fahrgast kärnten

Sprachrohr für den öffentlichen Verkehr und seine Fahrgäste

Klagenfurt [ARCHIV]


2009: Politik für Bus-Beschleunigung

2009: Politik für Beschleunigung der Stadtbusse
                                                                                                                                                 [06.08.2016]


Bei der Diskussion um Fahrbahn-Haltestellen oder Busbuchten in der Villacher Straße vertritt "fahrgast kärnten" im Sinne der Klagenfurter Busfahrgäste die Meinung, dass nur eine Beschleunigung der Busse zum Beispiel auch durch Fahrbahn-Haltestellen den öffentlichen Verkehr attraktiver macht ( --> "fahrgast"-Stellungnahme).

Niemand sieht den Bus als ernsthafte Alternative, wenn dieser selbst im Stau steht und eine nach der anderen Ampel-Grünphase versäumt, verbunden mit Verspätungen und Anschlussversäumnissen am Heiligengeistplatz.

Dass die Klagenfurter Stadtpolitik diese Zeichen eigentlich bereits vor Jahren erkannt hat, zeigt der unten stehende Ausschnitt der amtlichen "Klagenfurt"-Zeitung vom 12. November 2009.

Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen und die Stauproblematik für die Busse hat sich eher verschlechtert, so dass die damalige Schlagzeile eigentlich nur bestätigt werden kann.


  




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Bahnstation "Klagenfurt-Süd" [29.10.]

Neue Bahnstation „Klagenfurt-Süd“ eröffnet
                                                                                                                                                [29.10.2015]


Entlang der S-Bahnlinie S3 (Klagenfurt – Maria Rain –Weizelsdorf; dort mit Busanschlüssen in Richtung Rosenbach und St. Jakob imRosental sowie Ferlach) wird seit 27.10.2015 die neu errichtete Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Süd“ bedient. Die offizielle Eröffnung fand am 29.10.2015 im Beisein von Landes- und Stadtpolitikern statt.

Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme von „Klagenfurt-Süd“ wird der Bahnhof „Klagenfurt-Viktring“ im Personenverkehr nicht mehr bedient.

Aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ erhöht  die neue Haltestelle sicherlich die Attraktivität der S3, liegt sie doch in unmittelbarer Nähe zum „Schulzentrum Mössingerstraße“ (Gymnasium und HTL) und auch im Siedlungsgebiet des Stadtteils St. Ruprecht.


 
Blick von der Haltestelle in Richtung Süden                   Blick Richtung Süden (im Hintergrund:
                                                                               Eisenbahnkreuzung mit Stadtbus der Linie 85)                            

  
Blick Richtung Norden                                                  


  

Blick von der Eisenbahnkreuzung Mössingerstraße in Richtung Norden (zur neuen Haltestelle)


Verknüpfung mit den Stadtbussen

Die  Verknüpfung erfolgt mit den Stadtbus-Linien 80 und 85 (Taglinien) und 98 (Nachtlinie). Die bisher nur stadteinwärts bediente Stadtbus-Haltestelle „Feldhofgasse“ der Linien 85 und 98 erhielt nun auch stadtauswärts eine Haltestelle.



   Karte: Google Maps

Lage der neuen Bahn-Haltestelle "Klagenfurt Süd" ("ÖBB"-Logo) in der Ferlacher Zeile und der (neuen) Stadtbus-Haltestelle "Feldhofgasse" der Linien 85 und 98 ("STW"-Logo).
  
Links in der Rosentaler Straße (mit "Loiblpass Bundesstraße" bezeichnet) befindet sich in fußläufiger Distanz auch die Haltestelle "Hirschenwirtstraße" der Stadtbus-Linie 80.
 


   

Ein Stadtbus der Linie 85 bei der Überquerung der Eisenbahnkreuzung in der Mössingerstraße südlich der neuen Bahnstation "Klagenfurt Süd" (rechts im Hintergrund ein ÖBB-Triebwagen beim Spatenstich im Sommer 2015).





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Busse nicht aus City verbannen! [03.09.]

Klagenfurt: Stadtbusse nicht aus der Innenstadt verbannen!
                                                                                                                                                   [03.09.2015]


In den Medien wird wieder über die Idee, die städtischen Buslinien in Klagenfurt über den Ring zuführen, berichtet, wie dies zur Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2008 praktiziert wurde.

Während der EM 2008 war die Idee, alle Buslinien entlang des Ringes um die Stadt zuführen,  aufgrund des erwarteten Besucheransturms nachvollziehbar. Die heutige Situation unterscheidet sich zu der damaligen jedoch grundlegend.


Soll der Ring ausgebaut werden?


Der Ring um die Innenstadt setzt sich aus dem Villacher-, St.-Veiter-, Völkermarkter- und dem Viktringer-Ring zusammen. Alle sind bis auf den zuletzt Genannten auch vierspurig ausgebaut.

Die Umsetzung einer „Ringlösung“ für die Linienbusse ist aber an den Ausbau des Viktringer Ringes gebunden, wo der Verkehr immer wieder zähflüssig ist

Ein reibungsloser Busverkehr könnte also nur funktionieren, wenn es am gesamten Ring eine durchgehende Busspur mit Beeinflussung sämtlicher Ampelanlagen geben würde.

Es stellt sich die Frage, ob es wert wäre, dafür die Allee am Viktringer Ring  zu opfern, die Teil der grünen Innenstadtlunge und Filter für die belastete Stadt ist.


Erfahrungen nicht ignorieren


Die Innenstadt hat eine quadratische Ausdehnung von 800 mal 800 Metern.

Eine Entfernung von 300 Metern ist jedoch erfahrungsgemäß auch die äußerste Distanz, welche Fahrgäste bereit sind zu gehen, um eine Bushaltestelle zu erreichen.

Auch die Erfahrungen, die man mit der Buslinie 85 in Waidmannsdorf gemacht hat,zeigen, dass Fahrten über Schleifen oder Umwege von der Mehrzahl der Fahrgäste nicht goutiert werden. Die Fahrt um den Ring bringt es schon mit sich, dass im Mittel ca. 800 Meter mehr zurückgelegt werden.


Bus-Kunden nutzen die Innenstadt intensiver


Kunden, die mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) in die Innenstadt gelangen, kaufen nicht nur in einem Geschäft ein, sondern nutzen den Innenstadtaufenthalt meistens für den Besuch mehrerer Geschäfte bzw. Cafes. Autonutzer hingegen tendieren wesentlich stärker dazu, bei Innenstadt-Einkäufen punktuell in einem oder zwei Geschäften einzukaufen.

Eine im Jahr2003 in Villach durchgeführte Parkraumstudie liefert z. B. ein diesbezügliches Ergebnis, wonach die mit dem ÖV anreisenden Kunden gleich viel Geld pro Einkauf ausgeben wie jene, die mit dem Auto anreisen. Dies widerlegt die vielfach gehörte Argumentation, die kaufkräftige Käuferschichtwürde prinzipiell nicht den ÖV nutzen.

Der große Vorteil, direkt in der Innenstadt den Bus zu betreten und ohne Umsteigezwang nach Hause zu fahren, würde durch die Ringlösung samt Umsteigezwang zunichte gemacht werden.


Ein Drittel der Klagenfurter fährt mit dem Bus in die Innenstadt


Eine im Jahr2009 von der „Klagenfurt Marketing GmbH“ in Auftrag gegebene Untersuchungzeigte, dass der Anteil jener Klagenfurter Bürger, die mit dem Bus die Innenstadt besuchen, mit 33% ca. gleich hoch ist wie jener Bürger, die mit dem Auto anreisen (35%).

Dieser hohe Anteil wird sicherlich auch dadurch begünstigt, dass die Innenstadt mit den Stadtbusse ohne Umsteigezwang direkt erreichbar ist.


Quelle: Factsheet „Erreichbarkeit und Besuchshäufigkeit der Klagenfurter Innenstadt“, 16.02.2010, Verfasser: SGS; CIMA Österreich, Einzelhandelsstrukturanalyse 2009 Klagenfurt 

 

 


80 Prozent der Fahrgäste nutzen Busse zum Einkaufen in der Innenstadt


„fahrgast kärnten“ führte im Jahr 2007 mehrere Tage lang in den Stadtbussen eine Befragung unter knapp 1000 Fahrgästen durch.


Es zeigte sich, dass ca. 80% der befragten Fahrgäste die Stadtbusse auch zum Einkaufen in der Innenstadt nutzen und somit ganz wesentlich zu einer Belebung der Klagenfurter Innenstadt beitragen.

Diese Kunden müssten bei einer „Ringlösung“ großteils umsteigen.



 

Resümee:  Eine Ringlösung  für Stadtbusse ist abzulehnen

 

Wenn man bei einer Entscheidungsfindung alle genannten Überlegungen einfließen lässt, so kann nur empfohlen werden, die Busse weiterhin durch die Innenstadt zu führen!


Mit einem Rückzug aus der Innenstadt, wo sich viele öffentliche Einrichtungen, Versicherungen, Geschäfte und vor allem Ärzte befinden, würde sich der öffentliche Verkehr von den Fahrzielen vieler seiner Fahrgäste zunehmend entfernen!


Dies würde insbesondere für ältere und bewegungseingeschränkte Menschen, die eine bedeutende Kundengruppe darstellen, einen erheblichen Nachteil bedeuten!


Grundsätzlich sind Innenstädte primär durch öffentliche Verkehrsmittel zu erschließen – sowohl aus verkehrspolitischen als auch aus umweltpolitischen Gründen.


Wenn der ÖV aus der Innenstadt verbannt wird, werden die Menschen dazu neigen, möglichst mit dem Auto in das Zentrum zu fahren.


„fahrgast kärnten“ steht der Idee einer „Ringlösung“ mit großer Ablehnung gegenüber, da sie sicherlich keine Maßnahme ist, die zu einer vermehrten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und zu einer Wiederbelebung der Innenstadt führen wird.

Oberste Priorität sollten aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ Beschleunigungsmaßnahmen für die Busse haben (wie nachstehend beschrieben wird). 



Beschleunigung der Busse ist Gebot der Stunde


Trotz aller Spargedanken sind aus der Sicht von fahrgast kärnten mehrere Maßnahmen unumgänglich, um die Nutzung desöffentlichen Verkehrs (ÖV) zu steigern. Dazu gehören u. a. Busspuren und Ampelsteuerungen mit einer prompten Beeinflussung bei Annäherung eines Linienbusses (Stadtbus, Regionalbus), sowie die weitere Forcierung von Kap-Haltestellen.

Ohne Beschleunigungsmaßnahmen läuft der Stadtbus Gefahr, zu einem kommunikativen Beförderungsmittel für Rentner, Hausfrauen und Jugendliche zu werden. Auf das Potenzial der Berufstätigen würde man dadurch verzichten.

Auch wenn derartige Maßnahmen aus der Sicht der Autofahrer nicht immer populär erscheinen, sind sie dennoch unumgänglich, wenn die Förderung des ÖV nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben soll.

Dafür spricht auch der Umstand, dass für einen Umstieg auf den ÖV noch vor einem billigen Fahrpreis ein staufreies, pünktliches  Vorankommen das wichtigste Kriterium ist.

Betreffend Busspuren sei vor allem an die Einfahrtsstraßen gedacht, wie die Grafik für die Stadtbusse zeigt.


Dabei kann es sich auch um temporäre Busspuren handeln (z. B. stadteinwärts morgens zwei Stunden lang, und stadtauswärts abends zwei Stunden lang.) Dies bewährt sich seit Jahren auch in anderen österreichischen Städten.

Staufrei fahrende Busse in Busspuren sind immer noch die beste Werbung für den ÖV!



An Busspuren führt kein Weg vorbei, wenn mehr Fahrgäste die Busse nutzen sollen.





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"Klagenfurt Süd": Spatenstich [21.07.]

Klagenfurt-Süd: Spatenstich für neue Bahnstation
                                                                                                                                                 [21.07.2015]


Am 21. Juli 2015 erfolgte der lange versprochene Spatenstich für die neue Bahnstation "Klagenfurt Süd" der S-Bahnlinie S3 (Klagenfurt Hauptbahnhof - Maria Rain - Weizelsdorf, dort mit stündlichen Busanschlüssen in Richtung Ferlach und St. Jakob im Rosental).

fahrgast kärnten begrüßt diese neue Bahn-Haltestelle sehr, wertet sie doch die S3 durch ihre unmittelbare Nähe zum "Schulzentrum Mössingerstraße" (Bundesgymnasium und HTL) und die Verknüpfung mit Stadtbus-Linien (80, 85, 98) enorm auf.

Die Bauarbeiten sollen bis Oktober 2015 abgeschlossen sein, und die Inbetriebnahme ist für den jährlichen Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 vorgesehen.


      Fotos: fahrgast kärnten

Blick Richtung Norden

  


Blick Richtung Süden

 

  

Blick Richtung Norden, mit der Eisenbahnkreuzung Mössingerstraße




   Karte: Google Maps

Lage der neuen Bahn-Haltestelle "Klagenfurt Süd" ("ÖBB"-Logo) in der Ferlacher Zeile und der (neuen) Stadtbus-Haltestelle "Feldhofgasse" der Linien 85 und 98 ("STW"-Logo).
  
Links in der Rosentaler Straße (mit "Loiblpass Bundesstraße" bezeichnet) befindet sich in fußläufiger Distanz auch die Haltestelle "Hirschenwirtstraße" der Stadtbus-Linie 80.
 


   

Ein Stadtbus der Linie 85 bei der Überquerung der Eisenbahnkreuzung in der Mössingerstraße südlich der neuen Bahnstation "Klagenfurt Süd" (rechts im Hintergrund mit einem ÖBB-Triebwagen erkennbar).

   




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Handyticket wird eingestellt [30.05.]

Klagenfurt: Handyticket wird eingestellt
                                                                                                                                               [30.05.2015]


Mit 01.07.2015 endet die Möglichkeit, mittels Handy-App oder SMS ermäßigte Stunden- und 24-Stunden-Tickets für die Stadtwerke-Busse zu erwerben, weil dieser Service von A1 eingestellt wird.


Das STW-Handyticket mit vergünstigten
60-Minuten-Karten und 24-Stunden-Karten
für Erwachsene wird mit 1. Juli 2015 eingestellt.

 

In diesem Zusammenhang offenbart sich die generell eingeschränkte Möglichkeit für den Erwerb von ermäßigten Vorverkaufstickets für Stadtbusfahrten in Klagenfurt.

   

  

Ermäßigter Stadtbus-Tarif nur mit der STW-Kundenkarte:

 
Für die Busse der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ sind ermäßigte Vorverkaufsfahrscheine nur mit der STW-Kundenkarte erhältlich.

Diese Kundenkarte ist gegen ein Pfand von 2,- Euro im STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz erhältlich und kann wie eine Wertkarte im Kundenbüro oder beim Busfahrer immer wieder aufgeladen werden.

Touristen und Fahrgäste, die nur für einen oder mehrere Tage ermäßigte Fahrscheine lösen wollen, müssen also sowohl für das Kaufen als auch für das Retournieren der Kundenkarte das Kundenbüro aufsuchen, welches ausschließlich von Montag bis Freitag (wenn Werktag) von 06.30 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet ist.

In dieser Hinsicht schlug  „fahrgast kärnten“ bereits mehrmals vor, Kooperationen zu bilden, dass STW-Kundenkarten auch an anderen, nachmittags und an Wochenenden geöffneten Stellen in Klagenfurt erhältlich sein sollten, wie zum Beispiel am Hauptbahnhof oder im Tourismusbüro am Neuen Platz.

Als Vergleich sei zum Beispiel Graz erwähnt, wo Touristen oder Gäste problemlos am Hauptbahnhof oder in der Stadt (Trafiken, Automaten) ermäßigte Vorverkaufsfahrscheine für den Stadtverkehr erwerben können.

Auch wenn mit demSystem der STW-Kundenkarte ein „Bestpreissystem“ verbunden ist, wären dennoch zusätzliche Möglichkeiten für den Vorverkaufnotwendig.

"Bestpreis-System": Wenn man mit der Kundenkarte Einzelfahrscheine abbucht, wird innerhalb von sieben Tagen nicht mehr als der Tarif einer 7-Tage-Karte bzw. innerhalb von 30 Tagen nicht mehr als für eine 30-Tage-Karte abgebucht, wodurch man nicht zuvor wissen muss, ob man eine 7-Tage-Karte oder 30-Tage-Karte benötigen wird.


Keine Alternative mit ÖBB-Automaten und ÖBB-Ticketshop:


Die ÖBB-Fahrkartenautomaten und der "ÖBB-Ticketshop" (Internet, Handy-App) bieten keine preisgünstigen Stadt-Vorverkaufskarten an.

Diese Varianten stellen Stadttickets lediglich zum Verbundtarif zur Verfügung (gelten für alle Verkehrsmittel im Stadtgebiet, also auch für Regionalbusse und Züge), nicht jedoch Tickets zum ermäßigten Stadttarif (für die ausschließliche Nutzung von Stadtwerke-Bussen, wie mit der STW-Kundenkarte). 

    

 

   Erwachsener

Kind

Familie

 

 60-Min.  24-Std.

60-Min.

60-Min.

STW-Ticket bei Busfahrer, ÖBB-Automat, ÖBB-Ticketshop (Internet, Handy-App)

 2,10         4,70

1,30

3,40

STW-Ticket mit Kundenkarte ( Vorverkauf)

 1,80         4,70

1,20

3,--

STW-Handyfahrschein (bis 30. Juni)

 1,90         4,30

-

-

60-Min.     60-Minuten-Karte
24-Std.     24-Stunden-Karte

 

Es ist aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ unverständlich, dass Kunden, die beim Automaten oder mittels Handy-App ihr Stadtticket vorab kaufen, nicht bei Bedarf den günstigeren Vorverkaufstarif wie mit der STW-Kundenkarte erhalten können (sofern sie ausschließlich Stadtwerke-Busse nutzen wollen), sondern denselben, höheren Tarif wie beim Stadtbusfahrer – also den höheren Fahrpreis mit „Ausgabezuschlag“.


                  
ÖBB-Ticketshop (Handy-App und Internet)                                   ÖBB-Fahrkartenautomat

Die Stadttickets im ÖBB-Ticketshop (li.) und beim Automaten (re.) sind Verbundfahrscheine.


Diese gelten für alle Verkehrsmittel, also auch für Regionalbusse und Züge im Stadtgebiet von Klagenfurt und sind gleich teuer wie beim Kauf beim Stadtbusfahrer.


Ermäßigte Vorverkaufstickets (zur ausschließlichen Nutzung von Stadtwerke-Bussen) sind per Handy oder Internet nicht erhältlich.


  





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15-Minuten Takt zum Stradbad [29.05.]

Strandbad: 15-Minuten-Takt an Sonn- und Feiertagen
                                                                                                                                                [29.05.2015]

"Ab 04.06.2015 (Fronleichnam) verkehren an Sonn- und Feiertagen zusätzliche STW-Busse auf der Klagenfurter Linie 10 Richtung Strandbad. Ab 9.45 Uhr vom Heiligengeistplatz aus bzw. ab 10.00 Uhr ab Strandbad ist an den Feiertagen ein 15-Minuten-Takt gewährleistet. "

   

[Quelle: https://www.stw.at/privatkunden/mobilitaet/


     



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Neues "fahrgast"-Magazin [14.12.]

Neues "fahrgast"-Magazin Nr. 3/2014 (Dezember 2014 - März 2015)
                                                                                                                                                 [14.12.2014]

 

Das neue fahrgast-Magazin Nr. 3/2014 (Dezember 2014 - März 2015) ist demnächst in den Verkaufsstellen erhältlich und steht mit dem folgenden Link zum Download bereit.

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Download: --> 438_zeitung_2014_3_gesamt_web.pdf


--> Verkaufsstellen des fahrgast-Magazins

   

     



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Verbesserungen: Abendtakt & Uni [18.11.]

Universität, Waidmannsdorf: Linienverbesserungen
                                                                                                      [18.11.2014]

Abendverkehr: Es geht endlich wieder aufwärts   
                                                                                                                                               [18.11.2014]                                                                                                                                   

   
Die neue Bahn-Haltestelle „Klagenfurt West“ nächst Minimundus/Universität wird
am 14.12.2014 in Betrieb genommen.

Die "Stadtwerke Klagenfurt" werden diese mit einer neuer Buslinie im 15-Minuten-Takt an die Universität anbinden. Gleichzeitig wird das Stadtbus-Liniennetz im Westen Klagenfurts neu organisiert und in wesentlichen Punkte verbessert.

  

Neue Linie 62: Im 15-Minuten-Takt zur Uni

Eine neue Linie 62 verbindet von Montag bis Samstag (wenn Werktag) im 15-Minuten-Takt die neue Bahn-Haltestelle mit der Universität. 

  

Änderungen der Linien 60, 61

Die Linien 60 und 61 verkehren zwischen HGP und Baumbachplatz nicht mehr als Rundkurse sondern jeweils in beiden Richtungen mit folgenden Linienführungen:

Linie 60: Steingasse/Welzenegg - Völkermarkter Str. - HGP - UKH - Baumbachplatz - Kranzmayerstraße - Universität - Strandbad. Durch die Weiterführung der Linie 60 über die Uni bis zum Strandbad erhalten u.a. Welzenegg im Bereich Steingasse/„KIKA" und Waidmannsdorf eine direkte Busverbindung zur Universität und zum Strandbad.

Linie 61: Welzenegg - HGP - Steinere Brücke (Umsteigemöglichkeit zur Bahnstation „Klagenfurt-Lend") - Baumbachplatz - Pädagogische Hochschule, mit einem kleinen Rundkurs. Somit erhält der Stadtteil Welzenegg im Bereich Irnigsiedlung und Görzer Allee und natürlich auch die Innenstadt eine schnelle, direkte Verbindung zur Pädagogischen Hochschule. Überdies wird die Pädagogische Hochschule direkt mit der S-Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Lend" der S1 verbunden (bei der Bushaltestelle „Steinerne Brücke").

Linie 81 (Viktring/Krottendorf - Uni - HGP- Hbf) fährt unverändert und ermöglicht an der Haltestelle „Universität" eine Umsteigeverbindung Viktring - Strandbad.

  

fahrgast-Resümee

fahrgast kärnten begrüßt die beschriebenen Änderungen. So wird der im fahrgast-Magazin Nr. 1/2014 als unumgänglich beschriebene 15-Minuten-Takt zur Anbindung der Bahn-Haltestelle an die Universität realisiert.

Überdies erhält das wachsende Gebiet Waidmannsdorf/Ganghofergasse endlich eine schnellere, direkte Verbindung in das Stadtzentrum.

Die Anbindung der Universität mit zwei Linien (60, 81) ist sicherlich positiv zu werten, auch wenn die beiden Linien leider fast zur selben Minute am HGP ankommen bzw. abfahren. Durch die Weiterführung der Linie 60 zum Strandbad erhält Waidmannsdorf eine direkte Verbindung zur Uni.

    

Durchstich der Kranzmayerstraße ist nötig

Die vorgestellte Neuordnung des Liniensystems im Bereich Minumundus/Universität/Waidmannsdorf ist aus der Sicht von fahrgast kärnten ein erster wichtiger Schritt zur Attraktivierung des Busverkehrs.

Als zweiter Schritt zu einer wesentlich weitreichenderen Verbesserung müsste der im fahrgast-Magazin Nr. 1/2014 beschriebene, ausschließlich für Stadtbusse angedachte Durchstich der Kranzmayerstraße mit einer zentralen Bushaltestelle „Uni/Lakeside Park" erfolgen, wodurch sowohl der „Lakeside Park" als auch die Universität sehr gut bedient würden.

Dies wäre angesichts von über 1.000 Beschäftigten im Lakeside Park sowie knapp 10.000 Studierenden und 1.000 Bediensteten in der Uni eine sinnvolle Lösung.


Abendverkehr: Es geht endlich wieder aufwärts
                                                                                                                                               [18.11.2014]

 Der im Februar 2011 eingeführte, schlechte 60-Minuten-Takt im Abendfahrplan wird mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 endlich durch einen 45-Minuten-Takt abgelöst.

  

Schlechter Abendtakt seit Februar 2011

Das am 14. Februar 2011 eingeführte neue Liniensystem führte zu einer gravierenden, auch von fahrgast kärnten immer wieder kritisierten Verschlechterung des Abendfahrplans (z. B. fahrgast-Magazin Nr. 3/2012).

So wurde der 40-Minuten-Takt auf einen 60-Minuten-Takt verschlechtert und ergaben sich nächtliche Umsteige-Wartezeiten am Heiligengeistplatz (HGP) von bis zu 30 Min. mit langen, unproduktiven Stehzeiten der Busse.


Positiver Schritt

Mit 14. Dezember 2014, dem Tag des europaweiten Bahn-Fahrplanwechsels, setzt man mit der Einführung eines 45-Minuten-Abendtaktes endlich wieder ein positives Zeichen.

Der Abendfahrplan beginnt auf den Linien 94 und 95 um 20.15 Uhr und auf allen anderen Linien um 21.00 Uhr. Die weiteren Abfahrten am HGP werden um 21.45 Uhr, 22.30 Uhr und 23.15 Uhr erfolgen, sowie in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag auch um 00.00 Uhr und 00.45 Uhr.

Bei vielen Abendlinien kommt es zu Änderungen der Linienführung, um kürzere Umläufe für den 45-Minuten-Takt zu realisieren.


Neuordnung in Waidmannsdorf

Die Linie 90 verkehrt vom HGP über UKH, Pädagogische Hochschule, Ganghofergasse und einen neuen Durchstich des Nautilusweges bis zur Uni. Dadurch wird die Universität erstmals auch im Abendnetz bis zum Betriebsschluss bedient.

Die Linie 91 (Stolzstraße - HGP - Baumbachplatz) verkehrt von der Haltestelle „Stolzstraße" (nächst Ebenthal) über Fischl, Ostbahnhof, HGP und Steinerne Brücke zum Baumbachplatz.


Neuordnung in Welzenegg

Die Fahrwege der Linie 95 (Kreuzbergl - HGP - St. Jakob - IKEA) und der Linie 96 (HGP - Welzenegg - Hörtendorf) werden im Bereich Steingasse, Oberhaidach wie in der Grafik gezeigt geändert. Zur Erreichung eines 45-Minuten-Taktes fährt die Linie 95 stadteinwärts nicht mehr über die „Cinecity".

Grafik als Datei: -->   426_abend_welzenegg_web.jpg

  

Weitere Abendlinien

Die Linie 92 (HGP - Krumpendorf) bedient das Strandbad sinnvoller Weise nur noch in den Sommermonaten.  

Die Linie 93 (HGP - Wölfnitz) bedient nicht mehr den Hbf.

Die Line 94 (Hbf - HGP - Feschnig - Annabichl) bedient nun als einzige Linie den Hbf.

Die Linie 98 (HGP - Viktring) verkehrt stadteinwärts nicht mehr über den Hbf sondern entlang der Rosentaler Straße zum HGP. Stadtauswärts in Fahrtrichtung Viktring wird der Hbf weiterhin bedient.


fahrgast kärnten begrüßt die Nachbesserung des Abendtaktes sowie die kurzen Umsteigezeiten und die Abendbedienung der Uni.











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Echtzeit-Information für Handys [09.09.]

"Qando Klagenfurt " - Echtzeitinformation als App für das Handy
                                                                                                                                                 [09.09.2014]

Die Stadtwerke Klagenfurt AG bietet eine neue kostenlose App für iPhones und Android-Handys im Google Play Store bzw. App-Store.

Diese erleichtert die Routenplanung, bietet zahlreiche neue Funktionen und erstmals auch Echtzeit-Informationen für das Handy, d. h. wann der nächste Bus tatsächlich (und nicht nur laut Fahrplan) fahren wird.


Weitere Informationen:

--> https://www.stw.at/privatkunden/mobilitaet/fahrplan/qando/


                




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Mit dem Bus gratis zum Theater [03.09.]

Mit dem Stadtbussen gratis zum Stadttheater
                                                                                                                                               [03.09.2014]

In der Spielzeit 2014/2015 gilt die Theaterkarte am Tag der Vorstellung 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn und für die Rückfahrt als Fahrschein für die Busse der "Stadtwerke Klagenfurt".

Der Theaterbesucher erhält mit der Stadttheaterkarte (Abo- oder Einzelkarte für den entsprechenden Tag) beim Busfahrer das kostenlose "Theaterticket".

fahrgast kärnten begrüßt diese Maßnahme als Anreiz zur Nutzung der Stadtbusse für Theaterbesuche.  


Weitere Informationen:

--> http://www.stw.at/privatkunden/mobilitaet/



   



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"Gratisparken" greift zu kurz [26.06.]

Klagenfurt: Diskussion um Gratisparken greift zu kurz
                                                                                                                                                 [26.06.2014]
                                                                                                                                                 [26.06.2014]

Die Klagenfurter Diskussionen um das Gratisparken greift aus der Sicht von fahrgast kärnten zu kurz und lässt die notwendige Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) außer Acht. Eine einseitige Förderung des Individualverkehrs würde sich naturgemäß negativ auf den (ÖV) auswirken.

Es wäre hoch an der Zeit, abgesehen von den Überlegungen zur Parkraumsituation ein von allen Parteien getragenes Maßnahmenpaket für bessere Rahmenbedingungen des Stadtbusverkehrs zu erstellen und vor allem auch umzusetzen.

Busse beschleunigen

Unumgänglich sind Beschleunigungsmaßnahmen in Form von Busspuren und Ampelsteuerungen, denn im Stau stehende oder verspätete Busse stellen keinen Anreiz zum Umstieg dar.

Fahrplan-Nachbesserungen sind notwendig

Das im Februar 2011 eingeführte Stadtbus-Konzept führte zwar dazu, dass in der Fläche mehr Stadtteile bedient werden (Ehrenthal, Irnigsiedlung-Welzenegg, Verbindung Viktring-Universität, Fachhochschule, vermehrte Anbindungen an den Hauptbahnhof), durch den Sparauftrag der Klagenfurter Stadtregierung erfolgte dies jedoch auf Kosten von Fahrplanausdünnungen in anderen Gebieten, so dass auch in diesem Bereich finanzielle Mittel der Stadt für Nachbesserungen notwendig sind.

Öffentlicher Verkehr als Gestaltungselement

Viele Straßen der Innenstadt bedürfen einer funktionellen aber auch optischen Neugestaltung, in deren Zuge auch der Stadtbusverkehr als wesentliches Gestaltungsmerkmal zur Attraktivierung integriert sein sollte.

Aufbruchstimmung für den ÖV soll nicht an der Stadtgrenze enden

Das Land Kärnten hat in den vergangenen Jahren durch finanzielle Mittel wesentlich für eine Attraktivierung des Bahnangebotes im Kärntner Nahverkehr gesorgt, die zu einer stetigen Steigerung der Fahrgastzahlen führte.

Diese Aufbruchstimmung für den öffentlichen Verkehr und auch die im unlängst präsentierten „Energiemasterplan" des Landes Kärnten angepeilte gesteigerte Inanspruchnahme von Bahn & Bus sollte nicht an der Stadtgrenze von Klagenfurt Halt machen. Der nächste logische Schritt müsste für die Klagenfurter Stadtpolitik ein „Masterplan" für die Weiterentwicklung des Busverkehrs sein.

       




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Klagenfurt-Uni: Nicht optimal [15.05.]

Neue Bahnstation "Klagenfurt-Universität":
Fahrgastwünsche bleiben teils unberücksichtigt         
[15.05.2014]


„Gut Ding braucht Weile“ lautet ein bekanntes Sprichwort, doch trifft das leider nicht auf die neue Bahn-HaltestelleKlagenfurt-Universität zu. Die Haltestelle, die bereits zur Fußball-Europameisterschaft 2008 fertig sein sollte, soll nun Realität werden. Leider wurden aber bei der Planung nicht unbedingt die Interessen der zukünftigen Fahrgäste in den Mittelpunkt gestellt.

fahrgast kärnten versuchte sich schon in der Planungsphase einzubringen und bot dies auch den ÖBB an. Waren bei den ersten Entwürfen noch Vorschläge der Machbarkeitsstudie von 2007 und  jene von fahrgast kärnten enthalten, so kam es Ende 2013 bzw. Anfang 2014 zu einer Umplanung. Ab diesem Zeitpunkt waren Verantwortliche der Bahn leider nicht mehr erreichbar.


Haltestelle rückt weiter nach Westen - weg vom Potenzial für Wohnbebauung

Die Situation sieht nun wie folgt aus: Die Haltestelle rückt um ca. die halbe Bahnsteiglänge Richtung Westen ab. Damit entfällt der Zugang über die Kohldorferstraße.

Diese Verschiebung in einen unbebauten Bereich, der auch zukünftig nicht für eine Wohnbebauung vorgesehen ist, reduziert damit den Einzugsbereich für potenzielle Fahrgäste im Osten der neuen Haltestelle, wo es in St. Martin noch Potenzial für Wohnbebauung gibt.

Die Verschiebung klingt zunächst nicht so dramatisch, doch damit ...

... verlängert sich der Weg für Fahrgäste aus St. Martin, ausgehend von der Unterführung
    Kohldorferstraße, von ursprünglich ca. 80 Meter auf nun ca. 460 Meter, um zum Beispiel den
    Bahnsteig Richtung Villach zu erreichen.

... verlängert sich der Weg für Fahrgäste aus der Gegend Anzengruberstraße bzw. den
    nordwestlichen Bereich von Waidmannsdorf
um ca. 150 Meter.

Der Vorschlag von fahrgast kärnten (veröffentlich im fahrgast-Magazin Nr. 2/2010) hätte außerdem für den Bereich St. Martin nicht nur einen bequemen Zugang zu den Bahnsteigen mit Minimierung von Niveau-Unterschieden gebracht, sondern auch eine vollwertige Radweg-Anbindung zum bestehenden Radwegenetz.

... Link zum fahrgast-Magazin 2/2010: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_archiv_DE_1.html#newsinfo108


Zugang zum Autobahn-Parkplatz - wofür?

Interessant ist, dass die Idee von fahrgast kärnten aus Kostengründen nicht realisiert wird, jedoch soll der Zugang zum Auffangparkplatz auf der Autobahn bleiben. Wer den zukünftig in Anspruch nehmen wird, kann nicht nachvollzogen werden, denn bei (Messe-)Veranstaltungen wird er auf Grund der Distanz auch von Gratis-Shuttlebussen weiterhin bedient werden müssen. Kostenlose Park&Ride-Plätze sind ansonsten im ausreichenden Maße vorhanden.


Umwege für Stadtbusse

Die nun weiter westlich gelegene Bahn-Haltestelle soll nun über den bestehenden Park&Ride-Parkplatz mit Bussen angebunden werden.

Dies ist grundsätzlich zu begrüßen, wird aber schon in derM achbarkeitsstudie von 2007 als nicht optimal eingestuft, da die Bahn-Haltestellenicht direkt an einer Stadtbusroute liegt. Außerdem wird, wie zu vernehmen ist, dafür wahrscheinlich an der Villacher Straße eine neue Ampelanlage notwendig werden, deren Kosten die Stadt übernehmen müsste.

Damit wären die Stadtbusse an derVillacherstraße innerhalb von ca. 450 Metern mit drei Ampelanlagen konfrontiert,die mit den Umwegfahrten die Busfahrzeiten wesentlich verlängern werden.

Bei der ursprünglich geplanten Lage der Bahn-Haltestellehätte eine Bushaltestelle an der Kohldorferstraße zur Verknüpfung Bahn - Bus hergestellt werden können (Stadtbuslinie 20 und die geplante neue Buslinie über Anzengruberstraße) – ohne Umwegfahrten mit einem kürzeren Fußweg von ca. 180 Metern) oder mit einer Schleife vor der Bahn-Haltestelle – mit einer kurzen Umwegfahrt ohne neuer Ampelanlage und ohne Fußweg. Die Führung der Linie 10 in der heutigen Form wäre bei Einführung der neuen Buslinieüber die Anzengruberstraße zu überdenken, da sie weitgehend parallel zu anderen Buslinien läuft.

Die bei dieser sogenannten „Interessenten-Haltestelle“ notwendigen Grundeinlösen bzw. Schneeräumung bis zum Bahnsteig, durch die Stadt, waren lange Zeit Knackpunkte bei den Planungen und führte, wie es jetzt scheint, zu der ungünstigen Verschiebung Richtung Westen.


Resümee: Unverständliche Kostenargumente

Es ist unverständlich, dass bei einer Infrastruktur-Investition für die nächsten 50 Jahre (oder mehr) nicht das Optimum für die zukünftigen Benutzer gesucht und umgesetzt wird, sondern dass hier Argumente wie z. B. das Blocksignal und Kosten ins Spiel gebracht wurden, die so nicht nachvollziehbar sind - vor allem, wenn man die Kosten gegenüberstellt, die bei der jetzt beabsichtigten Variante zusätzlich noch notwendig werden (neue Ampelanlage und Adaptierung des P&R-Parkplatzes). Wenn man also diese weiteren Mittel und die Umwegfahrten der Busse auf die Jahre hochrechnet, ist diese neue Lage bestimmt nicht günstiger.

Abschließend ist festzuhalten, dass fahrgast kärnten schon zeitgerecht den Kontakt zu Verantwortlichen gesucht hat, um nicht im Nachhineien Verbesserungswünsche einbringen zu müssen. Leider wurde fahrgast kärnten ind er entscheidenden Planungsphase nicht mehr informiert, bzw. auf eine Bürgerinformation vertröstet, die letztendlich öffentlich nie stattgefunden hat.

Grafik in hoher Auflösung:   --> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/389_uni_bahnhaltestelle_plan.pdf





 




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Uni, Waidmannsdorf: Vorschläge [14.04.]

Universität, Waidmannsdorf: Vorschläge zur Neuordnung
                                                                                                                                        [14.04.2014]

Die Inbetriebnahme der neuen Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität“ ist für Dezember 2014 vorgesehen. Zur Anbindung an den Stadtbus-Verkehr präsentierte die Stadtwerke Klagenfurt AG ein umfassendes Konzept für das Gebiet Universität/Waidmannsdorf.

Für die neue Bahn-Haltestelle im Bereich „Minimundus/Universität“ wurde die sinnvollste Situierung im Bereich der Kohldorfer Straße beschlossen (beim ehemaligen ÖDK-Gelände, unmittelbar hinter dem Park&Ride-Parkplatz). Die Inbetriebnahme ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 geplant.


STW-Vorschlag zur Stadtbus-Anbindung

Zur Busanbindung schlägt die Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) eine Neuordnung der Buslinien im Bereich Waidmannsdorf/Uni vor.

Damit soll auch die seit der Linienumstellung im Februar 2011 jahrelang unzureichende Anbindung des Gebiets Waidmannsdorf/Ganghofergasse endlich beseitigt werden.

Die fahrgast-Grafik auf Seite 13 zeigt den STW-Vorschlag mit der vorgeschlagenen, neuen Linie sowie mit Änderungen des Fahrwegs der Linien 60, 61 und 81. Die Führung der Linie 85 (HGP - Hbf - Pädagog. Akademie - Ganghofergasse) bliebe unverändert.


Bushaltestelle „Universität/Lakeside Park“

Als grundsätzlicher Ansatz des STW-Vorschlags soll die Kranzmayerstraße mit Schranken ausschließlich für den Busverkehr freigegeben werden, mit einer neuen Bushaltestelle zentral zwischen dem „Lakeside Park“ und der Universität. Dies wäre angesichts von über 1.000 Beschäftigten im Lakeside Park sowie knapp 10.000 Studierenden und 1.000 Bediensteten in der Uni eine sinnvolle Lösung.


Linie NEU

Die vorgeschlagene neue Linie soll wie folgt verlaufen: Heiligengeistplatz (HGP) - Villacher Ring - Koschatstraße - Egger-Lienz-Weg - Anzengruber Straße (Haltestelle bei der Bahnstation „Klagenfurt-Lend“) - Kohldorfer Straße (Haltestelle bei der neuen Bahnstation „Klagenfurt-Uni“) - Villacher Straße - Wörthersee-Süduferstraße - Universitätsstraße - Haltestelle vor dem Uni-Hauptgebäude - zur geplanten Haltestelle „Uni/Lakeside Park“.


Änderungen der Linie 81

Die Linie 81 (Hbf - HGP - Ginzkeygasse - Uni - Viktring) würde ebenfalls die neue Bushaltestelle „Uni/Lakeside Park“ bedienen.


Änderungen der Linien 60, 61

Die Rundkurse der Linien 60 und 61 zwischen HGP und Baumbachplatz würden aufgelöst werden, und die Linienführung würde jeweils in beiden Richtungen wie folgt erfolgen:

Linie 60: Steingasse/Welzenegg - Völkermarkter Str. - HGP -  UKH - Baumbachplatz - Kranzmayerstraße - Universität - Strandbad.

Linie 61: Welzenegg - HGP - Steinere Brücke (Umsteigemöglichkeit zur Bahnstation „Klagenfurt-Lend“) - Baumbachplatz - Pädagog. Hochschule (mit einem kleinen Rundkurs).


fahrgast-Resümee

Grundsätzlich begrüßt fahrgast kärnten den STW-Vorschlag zur Verknüpfung der  neuen Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität“ mit mehreren Stadtbuslinien. Überdies wäre es auch höchste Zeit, das wachsende Gebiet Waidmannsdorf/Ganghofergasse endlich wieder besser an das Stadtzentrum anzubinden.

Das Konzept steht und fällt jedoch mit einer Zustimmung zu dem, ausschließlich für Stadtbusse angedachten Durchstich der Kranzmayerstraße mit einer zentralen Bushaltestelle „Uni/Lakeside Park“.

Über die genaue Fahrplangestaltung wurde noch nichts bekannt, außer, dass alle Linien weiterhin nur in einem 30-Min-Takt geführt werden.


15-Minuten-Takt wird notwendig sein

Der Erfolg der Verknüpfung mit der Bahnstation „Klagenfurt-Uni“ wird wesentlich davon abhängen, ob ankommende und abfahrende Fahrgäste aus beiden Richtungen der S-Bahn S1 (Villach, St. Veit/Glan) in beide Richtungen (HGP, Uni)  rasch umsteigen können.

Somit erscheint das angekündigte 30-Minuten-Intervall der neuen Buslinie, welche als einzige die neue Bahn-Haltestelle mit der Universität und dem Lakeside Park verbindet, für eine attraktive Anbindung unzureichend und sollte aus der Sicht von fahrgast kärnten ein 15-Minuten-Intervall angeboten werden


Die Grafik zeigt den Fahrweg der vorgeschlagenen neuen Linie (mit NEU bezeichnet) sowie
die vorgesehenen Änderungen bestehender Linien im Bereich Universität/Waidmannsdorf.

Grafik in hoher Auflösung:   --> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/387_waidmannsdorf_plan_stw.pdf


Alternativer Vorschlag von „fahrgast kärnten“


Falls die oben beschriebene, zentrale Bushaltestelle in der Kranzmayer Straße zwischen Lakeside Park und Universität nicht realisiert werden kann, stellt fahrgast kärnten folgenden Vorschlag zur Diskussion.

Die Linie 60, die gemäß dem Vorschlag der Stadtwerke Klagenfurt AG zur Universität und zum Strandbad verlängert werden soll, könnte statt zur Kranzmayer Straße zur bisherigen Bushaltestelle vor dem Hauptgebäude der Uni geführt werden (im Plan mit „Alternativer Umsteigeknoten“ bezeichnet), und von dort, ringförmig in beiden Richtungen, entlang der folgenden Route zum HGP verlaufen:


Universitätsstraße, Wörthersee-Südufer-Straße, Villacher Straße, neue Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität“, Anzengruber Straße, bestehende Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Lend“, Egger-Lienz-Weg, Koschatstraße, HGP.

Dadurch könnte an der neuen Bahnstation „Klagenfurt-Universität“ sowohl in Richtung Innenstadt als auch in Richtung Universität, Waidmannsdorf, Pädagogische Akademie und UKH umgestiegen werden.

 

Alternativ-Vorschlag von fahrgast kärnten: An Stelle der Linie NEU (obige Grafik) könnte
die
Linie 60 als Ringlinie über die Universität und beide Bahn-Haltestellen zum HGP führen.


Grafik in hoher Auflösung:

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/388_waidmannsdorf_plan_fgk.pdf


 



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Universität: Neues Bus-Konzept [22.03.]

Universität, Waidmannsdorf: Neues Bus-Konzept
                                                                                                                                      [22.03.2014]


Die Inbetriebnahme der neuen Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität“ ist für Dezember 2014 vorgesehen. Zur Anbindung an den Stadtbus-Verkehr präsentierte die "Stadtwerke Klagenfurt AG" ein umfassendes Konzept für das Gebiet Universität/Waidmannsdorf.


fahrgast kärnten  berichtete mehrmals über die geplante Neuerrichtung einer Bahn-Haltestelle im Bereich „Minimundus“/Universität berichtet. Nunmehr wurde die auch aus der Sicht von fahrgast kärnten sinnvollste Situierung im Bereich der Kohldorfer Straße beschlossen (beim ehemaligen ÖDK-Gelände, unmittelbar hinter dem Park&Ride-Parkplatz), mit einer geplanten Inbetriebnahme zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014.


STW-Vorschlagzur Stadtbus-Anbindung

Zur Busanbindung schlägt die Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) eine Neuordnung der Buslinien im Bereich Waidmannsdorf/Uni vor.

Damit soll auch die seit der Linienumstellung im Februar 2011 jahrelang unzureichende Anbindung des Gebiets Waidmannsdorf/Ganghofergasse endlich beseitigt werden.

Die Grafik zeigt den STW-Vorschlag mit der  Neueinführung einer Buslinie (mit NEU bezeichnet) sowie mit Änderungen des Fahrweges der Linien 60, 61 und 81. Die Führung der Linie 85 (HGP - Hbf - Pädagogische Akademie - Ganghofergasse) bliebe unverändert.

BushaltestelleUniversität/Lakeside Park

Als grundsätzlicher Ansatz des STW-Vorschlags soll die Kranzmayerstraße - mittels Schranken - ausschließlich für den Busverkehr freigegeben werden, mit einer neuen Bushaltestelle zentral zwischen dem „Lakeside Park“ und der Universität, die von allen, das Universitätsviertel bedienenden Linien angefahren wird.

Dies wäre angesichts von knapp 10.000 Studierenden und ca. 1.000 Bediensteten in der Universität und über 1.000 Beschäftigten im Lakeside Park (und der im April startenden nächsten Ausbaustufe) eine sinnvolle Lösung.

Linie NEU

Die vorgeschlagene neue Linie, deren Bezeichnung noch nicht genannt wurde, würde vom Heiligengeistplatz (HGP) entlang des Villacher Rings und der Koschatstraße zum Egger-Lienz-Weg führen, unter anderem mit einer Haltestelle an der Kreuzung mit der Anzengruber Straße direkt bei der Bahnstation „Klagenfurt-Lend“.

Die Linie würde weiter entlangder Anzengruber Straße zur neuen Bahnstation „Klagenfurt-Universität“ führen, und von dort weiter entlang der Villacher Straße, der Wörthersee-Süduferstraße und der Universitätsstraße zur bestehenden Haltestelle vor dem Uni-Hauptgebäude sowie weiter zur neuen Haltestelle „Universität/Lakeside Park“ in der Kranzmayer Straße. Die Rückführung zum HGP würde wieder über die Bahn-Haltestellen „Klagenfurt-Universität“ und „Klagenfurt-Lend“erfolgen.

Änderungen der Linie 81

Gemäß dem Vorschlag wird die Linie 81 (Hbf - HGP - Ginzkeygasse - Universität - Viktring) ebenfalls (in beiden Richtungen) über die zentrale Bushaltestelle „Lakeside Park/Universität“geführt.

Änderungen der Linien 60, 61

Die Rundkurse der Linien 60 und 61 zwischen HGP und Baumbachplatz würden aufgelöst werden, und die Linienführung würde jeweils in beiden Richtungen wie folgt erfolgen:

Linie 60: Steingasse/Welzenegg- Völkermarkter Str. - HGP -  UKH - Baumbachplatz- Kranzmayerstraße - Universität - Strandbad.

Linie 61: Welzenegg -Pischeldorfer Str. - HGP - Steinere Brücke (Umsteigemöglichkeit zur Bahnstation„Klagenfurt-Lend“) - Baumbachplatz - Pädagogische Akademie (mit einem kleinen Rundkurs).
 

Resümee von fahrgast kärnten

Grundsätzlich begrüßt "fahrgast kärnten" den STW-Vorschlag zur Verknüpfung der  neuen Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität“ mit mehreren Stadtbuslinien.

Überdies wäre es auch höchste Zeit, das wachsende Gebiet Waidmannsdorf/Ganghofergasse endlich wieder besser an das Stadtzentrum anzubinden.

Diese Planungen stehen und fallen jedoch mit einer Zustimmung zu dem, ausschließlich für Stadtbusse angedachten Durchstich der Kranzmayerstraße und zur Einigung auf eine zentrale Bushaltestelle zwischen der Universität und dem Lakeside Park.

Über die genaue Fahrplangestaltung der genannten Linien wurde noch nichts bekannt, außer dass alle Linien weiterhin lediglich in einem 30-Minuten-Takt geführt werden.
  

15-Minuten-Taktwird notwendig sein

Der Erfolg der Verknüpfung mit der Bahnstation „Klagenfurt-Universität“ würde wesentlich davon abhängen, ob ankommende und abfahrende Fahrgäste aus beiden Richtungen der S-Bahn S1 (Villach, St. Veit/Glan) in beide Stadtbusrichtungen rasch umsteigen können.

Aus diesem Grund erscheint das angekündigte 30-Minuten-Intervall der neuen Linie, welche als einzige die neue Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität“ mit der Universität und dem Lakeside Park verbindet, für eine attraktive Anbindung an die S1 unzureichend und sollteaus der Sicht von fahrgast kärnten ein 15-Minuten-Intervall angeboten werden.

Über das Fahrplanangebot im Abendverkehr und an Wochenenden wurden ebenfalls noch nicht informiert.

Plan in hoher Auflösung:

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/384_waidmannsdorf_plan.pdf

  




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Waidmannsdorf: Info am 17. Feber [04.02.

Bürgerinformation: Neuordnung der Buslinien in Waidmannsdorf
                                                                                                                                                 [04.02.2014]

„Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Waidmannsdorf“ lautet derTitel einer Informationsveranstaltung, bei der über die Buslinien und die Anbindungen in diesem Stadtteil diskutiert werden soll. Daran teilnehmen warden Stadtrat Peter Steinkellner, Mobilitätschef Dipl.-Ing. Reinhold Luschin und Dipl.-Ing. Alexander Sadila, Leiter der Abteilung Tiefbau – ÖffentlicherVerkehr.

Die Bürgerinformationsveranstaltung findet am

17. Februar um 18.30 Uhr

im Jugendgästehaus,Neckheimgasse 6,

statt.

  



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Neue Busspur [10.01.]

Busspur in der St.-Veiter-Straße

Die Sperre der St.-Veiter-Straße wurde planmäßig Ende November beendet.In der St.-Veiter-Straße wurde die Haltestelle „Morogasse“ in beiden Richtungen neu gestaltet und nördlich der Kreuzung mit der Krassnigstraße stadteinwärts eine Busspur errichtet. Diese betrifft zwar lediglich einen ca. 400 Meter langen Abschnitt, jedoch hat sie eine wichtige Signalwirkung für den öffentlichen Verkehr in der Verkehrsplanung.

Es wäre für die Attraktivität und Fahrplansicherheit sehr wichtig, wenn die Stadtpolitik nach diesen ersten wichtigen Schritten die Errichtung weiterer Busspuren forcierte.





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Waidmannsdorf: Stehzeiten nutzen [09.12.

fahrgast-Vorschlag: Stehzeiten für Waidmannsdorf nutzen ...
                                                                                                                                                [09.12.2013]

Das im Februar 2011 eingeführte, neue Linienkonzept der Stadtwerke Klagenfurt AG führte u.a. in den zwei dicht besiedelten Stadtteilen Feschnig und Waidmannsdorf zu gravierenden Verschlechterungen.

Für Feschnig dauerte es zwar eineinhalb Jahre, aber immerhin wurde im August 2012 der Fahrpan nachgebessert.

Wie lange noch ...?

Waidmannsdorf im Bereich um die Endhaltestelle „Ganghofergasse" ist jedoch nach nunmehr knapp zwei Jahren noch immer völlig unzulänglich an die Innenstadt und den Heiligengeistplatz (HGP) angeschlossen.

Auch wenn durch die vorgesehene Inbetriebnahme der Bahnstation „Klagenfurt-Universität" Ende 2014 und den Durchstich der Kranzmeyerstraße Änderungen bevorstehen, ist es für fahrgast kärnten unverständlich, dass der berechtigte Wunsch der Bewohner von Waidmannsdorf laut Medienberichten offensichtlich noch fast ein weiteres Jahr lang ignoriert werden soll.

fahrgast-Vorschlag: Nutzung von Bus-Stehzeiten für Verbesserung nach Waidmannsdorf 

Derzeit haben die Busse der Linie 30 (Wölfnitz – HGP) in jedem stündlichen Umlauf am HGP eine Stehzeit von 11 bzw. 19 Minuten (mit/ohne Emmersdorf-Schleife).

fahrgast kärnten schlägt eine Verlängerung der Linie 30 nach Waidmannsdorf („Ganghofergasse") vor, wobei dies als schnelle Linie zum Beispiel über „Richard-Wagner-Straße" bzw. „August-Jaksch-Str.", „Messe West", „UKH" (oder alternativ über die Maximilianstraße) und Baumbachplatz erfolgen kann.

Nur ein Bus als Mehrbedarf

Dieser Vorschlag erfordert einen Mehrbedarf von lediglich einem Bus durch Nutzung der unproduktiven Stehzeit am HGP und würde Waidmannsdorf wesentlich besser anbinden und eine zusätzliche Direktverbindung vom Norden in Richtung Waidmannsdorf schaffen.

    

         



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Adventsamstage: Tarif-Aktion [28.11.]

Advent-Samstage: Die "Stundenkarte" gilt den ganzen Tag

[28.11.2013]

 

Es ist erfreulich, dass die Idee des Vorjahres von fahrgast kärnten, wonach die „60-Minuten-Karte“ an den Advent­samstagen den ganzen Tag gelten soll, heuer auf Initiative des Verkehrsreferenten Peter Steinkellner umgesetzt wird.

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo435
--> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/281_2012_11_25_krone_komprim.JPG


Es muss also ein Erwachsener für den ganzen Adventsamstag lediglich 1,70 € (mit der im Vorverkauf erhältlichen STW-Kundenkarte) bzw. 2,- € (Kauf beim Busfahrer) bezahlen.

Familien (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder) zahlen für den ganzen Adventsamstag nur 2,80 € (im Vorverkauf) bzw. 3,30 € (beim Busfahrer).

Kinder zahlen 1,10 € (im Vorverkauf) bzw.1,30 € (beim Busfahrer).

Am ersten Adventsamstag (30.11.2013) bietet sich bereits eine gute Gelegenheit, dieses Angebot zu nutzen --> zum Beispiel am Vormittag oder Nachmittag zum Einkaufen und am Abend zum Besuch des großen Krampusumzugs in der Innenstadt.

fahrgast kärnten hofft auf eine entsprechende Bewerbung der Aktion in den Medien sowie an den Haltestellen und in den Bussen.

 



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Adventaktion: Info verbessern [06.12.]

Advent-Samstage: Information über die Tarif-Aktion verbessern

[06.12.2013]

Heuer gibt es an den Adventsamstagen erfreulicher Weise eine Tarif-Aktion für die Klagenfurter Stadtbusse:

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo540

Aus der Sicht von fahrgast kärnten wäre jedoch die Bewerbung dieser guten Aktion durch die Stadtwerke Klagenfurt AG unbedingt zu verbessern.

So wies am ersten Adventsamstag in den Bussen selbst lediglich beim Busfahrer ein Zettel auf die Tarif-Aktion hin, nicht jedoch an den Entwertern.

Aus der Sicht von fahrgast kärnten wäre auf jeden Fall an allen Entwertern in den Bussen ein sichtbarer Hinweis anzubringen, damit auch jene Buskunden, die dort ihre STW-Kundenkarte entwerten, wissen, dass nur einmal für den ganzen Adventsamstag abzubuchen ist.

Die Informationstafel in den Bussen hinter dem Fahrersitz sollte ebenfalls zur Bewerbung der Adventaktion genutzt werden.

Überdies wäre es auch hilfreich, zumindest an allen Haltestellen am Heiligengeistplatz mit Aushängen über die Aktion zu informieren.


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„Der Stadtbusverkehr muss an die Klagenfurter angepasst werden …“

[15.11.2013]

Im Rahmen der Umstellung der Klagenfurter Stadtbusse auf einneues Linien- und Fahrplankonzept im Februar 2011 äußerte „fahrgast kärnten“ inzahlreichen Analysen auch Kritik, welche - in leider nur sehr begrenztem Umfang– zu Nachbesserungen führte.

Dass die kritische Haltung von fahrgast kärnten zum Linienkonzept auch die Stimmung in der Bevölkerung widerspiegelt, zeigte sich augenscheinlich im Rahmen von Bürgerforen zum Stadtentwicklungskonzept, welche in den vergangenen Monaten in allen Klagenfurter Stadtteilen veranstaltet wurden.

So wird in einer KärntnerWochenzeitung in einem Inserat mit der Bezeichnung „Anzeige/Information derLandeshauptstadt Klagenfurt“ angeführt, dass „der öffentlichePersonennahverkehr an die Bedürfnisse der Klagenfurter angepasst werden muss“(siehe Faksimile).

fahrgastkärnten wird diese Anpassung mit Interesse verfolgen …

  

 



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Unattraktive Durchmesser-Linien [04.11.]

Unattraktive Durchmesser-Linien                                [04.11.2013]

 

Prinzipiell gute Idee ...

Eine wesentliche Änderung desam 14.02.2011 eingeführten, neuen Liniensystems der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ war die Einführung zahlreicher Durchmesserlinien. Diese enden und beginnen nicht mehr am Heiligengeistplatz (HGP), sondern werden über den HGP hinaus weiter geführt, wodurch umsteigefreie Verbindungen z. B. in Nord-Süd-Richtung oder Ost-West-Richtung möglich wurden.

Während des ganzen Tagnetzes an Werktagen (Montag bis Freitag) werden zehn Durchmesserlinien mit jeweils zwei Richtungen angeboten, in Summe also zwanzig Durchmesser-Verbindungen (wie in der untenstehenden Tabelle angeführt).

Die Umsteigefreiheit bei Fahrten entlang von Durchmesser-Verbindungen wird für Fahrgäste jedoch zum Ärgernis, wenn die Nerven durch zu lange Stehzeiten am HGP strapaziert werden.

"fahrgast"-Analyse: Fast die Hälfte mit zulanger Stehzeit

Für Buskunden ist es jedenfalls unattraktiv, wenn mehrals fünf Minuten im Bus sitzend am HGP auf die Weiterfahrt gewartet werden muss.

Aufdieser Basis zeigt eine Analyse von "fahrgast kärnten", dass 40 Prozent derDurchmesser-Verbindungen unattraktiv für den durchreisenden Fahrgast sind, da sie Stehzeiten von 7 bis zu 17 Minuten aufweisen (8 von 20 Verbindungen).

Selbst wenn 7 Minuten als tolerierbare Grenze angesetzt werden, zeigen immer noch 35 Prozent störend lange Stehzeiten von 9 bis zu 17 Minuten (7 von 20 Verbindungen).

Resümee

Auch wenn die langen Stehzeiten aufgrund der Fahrplansystematik erklärbar sind, ändert dies nichts daran, dass diese rein aus der Kundensicht die Attraktivität des umsteigefreien Reisens stark mindern.

Die Analyse im Detail

 

   

 

    



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Jugend-Ticket auch für Klagenfurt [12.09.]

Jugend-Ticket auch für Klagenfurter Schüler und Lehrlinge

"Jugend-Mobil-Ticket" für Kärntner Schüler und Lehrlinge

Im heurigen Schuljahr 2013/14 gibt es für Kärntner Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, alle Bahn- und Buslinien in Kärnten (inklusive der Stadtverkehre) ein ganzes Jahr lang bis zum Ende der nächsten Sommerferien im Jahr 2014 zu nutzen (auch an allen schulfreien Tagen und in allen Ferien), wenn Sie zusätzlich zum regulären Selbstbehalt von € 19,60 eine einmalige Aufzahlung von € 76,40 leisten, also in Summe € 96,-.
Dieses „Jugend-Mobil-Ticket“ gibt es auch als Variante für Kärntner Lehrlinge.

"Netz-Ticket" für Klagenfurter Schüler und Lehrlinge

Für Schülerinnen und Schüler mit dem Wohnort Klagenfurt, die eine Schule in Klagenfurt besuchen und Anspruch auf eine Schülerfreifahrt haben, bietet die Stadtwerke Klagenfurt AG die Möglichkeit, durch Aufzahlung von lediglich € 40,- bis zum Ende der nächsten Sommerferien 2014 alle Stadtwerke-Linien zu nutzen. Für Klagenfurter Lehrlinge wird eine analoge Regelung angeboten.

Späte Bewerbung des Klagenfurter Angebots

Leider begann die Bewerbung des „Klagenfurt Netz-Tickets“ für Schüler und Lehrlinge erst lange nachdem die Freifahrtanträge den meisten Schülerinnen und Schülern am Ende des vorigen Schuljahres übergeben wurden, so dass dieses spezielle Klagenfurter Angebot noch unzureichend bekannt ist.


Weitere Informationen zum Kärntner „Jugend-Mobil-Ticket“:

--> http://www.kaerntner-linien.at/?i_state=article_list&i_ca_id=603&VVKFRONT=31183afe8aa92cc2d84eb3b38134a9c2

Weitere Informationen zum „Klagenfurt Netz-Ticket“:

--> http://www.stw.at/mobilitaet-busse-preise-klagenfurt-netz-ticket.php 


 



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Waidmannsdorf: Diskussion am 9. Sept.

Waidmannsdorf: Bürgerversammlung zum Busverkehr am 09.09.2013
(aus: "Klagenfurt"-Stadtzeitung mit amtlichen Nachrichten vom 05.09.2013)

Mit dem Busfahrplatz und dem -liniennetz in Waidmannsdorf sind zahlreiche Bürger nicht glücklich.

Bei einer Bürgerversammlung können nun alle ihre Wünsche, Vorschläge oder Beschwerden deponieren.

An der Bürgerversammlung, die am 9. September 2013 um 18 Uhr im Gemeindezentrum Waidmannsdorf, Ginzkeygasse 2 stattfindet, nehmen teil:

- Bürgermeister Christian Scheider
- Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner
sowie seitens der STW
- Dipl.-Ing. Romed Karré
- Dipl.-Ing. Reinhold Luschin

 



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Änderungen ab 1. Sept. 2013 [29.08.]

Fahrplananpassungen mit 1. September 2013

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" (STW) führt ab Sonntag, dem 01.09.2013 wieder Fahrplananpassungen durch. Dabei handelt es sich um folgenden Änderungen:

--> Linien 10, 20, 50, 60, 61: zusätzliche Haltestelle "Neuer Platz" stadteinwärts

--> Linie 32: verkehrt sonn- und feiertags über Schleppe und Seltenheim nach Wölfnitz

Das neue Fahrplanheft ist seit Donnerstag, dem 29.08.2013 im STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz um € 1,00 erhältlich.

... soweit die Informationen der STW-Homepage.

  
Zu ergänzen wäre:

Zumindest auf drei Linien fährt werktags ein Frühkurs um zwei bzw. fünf Minuten früher: Linie 50: St. Jakob ab 06.27 -> 06.22 Uhr, Linie 20: Hörtendorf ab 06.55 -> 06.50 Uhr (an Schultagen), Linie 40: Annabichl ab 07.00 Uhr -> 06.58 Uhr (an Schultagen). 

Umgesetzt wurde der Vorschlag von fahrgast kärnten, dass die samstägliche Anbindung des Einkaufszentrums "Südpark" mit der Linie 31 nun mit jenen Kursen erfolgt, die ab Wölfnitz über Feschnig verkehren - dadurch ergibt sich eine umsteigefreie Anbindung dieser Stadtteile.

 

Positiv: Neue Bushaltestelle "Neuer Platz"

Über die erfreuliche Installierung einer neuen Haltestelle "Neuer Platz" wurde bereits im fahrgast-Magzin 2/2013 auf Seite 16 berichtet, welches Sie mit dem folgenden Direkt-Link finden:

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/data/download/magazine_2/336_zeitung_2013_2_gesamt_web.pdf

 

Unzureichende Information - das Spiel wiederholte sich

Bei der Fahrplananpassung im Vorjahr wies fahrgast kärnten auf die unzureichende Vorinformation der Buskunden hin. Die entsprechenden Berichte finden Sie mit den nachfolgenden Direkt-Links:

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo456

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo507

Es ist unverständlich, dass sich diese Informationsmängel heuer wiederholten und die Vorschläge von fahrgast kärnten nicht umgesetzt wurden.

--> Es erfolgte wieder keine Information der Kunden an den Infotafeln im Fahrgastraum der Stadtwerke-Busse.
--> An den Außenwänden des STW-Kundenbüros waren wiederum keine Informationen angebracht.
--> Das Fahrplanheft ist wiederum erst ab dem (vor)letzten Werktag vor Inkrafttreten im Kundenbüro erhältlich.
--> Auf der STW-Homepage erfolgte eine Vorinformation erst wenige Tage vor Inkrafttreten.

Auch wenn es sich heuer um vergleichsweise geringe Änderungen handelt, sollte die Kundeninformation dennoch rechtzeitig und umfassend erfolgen.

 

Fahrplanheft: Verbesserungen warten auf Umsetzung

--> Die Netzpläne wurden durch die Darstellung der Umsteigemöglichkeiten zu den Zügen verbessert, aber:

--> Das Fahrplanheft bietet weiterhin keine separate Fahrplanübersicht für die wichtige Relation Heiligengeistplatz -
      Hauptbahnhof.
--> Die kleine Schrift mancher Seiten ist weiterhin an der Grenze der Lesbarkeit.
--> Die Kennzeichnung der Linien 80/81 als Rundkurs fehlt weiterhin.

 

Erfreulich: Abfahrtsmonitore kommen

Positiv ist, dass endlich Abfahrtsmonitore am Heiligengeistplatz montiert wurden und am Hauptbahnhof noch die Montage erfolgen soll. Sollten die Monitore ab dem 1. September Echtzeit-Informationen über die nächsten Abfahrten anzeigen, wäre dies eine lange erwartete, erfreuliche Neuerung.

 

  



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Interesse an Verbesserungen fehlt [28.07.]

Interesse an Verbesserungen der Fahrgast-Information fehlt

Imfahrgast-Magazin Nr. 3/2012 (Dez. 2012 - Feber 2013) wurdenzahlreiche Mängel in der Fahrgastinformation der Stadtwerke Klagenfurt AGangeführt und Verbesserungsvorschläge beschrieben.'

--> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo456


Nachmittlerweile über einem halben Jahr ist es ernüchternd festzustellen, wieselbst Vorschläge, die nur geringe Kosten verursachen, ignoriert werden.Nachfolgend einige der angesprochenen Punkte.

-  DieInformation am Hauptbahnhof (Hbf) und am Heiligengeistplatz (HGP) für diewichtige Relation HGP - Hbf ist
   weiterhin
unzureichend, obwohl sie sich mit gutem Willen ohne viel Geldaufwand sofortwesentlich verbessern
   ließe.

-  DieRundkurse bleiben an den Haltestellen weiterhinschlecht beworben.

-  Inden Bussen gibt es weiterhinkeine Liniengrafik für ortsunkundige Fahrgäste.

-  DieInfotafeln in den Bussen bleiben weiterhin fürsinnvolle Information der eigenen Kunden ungenutzt.

-  DieVia-Anzeigen auf den Bussen verwirren weiterhindie Kunden.

-  DieSuche nach dem richtigen Fahrplan bleibt an vielen Haltestellen weiterhin ein Suchspiel mitStressfaktor.

-  Esist weiterhinkein kartographischer Linien-Netzplan im Kundenbüro erhältlich, also eineStraßenkarte, in welche
   die Linienführungen eingezeichnet und somit wesentlichbesser erkennbar sind.

Eigentlichsollte das kostenlose Feedback einer ehrenamtlichen fahrgast-Interessenvertretungnicht in der höflichen Entgegennahme von Vorschlägen enden, sondern, wo es mitgeringem Aufwand möglich ist, auch zu Umsetzungen führen.

fahrgastkärnten wird weiterhin nicht müde werden, im Sinneder Stadtbuskunden die Stimme zu erheben. Denn wie sagte ein Stadtpolitiker beider Gründung von fahrgast kärnten im Jahre 2000: „Wie groß isteigentlich Ihre Frustrationstoleranz, sich in Klagenfurt für Stadtbusseeinzusetzen?“

Mittlerweilesind 13 Jahre vergangen, und der Einsatz für Bus- und Bahnkunden bleibtungebrochen.

 



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Bleibende Verluste [17.07.]

Bleibendes Verluste in Stadtbusverkehr                              [17.07.2013]

 

Dem Geschäftsbericht 2012 der Stadtwerke Klagenfurt AG ist zu entnehmen, dass der Ticketverkauf um 2,5 % gegenüber 2011 gestiegen ist und die Fahrgastzahlen auf Grund der sinkenden Schülerzahlen um 2 % zurück gegangen sind.

Bemerkenswert ist, dass das Jahr 2012 als „Konsolidierungsphase nach der Liniennetzumstellung 2011" gesehen wird und von einem „Einbruch beim Ticketverkauf im Jahr 2011" die Rede ist.

Bleibender Verlust beim Ticketverkauf

 

Nachdem der Ticketverkauf von 2010 auf 2011, dem Jahr der Liniennetzumstellung, um 16,8 % gesunken ist, bedeutet der geringe Anstieg um 2,5 % im Jahr 2012, dass nach Einführung des neuen Linienkonzeptes ein spürbarer bleibender Verlust festzustellen ist.

Gesunkene Fahrgastzahlen

Die Fahrgastzahlen fielen von 2010 auf 2011 um 6,65 % und von 2011 auf 2012 um weitere 2 %. Selbst wenn man den Schülerrückgang berücksichtigt, fällt doch der markante Fahrgastverlust von 20,8 Mio. im Jahr 2010 auf mittlerweile 19,1 Mio. im Jahr 2012 auf.

Bleibt die Frage, ob nicht doch die Linienumstellung des Jahres 2011 viel dazu beigetragen hat ...

 

 

Neues Bus-System führte zu Fahrgast-Verlusten                    [05.07.2012]

  

Die Stadtwerke Klagenfurt AG führte am 14. Februar 2011 ein neues Linien- und Fahrplansystem ein.

fahrgast kärnten analysierte mehrmals ausführlich die Vor- und Nachteile und äußerte stets auch die Befürchtung von Fahrgastverlusten, welche sich nunmehr leider bestätigt hat.

Der Geschäftsbericht 2011 der Stadtwerke Klagenfurt AG führt aus, dass das neue Liniensystem zu markanten Verlusten an Fahrgästen (minus 6,65%) und an Ticketverkäufen (minus 16,8%) führte.

 

Zwei Nachbesserungen:


Die Stadtwerke Klagenfurt AG reagierte auf Kritik von Fahrgästen auf das neue System mit einer ersten Nachbesserung am 12. September 2011 und wird im September 2012 eine zweite Nachbesserung durchführen.

Diese zwei Optimierungen zeigen, dass die fahrgast-Kritik und die zahlreichen Rückmeldungen von Buskunden in der Öffentlichkeit einerseits sinnvoll waren und andererseits ernst genommen wurden, auch wenn manche Schritte wie die dringend notwendige Nachbesserung für den Stadtteil Feschnig erst nach 18 Monate realisiert wird.

Es bleibt abzuwarten, ob einmal verlorene Fahrgäste durch Nachbesserungen wieder zurück gewonnen werden können.

"fahrgast"-Übersicht der für September 2012 geplanten Änderungen


--> Direkt-Link

 

fahrgast-Analysen zum neuen Linienkonzept:


05.07.0210: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_archiv_DE_1.html#newsinfo120

16.01.2011: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_archiv_DE_1.html#newsinfo215

29.01.2011: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_archiv_DE_1.html#newsinfo193


27.08.2011: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_archiv_DE_1.html#newsinfo274

 



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Zusatzbusse bei Badewetter [24.06.]

Zusätzliche Busse zum Strandbad

An Sonn- u. Feiertagen, ab 23.06.2013 bis 08.09.2013, verkehren bei Badewetter zwischen Heiligengeistplatz und dem Strandbad zusätzliche Linienbusse.

Heiligengeistplatz - Richtung Strandbad: ab 09:45 bis 19:45 Uhr jeweils um 15' und 45'

Strandbad - Richtung Heiligengeistplatz: ab 10:00 bis 20:00 Uhr jeweils um 00' und 30'
(= Minutentakt pro Stunde)

 

Weitere Informationen:  --> www.stw.at

 

 



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Information: Noch viel zu tun ... [21.12.]

Information: Noch viel zu tun ...
(aus dem fahrgast-Magazin Nr. 3/2012, erschienen am 14.12.2012) 

Am 27. August 2012 startete eine zweite Nachbesserung des neuen Liniensystems. Obwohl fahrgast kärnten mehrmals auf Unzulänglichkeiten hinwies, blieb die Information der Kunden in vielen Bereichen weiterhin verbesserungswürdig.

Die Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) informierte über die Änderungen im Internet und in Tageszeitungen.

Kundenbüro, Haltestellen - ohne Information

Unverständlich bleibt jedoch, dass sowohl beim Kundenbüro am Heiligengeistplatz (HGP) als auch an den Bushaltestellen überhaupt kein Hinweis über bevorstehende Änderungen erfolgte, und dass auch die Info-Tafeln in den Bussen nicht für Informationen der Kunden genutzt wurden.

Dies wäre vor allem auch deshalb notwendig gewesen, weil nicht nur die in den STW-Informationen und in Zeitungen genannten Linien, sondern alle Linien von Änderungen zumindest im Minutenbereich betroffen waren.

Wie Gespräche am ersten Betriebstag zeigten, erreichten einige Buskunden zu spät ihren Arbeitsplatz, weil auf der STW-Homepage und in Zeitungen nur von Änderungen auf einigen wenigen Linien die Rede war.

Infotafeln in Bussen: Ungenutzte Chance

Es ist ein langjähriger Wunsch von fahrgast kärnten, dass die Info-Tafeln in den Bussen auch für aktuelle Informationen der Kunden vor Ort genutzt werden, so wie auch Unternehmer nicht nur im Internet oder in Zeitungen, sondern natürlich auch im Geschäft selbst Kunden informieren.

„Informieren Sie sich rechtzeitig"

„Ersparen Sie sich lästige Wartezeiten und informieren Sie sich rechtzeitig über Fahrzeiten auf Ihren Linien."
Diese Aufforderung im neuen Fahrplanheft entbehrt nicht eines gewissen Zynismus, denn das Heft erschien erst am Freitag, dem 24.08., also am letzten Öffnungstag des STW-Kundenbüros vor Inkrafttreten der Änderungen.

Separater Fahrplan für Hauptbahnhof fehlt

Im neuen Linienkonzept erfuhr das Angebot zwischen HGP und Hauptbahnhof (Hbf) eine Verdichtung durch mehrere Linien. Damit für diese wichtige Relation nicht stets mehrere Fahrpläne durchsucht werden müssen, äußerte fahrgast kärnten mehrmals den Wunsch, im Fahrplanheft sowie am HGP und am Hbf alle Verbindungen zwischen HGP und Hbf separat chronologisch aufzulisten – leider noch immer vergebens ...

Zu kleine Schrift

Die kleine Schrift der Haltestellen-Aushänge ist vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen sehr schwer zu lesen. Im Fahrplanheft ist der Text mancher Seiten weiterhin an der Grenze der Lesbarkeit, z. B. die Linien 10/11, sowie die Fußnoten und die Fahrtrichtungspfeile der Liniennetz-Pläne. Auch auf diese Umstände wurde vergeblich hingewiesen ...

Haltestellen-Fahrpläne: Suchspiel

Die Anbringung der Fahrplanaushänge an verschiedenen Positionen führt an einigen Haltestellen zu einem „Suchrätsel", z. B. an den Haltestellen „„Landesregierung" oder „Karfreitstraße". Überdies leidet die Übersichtlichkeit, weil einige Fahrpläne der Abendlinien bis zu drei Mal angebracht wurden. fahrgast kärnten schlug zentrale Abfahrtstafeln vor, wie dies als Positivbeispiel an der Hst. „Benediktiner Platz" bereits geschehen ist.

Verwirrende Via-Anzeigen an den Bussen

Wenn die Linie 61 in Welzenegg abfährt, ist die Via-Anzeige „Baumbachplatz über Görzer Allee" bereits nach drei Minuten nicht mehr gültig und trägt für die restliche Fahrt nur zur Verwirrung bei. Auf der Linie 60 ist die Via-Anzeige „über Cinecity" bereits zwei Haltestellen nach der Abfahrt nicht mehr gültig. Die Unstimmigkeiten bezüglich der Via-Anzeige sollten umfassend überprüft werden.

Rundkurse: Schlechte Werbung

Bei den Rundkursen der Linien 60/61 und 80/81 fehlt an den Haltestellen jegliche Information, dass die Busse nach der Endhaltestelle ohne Umsteigezwang weiter fahren.

Als Beispiel bei den Linien 60/61 sei die Haltestelle „Unfallkrankenhaus" genannt. Hier findet der Fahrgast zwar den Fahrplan der Linie 60 bis zum Baumbachplatz, jedoch ist nicht erkennbar, dass diese Linie danach weiter bis zum HGP fährt.

Undurchschaubar ist die Situation der Linien 80/81, denn hier ist auch aus der Liniengrafik nicht erkennbar, dass es sich um Rundkurse ohne Umsteigezwang in Viktring handelt.

Diese Problematik tritt auch bei anderen Linien mit ringförmiger Führung auf z.B. Linie 61 in Welzenegg, Abendlinie 94 in Feschnig.

Für alle betroffenen Haltestellen und auch im Fahrplanheft wäre es aus der Sicht von fahrgast kärnten sinnvoll, an den Fahrplan-Aushängen den Hinweis „... Bus fährt weiter als Linie xy in Richtung Heiligengeistplatz" und auch die Endhaltestelle anzuführen. Es ist schade, dass gerade ein Vorteil des neuen Liniensystems, nämlich die Umsteigefreiheit dieser Rundlinien, den Kunden nicht auch eindeutig erkennbar wird.

Positiv: Umsteige-Durchsagen kommen

In den vergangenen Wochen begannen die Stadtwerke probeweise mit Umsteige-Durchsagen im Bus, wie z.B. bei den Haltestellen „Domplatz" und „Hirschenwirtstraße", wobei auch die konkreten Liniennummern angesagt werden. Dabei sollte auch auf die Umsteige-Durchsagen zur S-Bahn gedacht werden.

 



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Advent: "fahrgast"-Vorschlag [21.11.]

Adventsamstage:
„60-Minuten-Karte“ soll den ganzen Tag gelten

  

„fahrgast kärnten“ bedauert, dass die Stadt Klagenfurt die in den vergangenen Jahren von der Bevölkerung sehr gut angenommene Gratisfahrt der Stadtbusse an den Adventsamstagen nicht mehr finanziell unterstützt.

 

Aufgrund der Tatsache, dass es jedoch auch kein Gratisparken geben wird, schlägt „fahrgast kärnten“ als Kompromiss vor, dass die „60-Minuten-Karte“ an den Advent­samstagen den ganzen Tag gelten soll.

 

Es müsste also ein Erwachsener lediglich 1,70 Euro (mit der im Vorverkauf erhältlichen STW-Kundenkarte) bzw. 2,- Euro (Kauf beim Busfahrer) für den ganzen Adventsamstag bezahlen.

 

Diese Aktion könnte klar verständlich beworben werden – ohne großen verrechnungstechnischen Aufwand.

 

Ein Teil des Einnahmen-Entfalls wird sicherlich durch die größere Anzahl an Fahrgästen kompensiert werden, wodurch die finanzielle Mehrbelastung der Stadt wesentlich verringert werden würde.

 

Ein derartiges Angebot wäre ein starkes, positives Signal zur Nutzung der Stadtbusse und Entlastung der Parkplatzsituation gerade in der verkehrsstarken Vorweihnachtszeit.

 

 

 

 

 



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Abendverkehr bleibt unattraktiv [31.08.]

Abendverkehr: Weiterhin mangelhaft
                                                                                                                                        [31.08.2012]

Großteils Verbesserungen im Tagnetz, weiterhin schlechtes Abendnetz

Wie in der unten stehenden Analyse beschrieben  (à Direkt-Link), bewirken die mit 27.08.2012 eingeführten Änderungen einige Verbesserungen im Tagnetz.

Der Abendverkehr bietet jedoch weiterhin mit einem dünnen 60-Minuten-Takt und unzumutbaren Umsteigezeiten am Heiligengeistplatz ( HGP) und am Hauptbahnhof (Hbf) kaum Anreiz zur Nutzung.

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" ist der Abendverkehr für eine Landeshauptstadt mit fast 100.000 Einwohnern keinesfalls zufriedenstellend.

Leider erscheint der Stadtpolitik die Finanzierung eines besseren Abendverkehrs nicht nötig.

 

Abend: Unattraktives Umsteigen durch Stundentakt

Trotz der seit 27.08.2012 generell gleichen Abfahrtszeiten der Abendlinien zur vollen Stunde (außer Linie 31 in Richtung Stolzstraße), sind durch umlaufbedingt unterschiedliche Ankunftszeiten die Umsteige-Wartezeiten zu einem Großteil unzumutbar lang. 

  

Umsteigen von Zügen: Lange Weiterfahrt

Mit dem abendlichen Stundentakt ist es natürlich auch nicht möglich, akzeptable Umsteigezeiten sowohl zur als auch von der ebenfalls im Stunden-Takt verkehrenden S-Bahn und zu/von Fernverkehrszügen herzustellen.  So benötigt man nach der Zugankunft für die Weiterfahrt vom Hbf in zahlreiche Stadtteile bis zu 75 Minuten.

Es schmerzt, als Fahrgast-Interessenvertretung festhalten zu müssen, dass bei abendlichen Ankünften mit Zügen am Hbf eine Nutzung der Stadtbusse zur Weiterfahrt in nahezu alle Stadtteile (außer Zentrum) oftmals unzumutbar ist.

   

„fahrgast“-Wunsch: Rückkehr zum 40-Minuten-Takt am Abend:

Wie „fahrgast kärnten“ bereits bei der Einführung des neuen Liniensystems am 14.02.2011 feststellte, kann der Wunsch an die Stadtpolitik nur lauten, den bis dahin angebotenen 40-Minuten-Abendtakt mit kurzen Umsteige-Wartezeiten wieder einzuführen.

  

Lange Umsteige-Wartezeiten

Abendliche Wartezeiten am HGP sind alles andere als angenehm und sollten nicht mehr als 15 Minuten betragen.

Von zehn Bus-Ankünften aus verschiedenen Richtungen am HGP ergeben sich für sechs Ankünfte Umsteige-Wartezeiten von über 20 Minuten, und lediglich in vier Fällen betragen diese weniger als 15 Minuten:

Übersicht: Ankünfte am HGP und Wartezeiten zu den Vollknoten ab 21.00 Uhr:

Umsteige-Wartezeit ÜBER 20 Min.

Umsteige-Wartezeit UNTER 15 Min.

 

 

Bus-Ankünfte:

Bus-Ankünfte:

 

 

Linie 91 (von Ganghoferg.):  zur Minute 26

Linie 91 (von Stolzstraße): zur Minute .57

Linie 92 (von Krumpendf, Strandbad)*: Min .38

Linie 93 (vom Hbf): zur Minute .57

Linie 93 (von Wölfnitz): zur Minute .32

Linie 96 (von Hörtendf, Welzenegg): zur Min .47

Linie 94 (von Annabichl/Feschnig): zur Min .24

Linie 95 (von Kreuzbergl): zur Minute .53

Linie 95 (von St. Jakob): zur Minute .30

 

Linie 98 (von Viktring)*: zur Minute .37

 

* … Zum Knoten um 21.00 Uhr ergibt sich auf zwei Linien noch durch den Tagfahrplan ein Anschluss  unter 15 Minuten: Strandbad (Taglinie 10) um 20.55 Uhr; Viktring, Uni (Taglinie 81) um 20.48 Uhr

  

Hauptbahnhof – Annabichl: Unzumutbare Stehzeit am HGP:

Der Bus der Linie 94 vom Hbf nach Annabichl steht 25 Minuten lang am HGP, bevor er über Feschnig in Richtung Annabichl weiter fährt. Dadurch sitzt der Fahrgast 43 Minuten lang im Bus, um vom Hbf nach Annabichl zu gelangen.

„Bus-Warteraum“:

Der 25 Minuten lang am HGP stehende Bus der Linie 94 kann zumindest als „Bus-Warteraum“ für wartende Fahrgäste auf Grund der langen Umsteigezeiten dienen  …..

 



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Verbesserungen; Info mangelhaft [28.08.]

Verbesserungen, aber mangelhafte Information
                                                                                               [28.08.2012]

Großteils Verbesserungen

Die mit 27. August 2012 in Kraft getretenen Änderungen im Stadtwerke-Liniennetz (STW) wurden im „fahrgast“-Magazin Nr. 2/2012 großteils als Verbesserungen beschrieben und haben sich auch bei unseren Testfahrten am ersten Betriebstag als solche herausgestellt.

Nachfolgend sind die Änderungen nochmals aktualisiert zusammengefasst.

Wesentliche Änderungen bei den TAGLINIEN:

Linie 10: Besserer Takt nach Ebenthal

Die Linie 10 verkehrt ab diesem Zeitpunkt vom Strandbad über den Heiligengeistplatz (HGP) und die Völkermarkterstraße zur Endhaltestelle Ebenthal-Schlosswirt und wird verbessert im 20-Min.- statt bisherigen 30-Min.-Intervall, auch zwischen dem HGP und Ebenthal verkehren.

Linie 31: Feschnig nachgebessert / "Spitalbergweg" wieder bedient / Problem Wochenende

Der seit dem Start des neuen Liniensystems am 14.02.2011  verschlechterte Werktagfahrplan mit einem 30-Minuten-Takt zwischen dem Stadtteil Feschnig und dem HGP wurde von Beginn an kritisiert, jedoch erst jetzt, eineinhalb Jahre später, bei der zweiten Änderungswelle nachgebessert

Die Linie 31 verkehrt hinkünftig im 30-Minuten-Intervall von Wölfnitz über Feschnig, HGP und AMS nach Fischl. Die Linie 31 wird nun von Wölfnitz - statt bisher entlang der Feldkirchner Straße - über Feschnig und die Haltestelle „Spitalbergweg“ (nahe Interspar) zum HGP und weiter über AMS nach Fischl geführt. Dadurch ergibt sich in Kombination mit der Linie 41 werktags ein 15-Minuten-Takt zwischen Feschnig und HGP. Mit der Wiederinbetriebnahme der Haltestelle „Spitalbergweg“ wurde außerdem ein oftmals geäußerter Wunsch von Kunden erfüllt.

Diese Änderung bewirkt werktags eine Taktverlängerung von 15 auf 30 Minuten auf der ehemaligen Route der Linie 31 entlang der Feldkirchner Straße von der Haltestelle „Schleppe“ über „St. Hemma“ bis zur Haltestelle „Bezirksgericht“ zu Gunsten des wesentlich dichter besiedelten Stadtteils Feschnig.

Die neue Linienführung der Linie 31 wird jedoch auch an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen über Feschnig gewählt. Dies wäre aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ nicht notwendig, da somit der genannte Abschnitt der Feldkirchner Straße, wie in sonst (fast) keinem anderen Stadtteil, an Samstagen eine Verschlechterung des Taktes auf 60 Minuten und an Sonn- und Feiertagen sogar auf 120 Minuten erfährt.

Samstags verkehrt die Linie 31 im Abschnitt Wölfnitz - Feschnig - HGP alle 60 Minuten sowie im Abschnitt HGP - Fischl alle 30 Minuten und bedient alle 60 Minuten auch das Einkaufszentrum "Südpark" - in Fahrtrichtung "Südpark" jedoch nur mit jenen Kursen, die erst am HGP beginnen und somit kein Angebot für Wölfnitz und Feschnig sind.

Linien 80/81: Umsteigen in Krottendorf nicht mehr nötig / Schneller in die Innenstadt

Die Linie 80 verkehrt nun vom Hauptbahnhof (Hbf) über den HGP und die Rosentaler Straße nach Krottendorf und geht dort in die Linie 81 über, welche von Krottendorf über die Universität und den HGP zum Hbf führt. Dadurch entfällt für Fahrgäste, die über Krottendorf hinaus fahren, das Umsteigen in Krottendorf, und die Verbindung Viktring - Zentrum mit der Linie 80 wird beschleunigt. Weiters wird durch diese Maßnahme die Hst. Richard-Wagner-Straße wieder in Betrieb genommen.

Leider ist die Verbesserung, dass Viktring vier Mal pro Stunde ohne Umsteigen (in Krottendorf) direkt erreichbar ist, im neuen Fahrplanheft überhaupt nicht erkennbar - weder in der Liniengrafik noch im Fahrplanbild der Linien 80/81 selbst.

Linie 85:

Die Linie 85 erhielt stadtauswärts eine zusätzliche Haltestelle „Gabelsberger Straße“.
   

Wesentliche Änderungen bei den ABENDLINIEN:

Linie 91:
Diese verkehrt nun von der Hst. Stolzstraße über den HGP in die Ganghofergasse.

Linie 92:
Diese verkehrt nur noch zwischen Krumpendorf und dem Heiligengeistplatz.

Linie 93:
Durch die Linie 93 werden künftig im Abendverkehr auch die Haltestellen Wölfnitz-Schule und Felsenschmiedgasse bedient.

Linie 94:
Diese verkehrt in Zukunft zwischen dem Hbf, dem HGP und Annabichl, wobei stadtauswärts über Feschnig, stadteinwärts über die St. Veiter-Straße gefahren wird.

Linie 95:
Diese wird von St. Jakob über den HGP zum Kreuzbergl verkehren, wodurch das Kreuzbergl nun wieder im Abendnetz bedient wird.

Linie 96 und 98:
Diese beiden Linien bleiben unverändert.
   

Abends und sonntags: Nur 60-Minuten-Takt

Durch die generell gleiche Abfahrtszeit fast aller Linien im Abend-, sowie Sonn- und Feiertagsverkehr werden einzelne Umsteigeverbindungen verbessert - teilweise jedoch mit Wartezeiten.

Es muss jedoch festgestellt werden, dass ein 60-Minuten-Takt sowohl im Abend-, als auch im Sonn- und Feiertagsverkehr aus der Sicht von "fahrgast kärnten" für eine Landeshauptstadt mit fast 100.000 Einwohnern keinesfalls zufriedenstellend ist.

Leider erscheint der Stadtpolitik die Finanzierung eines besseren Verkehrs in diesen Zeiträumen nicht nötig.
   

Mangelhafte Information:

Über die Änderungen wurde im Internet und in Tageszeitungen berichtet.

Unverständlich bleibt jedoch, dass sowohl beim Kundenbüro am Heiligengeistplatz (HGP) als auch an den Bushaltestellen überhaupt kein Hinweis über bevorstehende Änderungen erfolgte, und dass auch die Info-Tafeln in den Bussen nicht für Informationen der Kunden genutzt wurden.

Es ist ein langjähriger Wunsch von "fahrgast kärnten", dass gerade die Info-Tafeln in den Bussen auch für aktuelle Informationen der Kunden vor Ort genutzt werden, so wie auch  Unternehmer nicht nur im Internet oder in Zeitungen sondern natürlich auch im Geschäft selbst Kunden über Änderungen informieren.

Wie Beobachtungen am ersten Betriebstag zeigten, wäre dies vor allem auch deshalb notwendig gewesen, weil nicht nur die in den STW-Informationen und in Zeitungen genannten Linien sondern alle Linien von Änderungen zumindest im Minutenbereich betroffen sind.
    

Spätes Erscheinen des Fahrplanheftes:

„Ersparen Sie sich lästige Wartezeiten und informieren Sie sich rechtzeitig über Fahrzeiten auf Ihren Linien." – Dieser Aufforderung im neuen Fahrplanheft konnte man wohl kaum Folge leisten, denn es erschien erst am Freitag, den 24.08.2012, also am letzten Öffnungstag des Stadtwerke-Kundenbüros vor Inkrafttreten der Änderungen.

Heiligengeistplatz – Hauptbahnhof: Separater Fahrplan fehlt

Im, seit 14.02.2011 bestehenden neuen Linienkonzept erfuhr das Angebot zwischen HGP und Hauptbahnhof (Hbf) eine Verdichtung durch mehrere Linien. Damit speziell für diese wichtige Verbindung nicht stets mehrere Fahrpläne durchsucht werden müssen, äußerte „fahrgast kärnten“ mehrmals den Wunsch, im Fahrplanheft alle Verbindungen HGP – Hbf separat auf einer eigenen Seite chronologisch aufzulisten – leider vergebens.

Positiv: Öffentliche Einrichtungen: Liste der Erreichbarkeit

Positiv ist die neue Liste über  öffentliche Einrichtungen, Schulen sowie Sehenswürdigkeiten und deren Erreichbarkeit mit Buslinien.

Schriftgröße

Leider befindet sich der Text mancher Seiten an der Grenze der Lesbarkeit (z. B. Linien 10/11, Fußnoten der Liniennetz-Pläne). Ebenso unleserlich blieben die Fahrtrichtungspfeile der Netzpläne.

 

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Neue Fahrpläne ab 27. August 2012 sind online
                                                                                                                                   [14.08.2012]

Die neuen, ab 27. August 2012 gültigen Fahrpläne der Stadtbusse sind ab sofort auf der Homepage der "Stadtwerke Klagenfurt" verfügbar:

--> Direkt-Link

 



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Erstmals alle Busse klimatisiert [29.07.]

Erstmals alle Stadtbusse klimatisiert

Durch die seit Jänner dieses Jahres abgeschlossene Auslieferung der zweiten „Mercedes“-Serie sind erstmals in der Geschichte des Klagenfurter Stadtbusverkehrs alle Busse klimatisiert.

Dieser Umstand fällt nun in den heißesten Wochen des Jahres wohltuend auf, denn nunmehr können sich die Fahrgäste darauf verlassen, dass sie beim Betreten eines Stadtbusses stets ein angenehm temperierter Innenraum erwartet.

 



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Die Änderungen ab Sept. 2012 [05.07.]

"fahrgast"-Übersicht der für September 2012 geplanten Änderungen


Mit Einführungszeitpunkt September 2012 werden im Liniennetz der Stadtwerke Klagenfurt AG nachfolgend angeführte Optimierungen durchgeführt.

TAGLINIEN:

Linie 10:
Die Linie 10 verkehrt ab diesem Zeitpunkt vom Strandbad über den Heiligengeistplatz (HGP) und die Völkermarkterstraße zur Endhaltestelle Ebenthal-Schlosswirt und wird im 20-Min.- statt 30-Min.-Intervall, auch zwischen dem HGP und Ebenthal verkehren.

Linie 31:
Diese verkehrt hinkünftig im 30-Minuten-Intervall von Wölfnitz über Feschnig, HGP und AMS nach Fischl. Dadurch ergibt sich in Kombination mit der Linie 41 ein 15-Minuten-Takt zwischen dem Stadtteil Feschnig und dem HGP. Da die Kurse der Linie 31 nicht über die Haltestelle (Hst.) Klinikum, sondern über die Hst. Spitalbergweg geführt werden, wird Letztere (in der Nähe zum „Interspar“ und zum Postamt) wieder reaktiviert.

Linie 80 und 81:
Die Linie 80 verkehrt nun vom Hauptbahnhof (Hbf) über den HGP und die Rosentaler Straße nach Krottendorf und geht dort in die Linie 81 über, welche von Krottendorf über die Universität und den HGP zum Hbf führt. Dadurch entfällt für Fahrgäste, die über Krottendorf hinaus fahren, das Umsteigen in Krottendorf, und die Verbindung Viktring - Zentrum mit der Linie 80 wird beschleunigt. Weiters wird durch diese Maßnahme die Hst. Richard-Wagner-Straße wieder in Betrieb genommen.

Linie 85:
Die Linie 85 verkehrt stadtauswärts wieder über die Hst. Bürgerheim und Messe-Ost. Stadteinwärts verkehrt sie so wie heute.

ABENDLINIEN:

Linie 91:
Diese verkehrt nun von der Hst. Stolzstraße über den HGP in die Ganghofergasse.

Linie 92:
Diese verkehrt nur noch zwischen Krumpendorf und dem Heiligengeistplatz.

Linie 93:
Durch die Linie 93 werden künftig im Abendverkehr auch die Haltestellen Wölfnitz-Schule und Felsenschmiedgasse bedient.

Linie 94:
Diese verkehrt in Zukunft zwischen dem Hbf, dem HGP und Annabichl, wobei stadtauswärts über Feschnig, stadteinwärts über die St. Veiter-Straße gefahren wird.

Linie 95:
Diese wird von St. Jakob über den HGP zum Kreuzbergl verkehren, wodurch das Kreuzbergl nun wieder im Abendnetz bedient wird.

Linie 96 und 98:
Diese beiden Linien bleiben unverändert.

Umsteigepunkte zu ÖBB-Zügen

fahrgast kärnten möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass es zusätzlich zum Hauptbahnhof drei weitere wichtige Umsteigepunkte zu ÖBB-Nahverkehrszügen gibt.
Für die Linie 10 an der ÖBB-Haltestelle Klagenfurt-Ebenthal, die Linie 20 am ÖBB-Bahnhof in Krumpendorf, sowie für die Linien 40, 41 und 42 an der ÖBB-Haltestelle Klagenfurt-Annabichl.

Abends und sonntags: Nur 60-Minuten-Takt

Durch die generell gleiche Abfahrtszeit fast aller Linien im Abend-, sowie Sonn- und Feiertagsverkehr werden die einzelnen Umsteigeverbindungen deutlich verbessert.

Es muss jedoch festgestellt werden, dass ein 60-Minuten-Takt sowohl im Abend-, als auch im Sonn- und Feiertagsverkehr aus der Sicht von fahrgast kärnten für eine Landeshauptstadt mit fast 100.000 Einwohnern keinesfalls zufriedenstellend ist. Leider erscheint der Stadtpolitik die Finanzierung eines besseren Verkehrs in diesen Zeiträumen nicht nötig.



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Strandbad: Sonntags 15-Min.-Takt [19.06.]

Strandbad: Zusätzliche Busse an Sonntagen

An Sonntagen, bei Badewetter, verkehren ab dem Heiligengeistplatz zum Strandbad und retour zusätzliche Busse, wodurch sich zwischen 09:30 Uhr und 20:15 Uhr ein durchgehender 15-Minuten-Takt ergibt.

Zusatzkurse:

Ab 09:45 bis 19:45 Uhr jeweils um 15´und 45´ ab Heiligengeistplatz - Richtung See

Ab 10:00 bis 20:00 Uhr jeweils um 00´und 30´ ab Strandbad - Richtung Heiligengeistplatz

 



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Ostbucht:Abendfahrplan verdichten [16.05.

Ostbucht-Veranstaltungen: Fahrplanverdichtung erwünscht

 

Angesichts zahlreicher Veranstaltungen in der Wörthersee-Ostbucht wird vom 28. Juni bis zum 2. September 2012 an Wochenenden und Feiertagen sowie an Veranstaltungstagen ein kostenloser Shuttlebus-Service zwischen „Minimundus“ und der Ostbucht angeboten. Der Bus verkehrt an den genannten Tagen im 15-Minuten-Takt von 09.00 Uhr bis 21.00 Uhr; je nach Veranstaltung können die Betriebszeiten auch angepasst bzw. verlängert werden.

 

Zugleich appelliert die Stadt an die Klagenfurter Bevölkerung, während der Veranstaltungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Ostbucht zu fahren.

 

In dieser Hinsicht stellt die im Februar 2011 erfolgte Ausdünnung des Abendfahrplans auf einen 60-Minuten-Takt sicherlich eine Erschwernis für die erwünschte Nutzung der Busse dar.

 

„fahrgast kärnten“ schlägt vor, den Abendfahrplan auch für den regulären Linienverkehr an Veranstaltungstagen in der Ostbucht zu verdichten. Andernfalls ist der Anreiz für die Klagenfurter sicherlich sehr gering, auf den Bus umzusteigen und so die Parkplatzsituation in der Ostbucht zu entschärfen.

 



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Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Uni" [17.04.]

Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Uni"

 

In einer Wochenzeitung erschien ein Bericht über die geplante Errichtung einer Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität-Minimundus“, demzufolge einerseits eine Realisierung erst im Jahr 2015 erfolgen wird und andererseits auch an eine mögliche Situierung in der Nähe der Eisstockanlage beim „Plattenwirt“ gedacht.

 

„fahrgast kärnten“ analysierte im „fahrgast“-Magazin Nr. 1/2010 (April – Juni 2010) zwei Varianten für die Lage der Haltestelle, nämlich eine im Bereich der städtischen Eisstocksportanlage (Nähe „Plattenwirt“), wo sich auch eine Fußwegunterführung befindet, und eine bei der Straßenunterführung in der Kohldorferstraße (beim ehemaligen ÖDK-Gebäude).

 

Download des Berichts im "fahrgast"-Magazin Nr. 1/2010: 

                    -->   91_zeitung_2010_2_seite_16_17_pdf.pdf

 

 

Investition in die Zukunft:

 

Bei Gegenüberstellung und Abwägung aller Vor- und Nachteile kristallisiert sich die Variante Kohldorferstraße für eine ganzjährige Nutzung durch mehrere Nutzergruppen (Studierende, Arbeitspendler, Wohnbevölkerung, Touristen) als die weitaus Vorteilhaftere heraus, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind.

 

Es sollten aber bei einer Investition wie dieser die höheren Errichtungskosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium für die Lage der Haltestelle sein, handelt es sich doch um ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft und für Generationen, das größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit bieten soll.

 

 

Vorteile der Haltestelle bei der Unterführung Kohldorferstraße:

 

- Verknüpfungsmöglichkeit mit mehreren städtischen Buslinien

- Park & Ride Anlage (der Landeshauptstadt Klagenfurt) bereits vorhanden

- Erschließung bzw. Aufwertung des Wohngebietes St. Martin West (nördlich & südlich der Bahn) sowie
        Waidmannsdorf West (südlich)

- im unmittelbaren Nahbereich der neuen Haltestelle ist gemäß Stadtentwicklungskonzept noch 
       Baulandpotenzial für Wohnbebauung vorhanden

- geringere Entfernung zur Universität (ca. 900 Meter)

- im unmittelbaren Haltestellenbereich Pendlerpotenzial im ehemaligen ÖDK-Gebäude (heute Verbund sowie
       ca. 30 weitere Büros) und „Lakeside Technology Park“ bei der Universität

- die Möglichkeit zur Schaffung einer sicheren Radwegverbindung von St. Martin zum Radweg entlang des
       Lendkanals

- geringste Entfernung zu „Minimundus“ (saisonaler Betrieb), „Planetarium“ und Reptilienzoo.

 

 

Raschere Realisierung notwendig:

 

Die genannte Realisierung erst im Jahr 2015 erscheint für „fahrgast kärnten“ wesentlich zu lang. Die neue S-Bahn-Linie S1 mit einem 30-Minuten-Takt im Abschnitt Villach – Klagenfurt – St. Veit/Glan wird durch die Errichtung der Bahn-Haltestelle „Klagenfurt-Universität-Minimundus“ eine wesentliche Aufwertung erfahren, welche nicht erst in vier Jahren zum Tragen kommen sollte.

 

 



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Neue Busse: 2. Tranche startet [16.12.]

Neue Stadtbusse: Zweite Tranche im Einsatz

Im Herbst 2010 begann mit der Lieferung der ersten Tranche der neuen Stadtbusse des Typs "Mercedes Citaro" (Busse Nr. 21-32) die Ablöse der in die Jahre gekommenen Solobusse des Typs MAN (Busse Nr. 33-52).

    
Die Ablöse der MAN-Busse (re.) durch           Die "Mercedes"-Busse der ersten Tranche sind am größeren Abstell-Mercedes-Busse (li.) mit einer wesentlich      bereich für Kinderwagen und Rollstühle erkennbar (Foto links), 
besser lesbaren Fahrziel-Außenanzeige          gegenüber den Bussen der ersten Tranche (Foto rechts).
begann vor einem Jahr.

Ende Nov. 2011 begann die Anlieferung der zweiten Tranche der neuen "Mercedes"-Busse.

Die Auslieferung dieser Busse, beginnend mit der Bus-Nummer 33, sollte bis Ende Jänner 2012 abgeschlossen sein.

Diese sind baugleich mit jenen der ersten Tranche, lediglich der Kinderwagen- und Rollstuhl-Abstellplatz wurde durch das Entfernen von zwei Sitzen vergrößert. Dies war u.a. auch ein Wunsch von fahrgast kärnten, um die beengten Verhältnisse zu Fahrgast-Spitzenzeiten oder bei der Beförderung von zwei Kinderwagen, bzw. einem Kinderwagen und einem Rollstuhl zu verbessern. Es ist zu hoffen, dass die versprochene Nachjustierung der ersten Tranche ebenfalls noch erfolgen wird. 

Der größe Vorteil, nämlich die Ausstattung der Busse mit einer Klimaanlage, wird den Fahrgästen in den heißen Monaten des nächsten Sommers richtig bewusst werden, wenn erstmals in der Geschichte des Klagenfurter Stadtbus-Verkehrs alle Busse mit einer Klimaanlage ausgestattet sein werden.

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Nachfolgend finden Sie den den Bericht auf der fahrgast-Homepage vom 02.11.2010, als die ersten Busse in Dienst gestellt wurden:

Neue "Mercedes"-Stadtbusse                                            [02.11.2010]

Die Solobusse der "Stadtwerke Klagenfurt AG" werden durch neue, moderne Busse des Typs "Mercedes Citaro" ersetzt. Diese stellen aus der Sicht der Farhgäste sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.
 

Bus-Typen

 

Die Busflotte der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ besteht aus vier Typen (der Größe nach geordnet):

- Gelenkbusse (18 Meter Länge, vier Türen)

- Dreiachs-Busse (15 Meter Länge, drei Türen)

- Solobusse (12 Meter Länge, drei Türen)

- Midibusse (10 Meter Länge, zwei Türen)


Die drei letztgenannten Typen sind modern, mit Klimaanlage ausgestattet und erfüllen strenge Abgaskriterien.

 

Neue Solobusse

 

Nunmehr sind auch die Solobusse des Typs MAN in die Jahre gekommen und werden im Lauf der nächsten eineinhalb Jahre durch neue, moderne Busse des Typs „Mercedes Citaro“ ersetzt, wobei die ersten Busse bereits im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt werden.

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten stellen diese Busse ohne Zweifel eine Attraktivitätssteigerung dar, wobei der größte Vorteil erst in den heißen Monaten des nächsten Sommers zum Tragen kommen wird, da sie mit einer Klimaanlage ausgestattet sind.

 

Bezüglich Lärm stellen die Busse sowohl im Fahrgast-Innenraum als auch in der äußeren Wahrnehmung eine Weiterentwicklung dar. Die Fahrzeuge sind umweltfreundlich mit Partikelfilter ausgestattet und erfüllen die strengen Abgasvorschriften der Norm „Euro 5“.

 

Die größere Anzahl an Sitzplätzen führt jedoch dazu, dass der Kinderwagen- und Rollstuhl-Abstellplatz im Vergleich zu den bisherigen Solobussen und zu den Gelenkbussen wesentlich kleiner ausfällt und nur einem Rollstuhl oder Kinderwagen Platz bietet. fahrgast kärnten schlägt vor, zwei Sitze im Bereich des genannten Abstellplatzes zu entfernen. Dies würde das Raumangebot des Abstellplatzes und die Stehplatz-Raumverhältnisse zu Fahrgast-Spitzenzeiten wesentlich verbessern, und dennoch wären auch dann - für einen Stadtbus betrachtet – noch genügend Sitzplätze vorhanden.

 

Betreffend die Anzeige der nächsten Haltestelle in den Bussen fällt die – im Vergleich zu den bisher eingesetzten Solobussen – wesentlich größere, besser lesbare Schrift sehr positiv auf.

 

Alles in allem stellen die neuen Mercedes-Busse sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.

 



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Samstage, 8. Dez.: Gratis-Busse [16.11.]

"fahrgast"-Erfolg:
Gratis-Stadtbusse an Adventsamstagen und am 8. Dezember


Wie in den vergangenen Jahren ersuchte fahrgast kärnten auch heuer die Klagenfurter Stadtregierung, die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den vier Advent-Einkaufssamstagen und am Feiertag, den 8. Dezember, zum Nulltarif verkehren zu lassen, mit dem Wunsch, am 8. Dezember nicht nach dem ausgedünnten Feiertags- sondern nach dem Samstagsfahrplan zu fahren, um auch an diesem Tag einen Anreiz für die Nutzung der Stadtbusse zu schaffen.

fahrgast kärnten begrüßt sehr, dass der heurige Vorschlag durch Bürgermeister Christian Scheider und Verkehrsreferent Peter Steinkellner in Kooperation mit der Stadtwerke Klagenfurt AG zur Gänze umgesetzt wird.

So werden die Stadtbusse an allen vier Advent-Einkaufssamstagen und am Feiertag, den 8. Dezember, zum Nulltarif verkehren. Am Feiertag wird überdies nach dem dichteren Samstagsfahrplan gefahren wird, ohne den verlängerten Nachtverkehr (also werden die jeweils letzten Fahrten stadtauswärts linienspezifisch zwischen 23:00 und  23:30 Uhr geführt).

Für fahrgast kärnten ist dies ein wichtiger Schritt zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt, zeigten doch die Beobachtungen der vergangenen Jahre eine sehr gute Inanspruchnahme der Gratis-Busaktion durch die Klagenfurter Bevölkerung.

 



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Advent: Wunsch für Gratisbusse [07.11.]

Advent-Samstage: Wunsch nach Gratisbussen

Wie in den vergangenen Jahren ersucht fahrgast kärnten auch heuer die Klagenfurter Stadtregierung, die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den vier Advent-Einkaufssamstagen und am Feiertag, den 8. Dezember, zum Nulltarif verkehren zu lassen.

Am 8. Dezember sollte überdies nicht nach dem ausgedünnten Feiertags- sondern nach dem Samstagsfahrplan gefahren werden, um auch an diesem Tag einen Anreiz für die Nutzung der Stadtbusse zu schaffen.

Die Beobachtungen von fahrgast kärnten zeigten, dass die in den vergangenen Jahren durchgeführte Gratisaktion der Stadtbusse von der Klagenfurter Bevölkerung sehr gut angenommen wurde und wesentlich zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt beigetragen hat.

Für eine starke Inanspruchnahme dieser Aktion wäre natürlich eine intensive Bewerbung in Medien und in der Stadtzeitung wünschenswert.

 



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"Scotty mobil" für Android-Handys [25.09.]

"Scotty mobil" nun auch für Android-Handys

 

"Scotty mobil", der Routenplaner für (fast) alle öffentlichen Verkehrsmittel in Österreich ist neben einer Version für konventionelle Handys und für iPhones seit einigen Tage auch als "App" für Android-Handys verfügbar.

Mit dieser Version sind Fahrplanabfragen und Routengrafiken, sowie Echtzeitabfragen und GPS-Ortung auch für die STW-Busse in Klagenfurt möglich.

--> Direkt-Link zur ÖBB-Homepage

 

 



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Analyse der Nachbesserungen [27.08.]

Nachbesserungen für Stadtbusse: "fahrgast"-Analyse

Im „fahrgast“-Magazin Nr. 2/2011 und auf der Homepage (Direkt-Link: …) wurde über beabsichtigte Nachbesserungen im Linienkonzept der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ (STW) berichtet sowie über aus „fahrgast“-Sicht darüber hinaus notwendige Maßnahmen.

Nunmehr liegt die Auflistung der ab 12. September 2011 startenden Nachbesserungen der STW vor:
--> 116_nachbesserungen_stw_liste_2011_08_24.pdf


Die angeführten Maßnahmen sind in Summe positiv zu bewerten, beseitigen sie doch viele der von Fahrgästen und von „fahrgast kärnten“ vorgebrachten Kritikpunkte.

Verbesserung der Linien 80, 81 (HGP – Hbf - Viktring – Uni - HGP)

Die Linien 80 und 81 wurden als Rundlinien geführt mit der Problematik, dass keine Endhaltestellen für die zur Einhaltung des Fahrplanes notwendigen Ausgleichzeiten (Stehzeiten) zur Verfügung stehen. Also traten diese Stehzeiten entlang der Rundlinie z. B. am Heiligengeistplatz (HGP), Hauptbahnhof (Hbf) oder in Viktring-Siebenbürgengasse auf und führten dort zur Verstimmung der Fahrgäste.

Die mit 12. September vorgesehen Auftrennung der Rundlinien in zwei Stichlinien 80 (HGP - Hbf - Krottendorf) und 81 (Hbf - HGP - Universität - Krottendorf) beseitigt die genannten Stehzeiten.

Verbesserungen am Hauptbahnhof (Hbf)

Der „fahrgast“-Vorschlag vom Juli 2010 wird nun umgesetzt, dass die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufgehoben wird. Dadurch fahren am Hbf alle in Richtung HGP verkehrenden Linien einheitlich von der selben Haltestelle direkt vor dem Haupteingang ab und nicht mehr auf zwei Haltestellen verteilt.

Pädagogische Akademie (Pädak): Verbesserungen

Es ist erfreulich, dass die Haltestellen „Lodengasse“ und „Griesgasse“ wieder bedient werden.

Ebenfalls Positives betrifft die Verdichtung auf einen 15-Minuten-Takt, welche bisher ab der Pädak von 12.38 Uhr bis 17.38 Uhr bis zum Hbf erfolgte und nunmehr weiter bis zum HGP verlängert wird. Dadurch verbessert sich die Umsteigesituation zu anderen Linien am HGP, wie z. B. zur Linie 50 (St. Jakob, IKEA) oder Linie 41 (Feschnig).

Nachbesserungen im Abendnetz

Der spätere Wechsel des Tagnetzes auf das dünnere Abendnetz ist ebenso erfreulich wie die zusätzliche spätere Abfahrt des letzten Kurses vieler Linien (Sonntag bis Donnerstag) um ca. 23.00 Uhr.

Positiv ist auch die dichtere Bedienung der Achse Hbf – HGP durch Weiterführung der Linien 95 (St. Jakob) und 92 (Krumpendorf, Strandbad), wodurch diese Linie umsteigefreie Verbindungen zum Hbf erhalten.

Die Streichung der Abendbedienung von Ebenthal (derzeit Linie 93) und Verkürzung bis zur Stadtgrenze (neue Haltestelle „Stolzstraße) wurde an anderer Stelle bereits kritisch beleuchtet
(Direkt-Link: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo271).

Die in der STW-Auflistung angeführte Verbesserung der Umsteigebeziehungen am HGP beseitigt einen großen Kritikpunkt am bisherigen Abendnetz. Leider gilt dies nicht in Richtung Annabichl (Linie 94) und St. Jakob (Linie 95).

Nachbesserung an Sonn- und Feiertagen

Die kritisierten langen Umsteige-Wartezeiten am HGP werden laut STW-Auflistung ab 12. September verbessert.

Eine wichtige Nachbesserung ist auch der angekündigte frühere Beginn an Sonn- und Feiertagen um ca. 06.00 Uhr, denn derzeit erfolgt die erste Abfahrt zum HGP bei manchen Linien erst um ca. 07.30 Uhr.


OFFENE WÜNSCHE


Feschnig: Nachbesserung bleibt aus

„fahrgast kärnten“ urgierte bei den STW und bei der Stadtpolitik mehrmals den dringenden Wunsch nach einer Verdichtung des 30-Minuten-Taktes der Linie 41 (HGP – Klinikum – Feschnig – Annabichl) im Abschnitt HGP – Klinikum – Feschnig auf einen 15-Minuten-Takt. Durch die Führung dieser Zusatzkurse über die Haltestelle „Spitalbergweg“ wäre Feschnig wieder an das Einkaufszentrum „Interspar“ angebunden.

Leider scheint diese Maßnahme nicht in der STW-Liste auf. Somit bleibt unverständlich, dass z. B. der zentrumsferne Stadtteil Wölfnitz mit einem 15-Minuten-Takt doppelt so oft bedient wird wie der bevölkerungsreiche Siedlungsbereich in Feschnig mit einem 30-Minuten-Takt.

Abend, Sonn- und Feiertage: Schlechter Takt bleibt

Mit dem Start des neuen Linienkonzeptes am 14. Februar 2011 erfolgte eine Takt-Ausdünnung an Abenden und an Sonn- und Feiertagen von einem 40-Minuten- auf einen 60-Minuten-Intervall.

Wie zu befürchten war, bleibt dieser schlechtere Takt leider bestehen. Dies bewirkt z. B. die Problematik, dass nach der Zugankunft am Hauptbahnhof die Weiterfahrt im Stadtgebiet von Klagenfurt mehr als eine Stunde dauern kann, also länger als z. B. eine Bahnfahrt von Friesach nach Klagenfurt.

Umsteige-Wartezeiten:

Die STW-Auflistung erwähnt die Verbesserung der Umsteigebeziehung von der Linie 31 (Ebenthal) zur Linie 81 (Universität). Es wäre zu wünschen, dass die fahrplanmäßigen Umsteigeversäumnisse auch in anderen Relation beseitigt werden, z. B. von der Linie 50 (St. Jakob) oder der Linie 41 (Feschnig) zur Linie 81 (Universität) und zur Linie 20 (St. Martin, Krumpendorf).

Fahrgast-Information: Wunsch bleibt aufrecht

Die angekündigte Änderung der Abfahrtsstellen der Linien 60/61 am HGP betrifft ebenfalls einem „fahrgast“-Wunsch.
„fahrgast kärnten“
hofft weiterhin auf die Aufstellung von Abfahrtsmonitoren am HGP und Hbf sowie auf eine übersichtlichere Anordnung der Fahrpläne an zentralen Haltestellen (z. B. „Benediktinerplatz“), obwohl sie in der
STW-Auflistung nicht angeführt sind.




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Billig Parken: Bus-Aktion auch nötig [22.08.

Park-Aktion in Klagenfurt: Stadtbus-Aktion wäre auch notwendig


„Park & Shop“-Aktion

In Klagenfurt können zwischen 15. August und 31. Dezember 2011 Kunden jener Innenstadtgeschäfte, die sich an der „Park & Shop“-Aktion beteiligen, an allen Samstagen von 8 bis 18 Uhr um pauschal nur € 3,90 (unabhängig von der Parkdauer) in den drei Klagenfurter APCOA-Garagen parken.

Gebot der Stunde: Gleichwertige Aktion auch für Stadtbusse

Um die Wertigkeit des Stadtbusverkehrs zu heben, sollte bei Aktionen stets auch an jene Innenstadt-Kunden gedacht werden, welche die Stadtbusse zur Anreise nutzen.

fahrgast kärnten denkt hiefür an die „Vormittags-Netzkarte“ der „Stadtwerke Klagenfurt AG“, die derzeit bereits zum Preis eines 60-Minuten-Fahrscheines die Nutzung des gesamten Busnetzes von 08.30 Uhr bis 11.30 Uhr ermöglicht. Dies bedeutet z. B., dass die Hin- und Rückfahrt für Erwachsene nur 1,60 und für Familien nur € 2,45 kostet (jeweils im Vorverkauf mit der STW-Kundenkarte).

„fahrgast“-Vorschlag

Analog der Park-Aktion schlägt fahrgast kärnten vor, die Gültigkeit der „Vormittags-Netzkarte“ für Innenstadt-Kunden an Samstagen bis zum Betriebsschluss zu verlängern.


 



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Ebenthal: Keine Abendbusse mehr [12.08.]

Ebenthal: Abendbusse gestrichen

In den fahrgast-Magazinen Nr. 3/2010 und Nr. 2/2011 wurde die geplante Streichung der Abendbusse nach Ebenthal kritisiert.

Mit Wirkung vom 18.08.2011 wird nun dieser Rückschritt Realität.

Da sich die Gemeinden Klagenfurt und Ebenthal nicht auf eine Finanzierung einigen konnten, wird die Abendbuslinie 93 (Wölfnitz - Heiligengeistplatz - Hauptbahnhof - Ebenthal) nun kurzerhand an der Stadtgrenze bei der Haltestelle "Lamplwirt" gekappt, und um für die Stadtbusse eine Umkehrmöglichkeit an der Stadtgrenze zu schaffen, wurde eigens für diese Maßnahme eine neue Haltestelle "Stolzstraße" eingerichtet.

Für fahrgast kärnten kommt die Kappung der Abendlinie einem Schildbürgerstreich gleich. Auf diese Art wird lediglich die politische Uneinigkeit zwischen Klagenfurt und Ebenthal auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen, da die Kappung der Linie keine finanzielle Einsparung für die "Stadtwerke Klagenfurt AG" mit sich bringt und auch nicht aus verkehrstechnischen Gründen erfolgt.

Neuer Fahrplan der Abendlinie 93 "Wölfnitz - Heiligengeistplatz - Hauptbahnhof - Stolzstraße":

--> 114_linie_93__2011_08_18.pdf 

 



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Nachbesserungen: Richtige Schritte [06.07.

Nachbesserungen: Richtige Schritte

Das am 14. Februar gestartete neue Linienkonzept wurde auch von fahrgast kärnten kritisch hinterfragt. Nach fünf Monaten fragte fahrgast kärnten nach, welche der medial angekündigten Nachbesserungen auch tatsächlich realisiert werden.

Im letzten fahrgast-Magazin Nr. 1/2011 wurden die wesentlichen Nachbesserungswünsche zusammen gefasst, welche auch der Stadtpolitik sowie der „Stadtwerke Klagenfurt AG" (STW-AG) mitgeteilt wurden, woraufhin medial Verbesserungsmaßnahmen angekündigt wurden. Nach nunmehr fünf Monaten fragte fahrgast kärnten bei der STW-AG und bei Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner nach, welche Nachbesserungen tatsächlich umgesetzt werden.

Nachbesserungen im Abendnetz

Der Wechsel vom Tagnetz auf das Abendnetz (mit ausgedünntem Fahrplan) erfolgte bisher zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr und wird nun um ca. eine Stunde später gelegt.

Die letzten Busse ab Heiligengeistplatz (HGP) fahren seit 14. Februar teilweise bereits um 22.15 Uhr (außer in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag). Ab 1. September wird die letzte Abfahrt aller Linien um ca. 23.00 Uhr erfolgen.

Früherer Beginn an Sonn- und Feiertagen

Die erste Fahrt an Sonn- & Feiertagen in Richtung HGP war bei manchen Linien erst um ca. 07.30 Uhr möglich. Nun sollen ab 1. September die ersten Busse von den Endhaltestellen aller Linien in Richtung HGP bereits um ca. 06.00 Uhr unterwegs sein. Dies hilft für den Dienstbeginn im Klinikum aber auch für das Erreichen von Zügen am Hauptbahnhof (Hbf).

Verbesserung der Linien 80/81

Die Linien 80 und 81 werden nicht mehr als durchgehende Ringlinien geführt, sondern in Krottendorf gebrochen. So wird ab 1. September die Linie 80 im Abschnitt HGP - Hbf - Krottendorf und retour verkehren, und die Linie 81 im Abschnitt Hbf - HGP - Universität - Krottendorf und retour. Dadurch können die unerwünschten Stehzeiten am HGP reduziert werden.

Ebenthal: Schildbürgerstreich

Eine aus der Sicht der Fahrgäste völlig unverständliche Verschlechterung betrifft den Abendverkehr nach Ebenthal. Da sich die Stadt Klagenfurt und die Gemeinde Ebenthal auf keine gemeinsame Finanzierung einigen konnten, wird die Abendlinie 93 (HGP - Ebenthal) nun kurzerhand an der letzten, noch im Klagenfurter Stadtgebiet liegenden Haltestelle „Lamplwirt" gekappt. Dies bringt keine finanzielle Ersparnis, denn es wird lediglich die letzte, auf Ebenthaler Gemeindegebiet liegende Haltestelle „Ebenthal Schloßwirt" nicht mehr angefahren.

Eine derartige Linienverkürzung rein aus politischen und nicht aus finanziellen oder verkehrstechnischen Gründen kommt aus fahrgast-Sicht einem Schildbürgerstreich gleich. Diese Änderung wurde medial mit 1. Juli angekündigt aber bis dato noch nicht umgesetzt.

Fahrgast-Information wird verbessert

Die Vorschläge von fahrgast kärnten für Abfahrtsmonitore am HGP und Hbf, für eine übersichtlichere Anordnung der Fahrpläne an zentralen Haltestellen (z. B. "Benediktinerplatz") sowie für eine Entflechtung der Standplätze am HGP (z. B. Linien 60 und 61) sollen in den nächsten Monaten erfüllt werden.

Versprochen: Klimatisierte Busse an Hitzetagen

fahrgast kärnten wurde zugesagt, dass während der Sommerferien an Hitzetagen ausschließlich klimatisierte Busse unterwegs sein werden. Dies ist heuer erstmals leichter möglich, weil zwölf der nicht klimatisierten Solobusse bereits durch neue, klimatisierte Busse abgelöst wurde.

Anschlussfehler werden beseitigt

Die fahrplanmäßigen Anschluss-Versäumnisse in wichtigen Relationen soll ab 1. September verbessert sein. Dies betrifft vor allem den Verkehr an Abenden und an Sonn- & Feiertagen aber auch den Werktagsverkehr.

Feschnig: Nachbesserung dringend notwendig

Es ist unverständlich, dass das stark wachsende Siedlungsgebiet in Feschnig weiterhin lediglich mit einem 30-Minuten-Takt bedient wird. fahrgast kärnten fordert in dieser Hinsicht die bereits kolportierte Verlängerung der Linie 43 (Fachhochschule - Hbf - HGP) über die Haltestelle „Spitalbergweg" (und nicht „Klinikum") nach Feschnig. Dadurch würde dieser Stadtteil einen 15-Minuten-Takt erhalten und überdies wieder durch die Haltestelle „Spitalbergweg" an das Einkaufszentrum „Interspar" angebunden werden. Diesem Wunsch steht Verkehrsstadtrat Steinkellner positiv gegenüber.

 Strandbad: Verdichtung im Sommer

Seit 22. Juni erfolgt eine zusätzliche Bedienung der Haltestelle „Strandbad" in Richtung HGP durch die Linie 20 über St. Martin (Mo - Fr: 19:38 Uhr, 20:02 Uhr, 20:32 Uhr; Samstag: 19:40 Uhr und 20:23 Uhr, Sonn- u. Feiertag: 19:07 Uhr, 19:30 Uhr (Zusatzbus über Villacherstraße). Die Verdichtung ist zu begrüßen, unverständlich ist jedoch die mangelnde Bewerbung. Einzig auf der STW-Homepage und an der Endhaltestelle „Strandbad" wird darüber informiert, nicht jedoch im STW-Kundenbüro am HGP oder an den Infotafeln in den Bussen hinter dem Fahrersitz. Weiters wird nicht angeführt, wie lange diese Zusatzkurse angeboten werden.

Abend, Sonn- und Feiertage: Schlechter Takt bleibt

Nicht geändert wird leider der durch das neue Linienkonzept auf 60-Minuten ausgedünnte Takt an Abenden sowie an Sonn- & Feiertagen. Hier sind lediglich Anschlussverbesserungen geplant. fahrgast kärnten äußerte den Wunsch, auch an Feiertags-Vorabenden den verlängerten Abendverkehr anzubieten, wie in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag.

Resümee

Die Umstellung führte teilweise leider zu einem Imageschaden für den Busverkehr, der nun nach monatelanger Wartezeit durch Nachbesserungen wieder gemildert werden soll. Die angeführten Maßnahmen sind Schritte in die richtige Richtung, denen noch, wie angeführt, weitere folgen sollten. fahrgast kärnten wird die Umsetzung der Maßnahmen weiterhin aufmerksam beobachten.

 



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Weitere Schritte sind nötig! [08.06.]

Maßnahmen sind nur ein erster Schritt
                                                                                                                                 [08.06.0211]

In den Medien wurden über Nachbesserungen betreffend das im Februar 2011 gestartete, neue Linienkonzept der Klagenfurter Stadtbusse berichtet. Diesen Berichten zufolge beschloss der Stadtsenat folgende, für 01. September 2011 geplante Maßnahmen:

--> Der Wechsel vom Tagnetz auf das Abendnetz (mit ausgedünntem Fahrplan) erfolgte bisher zwischen 19.00 Uhr
      und 20.00 Uhr und wird nun um ca. eine Stunde später gelegt.

--> Spätere Abfahrt der letzten Busse ab Heiligengeistplatz um ca. 23.00 Uhr.

--> An Wochenenden starten die ersten Busse mit früheren Abfahrtszeiten, damit Fahrgäste zwischen 06.30 Uhr  
      und 07.00 Uhr zur Arbeit fahren können .

--> "Optimierung" der Linien 80/81 (Heiligengeistplatz - Hauptbahnhof - Viktring - Universität - Heiligengeistplatz).

--> Bereits ab 01. Juli 2011 wird die Abendlinie 93 nicht mehr bis in das Gemeindegebiet von Ebenthal verkehren,
      sondern vor der Gemeindegrenzen wenden.

--> Über eine Weiterführung der Abendverbindung in die Gemeinde Krumpendorf wird noch diskutiert.


Abgesehen von der Einschränkung nach Ebenthal, die ein erster Schritt in die falsche Richtung ist, sind die anderen Maßnahmen aus "fahrgast"-Sicht ein erster Ansatz in die richtige Richtung, dem noch weitere folgen sollten. "fahrgast kärnten" hat dahin gehend im April 2011 die notwendigen Nachbesserungen zusammen gefasst, wie sie nachfolgend zu finden sind.


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Neues Linienkonzept: Nachbesserungen sind nötig
 (aus "fahrgast"-Magazin 1/2011, April-Juni)                                                                 [04.04.2011]

Das neue Linienkonzept führte neben einigen Verbesserungen auch zu zahlreichen Verschlechterungen. Die Stadtpolitik wird daran zu messen sein, ob die medial angekündigten Nachbesserungen auch tatsächlich realisiert und vor allem finanziert werden.

Bei der Präsentation des neuen Linienkonzepts der Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) im Juni 2010 wies fahrgast kärnten darauf hin, dass dieses Konzept hauptsächlich vom Spargedanken geprägt sei und die Verschlechterungen die Verbesserungen überwiegen. Wie alle fahrgast-Magazine wurde auch jenes mit der entsprechenden Analyse (Nr. 2/2010) an alle Klagenfurter Gemeinde- und Stadträte gesandt.

Prinzipiell ist festzuhalten, dass sich fahrgast kärnten stets der Objektivität verpflichtet fühlte, wie dies auch von Stadtpolitikern und der STW bestätigt wurde. So wurden die Verbesserungen betont, aber natürlich auch die Verschlechterungen im Sinn der zahlreichen negativen Rückmeldungen.

Verbesserung des ÖV endet an der Stadtgrenze

Das Land Kärnten hat in den letzten Jahren durch finanzielle Mittel wesentlich für eine Attraktivierung des Bahnangebotes im Kärntner Nahverkehr gesorgt. Es ist schade, dass diese Aufbruchstimmung für den öffentlichen Verkehr (ÖV) nun an der Stadtgrenze von Klagenfurt Halt macht. Es müsste auch der Klagenfurter Stadtpolitik ein attraktiver Busverkehr mit dichteren Intervallen ein wichtiges Anliegen sein, dem ausreichende Budgetmittel zugewiesen werden.

Anschlüsse-Dilemma auch an Werktagen

Zusätzlich zum ausgedünnten 30-Minuten-Takt auf zahlreichen Linien an Werktagen führen die unterschiedlichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten am Heiligengeistplatz (HGP) zu systematischen Anschlussversäumnissen mit bis zu 30 Minuten Wartezeit! Diese betreffen nicht nur „Einzelfälle" sondern leider auch wichtige Relationen z. B. in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung, wie Feschnig - Ginzkeygasse/Universität, Ebenthal - Ginzkeygasse/Universität, Pädak/St. Ruprecht - St. Jakob, Ebenthal - St. Martin/Krumpendorf.

Abend: Takt, Anschlüsse, Betriebsschluss schlechter

Der Abendverkehr mit einem stark ausgedünnten 60-Minuten-Takt stellt aus der Sicht von fahrgast kärnten lediglich eine „Notversorgung" dar, wie dies einer Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern nicht würdig ist.

Selbst bei diesem 60-Min.-Takt ist der Buskunde mit inakzeptablen Umsteige-Wartezeiten am HGP konfrontiert.

Dies betrifft z.B. Annabichl/Klinikum - St. Ruprecht/Viktring mit 40 Minuten Wartezeit, Annabichl/Klinikum - St. Peter mit 35 Minuten, Wölfnitz - St. Ruprecht/Viktring mit 44 Minuten oder Krumpendorf/Minimundus - St. Jakob mit Null (!) Minuten Übergangszeit (also 60 Minuten Wartezeit).

Überdies erfolgt von Sonntag bis Donnerstag die letzte Abfahrt auf drei Linien bereits um 22.15 Uhr, bzw. 22.20 Uhr (St. Jakob, Ebenthal, Wölfnitz), während bisher noch um 22.50 Uhr und 23.30 Uhr abgefahren wurde.

Sonn- und Feiertage: Ausgedünnter Fahrplan

Die unterschiedlichen Taktzeiten (45-, 60- und 90-Minuten) führen am HGP zu einem Anschluss-Dilemma und beenden das bisher an Sonn- und Feiertagen gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen.

Der schlechte Takt an Abenden und Sonn- und Feiertagen bewirkt z.B., dass nach der Zugankunft am Hauptbahnhof die Weiterfahrt in Klagenfurt mehr als eine Stunde dauern kann, also länger als eine Bahnfahrt von Friesach nach Klagenfurt.

„Runder Tisch": fahrgast-Forderungen

Am 02.03.2011 lud Verkehrsreferent Peter Steinkellner u.a. die Gemeinderatsclubs, fahrgast kärnten, Schüler- und Seniorenvertreter zu einem „runden Tisch". Im diesem Rahmen urgierte fahrgast kärnten u.a. folgende Punkte:

-->  Verringerung der Umsteige-Wartezeiten am HGP

-->  Abendverkehr und Verkehr an Sonn- und Feiertagen: 40-Minuten mit Vollknoten und vollwertigen Umsteige-Möglichkeiten am
     
HGP, wie im bisherigen System und letzte Abfahrt am HGP um 23.30 Uhr für alle Linien.

-->  Taktverdichtung für das Siedlungsgebiet in Feschnig

-->  Entflechtung der Linienführung der Linie 85

Netzerweiterung auf Kosten der Intervalle

Leider führte der Sparauftrag der Stadtregierung dazu, dass zwar in der Fläche mehr Stadtteile bedient werden (Ehrenthal, Irnigsiedlung-Welzenegg, Verbindung Viktring-Universität, Fachhochschule, vermehrte Anbindungen an den Hauptbahnhof), dies jedoch auf Kosten von Fahrplanausdünnungen auf anderen Linien erfolgte.

Stadtpolitik ist am Zug

Die Stadtpolitik reagierte auf die massive öffentliche Kritik mit der Ankündigung von Verbesserungen. fahrgast kärnten wird mit Interesse verfolgen, ob der medial bekundeten Absicht auch Taten folgen und die zweifellos notwendigen finanziellen Mittel für Nachbesserungen bereitgestellt werden.

 



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Umgesetzt: Kartografischer Plan [14.03.]

Kartografischer Linien-Netzplan, "fahrgast"-Wunsch erfüllt:


Die neuen Liniengrafiken lassen die tatsächliche Linienführung oftmals nur schwer erahnen.

Aus diesem Grund forderte fahrgast kärnten am 5. Jänner 2011 auf dieser Homepage einen kartografischen Linien-Netzplan, also eine Straßenkarte (z. B. gefaltet im Format A3), in welche die Linienführungen in die Straßen eingezeichnet werden. 

Vor kurzem wurde dieser Wunsch erfüllt und die "Stadtwerke Klagenfurt AG" bietet auf ihrer Homepage einen derartigen kartografischen Netzplan (Link: --> Link zur STW-Homepage ).

Dieser Plan sollte aus der Sicht von fahrgast kärnten auch als Ausdruck im STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz erhältlich sein. 

Kartografischer Netzplan, Tagnetz: --> 71_linienplan_kartografisch_tag.pdf

Kartografischer Netzplan, Abendnetz: -->  70_linienplan_kartografisch_abend.pdf


 

 



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Proteste führen zu Änderungen [04.03.]

Proteste führen zu Änderungen

Die zahlreichen Proteste von Fahrgästen führten zu zwei als "Runder Tisch" bezeichneten Besprechungen von Bürgermeister Scheider und von Verkehrsreferent Steinkellner, wobei bei Letzterer auch Vertreter von "fahrgast kärnten" eingeladen waren. Diese Diskussionen führten u.a. zu folgenden Änderungen, wobei der Zeitpunkt der Durchführung z. B. der Verlängerung des Abendfahrplanes noch abzuwarten ist: (Text: Homepage der "Stadtwerke Klagenfurt AG")

• Das Tagliniennetz wird bis 20:15 ausgeweitet
• Der letzte Bus fährt statt um 22:15 um 23.15 Uhr

Maßnahmen Frühverkehr_

Die letzten Tage wurde der Schülerverkehr optimiert (Fahrzeug-Rochaden). Der Schülerfrühverkehr funktioniert jetzt so:

• Auf Linie 40 ab Walddorf fährt um 06:55 ein Gelenksbus
• Auf Linie 50 ab Oberhaidach fährt um 06:53 ein zusätzlicher Bus bis zum Heiligengeistplatz
• Auf Linie 31 ab Ebenthal fährt um 07:15 Uhr ein zusätzlicher Bus bzw. ein Fahrzeugtausch auf Gelenkszug, weiters werden den ganzen Tag zwei Großraumbusse eingesetzt
• Ab Hauptbahnhof (HBF) fahren um 07:17 und 07:29 zwei zusätzliche Kurse zum HGP
• Auf der Linie 50 (Pischeldorferstraße) wird von 11:50 bis 14:20 ein 15-Minuten-Takt gewährleistet

Schüler Mittagsverkehr:

• Ab 13:08 von Viktring Schule fährt direkt ein Bus zum Hauptbahnhof, damit auswärtige Schüler zeitgerecht die Regionalbusse erreichen
• Ab 13:22 von Th. Schmidt Gasse (Linie 40) fährt ein zusätzlicher Bus zum Heiligengeistplatz (HGP)
• Ab 14:23 bis 17:38 fährt ein zusätzlicher Bus ab der Pädag (Linie 85) zum HBF, somit ist ab 12:38 ein durchgehender 15-Minuten-Takt gewährleistet

Zusätzliche Umsteigebeziehungen außerhalb des HGP:

• Hauptbahnhof (von 40, 41, 42 auf Linie 43, 80, 85 sowie Regionallinien)
• Hauptmann Hermann Platz (von Linie 85 auf Linie 60 Richtung Villacherstraße-HGP innerhalb 5 Minuten)
• Domplatz (von Linien 40, 41, 42, 43, 80, 85 auf Linien 10, 20, 31, 50, 60, 61)
• Im Klinikum Klagenfurt von Feschnig kommend in die nördliche St. Veiter Straße
• Haltestelle St. Theresia von Linie 61 auf Linie 50 z.B. Richtung IKEA
• Haltestelle Kika von Linie 60 z. B. auf Linie 20 Richtung Hörtendorf

 



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"Nun wird wieder alles neu" [01.03.]

Busverkehr in Klagenfurt: Nun wird wieder alles neu
       [aus: "Kronen Zeitung", 01.03.2011]

Verwirrende Fahrpläne, fehlende Anschlüsse und erboste Passagiere: Nach der Beschwerdeflut am neuen Buslinienkonzept in Klagenfurt gibt es nun Verbesserungsmaßnahmen! Ein Neun-Punkte-Plan soll schnell umgesetzt werden, um zumindest die gröbsten Fehler auszubessern.

Am Montag haben sich Vertreter der Stadtwerke gemeinsam mit Bürgermeister Christian Scheider auf "Sofortmaßnahmen" verständigt, die das Linienkonzept verbessern sollen. Geplant sind folgende Punkte:

- zusätzliche Busse sollen in den Stoßzeiten fahren,
- bessere Information über Umstiegsmöglichkeiten,
- Anpassung der Anschlüsse an den Regionalverkehr,
- der Frühverkehr beginnt früher, bereits um 5.30 Uhr,
- der Nachtverkehr startet später, erst ab 20.15 Uhr,
- der letzte Bus fährt in Zukunft ab 23.15 Uhr,
- die Linienführung Waidmannsdorf, Viktring, Feschnig und St. Ruprecht (insbesondere Linie 85) wird optimiert,
- größere Busse werden in den Stoßzeiten eingesetzt,
- und eine neue Regelung bei den Kurzstrecken (drei Haltestellen) ist geplant.

Die Verbesserungen werden jetzt Schritt für Schritt umgesetzt. Die Stadtwerke informieren unter der Telefonnummer 0463/521- 521.

Nächster runder Tisch am Mittwoch

Nach dem "Bus- Gipfel" am Montag lädt Verkehrsreferent Peter Steinkellner am Mittwoch zum nächsten runden Tisch zum Thema Linienkonzept. Gemeinsam mit Jugendvertretern, dem Gleichstellungs- und dem Seniorenbeirat sowie dem Verein "Fahrgast" sollen die Details für Verbesserungen ausgearbeitet werden.

"Viele Punkte sind bereits in der Umsetzung. Es ist aber klar, dass es bei so einer großen Umstellung auch zu Problemen kommt – wir arbeiten laufend daran", erklärt Steinkellner.
 

Gleich zwei runde Tische zu einem neuen Busplan
                (aus: "Kleine Zeitung", 24.02.2011)

Bürgermeister und Verkehrsreferent laden ein.

"Die Schwachstellen des neuen Busfahrplans müssen komprimiert werden", so Bürgermeister Christian Scheider (FPK). Er zieht allen voran Verkehrsreferent Peter Steinkellner (ÖVP) und Stadtwerke-Mobilitätsleiter Reinhold Luschin zur Verantwortung. Um rasch Verbesserungen für die Klagenfurter Busnutzer herbeizuführen, lud Scheider am Dienstag zu einem runden Tisch am kommenden Montag: "Weil so viele Beschwerden bei mir landen."

Am Mittwoch entschloss sich auch Steinkellner, einen runden Tisch in Sachen Busplan einzuberufen. Dieser soll am kommenden Mittwoch, den 02.03.2011 stattfinden. Eingeladen sind neben Vertretern der Stadt und der Stadtwerke auch die Vereine "fahrgast kärnten" und "Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt" sowie der Behindertenombudsmann. "Es ist gut, dass weiter darüber gesprochen wird", so Scheider.

Ob sich für die Nutzer des öffentlichen Verkehrs etwas verändert, wird sich zeigen.



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Linienkonzept: fahrgast-Analyse/2 [19.02.]

Heiligengeistplatz: Umsteigen ohne System                  [19.02.2011]


Zusätzlich zum ausgedünnten 30-Minuten-Takt auf zahlreichen Linien an Werktagen führen die unterschiedlichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten am Heiligengeistplatz (HGP) zu systematischen Anschlussversäumnissen, welche nicht nur „Einzelfälle“ betreffen sondern leider auch wichtigen Relationen u. a. auch in Nord-Süd- und Ost-West-Relationen. Dadurch sinkt die Attraktivität für die Benutzung der Stadtbusse leider beträchtlich.

Nachfolgend einige Beispiele für unattraktive Umsteige-Wartezeiten (in Klammer die Liniennummern), wobei sich die Auflistung weiter fortsetzen ließe.

Werktags, Grundtakt:
(außerhalb der morgendlichen Hauptverkehrszeit allet Linien und der mittäglichen Hauptverkehrszeit mancher Linien)

   - Feschnig (41) -> Krumpendorf, Universität (20): 25 Minuten
   - Feschnig (41) -> St. Ruprecht, Pädak (85): 25 Minuten
   - Ebenthal (31) -> Universität, Ginzkeygasse (81): 28 Minuten
   - Ebenthal (31) -> St. Martin, Krumpendorf (20): 28 Minuten
   - Pädak, St. Ruprecht (85) -> St. Jakob (50): 24 Minuten

Abendverkehr (werktags, ab ca. 20.00 Uhr):

   - Krumpendorf, Minimundus (92) -> St. Jakob (95): Null-Minuten-Übergang um 21.10 Uhr
   - Annabichl, Klinikum (94) -> St. Ruprecht, Viktirng (98): 40 Minuten
   - Annabichl, Klinikum (94) -> St. Peter (96): 35 Minuten
   - Wölfnitz (93) -> St. Rupreccht, Viktring (98): 44 Minuten

Überdies haben bisherige Fahrten gezeigt, dass auch bei fahrplantechnisch möglichen Umsteigerelationen mit zwei bis drei Minuten Umsteigezeit durch leichte Verspätungen bereits Anschlüsse versäumt werden und bis zu dreißig Minuten auf den nächsten Anschlussbus gewartet werden muss.

Sonn- und Feiertage:

Die unterschiedlichen Taktzeiten (45-, 60- und 90-Minuten) führen am HGP zu einem Anschluss-Dilemma und beenden das bisher an Sonn- und Feiertagen gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen.

 

"fahrgast"-Vision: 20/40/40                                [04.02.2011]

Die unten in der „fahrgast“-Analyse beschriebene Umsteige-Problematik mit unzumutbar langen Wartezeiten betrifft den Abendfahrplan, ganztägig den Fahrplan an Sonn- und Feiertagen aber leider auch untertags an Werktagen viele Verbindungen.

Zur Begrenzung dieser Fehlentwicklung lautet für „fahrgast kärnten“ aus der Sicht der Buskunden der Vorschlag

--> 20/40/40

20-Minuten Takt untertags an Werktagen (außer Samstag):
...durchgehend für alle Linien (außer die peripheren Verbindungen nach Hörtendorf und Krumpendorf sowie Walddorf und Flughafen), bzw. 15-Minuten-Takt, wenn er durch Intervallverdichtung im neuen Linienkonzept kurzfristig realisierbar sein soll. Dadurch würde es auf vielen Linien nicht zur Verschlechterung vom bisherigen 20-Minuten- auf einen 30-Minuten-Takt kommen und es wäre der gute, durchgehende 15-, bzw. 20-Minuten-Takt, welcher im neuen Konzept z. B. auf den Linien nach Fischl, Welzenegg und auch nach Wölfnitz vorgesehen ist, großteils für alle Stadtteile gültig.

40-Minuten-Takt an Abenden bis 23.30 Uhr:
...
wie im bisherigen Fahrplan mit Vollknoten und vollwertigen Umsteige-Möglichkeiten am HGP und der letzten Abfahrt ab HGP um 23.30 Uhr, statt des neuen, unattraktiven 60-Minuten-Taktes mit der letzten Abfahrt z. B. bereits um 22.15 Uhr auf zwei Linien (St. Jakob, Ebenthal).

40-Minuten-Takt ganztägig an Sonn- und Feiertagen:
... wie im bisherigen Fahrplan mit Vollknoten und vollwertigen Umsteige-Möglichkeiten am HGP, statt des neuen, unattraktiven 60-Minuten-Taktes auf den meisten Linien (abgesehen von Lendorf/Wölfnitz und Ebenthal, wo ein 45-Minuten-Takt vorgesehen ist).

Dies wäre ein offensives Signal der Stadt Klagenfurt für eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, im Gegensatz zum vorgesehen "Linienkonzept-neu", welches in der Fläche zwar mehr Stadtteile bedient, aber dies durch eine Intervallverschlechterung auf sehr vielen Linien erreicht. Nicht verbessert werden durch den geforderten Takt natürlich die oftmals unübersichtlichen und zeitaufwendigen neuen Linienführungen.


Neues Linienkonzept: Die Änderungen                           [30.01.2011]

"fahrgast kärnten" stellt die Verbesserungen (+) und Verschlechterungen (-) des neuen, am 14.02.2011 startenden Linienkonzeptes der "Stadtwerke Klagenfurt AG" in einer Übersicht vor.


Stellungnahme von "fahrgast kärnten":


 

Angesichts der zahlreichen, und teilweise gravierenden Verschlechterungen ist das neue Konzept aus der Sicht von „fahrgast kärnten“ vor allem vom Spargedanken geprägt. Den Bedürfnissen der Fahrgäste wird nur in wenigen Punkten entsprochen.

Der Fahrplan an Abenden und an Sonn- und Feiertagen kann auf Grund des stark ausgedünnten Taktes und oftmals unzumutbarer Umsteige-Wartezeiten nur als Kahlschlag bezeichnet werden.

Überdies führen die unterschiedlichen Takte auch untertags an Werktagen teilweise zu wesentlich verschlechterten Umsteige-Wartezeiten am Heiligengeistplatz (z. B. Pädak -> St. Jakob: 24 Minuten, Feschnig -> Uni, Pädak:  25 Minuten, Ebenthal -> St. Martin, Krumpendorf: 28 Minuten).

 

Das Land Kärnten hat in einstimmigen Beschlüssen aller Regierungsparteien in den letzten Jahren durch finanzielle Mittel wesentlich für eine Attraktivierung des Bahnangebotes im Kärntner Nahverkehr gesorgt.

Es ist schade, dass diese Aufbruchstimmung für den öffentlichen Verkehr nun an der Stadtgrenze von Klagenfurt Halt macht und großteils Rücknahmen im Klagenfurter Busangebot erfolgen werden.


Es müsste auch der Klagenfurter Stadtpolitik ein attraktiver öffentlicher Verkehr mit dichteren Intervallen ein wichtiges Anliegen sein, welchem ausreichende Budgetmittel zugewiesen werden.


Neue Gebiete:

--> Ehrenthal
--> Linie Viktring – Universität – HGP
--> Fachhochschule (bis ca. 20.00 Uhr)
--> Durchmesser-Linien; aber längere Wartezeiten bei vielen Umsteige-Relationen 
--> Welzenegg –Irnigsiedlung; aber nur werktags bis 20.00 Uhr
--> Verbindung Viktring – Hbf; aber Viktring – HGP:  +10Min. Fahrzeit
--> Verbindung Pädak – Hbf; aber Pädak – HGP: +10 Min. Fahrzeit

           Zeichenerklärung:
               +   ... Verbesserung
               -   ... Verschlechterung
               --  ... gravierende Verschlechterung
               +-  ... Verbesserung, bei gleichzeitiger Verschlechterung in einem anderen Bereich



Änderungen: werktags, Grundtakt 
          (nach der Frühspitze)

Linie 10 (Strandbad – HGP - Fischl):
 +: HGP – Fischl: Durchgehend 20-Min. (bisher 20/40-Min)

Linie 20 (Krumpendorf – HGP – Hörtendorf):
 +: Durchgehend 30-Min. (nachmittags)

Linie 30 (Wölfnitz – HGP):
 +: 15-Min. (obwohl zentrumsferner Stadtteil…)

Linie 31 (Wölfnitz – HGP – Ebenthal):
 - : HGP – Ebenthal: 20-Min. --> 30-Min.

Linie 40 (Hbf – HGP – Annabichl – Walddorf),
Linie 42 (Hbf – HGP – Annabichl – Flughafen):
 +: Umsteigefrei nach Walddorf und zum Flughafen, aber nur stündlich
 -- : 15-Min. --> 30-Min. (auch mittags; außer für Endhaltestelle Annabichl)

Linie 41 (Hbf – HGP – Feschnig – Ehrenthal – Annabichl):
 +: Umsteigefreie Anbindung von Ehrenthal
 -- : 15-Min. --> 30-Min. (auch mittags)

Linie 43 (Fachhochschule – Südpark – Hbf – HGP):
 +: neue Linie
 +: HGP – Südpark: durchgehend 30-Min. (bisher 20/40-Min.)

Linie 50 (Kreuzbergl – HGP – St. Jakob - IKEA):
 + : HGP – St. Theresia: 20-Min. --> 10/20-Min. (mit Linie 61) 
 - : HGP – Kreuzbergl: 10-Min. --> 30-Min.
 - : HGP – IKEA: 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags)

Linie 60 (Welzenegg – St. Peter – HGP –UKH – Baumbachplatz):
 +: Durchbindung nach Waidmannsdorf
 + : HGP – Welzenegg: 15-Min. 
 - : HGP – UKH - Baumbachplatz: 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags)

Linie 61 (Welzenegg – St. Theresia – HGP – Steinere Brücke – Baumbachpl.):
 +: Durchbindung nach Waidmannsdorf
 - : HGP - Baumbachplatz: 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags)
 - : Kein Abendverkehr

Linie 80 (HGP- Hbf - Schmelzhütte - Viktring),
Linie 81 (HGP - Universität - Viktring): 
 + : Verbindung Viktring – Uni - HGP
 +- : Verbindung Viktring – Hbf, aber Viktring – HGP: +10 Min. Fahrzeit
 - : 20-Min. --> 30-Min (außer für Endhaltestelle Krottendorf)

Linie 85 (HGP – Hbf – St. Ruprecht - Pädak – Ganghoferg.):
 +- : Verbindung Ganghoferstr. - Pädak – Hbf; aber Pädak – HGP: +10 Min. Fahrzeit
 - : 20-Min. --> 30-Min. (außer mittags) 
 - : Komplizierte Linienführung (Form eines Achters)
 - : Keine Verbindung mehr Pädak – Körner-Schule


Änderungen: Samstag, wenn Werktag

+ : 20/40-Min. --> 30-Min.-Intervall durchgehend
+ : 45-Min. --> Krumpendorf


Änderungen: Sonn- und Feiertag

+ : 45-Min. nach Wölfnitz (obwohl stadtferner Stadtteil)

-- : 40-Min. --> 60-Min. auf zahlreichen Linien

- : Anschluss-Dilemma am HGP (durch unterschiedliche Taktzeiten: 45-, 60-, 90-Min.)
            Wartezeiten z. B.: Hörtendorf --> Viktring: 56 Min. 
                                      St. Ruprecht --> St. Jakob: 50 Min.
- : 1. Abfahrt ab HGP:  --> St. Jakob erst um 07.00 Uhr,       
                               --> Annabichl bereits um 05.30 Uhr

Wie und wem kann man die Busbenutzung an Sonn- und Feiertagen noch empfehlen ?


Änderungen: Abendverkehr

+: Bis 01.00 Uhr in den Nächten Fr/Sa und Sa/So

Sonst: Ausschließlich Verschlechterungen (So – Do):

-- : 40-Min. --> 60-Min.

-- : Bis zu 50 Min. Wartezeit am HGP (z. B. Viktring --> Wölfnitz)

-- : Letzte Abfahrt bereits um 22.15 Uhr (bisher 22.50, 23.30 Uhr): 
             --> St. Jakob, Ebenthal

- : Keine Bedienung:  --> St. Martin (weiterhin)
                             --> Kreuzbergl

Wer soll bei derartigen Verschlechterung im Abendverkehr noch mit dem Bus fahren (wenn er nicht mangels Alternativen  „muss“) ?


 

Linie 93 (Ganghofergasse): Zusätzlicher Abendkurs                                     [28.01.2011]
"fahrgast"-Forderung: Zusätzlicher Kurs auch für andere Linien

Im Abendverkehr verlässt von Sonntag bis Donnerstag auf den Linien 95 (St. Jakob) und 93 (Ebenthal) der letzte Bus bereits um 22.15 den HGP (wie in der unten stehenden Analyse beschrieben).

Dies galt bis vor kurzem auch für die Linie 94 (Ganghofergasse). Nunmehr findet sich auf der STW-Homepage ein neuer Fahrplan der Linie 94, welcher von Montag bis Donnerstag einen zusätzlichen Kurs um 23.15 Uhr anbietet. "fahrgast kärnten" fordert generell für jeden Tag und auch für die verbleibenden Linien eine zusätzliche spätere Abfahrt.


Linien 50, 61: Fahrplan-Fehler behoben                                                         [19.01.2011]


In der nachfolgenden Analyse wurde im Absatz "Linie 50" der Umstand kritisiert, dass die Busse der Linien 50 und 61 stadtauswärts zur selben Minuten vom HGP bis zur Haltestelle "St. Theresia" verkehren, und danach wieder 30 Minuten gewartet werden muss. 


Dieser Misstand wurde nunmehr behoben, so dass der neue, auf der Homepage der "Stadtwerke Klagenfurt AG" abrufbare Fahrplan der Linie 50 bereits um zehn Minuten versetzte Fahrplanzeiten aufweist.

Es ist natürlich positiv, dass dieser (und eventuell weitere) Fahrplanfehler ausgebessert werden. Verwirrung könnte jedoch die Tatsache schaffen, dass die bereits an die Bevölkerung ausgeteilten, neuen Fahrpläne ohne Versionsnummer oder Datum nicht von den geänderten, neuen Fahrplänen zu unterscheiden sind.

Link: --> Fahrpläne des neuen Linienkonzeptes

 

 



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Führt Kritik zu Nachbesserungen? [15.02.]

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" und die Stadtpolitik zeigen Verständnis für die u.a. von "fahrgast kärnten" öffentlich aufgezeigten Problempunkte des neuen Linienkonzepts und versprechen laut unten stehenden Zeitungsberichten in ersten Ansätzen Verbesserungen. Es bleibt abzuwarten, in welcher Art diese tatsächlich erfolgen werden.  

Busse: „Kritik ernst nehmen!“
Stadtwerke bieten noch 14 Tage lang Aufklärung über ihren neuen Fahrplan
         (aus: "Kronen Zeitung", 15.02.2011)

                 

„Die Kritik der Passagiere muss ernst genommen werden!“ Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner will jetzt darauf drängen, dass die Mängel im neuen Buskonzept bereinigt werden. „So geht das nicht! Es muss Aufklärung her, die Fahrpläne müssen verständlich sein und die Verbindungen müssen zueinander passen.“

„Es darf nicht sein, dass jemand seinen Anschluss verpasst, weil er zum Umsteigen nur ein Zeitfenster von einer Minute hat“, schimpft Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner. Er hat die Kritik der „Krone“-Testfahrer ernst genommen.
„Erstens muss mehr Aufklärung her!“ Dafür haben die Stadtwerke gesorgt: 14 Tage lang werden Mitarbeiter am Heiligengeistplatz informieren. Man findet die Informationen aber auch unter www.busse-klagenfurt.at oder Tel.  0463/ 521-521.

Zweitens will Steinkellner verständlichere Fahrpläne. „Und sie müssen einheitlich sein. Allerdings werden in den nächsten Tagen und noch weiter bis Juni Adaptierungen vorgenommen.“ Verwirrung ist daher also weiter vorprogrammiert.

„Die Vorgaben der Politik waren klar. Wir wollten eine bessere Abdeckung und die besseren Abendkurse.“ Ob es das auch gespielt hat, wird sich weisen. Allerorts gibt es mehr Kritik als Lob. Das spenden allerdings die Bewohner der Irdnigsiedlung in Welzenegg freudig: „Die neue Linie zu uns ist toll.“

Haben Sie Beschwerden oder Anregungen zum Linienkonzept? Schreiben Sie uns unter kaerntner@kronenzeitung.at, Kennwort Bus oder Kärntner Krone, Krone Platz 1, 9020 Klagenfurt, Kennwort Bus.

 

Bus-Linienkonzept im Kreuzfeuer der Kritik
Das neue Bus-Linienkonzept der Stadtwerke Klagenfurt ist seit Montag in Betrieb. Besonders die ausgedünnten Abendlinien werden kritisiert
          (aus: "Kleine Zeitung", 15.02.2011)

Ob im Bus, auf der Straße oder auf der "STW - Busse Klagenfurt"-Facebook-Seite - das neue Linienkonzept der Stadtwerke ist das Stadtgespräch. Kein Wunder, denn nach mehr als 30 Jahren wurde das Konzept erneuert. Der Verein "fahrgast kärnten" testete am Montag die neuen Tag- und Abendlinien, das Ergebnis war - wie auch Leserbriefschreiber bestätigen - ernüchternd (wir berichteten). Besonders das ausgedünnte Abendnetz lasse laut "fahrgast kärnten"-Obmann Markus Lampersberger zu wünschen übrig.

"Ab 20 Uhr stellen die Busse nicht nur ihre Nummern um, was verwirrend ist, sondern auch den Takt. So fahren viele Busse nur noch alle 60 Minuten, was für eine Stadt mit fast 100.000 Einwohnern zu wenig ist. Der Stadtpolitik sollte die Infrastruktur mehr wert sein", sagt Lampersberger. Konkret bemängelt er, dass viele Busse nach dem neuen Plan bis zu 75 Minuten früher Betriebsschluss haben, als sonst. Wölfnitz sei ein gutes Beispiel: Der letzte Bus fährt vom Heiligengeistplatz werktags um 22.20 Uhr. "Es fehlen, im Vergleich zum alten Plan, zwei Takte. Früher fuhr der Bus um 22.50 und einer um 23.30 Uhr. Das neue Abendnetz dann freitags und samstags so zu verkaufen, als wäre es viel weiter ausgedehnt, stimmt so nicht. Mit der Abfahrt um 0.15 Uhr fährt der Bus lediglich einen Takt mehr, als vor der Umstellung", sagt Lampersberger.

Kritik auf Facebook

Auch auf der "STW - Busse Klagenfurt"-Facebook-Seite geht es rund: Besonders junge Leute stellen Fragen und kritisieren das Konzept. In den vergangenen zwei Tagen beantworteten Facebooker jedoch teilweise selbst die gestellten Fragen. Stadtwerke-Pressesprecher Harald Raffer: "Wir nehmen die Kritik ernst, auch wenn wir nicht gleich Stellung nehmen. Wir haben auch schon Facebooker eingeladen und mit ihnen diskutiert. Wir sind für konstruktive Kritik offen und versuchen darauf einzugehen, aber jetzt müssen wir schauen, wie das Konzept anläuft."

Ab heute ist übrigens auch der "Grüne Kummerkasten" der Klagenfurter Grünen online. "Auf unserer Homepage oder Facebook-Seite können Bürger ihrem Frust zum neuen Fahrplan freien Lauf lassen", sagt Stadträtin Andrea Wulz.

Gefährlicher Übergang

Seit Montag ist auch "Park & Ride" bei Minimundus und der Cine City in das neue Linienkonzept integriert. Hier warnt "fahrgast kärnten": Wer bei Minimundus parkt, muss mit dem Bus die Runde bis zum Strandbad mitfahren, um dann in die Stadt zu gelangen, oder die gefährliche Villacher Straße queren. "Es gibt nicht einmal einen Zebrastreifen", so Lampersberger.

Verkehrsreferent Peter Steinkellner (ÖVP) dazu: "Sobald es die Witterung zulässt, starten wir mit der Umsetzung des zugehörigen Verkehrskonzeptes. Da ist nicht nur ein Zebrastreifen für die Villacher Straße geplant, sondern auch Straßenverbreiterung in Ehrenhausen, Lärmschutzmaßnahmen sowie die Fertigstellung der provisorischen neuen Haltestellen."
 

"Kritik am Konzept ist groß"
           (aus: "Kleine Zeitung", 14.02.2011)

Seit Montag gilt das neue Buslinien-Konzept der Stadtwerke Klagenfurt. "fahrgast kärnten" testete die neuen Fahrpläne. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Das neue Buskonzept ist jetzt schon ein Wahnsinn, was wird sein, wenn nächste Woche die Schule wieder losgeht", fragte sich Montag ein Klagenfurter, als er den Bus Richtung St. Jakob verpasste und eine halbe Stunde auf den nächsten warten musste. Doch er war nicht der Einzige, der am Montag mit dem neuen Busfahrplan der Stadtwerke Klagenfurt zu kämpfen hatte.

Bei einem Lokalaugenschein Montagmittag waren - trotz Semesterferien - zahlreiche Passanten auf dem Heiligengeistplatz unterwegs. In den Händen hielten die meisten den neuen Plan, der diese und nächste Woche noch auf dem Heiligengeistplatz und beim Bahnhof von Stadtwerke-Mitarbeitern verteilt wird. "Die Verwirrung ist groß, vor allem Ältere tun sich mit der Umstellung und der viel zu klein abgebildeten Fahrplan-Grafik schwer", kritisiert "fahrgast kärnten"-Obmann Markus Lampersberger, der am Montag mit Obmann-Stellvertreter Eduard Kaltenbacher das neue Buskonzept einen ganzen Tag und Abend testete.
Zwölf Minuten Differenz

"Gewinner des Konzepts ist Wölfnitz mit dem neuen 15-Minuten-Takt. Positiv ist auch, dass der Bus ab 12 Uhr von Hörtendorf nach Krumpendorf alle 30 Minuten fährt. Negativ hingegen sind die langen Warte- und Fahrtzeiten", so Lampersberger. Ein Beispiel: Bisher brauchte die Linie 85 zur Ganghofergasse 14 Minuten. "Jetzt sind es 26 Minuten." Dazu kommt, dass viele Haltestellen, wie in der Ganghofergasse oder Irnigsiedlung in Welzenegg, nicht betriebsgerecht adaptiert sind. "So steht man teilweise in der Wiese, Mütter mit Kinderwagen tun sich da schon schwer", sagt Kaltenbacher. Verwirrend sei die Standplatzanordnung der Linie 20 auf dem Heiligengeistplatz. "So fahren zwei Busse der Linie 20 zeitgleich in zwei verschiedene Richtungen. Wer nicht aufpasst oder nachfragt, könnte in die falsche Richtung fahren", sagt Lampersberger.
 

„Bei diesem Fahrplan nehme ich lieber das Auto!“
                   (aus: "Kronen Zeitung", 14.02.2011)


Verkehrsexperten und ein Vertreter des Gleichstellungsbeirates waren einen Tag lang für die „Kärntner Krone“ als Testfahrer für das neue Buskonzept unterwegs.

Ein paarMitarbeiter hatten die Stadtwerke Montag zwar abgestellt, um Passagiere zu beraten – nur mischten sie sich nicht unter die Leute. Obwohl am Heiligengeistplatz Chaos herrschte. So klagte jemand: „Die Standplätze
sind jetzt woanders.“

Die „Krone“ lud Experten von „fahrgast kärnten“, „Wünsche der Fahrgäste in Klagenfurt“ (WFK) und vom Gleichstellungsbeirat zum Probefahren ein. Ihre Noten sind vernichtend. Hier eine Zusammenfassung:

Die Beschilderung der Busse ist ungenügend; die Zielanzeige vorne ist falsch. Und es fehlen die versprochenen
Außenlautsprecher, die man als Sehbehinderter ak-tivieren kann. Die kaputte elektronische Anzeige am Heiligengeistplatz (HGP) wird durch aufgepickte Zettel ersetzt; es fehlt ein zentraler Monitor. Am Hauptbahnhof
gibt es keinen Hinweis auf neue Haltestellen, die hinter anderen Bussen versteckt sind. Am HGP fehlt der Hinweis auf die Abfahrten zum Bahnhof. Die Beschilderung der Haltestellen ist uneinheitlich; der Nachtfahrplan etwa ist entweder zu weit oben angebracht oder auf Leuchtreklamen geklebt. Für Sehbehinderte sind die Fahrpläne kaum zu entziffern. Wie berichtet, kann man sie auch nicht barrierefrei aus dem Internet herunterladen.

Ein besonderer Dorn im Auge ist natürlich die Ausdünnung der Linien: Nach Annabichl fahren jetzt vier statt acht Busse. Feschnig hat nur noch zwei Schülerkurse. Wochentags schaffen es nur wenige Linien zur 6- Uhr-Schicht im Klinikum; wochenends keine einzige.

Und es gibt „Chaos-Linien“ wie die 85er: Man kurvt von Waidmannsdorf über den Bahnhof bis zum HGP – die Fahrt dauert zwölf Minuten länger. Oder die Linie Ebenthal – Uni: Man steht 28 Minuten beim Umsteigen oder ist 59  Minuten im Bus unterwegs ... Apropos Umsteigen: Das scheint zufällig. Manche Linien haben Anschluss; andere nicht.

Die Experten meinen: „Die Fahrgastzahlen werden zurückgehen!“ Passagiere sagen: „Bleibt der Fahrplan, nehm’´ ich das Auto!“

"Bei den Roadshows wurden Fahrpläne ausgeteilt, die jetzt nicht mehr stimmen. Die Passagiere sind natürlich total verunsichert", so Markus Lampersberger (fahrgast kärnten).
Erst ein Facebook-Eintrag von uns bewirkte, dass ein Bus an der Endstation keine Stehzeit hat, sondern noch eine
Runde fährt", so David Lackner (WFK).
"Ich hatte mehrere Termine in der Stadt und ging wegen der langen Warte- und Fahrzeiten lieber zu Fuß", so Mark Wassermann (Gleichstellungsbeirat).

 

Erste Analyse des neuen Stadtwerke-Konzepts von „fahrgast“:
Schlechte Noten für Bus
               (aus: "Kronen Zeitung", 02.02.2011)

 
„Kahlschlag, verschlechtertes Umsteigen, unattraktiver Takt an Sonn- und Feiertagen, Linienführung schwer zu durchschauen, Haltestellen schwer zu finden.“ Eine erste Bilanz über das neue Buskonzept in Klagenfurt durch „fahrgast kärnten“ fällt vernichtend aus. Nur wenige Änderungen darin sind positiv erwähnt.
 
Positiv sei das Spätbus-Konzept freitags und samstags bis ein Uhr früh. „Allerding wären wir für den bisherigen 40 Minuten-Takt mit dem Heiligengeistplatz als Knoten in alle Richtungen“, regt Markus Lampersberger von „fahrgast“ an. „Das würde auch an Sonn- und Feiertagen Sinn machen.“

Weitere Kritik: Unter der Woche fahre der letzte Bus manchmal bereits um 22.15 Uhr, mit 60 Minuten-Takt. „Und es gibt keinen Abendbus nach St. Martin oder zum Kreuzbergl.“

Gut aufgenommen wurden die neue Linien; nach Ehrental etwa oder der Bus Viktring – Uni – Heiligengeistplatz. „Nach Welzenegg-Irdnigsiedlung aber fahren Busse nur werktags bis 20 Uhr.  Und von  Viktring braucht man jetzt  zehn Minuten länger in die Stadt“, hat „fahrgast“ errechnet. „Ebenso von der Pädak zum Heiligengeistplatz. Dafür fahren beide Linien auch zum Bahnhof.“

fahrgast“ sagt Verwirrung um den Bus-Plan voraus: „Zum Beispiel hat die Linie zum Strandbad werktags die Nummer 10, abends ist es 92 und an Wochenenden 10 und 82. Außerdem  heißt es am Heiligengeistplatz suchen, weil sich die Standplätze ändern.“

Gute Noten gibt’s  für die Durchmesser-Linien. Lampersberger: „Busse wenden am Heiligengeistplatz nicht, sondern fahren in andere Stadtteile weiter; etwa von Wölfnitz nach Ebenthal.“

"Im Land wurde das Öffi-Konzept verbessert. An den Stadtgrenzen endet die Verbesserung aber. Am Wochenende haben die Klagenfurter zum Beispiel keinen Anreiz, den Bus zu nehmen", so Markus Lampersberger von "fahrgast kärnten".
 
 


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Linienkonzept: fahrgast-Analyse/1 [16.01.]

Der neue Stadtbus-Fahrplan 

 

Analyse von "fahrgast kärnten"  (Stand: 16.01.2011)

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" hat die Linienpläne und die Fahrpläne für das neue, am 14.02.2011 startende Stadtbuskonzept veröffentlicht. Nachfolgend finden Sie eine Analyse von „fahrgast kärnten“.

Dieser Bericht wird nach Einlangen weiterer Informationen laufend ergänzt werden. Aktualisierungen dieses Berichts werden auf der Startseite unserer Homepage durch das entsprechende Datum erkennbar sein und im Bericht farbig markiert werden.

"fahrgast kärnten" ist auch für ergänzenden Hinweise der Leser dankbar.

 

„fahrgast“-Wunsch: Stadtplan mit Linienführung:

 

Die Umstellung wird für die Fahrgäste sicherlich nicht einfach sein, denn einerseits werden bestehende Liniennummern für völlig neue Linienführungen verwendet und andererseits wird abends nach einem eigenen Linienschema und Fahrplan gefahren.

Die neuen Liniengrafiken lassen für viele Buskunden manche Linienführungen nur schwer erahnen.  Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wäre eine Straßenkarte (z. B. gefaltet im Format A3) hilfreich, in welche die Linienführungen in die Straßen eingezeichnet werden. Ein derartiger Plan für das bestehende Linienschema ist als großformatiges Plakat vor dem STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz angebracht.

 

Durchmesser-Linien

 

Positiv zu bewerten ist die Einführung von Durchmesser-Linien, wodurch für viele bisher umsteigebehaftete Fahrten in Nord-Süd-Richtung und Ost-West-Richtung das Wechseln des Busses am Heiligengeistplatz (HGP) entfällt.

 

 

Neue Gebietserschließungen

 

Die lange erhoffte Erschließung der Ehrenthaler Siedlung wird durch Verlängerung der bisherigen Linie 41 von Feschnig über Ehrenthal nach Annabichl realisiert, die direkte Anbindung der neuen Haltestelle (Hst.) „Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ erfolgt durch die Linie 40, 41 und 42 im 15-Minuten-Intervall.

 

Die Anbindung der bisherigen Linie 80 (Viktring) an den Hauptbahnhof ist grundsätzlich positiv zu bewerten, jedoch sollte die Linienführung im Bereich des Busbahnhofes unbedingt dahin gehend verändert werden, dass der Hauptbahnhof direkt ohne zusätzliche Schleifenfahrt angefahren wird. Hierzu wäre lediglich die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufzuheben.

 

Ebenfalls positiv ist die direkte Verbindung Hauptbahnhof (Hbf.) – Schulzentrum-Mössingerstraße – Pädak.

 

Die neue Linien 80, 81 von Viktring über die Universität und Ginzkeygasse zum Heiligengeistplatz (HGP) sind bezüglich ihrer Wirksamkeit kritisch zu hinterfragen, weil die bereits bestehende Linie 83 (Viktring – Universität) aufgrund der geringen Inanspruchnahme in den letzten Jahren laufend in ihren Intervallen gedehnt wurde.

 

Die Erschließung der stark wachsenden Irnigsiedlung in Welzenegg ist grundsätzlich positiv zu bewerten, die Problematik des neuen Fahrplanes wird weiter unten beleuchtet.

 

Die Fachhochschule und das Bürogebäudes der Kärntner Landesregierung westlich des Südparks werden mit der neuen  Linie 43 (HGP - Hauptbahnhof – Südpark – Fachhochschule) bedient.

 

  

Werktag, während des Tages:

 

 

Die Änderung des bisherigen 20-Minuten- und teilweise 15-/7,5-Minuten-Taktes auf einen 30/15-Minuten-Takt bewirkt folgende Veränderungen.

 

Verbesserungen:

Zentrumsnahe Bereichen, Lendorf-Wölfnitz, Fischl, Krumpendorf und Hörtendorf.

 

Gleichbleibendes Angebot:

Strandbad

 

Verschlechterung in zahlreichen anderen Stadtteilen:

Annabichl (außer Fahrten zur Endhaltestelle Annabichl), Viktring (außer Fahrten zur Endhaltestelle Krottendorf), Feschnig, St. Jakob, Ebenthal, Waidmannsdorf (Bereich um das Stadion), Pädak, Kreuzbergl.

 

Die nachfolgenden Takt-Angaben beziehen sich auf die Tageszeit nach der morgendlichen Frühspitze bis ca. 08.00 Uhr.

 

Linie 10 (Strandbad – HGP - Fischl):

 

Durch die Durchbindung mit der Linie 10 ergibt sich nun ein durchgehendes 20-Minuten-Intervall gegenüber dem bisherigen teilweisen 40-Minuten-Intervall. Die Linie 10 bedient am Samstagen auch zusätzlich die Haltestelle „Südpark-Ost“, da die neue Linie 43 (HGP – Hauptbahnhof – Südpark – Fachhochschule) nur von Montag bis Freitag verkehrt.

 

Linie 20 (Krumpendorf – HGP – Hörtendorf):

 

Die Bedienung erfolgt ab ca. 11.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr in einem verbesserten, im Nachmittagsverkehr durchgehenden 30-Minuten-Takt. An Samstagen wird gegenüber dem bisherigen 80-Minuten-Takt ein verbesserter, durchgehender 45-Minuten geboten.

 

Linie 30 (Wölfnitz – HGP):

 

Auffällig ist die Tatsache, dass der zentrumsferne Stadtteil Wölfnitz in Kombination der beiden Linien 30 und 31 mit einem 15-Minuten-Takt wesentlich besser gestellt wird, während andere bevölkerungsreiche Stadtteile massive Verschlechterungen in Kauf nehmen müssen. So wird z. B. das Angebot nach Feschnig halbiert (15-Min.-Takt à 30-Min.-Takt),

 

Linie 31 (Wölfnitz – HGP – Ebenthal):

 

Diese neue Durchmesserlinie bietet im Abschnitt HGP – Ebenthal statt des bisherigen 20-Minuten-Taktes einen schlechteren 30-Minuten-Takt.

 

Linie 40 (Hbf – HGP – Annabichl – Walddorf),

Linie 42 (Hbf – HGP – Annabichl – Flughafen):

 

Positiv ist die umsteigefreie Durchbindung in Richtung Walddorf bzw. Friedhof und Flughafen.

 

Eine gravierende Verschlechterung ist die Halbierung des Angebotes vom derzeitigen 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt. Einzig für die Endhaltestelle Annabichl ergibt sich durch die Überlagerung mit der Linie 41 ein 15-Minuten-Intervall.

 

Linie 41 (Hbf – HGP – Feschnig – Ehrenthal – Annabichl):

 

Positiv ist die umsteigefreie Anbindung des Stadtteiles Ehrenthal an die Innenstadt.

 

Genauso wie bei der Linie 40 erfolgt eine wesentliche Verschlechterung für das stark wachsenden Siedlungsgebiet in Feschnig durch die Halbierung des Angebotes vom derzeitigen 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt.

 

Linie 43 (Fachhochschule – Südpark – Hbf – HGP):

 

Die neue Linie ist prinzipiell positiv zu bewerten, ebenso wie der durchgehende 30-Minuten-Takt gegenüber dem bisherigen, mehrmaligen und schwer merkbaren Wechsel zwischen einem 20- und einem 40-Minuten-Takt der den „Südpark“ bedienenden Linie 75.

 

Linie 50 (Kreuzbergl – HGP St. Jakob – IKEA):

 

Der generelle Takt der Linie 50 verschlechtert sich von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 11.30 Uhr bis ca. 14.30 Uhr im 15-Minuten-Takt).

 

Bis zur Haltestelle St. Theresia wäre durch die Überlagerung mit der neuen Linie 61 (Richtung Welzenegg, Irnigsiedlung) ein 15-Minuten-Takt zu erwarten gewesen. Unverständlicherweise fahren die beiden Linien 50 und 61 (an Werktagen) zur selben Minute vom HGP bis „St. Theresia“, so dass stadtauswärts stets zwei Busse hintereinander fahren und danach 30 Minuten lang wieder gewartet werden darf.

 

Linie 60 (Welzenegg – St. Peter -  HGP – UKH – Baumbachplatz):

 

Die Durchbindung in Richtung Waidmannsdorf ist positiv. Ebenfalls positiv ist, dass diese Linie im Abschnitt HGP – Welzenegg ein 15-Minuten-Intervall bietet. Der Takt im Abschnitt HGP - UKH - Baumbachplatz (derzeitige Linie 90) verschlechtert sich jedoch von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 11.30 Uhr bis ca. 14.30 Uhr im 15-Minuten-Takt).

 

Linie 61 (Welzenegg – St. Theresia - HGP – Steinere Brücke – Baumbachplatz):

 

Die Erschließung des stark wachsenden Siedlungsgebietes Irnigsiedlung in Welzenegg und Durchbindung in Richtung Waidmannsdorf ist positiv. Das fehlende Abend-Angebot für die Irnigsiedlung wird im Kapitel "Abendverkehr" beschrieben.

Der Takt im Abschnitt HGP - Steinere Brücke - Baumbachplatz (derzeitige Linie 95) verschlechtert sich von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 12.00 Uhr bis ca. 14.30 Uhr im 15-Minuten-Takt).

Die Problematik der Parallelführung bis "St. Theresia" wird bei der Linie 50 beschrieben.

 

Linie 80 (HGP- Hbf - Schmelzhütte - Viktring),

Linie 81 (HGP - Universität - Viktring):

 

Die Linie 80 erfährt eine Verschlechterung von einem 20-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt.

 

Es ist zwar begrüßenswert, dass Viktring nun durch die Linie 80 mit dem Hbf verbunden wird, jedoch verlängert sich die Fahrzeit von Viktring bis zum HGP wesentlich von derzeit 14 auf 24 Minuten.

 

Es ist unverständlich, dass zwischen der Universität und „Gasthaus Rösch“ keine Haltestelle im Bereich „Lakeside Park“ und Seehotel Lindner errichtet wird.

 

Linie 85 (HGP – Hbf – St. Ruprecht - Pädak – Ganghofergasse):

 

Die neue Linie 85 bedient vom HGP aus den Hauptbahnhof, das Schulzentrum Mössingerstraße, die Pädagogische Akademie und Waidmannsdorf (Stadion, Ganghoferstraße). Daraus entstand einerseits eine sehr unübersichtliche Linienführung in Form eines Achters und andererseits wird die Fahrzeit vom Bereich Ganghoferstraße, Stadion bis zum HGP um ca. 10 Minuten wesentlich verlängert.


Der Takt verschlechtert sich von 20 Minuten auf 30 Minuten (außer mittags von ca. 12.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr im 15-Minuten-Takt.


Da in der neuen Linienführung die Hst. „Griesgasse“ nicht mehr angefahren wird, müsste die Hst. „Lodengasse“ auch in Richtung stadtauswärts unbedingt bedient werden.

 

 

Samstag, während des Tages:

 

Es ist positiv zu bewerten, dass an Samstagen von morgens bis abends um ca. 19.30 Uhr auf den meisten Linien in einem durchgehenden 30-Minuten-Intervall gefahren wird. Dadurch wird endlich darauf Rücksicht genommen, dass ein Großteil der Geschäfte Samstag nachmittags geöffnet ist.

 

In der STW-Liniengrafik fehlt der Hinweis, dass der „Südpark“ an Samstagen durch die Linie 10 und nicht durch die Linie 43 bedient wird.

 

 

Abendverkehr:

 

Da sich das abendliche Liniennetz (ab ca. 20.00 Uhr) grundlegend vom Netz an Werktagen untertags unterscheidet, muss sich der Fahrgast nunmehr an zwei verschiedene Linien-Netzpläne (und auch Fahrpläne) gewöhnen.

 

Die einzige, geringfügige Verbesserung ist die Ausweitung der Abend-Verkehrszeiten in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag bis ca. 01.00 Uhr früh.

 

Abgesehen davon bringt der Abendverkehr ab ca. 20.00 Uhr gravierende Verschlechterungen für das gesamte Liniennetz und unterliegt in erster Linie wohl ausschließlich dem Einsparungsgedanken.

 

Durch die Ausdünnung des bisherigen, abendlichen 40-Minuten-Taktes auf einen unattraktiven 60-Minuten-Takt sinkt der Anreiz zur Nutzung der Stadtbusse in den Abendstunden ganz wesentlich.

 

St. Martin wird abends weiterhin nicht bedient und das Abendangebot für das Kreuzbergl wurde gestrichen. Die in den ersten STW-Entwürfen angedachte, völlige Streichung der Busbedienung am Abend nach Ebenthal und Krumpendorf wird nun doch nicht realisiert.

 

Nicht genug mit dem schlechten 60-Minuten-Takt bewirkt der  Einsparungsgedanke, dass die Linien um 30-Minuten zeitlich versetzt fahren, wodurch das Umsteigen am Heiligengeistplatz in vielen Fällen zu einer sehr unangenehmen nächtlichen Wartezeit von 30 Minuten führen kann.

 

Das bisher im Abendverkehr gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen wird durch den neuen Fahrplan zerschlagen.

                                          

 

Fahrgastfeindlich ist die Tatsache, dass von Montag bis Donnerstag (wenn Werktag) die letzten Kursen bereits zwischen 22.15 Uhr und 22.50 Uhr vom Heiligengeistplatz abfahren.

 

So fahren die letzten Kurse in Richtung St. Jakob (derzeit Linie 50, neu: Linie 95), Ganghoferstraße (derzeit Linie 90, neu: Linie 94) und Ebenthal (derzeit Linie 71, neu: Linie 93) von Montag bis Donnerstag bereits um 22.15 Uhr ab, während im bisherigen Fahrplan noch um 22.50 Uhr und 23.30 Uhr Kurse verkehrten.

Die Klagenfurter Bevölkerung wird also gezwungen, für den spätabendlichen Besuch der Innenstadt-Gastronomie oder für Abendveranstaltungen auf das eigene Auto (oder Taxi) umzusteigen.

In diesem Zusammenhang ist auch bezeichnend, dass der schnelle Tagesrand-Intercityzug aus Wien um 22.13 Uhr und der ÖBB-Intercitybus aus Venedig um 22.10 Uhr am Hauptbahnhof ankommen und nach der Ankunft viele Stadtteile nicht mehr mit Stadtbussen erreicht werden können.

 

Irnigsiedlung: Nur halbherzig angebunden:

 

Die Irnigsiedlung in Welzenegg wird leider nur halbherzig während des Tages aber nicht abends bedient. Es wäre ein Leichtes gewesen, die Irnigsiedlung durch eine andere Linienführung der neuen Linie 96 stadteinwärts über die Haltestellen „Dr.-Robert-Koch-Gasse“ und „Grabengasse“ auch abends zu bedienen. Dies vor allem deshalb, weil die Hst. „Rosenbergstraße“ zwischen „Görzer Allee“ und „Windischkaserne“ aufgelassen wurde und die Weiterführung von der „Windischkaserne“ bis zum HGP durch die Linie 92 erfolgt.

 

 

Wer soll bei derartigen Verschlechterung im Abendverkehr noch mit dem Bus fahren (wenn er nicht mangels Alternativen  „muss“)?

 

 

Sonn- und Feiertag:

 

An Sonn- und Feiertagen ergibt sich auf vielen Linien eine wesentliche Verschlechterung vom der­zeitigen 40-Minuten-Takt und teilweise 30-Minuten-Takt auf einen unattraktiven 60-Minuten-Takt.

 

-     Kein Verkehr: Walddorf, Zentralfriedhof, Flughafen

-     45-Minuten-Takt: Ebenthal, Wölfnitz-Ort

-     80- à 90-Minuten-Takt: Krumpendorf, Hörtendorf

-     40- à 60-Minuten-Takt: Oberhaidach-St. Jakob, Viktring, Welzenegg

-     20- à 30-Minuten-Takt: Strandbad

-     30- à 60-Minuten-Takt: Feschnig, Annabichl.

 

Unverständlich sind auch die Abfahrtszeiten der ersten Kurse. So fährt der erste Kurs ab HGP auf der Linie 40 bereits um 05.30 Uhr in Richtung Annabichl, während z. B. der erste Kurs auf der Linie 50 erst um 07.00 Uhr in Richtung St. Jakob verkehrt. Dadurch kann mit der Linie 50 nicht einmal der erste IC-Zug Richtung Wien (Hbf ab 07.39 Uhr) erreicht werden.

 

Die unterschiedlichen Taktzeiten (45-, 60- und 90-Minuten) führen am HGP zu einem Anschluss-Dilemma und beenden das bisher an Sonn- und Feiertagen gut funktionierende System mit einem 40-Minuten-Taktknoten am HGP und Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen. 

 

Nicht genug, dass auf vielen Linie nur noch im 60-Min.-Takt gefahren wird, wird man bei Umsteigefahrten noch mit bis zu 55 Minuten „belohnt“.

 

(Beispiel: Feschnig à HGP: Ankunft zur Minute .05; Abfahrt am HGP zur Minute .00 nach Viktring (Linie 80), St. Jakob (Linie 50) und Welzenegg (Linie 60) ).

 



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"Neue Bus-Taktung kritisiert" [29.01.]

"Neue Bus-Taktung kritisiert"
                      (aus: "Kleine Zeitung", 29.01.2011)

Verein „fahrgast“ lud zum Infoabend in Klagenfurt.

Die für Mitte Februar geplante Umstellung der neuen Klagenfurter Stadtwer- kebus-Fahrpläne sorgt für rege Diskussionen. Der Verein „fahrgast kärnten“ bezeichnete den neuen Fahrplan auf der Donnerstagabend im Gasthaus Pirker abgehaltenen Informationsveranstaltung als „Kahlschlag im Wochenend- und Abendverkehr“.

Die Taktung werde von bisher 40 Minuten auf 60 Minuten steigen. Zudem werde die St. Veiter Straße zwischen Klinikum und Endstation nicht wie bisher alle 15 Minuten, sondern nur noch alle 30 Minuten bedient.

„Wir werden nachjustieren, wo es vernünftig und finanziell machbar ist“, sagt STW-Sprecher Harald Raffer. Generell werde man es nie allen recht machen können. Raffer: „Wir verfolgen die Diskussionen auf Facebook und der „fahrgast kärnten“-Homepage mit viel Interesse.“

"Neues Buskonzept ist leider vom Spargedanken geprägt"
        (aus: "Kleine Zeitung", 14.01.2011)

Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten", kritisiert den neuen Linienplan der Stadtwerke.

Heute um 10 Uhr startet die Info-Tour der Stadtwerke zum "Liniennetz Neu" beim Kika. Was sagen Sie zum neuen Busplan?

MARKUS LAMPERSBERGER: Das neue Konzept ist vor allem vom Spargedanken geprägt - auf Kosten der Fahrgäste.

Wie macht sich das bemerkbar?

LAMPERSBERGER: Einerseits werden Stadtteile wie Welzenegg oder Ehrental erschlossen, was gut ist. Andererseits müssen längere Wartezeiten aufgrund von Intervallausdünnungen in Kauf genommen werden. Vor allem abends.

Gibt es ein konkretes Beispiel?

LAMPERSBERGER: In Feschnig fährt der Bus tagsüber im 30-Minuten-Takt, statt wie bisher im 15-Minuten-Takt. Ebenthal, St. Veiter Straße und Kreuzbergl leiden künftig ebenso unter schlechteren Intervallen.

Wo gibt es hingegen Verbesserungen?

LAMPERSBERGER: Gut sind die neuen Ost-West- sowie die Nord-Süd-Verbindungen. Durch das Anfahren des Hauptbahnhofes ersparen sich Fahrgäste das Umsteigen am Heiligengeistplatz. Das ist bei manchen Linien aber mit längeren Fahrtzeiten verbunden.

"Volle Fahrt für neues Linienkonzept"
                   (aus: "Kleine Zeitung", 14.01.2011)


Stadtwerke Klagenfurt haben gestern ihr neues Buslinienkonzept vorgestellt, das ab 14. Februar umgesetzt wird. Wichtigste Änderungen: neue Linien und mehr Direktverbindungen.

Am Valentinstag, den 14. Februar, werden einige Klagenfurter vielleicht schon über einen anderen Busweg zu ihren Liebsten gelangen. Gestern wurde nämlich der neue Fahrplan der Stadtwerke Busse vorgestellt. „Kurz gesagt, es gibt mehr durchgehende Verbindungen ohne, wie bisher, zwingendes Umsteigen auf dem Heiligengeistplatz“, sagt Reinhold Luschin, Mobilitätsleiter bei den Stadtwerken. Ein Überblick über alle Neuerungen:

Fahrtzeiten.
Von Montag bis Donnerstag verkehren die Busse jeweils bis 23 Uhr sowie Freitag und Samstag bis 1 Uhr im 60-Minuten-Takt. Bis 20 Uhr verkehren die Busse im 30-Minuten-Takt und im Frühverkehr zwischen 6.30 und 8.30 Uhr im 15-Minuten- Takt.

Park&Ride.
Die Haltestellen der Park&Ride-Parkplätze bei Minimundus und der CineCity werden in das Busnetz eingebunden. Das heißt, man wird dafür zahlen. In welcher Form das sein wird, könne man noch nicht sagen. „Wir überlegen, ob wir Partnertickets anbieten. Wenn jemand viele Personen im Auto transportiert, bekommt er das Ticket billiger“, so Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP). Gebührenpflichtig wird auch der Fernheizwerkparkplatz in der Kraßniggstraße. Man überlege auch hier, ähnlich wie beim Park&Ride, Kombitickets anzubieten.

Neue Gebietserschließungen.
Neu ins Netz eingebunden wurde die Irnigsiedlung in Welzenegg, die Fachhochschule Kärnten sowie die Ehrentaler Senke. Neu ist auch die Ringlinie über die Universität zum Heiligengeistplatz, zum Hauptbahnhof und wieder nach Viktring.

Neue Direktverbindungen. Von Walddorf und dem Flughafen kommt man jetzt direkt über das Klinikum zum Hauptbahnhof (Linie 40/42). Von Wölfnitz führt eine direkte Verbindung über den Heiligengeistplatz nach Ebenthal (Linie 31), von Hörtendorf nach Krumpendorf (Linie 20) und von Fischl direkt zum Strandbad (Linie 10). Außerdem kommt man direkt von Welzenegg nach Waidmannsdorf (Linie 60/61), von Emmersdorf nach Wölfnitz-Schule (bedarfsorientierter Direktbus), vom Hauptbahnhof direkt zum Schulzentrum Mössingerstraße, zur Pädagogischen Hochschule, zur Fachhochschule und auch zur Alpen-Adria-Universität.


DIE NEUERUNGEN

Busse.
In den nächsten zwei Jahren wollen die Stadtwerke die Busse gegen abgasarme Fahrzeuge tauschen. 12 Stück wurden bereits durch umweltfreundliche Busse ersetzt (Werte gleich wie bei gasbetriebenen Bussen). Kosten pro Bus: 230.000 Euro.

Mitarbeiter.
Insgesamt sind bei den Stadtwerken 140 Busfahrer angestellt – davon vier Frauen.

Statistik.
Jährlich werden drei Millionen Kilometer zurückgelegt und mit den 65 Bussen 21 Millionen Gäste transportiert.

Busspuren.
Durch die Busspur in der 8.-Mai-Straße erspart sich der Bus pro Umlauf drei Minuten. Das ist noch nicht der Verbesserungswert, den die Stadtwerke erreichen wollen. Weitere Busspuren, eventuell in der St. Veiter Straße, sind angedacht.

Infos. Ein Infobus hält in einzelnen Stadtteilen, Termine unter:
www.klagenfurt-busse.at

 



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"Abzulehnen" [10.02.]

Gefährdeter Abendverkehr nach Krumpendorf und Ebenthal:


"Abzulehnen" 
    (Stellungnahme zum unten stehenden Bericht der "Kleinen Zeitung" vom 10.02.2011) 

fahrgast kärnten kann die Verärgerung der beiden Bürgermeister Franz Felsberger (Ebenthal) und Peter Nemec (Krumpendorf) durchaus verstehen, wenn deren Gemeinden für die Aufrechterhaltung der Abendbus-Bedienung zur Mitfinanzierung aufgefordert werden.

Für ein derartig schlechtes Linienkonzept, wie es ab 14.2.2011 speziell im Abendverkehr von den Stadtwerken Klagenfurt angeboten wird (teilweise extrem lange Umsteigzeiten am Heiligengeistplatz und bis zu 75 Minuten früherer Betriebsschluss), die von den STW geforderten Summen zu bezahlen wäre unverantwortlich.

Auf der Linie nach Ebenthal liegt ausschließlich die Endhaltestelle "Ebenthal-Schlosswirt" nicht im Stadtgebiet der Landeshauptstadt. Würde also die Abendlinie 93 wie in den ursprünglichen Planungen vorgesehen bereits in der Fischlsiedlung enden, wären die im Stadtgebiet von Klagenfurt liegenden Siedlungsgebiete östlich und westlich entlang der Ebenthalterstraße ("Ebenthaler Siedlung") ohne öffentliche Anbindung.

Auf der Abendlinie 92 nach Krumpendorf wäre eine Einstellung zweifelsohne auch nicht zu begrüßen, doch darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass Krumpendorf an der Schnellbahnlinie "S1" der ÖBB liegt und durch diese auch abends ausreichend bedient wird.

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"Nachbargemeinden über neuen Busplan verärgert"
       (aus: "Kleine Zeitung", 10.02.2011)

Krumpendorf und Ebenthal fürchten um Busanbindung an die Landeshauptstadt.

Der neue Busplan der Klagenfurter Stadtwerke (STW) stellt viele Nutzer vor die Herausforderung: Mit welcher Linie komme ich am besten zur Arbeit und wieder zurück? Diese Frage stellt sich auch Krumpendorfern und Ebenthalern. Doch bevor es darauf keine Antworten gibt, gehen die Bürgermeister Peter Nemec und Franz Felsberger auf die Barrikaden.

"Vor einiger Zeit flatterte uns ein Brief vom Klagenfurter Verkehrsreferenten ins Haus. Darin hieß es, entweder, wir zahlen 55.000 Euro, oder es gibt keine Abendlinien mehr", so Nemec. Das könne sich die Gemeinde nicht leisten: "Und zahlen, ohne mitreden zu dürfen, geht nicht." Ähnlich erging es Felsberger. Mehr als 30.000 Euro sollten die Nachbarn im Osten für die Bus-anbindung zahlen: "Wir haben im Gemeinderat beschlossen, in den Kommunalbus und nicht in die Stadtwerke zu investieren. Uns betreffen zum Glück nur zwei Haltestellen." Er wäre für eine "moderne, übergreifende Lösung", um Pendlern den Umstieg auf Öffis zu erleichtern.

Reinhold Luschin, Leiter der STW-Mobilität, bestätigt, dass die Abendlinien in die angrenzenden Gemeinden vorerst nur bis 1. Juli sichergestellt sind. Verkehrsreferent Peter Steinkellner: "Wir haben den Gemeinden Angebote gemacht und warten nun auf die Antworten."

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Neue Liniengrafiken veröffentlicht [05.01.]

Neues Buskonzept: Linienführung fixiert

Die "Stadtwerke Klagenfurt AG" hat die Linienpläne für das neue, am 14.02.2011 startende Klagenfurter Stadtbuskonzept veröffentlicht.


Liniengrafiken

Da sich das abendliche Liniennetz (ab ca. 20.00 Uhr) grundlegend vom Netz an Werktagen untertags unterscheidet, muss sich der Fahrgast nunmehr an zwei verschiedene Linien-Netzpläne (und auch Fahrpläne) gewöhnen.

Die Umstellung wird für die Fahrgäste sicherlich nicht einfach sein, denn einerseits werden bestehende Liniennummern für völlig neue Linienführungen verwendet und andererseits wird abends nach einem eigenen Linienschema und Fahrplan gefahren. Der von den STW als "Nachtverkehr" bezeichnete Verkehr wird von "fahrgast kärnten" seit Bekanntwerden des neuen Liniensystems im Juni 2010 aufgrund des frühen Starts ab ca. 20.00 Uhr als "Abendverkehr" angesehen.

Manche Linien werden auch aufgrund ihrer Linienführung für viele Fahrgäste nicht leicht zu durchschauen sein, wie z. B. die neue Linie 85 in Form eines Achters in Waidmannsdorf.

--> Download, Liniennetz-Tagverkehr:   37_STW_TagNEU_0.pdf

--> Download, Liniennetz-Abendverkehr:   36_STW_NachtNEU.pdf


Heiligengeistplatz: Neue Lage der Haltestellen

Verbunden mit der Neuordnung des Liniennetzes ist natürlich auch eine neue Anordnung der Bus-Abfahrtshaltestellen am Heiligengeistplatz (HGP). Die Unterscheidung aller Linien in einen Tag- und einen Abendfahrplan wird das Finden der Abfahrtsstellen am Heiligengeistplatz zusätzlich erschweren.

--> Download, HGP-Abfahrtsplan:   38_HGP_Plan_DIN_A4.pdf



"fahrgast"-Wunsch: Stadtplan mit Linienführungen

Die neuen Liniengrafiken lassen für viele Buskunden manche Linienführungen nur schwer erahnen.
Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wäre eine Straßenkarte (z. B. gefaltet im Format A3) hilfreich, in welche die Linienführungen in die Straßen eingezeichnet werden. Ein derartiger Plan für das bestehende Linienschema ist als großformatiges Plakat vor dem STW-Kundenbüro am Heiligengeistplatz angebracht.
  

Neuer Fahrplan wird entscheidend

Aus der Sicht von "fahrgast kärnten" wird das neue Linienkonzept erst nach Vorliegen des neuen Fahrplanes seriös analysiert werden können. Der Fahrplan wird laut STW-Homepage mit Beginn der Tour des Infobusses (14. Jänner 2011) zur Verfügung stehen. 


--> Homepage der STW zum Linienkonzept-neu:  http://www.busse-klagenfurt.at

 

 



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Info-Abend am 27. Jänner [19.01.]

"fahrgast"-Informationsabend zum neuen Stadtbus-Konzept in Klagenfurt

Am 14.02.2011 startet ein neues Linien- und Fahrplankonzept der Klagenfurter Stadtbusse.

 

„fahrgast kärnten“ informiert über die Verbesserungen und Verschlechterungen aus der Sicht der Buskunden.  

-->  Donnerstag, 27.01.2011
-->  17.00 bis 20.00 Uhr
-->
Klagenfurt, „Gasthaus Pirker“, Adlergasse 16

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 



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"Öffi-Sparkurs: Kritik am Busplan" [02.01.]

"Sparkurs trifft Öffis: Kritik am Busplan"
                (aus: "Kronen Zeitung", 30.12.2010)

Stadtwerke stellen Fahrpläne um - Aus für "Geisterlinien" - Neue Strecken, längere Intervalle

Wir können es leider nicht jedem Recht machen", hat STW-Chef Romed Karré schon vorab mit Kritik am neuen Bussystem gerechnet. Und tatsächlich befürchten Fahrgäste nun massive Einschnitte auf bestimmten Strecken. "Wir erschließen neue Gebiete und müssen eben anderswo einsparen", bestätigen die Stadtwerke.

Der Start des neuen Klagenfurter Buskonzepts wurde auf 14. Februar 2011 verschoben. Denn noch wird "gefeilt", wie STW-Sprecher Harald Raffer sagt. "Es gibt einen Torso, aber Nachjustierungen sind möglich."

Man orientiere sich an Erfahrungswerten, Fahrgastwünschen und an Wirtschaftlichkeit. "Der öffentliche Verkehr soll attraktiver werden, gleichzeitig muss gespart werden." Ein Spagat, der so ausschauen soll, dass es "bedarfsorientierte Fahrpläne" und neue Direktverbindungen gibt - etwa Bahnhof und Pädak oder Viktring-Bahnhof-Universität sowie Wölfnitz-Ebenthal.

"Wir haben noch zu wenig Infos, wie´s ausschaut", sagt Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten". "Aber wir fürchten, dass viele Strecken nur noch alle 30 Minuten bedient werden und nachts gar nicht mehr." Ebenthal etwa, die neue Linie 31, sei so ein Sorgenkind, ungeachtet der regen Siedlungstätigkeit. Eine Nachtlinie ist zwar geplant, aber wie die verkehrt, wir erst ab 10. Jänner klar, wenn die STW-Infotour startet.

 



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Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Uni" [17.04.]

Bahn-Haltestelle "Universität - Minimundus"                                       [17.04.2012]

In den vergangenen Tagen wurde über eine bevorstehende Einigung zur Errichtung einer neuen Bahn-Haltestelle "Klagenfurt-Universität/Minimundus" berichtet.
Aus diesem Anlass finden Sie nachfolgend eine "fahrgast"-Analyse von aus dem Jahr 2010.

Nachdem das Vorhaben zur Errichtung einer neuen Bahnhaltestelle im Westen von Klagenfurt noch vor der Fußball-EM 2008 nicht umgesetzt wurde, ist es wieder sehr still um das Projekt geworden. fahrgast kärnten möchte wieder ein wenig Schwung in die Diskussion um diese Bahnstation bringen, da unverändert großer Bedarf besteht.

Ist-Situation

Klagenfurt-Lend ist derzeit die westlichste Bahnhaltestelle in der Landeshauptstadt und liegt zwischen den Stadtteilen St. Martin und Waidmannsdorf. Der Haltepunkt wird von Pendlern der beiden Stadtteile und insbesondere von Schülern der Volks- und Hauptschule in Waidmannsdorf genutzt. Die geringe Inanspruchnahme durch Studierende an der im westlichen Waidmannsdorf gelegenen Universität ist vor allem auf die große Entfernung zurückzuführen. Um Baumaßnahmen und Investitionskosten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, kommen im Wesentlichen zwei Möglichkeiten in Betracht.Varianten zur Lage der neuen Haltestelle

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ergeben sich zwei Varianten, nämlich im Bereich der städtischen Eisstocksportanlage, wo sich auch eine Fußwegunterführung befindet und bei der Unterführung in der Kohldorferstraße.

Variante 1: Haltestelle bei der Eisstocksportanlage

- geringste Investitionskosten
- geringste Entfernung zur Wörthersee-Ostbucht ein- 
  schließlich Strandbad (saisonaler Betrieb)
- es liegt neben der Haltestelle die Eisstocksportanlage
  (fast ganzjähriger Betrieb)
- es befindet sich ein Hotelbetrieb in unmittelbarer Nähe
- derzeit befindet sich im Nahbereich auch (noch) die
  Wörthersee-Bühne (saisonaler Betrieb)
- mit entsprechenden Rampen wäre eine barrierefreie
  Haltestelle gegeben
- Radweganbindung mit geringstem Aufwand möglich

Variante 2: Haltestelle bei der Unterführung Kohldorferstraße

- Verknüpfungsmöglichkeit mit den städtischen Busliniennetz (Linien 10, 11, 20, 21, 22)
- Park & Ride Anlage (der Landeshauptstadt Klagenfurt) bereits vorhanden
- Erschließung bzw. Aufwertung des Wohngebietes St. Martin West (nördlich & südlich der Bahn) sowie Waid-
  mannsdorf West (südlich)
- im unmittelbaren Nahbereich der neuen Haltestelle ist gemäß Stadtentwicklungskonzept noch Baulandpoten-
  zial für Wohnbebauung vorhanden
- geringere Entfernung zur Universität (ca. 900 Meter)
- im unmittelbaren Haltestellenbereich Pendlerpotenzial im ehemaligen ÖDK-Gebäude (heute Verbund sowie ca.
  30 weitere Büros) und „Lakeside Park“ bei der Uni
- die Möglichkeit zur Schaffung einer sicheren Radwegverbindung von St. Martin zum Radweg entlang des
  Lendkanals
- geringste Entfernung zu „Minimundus“ (saisonaler Betrieb),  „Planetarium“ und Reptilienzoo.

Bei Gegenüberstellung und Abwägung aller Vor- und Nachteile kristallisiert sich die Variante Kohldorferstraße für eine ganzjährige Nutzung durch mehrere Nutzergruppen (Studierende, Arbeitspendler, Wohnbevölkerung, Touristen) als die weitaus Vorteilhaftere heraus, auch wenn die Investitionskosten etwas höher sind.

Es sollten aber bei einer Investition wie dieser die höheren Errichtungskosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium für die Lage der Haltestelle sein, handelt es sich doch um ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft und für Generationen, das größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit bieten soll.

fahrgast kärnten favorisiert die Variante 2 in der Kohldorferstraße mit folgendem Ausführungsvorschlag:

Die Unterführung in der Kohldorferstraße hat heute eine Fahrbahnbreite von 10 Metern mit beidseits je zwei Meter breiten Gehsteigen. Da vom Verkehrsaufkommen eine Unterführung in dieser Dimension nicht notwendig ist, besteht nun die Möglichkeit durch Errichtung einer Stützmauer (s. Schnittbild) einen 4,40 Meter breiten Geh- und Radweg einseitig anzulegen. Damit gewinnt man im Bereich der Bahnsteigzugänge 1,60 Meter an Höhe, die einem das Erreichen der Bahnsteige erleichtert und somit zusätzliches Treppensteigen erspart. Mit diesem Lösungsvorschlag eines Zuganges zu den Bahnsteigen kommt man auch nicht in den Konflikt, dass man die Statik der Brückenauflager in Gefahr bringt. Mit dem Bau eines Liftes zum Nordbahnsteig gibt es auch die Option eine 100%  barrierefreie Station zu errichten, denn südseitig ist ein Zugang ohne Hindernis zum Bahnsteig über den angrenzenden Parkplatz gewährleistet.

Resümee

Auch wenn die Haltestelle Lend und die neue Haltestelle Universität/Minimundus bei der Kohldorfer Straße nur ca. 1,3 Kilometer voneinander entfernt sein werden, so stellt die neue Station eine wichtige Ergänzung dar und kann keinesfalls als Ersatz für Klagenfurt Lend gesehen werden. Jede Lage weiter westlich würde die Attraktivität der neuen Haltestelle insbesondere für die Wohnbevölkerung nördlich und südlich der Bahn stark mindern.

In der Hoffnung auf baldige Realisierung sollte dieser Umsetzungsvorschlag von fahrgast kärnten ein wichtiger Impuls für eine zukünftige moderne Haltestelle im Westen der Landeshauptstadt sein, deren Erfolg, Akzeptanz und Inanspruchnahme ganz wesentlich von ihrer Lage abhängig sein wird.



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STW-Konzept, "fahrgast"-Entwurf [02.01.]

Neues Liniensystem: STW-Konzept und "fahrgast"-Entwurf 

fahrgast kärnten stellte im fahrgast-Magazin Nr. 3/2010 (August - Oktober 2010) ein zukunftsorientiertes Linienkonzept vor - noch vor Bekanntwerden des von der "Stadtwerke Klagenfurt AG" (STW) vorgestellten und politisch beschlossenen, leider von Einsparungen geprägten Linien- und Fahrplankonzeptes der STW, welches mit 14. Februar 2011 starten wird.

Nachfolgend finden Sie nochmals übersichtlich die entsprechenden Berichte zum Download.

Entwurf von "fahrgast kärnten" für ein neues Linienkonzept: 
                   
                                    -->
33_linienkonzept_fg_seite_12_bis_14_pdf.pdf

Analyse des am 14.02.2011 startenden STW-Linienkonzepts (fahrgast-Magazin 3/2010, Stand:Juli 2010)   

                     -->
34_linienkonzept_stw_seite_15_pdf.pdf 

 

 

 



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Ebenthal: Abends kein Bus mehr? [17.12.]

Ebenthal: Abends keine Busse mehr

fahrgast kärnten kritisierte im fahrgast-Magazin Nr. 3/2010 (August - Oktober 2010) in einer Analyse des neuen Linien- und Fahrplankonzepts der "Stadtwerke Klagenfurt AG" das Vorhaben, den Abendverkehr nach Ebenthal aus Einsparungsgründen einzustellen. Wie der nachfolgende Zeitungsbericht darlegt, dürfte es mit der Streichung des Abendverkehrs ernst werden.

--> fahrgast-Analyse des neuen STW-Linienkonzepts (Stand: Juli 2010) 


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"STW-Linie nach Ebenthal wird abends eingeschränkt"
                  (aus: "Kärntner Tageszeitung", 17.12.2010)

Die Marktgemeinde Ebenthal lehnt es entschieden ab, rund 34.000 Euro dazuzuzahlen, damit die STW-Flotte die Ortschaft im gehabten Ausmaß weiter bedient. "Wir zahlen keinen Cent!", so Bürgermeister Felsberger.

Aufregung herrscht in der Marktgemeinde Ebenthal über angekündigte Einschränkungen der Stadtwerke-Buslinie von Klagenfurt in ihr Gemeindegebiet. Bgm. Franz Felsberger (SPÖ) informierte in der Gemeinderatssitzung Mittwoch Abend die Mandatare dazu. Demnach haben die STW bereits ab Mitte Februar eine Fahrplanänderung angekündigt, die den Abendverkehr auf der Linie E reduziert.

Laut Felsberger sollen von Sonntag bis Donnerstag acht Fahrten in der Zeit von 19.32 bis 23.03 Uhr gestrichen werden, am Freitag und am Samstag sollen es sogar zwölf Fahrten sein, die aus dem Fahrplan fallen. Begründet sei diese Maßnahme damit worden, dass ab bzw. zur Haltestelle Schlosswirt nach 19 Uhr im Schnitt nur noch zwischen 20 und 40 Personen befördert werden.

Felsberger: "In einem informellen Kontaktgespräch sprachen Stadtrat Peter Steinkellner und DI Reinhold Luschin von den STW von möglichen Fahrplaneinschränkungen ab dem Sommer nächsten Jahres. Allerdings flatterte schon kurz danach eine Mitteilung ins Haus, der zufolge das Abendliniennetz im bisherigen Ausmaß nur dann aufrechterhalten wird, wenn die Marktgemeinde für die Zeit vom 14. Februar bis Jahresende den Betrag von 33.878 Euro hinblättert."

Der Gemeindevorstand habe sich entschieden dagegen ausgesprochen, defizitäre Stadtwerke-Linien aus Gemeindemitteln zu subventionieren. Noch dazu verlaufe die Linie E überwiegend auf Klagenfurter Gebiet. Felsberger: "Zwischen der Fischlsiedlung und der südlichen Stadtgrenze leben mehr Menschen als in der Ortschaft Ebenthal. Wir werden keinen Cent für einen Geisterbus zahlen!"

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Feiertag: Schade ums Geld [08.12.]

Stadtbusse am Feiertag, 8. Dezember: Schade um das Geld
        (Presse-Aussendung von "fahrgast kärnten")

 

Am 08.12.2010, dem Marienfeiertag, hielten auch heuer wieder die Geschäfte offen. Die Stadtbusse verkehrten zur Überraschung aller Fahrgäste nicht nach dem erwarteten Sonn- und Feiertagsfahrplan sondern nach dem Werktagsfahrplan (Montag bis Freitag).

 

Diese Aktion wurde nicht auffällig beworben, und es erfolgte  lediglich auf der STW-Homepage ein kurzer Hinweis, jedoch nicht an den STW-Haltestellentafeln. So fanden sich viele Buskunden zur „falschen“ Zeit, nämlich zur Feiertags-Abfahrtszeit an den Haltestellen ein.

 

Nachdem sich dieser Fahrplan auf einigen Linien jedoch sehr stark von jenem an Werktagen (Montag bis Freitag) unterscheidet, kam es vor, dass Stadtbusse statt der Feiertags-Abfahrtszeit erst bis zu einer dreiviertel Stunde danach gemäß Werktagsfahrplan eintrafen und die wartenden Fahrgäste aufgrund fehlender Information an den Haltestellen im Ungewissen waren (oder das Warten ohnedies aufgaben).

 

Überdies fuhren Linien, die regulär nur an Werktagen aber nicht an Feiertagen verkehren, am 8. Dezember nach dem Werktagsfahrplan, ohne dass dies die dort wohnende Bevölkerung erfuhr (z. B. Linien 13, 75).

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ist es wegen des Fehlens einer entsprechenden Bewer-bung schade um das für den dichteren Werktagsfahrplan aufgewendete Geld, welches für einen Gratis-Adventsamstag wesentlich effizienter eingesetzt gewesen wäre.

 



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fahrgast-Erfolg: Ein Samstag gratis [02.12.]

"fahrgast"-Teilerfolg": Stadtbusse am letzten Adventsamstag gratis

"fahrgast kärnten" kritisierte in der untenstehenden Presse-Aussendung vom 27.11.2010, dass die Klagenfurter Stadtbusse an den Adventsamstagen nicht mehr kostenlos verkehren. Die daraufhin einsetzende Berichterstattung in mehreren Medien kann ebenfalls unten nachgelesen werden ("Kleine Zeitung", "Kronen Zeitung", ORF.at).

"Viertel-Erfolg" für fahrgast kärnten

Wie einer Presse-Information der Stadt Klagenfurt zu entnehmen ist, werden die Stadtbusse am vierten Adventsamstag (18.12.2010) gratis verkehren. Dies stellt gerade einmal ein Viertel des bisherigen Angebotes von vier kostenlosen Adventsamstagen dar. 

Es ist schade, dass die Busse nicht an allen vier Adventsamstagen kostenlos genutzt werden können. Für „fahrgast kärnten“ wäre dies eine gute Chance gewesen, werbewirksam auf die Vorzüge der Stadtbus-Nutzung für Innenstadt-Einkäufe hinzuweisen, vor allem angesichts der schwierigen Verkehrsverhältnisse und der Parkplatzknappheit aufgrund des Schneefalls.


Adventsamstage: Stadtbusse leider nicht mehr gratis
         (Presse-Aussendung von "fahrgast kärnten", 27.11.2010)

Leider wurde am heutigen ersten Adventsamstag mit der langjährigen Tradition gebrochen, dass die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind.

Diese Gratisaktion, die bisher von der Stadt Klagenfurt beschlossen und finanziert wurde, wurde in den vergangenen Jahren von der Klagenfurter Bevölkerung sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt bei.

fahrgast kärnten hofft, dass zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember die Gratisaktion eingeführt und auch entsprechend beworben wird.


Gratis-Adventbus vor Aus
       (aus: "Kleine Zeitung", 30.11.2010)

In den vergangenen Jahren durften die Linienbusse in Klagenfurt an Einkaufssamstagen gratis benutzt werden. Heuer gibt's noch keine Lösung.

Schon der erste Einkaufssamstag im Advent lockte tausende Menschen nach Klagenfurt. Kein Wunder, Einkäufe erledigen und das romantische Flair der verschneiten Innenstadt genießen, waren nur zwei Gründe dafür. In den vergangenen Jahren gab es auch einen dritten guten Grund: Die Linienbusse der Stadtwerke Klagenfurt standen an den Samstagen vor Weihnachten gratis zur Verfügung. Heuer ist das bisher nicht so, was der Verein "fahrgast kärnten" heftig kritisiert.

"Bis jetzt gab es keinen Auftrag seitens der Stadt an die Stadtwerke", sagt Reinhold Luschin, Leiter des Geschäftsbereiches Mobilität bei den Stadtwerken. Der zuständige Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP) habe zwar einen Antrag vorbereitet, "aber dieser wurde nicht eingebraucht, weil er nicht finanziell nicht gedeckt ist". 70.000 Euro müsste die Stadt für die Gratis-Adventbusse aufwenden. "Das Geld wäre besser in weitere Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung zugunsten des öffentlichen Verkehrs investiert", so Steinkellner. Beispiele seien bauliche Änderungen, die gesetzt werden müssen, um den neuen Busfahrplan umzusetzen.

"Die Aktion wurde sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Stadt bei", sagt Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten". Er hofft, dass die Stadt die Busse an den kommenden Samstagen und am 8. Dezember gratis zur Verfügung stellt.

Nachdem Bürgermeister Christian Scheider (FPK) von der Problematik erfuhr, könnte diese Hoffnung wahr werden. Heute soll es ein Gespräch mit den Zuständigen geben.

--> Link zum Artikel




"fahrgast kärnten fordert Gratis-Busfahrten"
            (aus: http://kaernten.orf.at, 27.11.2010)


Der Verein "fahrgast kärnten" kritisiert, dass die Busse der Klagenfurter Stadtwerke heuer an den langen Einkaufssamstagen nicht wie in den letzten Jahren gratis fahren. Die Aktion solle wieder eingeführt werden, fordert der Verein.

"Gratisaktion wurde sehr gut angenommen"

Leider sei mit der langjährigen Tradition gebrochen worden, dass die STW-Busse an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind, sagt Markus Lampersberger, Obmann des Vereins "fahrgast kärnten" am Samstag in einer Aussendung.
Die Gratisaktion sei in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen worden und habe zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt beigetragen. Lampersberger hofft, dass die Gratisaktion zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember wieder eingeführt wird. 

 

"Adventsamstag: Kein Gratis-Bus"
          (aus: "Kronen Zeitung", 28.11.2010)

 

Bisher war es an den Adventsamstagen in Klagenfurt möglich, kostenlos mit den Stadtwerke-Bussen zu fahren. Doch die Stadtregierung hat heuer beschlossen, diese Aktion, die 70.000 Euro kosten würde, einzustellen. Das kritisiert „fahrgast kärnten“. Der Verein hofft nun, dass die Stadt die Bus-Aktion für die drei restlichen Einkaufs-Samstage und den 8. Dezember wieder einzuführen.

 



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Advent: Gratis-Bus droht das Aus [30.11.]

Adventsamstage: Stadtbusse leider nicht mehr gratis
         (Presse-Aussendung von "fahrgast kärnten", 27.11.2010)

Leider wurde am heutigen ersten Adventsamstag mit der langjährigen Tradition gebrochen, dass die Busse der Stadtwerke Klagenfurt AG an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind.

Diese Gratisaktion, die bisher von der Stadt Klagenfurt beschlossen und finanziert wurde, wurde in den vergangenen Jahren von der Klagenfurter Bevölkerung sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt bei.

fahrgast kärnten hofft, dass zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember die Gratisaktion eingeführt und auch entsprechend beworben wird.


Gratis-Adventbus vor Aus
       (aus: "Kleine Zeitung", 30.11.2010)

In den vergangenen Jahren durften die Linienbusse in Klagenfurt an Einkaufssamstagen gratis benutzt werden. Heuer gibt's noch keine Lösung.

Schon der erste Einkaufssamstag im Advent lockte tausende Menschen nach Klagenfurt. Kein Wunder, Einkäufe erledigen und das romantische Flair der verschneiten Innenstadt genießen, waren nur zwei Gründe dafür. In den vergangenen Jahren gab es auch einen dritten guten Grund: Die Linienbusse der Stadtwerke Klagenfurt standen an den Samstagen vor Weihnachten gratis zur Verfügung. Heuer ist das bisher nicht so, was der Verein "fahrgast kärnten" heftig kritisiert.

"Bis jetzt gab es keinen Auftrag seitens der Stadt an die Stadtwerke", sagt Reinhold Luschin, Leiter des Geschäftsbereiches Mobilität bei den Stadtwerken. Der zuständige Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP) habe zwar einen Antrag vorbereitet, "aber dieser wurde nicht eingebraucht, weil er nicht finanziell nicht gedeckt ist". 70.000 Euro müsste die Stadt für die Gratis-Adventbusse aufwenden. "Das Geld wäre besser in weitere Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung zugunsten des öffentlichen Verkehrs investiert", so Steinkellner. Beispiele seien bauliche Änderungen, die gesetzt werden müssen, um den neuen Busfahrplan umzusetzen.

"Die Aktion wurde sehr gut angenommen und trug zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Stadt bei", sagt Markus Lampersberger, Obmann von "fahrgast kärnten". Er hofft, dass die Stadt die Busse an den kommenden Samstagen und am 8. Dezember gratis zur Verfügung stellt.

Nachdem Bürgermeister Christian Scheider (FPK) von der Problematik erfuhr, könnte diese Hoffnung wahr werden. Heute soll es ein Gespräch mit den Zuständigen geben.

--> Link zum Artikel

"fahrgast kärnten fordert Gratis-Busfahrten"
            (aus: http://kaernten.orf.at, 27.11.2010)


Der Verein "fahrgast kärnten" kritisiert, dass die Busse der Klagenfurter Stadtwerke heuer an den langen Einkaufssamstagen nicht wie in den letzten Jahren gratis fahren. Die Aktion solle wieder eingeführt werden, fordert der Verein.

"Gratisaktion wurde sehr gut angenommen"

Leider sei mit der langjährigen Tradition gebrochen worden, dass die STW-Busse an den Adventsamstagen kostenlos zu benutzen sind, sagt Markus Lampersberger, Obmann des Vereins "fahrgast kärnten" am Samstag in einer Aussendung.
Die Gratisaktion sei in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen worden und habe zur Verringerung der Verkehrsbelastung in der Innenstadt beigetragen. Lampersberger hofft, dass die Gratisaktion zumindest für die verbleibenden drei Adventsamstage und den Feiertag am 8. Dezember wieder eingeführt wird. 

 

"Adventsamstag: Kein Gratis-Bus"
          (aus: "Kronen Zeitung", 28.11.2010)

 

Bisher war es an den Adventsamstagen in Klagenfurt möglich, kostenlos mit den Stadtwerke-Bussen zu fahren. Doch die Stadtregierung hat heuer beschlossen, diese Aktion, die 70.000 Euro kosten würde, einzustellen. Das kritisiert „fahrgast kärnten“. Der Verein hofft nun, dass die Stadt die Bus-Aktion für die drei restlichen Einkaufs-Samstage und den 8. Dezember wieder einzuführen.

 



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"Park & Ride nicht mehr gratis" [25.11.]

Park & Ride nicht mehr gratis!
    (aus: "Kärntner Woche", 25.11.2010)

Park & Ride-Parkplätze werden 2011 gebührenpflichtig! Die ÖVP hält es für sinnvoll, die Grünen toben …

Auf die Pendler kommen ab nächstem Frühjahr harte Zeiten zu: So werden – wie der aktuellen Ausgabe des
Stadtwerke-Magazins „licht.blick“ zu entnehmen ist –, mit der Einführung des neuen Liniensystems 2011 die Park &
Ride-Busse künftig kostenpflichtig!

Bislang konnten Pendler, von Westen oder Osten kommend, ihre Autos auf den Parkplätzen bei Minimundus bzw.
an der Völkermarkter Straße (Cine City) abstellen und mit den Shuttle-Bussen in die Innenstadt fahren – kostenlos. In Zukunft werden auf den beiden Parkplätzen Gebühren eingehoben, bestätigt Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner (ÖVP) gegenüber der WOCHE.

Wie hoch die Tarife werden, soll in den nächsten Stadtsenatssitzungen diskutiert und dann beschlossen werden. Für Umweltstadträtin Andra Wulz (Die Grünen), die für nächstes Jahr auch eine generelle Erhöhung der Bustarife
und eine Einschränkung bei den Vergünstigungen (für Senioren etc.) befürchtet, „ein Rückschritt: Wir haben eine
Verkehrspolitik wie in der Steinzeit“, wettert Wulz. „Absolut kontraproduktiv“ Bereits vor geraumer Zeit wurden
die Intervalle der Park & Ride-Busse von zehn auf 20 Minuten erhöht. „Auch der Ausbau der Park & Ride-Angebote
im Norden und Süden lässt auf sich warten – wahrscheinlich wird er nie kommen“, ärgert sich Wulz über die  Ausdünnung der Pendlerangebote. „Wer wird Park & Ride künftig noch annehmen, wenn man zahlen muss? Das ist absolut kontraproduktiv! Entweder wir wollen den Individualverkehr vor der Stadt abfangen oder ihn in die Stadt hineinziehen.“

Steinkellner verteidigt die Vergebührung von Park & Ride, da es nur „ein geringer Kostenbeitrag“ werden soll, beschwichtigt er. Dem Verkehrsreferenten gehe es um „Gerechtigkeit“. Findige Klagenfurter wären in der Vergangenheit auf die Idee gekommen, mit dem Auto (beispielsweise von Waidmannsdorf) zum Park & Ride-
Parkplatz zu fahren, um dann gratis in die Stadt und retour zu gelangen. Außerdem hätten sich die Beschwerden von Einheimischen gehäuft: „Viele Klagenfurter fühlen sich benachteiligt, weil sie als Einheimische für den Bus zahlen müssen, Auswärtige aber nicht.“

fahrgast kärnten: „Vertretbar“

Auch "fahrgast kärnten“ hält es „im Sinne der Gleichheit vertretbar“, die Park & Ride-Busse ins bestehende Liniennetz zu integrieren. Eine „ermäßigte Gebühr“ sei sinnvoll, sagt fahrgast-Obmann Markus Lampersberger.

 



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Neue "Mercedes"-Stadtbusse [02.11.]

Neue Stadtwerke-Busse

 

Die Solobusse der "Stadtwerke Klagenfurt AG" werden durch neue, moderne Busse des Typs "Mercedes Citaro" ersetzt. Diese stellen aus der Sicht der Farhgäste sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.

 

Bus-Typen

 

Die Busflotte der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ besteht aus vier Typen (der Größe nach geordnet):

-          Gelenkbusse (18 Meter Länge, vier Türen)

-          Dreiachs-Busse (15 Meter Länge, drei Türen)

-          Solobusse (12 Meter Länge, drei Türen)

-          Midibusse (10 Meter Länge, zwei Türen)

 

Die drei letztgenannten Typen sind modern, mit Klimaanlage ausgestattet und erfüllen strenge Abgaskriterien.

 

Neue Solobusse

 

Nunmehr sind auch die Solobusse des Typs MAN in die Jahre gekommen und werden im Lauf der nächsten eineinhalb Jahre durch neue, moderne Busse des Typs „Mercedes Citaro“ ersetzt, wobei die ersten Busse bereits im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt werden.

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten stellen diese Busse ohne Zweifel eine Attraktivitätssteigerung dar, wobei der größte Vorteil erst in den heißen Monaten des nächsten Sommers zum Tragen kommen wird, da sie mit einer Klimaanlage ausgestattet sind.

 

Bezüglich Lärm stellen die Busse sowohl im Fahrgast-Innenraum als auch in der äußeren Wahrnehmung eine Weiterentwicklung dar. Die Fahrzeuge sind umweltfreundlich mit Partikelfilter ausgestattet und erfüllen die strengen Abgasvorschriften der Norm „Euro 5“.

 

Die größere Anzahl an Sitzplätzen führt jedoch dazu, dass der Kinderwagen- und Rollstuhl-Abstellplatz im Vergleich zu den bisherigen Solobussen und zu den Gelenkbussen wesentlich kleiner ausfällt und nur einem Rollstuhl oder Kinderwagen Platz bietet. fahrgast kärnten schlägt vor, zwei Sitze im Bereich des genannten Abstellplatzes zu entfernen. Dies würde das Raumangebot des Abstellplatzes und die Stehplatz-Raumverhältnisse zu Fahrgast-Spitzenzeiten wesentlich verbessern, und dennoch wären auch dann - für einen Stadtbus betrachtet – noch genügend Sitzplätze vorhanden.

  

Betreffend die Anzeige der nächsten Haltestelle in den Bussen fällt die – im Vergleich zu den bisher eingesetzten Solobussen – wesentlich größere, besser lesbare Schrift sehr positiv auf.

 

Alles in allem stellen die neuen Mercedes-Busse sicherlich einen Fortschritt für den Stadtbusverkehr in Klagenfurt dar.

 

 



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8.-Mai-Str.: Kap-Haltestelle besser [25.10.]

8.-Mai-Straße: Kap-Haltestelle verbessert

 

Im Juli 2010 wurden in Klagenfurt Busspuren in der Burggasse und in der 8.-Mai-Straße eingeführt.

Im Zuge dessen wurde die in der 8.-Mai-Straße gelegene Haltestelle „Karfreitstraße“ als Kap-Haltestelle ausgeführt, jedoch wurde diese lediglich mit einer Boden­markierung ohne Gehsteig versehen, so dass Fahrgäste vom Straßenniveau aus die Busse im wahrsten Sinne des Wortes "besteigen" mussten. "fahrgast kärnten" bemängelte diesen Umstand ivon Anfang an in der Presse und in Briefen an den Bürgermeister und an die "Stadtwerke Klagenfurt AG".

Mitte Oktober wurde diese Problematik behoben, indem der Asphalt des Gehweges bis zur Fahrbahn hin verlängert wurde, so dass die Stadtbusse von einem Randstein aus "betreten" werden können und nicht mehr "bestiegen" werden müssen. Dies ist vor allem für ältere, gehbehinderte Menschen aber auch für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Rollstuhl eine wesentliche Erleichterung,

 



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"Neue Buslinien, neuer Ärger" [13.10.]

"Neue Buslinien, neuer Ärger:
  Langer Takt, lange Wartezeit"
                         (aus: "Kronen Zeitung", 13.10.2010)

Verein „fahrgast kärnten“ hofft auf neues Linienkonzept.

Verärgert zeigen sich Klagenfurter, die die neuen Buslinien über Wölfnitz und über den Flughafen nutzen. Der Verein „fahrgast kärnten“ hat die Verbindungen analysiert: Linie 31 (über Seltenheim nach Wölfnitz) verkehrt nur noch alle 90 Minuten (bisher alle 60 Minuten). Verschlechtert hat sich auch der Takt der Linie 30 (über Lendorf und Emmersdorf) sowie durch die Feldkirchner Straße.

Die Linie 30 komme am Heiligengeistplatz genau um eine Minute zu spät an, um umsteigen zu können. Positiv vermerkt wird hingegen die bessere Erreichbarkeit von Emmersdorf.

Statt wie bisher zweimal pro Stunde werden Walddorf und der Flughafen nur noch einmal angefahren. „fahrgast kärnten“ erhofft sich durch das neue Linienkonzept der Stadtwerke 2011 attraktivere Verbindungen.


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Klagenfurt: Fahrplanänderungen mit zahlreichen Nachteilen

 

Mit 13.09.2010 kam es im Stadtbusverkehr von Klagenfurt auf zwei Linien zu wesentlichen Änderungen.


Diese betreffen die Gebiete  

- >     Wölfnitz, Emmersdorf, Seltenheim (Linien 30, 31, 32)

-->  Annabichl, Flughafen, Walddorf, Ehrenhausen (Linie 45).


Während Ehrental und Emmersdorf profitieren, kam es für die Linie 30 (Wölfnitz) zu gravierenden Verschlechterungen.

Fehlende Kundeninformation: 

Bedauerlich war die fehlende Kunden-Information vor der Fahrplanänderung, sowohl in den Bussen als auch an den neuen Haltestellen der Linie 45 oder in der Klagenfurter Stadtzeitung. So bemerkten die Fahrgäste der Linien 30, 31 und 45 erst an der Haltestelle beim Warten zur bisherigen Abfahrtszeit, dass der Fahrplan geändert wurde und sie einen eventuellen Termin versäumen.


Nachfolgend eine Analyse der Änderungen und eine Stellungnahme von
fahrgast kärnten.

 

 

--> Linien 30, 31, 32: Lendorf, Wölfnitz, Emmersdorf:

 

 

Streckenführungen:

Die Linie 30 verkehrt stadtaus- sowie stadteinwärts vom Heiligengeistplatz (HGP) über Lendorf und nun neu über Emmersdorf bis zur Endhaltestelle „Felsenschmiedgasse“ („Wölfnitz Schule“). Dadurch wurde die bisherige Linie 32 (HGP – Emmersdorf) in die Linie 30 integriert.

 

Die Linie 31 führt wie bisher vom HGP über Seltenheim nach Wölfnitz.

Fahrplan:

--> Verbesserung:

 

   + Emmersdorf wurde bisher werktags (außer Samstag) nur in der Früh, und von Mittag bis zum späten 

      Nachmittag bedient. Nunmehr erfolgt die Bedienung werktags (außer Samstag) den ganzen Tag über im

      Rhythmus der Linie 30 bedient. Außerdem ist eine direkte Verbindung zwischen Emmersdorf und Wölfnitz

      gegeben.

 

--> Verschlechterungen:

 

     -  Die Linie 31 verkehrt werktags nur noch alle 90 Minuten gegenüber dem bisherigen 60-Minuten-Takt.

     -  Die Linie 30 verkehrt werktags nur noch in der Taktfolge 30-30-60-Minuten gegenüber bisher 20-20-40-Min.

     -  Auf dem gemeinsamen Hauptast der Linien 30 und 31 durch die Feldkirchner Straße bis Lendorf verkehren

        die Busse nur noch im 30-Minuten-Takt gegenüber dem bisherigen 20-Minuten-Takt.

Stellungnahme von "fahrgast kärnten":

Die Änderungen bei den Linien 30, 31 und 32 beruhen einzig auf dem Bestreben, trotz Einsparung der bisherigen Linie 32 (HGP – Emmersdorf) die Siedlung Emmersdorf zu bedienen.

Die bessere Anbindung einer einzigen Siedlung führt jedoch zu zahlreichen Verschlechterungen für einen Großteil der Fahrgäste der Linie 30:

-        Schlechterer Takt für die gut ausgelasteten Linien 30 und 31 zwischen HGP und Lendorf (welcher erst bei Inkrafttreten des neuen Linienkonzeptes Anfang 2011 wieder verbessert werden wird).

-     Die Busse der Linie 30 versäumen den Taktknoten zur Minute 30 am HGP um eine Minute, verbunden mit langen Umsteige-Wartezeiten. In diesem Fall dauert dadurch die Fahrt von Wölfnitz in andere Stadtteile wie z. B. Viktring, st. Jakob oder Ebenthal immerhin eine Stunde.

-        Die bisherige Fahrzeit von 14 Minuten (Wölfnitz - HGP) auf der Linie 30 verlängert sich durch die zeitaufwendige Umwegfahrt über Emmersdorf um zehn (!) Minuten, was in den Bussen zu zahlreichen Unmutsäußerungen führt.

-    Stadteinwärts verkehren die Linien 30 und 31 ab Lendorf in keinen merkbarem Takt mehr.

-    In der morgendlichen Hauptverkehrszeit zwischen 06.00 Uhr und 07.00 Uhr verkehrte ab 13.09. durch Streichung eines Kurses eine dreiviertel Stunde lang kein Bus (Lendorf ab 07.05 Uhr, 07.45 Uhr). U.a. auf Intervention von fahrgast kärnten wurde der gestrichene Kurs mit 15.09. wieder eingeführt (Lendorf ab 07.22 Uhr).

Das Bestreben einer Busanbindung für die Siedlung Emmersdorf ist prinzipiell zu begrüßen, wird aber aus der Sicht von fahrgast kärnten wohl wenig attraktiv bleiben, da der Bus am Fuß des Siedlungshügel hält und nicht in das Zentrum hinauf fahren kann. Außerdem war die Busanbindung nicht von Anfang an gegeben, so dass der größte Teil der Bewohner bereits über zwei Autos verfügt. 

 

--> Linie 45: Walddorf, Flughafen, Ehrenhausen:


 

Streckenführung:

Die Linie 45 (Annabichl - Flughafen – Walddorf) bedient zukünftig auch das Wohngebiet Ehrenhausen/Ehrental, wobei drei neue Haltestellen errichtet wurden. Sie verknüpft nun die Linie 40 (Endhaltestelle „Annabichl“) über Ehrenhausenerstraße, Magereggerstraße und Suppanstraße mit der Linie 41 (Endhaltestelle „Mantschehofgasse“ in Feschnig).

 

Die Haltestelle „Suppanstraße“ ist lediglich ca. 300 Meter von der Feldkirchner Straße entfernt, wo sich die Postbus-Haltestelle „Waltendorfer Straße“ der Linie Klagenfurt – Moosburg – Feldkirchen befindet. Damit entsteht hier eine neue Verknüpfung zum Regionalbus-Verkehr, wodurch u. a. auch Schülerinnen der "Landwirtschaftlichen Fachschule Ehrental" und der "Hauswirtschaftlichen Fachschule Ehrental" profitieren.

Fahrplan:

Die Linie 45 verkehrt von der „Mantschehofgasse“ alle 30 Minuten nach „Annabichl“ und dort abwechselnd, und somit alle 60 Minuten, weiter zum Flughafen bzw. nach Walddorf.

 

Da weiterhin mit einem Bus das Auslangen gefunden wird, werden der Flughafen und Walddorf nur noch alle 60 Minuten statt bisher alle 30 Minuten bedient.

 

Vor allem sonntags kommt es durch den 30-Minuten-Takt der Linien 40 (HGP – Annabichl) und 41 (HGP – Feschnig, Mantschehofgasse) beim Umsteigen von der Linie 45 zu langen Wartezeiten in den Endhaltestellen Annabichl und Mantschehofgasse.

 

Stellungnahme von "fahrgast kärnten":

fahrgast kärnten begrüßt prinzipiell die Bestrebungen der Stadtwerke Klagenfurt AG zur Neuerschließung von Stadtteilen mit Buslinien, wie z. B. Ehrental/Ehrenhausen, sowie die Verknüpfung mit der Postbuslinie nach Feldkirchen, die Realisierung bedarf noch einiger Nachbesserungen.


Der 30-Minuten-Takt weist gerade in der morgendlichen Hauptverkehrszeit zwischen 06.30 Uhr und 07.30 Uhr eine einstündige Lücke auf, die aus der Sicht von fahrgast kärnten unbedingt geschlossen werden sollte (Schul-, Arbeitsbeginn).

 

Der Umstand, dass jeder zweite Kurs der Linie 45 in der Haltestelle "Mantschehofgasse" (Feschnig) den Anschluss zur Linie 41 fahrplanmäßig um drei Minuten versäumte, wurde nach Intervention von fahrgast kärnten mit 01.10.2010 beseitigt.


Die Attraktivität der neuen Busverbindung wird erst bei Inkrafttreten des neuen Linienkonzeptes (Anfang 2011) steigen, wenn statt der Linie 45 die Linie 41 (derzeit: HGP – Feschnig, Mantschehofgasse) umsteigefrei über Ehrental bis Annabichl verlängert werden wird.

Die Ausdünnung der Verbindungen nach Walddorf und zum Flughafen auf einen 60-Minuten-Takt schmälert natürlich wesentlich deren Attraktivität. 



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Messe: Günstig mit Bahn & Bus [07.09.]

Mit Bahn & Bus zur "Herbstmesse"


Auch 2010 gibt es die Möglichkeit aus ganz Kärnten mit Bus und Bahn zu drei Kärntner Messen anzureisen.

--> "Freizeit-Messe" vom 15. - 18. April 2010
--> "Herbstmesse" von 11. - 19. September 2010
--> "Familienmesse mit Senior-Aktiv" von 19. - 21. November  2010

Anreise aus ganz Kärnten:

Die An- und Rückreise mit Bahn oder Bus aus ganz Kärnten inklusive Messeeintritt gibt es stark ermäßigt:

--> Erwachsene: 14,-- Euro
--> Inhaber einer "ÖBB-Vorteilscard" und Kinder: 7,-- Euro

Das "Messe-Kombi-Ticket" für Züge ist bei allen Buslenkern, ÖBB-Fahrkartenautomaten, Bahnhöfen mit Kartenverkauf oder bei den Zugbegleitern im Zug erhältlich.

Das Kombiticket gilt für die Hin- und Rückfahrt in allen Zügen von allen Kärntner Bahnhöfen und Haltestellen nach Klagenfurt Hbf und ist an den Messetagen gültig. Das Ticket ist gleichzeitig auch Ihre Eintrittskarte bei der Messe (kein Anstellen bei der Kasse erforderlich).

Das Messegelände in Klagenfurt ist nur 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Stadtverkehr Klagenfurt:

Im Stadtverkehrsgebiet von Klagenfurt gibt es die Hin- und Rückfahrt und den Eintritt in die Messe zu einem günstigen Kombitarif:

--> Erwachsene: 6,-- Euro
--> Jugendliche: 3,-- Euro
--> Kinder: 2,-- Euro
--> Familien: 12,-- Euro

Das Komibticket ist direkt beim Stadtbus-Lenker erhältlich (kein Anstellen bei der Kasse erforderlich).



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"Temporäre Busspuren" [07.08.]

Aus "Kronen Zeitung", 06.08.2010:


Diskussion um die temporären Busspuren in Einzugsstraßen
Verein „fahrgast kärnten“ zeigt bei den neuen Streifen Probleme auf 

An die Busspuren in der 8.-Mai-Straße und de Burggasse müssen sich Autofahrer erst gewöhnen. Und schon zeichnet sich das nächste Problem ab: Wie berichtet, plant die Stadt ja die Einführung von temporären Busspuren in der Rosentaler- und Völkermarkter Straße. Das sorgt für hitzige Diskussionen.

 

Wenige Wochen nach der Einführung der busspuren in der Innenstadt denkt Verkehrsreferent Peter Steinkellner bereits über eine Auseitung dieser Maßnahme nach. Er will auch in den Einfahrtsstraßen den Bussen Vorrang verschaffe: „Allerdings nur temporär, und zwar zu den Stoßzeiten in der Früh und vielleicht auch am Abend.“ Weil sich diesbezüglich aber schon Widerstand abzeichnet, will der Stadtrat das Land und die Autofahrerklubs in die Diskussion einbinden.

 

Inzwischen ergeben sich die ersten Probleme in der City. Bei der Haltestelle vor dem Billa in der 8.-Mai-Straße stehen Rollstuhlfahrer sowie Mütter mit Kinderwägen vor einem Problem. „Der Bus bleibt auf der Spur stehen, und jetzt reicht de Gehsteig nicht mehr, um auf  gleicher Ebene in die Niederflurbusse zu kommen“, weiß „fahrgast kärnten“-Obmann Markus Lampersberger.

Eine Engstelle für Busse ortet „fahrgast kärnten“ bei der Burggasse. „Ab der Domgasse endet die Spur. Die Busse müssen sich in den Verkehr einreihen. Da wäre eine eigene Bus-Ampel wichtig“.

Steinkellner: „Es wird einen Lokalaugenschein geben, um eine geeignete Lösung zu finden“.

 



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Buskonzept - nicht nur Vorteile [05.07.]

  

 

Beschlossenes Buskonzept bringt nicht nur Vorteile

 

 

Nach Jahren des Wartens wurde das neue Linienkonzept der Stadtbusse überraschend schnell im Stadtsenat und im Gemeinderat beschlossen.

 

fahrgast kärnten wurde von der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ zwar zu Vorgesprächen eingeladen, jedoch wurde uns der endgültige Entwurf nicht übergeben, so dass keine Möglichkeit zu einer vorzeitigen Stellungnahme gegeben war. Somit bleibt nur die Möglichkeit, nachträglich die Veränderungen einer sachlichen Analyse zu unterziehen.

 

 

Durchmesser-Linien und Park&Ride

 

Positiv zu bewerten ist die Einführung von Durchmesser-Linien, wodurch für viele bisher umsteigebehaftete Fahrten in Nord-Süd-Richtung und Ost-West-Richtung das Wechseln des Busses am Heiligengeistplatz (HGP) entfällt.

 

Ebenfalls positiv ist die auch von fahrgast kärnten lange geforderte Einbindung der derzeit isoliert verkehrenden Park&Ride-Buslinien („Minimundus“, „CineCity“) in das reguläre Liniennetz, wodurch eine Gleichstellung der Linienbuskunden mit den Park&Ride-Kunden erfolgt.

 

 

Neue Gebietserschließungen:

 

Die lange erhoffte Erschließung der Ehrenthaler Siedlung wird durch Verlängerung der bisherigen Linie 41 von Feschnig über Ehrenthal nach Annabichl realisiert, die direkte Anbindung der neuen Haltestelle „Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ erfolgt durch die Linie 41 nur noch im 30-Minuten-Intervall.

 

Die Anbindung der bisherigen Linie 80 (Viktring) an den Hauptbahnhof ist grundsätzlich positiv zu bewerten, jedoch sollte die Linienführung im Bereich des Busbahnhofes unbedingt dahin gehend verändert werden, dass der Hauptbahnhof direkt ohne zusätzliche Schleifenfahrt angefahren wird. Hierzu wäre lediglich die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufzuheben.

 

Ebenfalls positiv ist die direkte Verbindung Hauptbahnhof – Schulzentrum-Mössingerstraße – Pädak.

 

Die neue Linie von Viktring über die Universität und Ginzkeygasse zum Heiligengeistplatz ist bezüglich ihrer Wirksamkeit kritisch zu hinterfragen, weil die bereits bestehende Linie 83 (Viktring – Universität) aufgrund der geringen Inanspruchnahme in den letzten Jahren laufend in ihren Intervallen gedehnt wurde.

 

Die Erschließung der stark wachsenden Irnigsiedlung in Welzenegg ist positiv zu bewerten, auch wenn dadurch die Bevölkerung im äußeren Bereich der Linie 50 (St. Jakob) statt bisher mit einem 20-Minuten-Takt nunmehr mit einem 30-Minuten-Intervall vorlieb nehmen muss.

 

Der Erfolg der Anbindung der Fachhochschule und des Bürogebäudes der Kärntner Landesregierung westlich des Südparks mit einer Linie „Hauptbahnhof – Südpark - Fachhochschule“ bleibt vor allem auf Grund des zusätzlichen Umsteigezwanges am Hauptbahnhof abzuwarten.

 

 

Werktag, während des Tages:

 

 

Die Änderung des bisherigen 20-Minuten- und teilweise 15-/7,5-Minuten-Taktes auf einen 30/15-Minuten-Takt bringt:

 

+ Verbesserung in zentrumsnahen Bereichen, Lendorf-Wölfnitz, Viktring, Krumpendorf und Hörtendorf.

- Verschlechterung in zahlreichen anderen Stadtteilen:

Strandbad, Annabichl, Feschnig, Klinikum, St. Jakob, Ebenthal, Waidmannsdorf, Kreuzbergl.
 

 

Samstag, während des Tages:

 

Es ist positiv zu bewerten, dass an Samstagen von morgens bis abends um ca. 19.30 Uhr in einem durchgehenden 30-Minuten-Intervall gefahren wird. Dadurch wird endlich darauf Rücksicht genommen, dass ein Großteil der Geschäfte Samstag nachmittags geöffnet ist.

 

 

Abendverkehr:

 

Der Abendverkehr ab ca. 20.00 Uhr bringt Verschlechterungen für das gesamte Liniennetz und unterliegt in erster Linie Einsparungsgedanken.

 

Durch die Reduzierung des Abendverkehrs von 11 auf 4 Busse werden nur noch acht Linienäste in einem stark ausgedünnten 60-Minuten-Intervall bedient. Dies kann überdies im Falle eines Umsteigens am Heiligengeistplatz zu einer unangenehmen nächtlichen Wartezeit von 30 Minuten führen.

  

Folgende Stadtteile werden gegenüber dem derzeitigen Fahrplan im Abendverkehr überhaupt nicht mehr bedient:

 

-          Ebenthaler Siedlung im Stadtgebiet von Klagenfurt

-          der Stadtteil nördlich der Villacher Straße („St. Martin“)

-          Krumpendorf

-          Auch die tagsüber neu erschlossene Irnigsiedlung.

 

Die vollständige Abnabelung ganzer Stadtteile vom öffentlichen Verkehr ohne Alternativen im Abendverkehr ist aus der Sicht von fahrgast kärnten völlig unverständlich.

 

Die Ausweitung der Verkehrszeiten auf den verbliebenen Linien in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag bis 01.00 Uhr früh ist positiv zu beurteilen.

 

 

Sonn- und Feiertag:

 

Die Ausdünnung des bisherigen Fahrplanes auf einen generellen 60-Minuten-Takt bewirkt:

 

-          40- à 30-Minuten-Takt: Geringe Verbesserung durch zwei parallele, zeitlich versetzt fahrende Linien in zentrumnahen Bereichen (bis Fischl, St. Theresia, St. Ruprecht).

-          80- à 60-Minuten-Takt: Verbesserung für Krumpendorf, Hörtendorf.

 

Alle anderen Stadtteile erfahren Verschlechterungen:

-          Kein Verkehr: Walddorf, Zentralfriedhof, Flughafen

-          40- à 60-Minuten-Takt: Oberhaidach-St. Jakob, Ebenthal, Viktring, Lendorf-Wölfnitz

-          20- à 30-Minuten-Takt: Strandbad

-          30- à 60-Minuten-Takt: Feschnig, Annabichl.

 

Wie beim Abendverkehr ist zusätzlich zum schlechteren Takt bei manchen Umsteigerelationen 30 Minuten am Heiligengeistplatz zu warten.

 

 

 

Resümee:

 

Aus der Sicht von fahrgast kärnten ist das neue Konzept vor allem vom Spargedanken geprägt. Den Bedürfnissen der Fahrgäste wird nur in wenigen Punkten entsprochen.

Leider  fand das Linienkonzept von fahrgast kärnten (s. fahrgast-Magazin Nr. 3/2010) wegen des angespannten Stadtbudgets kaum Eingang in das beschlossene Konzept.

Es werden zwar neue Stadtgebiete erschlossen und Durchmesserlinien eingeführt, auf der anderen Seite stehen aber teilweise massive Fahrplanausdünnungen.

Diese betreffen auch den Werktagsverkehr, wenn z. B. die Anzahl der Kurse in das Klinikum, nach Annabichl und Feschnig halbiert wird. Massiv von Ausdünnungen betroffen ist der Verkehr an Sonn- & Feiertagen sowie der Abendverkehr, letzterer teilweise sogar mit völliger Streichung von Kursen.



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"fahrgast"-Erfolg: Klimabusse [23.07.]

"fahrgast"-Erfolg: Klimabusse im Einsatz

fahrgast kärnten ersuchte auch heuer wieder die Stadtwerke Klagenfurt AG, als Übergangslösung bis zum Ersatz der nicht-klimatisierten Solobusse während der Sommerferien bei hohen Temperaturen alle anderen klimatisierten Bustypen (Gelenk-, 15-Meter-, 10-Meter-Busse) verteilt über das Liniennetz einzusetzen. So wäre werktags auf jeder Linie zumindest jeder zweite Kurs und sonntags jeder Kurs klimatisiert.

Die Sommerferien begannen bereits am 10.07.2010 mit Tropentagen über 30°C, aber die klimatisierten Busse blieben zum Leidwesen der Fahrgäste großteils in der Garage. Erst am 14.07. nachmittags wurde der Vorschlag umgesetzt, nachdem fahrgast kärnten die Presse informierte, und auch in den folgenden heißen Tagen wurde der Einsatz der klimatisierten Busse beibehalten. Beobachtungen zeigten, dass werktags ca. zwei Drittel der eingesetzten Busse klimatisiert waren und am Sonntag, den 18.07.2010 ausschließlich Klimabusse unterwegs waren.

Der fahrgast-Vorschlag wird hoffentlich auch an heißen Tagen in der restlichen Ferienzeit so sein, denn die Hitze in den Solobussen ist unerträglich. So betrug am 16.07.2010 bei einer Außentemperatur von 33°C die Temperatur in einem nicht-klimatisierten Solobus 44,7°C.

 



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Busspuren für attraktive City [03.05.]

Klagenfurt:
Busspuren zur Attraktivierung
der Innenstadt:

„Autogerechte Stadt" ist gescheitert

Das vor 50 Jahren begonnene Experiment aus Klagenfurt eine autogerechte Stadt zu machen, kann heute aus zweierlei Gründen als gescheitert angesehen werden.

- Die Stadt ist extrem in die Fläche gewachsen
- Einkaufszentren haben sich am Stadtrand angesiedelt
  und damit zur Verödung der Innenstadt beigetragen.

ÖV-Kunden nutzen die Innenstadt intensiver

Wenn die Kaufmannschaft der Innenstadt in Zukunft auf den öffentlichen Verkehr (ÖV), wie z. B. Busspuren setzt, so kann sie nur gewinnen. Damit steigt der Fußgeheranteil ganz wesentlich, denn Kunden, die mit dem ÖV in die Innenstadt gelangen, kaufen nicht nur in einem Geschäft ein, sondern nutzen den Innenstadtaufenthalt für den Besuch mehrerer Geschäfte bzw. Cafes oder Gaststätten. Autonutzer hingegen tendieren wesentlich stärker dazu, bei Innenstadt-Einkäufen punktuell in einem oder zwei Geschäften einzukaufen. Wenn aber weiter der motorisierte Individualverkehr (MIV) unterstützt wird, so sägen die Kaufleute an ihrem Ast, denn dadurch würde lediglich die Entwicklung der letzten 50 Jahre fortgesetzt werden.

ÖV-Kunden geben nicht weniger Geld aus

Eine im Jahr 2003 in Villach durchgeführte Parkraumstudie kam zum Ergebnis, dass die mit dem ÖV anreisenden Kunden gleich viel Geld pro Einkauf ausgeben wie jene, die mit dem Auto anreisen (vgl. fahrgast-Magazin 3/2004). Dies widerlegt die vielfach gehörte Argumentation, die kaufkräftige Käuferschicht würde prinzipiell nicht den ÖV nutzen.

Innenstadt:
--> Klagenfurter: Busanteil gleich hoch wie Pkw-Anteil
--> Umlandbewohner: Geringer ÖV-Anteil

Wie die Grafik zeigt, ergab eine im Auftrag der „Klagenfurt Marketing GmbH" im Jahr 2009 in Auftrag gegebene Untersuchung, dass der Anteil jener Klagenfurter Bürger, die mit dem Bus die Innenstadt besuchen mit 33% ca. gleich hoch ist wie jener Bürger, die mit dem Auto anreisen (35%).

Dem steht das Ergebnis gegenüber, dass die Befragten aus den Umlandbezirken, welche ca. 80% der Konsumenten und Arbeitnehmer stellen, lediglich zu ca. 15 – 20% den öffentlichen Verkehr (ÖV) nutzen. In dieser Hinsicht ergibt die Untersuchung Handlungsbedarf für den ÖV.

Verkehrsentflechtung mittels Busspuren verbessert ÖV

Bei der Verkehrsmittelwahl sind Reisezeit, Pünktlichkeit und Kalkulierbarkeit, mit einem Wort die Fahrplansicherheit die wichtigsten Attraktivierungskriterien für den ÖV. Diese Ziele sind durch eine Verkehrsentflechtung mittels Busspuren besser realisierbar.

--> Fahrplansicherheit:

Diese spielt in Klein- und Mittelstädten eine große Rolle, um die Anschlüsse am „Rendezvous-Punkt", in Klagenfurt der Heiligengeistplatz als zentraler Umsteigeknoten, sicher stellen zu können.

--> Beschleunigung:

Ohne Beschleunigungsmaßnahmen läuft der Stadtbus Gefahr, zu einem kommunikativen Beförderungsmittel für Rentner, Hausfrauen und Jugendliche zu werden. Auf das Potenzial der Berufstätigen würde man dadurch verzichten.

--> Steigerung der Effektivität:

Bei täglich dreistündigen temporären Buspuren mit fünf Minuten Fahrzeitersparnis pro Buskurs ergibt sich bei 12 Linien eine Einsparung von ca. 87.000 Euro im Jahr, welche für Intervallkürzungen oder Linienverlängerungen nutzbar wären.

Verkehrsentflechtung hilft auch dem Autoverkehr

Eine Entflechtung von Autoverkehr und Busverkehr durch die Schaffung von Busspuren bewirkt einen besseren Durchfluss auch für Autoverkehr und hilft weil auch Taxis und Einsatzfahrzeugen, welche die Spuren für den öffentlichen Verkehr nutzen können.

Stadt Klagenfurt plant in die richtige Richtung

Aus der Sicht der Buskunden begrüßt fahrgast kärnten den von Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner eingeschlagenen Weg der Suche nach Beschleunigungsmaßnahmen für den Stadtbus- aber auch für den Regionalbusverkehr (Postbusse) zur Erhöhung der Pünktlichkeit.

Es ist zu hoffen, dass die angekündigten Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden, nämlich die Schaffung von Busspuren in der Innenstadt (Burggasse, 8.-Mai-Straße) sowie Maßnahmen gegen Stausituation der Stadtbusse in den Zulaufstraßen. Zu letzteren zählen einerseits temporäre Busspuren, wo dies die Straßenbreite zulässt (Rosentaler Straße, Völkermarkter Straße), oder auch Änderungen in der Linienführung. Letzteres betrifft z. B. die staugeplagte St.-Veiter-Straße, deren Breite keine Busspur zulässt, so dass, wie fahrgast kärnten bereits 2006 vorgeschlagen hat, die Nord-Süd-Stadtbuslinien 40, 41 durch das LKH geführt werden sollten, um der ständigen, staubedingten Verspätung zu entgehen.

Quelle: Factsheet „Erreichbarkeit und Besuchshäufigkeit der Klagenfurter Innenstadt", 16.02.2010, Verfasser: SGS; CIMA Österreich, Einzelhandelsstrukturanalyse 2009 Klagenfurt

 



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Stadt setzt nun auf Busspuren [15.04.]

Stadt fährt künftig auf Busspuren ab

Presse-Artikel: "Kleine Zeitung", 07.03.2010

Der Ruf nach einem Konzept für den öffentlichen Verkehr in Klagenfurt wird immer lauter. Verkehrsreferent setzt auf Busspuren.

In größeren Städten wie Wien und Graz scheint es bereits seit Jahren wunderbar zu funktionieren: Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Ganz gleich ob S-Bahn, U-Bahn oder Busse, sie bringen die Bevölkerung von einem Stadtteil zum anderen und das in kürzester Zeit.

In Klagenfurt könnte die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, kurz Öffis genannt, besser und attraktiver sein, gibt der Klagenfurter Verkehrsreferent Peter Steinkellner (ÖVP) vielen Öffis-Nutzern Recht. Gerade jetzt, wo die Parkgebühren in der Innenstadt und außerhalb des Ringes spürbar teurer geworden sind, wird der Ruf nach einem funktionierenden Verkehrskonzept noch lauter. Steinkellner arbeitet "mit Hochdruck" gemeinsam mit seinem Team an einem Verkehrskonzept für öffentliche Verkehrsmittel, das spätestens bis Sommer stehen soll. Die ersten erarbeiteten Maßnahmen sollen in zwei Monaten bereits Früchte tragen: Die Errichtung eigener Busspuren in der Burggasse und in der 8.-Mai-Straße.

Busspuren auf "Zeit"

Am Donnerstag gab es sowohl in der Burggasse als auch in der 8.-Mai-Straße eine Begehung mit Vertretern der Wirtschaftskammer, Fahrgast Kärnten und der Polizei. "Wir werden demnächst die Anrainer, also die Kaufleute informieren, dass durch die Errichtung der Busspuren keine wertvollen Parkplätze verloren gehen", sagt Steinkellner. In der Burggasse, wo sich jetzt noch die ehemalige City-Bus-Haltestelle befindet, sollen jene "zwei bis drei Parkplätze" hinkommen, die aufgrund der neuen Busspur weichen müssen. "Wir werden die neue Bushaltestelle in der Burggasse behindertengerecht gestalten, die in der 8.-Mai-Straße zwar auch, aber erst 2012 im Zuge der Straßensanierung", versichert der Verkehrsreferent.

Als ein weiterer Teil des neuen Konzeptes ist die Einführung sogenannter temporärer Busspuren an den Hauptstraßen, die in die Stadt führen. "Wo es möglich ist, so wie bei der zweispurigen Völkermarkter Straße oder Rosentaler Straße ist von 7 bis 9 Uhr früh eine Fahrspur für eine eigene Busspur reserviert. Das kann bis zu 20 Minuten in der Früh an Fahrzeit ersparen", so Steinkellner. Ob und wie temporäre Busspuren auf einspurigen Straßen wie der Feldkirchner Straße oder Villacher Straße Platz finden werden, soll im Laufe der nächsten Monate überlegt werden.

Jetzt gerade sind die Stadtwerke Klagenfurt dabei, im Auftrag der Stadt, das rund 25 Jahre alte Liniennetz in Klagenfurt zu evaluieren und neu zu überarbeiten. "Die ersten Ergebnisse sollten uns bis Ende Juni vorliegen", hofft Steinkellner.



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Stadtbusse benötigen Busspuren [30.03.]

Stadtbusse benötigen Busspuren

Der Klagenfurter Stadtsenat beschloss, die Realisierung von Busspuren in der Klagenfurter Innenstadt zu untersuchen. Dies betrifft die Ost-West-Richtung in der Burggasse, der 8.-Mai-Straße und im Bereich Stauderplatz.

fahrgast kärnten begrüßt diese Initiative von Bürgermeister Scheider und Verkehrsstadtrat Steinkellner und hofft, dass es im Konsens aller Beteiligten auch tatsächlich zu einer Realisierung kommen wird.

Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in Klagenfurt hängt entscheidend von Beschleunigungsmaßnahmen für den Busverkehr ab, wie z. B. Busspuren und Ampelbevorrangungen. Der Blick auf im Stau stehende Busse überzeugt sicherlich keinen Autofahrer von der Sinnhaftigkeit eines Umstiegs. Gerade die vergangenen Wochen zeigten die Problematik, dass zahlreiche Stausituationen große Verspätungen sowie Anschlussversäumnisse mit langen Umsteigewartezeiten am Heiligengeistplatz (HGP) verursachten und zu Verärgerung der Buskunden führten.

In einem weiteren Schritt ist sicherlich auch die Nord-Süd-Verbindung der staugeplagten Linien 40 und 41 (Annabichl/Feschnig - LKH - HGP - Hauptbahnhof) auf Beschleunigungsmöglichkeiten hin zu untersuchen. fahrgast kärnten schlug bereits vor mehreren Jahren vor, die betroffenen Buslinien 40, 41 vom Heuplatz („City-Arkaden“) beginnend über das LKH umzuleiten, um der täglichen Stausituation in der St.-Veiter-Straße zu entgehen.
    


 



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Park & Ride-Busse in Liniennetz integrieren

P&R-Linien: Kosten sparen und Angebot für alle verbessern

Die Park&Ride-Busse sollten in das Linienschema der Stadtbusse integriert werden, um die
massive Benachteiligung der regulär zahlenden Fahrgäste zu beseitigen. Mit den eingesparten Kosten (es werden in Summe weniger Busse und weniger Personal benötigt) könnte der Fahrplan der STW-Buslinien (entlang der parallel laufenden P&R-Busse) für alle Buskunden wesentlich verbessert werden und würde den öffentlichen Verkehr in seiner Gesamtheit attraktivieren.

fahrgast-Vorschlag für P&R-West:

Wenn man auf der regulären Linie 10 (HGP - Strandbad) lediglich einen zusätzlichen Bus in Umlauf bringt, könnte man auf dieser Linie einen 10-Minuten-Intervall realisieren und den gesondert verkehrenden P&R-Bus gänzlich einstellen. Der Nachteil der längeren Fahrzeit auf Grund der linienmäßigen Halte wird durch ein gegenüber dem derzeitigen 20-Minuten-Intervall halbierten Intervall kompensiert.

fahrgast-Vorschlag für P&R-Ost:

In Richtung Osten müsste man dasselbe System über die Linie 65 (HGP - Hörtendorf) abwickeln, wozu man zwei zusätzliche Busse benötigt. Da die Frequenz nach Hörtendorf nicht so hoch ist, sollte jeder zweite Bus bereits in St. Jakob wenden. Damit entsteht eine Verknüpfung mit der dortigen Haltestelle der Linie 50 (HGP - St. Jakob - IKEA) und die Möglichkeit, in Richtung IKEA weiterzufahren.

Um die Fahrzeitdifferenz des Linienbusses gegenüber den non-stop fahrenden P&R-Bussen möglichst gering zu halten, wären in beiden Fällen Busspuren sehr von Vorteil.

Benachteiligung der regulär zahlenden Buskunden gegenüber den P&R-Nutzer:

Die regulär zahlenden STW-Fahrgäste sind in mehrfacher Weise benachteiligt:
• Sie müssen den regulären Fahrpreis zahlen
• Sie erhalten teilweise ein dünneres Fahrplanangebot (z.B. im Westen Samstag nachmittags nur 40-Min.-Takt)
• Sie müssen oftmals beim Warten an der Haltestelle zuschauen, wie die kostenlosen P&R-Busse ohne Halt und
   meistens schwach besetzt vorbeifahren Fahrscheine für P&R-Nutzer.

Im Sinne der derzeit fehlenden Gleichberechtigung sollte dann natürlich auch von Nutzern des P&R-Parkplatzes ein Fahrschein gelöst werden. Es sollte sich dabei um einen kombinierten Fahrschein handeln, also „Parken+Busbenützung“. Mit günstigen kombinierten Wochen- oder Monatskarten könnte man so auch der Fahrgastgruppe der P&R-Nutzer das Gesamtangebot des Klagenfurter Busnetzes schmackhaft machen und diese zu einer intensiveren Nutzung motivieren. Um eine rasche Fahrt in die Innenstadt zu garantieren, sind Beschleunigungsmaßnahmen durch Ampelbeeinflussung der Busse unumgänglich.

Mit dem Vorschlag von fahrgast kärnten kann man auf den kostenintensiven Shuttledienst gänzlich verzichten und mit den dadurch frei werdenden Bussen Angebotsverbesserungen anbieten, die allen Fahrgästen zu Gute kommen und den öffentlichen Verkehr in seiner Gesamtheit stärken.



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Nachbesserungen starten: "fahrgast"-Analyse [27.08.]

Nachbesserungen für Stadtbusse: "fahrgast"-Analyse

Im „fahrgast“-Magazin Nr. 2/2011 und auf der Homepage (Direkt-Link: …) wurde über beabsichtigte Nachbesserungen im Linienkonzept der „Stadtwerke Klagenfurt AG“ (STW) berichtet sowie über aus „fahrgast“-Sicht darüber hinaus notwendige Maßnahmen.

Nunmehr liegt die Auflistung der ab 12. September 2011 startenden Nachbesserungen der STW vor:
-->  116_nachbesserungen_stw_liste_2011_08_24.pdf 


Die angeführten Maßnahmen sind in Summe positiv zu bewerten, beseitigen sie doch viele der von Fahrgästen und von „fahrgast kärnten“ vorgebrachten Kritikpunkte.

Verbesserung der Linien 80, 81 (HGP – Hbf - Viktring – Uni - HGP)

Die Linien 80 und 81 wurden als Rundlinien geführt mit der Problematik, dass keine Endhaltestellen für die zur Einhaltung des Fahrplanes notwendigen Ausgleichzeiten (Stehzeiten) zur Verfügung stehen. Also traten diese Stehzeiten entlang der Rundlinie z. B. am Heiligengeistplatz (HGP), Hauptbahnhof (Hbf) oder in Viktring-Siebenbürgengasse auf und führten dort zur Verstimmung der Fahrgäste.

Die mit 12. September vorgesehen Auftrennung der Rundlinien in zwei Stichlinien 80 (HGP - Hbf - Krottendorf) und 81 (Hbf - HGP - Universität - Krottendorf) beseitigt die genannten Stehzeiten.

Verbesserungen am Hauptbahnhof (Hbf)

Der „fahrgast“-Vorschlag vom Juli 2010 wird nun umgesetzt, dass die ca. 200 Meter lange Einbahn südlich des Busbahnhofes für Stadtbusse aufgehoben wird. Dadurch fahren am Hbf alle in Richtung HGP verkehrenden Linien einheitlich von der selben Haltestelle direkt vor dem Haupteingang ab und nicht mehr auf zwei Haltestellen verteilt.

Pädagogische Akademie (Pädak): Verbesserungen

Es ist erfreulich, dass die Haltestellen „Lodengasse“ und „Griesgasse“ wieder bedient werden.

Ebenfalls Positives betrifft die Verdichtung auf einen 15-Minuten-Takt, welche bisher ab der Pädak von 12.38 Uhr bis 17.38 Uhr bis zum Hbf erfolgte und nunmehr weiter bis zum HGP verlängert wird. Dadurch verbessert sich die Umsteigesituation zu anderen Linien am HGP, wie z. B. zur Linie 50 (St. Jakob, IKEA) oder Linie 41 (Feschnig).

Nachbesserungen im Abendnetz

Der spätere Wechsel des Tagnetzes auf das dünnere Abendnetz ist ebenso erfreulich wie die zusätzliche spätere Abfahrt des letzten Kurses vieler Linien (Sonntag bis Donnerstag) um ca. 23.00 Uhr.

Positiv ist auch die dichtere Bedienung der Achse Hbf – HGP durch Weiterführung der Linien 95 (St. Jakob) und 92 (Krumpendorf, Strandbad), wodurch diese Linie umsteigefreie Verbindungen zum Hbf erhalten.

Die Streichung der Abendbedienung von Ebenthal (derzeit Linie 93) und Verkürzung bis zur Stadtgrenze (neue Haltestelle „Stolzstraße) wurde an anderer Stelle bereits kritisch beleuchtet
(Direkt-Link: --> http://www.fahrgast-kaernten.at/DE/klagenfurt_DE_1.html#newsinfo271).

Die in der STW-Auflistung angeführte Verbesserung der Umsteigebeziehungen am HGP beseitigt einen großen Kritikpunkt am bisherigen Abendnetz. Leider gilt dies nicht in Richtung Annabichl (Linie 94) und St. Jakob (Linie 95).

Nachbesserung an Sonn- und Feiertagen

Die kritisierten langen Umsteige-Wartezeiten am HGP werden laut STW-Auflistung ab 12. September verbessert.

Eine wichtige Nachbesserung ist auch der angekündigte frühere Beginn an Sonn- und Feiertagen um ca. 06.00 Uhr, denn derzeit erfolgt die erste Abfahrt zum HGP bei manchen Linien erst um ca. 07.30 Uhr.


OFFENE WÜNSCHE


Feschnig: Nachbesserung bleibt aus

„fahrgast kärnten“ urgierte bei den STW und bei der Stadtpolitik mehrmals den dringenden Wunsch nach einer Verdichtung des 30-Minuten-Taktes der Linie 41 (HGP – Klinikum – Feschnig – Annabichl) im Abschnitt HGP – Klinikum – Feschnig auf einen 15-Minuten-Takt. Durch die Führung dieser Zusatzkurse über die Haltestelle „Spitalbergweg“ wäre Feschnig wieder an das Einkaufszentrum „Interspar“ angebunden.

Leider scheint diese Maßnahme nicht in der STW-Liste auf. Somit bleibt unverständlich, dass z. B. der zentrumsferne Stadtteil Wölfnitz mit einem 15-Minuten-Takt doppelt so oft bedient wird wie der bevölkerungsreiche Siedlungsbereich in Feschnig mit einem 30-Minuten-Takt.

Abend, Sonn- und Feiertage: Schlechter Takt bleibt

Mit dem Start des neuen Linienkonzeptes am 14. Februar 2011 erfolgte eine Takt-Ausdünnung an Abenden und an Sonn- und Feiertagen von einem 40-Minuten- auf einen 60-Minuten-Intervall.

Wie zu befürchten war, bleibt dieser schlechtere Takt leider bestehen. Dies bewirkt z. B. die Problematik, dass nach der Zugankunft am Hauptbahnhof die Weiterfahrt im Stadtgebiet von Klagenfurt mehr als eine Stunde dauern kann, also länger als z. B. eine Bahnfahrt von Friesach nach Klagenfurt.

Umsteige-Wartezeiten:

Die STW-Auflistung erwähnt die Verbesserung der Umsteigebeziehung von der Linie 31 (Ebenthal) zur Linie 81 (Universität). Es wäre zu wünschen, dass die fahrplanmäßigen Umsteigeversäumnisse auch in anderen Relation beseitigt werden, z. B. von der Linie 50 (St. Jakob) oder der Linie 41 (Feschnig) zur Linie 81 (Universität) und zur Linie 20 (St. Martin, Krumpendorf).

Fahrgast-Information: Wunsch bleibt aufrecht

Die angekündigte Änderung der Abfahrtsstellen der Linien 60/61 am HGP betrifft ebenfalls einem „fahrgast“-Wunsch.
„fahrgast kärnten“
hofft weiterhin auf die Aufstellung von Abfahrtsmonitoren am HGP und Hbf sowie auf eine übersichtlichere Anordnung der Fahrpläne an zentralen Haltestellen (z. B. „Benediktinerplatz“), obwohl sie in der
STW-Auflistung nicht angeführt sind.


 

 



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advent



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Ebenthal - alt

EBENTHAL - NEUES BUSKONZEPT
                                                                                                                                        [10.12.2015]


Das neue Buskonzept der Marktgemeinde Ebenthal bietet zwei direkte Linien vom Klagenfurter Stadtzentrum und ein Anrufsystem für die dünner besiedelten Gebiete.


Die östlich an Klagenfurt angrenzende Marktgemeinde Ebenthal erhält mit dem österreichweiten Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 ein neues, verbessertes Angebot an öffentlichem Verkehr (ÖV), welches von der Stadtwerkte Klagenfurt AG (STW) erarbeitet wurde.

Das Grundgerüst ist die Zusammenführung der bisherigen STW-Linien 21 und 10 (11), welche vom Heiligeneistplatz (HGP) ausgehend in Hörtendorf bzw. Ebenthal-Schlosswirt endeten und nun über Gurnitz verbunden werden.


Heiligengeistplatz– Hörtendorf – Gurnitz

 

Die bisherige Linie 21 (HGP –Hörtendorf) wird durch zwei Linien ersetzt:

Linie 21:

Klagenfurt – Hörtendorf (wie bisher)

Linie 22:

HGP – Hörtendorf – Niederdorf– Gurnitz

In Gurnitz wechselt der Bus der Linie 22 das Zielschild und fährt als Linie 12 weiter über Ebenthal zum HGP („Ringlinie“, im Uhrzeigersinn).

Die Linien 21 und 22 verkehren im Stundentakt, deren Überlagerung im Abschnitt HGP – Hörtendorf einen annähernden 30-Minuten-Takt (wie bisher) ergibt.


Heiligengeistplatz– Ebenthal - Hörtendorf

  

Die bisherige Linie 10 (HGP –Ebenthal) wird ebenfals durch zwei Linien ersetzt:

Linie 11:

HGP – Ebenthal-Schlosswirt

Linie 12:

HGP – Ebenthal-Gemeindeamt –Gurnitz

In Gurnitz wechselt der Bus der Linie 12 das Zielschild und fährt als Linie 22 weiter über Hörtendorf zum HGP („Ringlinie“, im Gegenuhrzeigersinn)

Die Linien 11 und 12 verkehren im Stundentakt, deren Überlagerung im Abschnitt HGP – Ebenthal einen 30-Minuten-Takt ergibt (bisher: 20-Minuten-Takt der Linie 10).

Die genannten Linien verkehren auch an Sonn- und Feiertagen im Zwei-Stunden-Takt bis Gurnitz, wobei sich durch Überlagerung ein Stundentakt ergibt.

Wie unten beschrieben wird, ist es jedoch den Fahrpreis betreffend nicht gleichgültig, auf welcher Fahrtroute nach Gurnitz gefahren wird.



Mikro-ÖV:Anrufsystem in der Fläche


Zur Bedienung der Fläche abseits der STW-Buslinien wird ein sogenannter „Mikro-ÖV“ zu einem Preis von € 2,- pro Fahrt bzw. € 3,50 für die Hin- und Rückfahrt angeboten.

Dabei fahren Kleinbusse an Werktagen bis 19.00 Uhr nach vorherigem Anruf (mindestens 30 Minuten) bei Bedarf von/zu definierten Haltepunkten im Gemeindegebiet, vor allem auch zu den Haltestellen der STW-Linien 12 und 22.

Zu den Tageszeiten mit erhöhtem Schüleraufkommen verkehren statt des Mikro-ÖV Busse nach Fahrplan.


Verbundtarif mit zwei oder drei Zonen


Der Fahrpreis richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen, sechseckigen Tarifzonen des Verkehrsverbundes.                                                                         Grafik: Verkehrsverbund Kärnten



                                                                                                    (Angaben ohne Gewähr)


Mit einem Stadtverkehrs-Ticket (Grafik: rote Linie) um € 2,10 (€ 1,80 mit der STW-Kundenkarte) kann man das ganze STW-Liniennetz nutzen, die Linie 22 jedoch nur bis „Hörtendorf“ und die Linie 12 nur bis „Lamplwirt“ (die Linie 11 kann weiterhin bis „Schlosswirt“ genutzt werden). 


Mit einem Verbundticket (Grafik: grüne Linie) für zwei Zonen um € 2,10 (über „Lamplwirt“) bzw. für drei Zonen um € 3,60 (über Niederdorf) kann man mit den Linien 12 und 22 vom gesamten Ebenthaler Gemeindegebiet nach Klagenfurt auschließlich bis zum HGP und mit Umsteigen weiter bis zum Hauptbahnhof (Hbf) fahren. 


Will man von einem beliebigen Ort der Linien 12 und 22 (außerhalb von „Schlosswirt“ oder Hörtendorf, z. B. Gemeindeamt oder Gurnitz) zu einem beliebigen Punkt in Klagenfurt (außer HGP, Hbf) fahren (grüne und rote Linie kombiniert), benötigt man:

- über „Lamplwirt“ ein Ein-Zonen-Verbundticket bis "Lamplwirt" um € 1,80 und ein Stadtverkehrsticket um € 2,10 (€ 1,80 mit STW-Kundenkarte)  - gesamt € 3,90 (bzw. € 3,60).

- über Niederdorf ein Zwei-Zonen-Verbundticket bis Niederdorf um € 2,10 und ein Stadtverkehrsticket um € 2,10 (€ 1,80 mit STW-Kundenkarte)  - gesamt € 4,20 (bzw. € 3,90).


Der Mikro-ÖV um € 2,- pro Fahrt (€ 3,50 für die Hin- und Rückfahrt) kann z. B. für die Strecke zu/von den STW-Bushaltestellen genutzt werden (Grafik: blaue Linie).


Fahrten im Gemeindegebiet von Ebenthal kosten je nach Fahrtstrecke € 1,80 (eine Tarifzone) oder € 2,10 (zwei Tarifzonen).



STW-Fahrplanheft


Das neue STW-Fahrplanheft erweckt den Anschein, dass wie bisher für alle enthaltenen Linien der STW-Tarif gilt.

Hier wäre bei den Fahrplänen der Linien 12 und 22 ein Hinweis auf den Verbundtarif sehr hilfreich gewesen - ebenso wie in der Liniengrafik.


Attraktives Angebot


Ebenthal erhält ein verbessertes ÖV-Angebot, bei dem laut Aussagen der Referenten bei der öffentlichen Präsentation noch punktuelle Änderungen möglich sind.

Positiv ist die Tatsache, dass im Unterschied zu bisherigen neu ausgeschriebenen Verkehrsdiensten in Kärnten die Buslinien auch an Wochenende gefahren wird.

 






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