fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Klagenfurt [ARCHIV]


Neue Liniengrafiken veröffentlicht [05.01.]

Neues Buskonzept: Linienführung fixiert

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" hat die Linienpläne für das neue, am 14.02.2011 startende Klagenfurter Stadtbuskonzept veröffentlicht.


Liniengrafiken

Da sich das abendliche Liniennetz (ab ca. 20.00 Uhr) grundlegend vom Netz an Werktagen untertags unterscheidet, muss sich der Fahrgast nunmehr an zwei verschiedene Linien-Netzpläne (und auch Fahrpläne) gewöhnen.

Die Umstellung wird für die Fahrgäste sicherlich nicht einfach sein, denn einerseits werden bestehende Liniennummern für völlig neue Linienführungen verwendet und andererseits wird abends nach einem eigenen Linienschema und Fahrplan gefahren. Der von den STW als "Nachtverkehr" bezeichnete Verkehr wird von "fahrgast kärnten" seit Bekanntwerden des neuen Liniensystems im Juni 2010 aufgrund des frühen Starts ab ca. 20.00 Uhr als "Abendverkehr" angesehen.

Manche Linien werden auch aufgrund ihrer Linienführung für viele Fahrgäste nicht leicht zu durchschauen sein, wie z. B. die neue Linie 85 in Form eines Achters in Waidmannsdorf.

--> Download, Liniennetz-Tagverkehr:   37_STW_TagNEU_0.pdf

--> Download, Liniennetz-Abendverkehr:   36_STW_NachtNEU.pdf


Heiligengeistplatz: Neue Lage der Haltestellen

Verbunden mit der Neuordnung des Liniennetzes ist natürlich auch eine neue Anordnung der Bus-Abfahrtshaltestellen am Heiligengeistplatz (HGP). Die Unterscheidung aller Linien in einen Tag- und einen Abendfahrplan wird das Finden der Abfahrtsstellen am Heiligengeistplatz zusätzlich erschweren.

--> Download, HGP-Abfahrtsplan:   38_HGP_Plan_DIN_A4.pdf



"fahrgast"-Wunsch: Stadtplan mit Linienführungen

Die neuen Liniengrafiken lassen für viele Buskunden manche Linienführungen nur schwer erahnen.
Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wäre eine Straßenkarte (z. B. gefaltet im Format A3) hilfreich, in welche die Linienführungen in die Straßen eingezeichnet werden. Ein derartiger Plan für das bestehende Linienschema ist als großformatiges Plakat vor dem STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz angebracht.
  

Neuer Fahrplan wird entscheidend

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wird das neue Linienkonzept erst nach Vorliegen des neuen Fahrplanes seriös analysiert werden können. Der Fahrplan wird laut STW-Homepage mit Beginn der Tour des Infobusses (14. Jänner 2011) zur Verfügung stehen. 


--> Homepage der STW zum Linienkonzept-neu:  http://www.busse-klagenfurt.at

 

 



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Info-Abend am 27. Jänner [19.01.]

"fahrgast"-Informationsabend zum neuen Stadtbus-Konzept in Klagenfurt

Am 14.02.2011 startet ein neues Linien- und Fahrplankonzept der Klagenfurter Stadtbusse.

 

„fahrgast kärnten“ informiert über die Verbesserungen und Verschlechterungen aus der Sicht der Buskunden.  

-->  Donnerstag, 27.01.2011
-->  17.00 bis 20.00 Uhr
-->
Klagenfurt, „Gasthaus Pirker“, Adlergasse 16

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 



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"Öffi-Sparkurs: Kritik am Busplan" [02.01.]

"Sparkurs trifft Öffis: Kritik am Busplan"
                (aus: "Kronen Zeitung", 30.12.2010)

Stadtwerke stellen Fahrpläne um - Aus für "Geisterlinien" - Neue Strecken, längere Intervalle

Wir können es leider nicht jedem Recht machen", hat STW-Chef Romed Karré schon vorab mit Kritik am neuen Bussystem gerechnet. Und tatsächlich befürchten Fahrgäste nun massive Einschnitte auf bestimmten Strecken. "Wir erschließen neue Gebiete und müssen eben anderswo einsparen", bestätigen die Stadtwerke.

Der Start des neuen Klagenfurter Buskonzepts wurde auf 14. Februar 2011 verschoben. Denn noch wird "gefeilt", wie STW-Sprecher Harald Raffer sagt. "Es gibt einen Torso, aber Nachjustierungen sind möglich."

Man orientiere sich an Erfahrungswerten, Fahrgastwünschen und an Wirtschaftlichkeit. "Der öffentliche Verkehr soll attraktiver werden, gleichzeitig muss gespart werden." Ein Spagat, der so ausschauen soll, dass es "bedarfsorientierte Fahrpläne" und neue Direktverbindungen gibt - etwa Bahnhof und Pädak oder Viktring-Bahnhof-Universität sowie Wölfnitz-Ebenthal.

"Wir haben noch zu wenig Infos, wie´s ausschaut", sagt Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten". "Aber wir fürchten, dass viele Strecken nur noch alle 30 Minuten bedient werden und nachts gar nicht mehr." Ebenthal etwa, die neue Linie 31, sei so ein Sorgenkind, ungeachtet der regen Siedlungstätigkeit. Eine Nachtlinie ist zwar geplant, aber wie die verkehrt, wir erst ab 10. Jänner klar, wenn die STW-Infotour startet.

 



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Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Uni" [17.04.]

Bahn-Haltestelle "Universität - Minimundus"                                       [17.04.2012]

In den vergangenen Tagen wurde über eine bevorstehende Einigung zur Errichtung einer neuen Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Universität/Minimundus" berichtet.
Aus diesem Anlass finden Sie nachfolgend eine "fahrgast"-Analyse von aus dem Jahr 2010.

Nachdem das Vorhaben zur Errichtung einer neuen Bahnhaltestelle im Westen von Klagenfurt noch vor der Fußball-EM 2008 nicht umgesetzt wurde, ist es wieder sehr still um das Projekt geworden. fahrgast kärnten möchte wieder ein wenig Schwung in die Diskussion um diese Bahnstation bringen, da unverändert großer Bedarf besteht.

Ist-Situation

Klagenfurt-Lend ist derzeit die westlichste Bahnhaltestelle in der Landeshauptstadt und liegt zwischen den Stadtteilen St. Martin und Waidmannsdorf. Der Haltepunkt wird von Pendlern der beiden Stadtteile und insbesondere von Schülern der Volks- und Hauptschule in Waidmannsdorf genutzt. Die geringe Inanspruchnahme durch Studierende an der im westlichen Waidmannsdorf gelegenen Universität ist vor allem auf die große Entfernung zurückzuführen. Um Baumaßnahmen und Investitionskosten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, kommen im Wesentlichen zwei Möglichkeiten in Betracht.Varianten zur Lage der neuen Haltestelle

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ergeben sich zwei Varianten, nämlich im Bereich der städtischen Eisstocksportanlage, wo sich auch eine Fußwegunterführung befindet und bei der Unterführung in der Kohldorferstraße.

Variante 1: Haltestelle bei der Eisstocksportanlage

- geringste Investitionskosten
- geringste Entfernung zur Wörthersee-Ostbucht ein- 
  schließlich Strandbad (saisonaler Betrieb)
- es liegt neben der Haltestelle die Eisstocksportanlage
  (fast ganzjähriger Betrieb)
- es befindet sich ein Hotelbetrieb in unmittelbarer Nähe
- derzeit befindet sich im Nahbereich auch (noch) die
  Wörthersee-Bühne (saisonaler Betrieb)
- mit entsprechenden Rampen wäre eine barrierefreie
  Haltestelle gegeben
- Radweganbindung mit geringstem Aufwand möglich

Variante 2: Haltestelle bei der Unterführung Kohldorferstraße

- Verknüpfungsmöglichkeit mit den städtischen Busliniennetz (Linien 10, 11, 20, 21, 22)
- Park & Ride Anlage (der Landeshauptstadt Klagenfurt) bereits vorhanden
- Erschließung bzw. Aufwertung des Wohngebietes St. Martin West (nördlich & südlich der Bahn) sowie Waid-
  mannsdorf West (südlich)
- im unmittelbaren Nahbereich der neuen Haltestelle ist gemäß Stadtentwicklungskonzept noch Baulandpoten-
  zial für Wohnbebauung vorhanden
- geringere Entfernung zur Universität (ca. 900 Meter)
- im unmittelbaren Haltestellenbereich Pendlerpotenzial im ehemaligen ÖDK-Gebäude (heute Verbund sowie ca.
  30 weitere Büros) und „Lakeside Park“ bei der Uni
- die Möglichkeit zur Schaffung einer sicheren Radwegverbindung von St. Martin zum Radweg entlang des
  Lendkanals
- geringste Entfernung zu „Minimundus“ (saisonaler Betrieb),  „Planetarium“ und Reptilienzoo.

Bei Gegenüberstellung und Abwägung aller Vor- und Nachteile kristallisiert sich die Variante Kohldorferstraße für eine ganzjährige Nutzung durch mehrere Nutzergruppen (Studierende, Arbeitspendler, Wohnbevölkerung, Touristen) als die weitaus Vorteilhaftere heraus, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind.

Es sollten aber bei einer Investition wie dieser die höheren Errichtungskosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium für die Lage der Haltestelle sein, handelt es sich doch um ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft und für Generationen, das größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit bieten soll.

fahrgast kärnten favorisiert die Variante 2 in der Kohldorferstraße mit folgendem Ausführungsvorschlag:

Die Unterführung in der Kohldorferstraße hat heute eine Fahrbahnbreite von 10 Metern mit beidseits je zwei Meter breiten Gehsteigen. Da vom Verkehrsaufkommen eine Unterführung in dieser Dimension nicht notwendig ist, besteht nun die Möglichkeit durch Errichtung einer Stützmauer (s. Schnittbild) einen 4,40 Meter breiten Geh- und Radweg einseitig anzulegen. Damit gewinnt man im Bereich der Bahnsteigzugänge 1,60 Meter an Höhe, die einem das Erreichen der Bahnsteige erleichtert und somit zusätzliches Treppensteigen erspart. Mit diesem Lösungsvorschlag eines Zuganges zu den Bahnsteigen kommt man auch nicht in den Konflikt, dass man die Statik der Brückenauflager in Gefahr bringt. Mit dem Bau eines Liftes zum Nordbahnsteig gibt es auch die Option eine 100%  barrierefreie Station zu errichten, denn südseitig ist ein Zugang ohne Hindernis zum Bahnsteig über den angrenzenden Parkplatz gewährleistet.

Resümee

Auch wenn die Haltestelle Lend und die neue Haltestelle Universität/Minimundus bei der Kohldorfer Straße nur ca. 1,3 Kilometer voneinander entfernt sein werden, so stellt die neue Station eine wichtige Ergänzung dar und kann keinesfalls als Ersatz für Klagenfurt Lend gesehen werden. Jede Lage weiter westlich würde die Attraktivität der neuen Haltestelle insbesondere für die Wohnbevölkerung nördlich und südlich der Bahn stark mindern.

In der Hoffnung auf baldige Realisierung sollte dieser Umsetzungsvorschlag von fahrgast kärnten ein wichtiger Impuls für eine zukünftige moderne Haltestelle im Westen der Landeshauptstadt sein, deren Erfolg, Akzeptanz und Inanspruchnahme ganz wesentlich von ihrer Lage abhängig sein wird.



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STW-Konzept, "fahrgast"-Entwurf [02.01.]

Neues Liniensystem: STW-Konzept und "fahrgast"-Entwurf 

fahrgast kärnten stellte im fahrgast-Magazin Nr. 3/2010 (August - Oktober 2010) ein zukunftsorientiertes Linienkonzept vor - noch vor Bekanntwerden des von der "Stadtwerke Klagenfurt AG" (STW) vorgestellten und politisch beschlossenen, leider von Einsparungen geprägten Linien- und Fahrplankonzeptes der STW, welches mit 14. Februar 2011 starten wird.

Nachfolgend finden Sie nochmals übersichtlich die entsprechenden Berichte zum Download.

Entwurf von "fahrgast kärnten" für ein neues Linienkonzept: 
                   
                                    -->
33_linienkonzept_fg_seite_12_bis_14_pdf.pdf

Analyse des am 14.02.2011 startenden STW-Linienkonzepts (fahrgast-Magazin 3/2010, Stand:Juli 2010)   

                     -->
34_linienkonzept_stw_seite_15_pdf.pdf 

 

 

 



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Neues Linienkonzept: Infobusse [16.12.]

Neues Liniennetz: Infobusse im Jänner

Mit 14.02.2011 ist in Klagenfurt der Start eines neuen Linien- und Fahrplankonzeptes der Stadtbusse vorgesehen.

Ab Jänner 2011 wird ein Stadtwerke-Infobus in alle Stadtteile von Klagenfurt fahren, um die Bevölkerung über die Veränderungen im neuen Liniennetz zu informieren.

Die Termine:

Fr. 14.01. Welzenegg, Kika,10:00 - 17:00 Uhr
Sa. 15.01. Viktring, Billa, 09:00 - 13:00 Uhr
Fr. 21.01. Waidmannsdorf, Päd. Hochschule, 10:00 - 15:00 Uhr
Sa. 22.01. Fischl, Fischlstadion, ASKÖ Zentrum, 09:00 - 15:00 Uhr
Fr. 28.01. Wölfnitz, Wölfnitzerhof, 10:00 - 15:00 Uhr
Sa. 29.01. Zentrum, City Arkaden Klagenfurt, 10:00 - 17:00 Uhr
Fr. 04.02. Annabichl, Café Blumenstöckl, 11:00 - 16:00 Uhr
Sa. 05.02. Häuslbauermesse, 09:00 - 17:00 Uhr
Fr. 11.02. Zentrum, Hauptbahnhof, 10:00 - 17:00 Uhr
Sa. 12.02. Südpark, 10:00 - 17:00 Uhr

fahrgast kärnten berichtete bereits im letzten fahrgast-Magazin ausführlich über das neue, von Einsparungen geprägte Linien- und Fahrplankonzept der "Stadtwerke Klagenfurt AG" und präsentierte einen eigenen Vorschlag für ein zukunftsorientiertes Linienkonzept.

 



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Ebenthal: Abends kein Bus mehr? [17.12.]

Ebenthal: Abends keine Busse mehr

fahrgast kärnten kritisierte im fahrgast-Magazin Nr. 3/2010 (August - Oktober 2010) in einer Analyse des neuen Linien- und Fahrplankonzepts der "Stadtwerke Klagenfurt AG" das Vorhaben, den Abendverkehr nach Ebenthal aus Einsparungsgründen einzustellen. Wie der nachfolgende Zeitungsbericht darlegt, dürfte es mit der Streichung des Abendverkehrs ernst werden.

--> fahrgast-Analyse des neuen STW-Linienkonzepts (Stand: Juli 2010) 


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"STW-Linie nach Ebenthal wird abends eingeschränkt"
                  (aus: "Kärntner Tageszeitung", 17.12.2010)

Die Marktgemeinde Ebenthal lehnt es entschieden ab, rund 34.000 Euro dazuzuzahlen, damit die STW-Flotte die Ortschaft im gehabten Ausmaß weiter bedient. "Wir zahlen keinen Cent!", so Bürgermeister Felsberger.

Aufregung herrscht in der Marktgemeinde Ebenthal über angekündigte Einschränkungen der Stadtwerke-Buslinie von Klagenfurt in ihr Gemeindegebiet. Bgm. Franz Felsberger (SPÖ) informierte in der Gemeinderatssitzung Mittwoch Abend die Mandatare dazu. Demnach haben die STW bereits ab Mitte Februar eine Fahrplanänderung angekündigt, die den Abendverkehr auf der Linie E reduziert.

Laut Felsberger sollen von Sonntag bis Donnerstag acht Fahrten in der Zeit von 19.32 bis 23.03 Uhr gestrichen werden, am Freitag und am Samstag sollen es sogar zwölf Fahrten sein, die aus dem Fahrplan fallen. Begründet sei diese Maßnahme damit worden, dass ab bzw. zur Haltestelle Schlosswirt nach 19 Uhr im Schnitt nur noch zwischen 20 und 40 Personen befördert werden.

Felsberger: "In einem informellen Kontaktgespräch sprachen Stadtrat Peter Steinkellner und DI Reinhold Luschin von den STW von möglichen Fahrplaneinschränkungen ab dem Sommer nächsten Jahres. Allerdings flatterte schon kurz danach eine Mitteilung ins Haus, der zufolge das Abendliniennetz im bisherigen Ausmaß nur dann aufrechterhalten wird, wenn die Marktgemeinde für die Zeit vom 14. Februar bis Jahresende den Betrag von 33.878 Euro hinblättert."

Der Gemeindevorstand habe sich entschieden dagegen ausgesprochen, defizitäre Stadtwerke-Linien aus Gemeindemitteln zu subventionieren. Noch dazu verlaufe die Linie E überwiegend auf Klagenfurter Gebiet. Felsberger: "Zwischen der Fischlsiedlung und der südlichen Stadtgrenze leben mehr Menschen als in der Ortschaft Ebenthal. Wir werden keinen Cent für einen Geisterbus zahlen!"

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Feiertag: Schade ums Geld [08.12.]

Stadtbusse am Feiertag, 8. Dezember: Schade um das Geld
        (Presse-Aussendung von "fahrgast kärnten")

 

Am 08.12.2010, dem Marienfeiertag, hielten auch heuer wieder die Geschäfte offen. Die Stadtbusse verkehrten zur Überraschung aller Fahrgäste nicht nach dem erwarteten Sonn- und Feiertagsfahrplan sondern nach dem Werktagsfahrplan (Montag bis Freitag).

 

Diese Aktion wurde nicht auffällig beworben, und es erfolgte  lediglich auf der STW-Homepage ein kurzer Hinweis, jedoch nicht an den STW-Haltestellentafeln. So fanden sich viele Buskunden zur „falschen“ Zeit, nämlich zur Feiertags-Abfahrtszeit an den Haltestellen ein.

 

Nachdem sich dieser Fahrplan auf einigen Linien jedoch sehr stark von jenem an Werktagen (Montag bis Freitag) unterscheidet, kam es vor, dass Stadtbusse statt der Feiertags-Abfahrtszeit erst bis zu einer dreiviertel Stunde danach gemäß Werktagsfahrplan eintrafen und die wartenden Fahrgäste aufgrund fehlender Information an den Haltestellen im Ungewissen waren (oder das Warten ohnedies aufgaben).

 

Überdies fuhren Linien, die regulär nur an Werktagen aber nicht an Feiertagen verkehren, am 8. Dezember nach dem Werktagsfahrplan, ohne dass dies die dort wohnende Bevölkerung erfuhr (z. B. Linien 13, 75).

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ist es wegen des Fehlens einer entsprechenden Bewer-bung schade um das für den dichteren Werktagsfahrplan aufgewendete Geld, welches für einen Gratis-Adventsamstag wesentlich effizienter eingesetzt gewesen wäre.

 



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fahrgast-Erfolg: Ein Samstag gratis [02.12.]

"fahrgast"-Teilerfolg": Stadtbusse am letzten Adventsamstag gratis

"fahrgast kärnten" kritisierte in der untenstehenden Presse-Aussendung vom 27.11.2010, dass die Klagenfurter Stadtbusse an den Adventsamstagen nicht mehr kostenlos verkehren. Die daraufhin einsetzende Berichterstattung in mehreren Medien kann ebenfalls unten nachgelesen werden ("Kleine Zeitung", "Kronen Zeitung", ORF.at).

"Viertel-Erfolg" für fahrgast kärnten

Wie einer Presse-Information der Stadt Klagenfurt zu entnehmen ist, werden die Stadtbusse am vierten Adventsamstag (18.12.2010) gratis verkehren. Dies stellt gerade einmal ein Viertel des bisherigen Angebotes von vier kostenlosen Adventsamstagen dar. 

Es ist schade, dass die Busse nicht an allen vier Adventsamstagen kostenlos genutzt werden können. Für „fahrgast kärnten“ wäre dies eine gute Chance gewesen, werbewirksam auf die Vorzüge der Stadtbus-Nutzung für Innenstadt-Einkäufe hinzuweisen, vor allem angesichts der schwierigen Verkehrsverhältnisse und der Parkplatzknappheit aufgrund des Schneefalls.


Adventsamstage: Stadtbusse leider nicht mehr gratis
         (Presse-Aussendung von "fahrgast kärnten", 27.11.2010)

Leider wurde am heutigen ersten Adventsamstag mit der langjährigen Tradition gebrochen, dass die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind.

Diese Gratisaktion, die bisher von der Stadt Klagenfurt beschlossen und finanziert wurde, wurde in den vergangenen Jahren von der Klagenfurter Bevölkerung sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt bei.

fahrgast kärnten hofft, dass zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember die Gratisaktion eingeführt und auch entsprechend beworben wird.


Gratis-Adventbus vor Aus
       (aus: "Kleine Zeitung", 30.11.2010)

In den vergangenen Jahren durften die Linienbusse in Klagenfurt an Einkaufssamstagen gratis benutzt werden. Heuer gibt's noch keine Lösung.

Schon der erste Einkaufssamstag im Advent lockte tausende Menschen nach Klagenfurt. Kein Wunder, Einkäufe erledigen und das romantische Flair der verschneiten Innenstadt genießen, waren nur zwei Gründe dafür. In den vergangenen Jahren gab es auch einen dritten guten Grund: Die Linienbusse der Stadtwerke Klagenfurt standen an den Samstagen vor Weihnachten gratis zur Verfügung. Heuer ist das bisher nicht so, was der Verein "fahrgast kärnten" heftig kritisiert.

"Bis jetzt gab es keinen Auftrag seitens der Stadt an die Stadtwerke", sagt Reinhold Luschin, Leiter des Geschäftsbereiches Mobilität bei den Stadtwerken. Der zuständige Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP) habe zwar einen Antrag vorbereitet, "aber dieser wurde nicht eingebraucht, weil er nicht finanziell nicht gedeckt ist". 70.000 Euro müsste die Stadt für die Gratis-Adventbusse aufwenden. "Das Geld wäre besser in weitere Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung zugunsten des öffentlichen Verkehrs investiert", so Steinkellner. Beispiele seien bauliche Änderungen, die gesetzt werden müssen, um den neuen Busfahrplan umzusetzen.

"Die Aktion wurde sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Stadt bei", sagt Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten". Er hofft, dass die Stadt die Busse an den kommenden Samstagen und am 8. Dezember gratis zur Verfügung stellt.

Nachdem Bürgermeister Christian Scheider (FPK) von der Problematik erfuhr, könnte diese Hoffnung wahr werden. Heute soll es ein Gespräch mit den Zuständigen geben.

--> Link zum Artikel




"fahrgast kärnten fordert Gratis-Busfahrten"
            (aus: http://kaernten.orf.at, 27.11.2010)


Der Verein "fahrgast kärnten" kritisiert, dass die Busse der Klagenfurter Stadtwerke heuer an den langen Einkaufssamstagen nicht wie in den letzten Jahren gratis fahren. Die Aktion solle wieder eingeführt werden, fordert der Verein.

"Gratisaktion wurde sehr gut angenommen"

Leider sei mit der langjährigen Tradition gebrochen worden, dass die STW-Busse an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind, sagt Markus Lampersberger, Obmann des Vereins "fahrgast kärnten" am Samstag in einer Aussendung.
Die Gratisaktion sei in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen worden und habe zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt beigetragen. Lampersberger hofft, dass die Gratisaktion zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember wieder eingeführt wird. 

 

"Adventsamstag: Kein Gratis-Bus"
          (aus: "Kronen Zeitung", 28.11.2010)

 

Bisher war es an den Adventsamstagen in Klagenfurt möglich, kostenlos mit den Stadtwerke-Bussen zu fahren. Doch die Stadtregierung hat heuer beschlossen, diese Aktion, die 70.000 Euro kosten würde, einzustellen. Das kritisiert „fahrgast kärnten“. Der Verein hofft nun, dass die Stadt die Bus-Aktion für die drei restlichen Einkaufs-Samstage und den 8. Dezember wieder einzuführen.

 



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Advent: Gratis-Bus droht das Aus [30.11.]

Adventsamstage: Stadtbusse leider nicht mehr gratis
         (Presse-Aussendung von "fahrgast kärnten", 27.11.2010)

Leider wurde am heutigen ersten Adventsamstag mit der langjährigen Tradition gebrochen, dass die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind.

Diese Gratisaktion, die bisher von der Stadt Klagenfurt beschlossen und finanziert wurde, wurde in den vergangenen Jahren von der Klagenfurter Bevölkerung sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt bei.

fahrgast kärnten hofft, dass zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember die Gratisaktion eingeführt und auch entsprechend beworben wird.


Gratis-Adventbus vor Aus
       (aus: "Kleine Zeitung", 30.11.2010)

In den vergangenen Jahren durften die Linienbusse in Klagenfurt an Einkaufssamstagen gratis benutzt werden. Heuer gibt's noch keine Lösung.

Schon der erste Einkaufssamstag im Advent lockte tausende Menschen nach Klagenfurt. Kein Wunder, Einkäufe erledigen und das romantische Flair der verschneiten Innenstadt genießen, waren nur zwei Gründe dafür. In den vergangenen Jahren gab es auch einen dritten guten Grund: Die Linienbusse der Stadtwerke Klagenfurt standen an den Samstagen vor Weihnachten gratis zur Verfügung. Heuer ist das bisher nicht so, was der Verein "fahrgast kärnten" heftig kritisiert.

"Bis jetzt gab es keinen Auftrag seitens der Stadt an die Stadtwerke", sagt Reinhold Luschin, Leiter des Geschäftsbereiches Mobilität bei den Stadtwerken. Der zuständige Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP) habe zwar einen Antrag vorbereitet, "aber dieser wurde nicht eingebraucht, weil er nicht finanziell nicht gedeckt ist". 70.000 Euro müsste die Stadt für die Gratis-Adventbusse aufwenden. "Das Geld wäre besser in weitere Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung zugunsten des öffentlichen Verkehrs investiert", so Steinkellner. Beispiele seien bauliche Änderungen, die gesetzt werden müssen, um den neuen Busfahrplan umzusetzen.

"Die Aktion wurde sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Stadt bei", sagt Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten". Er hofft, dass die Stadt die Busse an den kommenden Samstagen und am 8. Dezember gratis zur Verfügung stellt.

Nachdem Bürgermeister Christian Scheider (FPK) von der Problematik erfuhr, könnte diese Hoffnung wahr werden. Heute soll es ein Gespräch mit den Zuständigen geben.

--> Link zum Artikel

"fahrgast kärnten fordert Gratis-Busfahrten"
            (aus: http://kaernten.orf.at, 27.11.2010)


Der Verein "fahrgast kärnten" kritisiert, dass die Busse der Klagenfurter Stadtwerke heuer an den langen Einkaufssamstagen nicht wie in den letzten Jahren gratis fahren. Die Aktion solle wieder eingeführt werden, fordert der Verein.

"Gratisaktion wurde sehr gut angenommen"

Leider sei mit der langjährigen Tradition gebrochen worden, dass die STW-Busse an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind, sagt Markus Lampersberger, Obmann des Vereins "fahrgast kärnten" am Samstag in einer Aussendung.
Die Gratisaktion sei in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen worden und habe zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt beigetragen. Lampersberger hofft, dass die Gratisaktion zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember wieder eingeführt wird. 

 

"Adventsamstag: Kein Gratis-Bus"
          (aus: "Kronen Zeitung", 28.11.2010)

 

Bisher war es an den Adventsamstagen in Klagenfurt möglich, kostenlos mit den Stadtwerke-Bussen zu fahren. Doch die Stadtregierung hat heuer beschlossen, diese Aktion, die 70.000 Euro kosten würde, einzustellen. Das kritisiert „fahrgast kärnten“. Der Verein hofft nun, dass die Stadt die Bus-Aktion für die drei restlichen Einkaufs-Samstage und den 8. Dezember wieder einzuführen.

 



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"Park & Ride nicht mehr gratis" [25.11.]

Park & Ride nicht mehr gratis!
    (aus: "Kärntner Woche", 25.11.2010)

Park & Ride-Parkplätze werden 2011 gebührenpflichtig! Die ÖVP hält es für sinnvoll, die Grünen toben …

Auf die Pendler kommen ab nächstem Frühjahr harte Zeiten zu: So werden – wie der aktuellen Ausgabe des
Stadtwerke-Magazins „licht.blick“ zu entnehmen ist –, mit der Einführung des neuen Liniensystems 2011 die Park &
Ride-Busse künftig kostenpflichtig!

Bislang konnten Pendler, von Westen oder Osten kommend, ihre Autos auf den Parkplätzen bei Minimundus bzw.
an der Völkermarkter Straße (Cine City) abstellen und mit den Shuttle-Bussen in die Innenstadt fahren – kostenlos. In Zukunft werden auf den beiden Parkplätzen Gebühren eingehoben, bestätigt Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP) gegenüber der WOCHE.

Wie hoch die Tarife werden, soll in den nächsten Stadtsenatssitzungen diskutiert und dann beschlossen werden. Für Umweltstadträtin Andra Wulz (Die Grünen), die für nächstes Jahr auch eine generelle Erhöhung der Bustarife
und eine Einschränkung bei den Vergünstigungen (für Senioren etc.) befürchtet, „ein Rückschritt: Wir haben eine
Verkehrspolitik wie in der Steinzeit“, wettert Wulz. „Absolut kontraproduktiv“ Bereits vor geraumer Zeit wurden
die Intervalle der Park & Ride-Busse von zehn auf 20 Minuten erhöht. „Auch der Ausbau der Park & Ride-Angebote
im Norden und Süden lässt auf sich warten – wahrscheinlich wird er nie kommen“, ärgert sich Wulz über die  Ausdünnung der Pendlerangebote. „Wer wird Park & Ride künftig noch annehmen, wenn man zahlen muss? Das ist absolut kontraproduktiv! Entweder wir wollen den Individualverkehr vor der Stadt abfangen oder ihn in die Stadt hineinziehen.“

Steinkellner verteidigt die Vergebührung von Park & Ride, da es nur „ein geringer Kostenbeitrag“ werden soll, beschwichtigt er. Dem Verkehrsreferenten gehe es um „Gerechtigkeit“. Findige Klagenfurter wären in der Vergangenheit auf die Idee gekommen, mit dem Auto (beispielsweise von Waidmannsdorf) zum Park & Ride-
Parkplatz zu fahren, um dann gratis in die Stadt und retour zu gelangen. Außerdem hätten sich die Beschwerden von Einheimischen gehäuft: „Viele Klagenfurter fühlen sich benachteiligt, weil sie als Einheimische für den Bus zahlen müssen, Auswärtige aber nicht.“

fahrgast kärnten: „Vertretbar“

Auch "fahrgast kärnten“ hält es „im Sinne der Gleichheit vertretbar“, die Park & Ride-Busse ins bestehende Liniennetz zu integrieren. Eine „ermäßigte Gebühr“ sei sinnvoll, sagt fahrgast-Obmann Markus Lampersberger.

 



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Neue "Mercedes"-Stadtbusse [02.11.]

Neue Stadtwerke-Busse

 

Die Solobusse der "Stadtwerke Klagenfurt AG" werden durch neue, moderne Busse des Typs "Mercedes Citaro" ersetzt. Diese stellen aus der Sicht der Farhgäste sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.

 

Bus-Typen

 

Die Busflotte der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ besteht aus vier Typen (der Größe nach geordnet):

-          Gelenkbusse (18 Meter Länge, vier Türen)

-          Dreiachs-Busse (15 Meter Länge, drei Türen)

-          Solobusse (12 Meter Länge, drei Türen)

-          Midibusse (10 Meter Länge, zwei Türen)

 

Die drei letztgenannten Typen sind modern, mit Klimaanlage ausgestattet und erfüllen strenge Abgaskriterien.

 

Neue Solobusse

 

Nunmehr sind auch die Solobusse des Typs MAN in die Jahre gekommen und werden im Lauf der nächsten eineinhalb Jahre durch neue, moderne Busse des Typs „Mercedes Citaro“ ersetzt, wobei die ersten Busse bereits im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt werden.

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten stellen diese Busse ohne Zweifel eine Attraktivitätssteigerung dar, wobei der größte Vorteil erst in den heißen Monaten des nächsten Sommers zum Tragen kommen wird, da sie mit einer Klimaanlage ausgestattet sind.

 

Bezüglich Lärm stellen die Busse sowohl im Fahrgast-Innenraum als auch in der äußeren Wahrnehmung eine Weiterentwicklung dar. Die Fahrzeuge sind umweltfreundlich mit Partikelfilter ausgestattet und erfüllen die strengen Abgasvorschriften der Norm „Euro 5“.

 

Die größere Anzahl an Sitzplätzen führt jedoch dazu, dass der Kinderwagen- und Rollstuhl-Abstellplatz im Vergleich zu den bisherigen Solobussen und zu den Gelenkbussen wesentlich kleiner ausfällt und nur einem Rollstuhl oder Kinderwagen Platz bietet. fahrgast kärnten schlägt vor, zwei Sitze im Bereich des genannten Abstellplatzes zu entfernen. Dies würde das Raumangebot des Abstellplatzes und die Stehplatz-Raumverhältnisse zu Fahrgast-Spitzenzeiten wesentlich verbessern, und dennoch wären auch dann - für einen Stadtbus betrachtet – noch genügend Sitzplätze vorhanden.

  

Betreffend die Anzeige der nächsten Haltestelle in den Bussen fällt die – im Vergleich zu den bisher eingesetzten Solobussen – wesentlich größere, besser lesbare Schrift sehr positiv auf.

 

Alles in allem stellen die neuen Mercedes-Busse sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.

 

 



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8.-Mai-Str.: Kap-Haltestelle besser [25.10.]

8.-Mai-Straße: Kap-Haltestelle verbessert

 

Im Juli 2010 wurden in Klagenfurt Busspuren in der Burggasse und in der 8.-Mai-Straße eingeführt.

Im Zuge dessen wurde die in der 8.-Mai-Straße gelegene Haltestelle „Karfreitstraße“ als Kap-Haltestelle ausgeführt, jedoch wurde diese lediglich mit einer Boden­markierung ohne Gehsteig versehen, so dass Fahrgäste vom Straßenniveau aus die Busse im wahrsten Sinne des Wortes "besteigen" mussten. "fahrgast kärnten" bemängelte diesen Umstand ivon Anfang an in der Presse und in Briefen an den Bürgermeister und an die "Stadtwerke Klagenfurt AG".

Mitte Oktober wurde diese Problematik behoben, indem der Asphalt des Gehweges bis zur Fahrbahn hin verlängert wurde, so dass die Stadtbusse von einem Randstein aus "betreten" werden können und nicht mehr "bestiegen" werden müssen. Dies ist vor allem für ältere, gehbehinderte Menschen aber auch für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Rollstuhl eine wesentliche Erleichterung,

 



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"Neue Buslinien, neuer Ärger" [13.10.]

"Neue Buslinien, neuer Ärger:
  Langer Takt, lange Wartezeit"
                         (aus: "Kronen Zeitung", 13.10.2010)

Verein „fahrgast kärnten“ hofft auf neues Linienkonzept.

Verärgert zeigen sich Klagenfurter, die die neuen Buslinien über Wölfnitz und über den Flughafen nutzen. Der Verein „fahrgast kärnten“ hat die Verbindungen analysiert: Linie 31 (über Seltenheim nach Wölfnitz) verkehrt nur noch alle 90 Minuten (bisher alle 60 Minuten). Verschlechtert hat sich auch der Takt der Linie 30 (über Lendorf und Emmersdorf) sowie durch die Feldkirchner Straße.

Die Linie 30 komme am Heiligengeistplatz genau um eine Minute zu spät an, um umsteigen zu können. Positiv vermerkt wird hingegen die bessere Erreichbarkeit von Emmersdorf.

Statt wie bisher zweimal pro Stunde werden Walddorf und der Flughafen nur noch einmal angefahren. „fahrgast kärnten“ erhofft sich durch das neue Linienkonzept der Stadtwerke 2011 attraktivere Verbindungen.


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Klagenfurt: Fahrplanänderungen mit zahlreichen Nachteilen

 

Mit 13.09.2010 kam es im Stadtbusverkehr von Klagenfurt auf zwei Linien zu wesentlichen Änderungen.


Diese betreffen die Gebiete  

- >     Wölfnitz, Emmersdorf, Seltenheim (Linien 30, 31, 32)

-->  Annabichl, Flughafen, Walddorf, Ehrenhausen (Linie 45).


Während Ehrental und Emmersdorf profitieren, kam es für die Linie 30 (Wölfnitz) zu gravierenden Verschlechterungen.

Fehlende Kundeninformation: 

Bedauerlich war die fehlende Kunden-Information vor der Fahrplanänderung, sowohl in den Bussen als auch an den neuen Haltestellen der Linie 45 oder in der Klagenfurter Stadtzeitung. So bemerkten die Fahrgäste der Linien 30, 31 und 45 erst an der Haltestelle beim Warten zur bisherigen Abfahrtszeit, dass der Fahrplan geändert wurde und sie einen eventuellen Termin versäumen.


Nachfolgend eine Analyse der Änderungen und eine Stellungnahme von
fahrgast kärnten.

 

 

--> Linien 30, 31, 32: Lendorf, Wölfnitz, Emmersdorf:

 

 

Streckenführungen:

Die Linie 30 verkehrt stadtaus- sowie stadteinwärts vom Heiligengeistplatz (HGP) über Lendorf und nun neu über Emmersdorf bis zur Endhaltestelle „Felsenschmiedgasse“ („Wölfnitz Schule“). Dadurch wurde die bisherige Linie 32 (HGP – Emmersdorf) in die Linie 30 integriert.

 

Die Linie 31 führt wie bisher vom HGP über Seltenheim nach Wölfnitz.

Fahrplan:

--> Verbesserung:

 

   + Emmersdorf wurde bisher werktags (außer Samstag) nur in der Früh, und von Mittag bis zum späten 

      Nachmittag bedient. Nunmehr erfolgt die Bedienung werktags (außer Samstag) den ganzen Tag über im

      Rhythmus der Linie 30 bedient. Außerdem ist eine direkte Verbindung zwischen Emmersdorf und Wölfnitz

      gegeben.

 

--> Verschlechterungen:

 

     -  Die Linie 31 verkehrt werktags nur noch alle 90 Minuten gegenüber dem bisherigen 60-Minuten-Takt.

     -  Die Linie 30 verkehrt werktags nur noch in der Taktfolge 30-30-60-Minuten gegenüber bisher 20-20-40-Min.

     -  Auf dem gemeinsamen Hauptast der Linien 30 und 31 durch die Feldkirchner Straße bis Lendorf verkehren

        die Busse nur noch im 30-Minuten-Takt gegenüber dem bisherigen 20-Minuten-Takt.

Stellungnahme von "fahrgast kärnten":

Die Änderungen bei den Linien 30, 31 und 32 beruhen einzig auf dem Bestreben, trotz Einsparung der bisherigen Linie 32 (HGP – Emmersdorf) die Siedlung Emmersdorf zu bedienen.

Die bessere Anbindung einer einzigen Siedlung führt jedoch zu zahlreichen Verschlechterungen für einen Großteil der Fahrgäste der Linie 30:

-        Schlechterer Takt für die gut ausgelasteten Linien 30 und 31 zwischen HGP und Lendorf (welcher erst bei Inkrafttreten des neuen Linienkonzeptes Anfang 2011 wieder verbessert werden wird).

-     Die Busse der Linie 30 versäumen den Taktknoten zur Minute 30 am HGP um eine Minute, verbunden mit langen Umsteige-Wartezeiten. In diesem Fall dauert dadurch die Fahrt von Wölfnitz in andere Stadtteile wie z. B. Viktring, st. Jakob oder Ebenthal immerhin eine Stunde.

-        Die bisherige Fahrzeit von 14 Minuten (Wölfnitz - HGP) auf der Linie 30 verlängert sich durch die zeitaufwendige Umwegfahrt über Emmersdorf um zehn (!) Minuten, was in den Bussen zu zahlreichen Unmutsäußerungen führt.

-    Stadteinwärts verkehren die Linien 30 und 31 ab Lendorf in keinen merkbarem Takt mehr.

-    In der morgendlichen Hauptverkehrszeit zwischen 06.00 Uhr und 07.00 Uhr verkehrte ab 13.09. durch Streichung eines Kurses eine dreiviertel Stunde lang kein Bus (Lendorf ab 07.05 Uhr, 07.45 Uhr). U.a. auf Intervention von fahrgast kärnten wurde der gestrichene Kurs mit 15.09. wieder eingeführt (Lendorf ab 07.22 Uhr).

Das Bestreben einer Busanbindung für die Siedlung Emmersdorf ist prinzipiell zu begrüßen, wird aber aus der Sicht von fahrgast kärnten wohl wenig attraktiv bleiben, da der Bus am Fuß des Siedlungshügel hält und nicht in das Zentrum hinauf fahren kann. Außerdem war die Busanbindung nicht von Anfang an gegeben, so dass der größte Teil der Bewohner bereits über zwei Autos verfügt. 

 

--> Linie 45: Walddorf, Flughafen, Ehrenhausen:


 

Streckenführung:

Die Linie 45 (Annabichl - Flughafen – Walddorf) bedient zukünftig auch das Wohngebiet Ehrenhausen/Ehrental, wobei drei neue Haltestellen errichtet wurden. Sie verknüpft nun die Linie 40 (Endhaltestelle „Annabichl“) über Ehrenhausenerstraße, Magereggerstraße und Suppanstraße mit der Linie 41 (Endhaltestelle „Mantschehofgasse“ in Feschnig).

 

Die Haltestelle „Suppanstraße“ ist lediglich ca. 300 Meter von der Feldkirchner Straße entfernt, wo sich die Postbus-Haltestelle „Waltendorfer Straße“ der Linie Klagenfurt – Moosburg – Feldkirchen befindet. Damit entsteht hier eine neue Verknüpfung zum Regionalbus-Verkehr, wodurch u. a. auch Schülerinnen der "Landwirtschaftlichen Fachschule Ehrental" und der "Hauswirtschaftlichen Fachschule Ehrental" profitieren.

Fahrplan:

Die Linie 45 verkehrt von der „Mantschehofgasse“ alle 30 Minuten nach „Annabichl“ und dort abwechselnd, und somit alle 60 Minuten, weiter zum Flughafen bzw. nach Walddorf.

 

Da weiterhin mit einem Bus das Auslangen gefunden wird, werden der Flughafen und Walddorf nur noch alle 60 Minuten statt bisher alle 30 Minuten bedient.

 

Vor allem sonntags kommt es durch den 30-Minuten-Takt der Linien 40 (HGP – Annabichl) und 41 (HGP – Feschnig, Mantschehofgasse) beim Umsteigen von der Linie 45 zu langen Wartezeiten in den Endhaltestellen Annabichl und Mantschehofgasse.

 

Stellungnahme von "fahrgast kärnten":

fahrgast kärnten begrüßt prinzipiell die Bestrebungen der Stadtwerke Klagenfurt AG zur Neuerschließung von Stadtteilen mit Buslinien, wie z. B. Ehrental/Ehrenhausen, sowie die Verknüpfung mit der Postbuslinie nach Feldkirchen, die Realisierung bedarf noch einiger Nachbesserungen.


Der 30-Minuten-Takt weist gerade in der morgendlichen Hauptverkehrszeit zwischen 06.30 Uhr und 07.30 Uhr eine einstündige Lücke auf, die aus der Sicht von fahrgast kärnten unbedingt geschlossen werden sollte (Schul-, Arbeitsbeginn).

 

Der Umstand, dass jeder zweite Kurs der Linie 45 in der Haltestelle "Mantschehofgasse" (Feschnig) den Anschluss zur Linie 41 fahrplanmäßig um drei Minuten versäumte, wurde nach Intervention von fahrgast kärnten mit 01.10.2010 beseitigt.


Die Attraktivität der neuen Busverbindung wird erst bei Inkrafttreten des neuen Linienkonzeptes (Anfang 2011) steigen, wenn statt der Linie 45 die Linie 41 (derzeit: HGP – Feschnig, Mantschehofgasse) umsteigefrei über Ehrental bis Annabichl verlängert werden wird.

Die Ausdünnung der Verbindungen nach Walddorf und zum Flughafen auf einen 60-Minuten-Takt schmälert natürlich wesentlich deren Attraktivität. 



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Messe: Günstig mit Bahn & Bus [07.09.]

Mit Bahn & Bus zur "Herbstmesse"


Auch 2010 gibt es die Möglichkeit aus ganz Kärnten mit Bus und Bahn zu drei Kärntner Messen anzureisen.

--> "Freizeit-Messe" vom 15. - 18. April 2010
--> "Herbstmesse" von 11. - 19. September 2010
--> "Familienmesse mit Senior-Aktiv" von 19. - 21. November  2010

Anreise aus ganz Kärnten:

Die An- und Rückreise mit Bahn oder Bus aus ganz Kärnten inklusive Messeeintritt gibt es stark ermäßigt:

--> Erwachsene: 14,-- Euro
--> Inhaber einer "ÖBB-Vorteilscard" und Kinder: 7,-- Euro

Das "Messe-Kombi-Ticket" für Züge ist bei allen Buslenkern, ÖBB-Fahrkartenautomaten, Bahnhöfen mit Kartenverkauf oder bei den Zugbegleitern im Zug erhältlich.

Das Kombiticket gilt für die Hin- und Rückfahrt in allen Zügen von allen Kärntner Bahnhöfen und Haltestellen nach Klagenfurt Hbf und ist an den Messetagen gültig. Das Ticket ist gleichzeitig auch Ihre Eintrittskarte bei der Messe (kein Anstellen bei der Kasse erforderlich).

Das Messegelände in Klagenfurt ist nur 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Stadtverkehr Klagenfurt:

Im Stadtverkehrsgebiet von Klagenfurt gibt es die Hin- und Rückfahrt und den Eintritt in die Messe zu einem günstigen Kombitarif:

--> Erwachsene: 6,-- Euro
--> Jugendliche: 3,-- Euro
--> Kinder: 2,-- Euro
--> Familien: 12,-- Euro

Das Komibticket ist direkt beim Stadtbus-Lenker erhältlich (kein Anstellen bei der Kasse erforderlich).



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"Temporäre Busspuren" [07.08.]

Aus "Kronen Zeitung", 06.08.2010:


Diskussion um die temporären Busspuren in Einzugsstraßen
Verein „fahrgast kärnten“ zeigt bei den neuen Streifen Probleme auf 

An die Busspuren in der 8.-Mai-Straße und de Burggasse müssen sich Autofahrer erst gewöhnen. Und schon zeichnet sich das nächste Problem ab: Wie berichtet, plant die Stadt ja die Einführung von temporären Busspuren in der Rosentaler- und Völkermarkter Straße. Das sorgt für hitzige Diskussionen.

 

Wenige Wochen nach der Einführung der busspuren in der Innenstadt denkt Verkehrsreferent Peter Steinkellner bereits über eine Auseitung dieser Maßnahme nach. Er will auch in den Einfahrtsstraßen den Bussen Vorrang verschaffe: „Allerdings nur temporär, und zwar zu den Stoßzeiten in der Früh und vielleicht auch am Abend.“ Weil sich diesbezüglich aber schon Widerstand abzeichnet, will der Stadtrat das Land und die Autofahrerklubs in die Diskussion einbinden.

 

Inzwischen ergeben sich die ersten Probleme in der City. Bei der Haltestelle vor dem Billa in der 8.-Mai-Straße stehen Rollstuhlfahrer sowie Mütter mit Kinderwägen vor einem Problem. „Der Bus bleibt auf der Spur stehen, und jetzt reicht de Gehsteig nicht mehr, um auf  gleicher Ebene in die Niederflurbusse zu kommen“, weiß „fahrgast kärnten“-Obmann Markus Lampersberger.

Eine Engstelle für Busse ortet „fahrgast kärnten“ bei der Burggasse. „Ab der Domgasse endet die Spur. Die Busse müssen sich in den Verkehr einreihen. Da wäre eine eigene Bus-Ampel wichtig“.

Steinkellner: „Es wird einen Lokalaugenschein geben, um eine geeignete Lösung zu finden“.

 



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Buskonzept - nicht nur Vorteile [05.07.]

  

 

Beschlossenes Buskonzept bringt nicht nur Vorteile

 

 

Nach Jahren des Wartens wurde das neue Linienkonzept der Stadtbusse überraschend schnell im Stadtsenat und im Gemeinderat beschlossen.

 

fahrgast kärnten wurde von der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ zwar zu Vorgesprächen eingeladen, jedoch wurde uns der endgültige Entwurf nicht übergeben, so dass keine Möglichkeit zu einer vorzeitigen Stellungnahme gegeben war. Somit bleibt nur die Möglichkeit, nachträglich die Veränderungen einer sachlichen Analyse zu unterziehen.

 

 

Durchmesser-Linien und Park&Ride

 

Positiv zu bewerten ist die Einführung von Durchmesser-Linien, wodurch für viele bisher umsteigebehaftete Fahrten in Nord-Süd-Richtung und Ost-West-Richtung das Wechseln des Busses am Heiligengeistplatz (HGP) entfällt.

 

Ebenfalls positiv ist die auch von fahrgast kärnten lange geforderte Einbindung der derzeit isoliert verkehrenden Park&Ride-Buslinien („Minimundus“, „CineCity“) in das reguläre Liniennetz, wodurch eine Gleichstellung der Linienbuskunden mit den Park&Ride-Kunden erfolgt.

 

 

Neue Gebietserschließungen:

 

Die lange erhoffte Erschließung der Ehrenthaler Siedlung wird durch Verlängerung der bisherigen Linie 41 von Feschnig über Ehrenthal nach Annabichl realisiert, die direkte Anbindung der neuen Haltestelle „Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ erfolgt durch die Linie 41 nur noch im 30-Minuten-Intervall.

 

Die Anbindung der bisherigen Linie 80 (Viktring) an den Hauptbahnhof ist grundsätzlich positiv zu bewerten, jedoch sollte die Linienführung im Bereich des Busbahnhofes unbedingt dahin gehend verändert werden, dass der Hauptbahnhof direkt ohne zusätzliche Schleifenfahrt angefahren wird. Hierzu wäre lediglich die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufzuheben.

 

Ebenfalls positiv ist die direkte Verbindung Hauptbahnhof – Schulzentrum-Mössingerstraße – Pädak.

 

Die neue Linie von Viktring über die Universität und Ginzkeygasse zum Heiligengeistplatz ist bezüglich ihrer Wirksamkeit kritisch zu hinterfragen, weil die bereits bestehende Linie 83 (Viktring – Universität) aufgrund der geringen Inanspruchnahme in den letzten Jahren laufend in ihren Intervallen gedehnt wurde.

 

Die Erschließung der stark wachsenden Irnigsiedlung in Welzenegg ist positiv zu bewerten, auch wenn dadurch die Bevölkerung im äußeren Bereich der Linie 50 (St. Jakob) statt bisher mit einem 20-Minuten-Takt nunmehr mit einem 30-Minuten-Intervall vorlieb nehmen muss.

 

Der Erfolg der Anbindung der Fachhochschule und des Bürogebäudes der Kärntner Landesregierung westlich des Südparks mit einer Linie „Hauptbahnhof – Südpark - Fachhochschule“ bleibt vor allem auf Grund des zusätzlichen Umsteigezwanges am Hauptbahnhof abzuwarten.

 

 

Werktag, während des Tages:

 

 

Die Änderung des bisherigen 20-Minuten- und teilweise 15-/7,5-Minuten-Taktes auf einen 30/15-Minuten-Takt bringt:

 

+ Verbesserung in zentrumsnahen Bereichen, Lendorf-Wölfnitz, Viktring, Krumpendorf und Hörtendorf.

- Verschlechterung in zahlreichen anderen Stadtteilen:

Strandbad, Annabichl, Feschnig, Klinikum, St. Jakob, Ebenthal, Waidmannsdorf, Kreuzbergl.
 

 

Samstag, während des Tages:

 

Es ist positiv zu bewerten, dass an Samstagen von morgens bis abends um ca. 19.30 Uhr in einem durchgehenden 30-Minuten-Intervall gefahren wird. Dadurch wird endlich darauf Rücksicht genommen, dass ein Großteil der Geschäfte Samstag nachmittags geöffnet ist.

 

 

Abendverkehr:

 

Der Abendverkehr ab ca. 20.00 Uhr bringt Verschlechterungen für das gesamte Liniennetz und unterliegt in erster Linie Einsparungsgedanken.

 

Durch die Reduzierung des Abendverkehrs von 11 auf 4 Busse werden nur noch acht Linienäste in einem stark ausgedünnten 60-Minuten-Intervall bedient. Dies kann überdies im Falle eines Umsteigens am Heiligengeistplatz zu einer unangenehmen nächtlichen Wartezeit von 30 Minuten führen.

  

Folgende Stadtteile werden gegenüber dem derzeitigen Fahrplan im Abendverkehr überhaupt nicht mehr bedient:

 

-          Ebenthaler Siedlung im Stadtgebiet von Klagenfurt

-          der Stadtteil nördlich der Villacher Straße („St. Martin“)

-          Krumpendorf

-          Auch die tagsüber neu erschlossene Irnigsiedlung.

 

Die vollständige Abnabelung ganzer Stadtteile vom öffentlichen Verkehr ohne Alternativen im Abendverkehr ist aus der Sicht von fahrgast kärnten völlig unverständlich.

 

Die Ausweitung der Verkehrszeiten auf den verbliebenen Linien in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag bis 01.00 Uhr früh ist positiv zu beurteilen.

 

 

Sonn- und Feiertag:

 

Die Ausdünnung des bisherigen Fahrplanes auf einen generellen 60-Minuten-Takt bewirkt:

 

-          40- à 30-Minuten-Takt: Geringe Verbesserung durch zwei parallele, zeitlich versetzt fahrende Linien in zentrumnahen Bereichen (bis Fischl, St. Theresia, St. Ruprecht).

-          80- à 60-Minuten-Takt: Verbesserung für Krumpendorf, Hörtendorf.

 

Alle anderen Stadtteile erfahren Verschlechterungen:

-          Kein Verkehr: Walddorf, Zentralfriedhof, Flughafen

-          40- à 60-Minuten-Takt: Oberhaidach-St. Jakob, Ebenthal, Viktring, Lendorf-Wölfnitz

-          20- à 30-Minuten-Takt: Strandbad

-          30- à 60-Minuten-Takt: Feschnig, Annabichl.

 

Wie beim Abendverkehr ist zusätzlich zum schlechteren Takt bei manchen Umsteigerelationen 30 Minuten am Heiligengeistplatz zu warten.

 

 

 

Resümee:

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ist das neue Konzept vor allem vom Spargedanken geprägt. Den Bedürfnissen der Fahrgäste wird nur in wenigen Punkten entsprochen.

Leider  fand das Linienkonzept von fahrgast kärnten (s. fahrgast-Magazin Nr. 3/2010) wegen des angespannten Stadtbudgets kaum Eingang in das beschlossene Konzept.

Es werden zwar neue Stadtgebiete erschlossen und Durchmesserlinien eingeführt, auf der anderen Seite stehen aber teilweise massive Fahrplanausdünnungen.

Diese betreffen auch den Werktagsverkehr, wenn z. B. die Anzahl der Kurse in das Klinikum, nach Annabichl und Feschnig halbiert wird. Massiv von Ausdünnungen betroffen ist der Verkehr an Sonn- & Feiertagen sowie der Abendverkehr, letzterer teilweise sogar mit völliger Streichung von Kursen.



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"fahrgast"-Erfolg: Klimabusse [23.07.]

"fahrgast"-Erfolg: Klimabusse im Einsatz

fahrgast kärnten ersuchte auch heuer wieder die Stadtwerke Klagenfurt AG, als Übergangslösung bis zum Ersatz der nicht-klimatisierten Solobusse während der Sommerferien bei hohen Temperaturen alle anderen klimatisierten Bustypen (Gelenk-, 15-Meter-, 10-Meter-Busse) verteilt über das Liniennetz einzusetzen. So wäre werktags auf jeder Linie zumindest jeder zweite Kurs und sonntags jeder Kurs klimatisiert.

Die Sommerferien begannen bereits am 10.07.2010 mit Tropentagen über 30°C, aber die klimatisierten Busse blieben zum Leidwesen der Fahrgäste großteils in der Garage. Erst am 14.07. nachmittags wurde der Vorschlag umgesetzt, nachdem fahrgast kärnten die Presse informierte, und auch in den folgenden heißen Tagen wurde der Einsatz der klimatisierten Busse beibehalten. Beobachtungen zeigten, dass werktags ca. zwei Drittel der eingesetzten Busse klimatisiert waren und am Sonntag, den 18.07.2010 ausschließlich Klimabusse unterwegs waren.

Der fahrgast-Vorschlag wird hoffentlich auch an heißen Tagen in der restlichen Ferienzeit so sein, denn die Hitze in den Solobussen ist unerträglich. So betrug am 16.07.2010 bei einer Außentemperatur von 33°C die Temperatur in einem nicht-klimatisierten Solobus 44,7°C.

 



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Busspuren für attraktive City [03.05.]

Klagenfurt:
Busspuren zur Attraktivierung
der Innenstadt:

„Autogerechte Stadt" ist gescheitert

Das vor 50 Jahren begonnene Experiment aus Klagenfurt eine autogerechte Stadt zu machen, kann heute aus zweierlei Gründen als gescheitert angesehen werden.

- Die Stadt ist extrem in die Fläche gewachsen
- Einkaufszentren haben sich am Stadtrand angesiedelt
  und damit zur Verödung der Innenstadt beigetragen.

ÖV-Kunden nutzen die Innenstadt intensiver

Wenn die Kaufmannschaft der Innenstadt in Zukunft auf den öffentlichen Verkehr (ÖV), wie z. B. Busspuren setzt, so kann sie nur gewinnen. Damit steigt der Fußgeheranteil ganz wesentlich, denn Kunden, die mit dem ÖV in die Innenstadt gelangen, kaufen nicht nur in einem Geschäft ein, sondern nutzen den Innenstadtaufenthalt für den Besuch mehrerer Geschäfte bzw. Cafes oder Gaststätten. Autonutzer hingegen tendieren wesentlich stärker dazu, bei Innenstadt-Einkäufen punktuell in einem oder zwei Geschäften einzukaufen. Wenn aber weiter der motorisierte Individualverkehr (MIV) unterstützt wird, so sägen die Kaufleute an ihrem Ast, denn dadurch würde lediglich die Entwicklung der letzten 50 Jahre fortgesetzt werden.

ÖV-Kunden geben nicht weniger Geld aus

Eine im Jahr 2003 in Villach durchgeführte Parkraumstudie kam zum Ergebnis, dass die mit dem ÖV anreisenden Kunden gleich viel Geld pro Einkauf ausgeben wie jene, die mit dem Auto anreisen (vgl. fahrgast-Magazin 3/2004). Dies widerlegt die vielfach gehörte Argumentation, die kaufkräftige Käuferschicht würde prinzipiell nicht den ÖV nutzen.

Innenstadt:
--> Klagenfurter: Busanteil gleich hoch wie Pkw-Anteil
--> Umlandbewohner: Geringer ÖV-Anteil

Wie die Grafik zeigt, ergab eine im Auftrag der „Klagenfurt Marketing GmbH" im Jahr 2009 in Auftrag gegebene Untersuchung, dass der Anteil jener Klagenfurter Bürger, die mit dem Bus die Innenstadt besuchen mit 33% ca. gleich hoch ist wie jener Bürger, die mit dem Auto anreisen (35%).

Dem steht das Ergebnis gegenüber, dass die Befragten aus den Umlandbezirken, welche ca. 80% der Konsumenten und Arbeitnehmer stellen, lediglich zu ca. 15 – 20% den öffentlichen Verkehr (ÖV) nutzen. In dieser Hinsicht ergibt die Untersuchung Handlungsbedarf für den ÖV.

Verkehrsentflechtung mittels Busspuren verbessert ÖV

Bei der Verkehrsmittelwahl sind Reisezeit, Pünktlichkeit und Kalkulierbarkeit, mit einem Wort die Fahrplansicherheit die wichtigsten Attraktivierungskriterien für den ÖV. Diese Ziele sind durch eine Verkehrsentflechtung mittels Busspuren besser realisierbar.

--> Fahrplansicherheit:

Diese spielt in Klein- und Mittelstädten eine große Rolle, um die Anschlüsse am „Rendezvous-Punkt", in Klagenfurt der Heiligengeistplatz als zentraler Umsteigeknoten, sicher stellen zu können.

--> Beschleunigung:

Ohne Beschleunigungsmaßnahmen läuft der Stadtbus Gefahr, zu einem kommunikativen Beförderungsmittel für Rentner, Hausfrauen und Jugendliche zu werden. Auf das Potenzial der Berufstätigen würde man dadurch verzichten.

--> Steigerung der Effektivität:

Bei täglich dreistündigen temporären Buspuren mit fünf Minuten Fahrzeitersparnis pro Buskurs ergibt sich bei 12 Linien eine Einsparung von ca. 87.000 Euro im Jahr, welche für Intervallkürzungen oder Linienverlängerungen nutzbar wären.

Verkehrsentflechtung hilft auch dem Autoverkehr

Eine Entflechtung von Autoverkehr und Busverkehr durch die Schaffung von Busspuren bewirkt einen besseren Durchfluss auch für Autoverkehr und hilft weil auch Taxis und Einsatzfahrzeugen, welche die Spuren für den öffentlichen Verkehr nutzen können.

Stadt Klagenfurt plant in die richtige Richtung

Aus der Sicht der Buskunden begrüßt fahrgast kärnten den von Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner eingeschlagenen Weg der Suche nach Beschleunigungsmaßnahmen für den Stadtbus- aber auch für den Regionalbusverkehr (Postbusse) zur Erhöhung der Pünktlichkeit.

Es ist zu hoffen, dass die angekündigten Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden, nämlich die Schaffung von Busspuren in der Innenstadt (Burggasse, 8.-Mai-Straße) sowie Maßnahmen gegen Stausituation der Stadtbusse in den Zulaufstraßen. Zu letzteren zählen einerseits temporäre Busspuren, wo dies die Straßenbreite zulässt (Rosentaler Straße, Völkermarkter Straße), oder auch Änderungen in der Linienführung. Letzteres betrifft z. B. die staugeplagte St.-Veiter-Straße, deren Breite keine Busspur zulässt, so dass, wie fahrgast kärnten bereits 2006 vorgeschlagen hat, die Nord-Süd-Stadtbuslinien 40, 41 durch das LKH geführt werden sollten, um der ständigen, staubedingten Verspätung zu entgehen.

Quelle: Factsheet „Erreichbarkeit und Besuchshäufigkeit der Klagenfurter Innenstadt", 16.02.2010, Verfasser: SGS; CIMA Österreich, Einzelhandelsstrukturanalyse 2009 Klagenfurt

 



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Stadt setzt nun auf Busspuren [15.04.]

Stadt fährt künftig auf Busspuren ab

Presse-Artikel: "Kleine Zeitung", 07.03.2010

Der Ruf nach einem Konzept für den öffentlichen Verkehr in Klagenfurt wird immer lauter. Verkehrsreferent setzt auf Busspuren.

In größeren Städten wie Wien und Graz scheint es bereits seit Jahren wunderbar zu funktionieren: Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Ganz gleich ob S-Bahn, U-Bahn oder Busse, sie bringen die Bevölkerung von einem Stadtteil zum anderen und das in kürzester Zeit.

In Klagenfurt könnte die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, kurz Öffis genannt, besser und attraktiver sein, gibt der Klagenfurter Verkehrsreferent Peter Steinkellner (ÖVP) vielen Öffis-Nutzern Recht. Gerade jetzt, wo die Parkgebühren in der Innenstadt und außerhalb des Ringes spürbar teurer geworden sind, wird der Ruf nach einem funktionierenden Verkehrskonzept noch lauter. Steinkellner arbeitet "mit Hochdruck" gemeinsam mit seinem Team an einem Verkehrskonzept für öffentliche Verkehrsmittel, das spätestens bis Sommer stehen soll. Die ersten erarbeiteten Maßnahmen sollen in zwei Monaten bereits Früchte tragen: Die Errichtung eigener Busspuren in der Burggasse und in der 8.-Mai-Straße.

Busspuren auf "Zeit"

Am Donnerstag gab es sowohl in der Burggasse als auch in der 8.-Mai-Straße eine Begehung mit Vertretern der Wirtschaftskammer, Fahrgast Kärnten und der Polizei. "Wir werden demnächst die Anrainer, also die Kaufleute informieren, dass durch die Errichtung der Busspuren keine wertvollen Parkplätze verloren gehen", sagt Steinkellner. In der Burggasse, wo sich jetzt noch die ehemalige City-Bus-Haltestelle befindet, sollen jene "zwei bis drei Parkplätze" hinkommen, die aufgrund der neuen Busspur weichen müssen. "Wir werden die neue Bushaltestelle in der Burggasse behindertengerecht gestalten, die in der 8.-Mai-Straße zwar auch, aber erst 2012 im Zuge der Straßensanierung", versichert der Verkehrsreferent.

Als ein weiterer Teil des neuen Konzeptes ist die Einführung sogenannter temporärer Busspuren an den Hauptstraßen, die in die Stadt führen. "Wo es möglich ist, so wie bei der zweispurigen Völkermarkter Straße oder Rosentaler Straße ist von 7 bis 9 Uhr früh eine Fahrspur für eine eigene Busspur reserviert. Das kann bis zu 20 Minuten in der Früh an Fahrzeit ersparen", so Steinkellner. Ob und wie temporäre Busspuren auf einspurigen Straßen wie der Feldkirchner Straße oder Villacher Straße Platz finden werden, soll im Laufe der nächsten Monate überlegt werden.

Jetzt gerade sind die Stadtwerke Klagenfurt dabei, im Auftrag der Stadt, das rund 25 Jahre alte Liniennetz in Klagenfurt zu evaluieren und neu zu überarbeiten. "Die ersten Ergebnisse sollten uns bis Ende Juni vorliegen", hofft Steinkellner.



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Stadtbusse benötigen Busspuren [30.03.]

Stadtbusse benötigen Busspuren

Der Klagenfurter Stadtsenat beschloss, die Realisierung von Busspuren in der Klagenfurter Innenstadt zu untersuchen. Dies betrifft die Ost-West-Richtung in der Burggasse, der 8.-Mai-Straße und im Bereich Stauderplatz.

fahrgast kärnten begrüßt diese Initiative von Bürgermeister Scheider und Verkehrsstadtrat Steinkellner und hofft, dass es im Konsens aller Beteiligten auch tatsächlich zu einer Realisierung kommen wird.

Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in Klagenfurt hängt entscheidend von Beschleunigungsmaßnahmen für den Busverkehr ab, wie z. B. Busspuren und Ampelbevorrangungen. Der Blick auf im Stau stehende Busse überzeugt sicherlich keinen Autofahrer von der Sinnhaftigkeit eines Umstiegs. Gerade die vergangenen Wochen zeigten die Problematik, dass zahlreiche Stausituationen große Verspätungen sowie Anschlussversäumnisse mit langen Umsteigewartezeiten am Heiligengeistplatz (HGP) verursachten und zu Verärgerung der Buskunden führten.

In einem weiteren Schritt ist sicherlich auch die Nord-Süd-Verbindung der staugeplagten Linien 40 und 41 (Annabichl/Feschnig - LKH - HGP - Hauptbahnhof) auf Beschleunigungsmöglichkeiten hin zu untersuchen. fahrgast kärnten schlug bereits vor mehreren Jahren vor, die betroffenen Buslinien 40, 41 vom Heuplatz („City-Arkaden“) beginnend über das LKH umzuleiten, um der täglichen Stausituation in der St.-Veiter-Straße zu entgehen.
    


 



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Park & Ride-Busse in Liniennetz integrieren

P&R-Linien: Kosten sparen und Angebot für alle verbessern

Die Park&Ride-Busse sollten in das Linienschema der Stadtbusse integriert werden, um die
massive Benachteiligung der regulär zahlenden Fahrgäste zu beseitigen. Mit den eingesparten Kosten (es werden in Summe weniger Busse und weniger Personal benötigt) könnte der Fahrplan der STW-Buslinien (entlang der parallel laufenden P&R-Busse) für alle Buskunden wesentlich verbessert werden und würde den öffentlichen Verkehr in seiner Gesamtheit attraktivieren.

fahrgast-Vorschlag für P&R-West:

Wenn man auf der regulären Linie 10 (HGP - Strandbad) lediglich einen zusätzlichen Bus in Umlauf bringt, könnte man auf dieser Linie einen 10-Minuten-Intervall realisieren und den gesondert verkehrenden P&R-Bus gänzlich einstellen. Der Nachteil der längeren Fahrzeit auf Grund der linienmäßigen Halte wird durch ein gegenüber dem derzeitigen 20-Minuten-Intervall halbierten Intervall kompensiert.

fahrgast-Vorschlag für P&R-Ost:

In Richtung Osten müsste man dasselbe System über die Linie 65 (HGP - Hörtendorf) abwickeln, wozu man zwei zusätzliche Busse benötigt. Da die Frequenz nach Hörtendorf nicht so hoch ist, sollte jeder zweite Bus bereits in St. Jakob wenden. Damit entsteht eine Verknüpfung mit der dortigen Haltestelle der Linie 50 (HGP - St. Jakob - IKEA) und die Möglichkeit, in Richtung IKEA weiterzufahren.

Um die Fahrzeitdifferenz des Linienbusses gegenüber den non-stop fahrenden P&R-Bussen möglichst gering zu halten, wären in beiden Fällen Busspuren sehr von Vorteil.

Benachteiligung der regulär zahlenden Buskunden gegenüber den P&R-Nutzer:

Die regulär zahlenden STW-Fahrgäste sind in mehrfacher Weise benachteiligt:
• Sie müssen den regulären Fahrpreis zahlen
• Sie erhalten teilweise ein dünneres Fahrplanangebot (z.B. im Westen Samstag nachmittags nur 40-Min.-Takt)
• Sie müssen oftmals beim Warten an der Haltestelle zuschauen, wie die kostenlosen P&R-Busse ohne Halt und
   meistens schwach besetzt vorbeifahren Fahrscheine für P&R-Nutzer.

Im Sinne der derzeit fehlenden Gleichberechtigung sollte dann natürlich auch von Nutzern des P&R-Parkplatzes ein Fahrschein gelöst werden. Es sollte sich dabei um einen kombinierten Fahrschein handeln, also „Parken+Busbenützung“. Mit günstigen kombinierten Wochen- oder Monatskarten könnte man so auch der Fahrgastgruppe der P&R-Nutzer das Gesamtangebot des Klagenfurter Busnetzes schmackhaft machen und diese zu einer intensiveren Nutzung motivieren. Um eine rasche Fahrt in die Innenstadt zu garantieren, sind Beschleunigungsmaßnahmen durch Ampelbeeinflussung der Busse unumgänglich.

Mit dem Vorschlag von fahrgast kärnten kann man auf den kostenintensiven Shuttledienst gänzlich verzichten und mit den dadurch frei werdenden Bussen Angebotsverbesserungen anbieten, die allen Fahrgästen zu Gute kommen und den öffentlichen Verkehr in seiner Gesamtheit stärken.



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Nachbesserungen starten: "fahrgast"-Analyse [27.08.]

Nachbesserungen für Stadtbusse: "fahrgast"-Analyse

Im „fahrgast“-Magazin Nr. 2/2011 und auf der Homepage (Direkt-Link: …) wurde über beabsichtigte Nachbesserungen im Linienkonzept der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ (STW) berichtet sowie über aus „fahrgast“-Sicht darüber hinaus notwendige Maßnahmen.

Nunmehr liegt die Auflistung der ab 12. September 2011 startenden Nachbesserungen der STW vor:
-->  116_nachbesserungen_stw_liste_2011_08_24.pdf 


Die angeführten Maßnahmen sind in Summe positiv zu bewerten, beseitigen sie doch viele der von Fahrgästen und von „fahrgast kärnten“ vorgebrachten Kritikpunkte.

Verbesserung der Linien 80, 81 (HGP – Hbf - Viktring – Uni - HGP)

Die Linien 80 und 81 wurden als Rundlinien geführt mit der Problematik, dass keine Endhaltestellen für die zur Einhaltung des Fahrplanes notwendigen Ausgleichzeiten (Stehzeiten) zur Verfügung stehen. Also traten diese Stehzeiten entlang der Rundlinie z. B. am Heiligengeistplatz (HGP), Hauptbahnhof (Hbf) oder in Viktring-Siebenbürgengasse auf und führten dort zur Verstimmung der Fahrgäste.

Die mit 12. September vorgesehen Auftrennung der Rundlinien in zwei Stichlinien 80 (HGP - Hbf - Krottendorf) und 81 (Hbf - HGP - Universität - Krottendorf) beseitigt die genannten Stehzeiten.

Verbesserungen am Hauptbahnhof (Hbf)

Der „fahrgast“-Vorschlag vom Juli 2010 wird nun umgesetzt, dass die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufgehoben wird. Dadurch fahren am Hbf alle in Richtung HGP verkehrenden Linien einheitlich von der selben Haltestelle direkt vor dem Haupteingang ab und nicht mehr auf zwei Haltestellen verteilt.

Pädagogische Akademie (Pädak): Verbesserungen

Es ist erfreulich, dass die Haltestellen „Lodengasse“ und „Griesgasse“ wieder bedient werden.

Ebenfalls Positives betrifft die Verdichtung auf einen 15-Minuten-Takt, welche bisher ab der Pädak von 12.38 Uhr bis 17.38 Uhr bis zum Hbf erfolgte und nunmehr weiter bis zum HGP verlängert wird. Dadurch verbessert sich die Umsteigesituation zu anderen Linien am HGP, wie z. B. zur Linie 50 (St. Jakob, IKEA) oder Linie 41 (Feschnig).

Nachbesserungen im Abendnetz

Der spätere Wechsel des Tagnetzes auf das dünnere Abendnetz ist ebenso erfreulich wie die zusätzliche spätere Abfahrt des letzten Kurses vieler Linien (Sonntag bis Donnerstag) um ca. 23.00 Uhr.

Positiv ist auch die dichtere Bedienung der Achse Hbf – HGP durch Weiterführung der Linien 95 (St. Jakob) und 92 (Krumpendorf, Strandbad), wodurch diese Linie umsteigefreie Verbindungen zum Hbf erhalten.

Die Streichung der Abendbedienung von Ebenthal (derzeit Linie 93) und Verkürzung bis zur Stadtgrenze (neue Haltestelle „Stolzstraße) wurde an anderer Stelle bereits kritisch beleuchtet
(Direkt-Link: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo271).

Die in der STW-Auflistung angeführte Verbesserung der Umsteigebeziehungen am HGP beseitigt einen großen Kritikpunkt am bisherigen Abendnetz. Leider gilt dies nicht in Richtung Annabichl (Linie 94) und St. Jakob (Linie 95).

Nachbesserung an Sonn- und Feiertagen

Die kritisierten langen Umsteige-Wartezeiten am HGP werden laut STW-Auflistung ab 12. September verbessert.

Eine wichtige Nachbesserung ist auch der angekündigte frühere Beginn an Sonn- und Feiertagen um ca. 06.00 Uhr, denn derzeit erfolgt die erste Abfahrt zum HGP bei manchen Linien erst um ca. 07.30 Uhr.


OFFENE WÜNSCHE


Feschnig: Nachbesserung bleibt aus

„fahrgast kärnten“ urgierte bei den STW und bei der Stadtpolitik mehrmals den dringenden Wunsch nach einer Verdichtung des 30-Minuten-Taktes der Linie 41 (HGP – Klinikum – Feschnig – Annabichl) im Abschnitt HGP – Klinikum – Feschnig auf einen 15-Minuten-Takt. Durch die Führung dieser Zusatzkurse über die Haltestelle „Spitalbergweg“ wäre Feschnig wieder an das Einkaufszentrum „Interspar“ angebunden.

Leider scheint diese Maßnahme nicht in der STW-Liste auf. Somit bleibt unverständlich, dass z. B. der zentrumsferne Stadtteil Wölfnitz mit einem 15-Minuten-Takt doppelt so oft bedient wird wie der bevölkerungsreiche Siedlungsbereich in Feschnig mit einem 30-Minuten-Takt.

Abend, Sonn- und Feiertage: Schlechter Takt bleibt

Mit dem Start des neuen Linienkonzeptes am 14. Februar 2011 erfolgte eine Takt-Ausdünnung an Abenden und an Sonn- und Feiertagen von einem 40-Minuten- auf einen 60-Minuten-Intervall.

Wie zu befürchten war, bleibt dieser schlechtere Takt leider bestehen. Dies bewirkt z. B. die Problematik, dass nach der Zugankunft am Hauptbahnhof die Weiterfahrt im Stadtgebiet von Klagenfurt mehr als eine Stunde dauern kann, also länger als z. B. eine Bahnfahrt von Friesach nach Klagenfurt.

Umsteige-Wartezeiten:

Die STW-Auflistung erwähnt die Verbesserung der Umsteigebeziehung von der Linie 31 (Ebenthal) zur Linie 81 (Universität). Es wäre zu wünschen, dass die fahrplanmäßigen Umsteigeversäumnisse auch in anderen Relation beseitigt werden, z. B. von der Linie 50 (St. Jakob) oder der Linie 41 (Feschnig) zur Linie 81 (Universität) und zur Linie 20 (St. Martin, Krumpendorf).

Fahrgast-Information: Wunsch bleibt aufrecht

Die angekündigte Änderung der Abfahrtsstellen der Linien 60/61 am HGP betrifft ebenfalls einem „fahrgast“-Wunsch.
„fahrgast kärnten“
hofft weiterhin auf die Aufstellung von Abfahrtsmonitoren am HGP und Hbf sowie auf eine übersichtlichere Anordnung der Fahrpläne an zentralen Haltestellen (z. B. „Benediktinerplatz“), obwohl sie in der
STW-Auflistung nicht angeführt sind.


 

 



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