsteigen kommt man auch nicht in den Konflikt, dass man die Statik der Brückenauflager in Gefahr bringt. Mit dem Bau eines Liftes zum Nordbahnsteig gibt es auch die Option eine 100%  barrierefreie Station zu errichten, denn südseitig ist ein Zugang ohne Hindernis zum Bahnsteig über den angrenzenden Parkplatz gewährleistet.

Resümee

Auch wenn die Haltestelle Lend und die neue Haltestelle Universität/Minimundus bei der Kohldorfer Straße nur ca. 1,3 Kilometer voneinander entfernt sein werden, so stellt die neue Station eine wichtige Ergänzung dar und kann keinesfalls als Ersatz für Klagenfurt Lend gesehen werden. Jede Lage weiter westlich würde die Attraktivität der neuen Haltestelle insbesondere für die Wohnbevölkerung nördlich und südlich der Bahn stark mindern.

In der Hoffnung auf baldige Realisierung sollte dieser Umsetzungsvorschlag von fahrgast kärnten ein wichtiger Impuls für eine zukünftige moderne Haltestelle im Westen der Landeshauptstadt sein, deren Erfolg, Akzeptanz und Inanspruchnahme ganz wesentlich von ihrer Lage abhängig sein wird.

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Neuer Bahn-Fahrplan 2011 [11.11.]

Bahn-Fahrplan 2011 für Kärnten
                 (Quelle: ÖBB-Homepage)

"Am 12.12.2010 ist nicht nur der europaweite Fahrplanwechsel sondern in Kärnten beginnt auch das S-Bahn-
Zeitalter. Stufenweise bis Ende 2011 werden in Kärnten drei S-Bahn-Linien eingeführt.

S1: Spittal an der Drau – Villach – Klagenfurt am Wörthersee – St. Veit an der Glan – Friesach

Die erste Phase der S-Bahn Kärnten wird auf der Kärntner Hauptverkehrsachse im Dezember 2010 realisiert.
Die S-Bahn-Züge werden neue jede halbe Stunde von Villach über Klagenfurt am Wörthersee nach St. Veit an
der Glan fahren. Zusätzlich erfolgt die Schließung von Taktlücken und die weitere Intervallverdichtung zu
Spitzenverkehrszeiten, wo nahezu alle 20 Minuten eine S-Bahn verkehrt. Von Villach nach Spittal an der Drau
und von St. Veit nach Friesach fahren die S-Bahn-Züge stündlich.

S 2: Rosenbach – Villach – Feldkirchen – St. Veit an der Glan

Hier startet die S-Bahn im Dezember 2011. Ziel dieser S-Bahn ist, die Tourismusgebiete rund um die Kärntner
Seenregion mit dem Wander- und Schigebiet Gerlitzen sowie der Thermenregion Villach Warmbad zu
vernetzen. Zu den Spitzenverkehrszeiten sollen auch hier erweiterte Fahrpläne angeboten werden. Die S 2
verkehrt im Regelfall stündlich.

S 3: Feistritz im Rosental – Klagenfurt am Wörthersee – Bleiburg

In einem ersten Schritt ist die Umsetzung der S 3 bereits ab 1. 7. 2011 im Abschnitt Feistritz im Rosental –
Klagenfurt am Wörthersee geplant und soll der Rosentalbahn zu neuer Attraktivität verhelfen. Für die
Umsetzung des ersten Abschnittes der S 3 ist zusätzlich ein Verkehrskonzept erforderlich, das auch die zur
Bahn parallel geführten Buslinien beinhaltet. Ein solches ist derzeit unter Koordination durch die
Verkehrsverbund Kärnten GmbH in Ausarbeitung. Der Abschnitt Klagenfurt am Wörthersee – Bleiburg kann erst
bei entsprechendem Baufortschritt der Koralmbahn realisiert werden.

Kärnten-Takt entwickelt sich

Die S-Bahn Kärnten ist die Weiterentwicklung des im Dezember 2008 höchst erfolgreich eingeführten Kärnten-
Taktes, der eine Angebotsausweitung um rund 30 Prozent ermöglichte. Auch die KundInnen honorieren die
neue Qualität auf Schiene – seit 2008 nutzen rund 20 Prozent mehr Fahrgäste die Züge der ÖBB. Basis für die
S-Bahn bilden insgesamt 28 neue, moderne Nahverkehrszüge, welche die Angebotsausweitungen erst
ermöglichten. Die Züge bieten in Verbindung mit den modernen Bahnhöfen und Haltestellen ein nahezu
barrierefreies Ein- und Aussteigen sowie eine angenehme und bequeme Innenausstattung.

Weitere Fahrplanänderungen:

Zusätzlich sind im gesamten Kärntner Nahverkehrsangebot auf der Schiene mehrere punktuelle Adaptierungen
und Verbesserungen vorgesehen:

• schnelle Frühverbindung von St. Veit an der Glan über Klagenfurt und Villach nach Spittal an der Drau
• neue Abendverbindungen (Villach – Spittal an der Drau, Klagenfurt – Villach, Villach – Rosenbach)
• Verlängerung eines Zugspaars von Rosenbach bis Jesenice (Slo) im Frühverkehr
• Aufkommensorientierte Fahrplananpassung zwischen Villach und St. Veit an der Glan
• Punktuelle Fahrzeitadaptierungen im gesamten Nahverkehrsnetz

Zustieg nur mit gültigem Ticket

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 schließt die ÖBB-Personenverkehr AG auch die Umstellung
auf Selbstbedienungs-Strecken-Verkehr ab. 2005 wurden in ganz Österreich 16 Selbstbedienungsstrecken (SBStrecken) eingeführt, in den vergangenen Jahren wurden sie nach und nach ausgeweitet. Mittlerweile fahren
rund zwei Drittel aller Züge und Fahrgäste im Nah- und Regionalverkehr auf SB-Strecken.

Aus diesem Grund ist das neue System ab Fahrplanwechsel flächendeckend gültig. Im Nah- und
Regionalverkehr – also in REX- und R-Zügen sowie S-Bahnen – muss man vor dem Zustieg ein gültiges Ticket
kaufen.

Nur in Stationen, in denen es keinen Ticketautomaten oder keine Personenkasse gibt, ist ein Zustieg
ohne Fahrkarte erlaubt.

Dann muss man umgehend zum Zugbegleitteam oder zum Ticketautomaten im Zug (an einem der Zug-Enden) gehen und ein Ticket erwerben.

Diese Regelung sorgt dafür, dass in ganz Österreich für alle Züge der ÖBB-Personenverkehr AG einheitliche
Vorschriften zur Anwendung kommen und die Verunsicherung von Fahrgästen ein Ende hat. Sie müssen nicht
mehr darauf achten, ob sie nun auf einer SB-Strecke unterwegs sind oder nicht, sondern nur mehr darauf, ob in
der Station ein Fahrkartenautomat bzw. eine Personenkasse vorhanden ist.

Und auch das ist deutlich einfacher zu eruieren. Man erhält diese Information jetzt nicht mehr nur im ÖBBCallCenter
05-1717, sondern auch im Internet. Auf www.oebb.at klickt man auf Scotty, die Tür-zu-Tür-Auskunft
der ÖBB-Personenverkehr AG. Dort wählt man den Menüpunkt „Stationsinformation“. Dann erhält man neben
aktuellen Ankunfts- und Abfahrtsinformationen bei „Ausstattung“ auch Angaben über Personenkassen,
Öffnungszeiten, Fahrkartenautomaten und ihre Standorte. Somit ist gesichert, dass die KundInnen bereits vor
der Fahrt alle Informationen einholen können."

 

--> Weitere Informationen:    http://www.oebb.at/de/Aktuell/Der_neue_Fahrplan_ist_da/index.jsp

--> Fahrplan-2011-Grafik:     24_fahrplan_2011_oebb_kaernten_uebersicht.pdf

 

 



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S-Bahn startet in Kärnten [25.09.]

"S-Bahn kommt langsam in Fahrt"

             (aus: "Kleine Zeitung", 25.09.2010)
  

Noch heuer im Dezember soll Startschuss mit der "S 1" zwischen Spittal und Friesach erfolgen. Nur 13 Prozent der 101.000 Kärntner, die zur Arbeit pendeln, nutzen laut Arbeiterkammer öffentliche Verkehrsmittel.

Genau das haben wir uns gewünscht", sagt Markus Lampersberger. Er ist Obmann des Vereins "Fahrgast Kärnten" und meint den geplanten Ausbau des "Kärnten Taktes" zur S-Bahn (siehe Infokasten). Diesen hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Freitag präsentiert, in der kommenden Regierungssitzung am Dienstag soll der Beschluss folgen.

Wie gerufen

Taktverkehr bringe Pendler vermehrt zum Umsteigen auf die Bahn: "Da weiß jeder, dass etwa immer um fünf vor halb ein Zug fährt", sagt Lampersberger. Ein Schnellbahn für Kärnten kommt wie gerufen: Nur 13 Prozent der 101.000 Kärntner, die zur Arbeit pendeln, nutzen laut Arbeiterkammer öffentliche Verkehrsmittel - obwohl diese weit günstiger kommen, als das Fahren mit dem Auto. Allerdings wird der Verkehr bereits nach der Abendspitze enden, etwa für jugendliche Nachtschwärmer dürfte sich also keine "Öffi"-Alternative ergeben.

60 neue Verbindungen

"Sind alle drei S-Bahnen in Betrieb, werden rund 60 neue Verbindungen und um neun Prozent mehr Sitzplätze angeboten", verspricht Dörfler. Bis zu 21 Millionen Fahrten pro Jahr sollen Pendler dann per Bahn erledigen. Die Kosten für das Land seien auch "in Sparzeiten besonderer Art" verschmerzbar: "2,2 Millionen Euro pro Jahr kommen vom Landesbudget aus Umschichtungen und 1,3 Millionen von der Abteilung Wirtschaftsrecht und Infrastruktur", sagt Finanzreferent Harald Dobernig. Die Finanzierung sei bis 2016 gesichert. Zubringerfahrten von Bussen sollen bei Umsetzung ausgebaut werden: "Das werden Erhebungen nach Start noch genau zeigen", erklärt Dörfler.

Der S-Bahn-Plan

Die "S 1" soll ab Dezember Spittal und Friesach stündlich verbinden; zwischen Villach und St. Veit fährt sie halbstündlich.

Die "S 2" soll ab Ende 2011 im stündlich zwischen Bleiburg und Feistritz/Ros. verkehren.

Ab Juni 2011 soll die "S 3" zwischen St. Veit und Rosenbach über Feldkirchen im Stundentakt verkehren.


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S-Bahn Kärnten bringt enorme Vorteile für Pendler und Umwelt
    (Presse-Aussendung Büro LH Dörfler, LR Dobernig) 


LH Dörfler und LR Dobernig: Kärnten setzt weiter auf die Bahn –Umstieg vom Auto auf die Schiene wird noch attraktiver - Beschlussfassung in der nächsten Regierungssitzung
24.09.2010

Der öffentliche Personenverkehr in Kärnten soll durch die Einführung einer S-Bahn stark an Attraktivität gewinnen. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Finanzlandesrat Harald Dobernig und der Leiter der Abteilung 7, Albert Kreiner, informierten heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz über die enormen Vorteile sowie Details der Schnellbahn.

Die S-Bahn als (Vororte-)Bahnsystem mit innerstädtischen Verbindungen zeichnet sich durch eine Taktverdichtung (stündlich bzw. halbstündlich) aus und soll in drei Etappen ab 2010 bzw. 2011 umgesetzt werden. Das Liniennetz S 1 verbindet Spittal, Villach, Klagenfurt, St. Veit und Friesach. Die S 1 soll im Dezember 2010 mit halbstündlichem Takt zwischen Villach und Klagenfurt sowie St. Veit eingeführt werden. Die S 2 verbindet Rosenbach mit Villach, Feldkirchen und endet in St. Veit. Ihre Realisierung ist für Dezember 2011 vorgesehen. Die S 3 läuft entlang der Linie Freistritz/Rosental, Klagenfurt bis nach Bleiburg und soll im Juni 2011 eingeführt werden.

Wie der Landeshauptmann sagte, komme damit eine unvergleichliche Angebotspalette auf die Schiene. Voraussetzung dafür seien die Investitionen in Modernisierung der Bahnhöfe (300 Mio. Euro), die Errichtung der Park & Ride-Anlagen, neues Wagenmaterial sowie inbesondere der Kärnten-Takt gewesen. Dörfler unterstrich die großen Vorteile der S-Bahn: der Umstieg vom Auto auf die Schiene bedeute eine enorme Umweltentlastung, aber auch eine Entlastung der Brieftasche, eine Staureduzierung, eine Stärkung der Nebenbahnen (z. B. Villach – Feldkirchen – St. Veit) und eine Stärkung von 3.000 ÖBB-Arbeitsplätzen. Insgesamt wird das Angebot um 310.000 Fahrplankilometer erhöht, dadurch werden täglich rund 60 Verbindungen mehr gefahren und die Sitzplatzkapazität wird um neun Prozent erhöht.

Pendeln spare Kosten, erwähnte Dörfler mehrere Beispiele. Unter anderem habe ein Pendler mit seinem PKW auf der Strecke Spittal-Villach Jahreskosten in Höhe von 3.249 Euro, als Zugfahrer kommt er auf 1.100 Euro. Außerdem liege der Fahrzeitunterschied hier nur bei vier Minuten.

Wie Dörfler betonte, setze Kärnten trotz Sparkurs auf die Bahn, während etwa in Niederösterreich die Schließung von Nebenbahnen im Gange sei. Der Landeshauptmann teilte weiters mit, dass Kärnten nach wie vor mit Abstand die höchste Pendlerförderung aller Bundesländer habe. Zwei Bundesländer hätten überhaupt keine. Das S-Bahn-Konzept soll auch in der nächsten Regierungssitzung beschlossen werden, so Dörfler.

Finanzreferent Dobernig sagte, dass das S-Bahn-Projekt ein klares Bekenntnis zum öffentlichen Verkehr mit einer starken Verdichtung sei. Für die Finanzierung würden 2,2 Mio. Euro pro Jahr aufgebracht, es handle sich um Mittel aus Verkehrsreferat, Verkehrsverbund und Klimafonds. Somit sei bis zum Jahr 2016 kein zusätzliches Budget notwendig. Auch Dobernig wies auf den Klimaschutzbeitrag und die Fahrgaststeigerungen hin. Der öffentliche Nahverkehr in Kärnten erbringe eine Wirtschaftsleistung von rund 142 Mio. Euro pro Jahr, was seine große Bedeutung unterstreiche.

Die S-Bahn sei für die über 100.000 Pendler in Kärnten eine sehr wichtige Maßnahme. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Umstieg vom Auto auf die Schiene bzw. den Bus gut gelingen werde. Er selbst habe eine Bahnfahrt von St. Veit nach Klagenfurt unternommen, diese dauerte nur 12 Minuten, was damit weit kürzer und komfortabler als mit dem Auto sei, so Dobernig.

Abteilungsvorstand Kreiner sagte, dass nach dem erfolgreichen Kärnten-Takt die S-Bahn der nächste logische Schritt sei. Erstmals gebe es nun eine Förderung durch den Klimafonds, weil das Gesamtkonzept in Kärnten als einmalig befunden worden sei. Anpassungen werde es bei den Bussen als Zubringer und Verteiler geben, um dem Bedarf noch besser entsprechen zu können. Für Verkehr, Umwelt und Wirtschaft sei die Einführung der S-Bahn von größter Bedeutung, betonte Kreiner. Auch soll es nun leicht merkbare Fahrpläne (durch Stunden- bzw. Halbstundentakt) geben. Die ÖBB investierte laufend in die Bestandserhaltung, im Vorjahr seien es rund 100 Mio. Euro gewesen, so Kreiner.


Rückfragehinweis: Büros LH Dörfler/LR Dobernig
Redaktion: Karl Brunner
Fotonachweis: LPD/Bodner

Grafik der "S-Bahn Kärnten":

19_s_bahn_2010_09_24_land_kaernten_bild.jpg



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"Das Geld liegt auf der Straße" [13.08.]

Aus "Kleine Zeitung", 13.08.2010:

„Es scheitert an der Bequemlichkeit“


Interview: Richard Huber, Vorstandsmitglied „fahrgast kärnten“

Wenn das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln so viel billiger ist, warum bleiben viele Busse und Zugabteile trotzdem leer?

Richard Huber: Für berufstätige Pendler hat sich viel geändert. Ein wichtiger Faktor ist etwa, dass sich die Arbeitszeiten zusehends flexibilisiert haben. Vor allem das Länger-in-den-Abend-hinein-Arbeiten wird zum Problem, weil sich die Abfahrzeiten der „Öffis“ noch nicht angepasst haben. In den Ballungsräumen tut man sich da noch leichter, aber man hat praktisch keine Chance mehr, in eines von den Tälern zu kommen. Und natürlich ist es auch eine Frage der Bequemlichkeit, ob man von zu Hause die Strecke bis zur Haltestelle bewältigen will oder nicht.

Sind diese Transportmittel also auf völlig verlorenem Posten in Kärnten?

HUBER: Beim öffentlichen Verkehr hat sich in letzter Zeit schon einiges zum Positiven geändert. Das Land unterstützt den „Kärnten-Takt“ mit den notwendigen finanziellen Mitteln, anders würden diese guten Verbindungen gar nicht funktionieren. Auch bei der Bahn wurde in wichtige neue Triebwägen investiert. Diese Investitionen machen das Angebot für die Pendler schon attraktiver.

Das Land will vor allem die Elektromobilität forcieren. Ist das im Sinne der Pendler?

HUBER: E-Mobilität kann nur als Übergangslösung herhalten. Die Probleme des Straßenverkehrs, also Staus und das Sicherheitsrisiko, werden vom Elektroauto nicht wettgemacht. Vom öffentlichen Verkehr schon – deshalb sollte man den auch eher fördern.

"Das Geld liegt auf der Straße"

Mit dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel sparen Pendler nicht nur Nerven, sondern auch viel Geld. Eine Studie des VCÖ verspricht Einsparungen von bis zu 89 Prozent gegenüber dem Auto.

Verschmierte Strände, verklebte Tiere, verzweifelte Menschen – die Bilder der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko haben sich tief ins Bewusstsein vieler Menschen eingebrannt. Anlass genug, sich über die eigene Mobilität Gedanken zu machen, die nach wie vor hilflos am Öl-Tropf hängt.

Eine teure Abhängigkeit, wie der tägliche Blick auf die Zapfsäulen immer drastischer vor Augen führt. Beim Verkehrsclub Österreich (VCÖ) verzeichnet man deshalb vermehrtes Interesse an Alternativen: „Seit der Öl-Katastrophe bekommen wir viele Anfragen von Leuten, die den Umweltgedanken mit Sparsamkeit verbinden. Für die haben wir gute Nachrichten – es gibt eine Möglichkeit, gleichzeitig die Umwelt zu schonen und viel Geld zu sparen“, sagt Christian Gratzer vom VCÖ. Die Interessenvertretung hat in Kärnten eine Pendler-Studie durchgeführt, die der Kleinen Zeitung exklusiv vorliegt.

Die Kernaussage: Wer öffentliche Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit nutzt, fährt um ein Vielfaches günstiger als mit dem eigenen Auto. „Der Umstieg vom Auto auf Bahn oder Bus bringt Pendlern und Familien eine finanzielle Entlastung, die größer ist als bei jeder Steuerreform bisher“, sagt Gratzer. Abhängig von der Größe des eigenen Autos und der Strecke können sich Kärntner Pendler bis zu 89 Prozent ihrer Fahrkosten einsparen. Aber auch mit Kleinwagen und bei kürzeren Strecken haben die „Öffis“ die Nase vorn, eine Jahreskarte mit Stadtverkehr kostet dann immer noch zwei Drittel bis die Hälfte weniger als die Fahrt mit dem eigenen Auto (siehe Grafik).

Foto-Finish

Auch in Sachen Fahrzeit müssen sich Bus und Bahn nicht verstecken: „Wir haben ursprünglich angenommen, dass das Auto immer schneller ist als der öffentliche Verkehr. Das Match Auto gegen ,Öffi‘ geht aber unentschieden aus“, sagt Gratzer. Von den rund 60 Pendlerverbindungen, die der VCÖ in Kärnten untersucht hat, ist das Auto auf der Hälfte der Strecken schneller. In der anderen Hälfte liegen die „Öffis“ gleich auf, zwischen Villach und Spittal oder St. Veit und Klagenfurt ist man mit ihnen sogar etwa fünf Minuten früher am Ziel. Was für die Hauptverbindungen gilt, muss nach Meinung des VCÖ nun auch in den Regionen umgesetzt werden.

Klingt theoretisch nach einer einfachen Rechnung, in der Praxis haben öffentliche Verkehrsmittel noch zu viele Mankos, um beim Großteil der Pendler akzeptiert zu werden. Gratzer: „Die mangelnde Häufigkeit der Verbindungen ist das ausschlaggebende Kriterium, wenn Pendler das eigene Auto vorziehen. Da besteht in Kärnten noch großer Aufholbedarf.“ Die Morgen- und Abendstunden sind für Arbeitstätige besonders wichtig, noch fahren zu dieser Zeit aber zu wenig „Öffis“. Der VCÖ geht davon aus, dass erst dann mehr Leute auf Bus oder Bahn umsteigen, wenn sie auch mehr Verbindungen zur Auswahl haben.

Letzter Stopp

Ebenfalls Änderungsbedarf sehen die Verkehrsexperten bei der letzten Fahrt einer Verbindung. Nur auf sieben von 60 untersuchten Strecken gelangt man auch nach Mitternacht nach Hause. Die meisten Strecken machen allerdings schon vor 21 Uhr dicht. Bei 13 Verbindungen fährt der letzte Bus oder Zug sogar schon vor 19 Uhr – für viele berufstätige Pendler zu früh, weil sie oft länger arbeiten müssen. Das ist vor allem ein Problem in den Randregionen: „Die Bezirke Hermagor, Feldkirchen und Völkermarkt stehen in dieser Hinsicht am Schlechtesten da“, sagt Gratzer.

Er hat auch ein Beispiel parat, dass öffentliche Verkehrsmittel mit einer pendlerfreundlichen Taktung durchaus zur Erfolgsgeschichte werden können: „Die Pinzgau-Bahn in Salzburg stand kurz vor der Auflassung. Nachdem das Land die Bahn übernahm und die Taktfrequenz deutlich erhöhte, florierte die einst marode Verbindung plötzlich.“

HINTERGRUND: "Öffentlicher Verkehr gibt in Kärnten Gas"

Pendler beginnen langsam umzusteigen. Die S-Bahn soll den Trend zum „Öffi“ verstärken.

100.000 Einzelfahrten werden in Kärnten jeden normalen Werktag mit Bus oder Bahn absolviert. Das ist noch mehr als vor wenigen Jahren, vor der Einführung des „Kärnten-Takts“ 2008. „Seitdem verzeichnen wir beim Verkauf von Zeitkarten ein Plus von 20 Prozent“, sagt ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch.

In derselben Größenordnung liegt der Zuwachs an Fahrgästen bei den Busverbindungen der Kärntner Linien. „Das ist vor allem dem Kärnten-Takt zu verdanken. Das gesteigerte Interesse zeichnet sich allerdings vornehmlich an den großen Hauptverbindungen zwischen den Städten ab. In den umliegenden Gebieten tut sich gar nichts“, sagt Christian Heschtera, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Kärnten. Anders als der VCÖ ist er nicht der Meinung, dass der öffentliche Verkehr in den ländlichen Gebieten weiter ausgebaut werden sollte: „Das Steuergeld wäre in der Peripherie nicht sinnvoll investiert. „Öffis“ sind im Zentralraum wesentlich effizienter.“

Zur Effizienzsteigerung soll in Kärnten auch bald eine S-Bahn auf Schiene gehen. Sie soll die Achse Spittal-Villach-Klagenfurt-St. Veit besser bedienen, mit kürzeren Intervallen bei den Fahrzeiten.


 



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Neu: Anschlüsse Zug -> Bus [03.08.]

Neu: Anschlüsse Zug - Bus [03.08.]

Pilotprojekt in Völkermarkt-Kühnsdorf

 

Vor wenigen Wochen startete ein österreichweit neues System der Anschluss-Sicherung zwischen Zügen der ÖBB und Bussen der ÖBB-Postbus GmbH als Pilotbetrieb in Kärnten.

Fährt ein Buslenker einen Bahnhof an, sieht er auf seinem eigens dafür programmierten Smartphone automatisch, welche Züge in den nächsten Minuten ankommen und ob diese pünktlich sind. Im Fall des Falles kann der Lenker entscheiden, ob er auf einen verspäteten Zug wartet. Wenn er wartet, bestätigt er das per Knopfdruck. Diese Bestätigung geht direkt an die Monitore im Zug und an die Fahrgäste.

Auf der Pilotstrecke zwischen Klagenfurt und Völkermarkt-Kühnsdorf stehen den Fahrgästen in den „Desiro“-Nahverkehrszügen Monitore zur Verfügung, die über die nächsten Halte sowie Bahn- und Busanschlüsse informieren. Dank Anschlusssicherung sieht man, ob man den Bus erreicht.

Anschluss-Sicherung auch mit Zugbegleitern möglich

fahrgast kärnten begrüßt alle Maßnahmen zur Anschlusssicherung. Die beschriebene Methode ergibt sich jedoch rein aus der Tatsache, dass bereits auf vielen als „Selbstbedienungsstrecke“ bezeichneten Bahnstrecken Nahverkehrszüge ohne Zugbegleiter verkehren.

Wenn jedoch in allen Zügen Zugbegleiter als Ansprechperson vorhanden wären, könnten diese durch „Vormelden“ der Umsteigereisenden ebenfalls eine Anschlusssicherung realisieren (s. Bericht unten). In diesem Fall würde der betreffende Bus nur dann warten, wenn auch tatsächlich Anschlussreisende im Zug sitzen, während beim oben beschriebenen System der Bus auch dann wartet, wenn kein Fahrgast umsteigen will.




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IC-Busse: Bessere Anschlüsse [23.06.]

Intercity-Busse Graz - Klagenfurt: Bessere Anschlüsse

fahrgast kärnten bemängelte im fahrgast-Magazin Nr. 2/2010 den fehlenden Anschluss der Intercity-Busse (IC-Busse) Graz - Klagenfurt an Regionalzüge in Klagenfurt aus/nach Richtung Villach und Salzburg (Bericht untenstehend).

Die ÖBB-Personenverkehr AG in Wien reagierte erfreulich positiv, indem mit 13.06.2010 die betreffenden IC-Busse zeitlich so verlegt wurden, dass die Regionalzug-Anschlüsse einerseits und auch Anschlüsse an die IC-Busse Klagenfurt - Udine/Venedig andererseits hergestellt wurden.

Auszug aus der Antwort der ÖBB-Personenverkehr AG:

Bezugnehmend auf Ihre Anfrage freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab 13. Juni 2010 eine F  Fahrplanänderung auf der ÖBB Intercitybus-Linie „Graz- Klagenfurt“ durchführen. Die Abfahrt von Kurs 950 in Klagenfurt wird auf 15:45 Uhr verlegt. Damit können wir Ihrem Wunsch nachkommen und auch einen Anschluss zum ÖBB Intercitybus aus Venedig (Ankunft 15:35 Uhr) herstellen. Der Kurs 853 fährt in Graz um 08:00 Uhr ab um in Klagenfurt den Anschluss zum ÖBB Intercitybus nach Venedig (ab 10:10 Uhr) herzustellen. Dies war auch ein vielfacher Kundenwunsch. Kurs 857 fährt in Graz um 12:00 Uhr ab und stellt in Klagenfurt ebenfalls einen Anschluss zum ÖBB Intercitybus nach Venedig sowie zum EC 533 nach Villach her. 
Wir hoffen mit diesen Anpassungen auch Ihren Wünschen entsprochen zu haben.


Neuer Fahrplan der Intercity-Busse Graz - Klagenfurt zum Downloaden:

 -->   Fahrplan IC-Busse - neu

 

IC-Busse fahren bis zur Wörthersee-Ostbucht

Als weitere Neuerung verkehrt seit 13.06.2010 bis zum 26.10.2010 der erste Kurs ab Graz (06.39 Uhr) nicht nur bis Klagenfurt Hbf (an 08.39 Uhr), sondern wird bis zur Wörthersee-Ostbucht in Klagenfurt weitergeführt (an 08.48 Uhr). Der letzte Kurs ab Klagenfurt Hbf (ab 19.25 Uhr; Graz Hbf an 21.25 Uhr) wird bereits ab Wörthersee-Ostbucht (ab 19.00 Uhr) geführt). Die Haltestelle "Wörthersee-Ostbucht" befindet sich an der Wörthersee-Südufer-Straße beim Europapark.

fahrgast kärnten
begrüßt diesen neuen direkten Busverkehr an den Wörthersee, jedoch sollte die Bewerbung auffälliger erfolgen und sich nicht nur auf einen kleinen Hinweis auf der Innenseite des IC-Bus-Folders beschränken.

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fahrgast kärnten fordert Regionalzug-Anschluss
   (aus: fahrgast-Magazin Nr. 2/2010)

Die Intercitybus-Linie Klagenfurt - Graz erfreut sich nicht zuletzt dank des konsequenten, täglichen Zwei-Stunden-Taktes und der attraktiven Fahrzeit von zwei Stunden großer Beliebtheit. fahrgast kärnten möchte dennoch auf den fehlenden Anschluss an/von einem Regionalzug Villach - Klagenfurt.

Die IC-Buslinie Graz - Klagenfurt ist richtigerweise an den IC-(EC-)Takt Klagenfurt - Salzburg angebunden. Auch auf den Umstand, dass die beiden Züge EC112 und EC110 Klagenfurt (wegen Kurswagenbeigabe in Villach) früher verlassen, hat man beim Fahrplan erfreulich flexibel Rücksicht genommen und nimmt dabei ein Abweichen vom starren Takt in Kauf.

Nicht reagiert hat man allerdings auf eine Änderung im Bahntakt seit Dezember 2009. Das OEC-Zugpaar 690/591 aus/nach Salzburg befährt die Tauernbahn nur mehr bis/ab Villach Hbf, den Zubringer nach/von Klagenfurt machen Regionalzüge. Aufgrund deren etwas längerer Fahrzeit wird der Anschluss in Klagenfurt Hbf auf den/vom IC-Bus knapp versäumt. Konkret erreicht der Zug 4252 Klagenfurt Hbf um 15.26 Uhr, der IC-Bus 950 nach Graz verlässt Klagenfurt um 15.25 Uhr. In der Gegenrichtung kommt der IC-Bus 857 aus Graz in Klagenfurt um 14.39 Uhr an, der R4251 verläßt Klagenfurt um 14.32 Uhr in Richtung Villach (mit Anschluß an den OEC 591 nach Spittal und Salzburg).

fahrgast kärnten ersucht die ÖBB im Interesse der Reisenden aus dem Raum Oberkärnten/Villach und Salzburg,
die angeführte IC-Busse um 10 später bzw. 15 Minuten früher zu legen, womit die Anschlüsse gewährleistet wären.

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xx fahrgast-Magazin 3/2010 (August - Oktober 2010)


 

 



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"Kärntner tanken am wenigsten" [27.05.]

Kärntner tanken am wenigsten

(aus: "Kleine Zeitung", 27.05.2010)

Um 15,1 Prozent weniger Sprit verkauft als 2004 - höchster Rückgang österreichweit. Kärntner fahren mehr Bahn.


Exakt 566 Millionen Liter Sprit wurden 2009 in Kärnten verkauft. Das sind laut einer Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) um 15,1 Prozent weniger als im Jahr 2004. Und das wiederum ist der höchste Rückgang beim Spritabsatz österreichweit. Im Burgenland beispielsweise ist 2009 um 39,3 Prozent mehr Treibstoff aus den Zapfsäulen geflossen als fünf Jahre zuvor.

Mehrere Faktoren

Fahren die Kärntner also weniger mit dem Auto als noch vor einigen Jahren? Oder haben sie aufgrund von Wirtschaftskrise und Jobverlust einfach weniger Geld zum Tanken? Es sind mehrere Faktoren, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, sagt Christian Gratzer vom VCÖ.

Zapfen bei den Nachbarn

Dass die Kärntner sich die Fahrt zur Tankstelle nicht mehr leisten können, glaubt er nicht. Vielmehr hätten viele Autofahrer in den vergangenen Jahren sogar wesentlich mehr Kilometer zur Zapfsäule zurückgelegt, als notwendig. Tankstellen in Slowenien sind bei solchen "Ausflügen" das Ziel. Denn bei unseren Nachbarn ist der Sprit noch immer günstiger. Im Burgenland ist es umgekehrt. Hier sei der Treibstoffabsatz unter anderem deshalb so stark gestiegen, weil man in Ungarn mittlerweile nicht mehr billiger tanken kann, und der Tanktourismus damit ein Ende gefunden habe, so Gratzer.

Ein weiterer Grund für den Absatzrückgang an den Tankstellen: Die Kärntner fahren Bahn und Bus. "Es lässt sich deutlich ein Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel erkennen, weil es in diesem Bereich zu wesentlichen Verbesserungen gekommen ist", sagt Gratzer.

Im "Kärnten Takt"

Konkret meint er den "Kärnten Takt" und damit Fahrplanverbesserungen, die seit Jänner 2009 Kärntner Pendler wieder zunehmend auf die Schiene bringen. Mehr und neuere Züge, dichtere Intervalle und mehr Sitzplätze sorgen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) für erhebliche Fahrgastzuwächse. "Der ,Kärnten Takt' war ein Quantensprung im öffentlichen Netz", ist auch Markus Lampersberger, Obmann von Fahrgast Kärnten, überzeugt. Im Halbstundentakt fährt seither ein Zug von Klagenfurt nach Villach und umgekehrt. Und im Stundentakt geht es weiter nach Völkermarkt oder Spittal. "Wir haben jetzt um 30 Prozent mehr Verbindungen", erklärt Christoph Posch, Sprecher der ÖBB in Kärnten. 2009 seien um 21 Prozent mehr Zeitkarten verkauft worden, als 2007.

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Strasse und Schiene
Liter. 566 Millionen Liter Diesel und Benzin wurden 2009 in Kärnten verkauft. Der Rückgang beim Diesel ist laut VCÖ mit minus 8,2 Prozent deutlich geringer, als beim Benzin mit 29,8 Prozent.

Vergleich. Im Schnitt wurde in Österreich 2009 um 4,4 Prozent weniger Sprit verkauft, als 2004. In Kärnten sind es 15,1 Prozent, in Wien 11,7 Prozent. Das Burgenland verzeichnet ein Plus von 39,3 Prozent.

Bahn. In Kärnten wurden 2009 um 21 Prozent mehr Zeitkarten an Pendler verkauft, als 2007.

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Eindrucksvolle Jubiläumsfeier [17.05.]

Eindrucksvolle Jubiläumsfeier "10 Jahre fahrgast kärnten"

fahrgast kärnten wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich mittlerweile als ernst genommener Gesprächspartner etabliert, der von Verkehrsunternehmen zur Mitarbeit eingeladen und von Politikern aber auch Medien zu Stellungnahmen gebeten wird.

Aus Anlass des 10-jährigen Bestandsjubiläums wurde am 30.04.2010 in der HTL1-Lastenstraße in Klagenfurt  ein Vortragsnachmittag mit renommierten Referenten zu Themen des öffentlichen Verkehrs veranstaltet.

Mehrere Vertreter der Landes- und Stadtpolitik stellten sich mit Grußworten an die Teilnehmer ein:

-  Frau Dr. Beate Prettner, Landesrätin für Umwelt
-  Frau Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadträtin von Klagenfurt
-  Gemeinderat Herwig Druml, In Vertretung für Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider
-  Gemeinderat Mag. Wilfried Thaler, in Vertretung für Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner
-  Gemeinderat Matthias Köchl, in Vertretung für Landtagsabgeordneten Rolf Holub

Nach der Begrüßung durch den "Hausherrn", HTL-Direktor Dipl.-Ing. Franz Korper hielt Dipl.-Ing. Chris-
tian Heschtera, Geschäftsführer der „Verkehrsverbund Kärnten GmbH“, eine kurze Begrüßungsrede.

Als erster Vortrag erfolgte die Präsen­tation der „Taurus“-Lokomo­­tive im Maßstab 1:25 den Auftakt.
Diese wurde im Rahmen eines Maturaprojektes an der HTL1-Lastenstraße für „Minimundus“ mit
Unter­stützung der Lehrer Dipl.-Ing. Helmut Kampl und Ing. Benno Priessner von zwei Schülern
des 5. Jahrganges (Buxbaum Raphael, Eberhard Franz-Michael) detailgetreu konstruiert und
hergestellt.

Mag. Georg Fuchshuber, Geschäftsführer des „Verkehrsverbund Tirol“ referierte über Tourismus im ländlichen Raum und stellte die Frage, ob dieser eine Chance oder eine Seifenblase für den öffentlichen Verkehr darstellt.

Der bekannte Universitätsprofessor Dr. Hermann Knoflacher von der Technischen Univer­sität Wien versuchte in seinem Vortrag die Frage zu beantworten, ob die Verkehrs­politik über­haupt Verständnis für die Fahrgäste zeigt.

Mallnitz ist seit einem Jahr Mitglied der „Perlen der Alpen“, einem Zusammenschluss von 20 Urlaubsorten, die sich um nachhaltigen Tourismus bemühen. Mag. Günther Mussnig beschrieb in seinem Vortrag die zukünftige verstärkte Ausrichtung der „Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten“ zum „sanften Tourismus“. Dabei spielt der öffentliche Verkehr sowohl als Gäste-Zubringer mit dem IC-Bahnhof Mallnitz-Obervellach als auch für die Mobilität vor Ort in Form eines neuen Wanderbus-Systems eine wichtige Rolle.

Die Arbeit der ehrenamtlichen Fahrgast-Vertretungen für die Interessen der Bahn- und Buskunden wurde durch Mag. Peter Haibach, Obmann der bundesweiten Fahrgastvertretung „Pro Bahn Österreich“ und Dr. Markus Lampersberger, Obmann von „fahrgast kärnten“ beleuchtet.

Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung sorgte ein „Bio- und Fairtrade-Buffet“
vom „Klimabündnis Kärnten, bestens organisiert von Mag. Christian Salmhofer.
  


Politische Vertreter mit dem Vorstand von fahrgast kärnten (fgk):

- Dr. Markus Lampersberger (fgk),
-Mag. Wilfried Thaler
-Dipl.-Ing. Franz korper (HTL-Direktor)
-Richard Hunacek (fgk)
-Dr. Beate Prettner
-Herwig Druml
-Matthias Köchl
-Dr. Richard Huber (fgk)
-Christof Trötzmüller (fgk)
-Es fehlt: Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.



Kärntner Verkehrsunternehmen mit dem Vorstand von fahrgast kärnten (fgk):

Christof Trötzmüller (fgk), Eduard Kaltenbacher (fgk), Dr. Richard Huber (fgk), Richard Hunacek (fgk), Dipl.-Ing. Reinhold Luschin (Stadtwerke Klagenfurt AG), Ing. Walter Kröpfl (ÖBB-Postbus GmbH), Mag. Manfred Oberrauner (ÖBB-Personenverkehr Kärnten), Mag. Martin Pacher (Kärnten-Bus GmbH), Dipl.-Ing. Christian Heschtera (Verkehrsverbund Kärnten GmbH), Ing. Christof Posch (ÖBB-Pressesprecher), Gilbert Oberrauner (Kowatsch-Südburg), Dr. Markus Lampersberger (fgk)


          
Blick in das Auditorium                                                     Dr. Beate Prettner                      Mag. Wilfried Thaler
(vorne: Herwig Druml, Dr. Maria-Luise Mathiaschitz)


        
Matthias Köchl                                     Direktor Dipl.-Ing. Franz Korper      Dipl.-Ing. Christian Heschtera



 Mag. Christian Salmhofer
  

  
Dipl.-Ing. Helmut Kampl mit den Schülern bei der Präsentation des Maturaprojektes "Taurus"-Lokomotive im Maßstab 1:25" für "Minimundus".

   
Mag. Georg Fuchshuber (rechts)                                               Gerhard Reymann B.A.

     Mag. Peter Haibach (links)                                                       Univ.-Prof. Dr. Hermann Knoflacher


   
Foto links:
ÖBB-Kärnten übergibt "Talent"-Modell als Jubiläumspräsent
Mag. Manfred Oberrauner (ÖBB-Personenverkehr-Kärnten, links) übergibt dem Vorstand von „fahrgast kärnten“ ein Modell des ÖBB-Nahverkehrszuges "Talent" (Dr. Markus Lampersberger, Christof Trötzmüller, Dr. Richard Huber, Richard Hunacek, Eduard Kaltenbacher)

Foto rechts: Der Vorstand von "fahrgast kärnten"
 

    
Foto links:

Die 100 Sitzplätze der Mediathek in der HTL1-Lastenstraße waren bis auf den letzten Platz gefüllt.

Foto rechts:
Dr. Markus Lampersberger und Dipl.-Ing. Wolfgang Kuchling, die Organisatoren der "1. Klagenfurter Verkehrstage Mobilität-Technik-Zukunft", die im April 2009 ebenfalls in der Mediathek der HTL1-Lastenstraße veranstaltet wurden und als "2. Kärntner Verkehrstage Mobilität-Technik-Zukunft" am 04./05.05.2011 ihre Fotsetzung finden werden.



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10-Jahres-Jubliäum: Pressespiegel [10.05.]

10-Jahre-Jubiläum: Pressespiegel

"fahrgast"-Interview von "Kleine Zeitung - online"

Aus Anlass des zehnjährigen Bestandsjubliäums führte "Kleine Zeitung - online" ein Interview mit dem Obmann von "fahrgast kärnten":

--> Link zum Interview

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Im Kampf um die Öffis: Freude, doch auch Frust in der Freizeit

     (Aus "Kronen Zeitung", 30.04.2010)


Verein "Fahrgast Kärnten“ feiert sein zehnjähriges Bestehen und Erfolge

  

Vor zehn Jahren, als in Kärnten österreichweit der größte Zuwachs an Autos verzeichnet wurde, kaum jemand Öffis nutzte und Umweltschutz noch kein großes Thema war, haben fünf engagierte Kärntner den Verein „Fahrgast Kärnten“ gegründet. Vieles haben sie erreicht, doch es bleibt einiges zu tun. Vor allem am Land.

 

„Ganze Täler sind wochenends abgeschnitten“, weiß Fahrgast-Obmann Markus Lampersberger. Nicht nur auf Städte, wo beispielsweise Busspuren für staufreie Fahrten fehlen, sondern vor allem auf das Land legt der Verein heute seinen Schwerpunkt. Und seine Stimme wird gehört. „Mittlerweile haben wir laufend Gespräche mit Anbietern öffentlicher Linien sowie Politikern. Am Kärnten-Takt durften wir sogar mitarbeiten“, freut sich Lampersberger. „Doch anfangs hat uns ein Politiker gefragt, wie groß unsere Frustrationstolernaz sei, dass wir uns das in der Freizeit antun.“

 

Die Mitglieder sind sich sicher, ein Bewusstsein für Öffis geschaffen zu haben. „wir sind ja nicht gegen Autos, doch um Staus zu umgehen, die Umwelt zu schonen und Kosten sowie Benzin zu sparen, sind Bus und Bahn die Zukunft“, betont Fahrgast-Schriftführer Christof Trötzmüller.

 

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Sie bringen "Öffis" in Fahrt
         (Aus "Kleine Zeitung", 30.04.2010)

Markus Lampersberger (42) und Richard Hunacek (67) kämpfen seit zehn Jahren für einen öffentlichen Verkehr, der auch funktioniert.

Geht das, so ganz ohne eigenen fahrbaren Untersatz im autoreichen Kärnten? Diese Frage stellte sich Richard Hunacek vor mehr als drei Jahrzehnten. Seine Antwort: "Ja! Ich hatte niemals ein Auto und will auch keines", sagt der Kassier des Vereins "Fahrgast Kärnten". Bei seiner Frau Brunhilde musste der gebürtige Wiener und pensionierte ÖBB-Bedienstete einige Überzeugungsarbeit leisten.

Auch Vereinsobmann Markus Lampersberger nutzt für die meisten seiner Wege die Öffis. Selbst in den Urlaub geht's mit Bus oder Bahn. "Und das ist mit zwei kleinen Kindern nicht immer einfach. Aber wir sind bis jetzt überall gut angekommen", so der Klagenfurter HTL-Lehrer.

Dafür, dass der öffentliche Verkehr in Kärnten nicht ins Stocken gerät, treten die beiden Kärntner Fahrgäste mit über 100 weiteren Ehrenamtlichen seit zehn Jahren ein. "Mittlerweile sind wir etabliert und man nimmt uns ernst. Wir haben zum Beispiel am Kärntentakt Stufe eins mitgearbeitet", erzählt Lampersberger, der in seiner Freizeit für Halbmarathons trainiert. Auch in Hunaceks Wohnort Villach konnte schon einiges bewegt werden. "Mit den City-Bonus-Punkten vom Stadtmarketing kann man nicht nur gratis parken, sondern auch gratis mit den Bussen fahren", sagt der 67-Jährige, der mit seiner Frau gerne ins Theater geht und auch von Zeit zu Zeit mit dem Flugzeug verreist: etwa nach Vietnam, Malaysia und Khao Lak.

Die Wunschliste von "Fahrgast Kärnten" ist lang: Schließung der Taktlücken beim Kärntentakt, Erweiterung des öffentlichen Verkehrs außerhalb des Zentralraums, im ländlichen Bereich einen sogenannten Ruf-Bus am Wochenende, einen Taktfahrplan für Villach und eine Bahnhaltestelle in der Nähe der Klagenfurter Universität . . .



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10 Jahre fahrgast kärnten [28.04.]

 "10 Jahre fahrgast kärnten":


Vortragsnachmittag am 30.04.2010

 

  • Freitag, 30.04.2010, 13:00 Uhr – 17:30 Uhr
  • 9020 Klagenfurt, am Wörthersee,
  • Höhere Technische Bundeslehranstalt 1 (Mediathek), Lastenstraße 1

    Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten!

--> zum Programmablauf



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Stadt erneuert Postbushaltestellen [17.04.]

Stadt modernisiert Postbus-Haltestellen

2008 thematisierte fahrgast kärnten den Umstand, dass sich im Klagenfurter Stadtgebiet zahlreiche stark frequentierte Postbushaltestellen ohne Wetterschutz befinden (fahrgast-Magazin  3/2008).

Es ist sehr erfreulich, dass in den letzten Monaten vermehrt Stadtbus-Haltestellen mit Überdachung und Beleuchtung in Form von "CityLight-Haltestellen" ausgestattet wurden, und auch an die Postbus-Haltestelle „Adlergasse“ gedacht wurde (s. Foto).

Um diesen positiven Weg fortzusetzen, ersucht fahrgast kärnten auch die ebenfalls stark in Anspruch genommenen Postbus-Haltestellen „Wurmgarage“ nächst den „City-Arkaden“ (Postbusse in Richtung Moosburg, Feldkirchen) und „Stauderplatz“ beim Heiligengeistplatz (Postbusse in Richtung Krumpendorf, Pörtschach, Velden, Wernberg, Villach, sowie Reifnitz und Maria Wörth) ebenfalls zu modernisieren.

 



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Rosental: Umsteigefrei in die Innenstadt

 

Rosental: Umsteigefrei in die Innenstadt

 

 

Eine Stadt-Regional-Bahn in und um Klagenfurt könnte die Verkehrsproblematik wesentlich verbessern. Ein erster Schritt wäre für die vernachlässigte Rosentalbahn wichtig.

 

 

Abwärtstrend stoppen

 

In Kärnten hat sich die Zahl der Kraftfahrzeuge in den letzten 15 Jahren um mehr als 45% erhöht. Dieser hohe Grad des motorisierten Individualverkehres (MIV) und die verfehlte Raumordnung haben zur Folge, dass der Straßenverkehr im Kärntner Zentralraum ein bereits unerträgliches Maß erreicht hat, mit den damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen wie hohe Feinstaubkonzentrationen, Lärm, Verfall und Verödung der Orts- und Stadtzentren sowie durch ein hohes Maß an Zersiedelung. Gleichzeitig hat man im öffentlichen Verkehr nicht nur nicht auf die sich ändernde Situation reagiert, sondern mit Einsparungen im Angebot und Anhebung der Tarife die Entwicklung des MIV noch weiter verstärkt.

 

Nachteile durch Schienenliberalisierung

 

Nach dem Beitritt zur Europäischen Union und den geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen durch die Liberalisierung des Schienenmarktes, welche die Einhebung des Infrastrukturbenützungsentgeltes (IBE), einer Art „Schienenmaut“ zur Folge hatte, hat sich der Bahnverkehr nicht nur auf den Hauptstrecken sondern besonders auf den Regionalbahnen mit geringerer Frequenz verstärkt auf die Straße zu den bahnparallelen Buslinien verlagert. Die Ursachen für die geringen Fahrgastzahlen liegen einerseits auch darin, dass man seitens der Bahn auf geänderte Siedlungsstrukturen nicht reagierte (z.B. Errichten von neuen Haltestellen) und andererseits im Versäumnis nicht in die Infrastruktur investiert zu haben (automatische Sicherungsanlagen bei Eisenbahnkreuzungen) die kurze Fahrzeiten sicherstellen.     

 

Ohne Umsteigen aus der Region in die Innenstadt

 

fahrgast kärnten berichtete mehrmals über die Vision einer Stadt-Regional-Bahn („Tram-Train“ in und um Klagenfurt (fahrgast-Magazin Nr. 1/2006, 2/2006).

 

Unter Stadt-Regional-Bahn versteht man Zweisystem-Züge (Straßenbahnfahrzeuge), die das Netz einer Straßenbahn in der Innenstadt nutzen und an der Peripherie auf die Gleise der Eisenbahn wechseln, wodurch dem Fahrgast das Umsteigen erspart bleibt. Die Leichtbauweise der Fahrzeuge ermöglicht ein hohes Beschleunigungsvermögen und kurze Bremswege, wodurch sich folgende Vorteile ergeben:

Verkürzung der Haltestellenabstände und somit bessere Erschließung der Fläche, bei gleich bleibender Fahrzeit gegenüber der Bahn.

Zurückgewinnen von Pendlern, die man vielfach durch Umstellung auf Busse verloren hat

Park & Ride Benutzer möglichst nahe am Wohnort zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr zu motivieren und nicht erst am Stadtrand von Klagenfurt.

D
er Zersiedelung entgegenwirken und wieder ordentliche Siedlungsstrukturen schaffen.

Im Endausbau der Stadt-Regional-Bahn soll  die Beziehung Region – Stadt (Berufsverkehr) und Stadt – Region (Freizeitverkehr) durch umsteigefreie Verbindungen gestärkt werden.     

Bessere Erreichbarkeit der regionalen Betriebe in den Orts- und Stadtzentren, die in ihrer Existenz durch Einkaufszentren am Siedlungsrand gefährdet sind.

 

Verbesserung für Freizeittourismus

 

Hier ist der Drauradweg zu erwähnen, der in Richtung Klagenfurt auf Grund des steilen Anstieges von der Drau nach Maria Rain  problematisch ist, aber sehr wohl mit der Bahn ideal angebunden wäre.     

 

Stadt-Regional-Bahn  für Klagenfurt

 

Die Stadt Klagenfurt ist die südlichste Landeshauptstadt Österreichs und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region Kärnten.

Klagenfurt ist nicht nur das Verwaltungszentrum des Landes, sondern darüber hinaus auch Schul- und Universitätsstadt. Auf Grund der oben beschriebenen Situation ist die Zahl der Tagespendler von ca. 42.000 (Ein- und Auspendler) sehr groß.

Die Landeshauptstadt wird von der Bahn aus vier Richtungen angefahren (Villach aus Richtung Westen, St. Veit aus Richtung Norden, Bleiburg aus Richtung Osten und das Rosental aus dem Süden). Die Strecke aus dem Süden spielt heute im Personenverkehr nur noch eine untergeordnete Rolle und der Abschnitt Weizelsdorf – Ferlach ist im Besitz einer Museumsbahn und wird im Personenverkehr seit über 50 Jahren nicht mehr bedient.

Wichtige öffentliche Einrichtungen wie Landeskrankenhaus, Universität, Minimundus, HTL, um nur einige zu nennen, befinden sich zwar in unmittelbarer Nähe von Eisenbahnlinien, doch verfügen sie über keine Haltestellen. Die dezentrale Lage des Hauptbahnhofes in Klagenfurt und der Umsteigeknoten Heiligengeistplatz des örtlichen Busnetzes im Stadtzentrum ergeben daher noch zusätzliche zeitraubende Umsteigzwänge.

 

Rosentalbahn wieder erwecken!

 

Genau bei den angesprochenen Umsteigezwängen könnte die „Stadt-Regional-Bahn Kärntner Zentralraum“ ansetzen und eine bessere Verknüpfung der Stadt mit der Region am Schienenweg bewirken. Mit einer Nord-Süd- und einer Ost-West-Achse durch die Innenstadt wären alle wichtigen öffentlichen Einrichtungen an das Schienennetz umsteigefrei angebunden. Ein wichtiger erster Schritt bei der Umsetzung dieser Stadt- Regionalbahn stellt die Revitalisierung der Verbindung in Richtung Süden, nach Ferlach mit ca. 7.600 Einwohnern, dar. Neben der Ertüchtigung der Strecke sowie der Installation von automatischen Eisenbahnkreuzungen und der Errichtung neuer Haltestellen (wie im Plan gezeigt) mit „Park & Ride“-Möglichkeit kann ein Halbstundenintervall mit nur einem modernen Dieseltriebwagen sichergestellt werden.  Die nächsten Schritte wären die Verlängerung der Linie in die Stadt und der Ankauf von Zweisystemfahrzeugen. Mit der Durchbindung in Richtung Norden und dem Bau der Ost-West-Achse durch das Stadtzentrum würde die volle Verkehrswirksamkeit erreicht werden.

Die Zweisystemfahrzeuge sollten vom Bund, vom Land und auch von den angebundenen Gemeinden mitfinanziert werden. Um die Identifizierung mit dem neuen Verkehrsmittel zu erhöhen ist es von Vorteil, wenn die Gemeinden an der Gestaltung mitwirken können.

 

 Verbesserungen für die Region

 

Wie auch die positiven Erfahrungen aus Karlsruhe zeigen, ist zu erwarten, dass die Fahrgastzahlen wieder in einem erheblichen Ausmaß ansteigen. Durch dieses attraktive Angebot werden Grundstücke im Bereich von Bahnhöfen und Haltestellen für Wohnanlagen und Betriebe wieder interessant, was sich dadurch positiv auf die Raumordnung und die Erhaltung dörflicher Strukturen auswirkt.

Durch die Bindung der örtlichen Bevölkerung an das neue Verkehrsmittel wird erfahrungsgemäß der Fußgängeranteil in den Orts- und Stadtzentren steigen, wodurch der örtliche Handel nachhaltig profitiert und einem weiteren Wachsen der Einkaufszentren an der Peripherie entgegen wirkt.

 

Investition für die Zukunft

 

Die Investitionen für diese „Stadt-Regional-Bahn Kärntner Zentralraum“ sind gewiss sehr hoch, doch haben Untersuchungen ergeben, dass diese auch für kleinere Ballungsräume  eine positive Kosten-Nutzenrechnung aufweisen können. Der kleinste Untersuchungsbereich hatte nur 90.000 Einwohner. Im Zentralraum von Kärnten lebt, nach den Ergebnissen der Volkszählung 2001, ca. eine viertel Million Menschen. Der Umweltfond kann bei der Umsetzung die Stadt, das Land und die Gemeinden wesentlich unterstützen und zum Gelingen dieses Projektes beitragen.



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Park & Ride: S-Bahn-System notwendig



Presse-Artikel:  „Kronen Zeitung“, 24.02.2010 


„Fahrgast Kärnten“ will den Verkehr schon in den Bezirken stoppen

„Park & Ride“ funktioniert nur mit Ausbau von Schnellbahnen

 

Nur im Ausbau eines Schnellbahnnetzes sieht der Verein „Fahrgast Kärnten“ eine Chance für ein effizientes „Park & Ride“-System. Man dürfe die Autos gar nicht bis vor die Tore Klagenfurts bringen, sondern müsse sie bereits auf Parkplätzen bei Bahnhöfen in Villach, St. Veit, Völkermarkt, Strau und Bleiburg auffangen.

 

„Das würde die Umwelt nachhaltig schonen“, sind Markus Lampersberger und Christof Trötzmüller vom Verein „Fahrgast Kärnten“ überzeugt. Voraussetzung dafür sei aber der Ausbau eines Schnellbahnnetze: „Die Züge müssten dann aber alle 30 Minuten verkehren“.

 

In Salzburg habe man gute Erfahrungen: „Es gab einen 50-prozentigen Zuwachs an Passagieren im 30-Kilometer-Radius; und im 60-Kilometer-Bereich benutzten 30 Prozent mehr den Zug.“

 

In Kärnten hätten die ÖBB gute Vorarbeit geleistet: „Viele Bahnhöfe haben Parkplätze bekommen; der nächste entsteht in Lendorf bei Spittal.“

 

Für die Beförderung der Pendler innerhalb der Stadt schlägt „Fahrgast Kärnten“ eine Netzkarte vor. Eine Bestätigung der Strategie ist die gestrige Ankündigung von LH Gerhard Dörfler, dass das Land und die ÖBB bereits an einem S-Bahn-Konzept arbeiten.

 


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Presse-Artikel:  „Kronen Zeitung“, 25.02.2010

 

Der Verein „Fahrgast Kärnten“ will die Schienen attraktiv machen

 

Neue Anlaufstelle für Pendler: Bahnstationen statt Parkplatz

 

In Park & Ride-Plätzen in den Bezirken, verbunden mit Schnellbahnen im 30-Minuten-Takt sieht der Verein „Fahrgast Kärnten“, wie berichtet, die Zukunft für das Pendlersystem für unser Land. Allerdings müsse dann auch sicher gestellt sein, dass Berufstätige und Schüler schnell und zuverlässig an ihr Ziel kommen.

 

Seit der Ausdünnung des Park & Ride-Angebotes in Klagenfurt ist der Anreiz, das System zu nutzen, geringer geworden. Die Shuttles fahren inzwischen ja nur noch alle 20 Minuten von Cine-City und Minimundus in die Innenstadt. „Fahrgast Kärnten“ schlägt deshalb vor, die Busse in den Linienverkehr zu integrieren. Markus Lampersberger: „Sie könnten dann wieder alle zehn Minuten starten.“

 

Er macht sich auch Gedanken darüber, wie Park & Ride-Passagiere, die später einmal mit der Schnellbahn nach Klagenfurt kommen, in die verschiedenen Stadtteile gebracht werden könnten: „Dafür braucht man gar nicht so viele Busse. Wir haben genug Bahnstationen. Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Lendhafen, Mössingerstraße, Annabichl – und bei der Uni wollen die ÖBB ja auch noch eine Haltestelle bauen.“ Viele könnten von dort zu Fuß zur Arbeit gehen. Das hätten schon Erfahrungen in anderen Städten gezeigt. Wie etwa in Salzburg, wo das Passagieraufkommen in den Zügen sogar um 50 Prozent angehoben werden konnte.

 

Lampersberger: Mittelfristig ist es unser Ziel, die Leute auf die Schiene zu bringen. Mit den Parkplätzen außerhalb und einem 30-Minuten-Takt von Schnellbahnen könnte es gelingen. Die Garnituren stehen ja teilweise schon zur Verfügung.“

 

 



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Vermehrt barrierefreie Bahnhöfe

Vermehrt barrierefreie Bahnhöfe

In den vergangenen Monaten wurden in Kärnten erfreulicherweise einige Bahnhöfe moderni-siert und großteils auch mit barrierenfreien Zugängen versehen.

Moderne Bahnhöfe in Klagenfurt, Villach

Die ÖBB-Infrastruktur AG muss ihre Bahnhöfe in regelmä-ßigen Abständen modernisieren und geänderten Bedürfnis-sen anpassen. Die Substanz der großen, in der Nachkriegs-zeit erbauten Bahnhöfe ist in die Jahre gekommen. Die beiden am stärksten frequentierten Kärntner Bahnhöfe hat man da-her bereits mit großem Aufwand modernisiert, und zwar Vil-lach Hbf bereits in den 1990er-Jahren und Klagenfurt Hbf in den Jahren 2003 bis 2006. Beide Bahnhöfe bieten seither ein ansprechendes, kundenfreundliches Entree in die Städte.

Gesetz verlangt barrierefreie Bahnhöfe

Nicht nur das Alter der Gebäude und der Komfort der Fahr-gäste sind Gründe für die Modernisierung von Bahnhöfen. Einerseits will die privatwirtschaftliche ÖBB die Gebäude und Flächen möglichst gewinnbringend vermarkten. Man denke dabei auch an das Großprojekt „Wien Hauptbahnhof“ ge-meinsam mit der Stadt Wien. Andererseits sind immer mehr Bahnhöfe und Haltestellen unbesetzt (Fernsteuerung). Die damit entstehenden Sicherheitsprobleme beim Überqueren von Gleisen müssen durch Unterführungen und breite Bahn-steige baulich gelöst werden. Auf Hauptstrecken darf an un-besetzten Bahnhöfen kein Reisender gezwungen sein, ein Gleis zu überqueren, um zum Zug zu kommen. Nicht zuletzt verpflichtet das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz auch alle öffentlichen Verkehrsanbieter, bis Ende 2015 für einen barrierefreien Zugang (Zufahrt mit Rollstühlen, Kinder-wägen, etc.) zu den Verkehrsmitteln zumindest an größeren Stationen (Tagesfrequenz über 2000 Reisende) zu sorgen.

Investitionsmilliarde der Bundesregierung

In Kärnten ist es somit für die ÖBB mit dem Umbau der bei-den Großbahnhöfe nicht getan. Da alle Umbauten sehr teuer sind, beschloss die Bundesregierung Ende 2008, auch zur Unterstützung der kriselnden Bauwirtschaft eine sogenannte Investitionsmilliarde, mit welcher nicht nur Bahn-Unterfüh-rungen, sondern auch weitere Umbauten an Bahnhöfen ge-tätigt werden sollen.

Modernisierte Bahnhöfe in Kärnten

Schon vorher wurden die Bahnhöfe Kötschach-Mauthen, Hermagor, Villach-Westbahnhof, Faak am See und an der Ossiacher-Seestrecke (insbesondere Feldkirchen) moder-nisiert und mit hohen Bahnsteigkanten (55 cm) und teilwei-se mit Unterführungen ausgestattet. An Regionalbahnen werden allerdings keine Unterführungen gebaut. Die hohen Bahnsteige sorgen für ebenen Einstieg in die modernen Nah-verkehrstriebwagen „Talent“ bzw. „Desiro“. Besonders posi-tiv fällt die kundenfreundliche Gestaltung von Faak am See mit Warteräumen, Monitoren etc. auf. Villach-Westbf wurde zwar ebenfalls mit Monitoren ausgestattet und überdies mit Liften barrierefrei, allerdings hält das Umfeld, nämlich der Zu-gang von der Stadt und der geschlossene Warteraum, diesen Standard nicht und führte bereits zu mehrfachen Protesten von fahrgast kärnten, die bisher allerdings ohne Reaktion blieben (fahrgast-Magazin Nr. 2/2009).Weitere Bahnhöfe wurden im Zuge von Streckenneubauten oder -ausbauten vollständig modernisiert (Kolbnitz, Mühldorf-Möllbrücke, Lendorf) oder gehören zum Projekt Koralmbahn (Grafenstein, Bleiburg, Bleiburg-Stadt). Wolfsberg als Bezirks-hauptstadt wurde von der Stadtseite her barrierefrei. Der um-gebaute Bahnhof Rosenbach wurde ebenfalls mit einem Mit-telbahnsteig (allerdings nicht barrierefrei) ausgestattet.

Zusammenfassend sind in Kärnten große Fortschritte bei der Modernisierung und Barrierefreimachung kleiner und großer Bahnhöfe zu erkennen. Zwei wichtige Bahnhöfe stehen als „große Brocken“ aber noch bevor: St. Veit an der Glan und Spittal-Millstättersee. Hier fehlen noch Lifte und Rolltreppen.

Spittal: Südausgang gefordert

Der in St. Veit bereits realisierte Südausgang des Fußgänger-tunnels soll in Spittal laut letzten Informationen an den Kosten (Mitfinanzierung durch die Stadt) scheitern, was angesichts der südlich anschließenden Wohn- und Gewerbegebiete und des neuen Erlebnisbades „Drautalperle“ sehr schade wäre.



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Wir gestalten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit den öffentlichen Verkehr im Sinne der Fahrgäste mit.

Fahrgast Kärnten - Lastenstraße 1 - 9020 Klagenfurt - info@fahrgast-kaernten.at